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Fachinformation Orkambi® Vertex Pharmaceuticals (CH) GmbH ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitTabletten Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenTabletten Dosierung/AnwendungOrkambi sollte nur von Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung der CF verordnet werden. Wenn der Genotyp des Patienten nicht bekannt ist, ist das Vorliegen der F508del-Mutation auf beiden Allelen des CFTR-Gens mithilfe einer genauen und validierten Genotypisierungsmethode zu bestätigen. Tabelle 1: Dosierung
sempfehlungen für
Orkambi bei Patiente
n ab 1 Jahr
Alter Körpergewicht Dosisstärke Dosis (alle 12
Stunden)
Morgens Abends
1 bis <2 Jahre 7 kg bis <9 kg* Lumacaftor 75 1 Beutel 1 Beutel
mg/Ivacaftor 94 mg
9 kg bis <14 kg Lumacaftor 100 1 Beutel 1 Beutel
mg/Ivacaftor 125 mg
≥14 kg Lumacaftor 150 1 Beutel 1 Beutel
mg/Ivacaftor 188 mg
2 bis 5 Jahre <14 kg Lumacaftor 100 1 Beutel 1 Beutel
mg/Ivacaftor 125 mg
2 bis 5 Jahre ≥14 kg Lumacaftor 150 1 Beutel 1 Beutel
mg/Ivacaftor 188 mg
6 bis <12 Jahre - Lumacaftor 100 2 Tabletten 2 Tabletten
mg/Ivacaftor 125 mg
12 Jahre und älter - Lumacaftor 200 2 Tabletten 2 Tabletten
mg/Ivacaftor 125 mg
*Für Patienten im Alter von 1 bis unter 2 Jahren mit einem Körpergewicht von 7 kg bis <9 kg, die mit der Dosis Lumacaftor 75 mg/Ivacaftor 94 mg zweimal täglich behandelt wurden, liegen nur Daten von wenigen Patienten vor (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ). Tabelle 2: Einleitun
g einer Orkambi-Beha
ndlung bei Patienten
, die starke CYP3A-I
nhibitoren einnehmen
Alter Körpergewicht Dosisstärke Woche 1 der Behandlu Ab Woche 2
ng
1 bis <2 Jahre 7 kg bis <9 kg Lumacaftor 75 1 Beutel jeden Ab Tag 8 und danach
mg/Ivacaftor 94 mg zweiten Tag, d.h. soll die Behandlung
Tag 1, 3, 5, 7. mit der empfohlenen
Tagesdosis fortgeset
zt werden
9 kg bis <14 kg Lumacaftor 100
mg/Ivacaftor 125 mg
≥14 kg Lumacaftor 150
mg/Ivacaftor 188 mg
2 bis 5 Jahre <14 kg Lumacaftor 100
mg/Ivacaftor 125 mg
≥14 kg Lumacaftor 150
mg/Ivacaftor 188 mg
6 bis <12 Jahre - Lumacaftor 100 1 Tablette pro Tag Ab Tag 8 und danach
mg/Ivacaftor 125 mg soll die Behandlung
mit der empfohlenen
Tagesdosis fortgeset
zt werden
12 Jahre und älter - Lumacaftor 200
mg/Ivacaftor 125 mg
Wenn die Behandlung mit Orkambi länger als eine Woche unterbrochen und dann wieder aufgenommen wird, während der Patient starke CYP3A-Inhibitoren einnimmt, muss die Dosis in der ersten Behandlungswoche nach Wiederaufnahme der Therapie auf eine Tablette täglich bei Patienten ab 6 Jahren und auf einen Beutel jeden zweiten Tag bei Patienten im Alter von 1 bis 5 Jahren reduziert werden (siehe Tabelle 2). Nach diesem Zeitraum ist die Behandlung mit der empfohlenen Tagesdosis fortzusetzen (siehe "Interaktionen" ). Tabelle 3: Empfehlun
gen für die Dosisanp
assung bei Patienten
im Alter von 1 bis
5 Jahren mit mässig
oder stark eingeschr
änkter Leberfunktion
Alter Körpergewicht Dosisstärke Mässig (Child-Pugh-K Stark(Child-Pugh-Kla
lasse B) ssen C)
Morgens Abends Morgens Abends
1 bis <2 Jahre 7 kg bis <9 kg Lumacaftor 75 1 Beutel Granulat 1 Beutel Granulat 1 Beutel Granulat Keine Dosis
mg/Ivacaftor 94 mg pro Tag jeden zweiten Tag pro Tag oder seltene
r*
9 kg bis <14 kg Lumacaftor 100
mg/Ivacaftor 125 mg
≥14 kg Lumacaftor 150
mg/Ivacaftor 188 mg
2 bis 5 Jahre <14 kg Lumacaftor 100
mg/Ivacaftor 125 mg
≥14 kg Lumacaftor 150
mg/Ivacaftor 188 mg
* Das Dosierungsintervall sollte je nach klinischem Ansprechen und Verträglichkeit angepasst werden. Tabelle 4: Empfehlungen für die
Dosisanpassung bei Patienten im
Alter ab 6 Jahren mit mässig oder
stark eingeschränkter
Leberfunktion
Alter Dosisstärke Gesamttagesdosis
Mässig (Child-Pugh-Klasse B) Stark (Child-Pugh-Kl
asse C)
6 bis <12 Jahre Lumacaftor 100 2 Tabletten am 1 Tablette am
mg/Ivacaftor 125 mg Morgen + 1 Tablette Morgen + 1 Tablette
am Abend(12 Stunden am Abend oder
später) weniger häufig*
12 Jahre und älter Lumacaftor 200
mg/Ivacaftor 125 mg
* Das Dosierungsintervall sollte je nach klinischem Ansprechen und Verträglichkeit angepasst werden. KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (siehe "Zusammensetzung" ). Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenCF-Patienten, die heterozygot für die F508del-Mutation im CFTR-Gen sind InteraktionenAuf der Grundlage der Bioverfügbarkeit und der genannten Dosen wird das Interaktionsprofil für alle Stärken und galenischen Formen als gleich eingestuft. Tabelle 5: Nachgewie
sene und sonstige
möglicherweise
signifikante Interak
tionen mit anderen
Arzneimitteln –
Dosierungsempfehlung
en bei Anwendung
von Lumacaftor/Ivaca
ftor mit anderen
Arzneimitteln
Arzneimittelklasse Wirkung Klinische Anmerkung
des Begleitarzneimit
tels: Bezeichnung
des Wirkstoffs
Begleitarzneimittel
mit der höchsten
klinischen Relevanz
Antiallergika: ↔ LUM, IVA ↓ Montelu Es wird keine Dosisanpassung für Montelukast empfohlen.
