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Patienteninformation zu Algifor® Dolo Duo, Filmtabletten:VERFORA SA
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Eigensch.Kontraind.SchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.Zusammens.Packungen
Swissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Algifor® Dolo Duo, Filmtabletten

Was ist Algifor Dolo Duo, Filmtabletten und wann wird es angewendet?

Algifor Dolo Duo enthält Paracetamol und Ibuprofen. Paracetamol hemmt die Weiterleitung der Schmerzsignale im Gehirn. Ibuprofen gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten nichtsteroidalen Entzündungshemmer (oder NSAR). Es lindert Schmerzen und Entzündungen (Schwellung, Rötung oder Wundheit).
Algifor Dolo Duo wird zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mässig starken Schmerzen angewendet.
Wenn Sie Fragen zu diesem Arzneimittel haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Wenn Sie sich nach 3 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Wann darf Algifor Dolo Duo, Filmtabletten nicht eingenommen / angewendet werden?

·wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
·wenn bei Ihnen in Zusammenhang mit einer früheren NSAR-Behandlung Magen-Darm-Blutungen oder ein Magen-Darm-Durchbruch aufgetreten ist;
·bei chronischen Darmentzündungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa),
·wenn bei Ihnen ein aktives oder wiederkehrendes peptisches Geschwür (d.h. Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür) besteht oder wenn eine Blutung vorliegt oder wieder aufgetreten ist (zwei oder mehr zeitlich getrennte Episoden eines bestätigten Geschwürs oder einer bestätigten Blutung);
·wenn Sie regelmässig grosse Mengen Alkohol trinken
·wenn bei Ihnen schwere Einschränkung der Herz-, Leber- oder Nierenfunktion vorliegt
·wenn bei Ihnen eine Hirnblutung oder eine andere aktive Blutung vorliegt
·wenn Ihre Blutbildung gestört ist
·wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe allergisch reagieren oder nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen Schmerz- oder Rheumamitteln, so genannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln, Atemnot oder allergieähnliche Hautreaktionen hatten,
·Wenn Sie schwanger sind oder stillen (siehe auch Kapitel «Darf Algifor Dolo Duo während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?»)zur Behandlung von Schmerzen nach einer koronaren Bypassoperation am Herzen (resp. Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine).
·wenn Sie jünger als 18 Jahre sind

Darf Algifor Dolo Duo, Filmtabletten während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin um Rat.
Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht während der drei letzten Monate der Schwangerschaft ein. Seien Sie bei der Einnahme dieses Arzneimittels besonders vorsichtig, wenn Sie sich in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft befinden.
Sie sollten das Arzneimittel in der geringsten Dosis, die Ihre Schmerzen lindert, und so kurz wie möglich anwenden. Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Arzt bzw. Ärztin oder Ihrer Hebamme auf, falls der Schmerz nicht gelindert wird oder Sie das Arzneimittel öfter einnehmen müssen.
Die Anwendung dieses Arzneimittels kann die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wird für Frauen, die versuchen, schwanger zu werden, nicht empfohlen.
Algifor Dolo Duo sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin hat es Ihnen ausdrücklich erlaubt.

