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Fachinformation Perindopril Amlodipin Indapamid Zentiva Helvepharm AG ZusammensetzungWirkstoffe Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro EinheitTabletten zu 4 mg/5 mg/1,25 mg Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenPerindopril Amlodipin Indapamid Zentiva ist indiziert als Substitutionstherapie zur Behandlung der essentiellen arteriellen Hypertonie bei Patienten, deren Blutdruck mit gleichzeitig in denselben Dosierungen eingenommener Kombination von Perindopril/Indapamid und Amlodipin bereits eingestellt ist. Dosierung/AnwendungEine Tablette Perindopril Amlodipin Indapamid Zentiva pro Tag als Einzeldosis, vorzugsweise morgens und vor der Mahlzeit einzunehmen. KontraindikationenPerindopril/Indapamid/Amlodipin Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenAlle nachfolgend aufgeführten Warnhinweise für die Einzelkomponenten gelten auch für die Fixkombination Perindopril Amlodipin Indapamid Zentiva. InteraktionenMedikamente, die das Risiko eines Angioödems erhöhen: Komponente Produkt, für welches Interaktionen mit anderen Arzneimitteln
eine Interaktion
bekannt ist
Perindopril Aliskiren Bei Diabetikern und Patienten mit Niereninsuffizienz
besteht das Risiko von Hyperkaliämie, Verschlechterung
der Nierenfunktion, kardiovaskulärer Morbidität und
erhöhter Mortalität.
Behandlung mittels Wegen des Risikos für anaphylaktoide Reaktionen sind
extrakorporellem Behandlungen mittels extrakorporellem Kreislauf
Kreislauf kontraindiziert, die einen Kontakt mit negativ
geladenen Oberflächen mit sich bringen, z.B. Dialyse
oder Hämofiltration mit bestimmten Membranen hoher
Permeabilität (beispielsweise Polyacrylnitril-Membranen)
, ebenso die Apherese von Lipoproteinen geringer Dichte
mit Dextransulfat (siehe "Kontraindikationen" ). Wenn
diese Art von Behandlung erforderlich ist, sollte man
die Verwendung eines anderen Dialyse-Membrantyps oder
eine andere Klasse antihypertensiver Medikamente in
Betracht ziehen.
Komponente Produkt, für welches Interaktionen mit anderen Arzneimitteln
eine Interaktion
bekannt ist
Perindopril / Lithium Reversible Erhöhungen von Serum-Lithiumkonzentrationen
Indapamid und Lithiumtoxizität wurden bei gleichzeitiger
Anwendung von Lithium und ACE-Hemmern beobachtet. Die
Einnahme von Perindopril in Kombination mit Indapamid
und mit Lithium wird nicht empfohlen. Falls sich die
Kombination jedoch als notwendig erweist, sollte der
Lithiumspiegel sorgfältig überwacht werden (siehe
"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
Perindopril Behandlung mit Duale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems
ACE-Hemmern in (RAAS) Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige
Kombination mit Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antag
ARA-II oder Aliskire onisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie,
n Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion
(einschliesslich eines akuten Nierenversagens) erhöht.
Eine duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige
Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antag
onisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen.
Wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut
notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht
eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger
Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und
Blutdruck erfolgen. ACE-Hemmer und
Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei
Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht
gleichzeitig angewendet werden.
Estramustin Es besteht ein erhöhtes Risiko für das Auftreten
unerwünschter Wirkungen wie z.B. eines Angioödems.
Kaliumsparende Hyperkaliämie (potentiell lebensbedrohlich), vor allem
Medikamente (Triamte bei eingeschränkter Nierenfunktion (additive
ren, Amilorid, …), hyperkaliämische Wirkung). Von einer Kombination von
Kaliumsalze Perindopril mit den oben genannten Arzneimitteln wird
abgeraten. Wenn dennoch eine Begleittherapie angezeigt
ist, sollte sie mit Vorsicht und häufigen Messungen der
Kaliumspiegel angewendet werden. Zur Anwendung von
Spironolacton bei Herzinsuffizienz, siehe "Folgende
Kombinationen erfordern besondere Vorsichtsmassnahmen" .