Montelukast kast Aufgrund der Eine angemessene klinische Überwachung, soweit
Induktion von zweckmässig, ist bei gleichzeitiger Anwendung mit
CYP3A/2C8/2C9 durch Lumacaftor/Ivacaftor vorzunehmen. Lumacaftor/Ivacaftor
LUM kann die Exposition gegenüber Montelukast reduzieren,
was dessen Wirksamkeit verringern kann.
Fexofenadin ↔ LUM, IVA ↑ oder ↓ Eine Dosisanpassung von Fexofenadin kann erforderlich
Fexofenadin Aufgrund sein, um den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
der potentiellen Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
Induktion oder Fexofenadin verändern.
Inhibition von P-gp
Antibiotika: Clarith ↔ LUM ↑ IVA Aufgrund Bei Patienten, die Lumacaftor/Ivacaftor einnehmen, wird
romycin, Telithromyc der Inhibition von keine Dosisanpassung von Lumacaftor/Ivacaftor
in CYP3A durch Clarithr empfohlen, wenn mit der Gabe von Clarithromycin oder
omycin, Telithromyci Telithromycin begonnen wird. Wird mit der Gabe von
n ↓ Clarithromycin, Lumacaftor/Ivacaftor bei Patienten begonnen, die
Telithromycin Clarithromycin oder Telithromycin einnehmen, ist die
Aufgrund der Indukti Dosis von Lumacaftor/Ivacaftor in der ersten
on von CYP3A durch Behandlungswoche auf eine Tablette täglich bzw. einen
LUM Beutel jeden zweiten Tag zu reduzieren. Eine
Alternative zu diesen Antibiotika, wie z.B.
Azithromycin, ist in Betracht zu ziehen.
Lumacaftor/Ivacaftor kann die Expositionen gegenüber
Clarithromycin und Telithromycin reduzieren, was deren
Wirksamkeit verringern kann.
Erythromycin ↔ LUM ↑ IVA Aufgrund Bei gleichzeitiger Anwendung mit Erythromycin wird
der Inhibition von keine Dosisanpassung von Lumacaftor/Ivacaftor
CYP3A durch Erythrom empfohlen. Eine Alternative zu Erythromycin, wie z.B.
ycin ↓ Erythromycin Azithromycin, ist in Betracht zu ziehen.
Aufgrund der Indukti Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
on von CYP3A durch Erythromycin reduzieren, was dessen Wirksamkeit
LUM verringern kann.
Antiepileptika: ↔ LUM ↓ IVA Aufgrund Die gleichzeitige Anwendung von Lumacaftor/Ivacaftor
Carbamazepin, der Induktion von mit diesen Antiepileptika wird nicht empfohlen. Die
Phenobarbital, CYP3A durch diese Ivacaftor- und Antiepileptika-Expositionen können
Phenytoin Antiepileptika ↓ signifikant verringert sein, was die Wirksamkeit jeder
Carbamazepin, dieser Wirkstoffe reduzieren kann.
Phenobarbital,
Phenytoin Aufgrund
der Induktion von
CYP3A durch LUM
Antimykotika: ↔ LUM ↑ IVA Aufgrund Bei Patienten, die Lumacaftor/Ivacaftor einnehmen, wird
Itraconazol*, der Inhibition von keine Dosisanpassung von Lumacaftor/Ivacaftor
Ketoconazol, Posacon CYP3A durch diese empfohlen, wenn mit der Gabe dieser Antimykotika
azol, Voriconazol Antimykotika ↓ begonnen wird. Wird mit der Gabe von
Itraconazol, Ketocon Lumacaftor/Ivacaftor bei Patienten begonnen, die diese
azol, Voriconazol Antimykotika einnehmen, ist die Dosis von
Aufgrund der Indukti Lumacaftor/Ivacaftor in der ersten Behandlungswoche auf
on von CYP3A durch eine Tablette täglich bzw. einen Beutel jeden zweiten
LUM ↓ Posaconazol Tag zu reduzieren. Die gleichzeitige Anwendung von
Aufgrund der Indukti Lumacaftor/Ivacaftor mit diesen Antimykotika wird nicht
on von UGT durch LUM empfohlen. Die Patienten sollten bezüglich eines
Durchbruchs einer Pilzinfektion engmaschig überwacht
werden, wenn derartige Arzneimittel erforderlich sind.
