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Patienteninformation zu Yorvipath:Ascendis Pharma Switzerland GmbH
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Was ist Yorvipath und wann wird es angewendet?

Yorvipath enthält den Wirkstoff Palopegteriparatid. Palopegteriparatid wird im Körper zu Teriparatid, auch als Parathormon (PTH) bezeichnet, umgewandelt. PTH kommt natürlicherweise im Körper vor und wird benötigt, um die Menge an Calcium und Phosphat in Ihrem Körper im normalen Bereich zu halten.
Yorvipath wird zur Behandlung von Hypoparathyreoidismus bei Erwachsenen angewendet. Bei Personen mit Hypoparathyreoidismus produziert der Körper kein oder zu wenig PTH. Aus diesem Grund können sie den Calcium- und Phosphatspiegel nicht im normalen Bereich halten, was zu den Symptomen wie Muskelspasmen, Zucken und Kribbeln in den Fingerspitzen, Zehen und Lippen führt. Yorvipath ersetzt das fehlende PTH, um die Kontrolle des Calcium- und Phosphatspiegels zu unterstützen.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Wann darf Yorvipath nicht angewendet werden?

Yorvipath darf nicht angewendet werden,
wenn Sie an Pseudohypoparathyreoidismus leiden, einer Erkrankung, bei der der Körper nicht ausreichend auf das vom Körper produzierte Parathormon reagiert.
wenn Sie allergisch gegen Palopegteriparatid oder einen der in Rubrik "Was ist in Yorvipath enthalten?" genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wann ist bei der Anwendung von Yorvipath Vorsicht geboten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie Yorvipath anwenden.
Für das Erreichen der benötigten Tagesdosis soll jeweils nur eine Yorvipath-Injektion erfolgen. Die Durchführung von zwei Injektionen pro Tag kann zu unbeabsichtigten Veränderungen des Calciumspiegels in Ihrem Blut führen.
Wenn Sie mit Yorvipath behandelt werden, können Nebenwirkungen im Zusammenhang mit einem hohen Calciumspiegel in Ihrem Blut (Hypercalciämie) auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?" ). Diese Auswirkungen treten eher zu Beginn der Behandlung oder bei einer Dosisänderung auf.
Wenn Sie mit Yorvipath behandelt werden, können Symptome wie Kribbeln in den Fingerspitzen, Zehen und Lippen (Parästhesie), Muskelspasmen und -krämpfe, taubes Gefühl im Mund und Krampfanfälle im Zusammenhang mit einem tiefen Calciumspiegel in Ihrem Blut auftreten (Hypocalciämie). Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Hypocalciämie ist erhöht, wenn Sie die Anwendung von Yorvipath für kurze Zeit oder ganz abbrechen oder Ihre Yorvipath-Dosis ändern.
Beim Auftreten einer Hyper- oder Hypocalciämie wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Calciumspiegel überprüfen (siehe "Wie verwenden Sie Yorvipath?" ). Möglicherweise erhalten Sie Arzneimittel zur Behandlung oder Verhinderung dieser Symptome oder Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ändert möglicherweise Ihre Dosis.
Wenn Sie mit Yorvipath behandelt werden, können Nebenwirkungen wie Schwindel beim Aufsetzen oder Aufstehen und erhöhte Herzfrequenz beim Aufsetzen oder Aufstehen (Orthostasesyndrom) auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?" ). Das Risiko solcher Reaktionen kann reduziert werden, indem Sie Yorvipath vor dem Schlafengehen anwenden.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für eine Form von Knochenkrebs mit der Bezeichnung „Osteosarkom“ besteht. Dies ist besonders wichtig:
wenn Sie eine Knochenerkrankung haben, die Ihr Risiko für die Entwicklung eines Osteosarkoms erhöht (z. B., wenn Sie an der Paget-Krankheit leiden).
wenn ein Bluttest ergibt, dass bei Ihnen ein unerklärlicher Anstieg der knochenspezifischen
alkalischen Phosphatase im Blut vorliegt.
wenn Sie Knochenkrebs oder eine andere Krebserkrankung haben oder hatten, die sich auf Ihre Knochenausgebreitet hat.
wenn Sie eine Strahlentherapie erhalten oder erhalten haben, bei der Teile des Skeletts mitbestrahlt wurden.
wenn Sie eine genetische Veranlagung haben, bei der das Risiko für Knochenkrebs erhöht ist.
Ein zu hoher oder zu niedriger Calciumspiegel in Ihrem Blut kann zu Problemen führen, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Herzglykoside enthalten (z. B. Digoxin oder Digitoxin) (siehe „Anwendung von Yorvipath zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Ihr Arzt bzw. ihre Ärztin wird Ihren Calciumspiegel (siehe "Wie verwenden Sie Yorvipath?" ) und Ihren Glykosidspiegel überprüfen und Sie auf Anzeichen und Symptome überwachen.
Wenn Sie Yorvipath einnehmen und an einer schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung leiden, wird Ihr Arzt bzw. ihre Ärztin Ihren Calciumspiegel häufiger kontrollieren (siehe "Wie verwenden Sie Yorvipath?" ).
Anwendung von Yorvipath zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben:
-Herzmedikamente, die Herzglykoside (z.B. Digoxin oder Digitoxin) enthalten
-Arzneimittel zur Behandlung von Osteoporose, wie etwa Bisphosphonate, Denosumab oder
Romosozumab
-Arzneimittel, die den Calciumspiegel in Ihrem Blut beeinflussen können, wie z. B. Diuretika („Entwässerungstabletten“, z. B. Hydrochlorothiazid oder Furosemid), systemische Kortikosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen) und Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von affektiven Störungen).
Es ist eventuell notwendig, dass Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis des entsprechenden Arzneimittels oder die Dosis von Yorvipath anpasst.
Der Einfluss von Yorvipath auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht. Nach der Anwendung von Yorvipath können Nebenwirkungen wie Schwindel beim Aufsetzen oder Aufstehen (Orthotasesyndrom) auftreten. Wenn Sie beim Aufsetzen oder Aufstehen Schwindelgefühl oder Benommenheit verspüren oder bewusstlos werden, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen, bis Sie sich besser fühlen.
 
