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Fachinformation Triveram Servier (Suisse) SA ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitFilmtablette zu 10 mg/5 mg/5 mg:
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" auf der anderen Seite. Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenTriveram ist indiziert zur Behandlung der essentiellen arteriellen Hypertonie und/oder der stabilen koronaren Herzkrankheit, die mit einer primären Hypercholesterinämie oder einer gemischten Hyperlipidämie assoziiert sind, als Substitutionstherapie bei erwachsenen Patienten, die mit gleichzeitig eingenommenem Perindopril, Amlodipin und Atorvastatin in gleichen Dosierungen als eigenständige Produkte bereits korrekt eingestellt sind. Dosierung/AnwendungÜbliche Dosierung Kontraindikationen-Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder andere ACE-Hemmer, gegen Dihydropyridin-Derivate, Statine oder einen der unter "Zusammensetzung" genannten Hilfsstoffe. Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenDie speziellen Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen bei der Anwendung im Zusammenhang mit Atorvastatin, Perindopril und Amlodipin gelten auch für Triveram. InteraktionenMit Triveram und anderen Arzneimitteln wurden keine Arzneimittel-Interaktionsstudien durchgeführt, aber es wurden separate Studien mit Atorvastatin, Perindopril und Amlodipin durchgeführt. Die Resultate sind im Folgenden aufgeführt. Substanzen, die Triveram-Komponente Veränderung von Empfehlungen zur Einnahme und
Interaktionen AUC* und Cmax Interaktionsmechanismus
aufweisen
Gleichzeitige
Anwendung kontraindi
ziert oder nicht
empfohlen
Aliskiren ARA II Perindopril Nicht relevant Die gleichzeitige Behandlung mit
Pharmakodynamische Triveram und Aliskiren ist
Interaktion: Erhöhun kontraindiziert bei Patienten mit
g der unerwünschten Diabetes oder Niereninsuffizienz
Wirkungen (Hyperkali (siehe "Kontraindikationen" ),
ämie, Verminderung aufgrund des Risikos für
der Nierenfunktion), Hyperkaliämie, Verschlechterung
Verstärkung der der Nierenfunktion, kardiovaskulär
blutdrucksenkenden e Morbidität und Anstieg der
Wirkung Mortalität. Es gibt Hinweise,
dass die gleichzeitige Anwendung
von Angiotensin-Konversionsenzym-H
emmer (ACE-Hemmer), Angiotensin-II
-Rezeptor-Antagonisten (ARA II)
oder Aliskiren das Risiko für
Hypotonie, Hyperkaliämie und eine
Verminderung der Nierenfunktion
(einschliesslich eines akuten
Nierenversagens) erhöht. Eine
duale Blockade des RAAS durch die
gleichzeitige Anwendung von
ACE-Hemmer, ARA II oder Aliskiren
wird deshalb nicht empfohlen.
Wenn die Therapie mit einer
dualen Blockade als absolut
notwendig erachtet wird, sollte
dies nur unter Aufsicht eines
Spezialisten und unter
Durchführung engmaschiger
Kontrollen von Nierenfunktion,
Elektrolytwerten und Blutdruck
erfolgen. ACE-Hemmer und ARA-II
dürfen bei Patienten mit
diabetischer Nephropathie nicht
gleichzeitig angewendet werden.
Behandlung mittels Perindopril Interaktion nicht Wegen des Risikos für
extrakorporellem untersucht anaphylaktoide Reaktionen sind
Kreislauf Behandlungen mittels extrakorporel
lem Kreislauf kontraindiziert,
die einen Kontakt mit negativ
geladenen Oberflächen mit sich
bringen, z.B. Dialyse oder
Hämofiltration mit bestimmten
Membranen hoher Permeabilität
(beispielsweise Polyacrylnitril-Me
mbranen), ebenso die Apherese von
Lipoproteinen geringer Dichte mit
Dextransulfat (siehe "Kontraindika
tionen" ). Wenn diese Art von
Behandlung erforderlich ist,
sollte man die Verwendung eines
anderen Dialyse-Membrantyps oder
eine andere Klasse antihypertensiv
er Medikamente in Betracht ziehen.
Sacubitril/Valsartan Perindopril Nicht zutreffend Die gleichzeitige Verabreichung
Racecadotril Pharmakodynamische eines ACE-Hemmers wie Triveram
Interaktion: Steiger mit NEP-Hemmern (z.B. die
ung der unerwünschte Kombination Sacubitril/Valsartan
n Wirkungen (Angioöd oder Racecadotril) kann das
em) Risiko für Angioödem erhöhen
(siehe "Kontraindikationen" und
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnah
men" ).
Co-Trimoxazol Perindopril Nicht zutreffend Patienten die gleichzeitig
(Trimethoprim/Sulfam Pharmakodynamische Co-Trimoxazol (Trimethoprim/Sulfam
ethoxazol) Interaktion: Steiger ethoxazol) erhalten haben ein
ung der unerwünschte erhöhtes Risiko für Hyperkaliämie
n Wirkungen (Hyperka (siehe "Warnhinweise und
liämie) Vorsichtsmassnahmen" ).
Starke und mässig Die gleichzeitige Anwendung von
starke CYP3A4-Inhibi starken CYP3A4-Inhibitoren und
toren Triveram sollte möglichst
vermieden werden. Wenn die
gleichzeitige Anwendung dieser
Medikamente und von Triveram
nicht vermieden werden kann, ist
der Übergang zu Einzelkomponenten
und die Anpassung an geringere
Atorvastatin- und Amlodipin-Dosen
zu erwägen. Eine geeignete
klinische Überwachung des
Patienten wird empfohlen.
Atorvastatin wird von Cytochrom
P450 3A4 (CYP3A4) metabolisiert
und ist ein Substrat für die
hepatischen Transporter, die
organischen Anionentransportpolype
ptide 1B1 (OATP1B1) und 1B3
(OATP1B3). Metaboliten von
Atorvastatin sind Substrate für
OATP1B1. Atorvastatin wird auch
als Substrat der Efflux-Transporte
r P-Glykoprotein (P-gp) und das
Breast Cancer Resistance Protein
(BCRP) identifiziert, die die
intestinale Absorption und die
biliäre Clearance von
Atorvastatin einschränken können
(siehe Pharmakokinetik).
