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Genotropin® im Fertigpen GoQuick
Pfizer AG

Was ist Genotropin und wann wird es angewendet?

Genotropin enthält gentechnologisch hergestelltes, menschliches Wachstumshormon (auch Somatropin genannt). Es hat die gleiche Struktur und Eigenschaften wie das in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) des Menschen gebildete Wachstumshormon.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Genotropin wird bei kleinwüchsigen Kindern/Jugendlichen mit ungenügender körpereigener Wachstumshormon-Ausschüttung (Wachstumshormonmangel) oder bei vorgeburtlicher Entwicklungsverzögerung der Körperlänge, bei Wachstumsstörungen infolge chronischen Nierenversagens (sogenannte Niereninsuffizienz), beim sogenannten Prader-Willi-Syndrom zusammen mit einer kalorienreduzierten Diät sowie bei Mädchen mit sogenanntem Turner-Syndrom zur Wachstumsförderung eingesetzt.
Bei Erwachsenen kann Genotropin sowohl bei ausgeprägtem Wachstumshormonmangel als Folge von Erkrankungen der Wachstumshormon produzierenden Drüsen (Hypothalamus und Hirnanhangdrüse) als auch zur Fortsetzung der Behandlung eines bereits in der Kindheit festgestellten Wachstumshormonmangels eingesetzt werden.
Vor der Behandlung mit Genotropin wird der Arzt bzw. die Ärztin den Wachstumshormonmangel, die chronische Niereninsuffizienz, das Prader-Willi-Syndrom oder das Turner-Syndrom durch eine gründliche Untersuchung bestätigen. Eine Behandlung von Wachstumsstörungen sollte von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin eingeleitet und sie sollte auch unter Kontrolle eines Facharztes bzw. einer Fachärztin weitergeführt werden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Bei kleinwüchsigen Kindern/Jugendlichen ist Genotropin nur auf das Körperwachstum wirksam, wenn die Wachstumsphase noch nicht abgeschlossen ist.
Jugendliche, die Leistungssport treiben, sollten beachten, dass der Wirkstoff von Genotropin bei Dopingkontrollen einen positiven Befund geben kann.

Wann darf Genotropin nicht eingenommen / angewendet werden?

Genotropin darf nicht angewendet werden:
-Bei Überempfindlichkeit gegenüber Somatropin oder einem der in Genotropin enthaltenen Hilfsstoffe (siehe Rubrik "Was ist in Genotropin Fertigpen GoQuick enthalten?" .
-Wenn Sie einen aktiven Tumor (Krebs) oder eine laufende Antitumorbehandlung haben.
-Wenn bei Ihnen eine schwerliegende Erkrankung vorliegt (z.B. Komplikationen nach operativen Eingriffen am offenen Herzen oder im Bauchraum, schwere Verletzungen, akute Atemnot oder Ähnliches).
-Bei gewissen (seltenen) angeborenen Krankheiten wie Down- oder Bloom-Syndrom oder Fanconi-Anämie.
Bei Patientinnen und Patienten mit schwerer Blutzuckerkrankheit (Diabetiker) kann der Arzt bzw. die Ärztin eine Therapie mit Genotropin ausschliessen.
Wenn das Wachstum abgeschlossen ist (geschlossene Epiphysenfugen), ist Genotropin nicht wirksam.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Genotropin Vorsicht geboten?

