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Fachinformation Salvacyl Debiopharm Research & Manufacturing SA ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitPulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Depot-Injektionssuspension (i. m.). Jede Durchstechflasche mit Pulver enthält 11,25 mg Triptorelin. Nach Rekonstitution mit 2 ml Lösungsmittel enthält die Suspension zur Injektion 5,625 mg Triptorelin pro ml. Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenSalvacyl wird angewendet zur Herbeiführung einer reversiblen und anhaltenden (länger als drei Monate) Senkung des Testosteronspiegels bis auf Kastrationsniveau bei erwachsenen Männern mit Störungen der Sexualpräferenz. Dosierung/AnwendungSalvacyl darf nur von Ärzten oder medizinischem Fachpersonal angewendet werden. KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegen Triptorelin, andere GnRH-Analoga oder einen der Hilfsstoffe in der Zusammensetzung. Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenSerumtestosteron: InteraktionenPharmakodynamische Interaktionen Schwangerschaft, StillzeitSchwangerschaft Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Unerwünschte WirkungenDie häufigsten unerwünschten Wirkungen bei der Behandlung mit Triptorelin waren auf seine erwarteten physiologischen Effekte zurückzuführen: anfänglicher Anstieg des Testosteronspiegels, gefolgt von einer fast vollständigen Suppression des Testosterons. Die am häufigsten beobachteten Wirkungen waren Hitzewallungen (46 %) und eine Atrophie der Genitalorgane (12 %). Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeit unbekannt
en / Zusätzliche
unerwünschte Ereigni
sse nach der Marktei
nführung
Sehr Häufig Häufig Gelegentlich Selten Sehr Selten
Infektionen und Nasopharyngitis
parasitäre Erkrankun
gen
Erkrankungen des Thrombozytose Lymphadenopathie Anämie
Blutes und des
Lymphsystems
Erkrankungen des Überempfindlichkeits
Immunsystems reaktionen, einschli
esslich anaphylaktis
cher Reaktion
(siehe auch "Warnhin
weise und Vorsichtsm
assnahmen" ).
Endokrine Erkrankung Während der Post-Mar
en keting-Phase wurden
seltene Fälle von
Hypophysenapoplexie
beschrieben (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
).
Stoffwechsel- und Anorexie, verstärkte
Ernährungsstörungen r Appetit, Gewichtsv
erlust, Gewichtszuna
hme, Hyperurikämie,
Hyperglykämie,
erhöhtes Serumkreati
nin, erhöhter
Serumharnstoff,
Diabetes mellitus
Psychiatrische Stimmungsschwankunge Verminderte Aktivitä
Erkrankungen n, verminderte t, Nervosität,
Libido, Depression euphorische Stimmung
, Reizbarkeit,
emotionale Labilität
, Amnesie, Verwirrth
eit
Erkrankungen des Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Hypästhesie, Migräne Krampfanfälle
Nervensystems Schwindelgefühl Schlaflosigkeit,
Parästhesien
Augenerkrankungen Augenschmerzen, Sehstörung, anomales Gesichtsfeldstörung,
Bindehautentzündung Gefühl im Auge Stauungspapille
Erkrankungen des Tinnitus
Ohrs und des Labyrin
ths
Herzerkrankungen Myokardiale Ischämie Verlängertes QT-Inte
rvall
Gefässerkrankungen Hitzewallungen (46 Hypertonie, Hypotoni
%) e, tiefe Venenthromb
ose, Lungenembolie
Erkrankungen der Epistaxis, Dyspnoe,
Atemwege, des Orthopnoe
Brustraums und
Mediastinums
Erkrankungen des Übelkeit Blähungen, Bauchschm
Gastrointestinaltrak erzen, Obstipation,
ts Durchfall, Mundtrock
enheit, Dysgeusie,
Flatulenz, Erbrechen
, Tenesmen
Leber- und Gallenerk Anstieg der Transami
rankungen nasen und/oder der
alkalischen Phosphat
ase, cholestatische
Hepatitis
Erkrankungen der Exanthem Juckreiz, verstärkte Urtikaria, Photosens Stevens-Johnson-Synd
Haut und des Unterha s Schwitzen, Akne, ibilisierungsreaktio rom (SJS), toxische
utgewebes Alopezie, Ekzem, nen epidermale Nekrolyse
Purpura, Blasenbildu (TEN), Arzneimittel
ng auf der Haut, reaktion mit Eosinop
bullöser Hautausschl hilie und systemisch
ag en Symptomen (DRESS)
, akute generalisier
te exanthematische
Pustulose (AGEP),
exfoliative Dermatit
is, bullöse Dermatit
is, Erythema multifo
rme.
