ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Patienteninformation zu LYUMJEV® 100 I.E./ml Injektionslösung:Eli Lilly (Suisse) SA
Vollst. PatinformationDrucken 
Eigensch.Kontraind.SchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.PackungenSwissmedic-Nr.
ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Welche Nebenwirkungen kann Lyumjev 100 I.E./ml Injektionslösung haben?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die folgende Nebenwirkungen können auftreten:
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern):
·Niedriger Blutzucker (Hypoglykämie) ist sehr häufig bei einer Insulintherapie und kann sehr schwerwiegend sein. Wenn Ihr Blutzucker zu niedrig wird, können Sie bewusstlos werden. Schwerwiegende Hypoglykämie kann das Gehirn schädigen und lebensbedrohlich sein. Wenn bei Ihnen Zeichen eines niedrigen Blutzuckers auftreten, handeln Sie sofort, um Ihren Blutzucker anzuheben (siehe Rubrik «Wie verwenden Sie Lyumjev 100 I.E./ml Injektionslösung? Wenn Sie eine grössere Menge von Lyumjev angewendet haben, als Sie sollten»).
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern):
·Allergische Reaktionen sind häufig und können schwer sein. Die Symptome sind:
·Ausschlag am ganzen Körper
·Blutdruckabfall
·Atemschwierigkeiten
·rascher Herzschlag
·keuchender Atem
·SchwitzenWenn Sie eine schwerwiegende allergische Reaktion gegen Insulin oder einen der Bestandteile von Lyumjev haben, beenden Sie die Verwendung des Arzneimittels und wenden Sie sich sofort an den medizinischen Notdienst.
·Reaktionen an der Injektionsstelle. Einige Patienten entwickeln Hautrötungen, Schmerzen, Schwellungen oder Juckreiz im Bereich der Injektionsstelle. Dies verschwindet üblicherweise innerhalb weniger Minuten bis weniger Wochen bei fortgesetzter Anwendung von Lyumjev. Falls Sie solche Symptome beobachten, teilen Sie das bitte Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
·Lipodystrophie (Verdickung oder Grübchenbildung der Haut). Wenn Sie bemerken, dass sich Ihre Haut an der Injektionsstelle verdickt oder Grübchen bildet, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.
Andere mögliche Nebenwirkungen
·Ödeme (z.B. Schwellungen der Arm- oder Fussgelenke; Flüssigkeitsansammlungen) wurden berichtet, vor allem bei Beginn der Insulinbehandlung oder Änderung der Insulinbehandlung, um die Blutzuckereinstellung zu verbessern.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Häufige Probleme, die bei Diabetes auftreten können
Hypoglykämie
Hypoglykämie (niedriger Blutzuckergehalt) heisst, Sie haben nicht genug Zucker im Blut. Dies kann folgende Ursachen haben:
·Sie haben zu viel Lyumjev oder anderes Insulin verwendet;
·Sie haben Mahlzeiten ausgelassen oder verzögert oder Ihre Diät geändert;
·Sie haben vor oder nach einer Mahlzeit zu viel Sport getrieben oder zu hart gearbeitet;
·Sie haben eine Infektion oder Krankheit (besonders Durchfall oder Erbrechen);
·Ihr Insulinbedarf hat sich verändert; oder
·Sie haben eine sich verschlechternde Nieren- oder Lebererkrankung.
Alkohol und einige Arzneimittel können den Blutzuckerspiegel beeinflussen (siehe Rubrik «Wann ist bei der Anwendung von Lyumjev 100 I.E./ml Injektionslösung Vorsicht geboten?»).
Die ersten Symptome eines niedrigen Blutzuckers kommen üblicherweise schnell und bestehen in:
·Müdigkeit
·Herzklopfen
·Nervosität oder Zittern
·Krankheitsgefühl
·Kopfschmerzen
·kalter Schweiss
Wenn Sie die Warnsymptome nicht sicher erkennen, sollten Sie Situationen, wie z.B. Autofahren vermeiden, in denen Sie sich oder andere aufgrund einer Hypoglykämie in Gefahr bringen könnten.
Hyperglykämie und diabetische Ketoazidose
Hyperglykämie (zu viel Zucker im Blut) heisst, dass Ihr Körper nicht genug Insulin hat. Eine Hyperglykämie kann verursacht sein durch:
·Sie haben Ihr Lyumjev oder anderes Insulin nicht angewendet;
·Sie haben weniger Insulin angewendet, als Ihr Arzt bzw. Ärztin es Ihnen vorgeschrieben hat;
·Sie haben viel mehr gegessen als es Ihre Diät erlaubt; oder
·Sie haben Fieber, Infektion oder emotionaler Stress.
Eine Hyperglykämie kann zu einer diabetischen Ketoazidose führen. Die ersten Symptome treten langsam im Verlauf mehrerer Stunden bis Tage auf. Die Symptome sind:
·grosser Durst
·Kopfschmerzen
·Übelkeit und/oder Erbrechen
·Bauchschmerzen
·Schläfrigkeit
·schneller Pulsschlag
·mittlere oder hohe Mengen Ketone im Urin
·schwerer Atem
Wenn Sie solche Symptome haben und hohen Blutzucker, nehmen Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch.
Krankheit
Falls Sie krank sind, insbesondere wenn Ihnen übel ist oder wenn Sie erbrechen, kann sich Ihr Insulinbedarf verändern. Selbst dann, wenn Sie nicht normal essen sollten, benötigen Sie trotzdem Insulin. Untersuchen Sie Ihren Harn oder Ihr Blut, folgen Sie den ärztlichen Empfehlungen zum Vorgehen bei Krankheit und informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

2021 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | FAQ | Anmeldung | Kontakt | Home