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Patienteninformation zu Neulasta® Injektionslösung in einer Fertigspritze mit Nadelschutz:Amgen Switzerland AG
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Eigensch.AbänderungKontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.
Zusammens.PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Was ist Neulasta und wann wird es angewendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Neulasta enthält den Wirkstoff Pegfilgrastim. Pegfilgrastim enthält ein Protein, das biotechnologisch aus E. coli-Bakterien hergestellt wird. Pegfilgrastim gehört zu einer Gruppe von Proteinen, die Zytokine genannt werden, und ist einem natürlichen Protein (dem Granulozyten-koloniestimulierenden Faktor) sehr ähnlich, das Ihr Körper selbst herstellt.
Neulasta wird zur Verkürzung der Dauer von Neutropenien (niedrige Anzahl der weissen Blutkörperchen) und zur Verminderung des Vorkommens neutropenischen Fiebers (niedrige Anzahl der weissen Blutkörperchen in Verbindung mit Fieber) eingesetzt. Diese Zustände können durch den Einsatz einer zytotoxischen Chemotherapie (Arzneimittel, die schnell wachsende Zellen zerstören) hervorgerufen werden. Weisse Blutkörperchen sind wichtig, da sie Ihrem Körper bei der Bekämpfung von Infektionen helfen. Diese Zellen reagieren sehr empfindlich auf die Wirkungen einer Chemotherapie. Dies kann dazu führen, dass die Anzahl der weissen Blutkörperchen in Ihrem Körper sinkt. Wenn die Anzahl der weissen Blutkörperchen auf einen niedrigen Spiegel abfällt, stehen dem Körper möglicherweise nicht mehr genügend dieser Zellen zur Bekämpfung von Bakterien zur Verfügung, und Sie haben möglicherweise ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat Ihnen Neulasta verordnet, damit es Ihr Knochenmark (Teil des Knochens, der Blutkörperchen produziert) unterstützt, mehr weisse Blutkörperchen zu bilden, die Ihrem Körper bei der Abwehr von Infektionen helfen.

Was sollte dazu beachtet werden?

Neulasta ist zur Anwendung bei Erwachsenen bestimmt, die mindestens 18 Jahre alt und 45 kg schwer sind.

Wann darf Neulasta nicht angewendet werden?

Neulasta darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber dem Wirkstoff Pegfilgrastim, gegenüber Filgrastim oder aus E. coli hergestellten Proteinen oder einem der sonstigen Bestandteile von Neulasta sind.