Amlodipin Dantrolen (Infusion) Im Tiermodell wurden nach Verabreichung von Verapamil
und von intravenösem Dantrolen letales Kammerflimmern
und kardiovaskulärer Kollaps in Verbindung mit
Hyperkaliämie beobachtet. Aufgrund des
Hyperkaliämierisikos wird empfohlen, bei Patienten, die
anfällig für eine maligne Hyperthermie sind oder wegen
einer malignen Hyperthermie in Behandlung sind, die
gleichzeitige Gabe von Kalziumkanalblockern wie
Amlodipin zu vermeiden.
Grapefruit oder Bei einigen Patiente
Grapefruitsaft n kann die Bioverfüg
barkeit erhöht
sein, was zu einer
Verstärkung der
blutdrucksenkenden
Wirkung führen kann.
mTOR-Inhibitoren Die mTOR-Hemmer
(z.B. Sirolimus, sind Substrate von
Everolimus, Temsirol CYP3A4. Amlodipin
imus) ist ein schwacher
CYP3A4-Inhibitor.
Bei gleichzeitiger
Verabreichung kann
Amlodipin die
Exposition gegenüber
mTOR-Inhibitoren
erhöhen.
Komponente Bekannte Interaktion mit Interaktionen mit anderen Arzneimitteln
folgendem Produkt
Perindopril / Baclofen Verstärkung der antihypertensiven Wirkung.
Indapamid Überwachung des arteriellen Blutdrucks und
wenn nötig Anpassung der Dosis des
Antihypertensivums.
Nicht-steroidale Wenn ACE-Hemmern gleichzeitig
entzündungshemmende mit nicht-steroidalen
Arzneimittel (einsch entzündungshemmenden
liesslich hochdosier Medikamenten verabreicht werden
te Acetylsalicylsäur (z.B. Acetylsalicylsäure in
e) entzündungshemmender Dosis,
COX-2 Hemmer und nicht-selektive
NSAR) kann eine Abschwächung des
antihypertensiven Effektes
auftreten. Die gleichzeitige
Anwendung von ACE-Hemmern und
NSAR kann das Risiko einer
Verschlechterung der
Nierenfunktion, einschliesslich
einer akuten Niereninsuffizienz,
erhöhen und zu einem Anstieg des
Kaliumblutspiegels führen, vor
allem bei Patienten mit bereits
bestehender Nierenfunktionsstörun
g. Diese Kombination sollte vor
allem bei älteren Patienten mit
Vorsicht verabreicht werden. Die
Patienten müssen adäquat
hydriert werden und eine
Kontrolle der Nierenfunktion
sollte zu Beginn der
Begleitbehandlung und danach
periodisch veranlasst werden.
Perindopril Antidiabetika (Insulin, orale Epidemiologische Studien lassen vermuten,
blutzuckersenkende Medikamente) dass die gleichzeitige Behandlung mit
ACE-Hemmern und Antidiabetika (Insulin,
orale blutzuckersenkende Medikamente) eine
gesteigerte Blutzuckersenkung mit Risiko
einer Hypoglykämie verursachen kann.
Dieses Phänomen scheint während den ersten
Wochen einer Kombinationstherapie und bei
Patienten mit Nierenfunktionsstörung eher
aufzutreten.
Nicht-kaliumsparende Diuretika Bei Patienten unter einer Diuretikatherapie
, insbesondere bei solchen mit
Plasmavolumenverlust und/oder Salzmangel,
kann nach Therapiebeginn mit einem
ACE-Hemmer eine übermässige
Blutdrucksenkung auftreten. Mögliche
hypotensive Effekte können reduziert
werden durch Absetzen des Diuretikums,
durch Volumenerhöhung oder Salzeinnahme
vor Therapiebeginn mit Perindopril in
niedrigen Dosierungen, die langsam
gesteigert werden. Wenn bei arterieller
Hypertonie eine vorangegangene
Diuretikatherapie zu Salz-/Volumenverlust
geführt hat, sollte das Diuretikum vor
Beginn der ACE-Hemmer-Behandlung abgesetzt
werden; dann ggf. zusätzlich ein
nicht-kaliumsparendes Diuretikum anwenden
oder die ACE-Hemmer Therapie mit niedriger
Dosis beginnen und dann allmählich
gesteigert werden. Bei herzinsuffizienten
Patienten, die mit Diuretika behandelt
werden, sollte die Behandlung mit einem
ACE-Hemmer mit sehr niedriger Dosis
begonnen werden, eventuell kann vorher die
Dosis des nicht-kaliumsparenden
Diuretikums reduziert werden. In jedem
Fall sollte die Nierenfunktion
(Serum-Kreatinin) in den ersten Wochen
einer ACE-Hemmer-Behandlung überwacht
werden.