Lumacaftor/Ivacaftor kann die Expositionen gegenüber
diesen Antimykotika reduzieren, was deren Wirksamkeit
verringern kann.
Fluconazol ↔ LUM ↑ IVA Aufgrund Bei gleichzeitiger Anwendung mit Fluconazol wird keine
der Inhibition von Dosisanpassung von Lumacaftor/Ivacaftor empfohlen. Eine
CYP3A durch Fluconaz höhere Dosis von Fluconazol kann erforderlich sein, um
ol ↓ Fluconazol den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
Aufgrund der Indukti Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
on durch LUM; Fluconazol reduzieren, was dessen Wirksamkeit
Fluconazol wird vor verringern kann.
allem renal in
unveränderter Form
ausgeschieden; bei
starken Induktoren
wurde jedoch eine
mässige Abnahme der
Fluconazol-Expositio
n beobachtet
Antiphlogistika: ↔ LUM, IVA ↓ Ibuprof Eine höhere Dosis von Ibuprofen kann erforderlich sein,
Ibuprofen en Aufgrund der um den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
Induktion von Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
CYP3A/2C8/2C9 durch Ibuprofen reduzieren, was dessen Wirksamkeit verringern
LUM kann.
Arzneimittel gegen ↔ LUM ↓ IVA Aufgrund Die gleichzeitige Anwendung von Lumacaftor/Ivacaftor
Mykobakterien: der Induktion von mit diesen Arzneimitteln gegen Mykobakterien wird nicht
Rifabutin, Rifampici CYP3A durch Arzneimi empfohlen. Die Ivacaftor-Exposition wird dadurch
n*, Rifapentin ttel gegen Mykobakte verringert, was die Wirksamkeit von
rien ↓ Rifabutin Lumacaftor/Ivacaftor reduzieren kann. Eine höhere Dosis
Aufgrund der Indukti von Rifabutin kann erforderlich sein, um den
on von CYP3A durch gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
LUM ↔ Rifampicin, Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
Rifapentin Rifabutin reduzieren, was dessen Wirksamkeit verringern
kann.
Benzodiazepine: ↔ LUM, IVA ↓ Midazol Die gleichzeitige Anwendung von Lumacaftor/Ivacaftor
Midazolam, Triazolam am, Triazolam mit diesen Benzodiazepinen wird nicht empfohlen.
Aufgrund der Indukti Lumacaftor/Ivacaftor wird die Expositionen gegenüber
on von CYP3A durch Midazolam und Triazolam reduzieren, was deren
LUM Wirksamkeit verringert.
Hormonale Kontrazept ↓ Ethinylestradiol, Hormonale Kontrazeptiva einschliesslich oraler,
iva: Ethinylestradio Norethisteron und injizierbarer, transdermaler und implantierbarer
l, Norethisteron andere Gestagene Formulierungen sind bei Gabe zusammen mit
und andere Gestagene Aufgrund der Indukti Lumacaftor/Ivacaftor nicht als verlässlich wirksame
on von CYP3A/UGT Verhütungsmethode anzusehen. Lumacaftor/Ivacaftor kann
durch LUM die Exposition gegenüber hormonalen Kontrazeptiva
reduzieren, was deren Wirksamkeit verringern kann.
Immunsuppressiva: ↔ LUM, IVA ↓ Ciclosp Die gleichzeitige Anwendung von Lumacaftor/Ivacaftor
Ciclosporin, Everoli orin, Everolimus, mit diesen Immunsuppressiva wird nicht empfohlen.
mus, Sirolimus, Sirolimus, Tacrolimu Lumacaftor/Ivacaftor wird die Exposition gegenüber
Tacrolimus (eingeset s Aufgrund der diesen Immunsuppressiva reduzieren, was die Wirksamkeit
zt nach Organtranspl Induktion von CYP3A dieser Immunsuppressiva verringern kann. Die Anwendung
antation) durch LUM von Lumacaftor/Ivacaftor bei organtransplantierten
Patienten wurde nicht untersucht.
Protonenpumpenhemmer ↔ LUM, IVA ↓ Esomepr Eine höhere Dosis dieser Protonenpumpenhemmer kann
: Esomeprazol, azol, Lansoprazol, erforderlich sein, um den gewünschten klinischen Effekt
Lansoprazol, Omepraz Omeprazol Aufgrund zu erzielen. Lumacaftor/Ivacaftor kann die Expositionen
ol der Induktion von gegenüber diesen Protonenpumpenhemmern reduzieren, was
CYP3A/2C19 durch LUM deren Wirksamkeit verringern kann.
Phytotherapeutika: ↔ LUM ↓ IVA Aufgrund Die gleichzeitige Anwendung von Lumacaftor/Ivacaftor
Johanniskraut der Induktion von mit Johanniskraut wird nicht empfohlen. Die
(Hypericum perforatu CYP3A durch Johannis Ivacaftor-Exposition wird dadurch verringert, was die
m) kraut Wirksamkeit von Lumacaftor/Ivacaftor reduzieren kann.
