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Patienteninformation zu Evfraxy®:Medius AG
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Eigensch.AbänderungKontraind.VorbeugungSchwangerschaftDos./Anw.Unerw.WirkungenGewöhnliche H.
Zusammens.PackungenSwissmedic-Nr.ZulassungsinhaberStand d. Info. 

Was ist Evfraxy und wann wird es angewendet?

Evfraxy enthält den Wirkstoff Denosumab. Es handelt sich um ein Eiweiss (monoklonaler Antikörper), das die Wirkung eines anderen Eiweisses beeinträchtigt, um Knochenschwund und Osteoporose zu behandeln. Die Behandlung mit Evfraxy stärkt den Knochen und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass er bricht.
Knochen ist ein lebendes Gewebe, das ständig erneuert wird. Östrogen hilft, die Knochen gesund zu halten. Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, wodurch die Knochen dünn und brüchig werden können. Dies kann möglicherweise zu einer Krankheit führen, die Osteoporose genannt wird. Osteoporose kann auch bei Männern aufgrund verschiedener Ursachen auftreten, einschliesslich Älterwerden und/oder tiefe Spiegel des männlichen Hormons Testosteron. Viele Patienten mit einer Osteoporose zeigen zwar keine Symptome, haben aber trotzdem ein erhöhtes Risiko Knochenbrüche zu erleiden, insbesondere an der Wirbelsäule, der Hüfte und den Handgelenken.
Operationen oder Medikamente zur Behandlung von Patienten mit Brust- oder Prostatakrebs, welche die Produktion von Östrogen oder Testosteron unterdrücken, können ebenfalls zu einem Knochenschwund führen. Die Knochen werden schwächer und können leichter brechen.
Evfraxy wird angewendet zur Behandlung von:
-Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren (Menopause) zur Verminderung des Risikos von Knochenbrüchen der Wirbelsäule und Knochenbrüchen an anderen Stellen ausserhalb der Wirbelsäule.
-Osteoporose bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko.
-Knochenschwund, der durch einen Abfall der Hormonspiegel (Östrogen oder Testosteron) bei Patienten nach Operationen oder medikamentösen Behandlungen von Brust- oder Prostatakrebs verursacht wird.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.

Was sollte dazu beachtet werden?

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten (Sorbitol (E420)) haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, bevor Sie dieses Medikament anwenden.

Wann darf Evfraxy nicht angewendet werden?

Evfraxy darf nicht angewendet werden, wenn Sie einen niedrigen Kalziumspiegel im Blut haben (Hypokalzämie) oder wenn Sie allergisch gegenüber Denosumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, welche im Abschnitt "Was ist in Evfraxy enthalten?" aufgelistet sind.
Evfraxy ist nicht zur Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren bestimmt.

Wann ist bei der Anwendung von Evfraxy Vorsicht geboten?