Kaliumsparende Diuretika Kombination von Eplerenon oder
(Eplerenon, Spironolacton) Spironolacton bei einer Dosierung von 12,5
mg bis 50 mg täglich und niedrig dosierten
ACE-Hemmern: Bei der Behandlung einer
Herzinsuffizienz NYHA- Klasse II - IV mit
einer Ejektions-Fraktion von < 40% und
vorangegangener Therapie mit ACE-Hemmern
und Schleifendiuretika besteht das Risiko
für eine lebensbedrohliche Hyperkaliämie,
insbesondere bei Nichtbeachten der
Verschreibungsempfehlungen für diese
Kombination. Vor Therapiebeginn mit dieser
Kombination sollen der Kaliumspiegel auf
Abwesenheit einer Hyperkaliämie und die
Nierenfunktion überprüft werden. Eine
engmaschige Überwachung der
Serumkaliumwerte und Kreatininwerte wird
im ersten Behandlungsmonat einmal
wöchentlich empfohlen, danach monatlich.
Indapamid Torsades-de-pointes-induzierende Aufgrund des Risikos einer Hypokaliämie
Arzneimittel sollte Indapamid mit Vorsicht verabreicht
werden, wenn es mit Torsades-de-pointes-ind
uzierenden Arzneimitteln kombiniert wird
wie: ·Antiarrhythmika der Klasse IA
(Quinidin, Hydroquinidin, Disopyramid) und
Antiarrhythmika der Klasse IC (Flecainid),
·Antiarrhythmika der Klasse III
(Amiodaron, Dofetilid, Ibutilid,
Bretylium, Sotalol), ·Einige
Antipsychotika: ·Phenothiazine
(Chlorpromazin, Cyamemazin,
Levomepromazin, Thioridazin,
Trifluoperazin), ·Benzamiden (Amisulprid,
Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid),
·Butyrophenonen (Droperidol, Haloperidol),
·anderen Antipsychotika (Pimozid);
·Psychoanaleptika (Donepezil),
·Antidepressiva (Citalopram,
Escitalopram), ·Antimikrobielle Mittel:
Fluorchinolone (Moxifloxacin,
Sparfloxacin, Ciprofloxacin), Makrolide
(Erythromycin IV, Clarithromycin),
Azol-Antimykotika (Fluconazol),
·Schädlingsbekämpfungsmittel (Halofantrin,
Chloroquin, Pentamidin), ·Antihistaminika
(Mizolastin, Astemizol, Terfenadin),
·Antiemetika (Ondansetron, Domperidon),
·Antineoplastika und Immunmodulatoren
(Vandetanib, Oxaliplatin, Anagrelid),
·Anästhetika (Propofol, Sevofluran),
·anderen Substanzen wie Bepridil,
Cisaprid, Diphemanil, i.v.Vincamin,
Methadon, Papaverin, Cilostazol. Diese
Liste ist indikativ und nicht erschöpfend.
Prävention von niedrigen Kaliumspiegeln
und Korrektur falls notwendig: Beobachtung
des QT-Intervalls.
Amphotericin B (i.v.), Gluko- Erhöhtes Risiko einer Hypokaliämie
und Mineralokortikoide (additive Wirkung). Überwachung und wenn
(systemisch), Tetracosactid, nötig Korrektur des Kaliumspiegels;
stimulierende Laxantien besonders im Falle der Behandlung mit
herzwirksamen Gykosiden zu beachten.
Nicht-stimulierende Laxantien sollten
verwendet werden.
Herzwirksame Glykoside Hypokaliämie und/oder Hypomagnesiämie
fördern die toxische Wirkung von
Digitalispräparaten. Es wird empfohlen,
den Kalium- und Magnesiumspiegel im Plasma
zu überwachen, ein EKG durchzuführen und
gegebenenfalls den Therapieansatz zu
überprüfen.
Allopurinol Die gleichzeitige Behandlung mit Indapamid
kann zu einem häufigeren Auftreten von
Hypersensibilitätsreaktionen durch
Allopurinol führen.