Atorvastatin
Glecaprevir (400 mg 10 mg 1xTag, 7 Tage ↑ AUC 8.3-fach Die gleichzeitige Anwendung von
1x Tag) / Pibrentasv Triveram ist aufgrund eines
ir (120 mg 1xTag, 7 erhöhten Myopathierisikos
Tage) kontraindiziert
Elbasvir (50 mg, 10 mg als Einmalgabe ↑ AUC 1.95-fach Die gleichzeitige Gabe von
1x/Tag )/ Grazoprevi BRCP-hemmenden Medikamenten wie
r (200 mg, 1x/Tag, Elbasvir oder Grazoprevir kann
13 Tage) die Plasma-Konzentration von
Atorvastatin und das Risiko für
Myopathie erhöhen, infolgedessen
kann in Abhängigkeit von der
verschriebenen Dosis eine
Anpassung der Atorvastatin-Dosis
erwogen werden. Die Dosierung von
Atorvastatin darf bei
gleichzeitiger Gabe von Elbasvir
oder Grazoprevir 20 mg/Tag nicht
überschreiten (siehe "Dosierung/An
wendung" und "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ). Es wurde
gezeigt, dass die starken
CYP3A4-Inhibitoren zu einer
deutlichen Erhöhung der
Atorvastatin-Konzentration und
einem erhöhten Myopathie-Risiko
führen. Die Kombination von
starken CYP3A4-Inhibitoren mit
Atorvastatin sollte soweit
möglich vermieden werden. Wenn
die Kombination dieser
Arzneimittel unbedingt notwendig
ist, darf die tägliche Dosis von
10 mg Atorvastatin nicht
überschritten werden. Eine
engmaschige klinische Überwachung
des Patienten wird empfohlen.
z.B. Clarithromycin 80 mg 1x/Tag, 8 Tage ↑ AUC 4,4-fach ↑
(500 mg 2x/Tag, 9 Cmax 5,4-fach
Tage),
Telithromycin,
Delavirdin, Stiripen
tol, Ketoconazol,
Voriconazol,
Itraconazol (200 mg 40 mg als Einmalgabe ↑ AUC 3,3-fach ↑ Bei Patienten, die Clarithromycin
1x/Tag, 4 Tage) Cmax 20% oder Itraconazol erhalten, soll
die tägliche Dosis von 20 mg
Atorvastatin nicht überschritten
und mit Vorsicht angewendet
werden. Patienten, die mit der
Kombination der HIV-Protease-Inhib
itoren Tipranavir/Ritonavir oder
einem Hepatitis-C-Protease-Inhibit
or, behandelt werden, müssen die
gleichzeitige Anwendung von
Atorvastatin vermeiden.
Patienten, welche die Kombination
der HIV-Protease-Inhibitoren
Lopinavir/Ritonavir einnehmen,
müssen mit Vorsicht und der
niedrigsten notwendigen Dosis
Atorvastatin behandelt werden.
Bei Patienten, welche die
Kombination der HIV-Protease-Inhib
itoren Saquinavir/Ritonavir,
Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir
oder Fosamprenavir/Ritonavir
erhalten,soll die tägliche Dosis
von 20 mg Atorvastatin nicht
überschritten und mit Vorsicht
angewendet werden. Bei Patienten,
welche den HIV-Protease-Inhibitor
Nelfinavir erhalten, darf die
tägliche Dosis 40 mg Atorvastatin
nicht übersteigen. Diese
Patienten sollen engmaschig
überwacht werden.
Posaconazol, HIV-Pro
tease-Inhibitoren
wie Ritonavir
Lopinavir (400 mg 20 mg 1x/Tag, 4 Tage ↑ AUC 5.9-fach
2x/Tag/ Ritonavir
(100 mg 2x/Tag, 14
Tage), Atazanavir,
Indinavir,
Darunavir (300 mg 10 mg 1x/Tag, 4 Tage ↑ AUC 3.4-fach ↑
2x/Tag)/ Ritonavir Cmax 2.25-fach
(100 mg 2x/Tag, 9
Tage),
Tipranavir (500mg, 10 mg als Einmalgabe ↑ AUC 9.4-fach ↑
2x/Tag)/ Ritonavir Cmax 8.6-fach
(200 mg 2x/Tag, 7
Tage),
¥ Saquinavir (400 40 mg 1x/Tag, 4 Tage ↑ AUC 3.9-fach ↑
mg 2x/Tag)/Ritonavir Cmax 4.3-fach
(400 mg 2x/Tag, 15
Tage),
Fosamprenavir (700 10 mg 1x/Tag, 4 Tage ↑ AUC 2.53-fach ↑
mg 2x/Tag)/Ritonavir Cmax 2.84-fach
(100 mg 2x/Tag, 14
Tage),
Fosamprenavir (1400 10 mg 1x/Tag, 4 Tage ↑ AUC 2.3-fach ↑
mg 2x/Tag, 14 Tage), Cmax 4.04-fach
Nelfinavir (1250 mg 10 mg 1x/Tag, 28 ↑ AUC 74% ↑ Cmax
2x/Tag, 14 Tage) Tage 2.2-fach
etc.,
Ciclosporin (5.2 10 mg 1x/Tag, 28 ↑ AUC 8.7-fach ↑ Inhibitoren von Transportproteinen
mg/kg/Tag, stabile Tage Cmax 10.7-fach (z.B. Ciclosporin, Letermovir)
Dosis), können die systemische
Atorvastatin-Exposition erhöhen.
Die Auswirkung der Hemmung der
hepatischen Aufnahmetransporter
auf die Atorvastatin-Konzentration
in Leberzellen ist nicht
bekannt. Die gleichzeitige
Anwendung von Atorvastatin bei
Patienten,die Letermovir in
Kombination mit Ciclosporin
einnehmen, sollte vermieden
werden. Die Dosis von
Atorvastatin sollte bei
gleichzeitiger Verabreichung mit
Letermovir täglich nicht 20 mg
überschreiten.
Letermovir (480 mg 20 mg 1x/Tag, 10 ↑ AUC 3,29-fach
1x/Tag,10 Tage) Tage
Erythromycin, (500 10 mg als Einmalgabe ↑ AUC 33% ↑ Cmax 38% Die moderaten CYP3A4-Inhibitoren
mg 4x/Tag, 7 Tage), können die Plasmakonzentration
von Atorvastatin erhöhen. Ein
erhöhtes Risiko für Myopathie
wurde bei der Kombination von
Erythromycin und Statinen
beobachtet. Die tägliche Dosis
von 20 mg Atorvastatin soll nicht
überschritten und mit Vorsicht
angewendet werden.