Skelettmuskulatur-, Rückenschmerzen, Muskelschwäche,
Bindegewebs- und schmerzende Extremit Myalgien, Nackenschm
Knochenerkrankungen äten, Muskelkrämpfe erzen, Arthralgien,
Gelenksteifigkeit,
Muskelkontrakturen
Erkrankungen der Volumenabnahme der Erektionsstörungen Überempfindlichkeit
Geschlechtsorgane Genitalien (12 %) der Brust, schmerzha
und der Brustdrüse fte Brustdrüsen,
schmerzhafte Brustwa
rzen, Gynäkomastie,
Entzündung der
Brustdrüse, Hodensch
merzen, Anejakulatio
n
Allgemeine Erkrankun Schmerzen an der Rötung, Bluterguss,
gen und Beschwerden Injektionsstelle, Brennen und Entzündu
am Verabreichungsort Asthenie, periphere ng an der Injektions
Ödeme stelle, Müdigkeit,
Brustschmerzen,
Fieber, Schüttelfros
t, Schmerzen,
grippales Syndrom,
Dysstasie (Störung
des Vermögens zu
stehen)
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch. ÜberdosierungDie pharmakologischen Eigenschaften von Salvacyl machen das Risiko einer versehentlichen oder absichtlichen Überdosierung unwahrscheinlich. Tierversuche legen nahe, dass auch bei höheren Dosen von Salvacyl keine anderen als die erwarteten therapeutischen Auswirkungen auf die Konzentration der Sexualhormone und das Fortpflanzungssystem auftreten. Eigenschaften/WirkungenATC-Code PharmakokinetikAbsorption Präklinische DatenDie Toxizität von Triptorelin ist gering. Die beobachteten Effekte sind im Wesentlichen auf eine Verstärkung der pharmakologischen Wirkung von Triptorelin zurückzuführen. Sonstige HinweiseInkompatibilitäten Zulassungsnummer58543 (Swissmedic). PackungenSalvacyl ist in zwei Darreichungsformen erhältlich: ZulassungsinhaberinDebiopharm Research & Manufacturing SA, 1920 Martigny Stand der InformationApril 2026
-Wenn sich die Partikel in der Spritze absetzen, führt dies zu einer Blockierung der Nadel bei der Verabreichung. Es ist sehr wichtig, das Produkt innerhalb von 2 Minuten nach der Rekonstitution in der Durchstechflasche zu injizieren.
Anweisungen zur Herstellung der Suspension von Salvacyl in der Darreichungsform mit vorgefüllter Lösungsmittelspritze 1 Die Durchstechflasche mit dem Pulver entnehmen. Den
Plastikdeckel der Durchstechflasche entfernen.
2 Die Schutzfolie vom Adaptersystem entfernen. Entfernen
Sie den Flaschenadapter nicht aus dem Blister. Die
Durchstechflasche auf eine flache, harte Oberfläche
stellen. Den Adapter auf dem Verschluss der
Durchstechflasche zentrieren und hineindrücken, bis ein
Klicken zu hören ist. Den Blister entfernen und
entsorgen.