Evfraxy kann den Kalziumspiegel im Blut senken. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie darüber informieren, wie viel Kalzium und Vitamin D Sie zur Vorbeugung niedriger Blutkalziumspiegel während der Behandlung mit Evfraxy einnehmen sollten. Wenn Sie zu niedrigen Kalziumspiegeln neigen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Blutkalziumspiegel insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn der Behandlung mit Evfraxy überwachen. Sehr niedrige Kalziumspiegel können zu Hospitalisierung, lebensbedrohlichen Ereignissen und zum Tod führen.
Bitte informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn bei Ihnen Krämpfe, Zuckungen oder Muskelkrämpfe und/oder Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Ihren Fingern, Zehen und im Mundbereich und/oder Krampfanfälle, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit auftreten, während Sie mit Evfraxy behandelt werden. Diese Symptome könnten auf einen zu tiefen Blutkalziumspiegel hinweisen.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, falls Sie schwerwiegende Probleme mit den Nieren oder ein Nierenversagen haben oder hatten oder falls bei Ihnen eine Dialyse notwendig war. Dies könnte Ihr Risiko für einen niedrigen Blut-Kalziumspiegel erhöhen, falls Sie keine Kalziumergänzungen zu sich nehmen.
Falls Sie zuvor mit sogenannten Bisphosphonaten (eine Klasse von Arzneimitteln zur Behandlung oder Prävention von Knochenerkrankungen) behandelt wurden, fortgeschrittenen Alters sind, Raucher sind, an einer Krebserkrankung leiden, sich einer Chemotherapie oder Radiotherapie unterziehen, Steroide einnehmen, keine routinemässige Zahnpflege erhalten oder an einer Zahnfleischerkrankung leiden, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie auffordern, sich zahnärztlich untersuchen zu lassen, bevor Sie die Behandlung mit Evfraxy beginnen.
Wenn Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder wenn ein zahnärztlicher Eingriff ansteht (z.B. Zahnentfernung), teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und Ihrem Zahnarzt bzw. Ihrer Zahnärztin mit, dass Sie mit Evfraxy behandelt werden.
Es ist wichtig, dass Sie während der Behandlung mit Evfraxy auf eine gute Mundhygiene achten und sich regelmässig zahnärztlich untersuchen lassen. Bitte kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und Ihren Zahnarzt bzw. Ihre Zahnärztin, falls Sie während der Behandlung mit Evfraxy Probleme mit Ihrem Mund oder Ihren Zähnen bemerken, wie lockere Zähne, Schmerzen oder Schwellungen, da dies Zeichen einer Nebenwirkung sein können, die Kieferosteonekrose genannt wird (siehe Abschnitt "Welche Nebenwirkungen kann Evfraxy haben?" ).
Bei einigen Patienten traten während der Behandlung mit Evfraxy ungewöhnliche Frakturen des Oberschenkelknochens auf. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie neu auftretende oder ungewöhnliche Hüft-, Leisten- oder Oberschenkelschmerzen wahrnehmen.
Nach dem Absetzen von Evfraxy kann es zu Knochenbrüchen, insbesondere in Ihrer Wirbelsäule, kommen (multiple vertebrale Frakturen), und die Knochenmineraldichte kann erneut abnehmen, sogar unterhalb des Ausgangswerts. Beenden Sie deshalb auf keinen Fall die Behandlung mit Evfraxy, ohne vorher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zu sprechen. Wenn Ihre Evfraxy-Behandlung gestoppt wird, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Frage einer Umstellung auf ein anderes Arzneimittel mit Ihnen besprechen. Zudem ist eine sorgfältige Nachkontrolle, z.B. anhand der Bestimmung der Knochenmineraldichte, notwendig.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort, wenn sich während der Behandlung mit Evfraxy an Ihrer Haut eine geschwollene, gerötete Stelle entwickelt (am häufigsten im unteren Bereich der Beine), die sich heiss und schmerzhaft anfühlt, und die mit Fieber einhergehen kann.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, falls Sie mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, welches den gleichen Wirkstoff Denosumab enthält. Sie sollten Evfraxy nicht gleichzeitig mit einem anderen Arzneimittel anwenden, das ebenfalls Denosumab enthält.
Dieses Arzneimittel enthält 47 mg Sorbitol pro ml Lösung.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1 ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
Es wurden keine Studien über die Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen durchgeführt. Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Evfraxy während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Evfraxy wurde bei schwangeren Frauen nicht untersucht. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, falls Sie:
schwanger sind,
schwanger sein könnten oder
beabsichtigen, schwanger zu werden.
Evfraxy wird für die Anwendung in der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Es ist nicht bekannt, ob Evfraxy in die Muttermilch ausgeschieden wird. Die Anwendung von Evfraxy während der Stillzeit wird nicht empfohlen. Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin um Rat.

Wie verwenden Sie Evfraxy?

Die empfohlene Dosis beträgt 60 mg (Inhalt einer Fertigspritze) verabreicht alle 6 Monate als einzelne Injektion unter die Haut (subkutan). Die besten Körperstellen für die Injektion sind die oberen Bereiche der Oberschenkel und der Bauch. Ihre Pflegeperson kann auch die Aussenseite Ihres Oberarms benutzen.
Sie sollten während der Behandlung mit Evfraxy auch Kalzium- und Vitamin D-Präparate einnehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird dies mit Ihnen besprechen.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann darüber entscheiden, ob Evfraxy besser von Ihnen selbst oder von einer Pflegeperson injiziert werden soll. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin, Ihre Krankenpflegeperson oder Ihr Apotheker bzw. Ihre Apothekerin wird Ihnen oder der Pflegeperson zeigen, wie Evfraxy anzuwenden ist. Für Hinweise, wie Evfraxy verabreicht wird, lesen Sie bitte den Abschnitt am Ende dieser Patienteninformation.
Wenn Sie die Anwendung von Evfraxy vergessen haben
Wenn eine Dosis von Evfraxy verpasst wird, sollte die Injektion so rasch wie möglich nachgeholt werden. Die darauf folgenden Injektionen sollten alle sechs Monate nach der tatsächlich stattgefundenen Injektion geplant werden.
Bevor Sie die Behandlung mit Evfraxy abbrechen
Um aus der Behandlung den grössten Nutzen zur Senkung des Risikos von Knochenbrüchen zu ziehen, ist es wichtig, Evfraxy so lange anzuwenden wie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnet. Brechen Sie Ihre Behandlung nicht eigenständig ab. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, um dies gemeinsam zu besprechen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Welche Nebenwirkungen kann Evfraxy haben?