Fluconazol,
Verapamil, Interaktion nicht Es wurden keine Interaktionsstudie
untersucht Voraussic n zur Beurteilung des Einflusses
htlich: ↑ von Amiodaron oder Verapamil auf
Atorvastatin durchgeführt. Sowohl
Amiodaron als auch Verapamil
hemmen bekanntermassen die
CYP3A4-Aktivität und eine
Kombination mit Atorvastatin kann
zu einer erhöhten Exposition von
Atorvastatin führen.
Diltiazem (240 mg 40 mg als Einmalgabe ↑ AUC 51% ↔ Cmax Eine geeignete klinische
1x/Tag, 28 Tage), Überwachung des Patienten wird
nach Behandlungsbeginn oder nach
Dosisanpassungen von Diltiazem
empfohlen.
Amlodipin Die gleichzeitige Anwendung von
Amlodipin mit starken oder
moderaten CYP3A4-Inhibitoren kann
zu einer bedeutenden Erhöhung der
Plasmakonzentration von Amlodipin
führen. Die klinischen
Konsequenzen der veränderten
Pharmakokinetik können bei
älteren Patienten ausgeprägter
sein.
Diltiazem (180 5 mg ↑ AUC 57%
mg/Tag),
Erythromycin ↑ AUC 22%
Clarithromycin Interaktion nicht Es besteht ein erhöhtes
untersucht Hypotonie-Risiko bei Patienten,
die Clarithromycin und Amlodipin
gleichzeitig erhalten. Im Falle
einer gleichzeitigen Verabreichung
ist eine sehr engmaschige
Überwachung der Patienten
angezeigt.
Ciclosporin Ciclosporin ↑ AUC Es sind keine Studien zur
0-40% Interaktion von Ciclosporin und
Amlodipin bei gesunden Probanden
oder bei anderen Populationen,
ausser jener von nierentransplanti
erten Patienten, durchgeführt
worden. Es wurde gezeigt, dass
die gleichzeitige Gabe von
Ciclosporin und Amlodipin einen
Einfluss auf die Talkonzentration
von Ciclosporin hatte (vom
Ausbleiben einer Veränderung bis
zu einer durchschnittlichen
Erhöhung um 40%). Bei
nierentransplantierten Patienten
unter Amlodipin sollten die
Ciclosporin-Spiegel speziell
überwacht werden.
Tacrolimus Amlodipin Interaktion nicht Bei gleichzeitiger Verabreichung
untersucht Voraussic von Amlodipin besteht ein
htlich: Tacrolimus erhöhtes Risiko für erhöhte
↑ AUC Blutspiegel von Tacrolimus. Zur
Vermeidung der Toxizität von
Tacrolimus müssen bei
Verabreichung von Amlodipin bei
Patienten, die mit Tacrolimus
behandelt werden, die Blutspiegel
von Tacrolimus überwacht und die
Dosis von Tacrolimus bei Bedarf
angepasst werden.
Theophyllin, Ergotam Interaktion nicht Calcium Antagonisten können mit
in untersucht dem Cytochrom-p450-abhängigen
Metabolismus von Theophyllin und
Ergotamin interferieren. Da keine
In-vitro- und In-vivo-Interaktions
studien mit Theophyllin bzw.
Ergotamin und Amlodipin verfügbar
sind, wird empfohlen, zu Beginn
einer gleichzeitigen Verabreichung
die Blutspiegel von Theophyllin
oder Ergotamin regelmässig zu
kontrollieren.
Dantrolen (Infusion) Amlodipin Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
Pharmakodynamische Triveram und Dantrolen muss
Interaktion: Erhöhun vermieden werden. Im Tiermodell
g der unerwünschten wurden nach Verabreichung von
Wirkungen (Hyperkali Verapamil und von intravenösem
ämie) Dantrolen Fälle von Kammerflimmern
und letalem kardiovaskulärem
Kollaps in Verbindung mit
Hyperkaliämie beobachtet.
Aufgrund des Hyperkaliämierisikos
wird empfohlen, bei Patienten,
die anfällig für eine maligne
Hyperthermie sind, und bei der
Behandlung einer malignen
Hyperthermie die gleichzeitige
Gabe von Calciumkanalblockern wie
Triveram zu vermeiden.
#Grapefruits oder Atorvastatin 40 mg ↑ AUC 37% ↑ Cmax Die Anwendung von Triveram
Grapefruitsaft (240 als Einmalgabe 16% Voraussichtlich: zusammen mit Grapefruits oder
ml 1x/Tag) Amlodipin ↑ AUC ↑ Cmax Grapefruitsaft wird nicht
empfohlen, denn bei einigen
Patienten kann die Bioverfügbarkei
t erhöht sein, was zu einer
Verstärkung der blutdrucksenkenden
Wirkung führen kann.
Estramustin Perindopril Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
Pharmakodynamische Triveram und Estramustin wird
Interaktion: Erhöhun nicht empfohlen, aufgrund des
g der unerwünschten Risikos einer Erhöhung
Wirkungen (Angioödem unerwünschter Wirkungen wie
) angioneurotisches Ödem
(Angioödem).
Lithium Perindopril Interaktion nicht Die gleichzeitige Anwendung von
untersucht Voraussic Triveram und Lithium wird nicht
htlich: ↑ Lithium empfohlen, aber wenn die
Kombination unbedingt notwendig
ist, sollte der Lithium-Blutspiege
l sorgfältig überwacht werden
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Reversible Erhöhungen von
Serum-Lithiumkonzentrationen und
Lithiumtoxizität wurden bei
gleichzeitiger Anwendung von
ACE-Hemmern beobachtet.
mTOR-Inhibitoren Perindopril Pharmakodynamische Die Patienten mit gleichzeitiger
(z.B. Sirolimus, Interaktion: Erhöhun Behandlung mit mTOR-Inhibitoren
Everolimus, Temsirol g der unerwünschten können einem erhöhten Risiko für
imus) Wirkungen (Angioödem Angioödem ausgesetzt werden
) (siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Amlodipin Interaktion nicht Die mTOR-Hemmer sind Substrate
untersucht Voraussic von CYP3A4. Amlodipin ist ein
htlich: ↑ mTOR-Hemme schwacher CYP3A4-Inhibitor. Bei
r gleichzeitiger Verabreichung kann
Amlodipin die Exposition
gegenüber mTOR-Inhibitoren
erhöhen.