Wann ist bei der Anwendung von Neulasta Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin,
wenn bei Ihnen plötzliche Anzeichen einer Allergie wie Hautausschlag, Juckreiz oder Nesselsucht auf der Haut, Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder anderer Körperteile, Kurzatmigkeit, Keuchen oder Schwierigkeiten beim Atmen auftreten, da dies Symptome einer schweren allergischen Reaktion sein können (Anaphylaxie),
wenn Sie eine der folgenden oder eine Kombination der folgenden Nebenwirkungen verspüren:
-Schwellung oder Aufquellung, was verbunden sein kann mit seltenerem Wasserlassen, Atembeschwerden, Schwellung im Bereich des Bauchraumes und Völlegefühl sowie einer allgemeinen Müdigkeit.Hierbei kann es sich um Symptome des "Kapillarlecksyndroms" handeln, welches verursacht, dass Blut aus den kleinen Blutgefässen in Ihren Körper austritt. Siehe "Welche Nebenwirkungen kann Neulasta haben?" .
wenn Sie Husten, Fieber und Atembeschwerden haben. Dies kann ein Anzeichen eines akuten Atemnotsyndroms (ARDS) sein,
wenn Sie Symptome einer Entzündung der grossen und mittelgrossen Arterien, einschliesslich der Aorta (die grosse Körperschlagader, die das Blut aus dem Herzen in den Körper leitet; die Aorta ist die grösste Arterie) haben, dies wurde bei Krebspatienten und gesunden Spendern in seltenen Fällen berichtet. Mögliche Symptome sind Fieber, Bauchschmerzen, Unwohlsein, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen oder erhöhte Entzündungswerte. Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin,
wenn Sie wissen, dass Sie eine veränderte Anzahl an Blutkörperchen haben (z.B. erhöhte Zahl an weissen Blutkörperchen oder Anämie) oder eine erniedrigte Zahl an Blutplättchen, was Ihre Blutgerinnungsfähigkeit reduzieren kann (Thrombozytopenie). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möchte Sie dann möglicherweise engmaschiger überwachen,
wenn Sie Sichelzellanämie haben. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin möchte Sie dann möglicherweise engmaschiger überwachen,
wenn Sie Brust- oder Lungenkrebs haben, Neulasta in Kombination mit einer Chemo- und/oder Strahlentherapie kann Ihr Risiko für eine präkanzeröse Blutkrebserkrankung namens myelodysplastisches Syndrom (MDS) oder einen Blutkrebs namens akute myeloische Leukämie (AML) erhöhen. Zu den Symptomen können Müdigkeit, Fieber und leichte Blutergüsse oder Blutungen gehören,
wenn Sie linksseitige Oberbauchschmerzen oder Schmerzen in der Schulterregion bekommen. Dies kann ein Anzeichen für ein Problem mit Ihrer Milz sein (Milzvergrösserung),
wenn Sie kürzlich eine schwerwiegende Infektion der Lunge (Pneumonie), Flüssigkeit in den Lungen (Lungenödem), Lungenentzündung (interstitielle Lungenerkrankung) oder auffällige Befunde im Röntgenthorax (Lungeninfiltrate) hatten.
-Wenn Sie an anderen Krankheiten leiden.
-Wenn Sie Allergien oder eine Latexallergie haben. Die Nadelschutzkappe der Fertigspritze enthält ein Latexderivat,
andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihr Blut und Ihren Urin regelmässig überprüfen, da Neulasta die winzig kleinen Filter innerhalb Ihrer Nieren schädigen kann (Glomerulonephritis).
Bei der Anwendung von Neulasta wurde über schwere Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom) berichtet. Beenden Sie die Behandlung mit Neulasta, wenn Sie eines der nachfolgend beschriebenen Symptome bemerken (Siehe auch "Welche Nebenwirkungen kann Neulasta haben?" ):
-Stevens-Johnson-Syndrom, das sich mit rötlichen, zielscheibenähnlichen oder kreisrunden Flecken oft mit in der Mitte gelegenen Blasen am Rumpf, Ablösen der Haut, Geschwüren an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen zeigen kann und dem Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen können. Beenden Sie die Behandlung mit Neulasta, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, und setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung.
Verlust des Ansprechens auf Neulasta
Falls Sie einen Verlust oder einen Abfall der Wirksamkeit der Behandlung mit Neulasta feststellen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Ursachen dafür untersuchen und dabei prüfen, ob Sie Antikörper entwickelt haben, die die Wirkung von Neulasta herabsetzen.
Dieses Arzneimittel enthält 30 mg Sorbitol pro 0,6 ml Lösung (1 Fertigspritze).
Sorbitol ist eine Quelle für Fructose. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, bevor Sie dieses Arzneimittel erhalten, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber einigen Zuckern haben oder wenn bei Ihnen eine hereditäre Fructoseintoleranz (HFI) - eine seltene angeborene Erkrankung, bei der eine Person Fructose nicht abbauen kann - festgestellt wurde.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 0,6 ml Lösung (1 Fertigspritze) d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .

Darf Neulasta während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Fragen Sie vor der Einnahme von Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin um Rat. Neulasta wurde nicht bei schwangeren Frauen untersucht. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie:
schwanger sind;
glauben, schwanger zu sein; oder
eine Schwangerschaft planen.
Sie müssen das Stillen beenden, wenn Sie Neulasta anwenden.