Amlodipin CYP3A4-Induktoren Die gleichzeitige Gabe von
CYP3A4-Induktoren könnte eine Änderung des
Amlodipin-Plasmaspiegels zur Folge haben.
Infolgedessen soll während und nach der
kombinierten Verabreichung der Blutdruck
überwacht und eine Dosisanpassung in
Betracht gezogen werden, insbesondere mit
potenten CYP3A4-Induktoren (z.B.
Rifampicin und Johanniskraut [Hypericum
perforatum]).
CYP3A4-Inhibitoren Die gleichzeitige Anwendung von Amlodipin
und starken oder moderaten
CYP3A4-Inhibitoren (Proteaseinhibitoren,
Azol-Antimykotika, Makroliden wie
Erythromycin oder Clarithromycin,
Verapamil oder Diltiazem) kann zu einer
signifikanten Erhöhung der
Amlodipin-Plasmakonzentration führen. Die
klinischen Konsequenzen der veränderten
Pharmakokinetik können bei älteren
Patienten ausgeprägter sein. Daher können
eine klinische Überwachung und eine
Dosisanpassung notwendig werden. Es
besteht ein erhöhtes Hypotonie-Risiko bei
Patienten, die Clarithromycin und
Amlodipin gleichzeitig erhalten. Im Falle
einer gleichzeitigen Verabreichung ist
eine sehr engmaschige Überwachung der
Patienten angezeigt.
Komponente Bekannte Interaktion Interaktionen mit anderen Arzneimitteln
mit folgendem
Produkt
Perindopril / Antidepressiva vom Verstärkte antihypertensive Wirkung und erhöhtes Risiko
Indapamid / Amlodipi Imipramin-Typ einer orthostatischen Hypotonie (additive Wirkung).
n (trizyklische),
Neuroleptika
Andere Antihypertens Die Anwendung von anderen antihypertensiven
iva Arzneimitteln könnte eine weitere Senkung des
Blutdrucks bewirken.
Kortikoide, Tetracos Verminderung der antihypertensiven Wirkung (Salz- und
actid Wasserretention durch die Kortikoide).
Perindopril Antihypertensiva Die gleichzeitige Anwendung von Nitroglycerin und
und Vasodilatatoren anderen Nitroderivaten oder von anderen Vasodilatatoren
kann den arteriellen Blutdruck vermindern.
Allopurinol, zytosta Die gleichzeitige Verabreichung mit ACE-Hemmern kann zu
tische oder immunsup einem erhöhten Risiko für eine Leukopenie führen.
pressive Wirkstoffe,
Kortikosteroide
(systemisch verabrei
cht) oder Procainami
d.
Anästhetika ACE-Hemmern können die hypotensive Wirkung von
bestimmten Anästhetika erhöhen.
Diuretika (Thiazid- Eine vorherige Behandlung mit hochdosierten Diuretika
oder Schleifendiuret kann zu einem Volumenmangel führen und bei
ika) Therapiebeginn mit Perindopril ein Hypotonierisiko
bergen.
Sympathomimetika Sympathomimetika können den antihypertensiven Effekt
der ACE-Hemmer abschwächen.
Gold Bei Patienten, welche Goldinjektionen (Natrium
Aurothiomalat) und gleichzeitig einen ACE-Hemmer
(darunter auch Perindopril) erhielten, wurden selten
nitritoide Reaktionen (Symptome wie Gesichtsrötung,
Übelkeit, Erbrechen und Hypotonie) beobachtet.
Indapamid Metformin Metformin-bedingte Laktatazidose, ausgelöst durch eine
mögliche funktionelle Niereninsuffizienz in
Zusammenhang mit Diuretika, insbesondere mit
Schleifendiuretika. Metformin darf nicht verwendet
werden, wenn die Plasmakreatininspiegel bei Männern 15
mg/l (135 µmol/l) und bei Frauen 12 mg/l (110 µmol/l)
übersteigen.
Iodhaltige Kontrastm In Fällen von durch Diuretika ausgelöster Dehydration
ittel besteht ein erhöhtes Risiko für eine akute
Niereninsuffizienz, besonders bei Anwendung hoher Dosen
iodhaltiger Kontrastmittel. Eine Rehydrierung vor
Verabreichung des iodhaltigen Kontrastmittels wird
empfohlen.
Kalzium (-salze) Risiko einer Hyperkalzämie durch verminderte
Kalziumausscheidung im Urin.