Sonstige Begleitarzn
eimittel mit klinisc
her Relevanz
Antiarrhythmika: ↔ LUM, IVA ↑ oder ↓ Die Serumkonzentration von Digoxin ist zu überwachen
Digoxin Digoxin Aufgrund und die Dosis zu titrieren, um den gewünschten
der potentiellen klinischen Effekt zu erhalten. Lumacaftor/Ivacaftor
Induktion oder kann die Exposition gegenüber Digoxin verändern.
Inhibition von P-gp
Antikoagulantien: ↔ LUM, IVA ↑ oder ↓ Eine angemessene klinische Überwachung sollte bei
Dabigatran Dabigatran Aufgrund gleichzeitiger Anwendung mit Lumacaftor/Ivacaftor
der potentiellen vorgenommen werden. Eine Dosisanpassung von Dabigatran
Induktion oder kann erforderlich sein, um den gewünschten klinischen
Inhibition von P-gp Effekt zu erzielen. Lumacaftor/Ivacaftor kann die
Exposition gegenüber Dabigatran verändern.
Warfarin ↔ LUM, IVA ↑ oder ↓ Die International Normalised Ratio (INR) ist zu
Warfarin Aufgrund überwachen, wenn eine gleichzeitige Anwendung von
der potentiellen Warfarin mit Lumacaftor/Ivacaftor erforderlich ist.
Induktion oder Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
Inhibition von Warfarin verändern.
CYP2C9 durch LUM
Antidepressiva: ↔ LUM, IVA ↓ Citalop Eine höhere Dosis dieser Antidepressiva kann
Citalopram, Escitalo ram, Escitalopram, erforderlich sein, um den gewünschten klinischen Effekt
pram, Sertralin Sertralin Aufgrund zu erzielen. Lumacaftor/Ivacaftor kann die Expositionen
der Induktion von gegenüber diesen Antidepressiva reduzieren, was deren
CYP3A/2C19 durch LUM Wirksamkeit verringern kann.
Bupropion ↔ LUM, IVA ↓ Bupropi Eine höhere Dosis von Bupropion kann erforderlich sein,
on Aufgrund der um den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
Induktion von Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
CYP2B6 durch LUM Bupropion reduzieren, was dessen Wirksamkeit verringern
kann.
Kortikosteroide, ↔ LUM, IVA ↓ Methylp Eine höhere Dosis dieser systemischen Kortikosteroide
systemische: Methylp rednisolon, Predniso kann erforderlich sein, um den gewünschten klinischen
rednisolon, Predniso n Aufgrund der Effekt zu erzielen. Lumacaftor/Ivacaftor kann die
n Induktion von CYP3A Expositionen gegenüber Methylprednisolon und Prednison
durch LUM reduzieren, was deren Wirksamkeit verringern kann.
H2-Blocker: Ranitidi ↔ LUM, IVA ↑ oder ↓ Eine Dosisanpassung von Ranitidin kann erforderlich
n Ranitidin Aufgrund sein, um den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
der potentiellen Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
Induktion oder Ranitidin verändern.
Inhibition von P-gp
Orale Antidiabetika: ↔ LUM, IVA ↓ Repagli Eine höhere Dosis von Repaglinid kann erforderlich
Repaglinid nid Aufgrund der sein, um den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
Induktion von Lumacaftor/Ivacaftor kann die Exposition gegenüber
CYP3A/2C8 durch LUM Repaglinid reduzieren, was dessen Wirksamkeit
verringern kann.
Hinweis: ↑ = Zunahme
, ↓ = Abnahme, ↔ =
keine Veränderung;
LUM = Lumacaftor;
IVA = Ivacaftor. *
Basierend auf
klinischen Studien
zur Erfassung von
Interaktionen. Alle
anderen aufgezeigten
Arzneimittelinterak
tionen sind vorherge
sagte Interaktionen.
Falsch positive Urintests auf THC Schwangerschaft, StillzeitSchwangerschaft Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenDer Einfluss von Orkambi auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wurde nicht untersucht. Unerwünschte WirkungenZusammenfassung des Sicherheitsprofils Tabelle 6: Unerwünschte
Arzneimittelwirkungen bei
Anwendung von Lumacaftor/Ivac
aftor und Ivacaftor allein
Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Arzneimitte
lwirkungen
Infektionen und parasitäre Sehr häufig Nasopharyngitis*
Erkrankungen
Häufig Infektion der oberen Atemwege, Rhinitis
Gefässerkrankungen Gelegentlich Hypertonie
Psychiatrische Erkrankungen Nicht bekannt Depressionen, Verhaltens
änderungen, Angst,
Schlaflosigkeit
