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Patienteninformation zu Tramactil® Uno Tabletten mit kontrollierter Freisetzung:Gebro Pharma AG
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Eigensch.Kontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.
PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Wann ist bei der Einnahme von Tramactil Uno Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen! Dies gilt insbesondere für die gemeinsame Anwendung von Substanzen, welche die Psyche beeinflussen. Durch die gleichzeitige Behandlung mit Carbamazepin (wird bei Depressionen oder Epilepsie eingesetzt) kann die schmerzstillende Wirkung von Tramactil Uno abgeschwächt werden. Bitte beachten Sie, dass Tramactil Uno zu einer seelischen und körperlichen Abhängigkeit führen kann. Bei längerem Gebrauch können sich Toleranz, psychische und physische Abhängigkeit entwickeln. Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabhängigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit Tramactil Uno kurzfristig und unter strengster ärztlicher Kontrolle durchzuführen. Ihr Arzt bzw. Ärztin entscheidet über die Behandlungsdauer und gegebenenfalls einzulegende Behandlungspausen. Tramactil Uno darf deshalb auf keinen Fall länger angewendet werden, als es für die Behandlung notwendig ist.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Tramactil Uno abgebrochen wird:
Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Tramactil Uno keine Nachwirkungen haben. Bei einigen wenigen Patienten, die Tramactil Uno über einen sehr langen Zeitraum eingenommen haben, kann es jedoch zu Nachwirkungen kommen, wie Unruhe, Ängstlichkeit, Nervosität, Schlafstörungen, Fehlempfindungen wie Kribbeln, Prickeln und Taubheitsgefühl, oder Magen-Darmbeschwerden. Auch Panikanfälle, Halluzinationen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Zittern können vorkommen. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Tramactil Uno bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bzw. an Ihre Ärztin.
Vorsicht ist geboten bei:
- Bekannter Abhängigkeit von Opioiden
- Schock (kalter Schweiss kann ein Anzeichen dafür sein);
- Bewusstseinsstörungen unklarer Ursache;
- Störungen des Atemzentrums und der Atemfunktion;
- Zuständen mit erhöhtem Hirndruck (z.B. nach Kopfverletzungen oder bei Erkrankungen des Gehirns).
- Bestehendem Leber- und Nierenleiden
- Diabetes
Bei der Einnahme von Tramactil Uno wurden selten Krampfanfälle beobachtet. Personen, die zu Epilepsie oder Krampfanfällen neigen, waren besonders gefährdet. Patienten, die an Epilepsie leiden oder Patienten mit einer bekannten Vorgeschichte von Krampfanfällen, sollen deshalb nur in zwingenden Fällen Tramactil Uno einnehmen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie an Epilepsie leiden oder früher einmal Krampfanfälle hatten. Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Krampfanfällen besteht auch, wenn die maximal empfohlene Tagesdosis von Tramactil Uno überschritten wird oder bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Krampfschwelle erniedrigen (dazu gehören z.B. verschiedene Mittel gegen Depressionen, Angsterkrankungen oder andere psychische Erkrankungen).
Sehr selten wurde in zeitlichem Zusammenhang mit der Anwendung von Tramactil Uno in Kombination mit bestimmten Mitteln gegen Depressionen, Angsterkrankungen und anderen psychischen Erkrankungen oder auch von Butyrophenon (Mittel zur Raucherentwöhnung) und Mefloquin (Arzneimittel gegen Malaria) ein Komplex von Nebenwirkungen wie z.B. Verwirrung, Erregbarkeit, Fieber, Muskelzuckungen beobachtet (sog. «Serotonin-Syndrom»).
Sollten Sie schwere unerwünschte Wirkungen bei sich feststellen, ist der Arzt beziehungsweise die Ärztin unverzüglich aufzusuchen.
Während einer Behandlung mit Tramactil Uno sollten keine alkoholischen Getränke eingenommen werden, weil Alkohol die Wirkung des Arzneimittels in unvorhersehbarer Weise beeinflussen kann.
Kinder
Tramactil Uno wird für die Anwendung bei Kindern (unter 12 Jahren) nicht empfohlen.
Ältere Menschen
Tramactil Uno wird für die Anwendung bei älteren Patienten (über 75 Jahre) nicht empfohlen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
- an anderen Krankheiten leiden,
- Allergien haben oder
- andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden)!

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