Kaliumsparende Perindopril Nicht relevant Die Kombination von Triveram und
Diuretika (z. B.: Pharmakodynamische diesen Arzneimitteln wird nicht
Amilorid, Eplerenon, Interaktion: Erhöhun empfohlen. Wenn die gleichzeitige
Spironolacton), g des Risikos für Anwendung dennoch indiziert ist,
Kaliumsalze Hyperkaliämie müssen diese Arzneimittel mit
Vorsicht und unter häufiger
Kontrolle des Kaliumblutspiegels
und des Serumkreatinin-Spiegels
angewendet werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnah
men" ). Risiko für Hyperkaliämie
(mit potentiell tödlichem
Ausgang), besonders im
Zusammenhang mit Niereninsuffizien
z (Kumulierung der kaliumerhöhende
n Wirkungen). Mit Eplerenon und
Spironolacton in Dosen zwischen
12,5 mg und 50 mg täglich und
niedrig dosierten ACE-Hemmern:
Bei der Behandlung einer
Herzinsuffizienz der NYHA-Klasse
II bis IV mit einer Auswurfsfrakti
on von <40% und vorangegangener
Therapie mit ACE-Hemmern und
Schleifendiuretika besteht das
Risiko für eine potentiell
tödliche Hyperkaliämie,
insbesondere bei Nichtbeachten
der Verschreibungsempfehlungen
für diese Kombination. Vor dem
Einsatz dieser Kombination müssen
Hyperkaliämie und Niereninsuffizie
nz ausgeschlossen werden. Eine
engmaschige Kontrolle der Kalium-
und Kreatinin-Blutspiegel wird
empfohlen: einmal pro Woche im
ersten Monat der Behandlung und
danach einmal pro Monat.
Gleichzeitige
Anwendung, die
besondere Vorsichtsm
assnahmen erfordert
Nicht-kaliumsparende Perindopril Nicht relevant Im Falle einer Hypotonie ist vor
Diuretika Pharmakodynamische der Behandlung mit Triveram das
Interaktion: Verstär Diuretikum abzusetzen oder für
kung der blutdruckse Volumenerhöhung bzw. Salzzufuhr
nkenden Wirkung zu sorgen. Patienten, die mit
Diuretika behandelt werden,
besonders solche mit Hypovolämie
und/oder Salz- und Wassermangel,
können nach Behandlungsbeginn mit
einem ACE-Hemmer einen starken
Abfall des Blutdrucks erfahren.
Der hypotensive Effekt kann
reduziert werden durch Absetzen
des Diuretikums, durch
Volumenerhöhung oder Salzeinnahme,
bevor die Behandlung mit
Perindopril in niedrigen,
progressiv ansteigenden Dosen
eingeleitet wird. Wenn bei
arterieller Hypertonie eine
vorangegangene Diuretikatherapie
eine Hypovolämie und/oder einen
Elektrolyt- und Wasserverlust
verursacht haben kann, muss das
Diuretikum vor dem Einsatz von
Perindopril abgesetzt werden; in
diesem Fall kann anschliessend
entweder die diuretische
Behandlung mit einem nicht-kaliums
parenden Diuretikum wiederaufgenom
men werden oder dann muss
Perindopril in niedriger,
progressiv ansteigender Dosierung
eingeführt werden. In der
diuretischen Behandlung einer
kongestiven Herzinsuffizienz muss
Perindopril in sehr niedriger
Dosierung eingeführt werden, nach
vorheriger Reduzierung des
gleichzeitig gegebenen
nicht-kaliumsparenden
Diuretikums. In jedem Fall muss
die Nierenfunktion (Kreatinin-Spie
gel) in den ersten Wochen einer
Behandlung mit Perindopril
überwacht werden.
CYP3A4-Induktoren Die Anwendung von Triveram
zusammen mit Induktoren des
Isoenzyms CYP3A4 muss mit
Vorsicht erfolgen. Die
gleichzeitige Anwendung von
Induktoren von Cytochrom P450 3A4
kann unterschiedliche
Verminderungen der Plasmakonzentra
tionen von Atorvastatin und
Amlodipin verursachen.
Z.B. Efavirenz 600 Atorvastatin 10 mg ↓ AUC 41% ↓ Cmax 1%
mg 1x/Tag, 14 Tage, für 3 Tage
†Rifampicin (600 mg 40 mg als Einmalgabe ↑ AUC 30% ↑ Cmax Infolge des dualen Interaktions-me
1x/Tag, 7 Tage, 2.7-fach chanismus von Rifampicin
gleichzeitige (Induktion von Cytochrom P450 3A4
Verabreichung), und Hemmung des hepatischen
Aufnahme-Transporters OATP1B1)
wird die gleichzeitige Einnahme
von Triveram und von Rifampicin
empfohlen, da eine verzögerte
Verabreichung von Atorvastatin
nach der Gabe von Rifampicin mit
einer signifikanten Verminderung
der Plasmakonzentration von
Atorvastatin verbunden war.
Allerdings ist die Wirkung von
Rifampicin auf die Konzentration
von Atorvastatin in Leberzellen
noch unbekannt und falls eine
gleichzeitige Anwendung nicht
vermieden werden kann, muss die
Wirksamkeit der Behandlung streng
überwacht werden.
†Rifampicin (600 mg 40 mg als Einmalgabe ↓ AUC 80% ↓ Cmax 40%
1x/Tag, 5 Tage,
getrennte Verabreich
ung), Johanniskraut
[Hypericum perforatu
m]
Amlodipin Interaktion nicht Die gleichzeitige Gabe von von
untersucht Voraussic CYP3A4-Induktoren könnte eine
htlich: ↕ Änderung des Amlodipin-Plasmaspieg
els zur Folge haben. Infolgedessen
soll während und nach der
kombinierten Verabreichung der
Blutdruck überwacht und eine
Dosisanpassung in Betracht
gezogen werden, insbesondere mit
potenten CYP3A4-Induktoren (z.B.
Rifampicin und Johanniskraut
[Hypericum perforatum]).
Simvastatin Amlodipin Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung
Pharmakodynamische wiederholter Dosen von 10 mg
Interaktion: erhöhte Amlodipin und 80 mg Simvastatin
Exposition gegenübe führte zu einem Anstieg der
r Simvastatin Simvastatin-Exposition um 77% im
Vergleich zu Simvastatin allein.
Die Dosierung von Simvastatin bei
Patienten, die Amlodipin
einnehmen, auf 20 mg täglich
beschränken.