Wie verwenden Sie Neulasta?

Wenden Sie Neulasta immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die übliche Dosis beträgt 6 mg (1 Fertigspritze mit 0,6 ml Injektionslösung) und wird subkutan (unter Ihre Haut) gespritzt. Die Gabe soll ungefähr 24 Stunden nach Ihrer letzten Dosis der Chemotherapie am Ende eines jeden Chemotherapiezykluses (Behandlungsabschnitts) erfolgen. Neulasta sollte nicht in einem Zeitintervall zwischen 14 Tagen vor und 24 Stunden nach Gabe einer zytotoxischen Chemotherapie verabreicht werden.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat entschieden, dass es zweckmässiger für Sie ist, wenn Sie sich Neulasta selbst spritzen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihr Krankenpflegepersonal wird Ihnen zeigen, wie Sie sich selbst spritzen sollen. Versuchen Sie jedoch nicht, sich selbst zu spritzen, wenn Sie noch nicht entsprechend geschult worden sind.
Lesen Sie bitte die Anleitung zur Selbstinjektion von Neulasta am Ende dieser Packungsbeilage.
Wenn Sie eine grössere Menge von Neulasta angewendet haben, als Sie sollten
Falls Sie mehr Neulasta angewendet haben, als Sie sollten, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, Ihr Krankenpflegepersonal oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin.
Wenn Sie vergessen haben, sich Neulasta zu spritzen
Wenn Sie einmal eine Dosis von Neulasta vergessen haben, sollten Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenden, um mit ihm bzw. ihr zu besprechen, wann die nächste Dosis anzuwenden ist.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Neulasta haben?