Wie alle Arzneimittel kann Evfraxy Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jeder Person auftreten.
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Schmerzen in den Armen oder Beinen (Schmerzen in den Extremitäten);
-Knochen-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen, die manchmal schwerwiegend sind.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Infektion der oberen Atemwege;
-Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, Blut im Harn, unwillkürlicher Harnabgang;
-Schmerzen, Kribbeln oder Taubheit entlang Ihres Beines (Ischias);
-Hautausschlag (Rash);
-Hautveränderungen mit Juckreiz, Rötung und/oder Trockenheit (Ekzem);
-Haarausfall (Alopezie);
-Verstopfung;
-Bauchbeschwerden.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Anwendern)
-Geschwollene, gerötete Hautstelle (am häufigsten im unteren Bereich der Beine), die sich heiss und schmerzhaft anfühlt, und mit Fieber einhergehen kann (Cellulitis). Bitte informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls diese Symptome bei Ihnen auftreten während Sie Evfraxy anwenden.
-Fieber, Erbrechen und Bauchschmerzen oder Unwohlsein (Divertikulitis);
-Ohrinfektion;
-Knochenbrüche in der Wirbelsäule nachdem Evfraxy gestoppt wurde (multiple vertebrale Frakturen);
-Ausschlag auf der Haut oder Wunden der Mundschleimhaut (lichenoide Arzneimitteleruption).
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Schmerzen im Mund und/oder Kiefer, Schwellungen, nicht heilende wunde Stellen des Mundes oder Kiefers, Taubheit oder Schweregefühl im Kiefer oder Lockerung eines Zahnes. Dies könnten Zeichen einer Knochenschädigung im Kiefer (Osteonekrose) sein. Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und Ihren Zahnarzt bzw. Ihre Zahnärztin falls solche Symptome bei Ihnen auftreten.
-Allergische Reaktionen (z.B. Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Halses oder anderer Körperteile; Hautausschlag, Jucken oder Nesselsucht, Keuchen oder Schwierigkeiten beim Atmen).
-Niedrige Blutkalziumspiegel (Hypokalzämie); sehr niedrige Blutkalziumspiegel können zu Hospitalisierung, lebensbedrohlichen Ereignissen und zum Tod führen. Symptome einer Hypokalzämie können Krämpfe, Zuckungen oder Muskelkrämpfe und/oder Taubheit oder Kribbeln in Ihren Fingern, Zehen oder um Ihren Mund, und/oder Krampfanfälle, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit einschliessen. Falls davon etwas auf Sie zutrifft, sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Ein tiefer Kalziumspiegel im Blut kann auch zu einer Veränderung des Herzrhythmus, einer sogenannten QT-Verlängerung, führen, welche in einem Elektrokardiogramm (EKG) gesehen werden kann.
-In seltenen Fällen können ungewöhnliche Frakturen des Oberschenkelknochens auftreten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie neue oder ungewöhnliche Schmerzen in Ihrer Hüfte, Ihrer Leistengegend oder Ihrem Oberschenkel verspüren während Sie mit Evfraxy behandelt werden, da dies frühe Anzeichen einer möglichen Fraktur des Oberschenkelknochens sein können.
Sehr selten (betrifft bis zu 1 von 10'000 Anwendern)
-Allergische Reaktion, die Blutgefässe, vorwiegend in der Haut, schädigen kann (z.B. violette oder braunrote Flecken, Nesselsucht oder Hautulzerationen) (Hypersensitivitätsvaskulitis).
Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit
-Abnahme der Knochenmineraldichte auf das Niveau vor Beginn der Behandlung oder darunter.
-Schwere allergische Reaktion (Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS-Syndrom]) mit Hautausschlag/Blasenbildung, Fieber und/oder Anstieg eines Typs von weissen Blutkörperchen (Eosinophile) mit möglicher Organschädigung, wie Leber, Niere oder Lunge.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Im Kühlschrank (2-8°C) lagern. Nicht einfrieren.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Nicht schütteln.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Die Fertigspritze darf vor der Injektion ausserhalb des Kühlschranks gelagert werden, damit sie Raumtemperatur (bis zu 25°C) erreicht. Dies macht die Injektion angenehmer. Sobald Ihre Fertigspritze aus dem Kühlschrank entnommen wurde, um Raumtemperatur (bis zu 25°C) zu erreichen, muss sie innert 30 Tagen verwendet werden und darf nicht wieder im Kühlschrank gelagert werden. Restmengen sind zu verwerfen.
Das Arzneimittel darf nicht mit dem Abwasser oder dem Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Massnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Evfraxy enthalten?