Erkrankungen des Nervensystem Sehr häufig Kopfschmerzen*,
s Schwindel*
Gelegentlich Hepatische Enzephalopathie†
Erkrankungen des Ohrs und Häufig Ohrenschmerzen*,
des Labyrinths Ohrenbeschwerden*,
Tinnitus*, Trommelfellhy
perämie*, vestibuläre
Störung*
Gelegentlich Ohrverstopfung*
Erkrankungen der Atemwege, Sehr häufig Verstopfte Nase*,
des Brustraums und Dyspnoe, Husten mit
Mediastinums Auswurf, vermehrter
Auswurf
Häufig Atmung anormal, oropharyngeale Schmerzen,
Nebenhöhlenverstopfung*, Rhinorrhoe,
Pharynxerythem*, Bronchospasmus
Erkrankungen des Gastrointest Sehr häufig Abdominalschmerzen*,
inaltrakts Oberbauchschmerzen,
Diarrhoe, Übelkeit
Häufig Flatulenz, Erbrechen
Leber- und Gallenerkrankungen Häufig Erhöhte Transaminasenwer
te
Gelegentlich Cholestatische Hepatitis‡
Erkrankungen der Haut und Häufig Hautausschlag
des Unterhautzellgewebes
Erkrankungen der Geschlechtso Häufig Unregelmässige Menstruat
rgane und der Brustdrüse ion, Dysmenorrhoe,
Metrorrhagie, gutartige
Knoten in der Brust*
Gelegentlich Menorrhagie, Amenorrhoe, Polymenorrhoe,
Entzündung der Brustdrüse*,
Gynäkomastie*, Erkrankung der
Brustwarze*, Schmerzen der Brustwarze*,
Oligomenorrhoe
Untersuchungen Sehr häufig Bakterien im Sputum*
Häufig Erhöhte Kreatinphosphokinase im Blut
Gelegentlich Erhöhter Blutdruck
* Bei Patienten in klinischen Studien mit Ivacaftor-Monotherapie (einem Bestandteil von Orkambi) beobachtete unerwünschte Wirkungen und deren Häufigkeit. ÜberdosierungBehandlung Eigenschaften/WirkungenATC-Code Tabelle 7: Zusammenf
assung der primären
Endpunkte und
wichtigsten sekundär
en Endpunkte in
Studie VX12-809-103
und Studie VX12-809-
104*
Studie VX12-809-103 Studie VX12-809-104 Gepoolt (Studie
VX12-809-103 und
Studie VX12- 809-104
)
Placebo (n = 184) 400 mg LUM q12h/250 Placebo (n = 187) 400 mg LUM q12h/250 Placebo (n = 371) 400 mg LUM q12h/250
mg IVA q12h (n = mg IVA q12h (n = mg IVA q12h (n =
182) 187) 369)
Absolute Veränderung Behandlungsunterschi – 2,41 (P = 0,0003) † – 2,65 (P = 0,0011) † – 2,55 (P < 0,0001)
des ppFEV1 bis ed
Woche 24 (Prozentpun
kte)
Veränderung innerhal -0,73 (P = 0,2168) 1,68 (P = 0,0051) -0,02 (P = 0,9730) 2,63 (P < 0,0001) -0,39 (P < 0,3494) 2,16 (P < 0,0001)
b der Gruppe
Relative Veränderung Behandlungsunterschi – 4,15 (P = 0,0028)† – 4,69 (P = 0,0009)† – 4,4 (P < 0,0001)
des ppFEV1 bis ed
Woche 24 (%)
Veränderung innerhal -0,85 (P = 0,3934) 3,3 (P = 0,0011) 0,16 (P = 0,8793) 4,85 (P < 0,0001) -0,34 (P = 0,6375) 4,1 (P < 0,0001)
b der Gruppe
Absolute Veränderung Behandlungsunterschi – 0,13 (P = 0,1938) – 0,36 (P < 0,0001)† – 0,24 (P = 0,0004)
des BMI bis Woche ed
24 (kg/m2)
Veränderung innerhal 0,19 (P = 0,0065) 0,32 (P < 0,0001) 0,07 (P = 0,2892) 0,43 (P < 0,0001) 0,13 (P = 0,0066) 0,37 (P < 0,0001)
b der Gruppe
Absolute Veränderung Behandlungsunterschi – 1,5 (P = 0,3569) – 2,9 (P = 0,0736) – 2,2 (P = 0,0512)
des CFQ-R-Scores ed
für die Atemwegs-sym
ptomatik bis Woche
24 (Punkte)
Veränderung innerhal 1,1 (P = 0,3423) 2,6 (P = 0,0295) 2,8 (P = 0,0152) 5,7 (P < 0,0001) 1,9 (P = 0,0213) 4,1 (P < 0,0001)
b der Gruppe
Anteil Patienten % 25% 32% 26% 41% 26% 37%
mit ≥5 % relativer
Veränderung des
ppFEV1 bis Woche 24
Quotenverhältnis – 1,43 (P = 0,1208) – 1,90 (P = 0,0032) – 1,66 (P = 0,0013)
(Odds Ratio)
Anzahl der pulmonale Anzahl Ereignisse 112 (1,07) 73 (0,71) 139 (1,18) 79 (0,67) 251 (1,14) 152 (0,70)
n Exazerbationen (Rate pro 48 Wochen)
bis Woche 24
Rate Ratio – 0,66 (P = 0,0169) – 0,57 (P = 0,0002) – 0,61 (P < 0,0001)
* In jeder Studie
wurde innerhalb
jeder Verumgruppe
für primäre und
sekundäre Endpunkte
vs. Placebo ein
hierarchisches
Testverfahren
durchgeführt; bei
jedem Schritt war
statistische Signifi
kanz nur dann
gegeben, wenn der
Unterschied zum
Niveau P ≤0,0250
signifikant war und
dieses Niveau auch
in allen vorangegang
enen Tests erreicht
wurde. † Zeigt an,
dass die statistisch
e Signifikanz im
hierarchischen
Testverfahren
bestätigt wurde.