Digoxin (0.25 mg Atorvastatin ↑ Digoxin AUC 15% Die gleichzeitige Anwendung von
1x/Tag, 20 Tage) Cmax 20% Triveram und Digoxin bedarf einer
geeigneten klinischen
Überwachung. Die Verabreichung
mehrfacher Dosen von Atorvastatin
und Digoxin führte zu einer
Erhöhung der Plasmakonzentration
von Digoxin im Steady-State.
Amlodipin ↔ Digoxin Untersuchungen an gesunden
Probanden haben gezeigt, dass die
gleichzeitige Verabreichung von
Amlodipin und Digoxin zu keinen
Veränderungen der Digoxin-Plasmasp
iegel oder der renalen
Digoxin-Clearance führte.
Ezetimib Atorvastatin Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
Pharmakodynamische Triveram und Ezetimib bedarf
Interaktion: Erhöhun einer geeigneten klinischen
g der unerwünschten Überwachung, aufgrund des
Wirkungen (erhöhtes erhöhten Risikos für Rhabdomyolyse
Risiko für Rhabdomyo . Die Anwendung von Ezetimib
lyse) alleine ist verbunden mit
muskulären Ereignissen,
einschliesslich Rhabdomyolyse.
Das Risiko für solche Ereignisse
kann daher erhöht sein.
Fusidinsäure Atorvastatin Pharmakodynamische Es ist angebracht, während einer
Interaktion: Erhöhun unerlässlichen systemischen
g der unerwünschten Behandlung mit Fusidinsäure die
Wirkungen (muskuläre Einnahme von Triveram zu
Ereignisse, Rhabdom unterbrechen. Die Behandlung mit
yolyse) Triveram kann sieben Tage nach
Gabe der letzten Dosis von
Fusidinsäure wieder aufgenommen
werden. Es wurden keine
Interaktionsstudien mit
Atorvastatin und Fusidinsäure
durchgeführt. Die Kombination von
Fusidinsäure mit Statinen
einschliesslich Triveram kann zu
möglicherweise letal verlaufenden
Rhabdomyolysen führen. Es gibt
Berichte (darunter einige
Todesfälle) über Fälle von
Rhabdomyolyse bei Patienten, die
systemische Fusidinsäurepräparate
in Kombination mit Statinen
erhalten hatten (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnah
men" ). Der Mechanismus dieser
Interaktion ist nach wie vor
unbekannt.
Gemfibrozil (600 mg Atorvastatin 40 mg ↑ AUC 35% ↓ Cmax Die gleichzeitige Anwendung von
2x/Tag, 7 Tage), als Einmalgabe weniger als 1% Gemfibrozil und Triveram soll
vermieden werden.
Fibrinsäure-Derivate 40 mg als Einmalgabe ↑ AUC 3% ↑ Cmax 2% Die gleichzeitige Anwendung
anderer Fibrate soll mit Vorsicht
erfolgen. Wenn eine gleichzeitige
Verabreichung nicht vermieden
werden kann, ist zu Einzelkomponen
ten überzugehen und diese an die
niedrigste zur Erreichung des
Therapieziels notwendige
Atorvastatin-Dosis anzupassen;
anschliessend sind die Patienten
zu überwachen (siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassnahmen" ). Die
Anwendung von Fibraten alleine
ist manchmal verbunden mit
muskulären Ereignissen,
einschliesslich einer
Rhabdomyolyse. Das Risiko für
solche Ereignisse kann durch die
gleichzeitige Verabreichung
erhöht werden.
Cumarin-Antikoagulan Atorvastatin Amlodip Interaktion nicht Patienten unter Warfarin sollten
zien (z.B.: Warfarin in untersucht Voraussic fortgesetzt regelmässig überwacht
) htlich: ↔ werden, wenn gleichzeitig eine
Behandlung mit Triveram
eingeleitet wird. Die
Prothrombinzeit muss vor und
während des Behandlungsbeginns in
ausreichender Häufigkeit bestimmt
werden, um sicherzustellen, dass
keine bedeutende Veränderung der
Prothrombinzeit auftritt. Sobald
eine stabile Prothrombinzeit
belegt ist, wird zu Kontrollen in
Intervallen geraten, die
normalerweise für Patienten unter
Antikoagulanzien vom Cumarintyp
empfohlen werden. Wenn die
Atorvastatin-Komponente von
Triveram abgesetzt oder ihre
Dosis verändert wird, soll die
gleiche Prozedur wiederholt
werden. In einer klinischen
Studie an Patienten, die eine
chronische Warfarin Therapie
erhielten, verursachte die
gleichzeitige Verabreichung von
täglich 80 mg Atorvastatin mit
Warfarin während der ersten 4
Tage der Verabreichung eine
geringe Abnahme der Prothrombinzei
t (von ca.1,7 s), mit einer
Normalisierung innerhalb der
ersten 15 Tage der Behandlung mit
Atorvastatin. Unter Behandlung
mit Atorvastatin wurden bei
Patienten, die keine Antikoagulanz
ien nahmen, keine Blutungen oder
Veränderungen der Prothrombinzeit
festgestellt. Bei gesunden
männlichen Probanden verändert
die gleichzeitige Verabreichung
von Amlodipin die Wirkung von
Warfarin auf die Prothrombinzeit
nicht wesentlich.
Antidiabetika Perindopril Nicht relevant Der Blutzuckerspiegel ist während
(Insulin, orale Pharmakodynamische des ersten Therapiemonates mit
Hypoglykämika) Interaktion: Verstär Triveram engmaschig zu
kung der blutzuckers kontrollieren. Epidemiologische
enkenden Wirkung Studien lassen vermuten, dass die
Kombination von ACE-Hemmern und
Antidiabetika (Insulin, orale
Hypoglykämika) eine Verstärkung
der blutzuckersenkenden Wirkung
mit dem Risiko einer Hypoglykämie
hervorrufen kann. Dieses Phänomen
scheint während den ersten Wochen
einer Kombinationstherapie und
bei Patienten mit Niereninsuffizie
nz eher aufzutreten.
Baclofen Perindopril Nicht relevant Überwachung des Blutdrucks. Wenn
Pharmakodynamische nötig, Übergang zu Einzelkomponent
Interaktion: Verstär en und Dosisanpassung des
kung der blutdruckse Antihypertensivums. Verstärkung
nkenden Wirkung der blutdrucksenkenden Wirkung.
