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Patienteninformation zu Bicalutamid Sandoz®:Sandoz Pharmaceuticals AG
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Eigensch.Kontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.
PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Bicalutamid Sandoz®

Was ist Bicalutamid Sandoz und wann wird es angewendet?

Bicalutamid Sandoz enthält den Wirkstoff Bicalutamid. Dieser blockiert die unerwünschte Wirkung der Androgene (männliche Sexualhormone) auf das Zellwachstum der Prostata.
Bicalutamid Sandoz in der Dosierung 50 mg wird angewendet zur Behandlung des fortgeschrittenen Prostatatumors mit Metastasen (Ableger) in Kombination mit anderer medikamentöser oder chirurgischer Behandlung.
Bicalutamid Sandoz in der Dosierung 150 mg wird eingesetzt zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen Prostatatumors ohne Metastasen (Ableger), sofern eine andere medikamentöse Behandlung, eine chirurgische Behandlung oder eine Bestrahlung nicht angewendet werden können oder als unterstützende Behandlung nach operativer Entfernung oder Bestrahlung.
Bicalutamid Sandoz darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

Wann darf Bicalutamid Sandoz nicht angewendet werden?

Bicalutamid Sandoz darf bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe nicht eingenommen werden.
Bicalutamid Sandoz darf nicht von Frauen eingenommen werden, dies gilt im besonderen auch für schwangere oder stillende Frauen.
Bicalutamid Sandoz darf auch nicht von Kindern und Jugendlichen eingenommen werden.

Wann ist bei der Einnahme von Bicalutamid Sandoz Vorsicht geboten?

Bei mässigen bis schweren Lebererkrankungen sollte Bicalutamid Sandoz nur mit Vorsicht angewendet werden. Der Arzt oder die Ärztin wird deshalb eventuell vor und während der Therapie Ihre Leberfunktion überprüfen.
Es kann sein, dass Bicalutamid Sandoz die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Medikamenten verstärkt. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie solche Arzneimittel einnehmen müssen.
Bicalutamid Sandoz enthält den Hilfsstoff Lactose. Bei Patienten mit Lactoseunverträglichkeit ist deshalb Vorsicht geboten.
Wenn Sie an Diabetes leiden, kann Bicalutamid Sandoz Ihre Diabeteserkrankung verstärken oder den Blutzuckerspiegel verändern. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie an Diabetes leiden.
Aufgrund von Nebenwirkungen wie Schwindel und Schläfrigkeit kann Bicalutamid Sandoz die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Bicalutamid Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Bicalutamid Sandoz darf nicht von Frauen eingenommen werden, dies gilt insbesondere für schwangere und stillende Frauen.

Wie verwenden Sie Bicalutamid Sandoz?

Die übliche Dosierung beträgt eine Filmtablette (50 mg bzw. 150 mg) pro Tag. Nehmen Sie die Filmtabletten immer bei der gleichen Gelegenheit, z.B. beim Frühstück, ein. Es spielt keine Rolle, ob Sie die Filmtabletten vor, während oder nach der Mahlzeit schlucken.
Falls Sie an einem Tag vergessen haben, die Filmtablette einzunehmen, sollten Sie dies nicht nachholen, sondern nehmen Sie am darauffolgenden Tag die nächste Filmtablette zur üblichen Zeit ein. Falls Sie mehr als die vorgeschriebene Dosierung eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Bicalutamid Sandoz haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Bicalutamid Sandoz auftreten:
Bicalutamid Sandoz 50 mg und 150 mg
Sehr häufig und häufig: Hitzewallungen, Brustschwellen, Spannungsgefühl und Schmerzen der Brust, Schwäche, Schmerzen im Bereich des Brustkorbs, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Blähungen, Schwindel, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, trockene Haut, Hautausschläge, Juckreiz, Störungen der Leberfunktion, evtl. mit Gelbsucht (gelbe Haut und Augen), Blut im Urin, Schläfrigkeit, vermindertes sexuelles Verlangen, Impotenz, Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme, Anstieg des Blutzuckers, Blutarmut, Appetitlosigkeit, Haarausfall oder vermehrter Haarwuchs, Depressionen.
Gelegentlich: allergische Reaktionen einschliesslich Schwellung an Gesicht, Lippen und Hals oder mit Quaddelbildung, Nesselfieber, schwere Lungenerkrankung.
Selten: Leberversagen, Lichtempfindlichkeit.
Bicalutamid Sandoz 50 mg
Häufig: Herzinsuffizienz und Herzversagen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Was ist ferner zu beachten?

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Schachtel mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden. Sollten Sie Filmtabletten besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke zur Vernichtung zurück.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Bicalutamid Sandoz enthalten?

1 Filmtablette enthält als Wirkstoff 50 mg bzw. 150 mg Bicalutamid, Lactose sowie Hilfsstoffe.

Wo erhalten Sie Bicalutamid Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

Bicalutamid Sandoz erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten à 50 mg.
Packungen zu 30 und 100 Filmtabletten à 150 mg.

Zulassungsnummer

57649 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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