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
 
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Darf Yorvipath während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin. Wenn Sie während der Behandlung schwanger werden, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
 
Schwangerschaft
Es liegen begrenzte Informationen zur Sicherheit von Yorvipath bei schwangeren Frauen vor. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie während der Schwangerschaft mit Yorvipath behandelt werden sollten. Wenn Sie schwanger sind oder beabsichtigen, schwanger zu werden, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Calciumspiegel überprüfen.
 
Stillzeit
Wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen, fragen Sie vor der Anwendung von Yorvipath Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie während der Stillzeit mit Yorvipath behandelt werden sollten. Wenn Sie stillen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin  Ihren Calciumspiegel überprüfen.
Fertilität
Es ist nicht bekannt, ob Yorvipath Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit hat.

Wie verwenden Sie Yorvipath?

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Yorvipath wird als Injektion unter die Haut (subkutan) angewendet. Das heisst, dass es mit einer kurzen Nadel in das Fettgewebe unter der Haut gespritzt wird. Das Arzneimittel sollte in die Bauchdecke oder in die Vorderseite des Oberschenkels gespritzt werden. Es ist wichtig, dass Sie es jeden Tag an einer anderen Stelle spritzen, um eine Schädigung Ihrer Haut zu vermeiden. Sie können zwischen der linken und rechten Bauchseite und zwischen der linken und rechten Vorderseite des Oberschenkels wechseln.
Sie sollten Yorvipath immer an einem Ort anwenden, an dem Sie sich sofort setzen oder hinlegen können, falls Ihnen schwindelig wird. Sollten Nebenwirkungen wie Schwindel beim Aufsetzen oder Aufstehen und erhöhte Herzfrequenz beim Aufsetzen oder Aufstehen (Orthostasesyndrom) auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?" ), können Sie die Injektion jeweils im Liegen (z.B. vor dem Schlafengehen) vornehmen.
Bevor Sie den Pen zum ersten Mal verwenden, wird Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin,  Apothekerin oder das medizinische Fachpersonal zeigen, wie Yorvipath angewendet wird. Weitere hilfreiche Angaben zur Anwendung von Yorvipath finden Sie in den Anwendungshinweisen am Ende dieser Packungsbeilage. Sie sollten den Pen immer wie in den Anwendungshinweisen beschrieben verwenden.
 
Anfangsdosierung, Dosisänderung und Beibehaltung der Anwendung von Yorvipath
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird vor Beginn der Behandlung mit Yorvipath einen Bluttest durchführen, um Ihren Calcium- und Vitamin-D-Spiegel zu überprüfen.
Die empfohlene Anfangsdosis von Yorvipath beträgt 18 Mikrogramm pro Tag. Eventuell empfiehlt Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin, Ihre Dosis je nach Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel schrittweise zu ändern, bis Sie eine Dosis erhalten, die die Menge an Calcium in Ihrem Körper im normalen Bereich hält, ohne dass aktives Vitamin D oder therapeutische Dosen von Calcium erforderlich sind. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen möglicherweise empfehlen, weiterhin täglich Calciumpräparate einzunehmen, um Ihren Ernährungsbedarf zu decken. Ihre Dosis kann erhöht werden, wenn seit Ihrer letzten Dosisänderung mindestens 7 Tage vergangen sind. Sollte der Calciumspiegel in Ihrem Körper zu hoch sein, darf Ihre Dosis höchstens alle 3 Tage reduziert werden.
 