Zu Woche 24 war der Anteil Patienten ohne pulmonale Exazerbationen bei den mit Lumacaftor/Ivacaftor behandelten Patienten signifikant höher als bei den Placebo-Patienten. In der gepoolten Analyse lag die Rate Ratio (Ratenverhältnis) für Exazerbationen bis Woche 24 bei mit Lumacaftor/Ivacaftor behandelten Patienten (400 mg Lumacaftor/250 mg Ivacaftor q12h; n = 369) bei 0,61 (P < 0,0001), was einer Reduktion um 39 % gegenüber Placebo entspricht. Die Ereignisrate pro Jahr, berechnet auf 48 Wochen, lag bei 0,70 in der Lumacaftor/Ivacaftor-Gruppe und bei 1,14 in der Placebo-Gruppe. Die Behandlung mit Lumacaftor/Ivacaftor verringerte signifikant das Risiko von Exazerbationen, die einen Spitalaufenthalt notwendig machten, gegenüber Placebo um 61 % (Rate Ratio = 0,39, P < 0,0001; Ereignisrate pro 48 Wochen 0,17 bei Lumacaftor/Ivacaftor und 0,45 bei Placebo) und reduzierte die Fälle von Exazerbationen, die eine Behandlung mit intravenösen Antibiotika erforderten, um 56 % (Rate Ratio = 0,44, P < 0,0001; Ereignisrate pro 48 Wochen 0,25 bei Lumacaftor/Ivacaftor und 0,58 bei Placebo). Diese Ergebnisse wurden im Rahmen der Testhierarchie für die Einzelstudien nicht als statistisch signifikant eingestuft.
† Aus den Studien VX12-809-103, VX12-809-104 und VX12-809-105. Tabelle 8: Langzeitw
irkung von Lumacafto
r/Ivacaftor in
Studie VX12-809-105*
Umstellung von 400 mg Lumacaftor
Placebo auf 400 mg q12h/250 mg Ivacafto
Lumacaftor q12h/250 r q12h (n=369)†
mg Ivacaftor q12h
(n=176)**
Ausgangswert und Mittelwert (SD) LS Mittelwert (95 P-Wert Mittelwert (SD) LS Mittelwert (95 P-Wert
Endpunkt %-KI) %-KI)
Absolute Veränderung
vs. Ausgangswert
des ppFEV1 (Prozentp
unkte)
Ausgangswert des 60,2 (14,7) 60,5 (14,1)
ppFEV1‡
Verlängerungsstudie (n=134) 1,5 (0,2; 0,0254 (n=273) 0,5 (-0,4; 0,2806
Woche 72 2,9) 1,5)
Verlängerungsstudie (n=75) 0,8 (-0,8; 0,3495 (n=147) 0,5 (-0,7; 0,4231
Woche 96 2,3) 1,6)
Relative Veränderung
vs. Ausgangswert
des ppFEV1 (%)
Verlängerungsstudie (n=134) 2,6 (0,2; 0,0332 (n=273) 1,4 (-0,3; 0,1074
Woche 72 5,0) 3,2)
Verlängerungsstudie (n=75) 1,1 (-1,7; 0,4415 (n=147) 1,2 (-0,8; 0,2372
Woche 96 3,9) 3,3)
Ausgangswert des 20,9 (2,8) 21,5 (3,0)
BMI (kg/m2)‡
Absolute Veränderung
vs. Ausgangswert
des BMI (kg/m2)
Verlängerungsstudie (n=145) 0,62 (0,45; <0,0001 (n=289) 0,69 (0,56; <0,0001
Woche 72 0,79) 0,81)
Verlängerungsstudie (n=80) 0,76 (0,56; <0,0001 (n=155) 0,96 (0,81; <0,0001
Woche 96 0,97) 1,11)
Ausgangswert des 70,4 (18,5) 68,3 (18,0)
Scores der respirato
rischen Domäne des
CFQ-R (Punkte)‡
Absolute Veränderung
des Scores der
respiratorischen
Domäne des CFQ-R
(Punkte)
Verlängerungsstudie (n=135) 3,3 (0,7; 0,0124 (n=269) 5,7 (3,8; <0,0001
Woche 72 5,9) 7,5)
Verlängerungsstudie (n=81) 0,5 (-2,7; 0,7665 (n=165) 3,5 (1,3; 0,0018
Woche 96 3,6) 5,8)
Anzahl der pulmonale
n Exazerbationen
(Ereignisse) ** †
***
Anzahl der Ereigniss 0,69 (0,56; 0,85) 0,65 (0,56; 0,75)
e pro Patientenjahr
(95 %-KI) (Rate pro
48 Wochen)
Anzahl der Ereigniss 0,30 (0,22; 0,40) 0,24 (0,19; 0,29)
e mit Hospitalisieru
ngsbedarf pro
Patientenjahr (95
%-KI) (Rate pro 48
Wochen)
Anzahl der Ereigniss 0,37 (0,29; 0,49) 0,32 (0,26; 0,38)
e mit Bedarf für
intravenöse Antibiot
ika pro Patientenjah
r (95 %-KI) (Rate
pro 48 Wochen)
* Insgesamt 82 %
(421 von 516 geeigne
ten Patienten)
schlossen 72 Wochen
dieser Studie ab;
42 % schlossen 96
Wochen ab. Die
meisten Patienten,
die die Studie
abbrachen, taten
dies aus anderen
Gründen als der
Sicherheit. ** Bei
den aus Studie
VX12-809-103 und
VX12-809-104 übernom
menen Patienten
(Gruppe mit Umstellu
ng von Placebo auf
Lumacaftor/Ivacaftor
) betrug die Gesamte
xposition bis zu 96
Wochen. Die dargeste
llte Dosisgruppe
mit 400 mg Lumacafto
r q12h / 250 mg
Ivacaftor q12h
entspricht der
empfohlenen Dosierun
g. *** Die Ereignisr
ate pro Patientenjah
r wurde auf 48
Wochen umgerechnet.