3 Nehmen Sie die Spritze auf, halten Sie sie am
(drehbaren) Kunststoff-Konnektor zwischen Zeigefinger
und Daumen einer Hand fest und schrauben Sie mit der
anderen Hand die Kappe ab. Halten Sie die Spritze immer
noch am drehbaren Konnektor fest und befestigen Sie sie
vertikal am Adapter, indem Sie eine halbe Drehung im
Uhrzeigersinn machen (nur, bis ein Widerstand zu spüren
ist). Achtung: Ein zu festes Anziehen kann zu einer
Unterbrechung der Verbindung und zu Undichtigkeiten
führen.
4 Halten Sie die Durchstechflasche am Adapter mit einer
Hand fest, drücken Sie mit der anderen Hand den Kolben
der Spritze und injizieren Sie langsam den gesamten
Inhalt der Spritze in die Durchstechflasche. In diesem
Schritt den Patienten für die Injektion vorbereiten.
Die folgenden Schritte sollten ohne Unterbrechung
durchgeführt werden.
5 Halten Sie das gesamte System (Spritze, Adapter und
Flasche) fest in der Hand und schütteln Sie es dann 30
Sekunden lang kräftig auf und ab. Überprüfen Sie das
Aussehen der Suspension, indem Sie durch den Boden des
Fläschchens schauen. Die Suspension sollte homogen,
dick und milchig aussehen. Schütteln Sie das System
erneut, wenn sich eine Sedimentation zeigt. Wenn
während des Schüttelns ein Teil der Suspension in der
Spritze aufsteigt, drücken Sie mit dem Kolben die
Suspension wieder in die Flasche. Schütteln Sie das
System erneut, bevor Sie zum nächsten Schritt
übergehen. Das Produkt sollte ab jetzt innerhalb von 2
Minuten injiziert werden.
6 Drehen Sie das System, so dass die Flasche oben und die
Spritze unten ist. Ziehen Sie vorsichtig an der
Kolbenstange, um den gesamten Inhalt der Flasche in die
Spritze aufzuziehen.
7 Wenn der gesamte Inhalt in die Spritze aufgezogen ist,
entfernen Sie Luftblasen aus der Spritze in die
Durchstechflasche. Stoppen Sie, bevor die Suspension
die Basis des Spritzenkopfes erreicht. Trennen Sie die
Spritze vom Adapter, indem Sie die Spritze mit einer
Hand festhalten und mit der anderen Hand den Adapter
gegen den Uhrzeigersinn drehen. Halten Sie die Spritze
am Drehverschluss fest und befestigen Sie die
Injektionsnadel. Vergewissern Sie sich vor der
Injektion, dass das Produkt homogen, dickflüssig,
milchig und frei von Sedimentation ist. Falls es zu
einer Sedimentation kommt, schütteln Sie die Spritze
vor der Injektion noch einmal.
8 Schieben Sie die Sicherheitshülle hinter die Nadel und
in Richtung des Spritzenkörpers. Die Sicherheitshülle
verbleibt in der Position. Entfernen Sie den
transparenten Nadelschutz. Die Nadel nicht mit der
Suspension aspirieren. Die Spritze mit der Suspension
ist nun bereit für die Injektion. Die Suspension sollte
sofort verabreicht werden (weniger als 2 Minuten nach
der Rekonstitution), um eine übermäßige Verdickung der
Suspension zu vermeiden.
9 Injizieren Sie die Suspension relativ schnell und ohne
Unterbrechung intramuskulär. Achten Sie darauf, dass
die gesamte Menge innerhalb von 10 Sekunden ohne
Unterbrechung injiziert wird. Die Injektionsstelle muss
regelmässig gewechselt werden. Aktivieren Sie das
Sicherheitssystem der Injektionsnadel, indem Sie Ihren
Daumen oder Zeigefinger auf dem strukturierten Bereich
der Sicherheitshülle zentrieren und ihn nach vorne auf
die Nadel drücken, bis Sie hören oder fühlen, dass er
einrastet. Führen Sie den Vorgang mit einer Hand durch
und aktivieren Sie den Sicherheits-Mechanismus weit weg
von sich und anderen.
