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Patienteninformation zu Felodipin-Mepha Depotabs®:Mepha Pharma AG
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Eigensch.Kontraind.SchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.Packungen
Swissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Felodipin-Mepha Depotabs®

Was ist Felodipin-Mepha und wann wird es angewendet?

Felodipin-Mepha enthält als Wirkstoff Felodipin und dient zur Behandlung aller Formen des Bluthochdrucks (Hypertonie) sowie von Angina pectoris (schmerzhafte Brustenge). Felodipin gehört in die Gruppe der Calcium-Antagonisten, welche die Stoffwechselvorgänge in den Herz- und Gefässmuskelzellen beeinflussen. Durch die Entspannung der Gefässmuskulatur sowie die Erweiterung der arteriellen Blutgefässe wird der erhöhte Blutdruck auf ein normales Niveau gesenkt.
Felodipin-Mepha darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

Wann darf Felodipin-Mepha nicht angewendet werden?

Felodipin-Mepha darf bei bekannter Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff Felodipin oder einen der Hilfsstoffe nicht eingenommen werden.
Ebenso darf Felodipin-Mepha nicht eingenommen werden
·wenn Sie innerhalb des letzten halben Jahres einen Schlaganfall hatten,
·wenn Sie an einem Herz-Kreislauf-Schock leiden,
·wenn Ihre Herzklappen verengt sind und somit der Blutdurchfluss erschwert ist,
·wenn Ihr Herzmuskel erkrankt ist und dadurch der Herzinnenraum verengt wird,
·wenn Sie bereits in Ruhe oder bei geringer Anstrengung Schmerzen im Brustbereich haben (instabile Angina pectoris),
·wenn Sie innerhalb der letzten acht Wochen einen Herzinfarkt erlitten haben,
·wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist,
·wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist,
·wenn Sie an einer Herzleistungsschwäche leiden, die nicht durch ärztliche Massnahmen stabilisiert wurde.

Darf Felodipin-Mepha während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten. Felodipin-Mepha darf während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Über die Verwendung in der Stillzeit entscheidet Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Wie verwenden Sie Felodipin-Mepha?

Der Arzt bzw. die Ärztin wird aufgrund regelmässiger Blutdruckkontrollen die für Sie zutreffende Dosierung festlegen.
Bluthochdruck sowie Angina pectoris müssen über längere Zeit behandelt werden und bedürfen daher regelmässiger ärztlicher Kontrollen.
Üblicherweise soll morgens zum Frühstück 1 Depotabs Felodipin-Mepha 5 bzw. Felodipin-Mepha 10 eingenommen werden.
Da die Felodipin-Mepha Depotabs nicht geteilt werden können, kann Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin für eine optimale Dosisanpassung auch die Felodipin-Mepha 2.5 Depotabs verschreiben.
Das Depotabs wird unzerkaut mit genügend Flüssigkeit eingenommen. Es darf nicht geteilt, sondern muss ganz geschluckt werden. Die Depotabs können nüchtern oder nach einem leichten, fett- und kohlenhydratarmen Frühstück eingenommen werden.
Die Anwendung und Sicherheit von Felodipin-Mepha bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Felodipin-Mepha haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Felodipin-Mepha auftreten (vor allem zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung). Diese Begleiterscheinungen sind meist vorübergehend und schwächen sich im Verlauf der weiteren Therapie ab.
Häufig wird über Kopfschmerzen, Wasseransammlungen im Gewebe,
Knöchelschwellungenberichtet. Gelegentlich können Schwindel, Müdigkeit schneller Puls, auffallend langsamer Puls, zu tiefer Blutdruck, Herzklopfen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Gesichtsrötung, Juckreiz auftreten. Selten wurde über unregelmässiger Herzschlag, Erbrechen, Nesselsucht, Muskel- und Gelenkschmerzen, Muskelzittern, Impotenz und sexuelle Dysfunktion berichtet. Sehr selten wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen, plötzliche Schwellung von Haut/Schleimhaut, häufig im Gesicht, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Unruhe, Herzinfarkt, Atembeschwerden, Durchfall, Verstopfung, häufiges Entleeren kleiner Harnmengen, grossflächige Hautabschuppungen, Vergrösserung der männlichen Brustdrüse, verlängerte/starke Menstruation, Gewichtszunahme, Schweissausbrüche berichtet
Bei Patienten mit ausgeprägten Zahnfleischentzündungen kann es zu Zahnfleischveränderungen kommen, die sich jedoch durch eine sorgfältige Zahnhygiene vermeiden lassen oder sich zurückbilden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

In der Originalverpackung, vor Licht geschützt und nicht über 25°C lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Falls Sie im Besitz von verfallenen Medikamenten sind, bringen Sie diese zur Entsorgung in Ihre Apotheke zurück.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder
Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Felodipin-Mepha enthalten?

1 Depotabs Felodipin-Mepha 2.5, 5 bzw. 10 enthält als Wirkstoff 2.5 mg, 5 mg bzw. 10 mg Felodipin; Hilfsstoffe: Antioxidans E 310 und weitere Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Felodipin-Mepha? Welche Packungen sind erhältlich?

Felodipin-Mepha erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Folgende Packungen sind erhältlich:
Felodipin-Mepha 2.5 mg: Packungen zu 30 Depotabs.
Felodipin-Mepha 5 mg: Packungen zu 20 und 100 Depotabs.
Felodipin-Mepha 10 mg: Packungen zu 20 und 100 Depotabs.

Zulassungsnummer

57429 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im September 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 4.1

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