Evfraxy ist eine klare bis leicht opaleszierende, farblose bis blassgelbe Injektionslösung in einer gebrauchsfertigen Fertigspritze.
Wirkstoffe
Denosumab (aus gentechnisch veränderten CHO-Zellen [CHO: Chinese Hamster Ovary] hergestellt). Jede 1 ml Fertigspritze enthält 60 mg Denosumab (60 mg/ml).
Hilfsstoffe
Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99%, Sorbitol (E420, 47 mg pro Fertigpritze), Polysorbat 20, Natriumhydroxid (zur pH-Einstellung), Essigsäure (zur pH-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke.

Wo erhalten Sie Evfraxy? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Es sind Packungen mit 1 Fertigspritze (verblistert) erhältlich.

Zulassungsnummer

70140 (Swissmedic)

Zulassungsinhaberin

Medius AG, 4132 Muttenz.

Diese Packungsbeilage wurde im Juli 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Gebrauchsanleitung

           Darstellung der Einzelteile
Vor der Anwendung                                                               Nach der Anwendung
Abbildung A                                                                     
Wichtige Informationen
Lesen Sie die Patienteninformation, um wichtige Informationen über Evfraxy zu
erhalten, bevor Sie diese Gebrauchsanweisung verwenden. Bevor Sie die Evfraxy
Fertigspritze mit automatischem Nadelschutz anwenden, beachten Sie bitte
folgende Hinweise: -Es ist wichtig, dass Sie nicht versuchen, sich selbst die
Injektion zu geben, bevor Sie nicht von Ihrem Arzt oder einer medizinischen
Fachkraft entsprechend geschult wurden. -Die Fertigspritze verfügt über einen
Nadelschutz, der sich nach der Injektion automatisch aktiviert und die Nadel
abdeckt. Der Nadelschutz hilft, Nadelstichverletzungen bei Personen zu
verhindern, die die Fertigspritze nach der Injektion handhaben. -Stellen Sie
sicher, dass der Name Evfraxy auf der Faltschachtel und dem Etikett der
Fertigspritze steht. -Evfraxy wird in das Gewebe direkt unter der Haut
verabreicht (subkutane Injektion). -Verwenden Sie die Fertigspritze nicht,
wenn der Karton geöffnet oder beschädigt ist. -Entfernen Sie die graue
Nadelkappe von der Fertigspritze erst, wenn Sie für die Injektion bereit
sind. -Verwenden Sie die Fertigspritze nicht, wenn sie auf eine harte
Oberfläche gefallen ist. Verwenden Sie eine neue Fertigspritze und
informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. -Versuchen Sie
nicht, die Fertigspritze vor der Injektion zu aktivieren. -Versuchen Sie
nicht, den durchsichtigen Nadelschutz von der Fertigspritze zu entfernen.
-Verwenden Sie die Fertigspritze nicht, wenn sie beschädigt ist, schon
aktiviert wurde oder der Nadelschutz entfernt wurde.   Wenden Sie sich an
Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, falls Sie Fragen haben.
Aufbewahrung der Evfraxy Fertigspritze
-Bewahren Sie Evfraxy im Kühlschrank bei 2 °C bis 8 °C im Originalkarton auf.
-Nicht einfrieren. Vor der Verabreichung kann Evfraxy im Originalbehältnis
Raumtemperatur (bis zu 25 °C) annehmen. -Nach der Entnahme aus dem
Kühlschrank darf Evfraxy nicht Temperaturen über 25 °C ausgesetzt werden und
muss innerhalb von 30 Tagen verwendet werden. Wird Evfraxy nicht innerhalb
von 30 Tagen verwendet, muss es verworfen werden. Siehe Schritt 4: Entsorgung
der gebrauchten Fertigspritze.
Schritt 1: Legen Sie die erforderlichen Materialien zurecht
-Suchen Sie sich eine saubere, gut beleuchtete und flache Arbeitsfläche.
-Nehmen Sie die Faltschachtel mit der Fertigspritze aus dem Kühlschrank und
legen Sie die Faltschachtel auf Ihre saubere Arbeitsfläche. Lassen Sie das
Arzneimittel 30 Minuten lang Raumtemperatur annehmen, bevor Sie es
injizieren. -Entnehmen Sie den Einsatz mit der Fertigspritze aus dem Karton.
-Waschen Sie die Hände gründlich mit Wasser und Seife. -Legen Sie alles
bereit, was Sie für Ihre Injektion benötigen (nicht beiliegend) Abbildung B:
-Alkoholtupfer -Wattebausch oder Verbandsmull -Pflaster -Entsorgungsbehälter
für scharfe und spitze Gegenstände
Schritt 2: Vorbereitung der Injektion
-Öffnen Sie den Einsatz, indem Sie die Abdeckung abziehen. Greifen Sie den
Nadelschutz der Fertigspritze, um die Fertigspritze aus dem Einsatz zu
entnehmen (Abbildung C).