Nicht-steroidale Perindopril Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
Entzündungshemmer Pharmakodynamische Triveram mit NSAID muss vor allem
(NSAID) einschliessl Interaktion: Erhöhun bei älteren Patienten mit
ich Acetylsalicylsäu g der unerwünschten Vorsicht erfolgen. Die Patienten
re ≥3 g/Tag Wirkungen (erhöhtes müssen adäquat hydriert werden
Risiko für Verschlec und eine Kontrolle der
hterung der Nierenfu Nierenfunktion sollte zu Beginn
nktion, Risiko für der Kombinationstherapie und
akutes Nierenversage danach periodisch veranlasst
n, Hyperkaliämie) werden. Wenn ACE-Hemmer
und Verminderung gleichzeitig mit NSAID (wie z.B.
der blutdrucksenkend Acetylsalicylsäure in
en Wirkung entzündungshemmender Dosis, COX-2
Hemmern und nicht-selektiven
NSAID) verabreicht werden, kann
eine Abschwächung der
blutdrucksenkenden Wirkung
auftreten. Die gleichzeitige Gabe
von ACE-Hemmern und NSAID kann
das Risiko einer Verschlechterung
der Nierenfunktion, einschliesslic
h einer akuten Niereninsuffizienz,
erhöhen und zu einem Anstieg des
Kalium-Blutspiegels führen, vor
allem bei Patienten mit bereits
bestehender Nierenfunktionsstörung
.
Ciclosporin Perindopril Nicht relevant Bei gleichzeitiger Anwendung von
Pharmakodynamische ACE-Hemmern mit Cyclosporin kann
Wechselwirkung: eine Hyperkaliämie auftreten. Die
erhöhtes Risiko Überwachung des Kaliumspiegels im
einer Hyperkaliämie. Blut wird empfohlen.
Heparin Perindopril Nicht relevant Bei gleichzeitiger Anwendung von
Pharmakodynamische ACE-Hemmern mit Heparin kann eine
Wechselwirkung: Hyperkaliämie auftreten. Die
erhöhtes Risiko Überwachung des Kaliumspiegels im
einer Hyperkaliämie. Blut wird empfohlen.
Gliptine (Linaglipti Perindopril Nicht relevant Bei der gleichzeitigen Anwendung
n, Saxagliptin, Pharmakodynamische von Triveram und diesen
Sitagliptin, Vildagl Wechselwirkung: Arzneimitteln ist Vorsicht
iptin) erhöhtes Risiko geboten. Erhöhtes Risiko für
eines Angioödems Angioödeme aufgrund der
Gliptin-induzierten Abnahme der
Dipeptidylpeptidase IV
(DPP-IV)-Aktivität bei Patienten,
die mit ACE-Hemmern ko-behandelt
werden.
Gleichzeitige
Anwendung ist in
Betracht zu ziehen
Colchicin Atorvastatin Pharmakodynamische Die gleichzeitige Anwendung von
Interaktion: Erhöhun Triveram und Colchicin muss mit
g der unerwünschten Vorsicht erfolgen. Es sind Fälle
Wirkungen (Myopathie von Myopathie, einschliesslich
, Rhabdomyolyse) Rhabdomyolyse, beschrieben, die
bei gleichzeitiger Verabreichung
von Atorvastatin und Colchicin
auftraten.
Colestipol (10 mg Atorvastatin 40 mg ↓ Cmax 26%Δ Die gleichzeitige Anwendung von
2x/Tag, 28 Wochen) 1x/Tag für 28 Wochen Triveram und Colestipol muss mit
Vorsicht erfolgen. Die
Plasmakonzentrationen von
Atorvastatin und seinen aktiven
Metaboliten wurden durch die
gleichzeitige Einnahme von
Colestipol vermindert. Die
lipidsenkende Wirkung war jedoch
stärker, wenn Atorvastatin und
Colestipol gleichzeitig
verabreicht wurden, verglichen
mit einer separaten Verabreichung.
Daptomycin Atorvastatin Pharmakodynamische Im Zusammenhang mit der
Interaktion: Erhöhun gleichzeitigen Gabe von
g der unerwünschten HMG-CoA-Reduktasehemmern (z.B.
Wirkungen (Myopathie Atorvastatin) und Daptomycin
, Rhabdomyolyse) wurden Fälle von Myopathie
und/oder Rhabdomyolyse berichtet.
Wenn eine gleichzeitige
Verabreichung unvermeidbar ist,
wird zu einer angemessenen
klinischen Überwachung geraten
(siehe "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen" ).
Orale Kontrazeptiva Atorvastatin 40 mg ↑ Norethindron AUC Die Kombination von Triveram und
Norethindron (1 mg 1x/Tag für 22 Tage 28% Cmax 23% oralen Kontrazeptiva muss mit
1x/Tag, 2 Monate) Vorsicht erfolgen. Die
gleichzeitige Verabreichung von
Atorvastatin und einem oralen
Kontrazeptivum führte zu einem
Anstieg der Plasmakonzentration
von Norethindron und Ethinylestrad
iol. Dieser Konzentrationsanstieg
sollte bei der Wahl der Dosierung
eines oralen Verhütungsmittels
berücksichtigt werden.
Ethinylestradiol 40 mg 1x/Tag für 22 ↑ Ethinylestradiol
(35 µg 1x/Tag, 2 Tage AUC 19% Cmax 30%
Monate)
Antihypertensiva Amlodipin Perindopri Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
und Vasodilatatoren l Pharmakodynamische Triveram und diesen Arzneimitteln
Interaktion: Verstär muss mit Vorsicht erfolgen. Die
kung der blutdruckse gleichzeitige Anwendung dieser
nkenden Wirkung Wirkstoffe kann die blutdrucksenke
nde Wirkung von Perindopril
verstärken. Die gleichzeitige
Anwendung von Nitroglycerin und
anderen Nitroderivaten oder von
anderen Vasodilatatoren kann eine
stärkere Senkung des Blutdrucks
verursachen. Die blutdrucksenkende
Wirkung von Amlodipin addiert
sich ebenfalls zu den
blutdrucksenkenden Wirkungen
anderer Arzneimittel mit
blutdrucksenkenden Eigenschaften.
Sympathomimetika Perindopril Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
Pharmakodynamische Triveram und Sympathomimetika
Interaktion: Vermind muss mit Vorsicht erfolgen.
erung der blutdrucks Sympathomimetika können die
enkenden Wirkung blutdrucksenkende Wirkung der
ACE-Hemmer abschwächen.
