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Patienteninformation zu Seralin-Mepha 50/100 Lactab®:Mepha Pharma AG
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Eigensch.AbänderungKontraind.SchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.
PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Welche Nebenwirkungen kann Seralin-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Seralin-Mepha auftreten (siehe auch «Wann ist bei der Einnahme von Seralin-Mepha Vorsicht geboten?»):
Sehr häufig (können bei mehr als 1 von 10 Personen auftreten):
·Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel.
·Übelkeit, Durchfall/weicher Stuhl, Mundtrockenheit.
·Ejakulationsstörungen (einschliesslich Ejakulationsversagen und Ejakulationsverzögerung).
Häufig (können bei bis zu 1 von 10 Personen auftreten):
·Angst/Nervosität, Agitation (starke Unruhe), depressive Symptome einschliesslich Niedergeschlagenheit/Teilnahmslosigkeit, Zittern, Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes, schmerzhaft brennendes Gefühl (Parästhesie), angespannte Muskeln, unwillkürliche Muskelzuckungen, Sehstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus).
·Herzklopfen.
·Verminderter oder gesteigerter Appetit, Geschmacksveränderungen, Verdauungsstörung, Verstopfung, Bauchschmerzen, Erbrechen, Blähungen, häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen, Probleme beim Wasserlösen.
·Störung der Sexualfunktion (einschliesslich Unfähigkeit, einen sexuellen Höhepunkt zu erreichen sowie vermindertes sexuelles Interesse oder Erektionsstörungen beim Mann), Störungen der Regelblutung.
·Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Hitzewallungen, verstärktes Schwitzen, Hautausschlag, Gähnen, Unwohlsein.
Gelegentlich (können bei bis zu 1 von 100 Personen auftreten):
·Überempfindlichkeitsreaktionen, Unterfunktion der Schilddrüse, Gewichtszu- oder -abnahme, Zähneknirschen, Verwirrtheit, Aggression, Halluzinationen, euphorische Stimmung, vermindertes Empfinden von Berührung und anderen Reizen, Bewegungsstörungen (z.B. Unfähigkeit still zu sitzen oder stehen zu können, unwillkürliche Bewegungen), Schwierigkeiten beim Gehen, Migräne, Krampfanfälle, Ohnmacht.
·Schwellungen um die Augen, Pupillenvergrösserung, Doppeltsehen.
·Erhöhte Pulsfrequenz (Herzjagen) welche zu Schwindel oder Ohnmacht führen kann, erhöhter Blutdruck, Blutungen (z.B. Nasenbluten, Magen-Darm-Blutungen), Atemnot, pfeifender Atem.
·Erhöhte Urinmenge, Unvermögen, die Blase zu entleeren, unfreiwillige Harnabgabe (Harninkontinenz), vermehrtes nächtliches Wasserlassen.
·Trockene Haut, Juckreiz, Blutungen in der Haut, Nesselsucht, Haarausfall.
·Muskelkrämpfe, Knochenfrakturen.
·Schwäche, Fieber, Schwellungen des Gesichts oder der Gliedmassen infolge Wassereinlagerungen.
Selten (können bei bis zu 1 von 1000 Personen auftreten):
·Verändertes Blutbild, Störungen der Blutgerinnung, Störung des Salz- und Flüssigkeitshaushalts, erhöhte Cholesterinwerte, erhöhte Blutfettwerte, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), erhöhter oder erniedrigter Blutzuckerspiegel, schwere allergische Reaktionen.
·Albträume, psychotische Erkrankungen (schwere psychische Störungen), Suizidgedanken/suizidales Verhalten.
·Lichtempfindlichkeit, Glaukom (grüner Star).
·Herzrhythmusstörungen, Schmerzen im Bereich des Brustkorbes, plötzliche schwere Kopfschmerzen (die Anzeichen einer schweren Erkrankung sein können, die als reversibles zerebrales Vasokonstriktions-Syndrom bekannt ist), Störungen der Stimme (z.B. Heiserkeit).
·Entzündung der Bauchspeicheldrüse, schwere Lebererkrankungen (wie Leberentzündung [Hepatitis], Gelbsucht und Leberversagen), Einnässen, Blut im Urin.
·Entzündung der Haut, Ödem von Haut und Schleimhaut, lichtempfindliche Hautreaktionen, schwere Reaktionen und Entzündungen der Haut oder Schleimhaut mit fortschreitendem Ausschlag, Blasenbildung und grossflächigem Abschälen der Haut.
·Vergrösserung der Brustdrüsen beim Mann, Milchfluss, Dauererektion des Penis.
Selten treten schwere allergische Reaktionen auf. Diese äussern sich z.B. mit juckendem Hautausschlag, Nesselfieber, Asthma, Schwellungen und schmerzhafter Blasenbildung an Haut und Schleimhäuten. Falls eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und setzen Sie das Arzneimittel ab.
Selten wird ein sogenanntes malignes neuroleptisches Syndrom verursacht, welches sich vor allem durch Fieber, unregelmässigen Puls, Bewusstseinsstörungen und Muskelsteifheit äussert.
Eine weitere seltene Nebenwirkung (sogenanntes Serotonin-Syndrom), welches besonders bei Kombination mit gewissen anderen zentralwirksamen Arzneimitteln (z.B. Migränemittel vom Triptan-Typ, Tryptophan, Fenfluramin, Fentanyl, Lithium, andere Arzneimittel gegen Depression wie Präparate mit Johanniskraut, u.a.) auftritt, kann sich z.B. äussern durch Bewusstseinstrübung und -veränderung, Unruhe, Koordinationsstörungen, Muskelstarre, Muskelzittern, Zuckungen, schneller Herzschlag, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Fieber. Beim Auftreten dieser Symptome sollten Sie in beiden Fällen das Arzneimittel nicht weiter einnehmen und sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin informieren.
Es wurde ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen bei Patienten und Patientinnen im Alter über 50 Jahren, welche diese Art von Arzneimittel einnehmen, beobachtet.
Bei Kindern und Jugendlichen wurde unter der Behandlung mit Antidepressiva über ein vermehrtes Auftreten von Verhaltensstörungen berichtet.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

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