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Patienteninformation zu Yorvipath:Ascendis Pharma Switzerland GmbH
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PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Wann ist bei der Anwendung von Yorvipath Vorsicht geboten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin, bevor Sie Yorvipath anwenden.
Für das Erreichen der benötigten Tagesdosis soll jeweils nur eine Yorvipath-Injektion erfolgen. Die Durchführung von zwei Injektionen pro Tag kann zu unbeabsichtigten Veränderungen des Calciumspiegels in Ihrem Blut führen.
Wenn Sie mit Yorvipath behandelt werden, können Nebenwirkungen im Zusammenhang mit einem hohen Calciumspiegel in Ihrem Blut (Hypercalciämie) auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?" ). Diese Auswirkungen treten eher zu Beginn der Behandlung oder bei einer Dosisänderung auf.
Wenn Sie mit Yorvipath behandelt werden, können Symptome wie Kribbeln in den Fingerspitzen, Zehen und Lippen (Parästhesie), Muskelspasmen und -krämpfe, taubes Gefühl im Mund und Krampfanfälle im Zusammenhang mit einem tiefen Calciumspiegel in Ihrem Blut auftreten (Hypocalciämie). Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Hypocalciämie ist erhöht, wenn Sie die Anwendung von Yorvipath für kurze Zeit oder ganz abbrechen oder Ihre Yorvipath-Dosis ändern.
Beim Auftreten einer Hyper- oder Hypocalciämie wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Calciumspiegel überprüfen (siehe "Wie verwenden Sie Yorvipath?" ). Möglicherweise erhalten Sie Arzneimittel zur Behandlung oder Verhinderung dieser Symptome oder Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin ändert möglicherweise Ihre Dosis.
Wenn Sie mit Yorvipath behandelt werden, können Nebenwirkungen wie Schwindel beim Aufsetzen oder Aufstehen und erhöhte Herzfrequenz beim Aufsetzen oder Aufstehen (Orthostasesyndrom) auftreten (siehe "Welche Nebenwirkungen kann Yorvipath haben?" ). Das Risiko solcher Reaktionen kann reduziert werden, indem Sie Yorvipath vor dem Schlafengehen anwenden.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für eine Form von Knochenkrebs mit der Bezeichnung „Osteosarkom“ besteht. Dies ist besonders wichtig:
wenn Sie eine Knochenerkrankung haben, die Ihr Risiko für die Entwicklung eines Osteosarkoms erhöht (z. B., wenn Sie an der Paget-Krankheit leiden).
wenn ein Bluttest ergibt, dass bei Ihnen ein unerklärlicher Anstieg der knochenspezifischen
alkalischen Phosphatase im Blut vorliegt.
wenn Sie Knochenkrebs oder eine andere Krebserkrankung haben oder hatten, die sich auf Ihre Knochenausgebreitet hat.
wenn Sie eine Strahlentherapie erhalten oder erhalten haben, bei der Teile des Skeletts mitbestrahlt wurden.
wenn Sie eine genetische Veranlagung haben, bei der das Risiko für Knochenkrebs erhöht ist.
Ein zu hoher oder zu niedriger Calciumspiegel in Ihrem Blut kann zu Problemen führen, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Herzglykoside enthalten (z. B. Digoxin oder Digitoxin) (siehe „Anwendung von Yorvipath zusammen mit anderen Arzneimitteln“). Ihr Arzt bzw. ihre Ärztin wird Ihren Calciumspiegel (siehe "Wie verwenden Sie Yorvipath?" ) und Ihren Glykosidspiegel überprüfen und Sie auf Anzeichen und Symptome überwachen.
Wenn Sie Yorvipath einnehmen und an einer schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung leiden, wird Ihr Arzt bzw. ihre Ärztin Ihren Calciumspiegel häufiger kontrollieren (siehe "Wie verwenden Sie Yorvipath?" ).
Anwendung von Yorvipath zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden. Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben:
-Herzmedikamente, die Herzglykoside (z.B. Digoxin oder Digitoxin) enthalten
-Arzneimittel zur Behandlung von Osteoporose, wie etwa Bisphosphonate, Denosumab oder
Romosozumab
-Arzneimittel, die den Calciumspiegel in Ihrem Blut beeinflussen können, wie z. B. Diuretika („Entwässerungstabletten“, z. B. Hydrochlorothiazid oder Furosemid), systemische Kortikosteroide (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen) und Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von affektiven Störungen).
Es ist eventuell notwendig, dass Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Dosis des entsprechenden Arzneimittels oder die Dosis von Yorvipath anpasst.
Der Einfluss von Yorvipath auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht. Nach der Anwendung von Yorvipath können Nebenwirkungen wie Schwindel beim Aufsetzen oder Aufstehen (Orthotasesyndrom) auftreten. Wenn Sie beim Aufsetzen oder Aufstehen Schwindelgefühl oder Benommenheit verspüren oder bewusstlos werden, dürfen Sie kein Fahrzeug lenken und keine Maschinen bedienen, bis Sie sich besser fühlen.
 
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
 
Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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