Wie alle Arzneimittel kann Neulasta Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin unverzüglich mit, wenn Sie irgendeine der folgenden oder eine Kombination folgender Nebenwirkungen bemerken:
-Schwellung oder Aufquellung, welche verbunden sein können mit seltenerem Wasserlassen, Atembeschwerden, Schwellung im Bereich des Bauchraumes und Völlegefühl und einer allgemeinen Müdigkeit. Diese Symptome entwickeln sich im Allgemeinen sehr schnell.
Dies können Symptome eines gelegentlich auftretenden Zustandes sein, welcher "Kapillarlecksyndrom" genannt wird und verursacht, dass Blut aus den kleinen Blutgefässen in Ihren Körper austritt. Dieser Zustand erfordert eine dringende medizinische Versorgung.
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Knochenschmerzen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, was Sie zur Linderung der Knochenschmerzen einnehmen können.
-Übelkeit.
-Kopfschmerzen.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Schmerzen an der Einstichstelle.
allgemeine Beschwerden und Schmerzen in Gelenken und Muskeln, Brust, Gliedmassen, Rücken oder Nacken.
-In Ihrem Blut können Veränderungen auftreten, die bei routinemässigen Blutuntersuchungen festgestellt werden können. Die Zahl der weissen Blutkörperchen kann für einen kurzen Zeitraum ansteigen. Ihre Thrombozytenzahl kann erniedrigt sein, was zu Blutergüssen führen kann.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Anwendern)
-Symptome vom Typ allergischer Reaktionen, die Rötung und Hautrötung, Hautausschlag und erhabene, juckende Hautpartien einschliessen.
schwerwiegende allergische Reaktionen, die Anaphylaxie (Schwäche, Blutdruckabfall, Atembeschwerden, Anschwellen des Gesichtes) einschliessen.
-Sichelzellkrisen.
-Milzvergrösserungen.
-Milzrupturen (Risse). Einige Fälle von Milzrupturen verliefen tödlich. Es ist wichtig, dass Sie sofort Ihren Arzt kontaktieren, falls Sie linksseitige Oberbauchschmerzen oder Schmerzen in der linken Schulterregion verspüren, da dies auf ein Problem mit Ihrer Milz hinweisen kann.
-Atemnot. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Husten, Fieber oder Atembeschwerden haben.
-Sweet-Syndrom (pflaumenfarbene, geschwollene, schmerzende Läsionen an den Gliedmassen und manchmal auch im Gesicht und Nacken, mit Fieber einhergehend).
-Kutane Vaskulitis (Entzündung der Blutgefässe der Haut).
-Schädigung der winzig kleinen Filter innerhalb Ihrer Nieren (Glomerulonephritis).
-Rötung an der Einstichstelle.
-Abhusten von Blut (Hämoptyse).
-Bluterkrankungen (myelodysplastisches Syndrom [MDS] oder akute myeloische Leukämie [AML]).
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Entzündung der grossen und mittelgrossen Arterien, einschliesslich der Aorta (die grosse Körperschlagader, die das Blut aus dem Herzen in den Körper leitet; die Aorta ist die grösste Arterie) (siehe Rubrik "Wann ist bei der Anwendung von Neulasta Vorsicht geboten?" ).
-Lungenblutung (pulmonale Hämorrhagie).
-Stevens-Johnson-Syndrom, das sich mit rötlichen, zielscheibenähnlichen oder kreisrunden Flecken oft mit in der Mitte gelegenen Blasen am Rumpf, Ablösen der Haut, Geschwüren an Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen zeigen kann und dem Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen können. Beenden Sie die Behandlung mit Neulasta, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten, und setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin in Verbindung. Siehe auch Rubrik "Wann ist bei der Anwendung von Neulasta Vorsicht geboten?" .
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Entsorgungshinweis
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Geben Sie abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten an einer Abgabestelle (z.B. Apotheke, Drogerie, Arztpraxis) oder an einer Sammelstelle zurück. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Lagerungshinweis
Im Kühlschrank (2 - 8°C) lagern.
Sie können Neulasta aus dem Kühlschrank nehmen und maximal drei Tage bei Raumtemperatur (nicht über 30°C) lagern. Wenn eine Fertigspritze aus dem Kühlschrank entnommen wurde und Raumtemperatur (nicht über 30°C) erreicht hat, muss sie entweder innerhalb von 3 Tagen angewendet oder verworfen werden.
Nicht einfrieren.
Neulasta kann noch verwendet werden, wenn es versehentlich einmalig über einen Zeitraum von weniger als 24 Stunden eingefroren war.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Verwenden Sie Neulasta nicht, wenn Sie feststellen, dass es trüb ist oder sich Schwebeteilchen darin befinden. Neulasta darf nicht stark geschüttelt werden, weil dadurch die Wirkung beeinträchtigt werden könnte.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Neulasta enthalten?

Injektionslösung in einer Fertigspritze.
Wirkstoffe
1 Fertigspritze enthält:
Pegfilgrastim 6 mg (in 0,6 ml Injektionslösung).
Pegfilgrastim wird aus gentechnisch veränderten Bakterien E. coli hergestellt.
Hilfsstoffe
Essigsäure 99%, Natriumhydroxid, Sorbitol (E420), Polysorbat 20 (aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt), Wasser für Injektionszwecke.

Wo erhalten Sie Neulasta? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
Jede Packung enthält 1 Fertigspritze mit 0,6 ml Injektionslösung.
Die Fertigspritzen sind mit einem automatischen Nadelschutz versehen und werden in einer Blisterverpackung angeboten.

Zulassungsnummer

56326 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

Amgen Switzerland AG, Risch
Domizil: 6343 Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2026 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Version 170726
Gebrauchsanleitung