Die Behandlung mit Genotropin sollte von einem Arzt bzw. einer Ärztin überwacht werden, der/die in der Diagnose und Behandlung von Patienten mit Wachstumshormonmangel vertraut ist.
Bei einer Behandlung mit Wachstumshormon ist es unerlässlich, alle vom Arzt bzw. der Ärztin verordneten oder empfohlenen Kontrolluntersuchungen genau einzuhalten.
Bei Auftreten von Muskelschmerzen oder unverhältnismässig starken Schmerzen an der Injektionsstelle (mögliche Überempfindlichkeitsreaktion auf das Konservierungsmittel Metacresol) sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen.
In Phasen eines starken Wachstums kann es bei Kindern zum Fortschreiten einer Skoliose (Krümmung der Wirbelsäule) kommen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird sie daher während der Behandlung mit einem Wachstumshormon entsprechend überwachen. Bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom (PWS) kommen Skoliosen häufig vor.
Pankreatitis: Selten kann unter Behandlung mit Genotropin zu einer Entzündung der Bauch-speicheldrüse (Pankreatitis) kommen. Bei Auftreten von starken Oberbauchschmerzen soll-ten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren.
Prader-Willi-Syndrom: Patienten mit Prader-Willi-Syndrom (PWS) müssen vor Beginn der Wachstumshormontherapie auf Anzeichen einer Verengung der Atemwege (Einsetzen oder Verschlimmerung des Schnarchens, pfeifendes Atemgeräusch), nächtlichen Atemstillstand oder Atemwegsinfektionen (z.B. Lungenentzündung) untersucht werden. Falls während der Behandlung mit Genotropin Anzeichen für eine Verengung der Atemwege oder eine Atemwegsinfektion auftreten, müssen Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin kontaktieren.
Vor und während der Therapie mit Genotropin muss eine effektive Gewichtskontrolle erfolgen. Die Behandlung sollte in Kombination mit einer kalorienreduzierten Diät durchgeführt werden.
Krebserkrankungen: Bei Patienten nach in der Kindheit überstandenen Krebserkrankungen, insbesondere bei solchen, die zur Behandlung ihrer Krebserkrankung eine Bestrahlung des Kopfes erhalten hatten, wurde unter einer Behandlung mit Wachstumshormonen über das Auftreten von Tumoren vor allem im Kopfbereich berichtet. Meist handelte es sich dabei um gutartige Geschwülste der Hirnhäute, es wurden aber auch bösartige Tumoren und Leukämien beobachtet.
Bei Kindern mit bestimmten seltenen genetischen Ursachen eines Kleinwuchses wurde über ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Krebserkrankungen berichtet. Sie werden während der Behandlung mit Genotropin daher engmaschig durch den Arzt bzw. die Ärztin überwacht.
Bei Erwachsenen ist bisher nicht bekannt, ob ein Zusammenhang zwischen einer Behandlung mit Wachstumshormonen und dem erneuten Auftreten von Tumorerkrankungen bestehen könnte.
Bei Veränderungen oder Vergrösserungen von Muttermalen sollten Sie Ihren Arzt. bzw. Ihre Ärztin kontaktieren.
Benigne intrakranielle Hypertonie: In sehr seltenen Fällen kann unter der Behandlung mit Wachstumshormon eine Erkrankung des Gehirns mit einer Erhöhung des Hirndrucks auftreten. Dabei kommt es zu starken oder oft wiederkehrenden Kopfschmerzen, Sehstörungen (Doppelbilder, Einschränkung des Gesichtsfeldes), Bewusstseinsstörungen, Übelkeit und/oder Erbrechen. Sollte Ihr Kind anfangen, über solche Beschwerden zu klagen, müssen Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin benachrichtigen. Er/Sie kann entscheiden, die Behandlung abzubrechen und eventuell erst später und unter sorgfältiger Kontrolle wieder aufzunehmen.
Blutzucker: Patienten mit Blutzuckerkrankheit oder bei familiärer Veranlagung dazu müssen speziell ärztlich überwacht werden, da Genotropin den Blutzucker erhöhen und somit eine Erhöhung der Dosierung von Insulin erforderlich machen kann. Über eine solche Dosisanpassung kann nur der Arzt bzw. die Ärztin entscheiden.