Ciclosporin Risiko eines erhöhten Plasmakreatininspiegels ohne
Änderung der Konzentration des zirkulierenden
Ciclosporins, auch bei normalem Salz- und
Wasserhaushalt.
Amlodipin Atorvastatin, In klinischen Wechselwirkungsstudien zeigte Amlodipin
Digoxin oder Warfari keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von
n Atorvastatin, Digoxin oder Warfarin.
Tacrolimus Bei gleichzeitiger Verabreichung von Amlodipin besteht
ein erhöhtes Risiko für erhöhte Blutspiegel von
Tacrolimus. Zur Vermeidung der Toxizität von Tacrolimus
müssen bei Verabreichung von Amlodipin bei Patienten,
die mit Tacrolimus behandelt werden, die Blutspiegel
von Tacrolimus überwacht und die Dosis von Tacrolimus
bei Bedarf angepasst werden.
Ciclosporin Es sind keine Studien zur Interaktion von Ciclosporin
und Amlodipin bei gesunden Probanden oder bei anderen
Populationen, ausser jener von nierentransplantierten
Patienten, durchgeführt worden. Es wurde gezeigt, dass
die gleichzeitige Gabe von Ciclosporin und Amlodipin
einen Einfluss auf die Talkonzentration von Ciclosporin
hatte (vom Ausbleiben einer Veränderung bis zu einer
durchschnittlichen Erhöhung um 40%). Bei
nierentransplantierten Patienten unter Amlodipin
sollten die Ciclosporin-Spiegel speziell überwacht
werden.
Simvastatin Gleichzeitige Verabreichung von wiederholten Dosen von
10 mg Amlodipin mit 80 mg Simvastatin führten, zu einer
Erhöhung der Exposition gegenüber Simvastatin um 77% im
Vergleich zur alleinigen Gabe von Simvastatin. Die
tägliche Dosis von Simvastatin sollte bei Patienten,
die Amlodipin einnehmen, auf 20 mg pro Tag begrenzt
werden.
Schwangerschaft, StillzeitAufgrund des ACE-Hemmers ist die Anwendung dieser Kombination während der Schwangerschaft und der Stillzeit kontraindiziert. Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenEs wurden keine Studien zur Auswirkung von Perindopril Amlodipin Indapamid Zentiva auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Unerwünschte WirkungenDie am häufigsten berichteten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Perindopril, Indapamid und Amlodipin, separat angegeben, waren: Hypokaliämie, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, Parästhesie, Vertigo, Schläfrigkeit, Sehstörungen, Diplopie, Tinnitus, Palpitationen, Flush, Hypotonie (und damit verbundene Wirkungen), Husten, Dyspnoe, gastrointestinale Störungen (abdominale Schmerzen, Verstopfung, Durchfall, Geschmacksstörungen, Übelkeit, Dyspepsie, Erbrechen), Störungen der Darmpassage, Pruritus, Hautausschlag, makulopapulöse Eruption, Muskelspasmen, Knöchelschwellungen, Asthenie, Ödem und Müdigkeit. Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeit
gemäss MedDRA-Datenb en
ank
Perindopril Indapamid Amlodipin
Infektionen und Rhinitis Selten - Gelegentlich
parasitäre Erkrankun
gen
Erkrankungen des Agranulozytose Sehr selten Sehr selten -
Blutes und des (siehe "Warnhinweise
Lymphsystems und Vorsichtsmassna
hmen" )
Aplastische Anämie - Sehr selten -
Panzytopenie Sehr selten - -
Leukopenie (siehe Sehr selten Sehr selten Sehr selten
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Neutropenie (siehe Sehr selten - -
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Hämolytische Anämie Sehr selten Sehr selten -
Thrombozytopenie Sehr selten Sehr selten Sehr selten
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Eosinophilie Gelegentlich* - -
Erkrankungen des Überempfindlichkeit - Gelegentlich Sehr selten
Immunsystems
Endokrine Erkrankung Syndrome der inadäqu Selten - -
