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Patienteninformation zu Jardiance Met®:Boehringer Ingelheim (Schweiz) GmbH
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Eigensch.Kontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.
PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Welche Nebenwirkungen kann Jardiance Met haben?

Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bemerken:
Laktatazidose:
Metformin, einer der Wirkstoffe in diesem Arzneimittel, kann eine sehr seltene (bei bis zu 1 Behandelten von 10'000), aber schwerwiegende Nebenwirkung hervorrufen, die «Laktatazidose» genannt wird. Dabei handelt es sich um eine Anreicherung von Milchsäure im Blut, die zum Tod führen kann. Eine Laktatazidose ist ein medizinischer Notfall und muss im Krankenhaus behandelt werden. Sie betrifft vorwiegend Patienten, deren Nieren nicht mehr einwandfrei arbeiten.
Anzeichen einer Laktatazidose sind:
·starke Übelkeit
·Erbrechen, Magenschmerzen
·Muskelkrämpfe
·starke Müdigkeit
·Atemprobleme.
Wenn Sie eine Laktatazidose ausbilden, benötigen Sie möglicherweise sofort eine Behandlung im Krankenhaus, da die Laktatazidose zum Bewusstseinsverlust (Koma) führen kann. Beenden Sie sofort die Einnahme dieses Arzneimittels und setzen Sie sich umgehend mit einem Arzt bzw. einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung. Nehmen Sie die Arzneimittelpackung mit.
Ketoazidose
Beim Auftreten von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, übermässigem Durst, Atemschwierigkeiten, Verwirrtheit, ungewöhnliche Erschöpfung oder Müdigkeit setzten Sie sich umgehend mit einem Arzt oder einer Ärztin oder dem nächstgelegenen Krankenhaus in Verbindung und beenden Sie die Einnahme von Jardiance Met.
Setzen Sie sich möglichst umgehend mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin in Verbindung, wenn Sie die folgenden Nebenwirkungen feststellen:
Niedriger Blutzuckerspiegel (Unterzuckerung, Hypoglykämie), der sehr häufig ist (bei mehr als 1 Behandelten von 10)
Wenn Sie Jardiance Met zusammen mit einem anderen Arzneimittel einnehmen, das einen niedrigen Blutzuckerspiegel verursachen kann, wie z.B. einem Sulfonylharnstoff oder Insulin, steigt das Risiko für eine Unterzuckerung. Mögliche Anzeichen für eine Unterzuckerung:
·Zittern, Schwitzen, grosse Angst oder Verwirrung, beschleunigter Herzschlag
·Heisshunger, Kopfschmerzen.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen sagen, was bei niedrigen Blutzuckerwerten zu tun ist und wie Sie sich verhalten sollen, wenn bei Ihnen eines der genannten Anzeichen auftritt. Bei Zeichen einer Unterzuckerung sollten Sie Glukose-Tabletten, eine Zwischenmahlzeit mit hohem Zuckergehalt oder Fruchtsaft zu sich nehmen. Messen Sie wenn möglich Ihren Blutzucker und ruhen Sie sich aus.
Harnwegsinfektion, häufig (bei bis zu 1 Behandelten von 10)
Anzeichen einer Harnwegsinfektion:
·brennendes Gefühl beim Wasserlassen
·trüber Harn
·Schmerzen im Becken oder im mittleren Rückenbereich (wenn die Nieren infiziert sind).
Harndrang oder häufiges Wasserlassen können durch den Wirkmechanismus von Jardiance Met verursacht sein, aber auch Hinweise auf eine Harnwegsinfektion sein. Wenn Sie bemerken, dass sich diese Symptome verschlechtern, sollten Sie ebenfalls einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.
Übermässiger Verlust von Körperflüssigkeit (Austrocknung, Dehydratation), gelegentlich (bei bis zu 1 Behandelten von 100)
Es gibt keine spezifischen Anzeichen einer Dehydratation, jedoch können z.B. die folgenden Symptome auftreten:
·starkes Durstgefühl
·Benommenheit oder Schwindel nach dem Aufstehen
·Schwächeanfall oder Bewusstlosigkeit.
Weitere Nebenwirkungen während der Einnahme von Jardiance Met:
Sehr häufig
·Gastrointestinale Störungen wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Magenschmerzen, Appetitlosigkeit.
Häufig
·Hefepilzinfektion (Soor) im Genitalbereich
·vermehrtes Wasserlassen (Zunahme der Harnmenge) oder häufigeres Wasserlassen
·Veränderung des Geschmacksempfindens.
Gelegentlich
·Juckreiz
·Anstrengung oder Schmerzen beim Wasserlassen
Sehr selten
·verringerter Vitamin-B12-Spiegel im Körper
·Veränderungen der Leberfunktion, Entzündung der Leber (Hepatitis)
·Hautrötung (Erythem), Juckreiz oder juckender Hautausschlag (Nesselsucht).
Wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eine der oben erwähnten Nebenwirkungen bemerken.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

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