Schilddrüsenfunktion: Unter einer Therapie mit Wachstumshormonen kann bei wenigen Patienten eine Schilddrüsenunterfunktion entstehen. Diese macht sich durch das Auftreten eines oder mehrerer der folgenden Zeichen bemerkbar: allgemeine Schwäche, leichte Ermüdbarkeit, psychische Störungen, Wasseransammlung in den Geweben (Ödeme, z.B. aufgedunsenes Gesicht), Gewichtszunahme, Verstopfung, Vertiefung der Stimme, deutliche Verlangsamung des Herzschlages. Deshalb wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Schilddrüsenhormone im Blut regelmässig kontrollieren und gegebenenfalls zusätzlich die Einnahme von Schilddrüsenhormon verschreiben.
Anwendung unter oraler Östrogentherapie: Bei Frauen, die mit Genotropin behandelt werden und eine orale Therapie mit Östrogenen beginnen, muss möglicherweise die Dosis von Genotropin erhöht werden. Bei Frauen, die unter der Therapie mit Genotropin eine orale Östrogentherapie beenden, muss die Dosis von Genotropin möglicherweise reduziert werden.
Skelettveränderungen: Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin sofort mit, wenn Ihr Kind beim Gehen über Schmerzen oder eine Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit in den Hüften oder Knien klagt und/oder anfängt zu hinken. In einem solchen Fall darf die Behandlung mit Genotropin erst fortgesetzt werden, wenn der Arzt bzw. die Ärztin ausgeschlossen hat, dass diese Beschwerden durch eine Verschiebung des Oberschenkelhalses gegenüber dem Gelenkkopf (sogenannte Epiphysenlösung) oder durch eine so genannte Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (Durchblutungsstörung des Hüftkopfes) hervorgerufen werden.
Chronisches Nierenversagen: Bei chronischem Nierenversagen sollte Ihre Nierenfunktion von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin während der Behandlung mit Genotropin überwacht und behandelt werden. Erhält eine Patientin bzw. ein Patient mit chronischem Nierenversagen eine Spenderniere (Nierentransplantation), so wird der Arzt bzw. die Ärztin die Behandlung mit Genotropin unabhängig vom Alter der Patientin bzw. des Patienten abbrechen.
Antikörperbildung: Bei wenigen Patienten kann es zur Bildung von Antikörpern gegen Genotropin kommen. Falls Sie nicht wie erwartet auf die Behandlung mit Genotropin ansprechen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Kontrolle auf Antikörper gegen Somatropin durchführen.
Nebennierenrindenfunktion: Die Behandlung mit Genotropin kann zu einer Beeinträchtigung der Nebennierenrindenfunktion führen. Dadurch kann eine Therapie mit Glukokortikoiden nötig werden. Falls Sie bereits eine Glukokortikoid-Substitutionstherapie erhalten, kann eine Anpassung der Dosis erforderlich sein.
Ältere Patienten: Die Erfahrungen bei Patienten/Innen über 60 Jahren sind beschränkt. Ältere Patienten/Innen reagieren evtl. empfindlicher auf die Wirkung von Genotropin; daher kann es bei ihnen eher zu Nebenwirkungen kommen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Durch gleichzeitige Einnahme gewisser anderer Arzneimittel kann die wachstumsfördernde Wirkung von Genotropin beeinflusst werden. Dazu gehören insbesondere gewisse Hormon-präparate, wie Kortikosteroide (z.B. Cortison, Prednison), Schilddrüsenhormone (z.B. Thyroxin) und Geschlechtshormone (z.B. Oestrogene, Testosteron). Nur Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann über eine allfällige Anpassung der Dosierung dieser Präparate bzw. von Genotropin entscheiden, und er/sie wird Ihnen erklären, welche Vorsichtsmassnahmen in solchen Fällen zu beachten sind.
Zur Schwangerschaftsverhütung sind deshalb nicht hormonale Methoden zu bevorzugen.
Natriumgehalt
Genotropin zu 5 mg bzw. 12 mg enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigpen, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Darf Genotropin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Genotropin sollte während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden. Deswegen sollte jede Patientin während der Therapie eine sichere Empfängnisverhütung auf nicht-hormoneller Basis betreiben, d.h. keine Anti-Baby-Pille zur Verhütung benutzen.
Da nicht bekannt ist, ob Genotropin in die Muttermilch übergeht, sollte vorsichtshalber abgestillt werden.