aten Sekretion des
antidiuretischen
Hormons (SIADH)
Stoffwechsel- und Hyperkaliämie, bei Gelegentlich* - -
Ernährungsstörungen Absetzen der Therapi
e reversibel (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Hyperglykämie - - Sehr selten
Hyperkalzämie - Sehr selten -
Hypoglykämie (siehe Gelegentlich* - -
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
und "Interaktionen"
)
Hypokaliämie (siehe - Häufig -
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Hyponatriämie Gelegentlich* Gelegentlich* -
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Hypochlorämie - Selten -
Hypomagnesiämie - Selten -
Psychiatrische Schlaflosigkeit - - Gelegentlich
Erkrankungen
Stimmungsstörungen Gelegentlich - Gelegentlich
(einschliesslich
Angst)
Depression Gelegentlich - Gelegentlich
Schlafstörungen Gelegentlich - -
Erkrankungen des Schwindelgefühl Häufig - Häufig
Nervensystems
Kopfschmerzen Häufig Selten Häufig
Parästhesie Häufig Selten Gelegentlich
Muskel-Hypertonie - - Sehr selten
Periphere Neuropathi - - Sehr selten
e
Hypästhesie - - Gelegentlich
Verwirrtheitszustand Sehr selten - Selten
Geschmacksstörungen Häufig - Gelegentlich
Tremor - - Gelegentlich
Synkope Gelegentlich* Unbekannt Gelegentlich
Schläfrigkeit Gelegentlich* - Häufig
Schlaganfall, Sehr selten - -
vermutlich sekundär
nach exzessiver
Hypotonie bei
Hochrisikopatienten
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Möglichkeit des - Unbekannt -
Auftretens einer
hepatischen Enzephal
opathie im Fall
einer Leberinsuffizi
enz (siehe "Kontrain
dikationen" und
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Extrapyramidale - - Nicht bekannt
Erkrankung (extrapyr
amidales Syndrom)
Augenerkrankungen Sehstörungen Häufig - Häufig
Akutes Winkelschluss - Unbekannt* -
glaukom
Aderhaut-Erguss - Unbekannt* -
Diplopie - - Häufig
Myopie - Unbekannt -
Verschwommenes Sehen - Unbekannt -
Erkrankungen des Tinnitus Häufig - Gelegentlich
Ohrs und des Labyrin
ths
Vertigo Häufig Selten -
Herzerkrankungen Angina pectoris Sehr selten - -
Arrhythmie (einschli Sehr selten Sehr selten Gelegentlich
esslich Bradykardie,
ventrikuläre
Tachykardie und
Vorhofflimmern)
Angina pectoris Sehr selten - -
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Myokardinfarkt, Sehr selten - Sehr selten
vermutlich sekundär
nach exzessiver
Hypotonie bei
Hochrisikopatienten
(siehe "Warnhinweise
und Vorsichtsmassna
hmen" )
Palpitationen Gelegentlich - Häufig
Torsades de pointes - Unbekannt -
(potentiell tödlich)
(siehe "Warnhinweis
e und Vorsichtsmassn
ahmen" und "Interakt
ionen" )
Tachykardie Gelegentlich - -
Gefässerkrankungen Flush Selten - Häufig
Hypotonie (und Häufig Sehr selten Gelegentlich
damit verbundene
Wirkungen)
Vaskulitis Gelegentlich - Sehr selten
Raynaud-Phänomen Unbekannt - -
Erkrankungen der Husten (siehe Häufig - Gelegentlich
Atemwege, des "Warnhinweise und
Brustraums und Vorsichtsmassnahmen"
Mediastinums )
Dyspnoe Häufig - Häufig
Bronchospasmus Gelegentlich - -
Eosinophile Pneumoni Sehr selten - -
e
Erkrankungen des Abdominale Schmerzen Häufig - Häufig
Gastrointestinaltrak
ts
Verstopfung Häufig Selten Häufig
Durchfall Häufig - Häufig
Dyspepsie Häufig - Häufig
Übelkeit Häufig Selten Häufig
Erbrechen Häufig Gelegentlich Gelegentlich
Mundtrockenheit Gelegentlich Selten Gelegentlich
veränderte Stuhlgewo - - Häufig
hnheiten
Gingiva-Hyperplasie - - Sehr selten
Pankreatitis Sehr selten Sehr selten Sehr selten
Gastritis - - Sehr selten
Affektionen der Hepatitis (siehe Sehr selten Unbekannt Sehr selten