           -Kontrollieren Sie das Arzneimittel und die Fertigspritze (Abbildung D).    In allen diesen Fällen,
verwenden Sie eine neue Fertigspritze und informieren Sie Ihren Arzt oder die medizinische
Fachpersonal.
-Waschen Sie sich gründlich die Hände. Bereiten Sie die ausgewählte Injektionsstelle vor und
reinigen Sie sie.   Folgende Körperstellen sind geeignet (Abbildung E): -die Oberseite des
Oberschenkels; -der Bauch, mit Ausnahme eines 5-cm grossen Bereichs um Ihren Bauchnabel herum; -die
Rückseite des Oberarms (nur, wenn Ihnen die Injektion von einer anderen Person verabreicht wird). 
Reinigen Sie die Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer. Lassen Sie die Haut trocknen.
-Halten Sie die Fertigspritze am Nadelschutz fest. Wenn Sie bereit sind, ziehen Sie die graue
Nadelkappe vorsichtig gerade ab und weg von Ihrem Körper (Abbildung F).
-Drücken Sie Ihre Injektionsstelle zusammen, um eine feste Oberfläche zu erzeugen (Abbildung G).
Schritt 3: Vorbereitung der Injektion
-Die Haut zusammengedrückt halten. STECHEN Sie die Nadel in die Haut (Abbildung H).
-DRÜCKEN Sie den Kolben langsam und mit gleichmässigem Druck, bis Sie einen "Klick" spüren oder
hören. Drücken Sie nach dem Klick vollständig durch (Abbildung I)
! Es ist wichtig, nach dem "Klick" den Kolben vollständig nach unten durchzudrücken, um Ihre
gesamte Dosis abzugeben. -Sobald die gesamte Dosis injiziert wurde, wird der Nadelschutz ausgelöst.
Sie können eine der folgenden Möglichkeiten wählen (siehe Abbildung J): -Lassen Sie den Kolben los,
bis die gesamte Nadel bedeckt ist und entfernen Sie dann die Nadel aus der Injektionsstelle. oder
-Ziehen Sie die Nadel vorsichtig aus der Injektionsstelle und lassen Sie den Kolben los, bis die
gesamte Nadel vom Nadelschutz abgedeckt wird.  Nach dem Loslassen des Kolbens wird der Nadelschutz
der Fertigspritze die Injektionsnadel sicher umschliessen.
Schritt 4: Abschluss
-Entsorgen Sie die gebrauchte Fertigspritze und andere Materialien in einem durchstichsicheren
Behälter (Abbildung K)  Arzneimittel sind entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Fragen Sie Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wie Arzneimittel zu entsorgen sind, wenn Sie sie
nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Bewahren Sie den
durchstichsicheren Behälter für Kinder unzugänglich auf.
-Kontrollieren Sie die Injektionsstelle. Falls Sie Blut bemerken, drücken Sie einen Wattebausch
oder Verbandmull auf Ihre Injektionsstelle. Reiben Sie die Injektionsstelle nicht. Falls
erforderlich, verwenden Sie ein Pflaster.

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