Untersuchungen und Kontrollen
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird zu folgenden Zeitpunkten überprüfen, wie Sie auf die Behandlung ansprechen:
-7 Tage nach Beginn der Behandlung und
-7 bis 14 Tage nach einer Dosisänderung
Dies erfolgt anhand von Untersuchungen zur Messung des Calciumspiegels in Ihrem Blut oder Urin.
Eventuell empfiehlt Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin, die Menge an Calcium oder Vitamin D, die Sie einnehmen (in jeglicher Form, einschliesslich calciumreicher Nahrungsmittel), zu ändern.
 
Wenn Sie eine grössere Menge von Yorvipath angewendet haben, als Sie sollten
Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und beschreiben Sie alle Symptome, die bei Ihnen auftreten.
Eine Überdosierung kann zu einem hohen Calciumspiegel im Blut führen. Zu den Symptomen können unter anderem Übelkeit (Erbrechen), Schwindelgefühl, Durstgefühl, Verwirrtheit, Muskelschwäche und unregelmässiger Herzschlag gehören. Für weitere Informationen siehe Rubrik "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?"
 
Wenn Sie die Anwendung von Yorvipath vergessen haben
Wenn Sie innerhalb von 12 Stunden bemerken, dass Sie vergessen haben, eine Dosis Yorvipath zu spritzen, können Sie die versäumte Dosis Yorvipath, nachholen. Wenn Sie das Arzneimittel beispielsweise immer um 8 Uhr morgens spritzen, können Sie die um 8 Uhr versäumte Dosis vor 20 Uhr abends nachholen.
Sind seit der vorgesehenen Injektion mehr als 12 Stunden vergangen, überspringen Sie die versäumte Dosis und fahren Sie mit der Injektion Ihrer nächsten Dosis wie geplant fort. Wenn Sie das Arzneimittel beispielsweise immer um 8 Uhr morgens spritzen und Sie erst um 22:00 Uhr bemerken, dass Sie vergessen haben, sich Yorvipath zu spritzen, sollten Sie die versäumte Dosis nicht spritzen, sondern erst Ihre nächste Dosis um 8:00 Uhr morgens am Folgetag.
Wenden Sie niemals die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Dosis ausgelassen haben.
 
Wenn Sie die Anwendung von Yorvipath abbrechen
Brechen Sie die Anwendung von Yorvipath nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ab. Wenn Sie die Anwendung von Yorvipath abbrechen, kann der Calciumspiegel in Ihrem Blut sinken und es kann sein, dass Sie die im Folgenden beschriebenen Symptome entwickeln (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?" ).
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung von Yorvipath haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
Die Anwendung und Sicherheit von Yorvipath bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?

Häufige schwerwiegende Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
Hoher Calciumspiegel im Blut (Hypercalciämie):
Zu den Symptomen können unter anderem Übelkeit (Erbrechen), Schwindelgefühl, Durstgefühl, Verwirrtheit, Muskelschwäche und unregelmässiger Herzschlag gehören. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Hypercalciämie ist in den ersten 3 Monaten nach Beginn der Behandlung oder bei einer Änderung Ihrer Yorvipath-Dosis erhöht. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen eines der oben beschriebenen Symptome auftritt, das auf diese Nebenwirkungen hinweisen könnte. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihren Calciumspiegel überprüfen. Möglicherweise müssen Sie Ihre Yorvipath-Dosis ändern oder die Injektionen für kurze Zeit unterbrechen. Es kann sein, dass Sie Arzneimittel zur Behandlung oder Verhinderung dieser Nebenwirkungen erhalten oder einige Arzneimittel absetzen müssen. Zu diesen Arzneimitteln gehören Calcium oder Vitamin D. Möglicherweise müssen einige Laboruntersuchungen bei Ihnen durchgeführt werden.
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Behandelten)
-Kopfschmerzen
-Kribbeln in den Fingerspitzen, Zehen und Lippen (Parästhesie)
-Übelkeit
-Müdigkeit
-Rötung, blauer Fleck, Schmerzen, Blutung, Hautausschlag oder Schwellung an der Injektionsstelle (Reaktionen an der Injektionsstelle)
-Schwindelgefühl, Schwindel oder bewusstlos werden beim Aufsetzen oder Aufstehen und erhöhte Herzfrequenz beim Sitzen oder Aufstehen (Orthostasesyndrom)
-Gefühl, gleich bewusstlos zu werden (Präsynkope)
-Bewusstlos werden (Synkope)
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
-Gefühl, als ob das Herz flattert oder zu schnell schlägt (Palpitationen)
-Schwindelgefühl, Schwindel oder bewusstlos werden und erhöhte Herzfrequenz beim Aufsetzen oder Aufstehen (orthostatisches Tachykardiesyndrom)
-Wunder Mund oder rauer Hals (Schmerzen im Oropharynx)
-Durchfall (Diarrhoe)
-Verstopfung (Obstipation)
-Erbrechen
-Bauchschmerzen
-Andere Beschwerden im Bauchbereich
-Gelenkschmerzen (Arthralgie)
-Muskelschmerzen (Myalgie)
-Schwäche (Asthenie)
-Durst
-Ausschlag
-Hautreaktion auf Sonnenlicht (Lichtempfindlichkeitsreaktion)
-Muskelzucken
-Schmerzen in den Muskeln und Knochen
-Hoher Calciumspiegel im Blut (Hypercalciämie)
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
-Häufiger Harndrang (Polyurie)
-Brustkorbschmerzen
-Andere Beschwerden im Brustbereich
-Hoher Blutdruck (Bluthochdruck)
Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich schwerer allergischer Reaktionen (Anzeichen können Atembeschwerden, Schwellungen im Gesicht, Mund oder an der Zunge, Herzrasen, Nesselausschlag, Hautausschlag, Fieber sein).
 