Wie verwenden Sie Genotropin?

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Der Wirkstoff von Genotropin ist ein Eiweiss-Hormon, das, wenn es geschluckt wird, ebenso wie mit der Nahrung aufgenommenes Eiweiss im Magen verdaut wird. Weil es durch den Verdauungsprozess wirkungslos würde, muss es unter die Haut (subkutan) gespritzt werden.
Die Dosierung und die Behandlungsdauer werden vom Arzt bzw. der Ärztin auf jede Patientin bzw. jeden Patienten persönlich abgestimmt und festgelegt.
Normalerweise werden verabreicht:
bei Kindern/Jugendlichen mit Wachstumshormonmangel 0.025-0.035 mg pro kg Körpergewicht und Tag;
bei Prader-Willi-Syndrom 0.035 mg pro kg Körpergewicht und Tag. Die tägliche Dosis von 2.7 mg sollte nicht überschritten werden. Der Kohlenhydratstoffwechsel sollte vom Arzt bzw. der Ärztin kontrolliert werden;
bei Erwachsenen mit Wachstumshormonmangel wird die Dosis individuell eingestellt, abhängig davon, wie Sie auf die Therapie ansprechen und welche Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten. Bei Erwachsenen, welche die Wachstumshormon-Therapie nach einem Wachstumshormonmangel in der Kindheit fortsetzen, wird die Behandlung mit einer Dosis von 0.2-0.5 mg pro Tag empfohlen. Bei Patienten/Innen, bei denen der Wachstumshormonmangel erst im Erwachsenenalter festgestellt wird, wird normalerweise mit 0.15–0.30 mg pro Tag begonnen. Die Erhaltungsdosis übersteigt selten 1.33 mg pro Tag. Mit zunehmendem Alter nimmt die benötigte Dosis ab. Bei Patienten/Innen über 60 Jahren sollte die Therapie mit einer Dosis von 0.1–0.2 mg pro Tag beginnen. Die Erhaltungsdosis übersteigt bei diesen Patienten/Innen selten 0.5 mg pro Tag;
bei Turner-Syndrom und bei chronischer Niereninsuffizienz 0.045-0.050 mg pro kg Körpergewicht und Tag;
bei kleinwüchsigen Kindern mit vorgeburtlicher Entwicklungsverzögerung der Körperlänge 0.033-0.067 mg pro kg Körpergewicht und Tag.
Die genaue vom Arzt bzw. der Ärztin festgelegte Einzeldosis wird subkutan (unter die Haut) gespritzt. Der Arzt bzw. die Ärztin verschreibt dazu Genotropin in der erforderlichen Dosierungsstärke, und er/sie oder die von ihm/ihr bezeichnete Fachperson gibt Ihnen genaue Instruktionen zur Herstellung der Genotropin-Lösung und zur Spritztechnik. Bitte wenden Sie sich bei der geringsten Unsicherheit bezüglich des Vorgehens an diese Spezialisten.
Zubereitung der Lösung
Genotropin 5 mg und Genotropin 12 mg werden direkt in den Injektionspens GoQuick 5 und GoQuick 12 aufgelöst. Im vorderen Teil der im Pen integrierten Zweikammerampulle befindet sich der gefriergetrocknete pulverförmige Wirkstoff, im hinteren Teil das Lösungsmittel.
Genaue Hinweise zur Handhabung entnehmen Sie bitte der ausführlichen Gebrauchsanweisung am Ende dieser Packungsbeilage.
Hinweise zur Anwendung
Spritzen Sie die Genotropinlösung, wie vom Arzt bzw. der Ärztin oder der Fachperson instruiert, subkutan (unter die Haut) in den Oberschenkel, eventuell auch in die Bauchdecke oder in das Gesäss. Um Rückbildungserscheinungen (Gewebeschrumpfung unter der Haut, sogenannte Lipoatrophie) an der Injektionsstelle zu vermeiden, müssen Sie diese täglich wechseln, d.h. es sollte nie zweimal hintereinander in die genau gleiche Hautstelle gespritzt werden. Die Injektionsstelle soll nicht massiert werden.
Die vom Arzt bzw. der Ärztin verordnete Dosis wird allgemein abends vor dem Zubettgehen verabreicht.
Wenn Sie einmal eine Dosis vergessen haben, dann fahren Sie am darauffolgenden Tag wie gewohnt weiter. Auf keinen Fall dürfen Sie die verpasste Dosis zusammen mit der nächsten spritzen.
Die Behandlung dauert im Allgemeinen Jahre, d.h. so lange, bis mit einer Fortsetzung der Behandlung mit Genotropin kein weiteres Wachstum mehr erzielt werden kann. Das ist der Fall, wenn in den Oberschenkeln die sogenannten Epiphysenfugen, d.h. die Übergänge zwischen den langen Röhrenknochen und den Gelenkköpfen, geschlossen sind und damit das Knochenwachstum beendet ist. Dieser Zustand kann nur vom Arzt bzw. der Ärztin festgestellt werden.
Alle vom Arzt bzw. der Ärztin verordneten oder empfohlenen Kontrolluntersuchungen sind genauestens einzuhalten.