Leber- und Gallenbla "Warnhinweise und
se Vorsichtsmassnahmen"
)
Ikterus - - Sehr selten
Abnormale Leberfunkt - Sehr selten -
ion
Erkrankungen der Quincke-Ödem - - Sehr selten
Haut und des Unterha
utzellgewebes
Pruritus Häufig - Gelegentlich
Hautausschlag Häufig - Gelegentlich
Makulopapulöse - Häufig -
Eruption
Urtikaria (siehe Gelegentlich Sehr selten Gelegentlich
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Angioödem (siehe Gelegentlich Sehr selten Sehr selten
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Alopezie - - Gelegentlich
Purpura - Gelegentlich Gelegentlich
Hautverfärbungen - - Gelegentlich
Vermehrtes Schwitzen Gelegentlich - Gelegentlich
Exanthem - - Gelegentlich
Erythema multiforme Sehr selten - Sehr selten
Stevens-Johnson-Synd - Sehr selten Sehr selten
rom
Exfoliative Dermatit - - Sehr selten
is
Toxische epidermale - Sehr selten Nicht bekannt
Nekrolyse
Photosensibilitätsre Gelegentlich* Unbekannt (siehe Gelegentlich
aktion "Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Pemphigoid Gelegentlich* - -
Verschlimmerung der Selten - -
Psoriasis
Skelettmuskulatur-, Muskelspasmen Häufig Unbekannt* Häufig
Bindegewebs- und
Knochenerkrankungen
Gelenkschwellungen - - Häufig
(Knöchelschwellungen
)
Arthralgie Gelegentlich* - Gelegentlich
Muskelschwäche - Unbekannt* -
Myalgie Gelegentlich* Unbekannt* Gelegentlich
Rhabdomyolyse - Unbekannt* -
Rückenschmerzen - - Gelegentlich
Möglichkeit der - Unbekannt -
Verschlechterung
eines vorbestehenden
Lupus erythematodes
dissiminatus
Erkrankungen der Miktionsstörungen - - Gelegentlich
Nieren und Harnwege
Nykturie - - Gelegentlich
Pollakisurie - - Gelegentlich
Anurie/Oligurie Selten - -
Akute Niereninsuffiz Selten - -
ienz
Nierenfunktionsstöru Gelegentlich Sehr selten -
ngen
Erkrankungen der Erektile Dysfunktion Gelegentlich - Gelegentlich
Geschlechtsorgane
und der Brustdrüse
Gynäkomastie - - Gelegentlich
Allgemeine Erkrankun Asthenie Häufig - Häufig
gen und Beschwerden
am Verabreichungsort
Müdigkeit - Selten Häufig
Ödem - - Sehr häufig
Thoraxschmerzen Gelegentlich* - Gelegentlich
Schmerzen - - Gelegentlich
Unwohlsein Gelegentlich* - Gelegentlich
peripheres Ödem Gelegentlich* - -
Fieber Gelegentlich* - -
Untersuchungen Gewichtszunahme - - Gelegentlich
Gewichtsabnahme - - Gelegentlich
Bilirubin im Blut Selten* - -
erhöht
Leberenzymwerte Selten Unbekannt Sehr selten
erhöht
Kreatinin im Blut Gelegentlich* - -
erhöht
QT-Intervall im EKG - Unbekannt -
verlängert (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
und "Interaktionen"
)
Blutharnstoff erhöht Gelegentlich - -
Blutzucker erhöht - Unbekannt -
Harnsäure im Blut - Unbekannt -
erhöht
Verminderung von Sehr selten - -
Hämoglobin und
Hämatokrit (siehe
"Warnhinweise und
Vorsichtsmassnahmen"
)
Verletzung, Vergiftu Sturz Gelegentlich* - -
ng und durch Eingrif
fe bedingte Komplika
tionen
* Für spontan gemeldete unerwünschte Wirkungen wurde die Häufigkeit aufgrund der klinischen Studien berechnet ÜberdosierungEs wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Eigenschaften/WirkungenATC-Code PharmakokinetikPerindopril/Amlodipin/Indapamid Präklinische DatenEs wurden keine präklinischen Studien mit der Fixkombination Perindopril Amlodipin Indapamid Zentiva durchgeführt. Sonstige HinweiseHaltbarkeit Zulassungsnummer67958 (Swissmedic) PackungenPerindopril Amlodipin Indapamid Zentiva 4 mg/5 mg/1,25 mg: 30 und 90 Tabletten. [B] ZulassungsinhaberinHelvepharm AG, Frauenfeld. Stand der InformationMai 2024 |