Die Nadeln in einem dafür vorgesehenen Behälter entsorgen. 1. Vorbereitung der Injektion 2 Nadeln sind im Set enthalten: -Die Rekonstitutionsnadel ohne Sicherheitssystem -Die Injektionsnadel mit Sicherheitssystem -Die Lösung, die sich eventuell im oberen Teil der Ampulle befindet, wird in den Hauptbehälter der Lösungsmittelampulle geklopft. -Die Nadel ohne Sicherheitssystem auf die Spritze drehen (den Nadelschutz noch nicht entfernen!). -Die Lösungsmittelampulle aufbrechen (Punkt gegen sich). -Den Nadelschutz der Rekonstitutionsnadel entfernen und das gesamte Lösungsmittel in die Spritze aufziehen (Abb. A). -Die Spritze mit dem Lösungsmittel beiseite legen. -Die Durchstechflasche mit dem Pulver entnehmen. -Den Plastikdeckel der Durchstechflasche entfernen. -Die Spritze mit dem Lösungsmittel wieder aufnehmen, die Nadel in den Gummistopfen des Fläschchens einstechen und das Lösungsmittel langsam injizieren, sodass es weitgehend an der Flaschenwand herunterläuft (Abb. B). -In diesem Schritt den Patienten für die Injektion vorbereiten. Die folgenden Schritte sollten ohne Unterbrechung durchgeführt werden. -Die Nadel oberhalb des Flüssigkeitsspiegels zurückziehen und die Durchstechflasche 30 Sekunden lang kräftig schütteln. Die Suspension sollte milchig und homogen aussehen (Abb. C). Überprüfen, dass kein Pulver in der Flasche verbleibt, und wenn nötig, die Suspension fortsetzen, bis das Pulver vollständig verschwunden ist. Achtung: Die Mischung darf nicht durch mehrmaliges Aufziehen und Entleeren der Spritze erfolgen! -Das Produkt sollte nun innerhalb von 2 Minuten injiziert werden. -Die gesamte Injektionssuspension in die Spritze aufziehen (Abb. D). -Die Rekonstitutionsnadel entfernen. Die Injektionsnadel mit E2 Sicherheitssystem fest auf die Spritze drehen (bis zum Anschlag). Nur die farbige Hülle fassen. -Die Sicherheitshülle hinter die Nadel und in Richtung des Spritzenkörpers bewegen (Abb. E1). Die Sicherheitshülle bleibt in der Position, in die sie gebracht wurde. -Den Schutz der Injektionsnadel entfernen. -Dann sofort die gesamte Spritze verabreichen. -Die Nadel nicht mit der Suspension anstechen (Abb. E2) 2. Injektion -Die Suspension für Injektionszwecke relativ schnell und ohne Unterbrechung intramuskulär injizieren (Abb. F). 3. Nach der Verabreichung -Das Sicherheitssystem der Injektionsnadel nach Oder einer der folgenden Methoden aktivieren: -Mit einer Hand auf die Sicherung nach vorne drücken, um die Nadel zu bedecken und die Sicherung zu schliessen (Abb. G). Immer den Zeigefinger oder Daumen hinter der Nadelspitze halten.Oder -Die Sicherung mit der nach unten gerichteten Seite auf eine flache Oberfläche, z.B. den Tisch, drücken, um die Nadel zu bedecken und die Sicherung zu schliessen (Abb. H). -Die Sicherung der Injektionsnadel ist geschlossen, sobald die Nadelspitze vollständig bedeckt ist (Abb. I).Sicherstellen, dass dies durch hörbare, spürbare und/oder optische Zeichen geschieht. -Die Nadeln in einem dafür vorgesehenen Behälter entsorgen. -Nur zur einmaligen Verwendung. Jede nicht verwendete Suspension muss entsorgt werden.
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