Welche Nebenwirkungen kann Genotropin haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Genotropin auftreten:
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
Bei Erwachsenen: Empfindungsstörungen/Kribbeln, Steifheit in Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Wassereinlagerung (die sich als geschwollene Finger oder geschwollene Fussgelenke äussert).
Bei Kindern: vorübergehende Rötung, Juckreiz, Brennen oder Schmerz an der Einstichstelle.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)
Bei Erwachsenen: Schmerzen oder Brennen an Händen oder Unterarmen (bekannt als Karpaltunnelsyndrom).
Bei Kindern: Empfindungsstörungen/Kribbeln, Steifheit in Armen und Beinen, Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Wassereinlagerung (die sich als geschwollene Finger oder geschwollene Fussgelenke äussert), Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber.
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
Bei Erwachsenen: Anstieg des Blutzuckers, Diabetes mellitus, Auftreten von Zeichen einer Unterfunktion der Schilddrüse, erhöhter Hirndruck (mit Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen), Vergrösserung der Brustdrüse beim Mann.
Bei Kindern: erhöhter Hirndruck (mit Beschwerden wie starken Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Erbrechen), vorzeitig (im Kindesalter) auftretendes Wachstum einer oder beider Brustdrüsen.
Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)
Bei Kindern: Leukämie (bei einer kleinen Anzahl von Kindern mit Wachstumshormonmangel, von denen einige Somatropin erhielten, wurde über das Auftreten von Leukämie berichtet. Es gibt jedoch keinen Hinweis darauf, dass eine Wachstumshormontherapie die Häufigkeit von Leukämien bei Patienten ohne prädisponierende Faktoren erhöht.).
Einzelfälle
Bei Erwachsenen: Schlafapnoe (Unterbrechung der Atmung im Schlaf) bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom, Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Hilfsstoff Metacresol (siehe "Wann ist bei der Anwendung von Genotropin Vorsicht geboten?" ), Grössenzunahme oder Veränderungen von vorbestehenden Muttermalen, Hautausschlag, Juckreiz, Nesselfieber, Schwellung im Gesicht (aufgrund Wassereinlagerung).
Bei Kindern: Epiphysenlösung, Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (siehe "Wann ist bei der Anwendung von Genotropin Vorsicht geboten?" ), Bauchspeicheldrüsenentzündung (die sich als starke Oberbauchschmerzen äussert), Schwellung im Gesicht (aufgrund Wassereinlagerung).
Seltene Fälle von plötzlichem Tod bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom unter Somatropin-Behandlung wurden berichtet. Es konnte jedoch kein eindeutiger Zusammenhang mit der Somatropin-Behandlung nachgewiesen werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Aufbewahrung von noch nicht aufgelöstem Genotropin
Im Kühlschrank (2-8 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht einfrieren.
Innerhalb des aufgedruckten Verfalldatums darf das Präparat einmalig aus dem Kühlschrank entnommen werden und dann maximal einen Monat bei Raumtemperatur (15-25 °C) gelagert werden.
Aufbewahrung von gelöstem Genotropin
Genotropin im Fertigpen GoQuick 5: 4 Wochen nach Anbruch bei Lagerung im Kühlschrank (2-8 °C). Nach Anbruch darf der Fertigpen GoQuick 5 nicht länger als 4 Wochen verwendet werden, selbst wenn noch Injektionslösung enthalten sein sollte.
Genotropin im Fertigpen GoQuick 12: 4 Wochen nach Anbruch bei Lagerung im Kühlschrank (2-8 °C) oder 1 Woche nach Anbruch bei Lagerung bei Raumtemperatur (15-25 °C). Nach Anbruch darf der Fertigpen GoQuick 12 nicht länger als 4 Wochen (bei Lagerung bei 2-8 °C), beziehungsweise 1 Woche (bei Lagerung bei 15-25 °C) verwendet werden, selbst wenn noch Injektionslösung enthalten sein sollte.
Eine einmal gefrorene Genotropinlösung darf nicht mehr verwendet werden.
Entsorgungshinweis
Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Genotropin im Fertigpen GoQuick enthalten?

Wirkstoffe
1 Fertigpen GoQuick 5 mit integrierter Zweikammerpatrone Genotropin 5 mg enthält 5.0 mg Somatropin.
1 Fertigpen GoQuick 12 mit integrierter Zweikammerpatrone Genotropin 12 mg enthält 12.0 mg Somatropin.
Hilfsstoffe
Pulver: Glycin, Mannitol, wasserfreies Natriumdihydrogenphosphat, wasserfreies Natriummonohydrogenphosphat.
Lösungsmittel: Mannitol, Metacresol, Wasser für Injektionszwecke.

Wo erhalten Sie Genotropin im Fertigpen GoQuick? Welche Packungen sind erhältlich?

Sie erhalten Genotropin im Fertigpen GoQuick in Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt, in folgenden Packungsgrössen:
Genotropin im Fertigpen GoQuick 5: 1 und 5 Pens (mit je 1 integrierten Zweikammerpatrone zu 1 ml à 5 mg).
Genotropin im Fertigpen GoQuick 12: 1 und 5 Pens (mit je 1 integrierten Zweikammerpatrone zu 1 ml à 12 mg).