Trizyklische Antidep Perindopril Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
ressiva/Antipsychoti Pharmakodynamische Triveram und diesen Arzneimitteln
ka/Anästhetika Interaktion: Verstär muss mit Vorsicht erfolgen. Die
kung der blutdruckse gleichzeitige Anwendung gewisser
nkenden Wirkung Anästhetika, trizyklischer
Antidepressiva und Antipsychotika
mit ACE-Hemmern kann eine
zusätzliche Verminderung des
Blutdrucks verursachen (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnah
men" ).
Gold Perindopril Nicht relevant Die gleichzeitige Anwendung von
Pharmakodynamische Triveram und Gold muss mit
Interaktion: Erhöhun Vorsicht erfolgen. Bei Patienten,
g der unerwünschten welche Goldinjektionen (Natrium
Wirkungen (nitritoid Aurothiomalat) und gleichzeitig
e Reaktionen) einen ACE-Hemmer (darunter auch
Perindopril) erhielten, wurden
selten nitritoide Reaktionen
(Symptome wie Gesichtsrötung,
Übelkeit, Erbrechen und
Hypotonie) beobachtet.
Aluminium/Magnesium Atorvastatin 10 mg ↓ AUC 33% ↓ Cmax Die gleichzeitige Gabe einer
(Antazida) z.B. 1x/Tag, 15 Tage 34% ↔ Antazidasuspension und
Maalox TC (30 ml Amlodipin Atorvastatin führte zu einer
1x/Tag, 17 Tage) Senkung der Plasmakonzentration
von Atorvastatin; die
LDL-Cholesterin-Senkung blieb
unverändert. Die gleichzeitige
Verabreichung von Aluminium/Magnes
ium und einer Einzeldosis
Amlodipin hatte keinen
signifikanten Effekt auf die
Pharmakokinetik von Amlodipin
↓ Abnahme Schwangerschaft, StillzeitTriveram ist während der Schwangerschaft und der Stillzeit kontraindiziert. Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils MedDRA Systemorgankl Unerwünschte Wirkung Häufigkeit
asse en
Atorvastatin Perindopril Amlodipin
Infektionen und Nasopharyngitis Häufig - -
parasitäre Erkrankun
gen
Rhinitis - Sehr selten Gelegentlich
Erkrankungen des Thrombozytopenie Selten Sehr selten Sehr selten
Blutes und des
Lymphsystems
Leukopenie/Neutropen - Sehr selten Sehr selten
ie
Eosinophilie - Gelegentlich* -
Agranulozytose oder - Sehr selten -
Panzytopenie
Hämolytische Anämie - Sehr selten -
bei Patienten mit
kongenitalem G-6PDH-
Mangel
Erkrankungen des Überempfindlichkeit Häufig - Sehr selten
Immunsystems
Anaphylaxie Sehr selten - -
Endokrine Störungen Syndrom der inadäqua Selten
ten Sekretion des
antidiuretischen
Hormons (SIADH)
Stoffwechsel- und Hyperglykämie Häufig Sehr selten
Ernährungsstörungen
Hypoglykämie Gelegentlich Gelegentlich* -
Hyponatriämie - Gelegentlich* -
Hyperkaliämie, bei - Gelegentlich* -
Absetzen der Therapi
e reversibel (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Anorexie Gelegentlich - -
Psychiatrische Schlaflosigkeit Gelegentlich - Gelegentlich
Erkrankungen
Stimmungsstörungen - Gelegentlich Gelegentlich
Schlafstörungen - Gelegentlich -
Depression - Gelegentlich Gelegentlich
Alpträume Gelegentlich - -
Erkrankungen des Schläfrigkeit - Gelegentlich* Häufig
Nervensystems
Benommenheit Gelegentlich Häufig Häufig
Kopfschmerzen Häufig Häufig Häufig
Tremor - - Gelegentlich
Geschmacksstörungen Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Synkope - Gelegentlich* Gelegentlich
Hypästhesie Gelegentlich - Gelegentlich
Parästhesie Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Hypertonie - - Sehr selten
Periphere Neuropathi Selten - Sehr selten
e
Schlaganfall, - Sehr selten -
vermutlich sekundär
nach exzessiver
Hypotonie bei
Hochrisikopatienten
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Verwirrtheitszustand - Sehr selten Selten
Amnesie Gelegentlich - -
Extrapyramidales - - Nicht bekannt
Syndrom
Myasthenia gravis Nicht bekannt
Augenerkrankungen Sehstörungen Selten Häufig Häufig
Diplopie - - Häufig
Verschwommenes Sehen Gelegentlich - -
Okuläre Myasthenie Nicht bekannt
Erkrankungen des Tinnitus Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Ohrs und des Labyrin
ths
Schwindel - Häufig -
Hörverlust Sehr selten - -
Herzerkrankungen Myokardinfarkt, - Sehr selten Sehr selten
sekundär nach
exzessiver Hypotonie
bei Hochrisikopatie
nten (siehe "Warnhin
weise und Vorsichtsm
assnahmen" )
Angina pectoris - Sehr selten -
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Arrhythmie (einschli - Sehr selten Gelegentlich
esslich Bradykardie,
ventrikuläre
Tachykardie und
Vorhofflimmern).