† Bei den aus
Studie VX12-809-103
und VX12-809-104
übernommenen Patient
en (Gruppe, die
durchwegs mit
Lumacaftor/Ivacaftor
behandelt wurde)
betrug die Gesamtexp
osition bis zu 120
Wochen. Die dargeste
llte Dosisgruppe
mit 400 mg Lumacafto
r q12h / 250 mg
Ivacaftor q12h
entspricht der
empfohlenen Dosierun
g. ‡ Die Ausgangswer
te der Gruppe mit
Umstellung von
Placebo auf 400 mg
Lumacaftor q12h /
250 mg Ivacaftor
q12h waren die
Ausgangswerte von
Studie VX12-809-105.
Die Ausgangswerte
der Gruppe mit 400
mg Lumacaftor q12h
/ 250 mg Ivacaftor
q12h waren die
Ausgangswerte von
Studie VX12-809-103
und VX12-809-104.
Studie bei CF-Patienten, die heterozygot für die F508del-Mutation im CFTR-Gen sind Tabelle 9: Zusammenfassung der
primären und massgeblichen
sekundären Zielkriterien von
Studie VX14-809-109
Placebo (n=101) LUM 200 mg/IVA 250
mg alle 12 Std.
(n=103)
Primärer Endpunkt
Absolute Veränderung des Behandlungsunterschi – -1,09 (p<0,0001)
Lungenclearance-Index (LCI2,5) ed
gegenüber dem Ausgangswert bis
Woche 24
Veränderung innerhalb der Gruppe 0,08 (p=0,5390) -1,01 (p<0,0001)
Massgebliche sekundäre Endpunkte*
Absolute Veränderung des BMI in Behandlungsunterschi – 0,11 (p=0,2522)
Woche 24 (kg/m2) ed
Veränderung innerhalb der Gruppe 0,27 (p=0,0002) 0,38 (p<0,0001)
Absolute Veränderung des Scores Behandlungsunterschi – 2,5 (P=0,0628)
der respiratorischen Domäne des ed
CFQ-R bis Woche 24 (Punkte)
Veränderung innerhalb der Gruppe 3,0 (p=0,0035) 5,5 (p<0,0001)
* Die Studie schloss
massgebliche sekundäre und
weitere sekundäre Endpunkte ein.
Das FEV1 in Prozent des Sollwerts wurde ebenfalls als ein klinisch bedeutsamer weiterer sekundärer Endpunkt ausgewertet. Bei den Patienten unter Lumacaftor/Ivacaftor lag der Behandlungsunterschied bei der absoluten Veränderung des ppFEV1 gegenüber dem Ausgangswert bis Woche 24 bei 2,4 (p=0,0182). Tabelle 10: Zusammenfassung der sekundären Endpunkte von
Studie VX15-809-115
Sekundäre Endpunkte* LUM/IVA
Absolute Veränderung des Body Mass Index (BMI) gegenüber n = 57 0,27 95% KI: 0,07; 0,47; p
Baseline = 0,0091
LCI2,5 n = 17 -0,58 95% KI: -1,17; 0,02;
p = 0,0559
Hinweis: Die p-Werte in der Tabelle sind nominale Werte. Tabelle 11: Langzeit
wirkung von Lumacaft
or/Ivacaftor in
Studie VX15-809-110
Umstellung von Lumacaftor / Ivacaft
Placebo aufLumacafto or – Lumacaftor /
r / Ivacaftor Ivacaftor (L/I-L/I)
(P-L/I)(n = 96)* (n = 143)*
Baseline und Endpunk Mittelwert (SD) LS-Mittelwert (95 % Mittelwert (SD) LS-Mittelwert (95 %
t KI) KI)
Absolute Veränderung
gegenüber Baseline
bei LCI2,5
n = 101 n = 128
Baseline LCI2,5‡** 10,26 (2,24) 10,24 (2,42)
Verlängerungsstudie (n = 69) -0,86 (n = 88) -0,85
Woche 96 (-1,33; -0,38) (-1,25; -0,45)
n = 101 n = 159
Baseline ppFEV11 90,7 (10.8) 89,7 (13.8)
(Prozentpunkte)‡
Absolute Veränderung
gegenüber Baseline
des ppFEV1 (Prozentp
unkte)
Verlängerungsstudie n = 79 0,0 (-2,7, n = 123 3,1 (1,0,
Woche 96 2,7) 5,1)
n = 96 n = 143
Baseline BMI für -0,16 (0,90) -0,09 (0,88)
das Alter, Z-Score
(kg/m2)‡
Absolute Veränderung
gegenüber Baseline
beim BMI für das
Alter, Z-Score
(kg/m2)
Verlängerungsstudie (n = 83) 0,31 (n =130) 0,17
Woche 96 (0,19; 0,42) (0,08; 0,26)
n = 78 n = 135
Baseline CFQ-R‡ 77,1(15,5) 78,5(14,3)
Respiratorische-Domä
ne-Score (Punkte)
Absolute Veränderung
des Respiratorische
n-Domäne-Scores des
CFQ-R (Punkte)
Verlängerungsstudie (n = 65) 6,6 (3,1; (n = 108) 7,4 (4,8;
Woche 96 10,0) 10,0)
Anzahl der pulmonale
n Exazerbationen
(Ereignisse) (Studie
VX14-809-109 FAS
und ROS)†
Anzahl der Ereigniss n = 96 0,30 (0,21; n = 103 0,45 (0,33;
e pro Patientenjahr 0,43) 0,61)
(95 % KI)
* Studienteilnehmer,
die in Studie
VX14-809-109 mit
Placebo behandelt
wurden (n=96) und
in der Verlängerungs
studie auf eine
Verumbehandlung mit
LUM/IVA umgestellt
wurden (P-L/I).