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
Aufbrauchfrist nach Anbruch
Nicht über 30°C lagern.
Die Penkappe auf dem Fertigpen lassen, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Jeden Pen 14 Tage nach dem Anbrechen entsorgen.
Lagerungshinweis
Im Kühlschrank (2-8°C) lagern. Nicht einfrieren.
In der Originalverpackung mit aufgesetzter Penkappe aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Hinweise für die Handhabung
Nehmen Sie einen neuen Yorvipath-Pen 20 Minuten vor dem ersten Gebrauch aus dem Kühlschrank.
Nicht verwenden, wenn Sie feststellen, dass die Lösung trüb oder gefärbt ist oder Schwebstoffe enthält.
Der Pen und die Nadel sind nur für den Gebrauch bei einem Patienten bestimmt.
Die Injektionsnadel sollte nach jeder Injektion entfernt werden und der Pen sollte ohne aufgesetzte Nadel aufbewahrt werden. Die Nadeln sind nach jeder Injektion zu entsorgen.
Lesen und befolgen Sie die Packungsbeilage und die Anwendungshinweise genau, damit Sie Yorvipath richtig injizieren.
Weitere Hinweise
Entsorgung
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Yorvipath enthalten?

Yorvipath ist eine Injektionslösung im Fertigpen für subkutane Injektionen.
 
Wirkstoffe
Palopegteriparatid.
Yorvipath 168 Mikrogramm/0,56 ml:
Jeder Fertigpen enthält 1935 Mikrogramm Palopegteriparatid entsprechend 168 Mikrogramm PTH (1-34) in 0,56 ml Lösungsmittel. Die Konzentration, bezogen auf PTH (1-34), beträgt 0,3 mg/ml.
 
Yorvipath 294 Mikrogramm/0,98 ml
Jeder Fertigpen enthält 3387 Mikrogramm Palopegteriparatid entsprechend 294 Mikrogramm PTH (1-34) in 0,98 ml
Lösungsmittel. Die Konzentration, bezogen auf PTH (1-34), beträgt 0,3 mg/ml.
 
Yorvipath 420 Mikrogramm/1,4 ml
Jeder Fertigpen enthält 4838 Mikrogramm Palopegteriparatid entsprechend 420 Mikrogramm PTH (1-34) in 1,4 ml
Lösungsmittel. Die Konzentration, bezogen auf PTH (1-34), beträgt 0,3 mg/ml.
Hilfsstoffe
Bernsteinsäure, Mannitol, Metacresol, Natriumhydroxid, Salzsäure (zum Einstellen des pH-Werts) und Wasser für Injektionszwecke.

Wo erhalten Sie Yorvipath? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
 
Yorvipath 168 Mikrogramm/0,56 ml Injektionslösung im Fertigpen (blaues Etikett und Druckknopf):
2 Fertigpens und 30 Einwegnadeln oder ohne Nadeln.
 
Yorvipath 294 Mikrogramm/0,98 ml Injektionslösung im Fertigpen (oranges Etikett und Druckknopf):
2 Fertigpens und 30 Einwegnadeln oder ohne Nadeln.
 
Yorvipath 420 Mikrogramm/1,4 ml Injektionslösung im Fertigpen (dunkelrotes Etikett und Druckknopf):  
2 Fertigpens und 30 Einwegnadeln oder ohne Nadeln.

Zulassungsnummer

69889 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

Ascendis Pharma Switzerland GmbH, Zürich

Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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