Tachykardie - Gelegentlich* -
Palpitationen - Gelegentlich* Häufig
Gefässerkrankungen Hypotonie (und - Häufig Gelegentlich
damit verbundene
Wirkungen)
Vaskulitis Selten Gelegentlich* Sehr selten
Rötung im Gesicht - Selten Häufig
Raynaud Syndrom Unbekannt
Erkrankungen der Schmerzen im Rachen- Häufig - -
Atemwege, des und Kehlraum
Brustraums und
Mediastinums
Nasenbluten Häufig - -
Husten - Häufig Gelegentlich
Dyspnoe - Häufig Häufig
Bronchospasmus - Gelegentlich -
Eosinophile Pneumoni - Sehr selten -
e
Erkrankungen des Übelkeit Häufig Häufig Häufig
Gastrointestinaltrak
ts
Erbrechen Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Abdominalschmerzen Gelegentlich Häufig Häufig
im Ober- und Unterba
uch
Dyspepsie Häufig Häufig Häufig
Durchfall Häufig Häufig Häufig
Verstopfung Häufig Häufig Häufig
Mundtrockenheit - Gelegentlich Gelegentlich
Pankreatitis Gelegentlich Sehr selten Sehr selten
Gastritis - - Sehr selten
Gingiva-Hyperplasie - - Sehr selten
Störungen der - - Häufig
Darmpassage (einschl
iesslich Diarrhö
und Verstopfung)
Aufstossen Gelegentlich - -
Blähungen Häufig - -
Leber- und Gallenerk Zytolytische oder Gelegentlich Sehr selten Sehr selten
rankungen cholestatische
Hepatitis (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Ikterus - - Sehr selten
Cholestase Selten - -
Leberinsuffizienz Sehr selten - -
Leberenzyme erhöht - Selten Sehr selten**
Erkrankungen der Hautausschlag Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Haut und des Unterha
utzellgewebes
Pruritus Gelegentlich Häufig Gelegentlich
Urtikaria Gelegentlich Gelegentlich Gelegentlich
Purpura - - Gelegentlich
Hautverfärbungen - - Gelegentlich
Vermehrtes Schwitzen - Gelegentlich Gelegentlich
Exanthem - - Gelegentlich
Alopezie Gelegentlich - Gelegentlich
Angioödem (siehe Selten Gelegentlich Sehr selten
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Exfoliative Dermatit - - Sehr selten
is
Pemphigoid - Gelegentlich* -
Stevens-Johnson-Synd Selten - Sehr selten
rom
Photosensibilitätsre - Gelegentlich* Sehr selten
aktionen
Toxische epidermale Selten - Unbekannt
Nekrolyse
Verschlimmerung der - Selten -
Psoriasis
Erythema multiforme Selten Sehr selten Sehr selten
Lichenoide Arzneimit Selten - -
telreaktion
Skelettmuskulatur-, Knöchelödem - - Häufig
Bindegewebs-und
Knochenerkrankun-gen
Gelenkschwellungen Häufig - -
Schmerzen der Häufig - -
Extremitäten
Arthralgie Häufig Gelegentlich* Gelegentlich
Muskelspasmen Häufig Häufig Häufig
Myalgie Häufig Gelegentlich* Gelegentlich
Muskelriss Selten
Rückenschmerzen Häufig - Gelegentlich
Nackenschmerzen Gelegentlich - -
Muskelermüdung Gelegentlich - -
Myopathie Selten - -
Myositis Selten - -
Rhabdomyolyse Selten - -
Lupus-ähnliches Sehr selten
Syndrom
Tendinopathie, Selten - -
manchmal mit Komplik
ationen durch
Sehnenriss
Autoimmunvermittelte Unbekannt - -
nekrotisierende
Myopathie (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Erkrankungen der Anurie/Oligurie - Selten -
Nieren und Harnwege
Miktionsstörungen - - Gelegentlich
Nykturie - - Gelegentlich
Pollakisurie - - Gelegentlich
Niereninsuffizienz - Gelegentlich -
akute Niereninsuffiz - Selten -
ienz
Erkrankungen der erektile Dysfunktion - Gelegentlich Gelegentlich
Geschlechtsorgane
und der Brustdrüse
Gynäkomastie Sehr selten - Gelegentlich
Allgemeine Erkrankun Asthenie Gelegentlich Häufig Häufig
gen und Beschwerden
am Verabreichungsort
Müdigkeit Gelegentlich - Häufig
Ödeme - - Sehr häufig
Thoraxschmerzen Gelegentlich Gelegentlich* Gelegentlich
Schmerzen - - Gelegentlich
Unwohlsein Gelegentlich Gelegentlich* Gelegentlich
Periphere Ödeme Gelegentlich Gelegentlich* -
Fieber Gelegentlich Gelegentlich* -
Untersuchungen Harnstoff-Blutspiege - Gelegentlich* -
l erhöht
Kreatinin-Blutspiege - Gelegentlich* -
l erhöht
Bilirubin-Blutspiege - Selten -
l erhöht
Gewichtszunahme Gelegentlich - Gelegentlich
Leukozyturie Gelegentlich - -
Gewichtsabnahme - - Gelegentlich
Anomalien bei Häufig - -
Leberfunktionstests
Kreatinkinase-Blutsp Häufig - -
iegel erhöht
Verminderung von - Sehr selten -
Hämoglobin und
Hämatokrit
Verletzung, Vergiftu Sturz - Gelegentlich* -
ng und durch Eingrif
fe bedingte Komplika
tionen
* Für spontan gemeldete unerwünschte Wirkungen wurde die Häufigkeit aufgrund der klinischen Studien berechnet ÜberdosierungEs wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Eigenschaften/WirkungenATC-Code Ereignis Reduktion des Anzahl Ereignisse Reduktion1 des p-Wert
relativen Risikos (Atorvastatin vs. absoluten Risikos
(%) Placebo) (%)
Schwere kardiovaskul 37% 83 vs. 127 3,2% 0,0010
äre Ereignisse
(tödlicher und
nicht-tödlicher
akuter Myokardinfark
t, stummer MI, Tod
durch akute koronare
Herzkrankheit,
instabile Angina
pectoris, CABG,
PTCA, Revaskularisat
ion, Schlaganfall)
MI (tödlicher und 42% 38 vs. 64 1,9% 0,0070
nicht-tödlicher
akuter Myokardinfark
t, stummer MI)
Schlaganfälle 48% 21 vs. 39 1,3% 0,0163
(tödlich und nicht-t
ödlich)
1 Basierend auf der Differenz der Rohdaten der Ereignisrate über den medianen Nachuntersuchungszeitraum von 3,9 Jahren. PharmakokinetikIn einer Arzneimittel-Interaktionsstudie mit gesunden Probanden führte die gleichzeitige Verabreichung von 40 mg Atorvastatin, 10 mg Amlodipin und 10 mg Perindopril Arginin zu einem 23%igen Anstieg der AUC von Atorvastatin, was klinisch nicht bedeutsam ist. Die Spitzenkonzentration von Perindopril wurde um ungefähr 19% erhöht, aber die Pharmakokinetik von Perindoprilat, dem aktiven Metaboliten, wurde nicht verändert. Geschwindigkeit und Menge der Absorption von Amlodipin bei gleichzeitiger Verabreichung mit Atorvastatin und Perindopril waren nicht signifikant verschieden von jenen bei allein verabreichtem Amlodipin. Präklinische DatenEs wurden keine präklinischen Studien mit der Fixkombination Triveram durchgeführt. Sonstige HinweiseHaltbarkeit Zulassungsnummer65514 (Swissmedic). PackungenTriveram 10 mg/5 mg/5 mg, Filmtabletten in Pillendose: 30 und 90 (3 x30) [B] ZulassungsinhaberinServier (Suisse) S.A., 1202 Genève. Stand der InformationJuli 2026 |