          WICHTIG Lesen Sie diese wichtige
Information, bevor Sie eine
Neulasta Fertigspritze mit
automatischem Nadelschutz anwenden:
•                                     Es ist wichtig, dass Sie nicht versuchen, sich selbst die
                                      Injektion zu geben, es sei denn, Sie wurden von Ihrem Arzt
                                      bzw. Ihrer Ärztin oder Ihrem Krankenpflegepersonal geschult.
•                                     Neulasta wird als Injektion in das Gewebe direkt unter der
                                      Haut angewendet (subkutane Injektion).
•                                     Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, falls Sie eine
                                      Latexallergie haben. Die Nadelschutzkappe auf der
                                      Fertigspritze enthält ein Latexderivat und kann schwere
                                      allergische Reaktionen verursachen.
                                      Entfernen Sie die graue Nadelschutzkappe nicht von der
                                      Fertigspritze, bevor Sie für die Injektion bereit sind.
                                      Wenden Sie die Fertigspritze nicht an, wenn sie auf eine
                                      harte Oberfläche gefallen ist. Verwenden Sie eine neue
                                      Fertigspritze und wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre
                                      Ärztin oder an Ihr Krankenpflegepersonal.
                                      Versuchen Sie nicht, die Fertigspritze vor der Injektion zu
                                      aktivieren.
                                      Versuchen Sie nicht, den durchsichtigen Nadelschutz der
                                      Fertigspritze von der Fertigspritze zu entfernen.
                                      Versuchen Sie nicht, das abziehbare Etikett auf dem Zylinder
                                      der Fertigspritze abzulösen, bevor Sie Ihre Injektion
                                      anwenden.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw.
Ihre Ärztin oder an Ihr
Krankenpflegepersonal, falls Sie
Fragen haben.

                                                     Schritt 1: Vorbereitung
A                                                Entnehmen Sie der Packung den Einsatz mit der
                                                 Fertigspritze und stellen Sie die Gegenstände
                                                 zusammen, die Sie für Ihre Injektion benötigen:
                                                 Alkoholtupfer, Wattebausch oder Verbandmull,
                                                 Pflaster und einen durchstichsicheren Behälter
                                                 (nicht enthalten) bereit.
Für eine angenehmere Injektion belassen Sie
die Fertigspritze vor der Injektion für etwa
30 Minuten bei Raumtemperatur. Waschen Sie
Ihre Hände gründlich mit Wasser und Seife.
Legen Sie die neue Fertigspritze und die
anderen Gegenstände auf eine saubere, gut
beleuchtete Arbeitsfläche.
                                                 Versuchen Sie nicht, die Spritze mit einer
                                                 Wärmequelle wie heissem Wasser oder einer
                                                 Mikrowelle zu erwärmen.
                                                 Setzen Sie die Fertigspritze nicht direktem
                                                 Sonnenlicht aus.
                                                 Schütteln Sie die Fertigspritze nicht.
•                                                Bewahren Sie Fertigspritzen für Kinder
                                                 unzugänglich auf.
B                                                Öffnen Sie den Einsatz, indem Sie die Abdeckung
                                                 abziehen. Greifen Sie den Nadelschutz der
                                                 Fertigspritze, um die Fertigspritze aus dem
                                                 Einsatz zu entnehmen.
                                                 
Aus Sicherheitsgründen:
                                                 Nicht am Kolben greifen.
                                                 Nicht an der grauen Nadelschutzkappe greifen.
C                                                Kontrollieren Sie das Arzneimittel und die
                                                 Fertigspritze.
                                                 
                                                 Wenden Sie die Fertigspritze nicht an, wenn:
                                                 • Das Arzneimittel trübe ist oder Partikel darin
                                                 enthalten sind. Es muss eine klare und farblose
                                                 Flüssigkeit sein. • Irgendein Teil gesprungen
                                                 oder gebrochen erscheint. • Die graue
                                                 Nadelschutzkappe fehlt oder nicht fest angebracht
                                                 ist. • Der letzte Tag des angegebenen Monats des
                                                 Verfalldatums, welches auf dem Etikett
                                                 aufgedruckt ist, überschritten ist.
                                                 In allen diesen Fällen, wenden Sie sich an Ihren
                                                 Arzt bzw. Ihre Ärztin oder an Ihr
                                                 Krankenpflegepersonal.
Schritt 2: Machen Sie sich bereit
A                                                Waschen Sie sich gründlich Ihre Hände. Bereiten
                                                 Sie Ihre Injektionsstelle vor und reinigen Sie
                                                 sie.
                                                 