Studienteilnehmer,
die in einer der
beiden Hauptstudien
[Studie VX13-809-011
B (n=49) oder
Studie VX14-809-109
(n=94)] mit LUM/IVA
behandelt wurden
und in der Verlänger
ung weiterhin eine
Verumbehandlung mit
LUM/IVA erhielten
(L/I-L/I). ‡ Die
Baseline für beide
Gruppen (P-L/I und
L/I-L/I) war die
Studie-VX13-809-011B
- und Studie-VX14-80
9-109- (Hauptstudie)
Baseline und die
entsprechende Zahl
"n" bezieht sich
auf das Analyseset
der Hauptstudie. **
Die LCI-Substudie
schloss 117 Teilnehm
er in der L/I-L/I-Gr
uppe und 96 Teilnehm
er in der P-L/I-Grup
pe ein. † FAS =
vollständiges
Analyseset (n=103),
umfasst Teilnehmer,
die in Studie
VX13-809-109 und
Studie VX15-809-110
L/I erhielten und
über den kumulativen
Studienzeitraum
für L/I ausgewertet
wurden; ROS =
Rollover-Set (n=96),
umfasst Teilnehmer,
die in Studie
VX14-809-109 Placebo
erhielten und in
Studie VX15-809-110
L/I und über den
laufenden Studienzei
traum für Studie
VX15-809-110 bewerte
t wurden.
Studie VX16-809-116: 96–wöchige Verlängerungsstudie PharmakokinetikDie Lumacaftor-Exposition (AUC) ist bei gesunden erwachsenen Probanden etwa doppelt so hoch wie bei CF-Patienten. Die Ivacaftor-Exposition ist bei gesunden erwachsenen Probanden und CF-Patienten vergleichbar. Bei zweimal täglicher Gabe wurden bei gesunden Probanden die Steady-State-Plasmakonzentrationen von Lumacaftor und Ivacaftor in der Regel nach etwa 7tägiger Behandlung erreicht, mit einem Kumulationsquotienten von etwa 1,9 bei Lumacaftor. Aufgrund des CYP3A-Induktionseffekts von Lumacaftor ist die Steady-State-Exposition gegenüber Ivacaftor niedriger als die von Tag 1 (siehe "Interaktionen" ). Tabelle 12: Mittlere
(SD) Exposition
gegenüber Lumacaftor
und Ivacaftor nach
Altersgruppe
Altersgruppe Körpergewicht Dosis Mittlere (SD) AUCss Mittlere (SD) AUCss
von Lumacaftor von Ivacaftor
(μg/ml*h) (μg/ml*h)
Patienten im Alter 7 kg bis <9 kgN=1 Ein Beutel Lumacafto 234 7,98
von 1 bis <2 Jahren r 75 mg/Ivacaftor
94 mg alle 12
Stunden
9 kg bis <14 kgN=44 Ein Beutel Lumacafto 191 (40,6) 5,35(1,61)
r 100 mg/Ivacaftor
125 mg alle 12
Stunden
≥14 kgN=1 Ein Beutel Lumacafto 116 5,82
r 150 mg/Ivacaftor
188 mg alle 12
Stunden
Patienten im Alter <14 kgN=20 Ein Beutel Lumacafto 180 (45,5) 5,92 (4,61)
von 2 bis 5 Jahren r 100 mg/Ivacaftor
125 mg alle 12
Stunden
Patienten im Alter ≥14 kgN=42 Ein Beutel Lumacafto 217 (48,6) 5,90 (1,93)
von 2 bis 5 Jahren r 150 mg/Ivacaftor
188 mg alle 12
Stunden
Patienten im Alter -N=62 Lumacaftor 200 203 (57,4) 5,26 (3,08)
von 6 bis <12 Jahren mg/Ivacaftor 250 mg
alle 12 Stunden
Patienten im Alter -N=98 Lumacaftor 400 241 (61,4) 3,90 (1,56)
von 12 bis <18 mg/Ivacaftor 250 mg
Jahren alle 12 Stunden
Patienten ab 18 -N=55 Lumacaftor 400 198 (64,8) 3,66 (2,25)
Jahren mg/Ivacaftor 250 mg
alle 12 Stunden
Hinweis: Die Expositionen von Patienten <18 Jahren stammen aus populationspharmakokinetischen Analysen. Die Expositionen von erwachsenen Patienten stammen aus nicht-kompartimentellen Analysen. Präklinische DatenLumacaftor Sonstige HinweiseHaltbarkeit Zulassungsnummer65981, 67395 (Swissmedic) PackungenOrkambi 100 mg/125 mg Filmtabletten: ZulassungsinhaberinVertex Pharmaceuticals (CH) GmbH Stand der InformationJuni 2026 |