Wie verwenden Sie Algifor Dolo Duo, Filmtabletten?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin ein.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Erwachsene
Die übliche Dosis beträgt eine Tablette (500 mg Paracetamol und 150 mg Ibuprofen) bis zwei Tabletten (1000 mg Paracetamol und 300 mg Ibuprofen) alle sechs Stunden, nach Bedarf, bis maximal sechs Tabletten in 24 Stunden.
Nehmen Sie Algifor Dolo Duo Filmtabletten mit einem vollen Glas Wasser ein. Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.
Nehmen Sie die zur Symptomlinderung erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum ein. Wenn die Symptome anhalten oder sich verschlimmern oder das Arzneimittel länger als 3 Tage benötigt wird, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren
Algifor Dolo Duo darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
Wenn Sie eine grössere Menge Algifor Dolo Duo eingenommen haben, als Sie sollten
Informieren Sie sofort einen Arzt bzw. eine Ärztin, wenn Sie zu viel von diesem Arzneimittel eingenommen haben, auch wenn Sie sich gut fühlen. Zu viel Paracetamol kann zeitverzögert schwere Leberschäden verursachen. Tun Sie das auch dann, wenn Sie keine Anzeichen von Beschwerden oder einer Vergiftung haben. Sie könnten dringend ärztliche Hilfe benötigen.
Wenn Sie eine grössere Menge Algifor Dolo Duo eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn Kinder versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich stets an einen Arzt bzw. eine Ärztin oder das nächstgelegene Krankenhaus, um das Risiko einschätzen zu lassen und um Rat einzuholen, welche Massnahmen zu treffen sind.
Mögliche Symptome sind u.a. Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen (eventuell mit Blut im Erbrochenen), Kopfschmerzen, Ohrklingen, Verwirrtheit und unruhige Augenbewegung. Bei hohen Dosen wurde über Benommenheit, Brustschmerz, Herzklopfen, Bewusstseinsverlust, Krämpfe (hauptsächlich bei Kindern), Schwäche und Schwindel, Blut im Urin, Kältegefühl und Atembeschwerden berichtet.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Algifor Dolo Duo, Filmtabletten haben?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Wenn eine dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, setzen Sie Algifor Dolo Duo ab, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
·Blut- oder kaffeesatzartiges Erbrechen;
·Blutung aus dem After, schwarzer, klebriger Stuhlgang (Kot) oder blutiger Durchfall;
·Schwellung im Bereich von Gesicht, Lippen oder Zunge, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen können;
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
·Asthma, pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit;
·plötzlicher oder starker Juckreiz, Hautausschlag, Nesselausschlag;
·schwerer Hautausschlag mit Blasenbildung und Blutung im Bereich von Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien (Steven–Johnson-Syndrom). Es wurden sehr selten Fälle schwerwiegende Hautreaktionen berichtet;
·Verschlimmerung bestehender schwerwiegender Hautinfektionen (es können sich Ausschlag, Blasen und eine Verfärbung der Haut, Fieber, Benommenheit, Durchfall und Übelkeit zeigen) oder Verschlimmerung anderer Infektionen, z.B. Windpocken oder Gürtelrose oder schwere Infektionen mit Absterben (Nekrose) von Haut, Unterhautgewebe und Muskeln, Blasenbildung und Schälen der Haut;
·Fieber, allgemeines Unwohlsein, Übelkeit, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit.
Andere mögliche Nebenwirkungen sind:
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
·Übelkeit oder Erbrechen;
·Verminderter Appetit;
·Sodbrennen oder Oberbauchschmerzen;
·Krämpfe, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall, leichter Blutabgang aus dem Magen-Darm-Trakt;
·Hautausschlag, juckende Haut;
·Kopfschmerzen;
·Schwindel;
·Nervosität;
·Ohrklingen oder –sausen;
·ungewöhnliche Gewichtszunahme, Schwellung und Flüssigkeitseinlagerung, Schwellung von Knöcheln oder Beinen (Ödem).
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
·verminderte Anzahl roter Blutkörperchen, Nasenbluten und stärkere Perioden (Monatsblutungen);
·allergische Reaktionen – Hautausschlag, Erschöpfung, Gelenkschmerzen (z.B. Serumkrankheit, Lupus erythematosus-Syndrom, Vaskulitis in Form von Purpura Schönlein-Henoch, Angioödem);
·Vermehrung des Brustgewebes bei Männern;
·niedriger Blutzucker;
·Schläfrigkeit;
·Stimmungsänderungen, z.B. Depression, Verwirrtheit, Nervosität;
·Augenprobleme, z.B. verschwommenes Sehen (klingt wieder ab), entzündete rote Augen, Jucken;
·verdickter Schleim;
·starke Bauchschmerzen oder Druckschmerz im Bauchbereich, peptisches/Magen Darm-Geschwür;
·Darmentzündung und Verschlimmerung von Entzündungen des Dickdarms (Colitis) und Verdauungstrakts (Morbus Crohn) und Komplikationen bei Divertikeln im Dickdarm (Durchbruch oder Fistel);
·Blase kann nicht vollständig entleert werden (Harnverhalt);
·abnormale Laborwerte (Blut, Leber und Nierenenzyme).
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
·Kribbeln in Händen und Füssen;
·abnormale Träume, Sehen nicht existenter Dinge (Halluzinationen);
·Schädigung des Nierengewebes (vor allem bei Langzeitanwendung);
·hohe Harnsäure-Werte im Blut (Hyperurikämie).
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
·niedrige Kalium-Spiegel – Schwäche, Müdigkeit, Muskelkrämpfe (Hypokaliämie)
·Anzeichen von Anämie, wie z.B. Erschöpfung, Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit und Blässe;
·Schnellere Neigung zu Blutungen oder zur Bildung blauer Flecke als gewöhnlich, rötliche oder violette Flecke unter der Haut;
·starke oder anhaltende Kopfschmerzen;
·Drehschwindel (Vertigo);
·schneller oder unregelmässiger Herzschlag, auch als Herzklopfen bezeichnet;
·erhöhter Blutdruck und möglicherweise Herzprobleme;
·Entzündung der Speiseröhre;
·gelbliche Färbung der Haut und/oder Augen, auch als Gelbsucht bezeichnet;
·Leberschäden (besonders bei Langzeitanwendung);
·Haarausfall;
·verstärktes Schwitzen;
·Anzeichen häufiger oder bedenklicher Infektionen, zum Beispiel Fieber, schwerer Schüttelfrost, Halsschmerzen oder Geschwüre im Mund.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
·Es kann zu einer schweren Hautreaktion kommen, die als DRESS-Syndrom bezeichnet wird. Die Symptome des DRESS-Syndroms sind u.a.: Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme der Eosinophilen (eine Art der weissen Blutkörperchen).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Nicht über 30°C lagern.
In der Original-Blisterverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Algifor Dolo Duo, Filmtabletten enthalten?

Wirkstoffe
Die Wirkstoffe sind Paracetamol und Ibuprofen. 1 Tablette enthält 500 mg Paracetamol und 150 mg Ibuprofen.
Hilfsstoffe
Maisstärke, vorverkleisterte Stärke (Mais), mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, Talkum, Hypromellose (E464), Lactose-Monohydrat, Titandioxid (E171), Macrogol 4000 und Natriumcitrat (E331).

Wo erhalten Sie Algifor Dolo Duo, Filmtabletten? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Packungen zu 20 Filmtabletten (D)

Zulassungsnummer

67737 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

Verfora SA, CH-1752 Villars-sur-Glâne

Diese Packungsbeilage wurde im September 2020 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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