Sie können verwenden:
                                                 • Die Vorderseite Ihres Oberschenkels. • Den
                                                 Bauch, mit Ausnahme eines 5 cm-Bereiches um Ihren
                                                 Bauchnabel herum. • Die Rückseite des Oberarms
                                                 (nur, wenn eine andere Person Ihnen die Injektion
                                                 gibt).
Reinigen Sie die Injektionsstelle mit einem
Alkoholtupfer. Lassen Sie Ihre Haut trocknen.
                                                 Berühren Sie die Injektionsstelle nicht mehr vor
                                                 der Injektion.
                                                 Injizieren Sie nicht in Bereiche, in denen die
                                                 Haut empfindlich, verletzt, gerötet oder
                                                 verhärtet ist. Vermeiden Sie, in Bereiche mit
                                                 Narben oder Dehnungsstreifen zu injizieren.
B                                                Ziehen Sie vorsichtig die graue Nadelschutzkappe
                                                 gerade und weg von Ihrem Körper ab.
                                                 
C                                                Drücken Sie Ihre Injektionsstelle zusammen, um
                                                 eine feste Oberfläche zu erzeugen
                                                 
                                                 Es ist wichtig, die Haut während der Injektion
                                                 zusammengedrückt zu halten.
Schritt 3: Injektion
A                                                Die Haut zusammengedrückt halten. STECHEN Sie die
                                                 Nadel in die Haut.
                                                 
                                                 Berühren Sie nicht den gereinigten Bereich der
                                                 Haut.
B                                                DRÜCKEN Sie den Kolben langsam und mit
                                                 gleichmässigem Druck, bis Sie ein "Klick" spüren
                                                 oder hören. Drücken Sie nach dem Klick
                                                 vollständig durch.
                                                 
                                                 Es ist wichtig, nach dem "Klick" vollständig
                                                 durchzudrücken, um Ihre gesamte Dosis abzugeben.
C                                                LÖSEN Sie Ihren Daumen. Anschliessend HEBEN Sie
                                                 die Spritze von der Haut ab.
                                                 
Nach dem Loslassen des Kolbens wird der
Nadelschutz der Fertigspritze die
Injektionsnadel sicher umschliessen.
                                                 Setzen Sie die graue Nadelschutzkappe nicht mehr
                                                 auf gebrauchte Fertigspritzen auf.
Nur für medizinisches Fachpersonal
Entfernen Sie das Etikett der Fertigspritze
und heben Sie es auf.
                                                 
Drehen Sie den Kolben um das Etikett in eine
Position zu bringen, in der Sie das Etikett
der Spritze entfernen können.
Schritt 4: Abschluss
A                                                Entsorgen Sie die gebrauchte Fertigspritze und
                                                 andere Materialien in einem durchstichsicheren
                                                 Behälter.
                                                 
Arzneimittel sind entsprechend den nationalen
Anforderungen zu beseitigen. Fragen Sie Ihren
Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wie
Arzneimittel zu entsorgen sind, wenn Sie sie
nicht mehr benötigen. Sie tragen damit zum
Schutz der Umwelt bei. Bewahren Sie die
Spritze und den durchstichsicheren Behälter
für Kinder unzugänglich auf.
                                                 Benutzen Sie die Fertigspritze nicht erneut.
                                                 Führen Sie Fertigspritzen nicht der
                                                 Wiederverwendung zu oder werfen Sie sie nicht in
                                                 den Haushaltsabfall.
B                                                Kontrollieren Sie die Injektionsstelle.
Falls Sie Blut bemerken, drücken Sie einen
Wattebausch oder Verbandmull auf Ihre
Injektionsstelle. Reiben Sie die
Injektionsstelle nicht. Falls erforderlich,
verwenden Sie ein Pflaster.

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