Zulassungsnummer

61421 (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

PIL V017
GEBRAUCHSANWEISUNG
Genotropin im Fertigpen GoQuick
Bitte lesen Sie diese Anweisung vor Gebrauch von Genotropin im Fertigpen GoQuick vollständig durch. Für Fragen bezüglich Ihrer Dosis oder zur Behandlung mit Genotropin wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal.
Bei der nachfolgenden Beschreibung wird die Anwendung des Fertigpens GoQuick 5 und 12 erklärt. Die GoQuick Fertigpens sind farbcodiert: grün für 5 mg und violett für 12 mg. Die nachstehenden Abbildungen beziehen sich auf den GoQuick 12 mit violetten Farbmarkierungen. Beim GoQuick 5 sind die jeweiligen Farbmarkierungen grün. Die Anleitung ist für beide Dosierungsstärken identisch, ausser bei "Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens - Schritt 6 - Vorbereiten Ihres Pens" , wo beide GoQuicks abgebildet sind.
Über Genotropin im Fertigpen GoQuick
Der GoQuick ist ein Multidosis-Fertigpen, der 5.0 mg resp. 12.0 mg Somatropin enthält und nach dem Aufbrauchen der enthaltenen Gesamtmenge zu entsorgen ist. Ihr Pen kann Dosen von 0.1 mg bis 1.5 mg (GoQuick 5), resp. 0.3 mg bis 4.5 mg (GoQuick 12) Genotropin abgeben. Jeder Klick des schwarzen Rings verändert die Dosis um 0.05 mg (GoQuick 5), resp. 0.15 mg (GoQuick 12).
Das Genotropin in Ihrem Pen wird nur einmal gemischt, und zwar wenn Sie einen neuen Pen in Betrieb nehmen. Ein Wechsel der Patronen ist nicht erforderlich. Sie beginnen mit einem neuen Pen, wenn Ihr Pen aufgebraucht ist oder wenn die Aufbrauchfrist überschritten ist (siehe Absatz "Aufbewahrung von gelöstem Genotropin" ).
Ihr Pen besitzt einen Dosisspeicher (Dose-Memory). Bei einem neuen Pen muss die Dosis nur einmal eingestellt werden. Ihr Pen erlaubt es Ihnen dann, bei jeder Injektion die gleiche eingestellte Dosis aufzuziehen und zu verabreichen. Dadurch wird verhindert, dass Sie mehr als die eingestellte Dosis aufziehen und verabreichen.
Je nach Wunsch können Sie den Pen mit oder ohne Nadelsichtschutz verwenden (siehe Abschnitt "Verwendung des Nadelsichtschutzes (optional)" ).
Wichtige Informationen
-Mischen Sie das Pulver und die Flüssigkeit Ihres Pens nur dann, wenn sich eine Nadel auf Ihrem Pen befindet.
-Bewahren Sie Ihren Pen nicht mit aufgesetzter Nadel auf. Das Genotropin kann aus dem Pen auslaufen, und es können sich Luftblasen in der Patrone bilden. Entfernen Sie vor dem Aufbewahren des Pens stets die Nadel und setzen Sie die Verschlusskappe oder die Nadelsichtschutzkappe auf.
-Achten Sie darauf, den Pen nicht fallen zu lassen. Wenn Ihr Pen herunterfällt und ein Teil davon gebrochen oder beschädigt aussieht, verwenden Sie den Pen nicht. Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal, um einen neuen Pen zu erhalten. Wenn Sie Ihren Pen fallen lassen und er nicht beschädigt oder gebrochen ist, müssen Sie den Pen nochmals wie in Schritt 6 "Vorbereiten Ihres Pens" (unter "Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens" ) beschrieben vorbereiten.
-Reinigen Sie Ihren Pen mit einem feuchten Tuch. Tauchen Sie den Pen nicht in Wasser.
-Verwenden Sie für jede Injektion eine neue Nadel. Geben Sie Ihre Pen-Nadeln nicht an Andere weiter.
-Die Restvolumenskala an der Seite der Patronenhalterung zeigt die in Ihrem Pen verbleibende Menge Genotropin an.
Teile Ihres GoQuick-Pens
Fertigpen GoQuick 5:

Fertigpen GoQuick 12:

Nadel und Nadelsichtschutz:

Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens
Schritt 1 Vorbereitung
-Waschen und trocknen Sie Ihre Hände.
-Legen Sie die folgenden Gegenstände auf einer sauberen, ebenen Oberfläche bereit:
-Einen neuen GoQuick-Pen.
-Eine neue Nadel (nicht im Lieferumfang enthalten).
-Einen geeigneten Entsorgungsbehälter für scharfe oder spitze Gegenstände (nicht im Lieferumfang enthalten).
-Prüfen Sie das Verfallsdatum auf dem Pen-Etikett. Verwenden Sie den Pen nicht, wenn das Verfallsdatum abgelaufen ist.
Schritt 2 Auswahl der Injektionsstelle

-Wählen Sie eine Injektionsstelle aus und reinigen Sie diese nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin oder des medizinischen Fachpersonals. Wählen Sie für jede Injektion, die Sie sich verabreichen, eine andere Stelle aus. Jede neue Injektion sollte mindestens im Abstand von 2 cm von der zuvor verwendeten Stelle verabreicht werden.
-Meiden Sie knochige, gerötete, wunde oder harte Stellen sowie Hautbereiche mit Blutergüssen, Narben oder Hauterkrankungen.
Schritt 3 Aufsetzen einer neuen Nadel

-Ziehen Sie die weisse Verschlusskappe gerade von Ihrem Pen ab.
-Nehmen Sie eine neue Nadel und ziehen Sie das Papier-Verschlusssiegel ab.
-Stecken Sie die Nadel vorsichtig auf die Patronenhalterung Ihres Pens auf, und schrauben Sie sie vorsichtig fest. Schrauben Sie sie nicht zu fest an.Hinweis: Achten Sie darauf, die Nadel nicht schief aufzusetzen, denn dadurch könnte Flüssigkeit aus Ihrem Pen austreten.
-Lassen Sie beide (äussere und innere) Nadelschutzkappen auf der Nadel.
Schritt 4 Mischen des Genotropins

-Halten Sie Ihren Pen so, dass die Nadel nach oben zeigt und die Markierung "A" Ihnen zugewandt ist.
-Drehen Sie die Patronenhalterung kräftig im Uhrzeigersinn in Ihren Pen hinein, bis die Markierung "B" in die Kerbe einrastet.
-Schwenken Sie Ihren Pen vorsichtig hin und her, damit sich das Pulver vollständig auflöst. Nicht schütteln. Schütteln kann das Wachstumshormon beschädigen.
-Überprüfen Sie, ob die Flüssigkeit in der Patrone klar ist und sich das Pulver vollständig aufgelöst hat.
-Wenn die Flüssigkeit trübe ist oder Pulver zu sehen ist, schwenken Sie den Pen etwas länger vorsichtig hin und her.
-Wenn die Flüssigkeit immer noch trübe ist oder weiterhin Pulver zu sehen ist, verwenden Sie den Pen nicht, und versuchen Sie es nochmals mit einem neuen Pen.
Schritt 5 Entfernen der Luft aus Ihrem Pen

-Ziehen Sie die äussere Nadelschutzkappe von der Nadel ab. Bewahren Sie diese auf, um die Nadel nach Ihrer Injektion zu entfernen.
-Lassen Sie die innere Nadelschutzkappe auf der Nadel stecken.Hinweis: Nach dem Abziehen der äusseren Nadelschutzkappe sollte eine innere Nadelschutzkappe zu sehen sein. Ist dies nicht der Fall, versuchen Sie nochmals, die Nadel aufzusetzen.
-Halten Sie Ihren Pen mit der Nadel nach oben.
-Klopfen Sie leicht auf die Patronenhalterung, damit eingeschlossene Luft nach oben steigen kann.
-Drehen Sie die Patronenhalterung kräftig im Uhrzeigersinn in Ihren Pen hinein, bis die Markierung "C" in die Kerbe einrastet.
-Es kann etwas Flüssigkeit um die innere Nadelschutzkappe herum austreten. Das ist normal.
Schritt 6 Vorbereiten Ihres Pens
GoQuick 5:

GoQuick 12:

Durch das Vorbereiten des Pens wird verbleibende Luft entfernt, indem eine kleine Menge Flüssigkeit aus Ihrem Pen gedrückt wird. Die Dosis für das Befüllen des Pens beträgt 0.1 mg (GoQuick 5), respektive 0.3 mg (GoQuick 12) und unterscheidet sich von der Dosis, die Ihnen von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem medizinischen Fachpersonal verordnet wurde. Bereiten Sie Ihren Pen nur bei der ersten Verwendung vor.
-Ziehen Sie die innere Nadelschutzkappe ab und werfen Sie sie weg.Achtung: Nadel nicht berühren, um Nadelstichverletzungen zu vermeiden.
-Überprüfen Sie, ob im Memory-Fenster 0.1 mg (GoQuick 5), respektive 0.3 mg (GoQuick 12) eingestellt ist.
-Drehen Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
-Halten Sie Ihren Pen mit der Nadel gerade nach oben.
-Drücken Sie den grünen (GoQuick 5), respektive violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf ganz hinein.
-Prüfen Sie, ob an der Nadelspitze Flüssigkeit zu sehen ist. Ist dies der Fall, ist der Pen bereit zur Anwendung.
-Falls keine Flüssigkeit austritt, wiederholen Sie die Schritte zum Vorbereiten des Pens noch bis zu zweimal.
-Falls immer noch keine Flüssigkeit austritt, verwenden Sie Ihren Pen nicht. Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
Schritt 7 Einstellen und Aufziehen Ihrer Dosis

Bei der erstmaligen Verwendung Ihres Pens stellen Sie die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnete Dosis ein.
Anschliessend muss die Dosis erst wieder neu eingestellt werden, wenn Sie mit einem neuen Pen beginnen oder von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder dem medizinischen Fachpersonal entsprechend angewiesen werden.
-Drehen Sie den schwarzen Ring gegen den Uhrzeigersinn, bis Ihre Dosis und der weisse Zeiger im Memory-Fenster auf einer Linie stehen. Achten Sie darauf, dass sich die graue Einstellscheibe nicht mitdreht.
-Falls Sie Ihre Dosis über den weissen Zeiger hinaus gedreht haben, drehen Sie den schwarzen Ring bis zu Ihrer richtigen Dosis zurück.Hinweis: Wenn Sie den schwarzen Ring nicht drehen können, drücken Sie den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf, bis kein Klicken mehr zu hören ist. Versuchen Sie anschliessend erneut, Ihre Dosis einzustellen. Bitte beachten Sie, dass Flüssigkeit aus der Nadel austreten wird.
-Drehen Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
Schritt 8 Überprüfen Ihrer Dosis

-Ihre Dosis auf dem schwarzen Kolben und der weisse Zeiger sollten sich auf einer Linie befinden.
-Überprüfen Sie, dass die Dosis, die Sie auf dem schwarzen Kolben aufgezogen haben, mit der im Memory-Fenster übereinstimmt.
-Wenn die Dosis übereinstimmt, ist Ihr Pen für die Injektion bereit.
-Wenn die Dosis nicht übereinstimmt, vergewissern Sie sich, dass Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile gedreht haben, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
Schritt 9 Verabreichen Ihrer Genotropin-Injektion

-Halten Sie Ihren Pen über die Injektionsstelle.
-Stechen Sie die Nadel gerade in die Haut ein.
-Drücken Sie den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf hinunter, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
-Warten Sie volle 5 Sekunden, um sicherzugehen, dass die vollständige Dosis injiziert wurde. Halten Sie den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf weiterhin leicht gedrückt, während Sie warten und dabei zählen.
-Ziehen Sie die Nadel nach 5 Sekunden gerade aus Ihrer Haut heraus.Hinweis: Wenn an der Injektionsstelle oder an der Nadelspitze ein Tropfen Flüssigkeit zu sehen ist, versuchen Sie, den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf bei Ihrer nächsten Injektion länger gedrückt zu halten, bevor Sie die Nadel aus Ihrer Haut herausziehen.
Schritt 10 Entfernen der Nadel

-Bedecken Sie die Nadel vorsichtig mit der äusseren Nadelschutzkappe.
-Achtung: Nadel nicht berühren, um Nadelstichverletzungen zu vermeiden.
-Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab.
-Entsorgen Sie die Nadel in einem geeigneten Entsorgungsbehälter für scharfe oder spitze Gegenstände.
-Stecken Sie die weisse Verschlusskappe auf Ihren Pen auf.
-Bewahren Sie Ihren Pen bis zu Ihrer nächsten Injektion im Kühlschrank auf.
Routinemässige (tägliche) Anwendung des GoQuick-Fertigpens
Schritt 1 Vorbereitung
-Waschen und trocknen Sie Ihre Hände.
-Legen Sie die folgenden Gegenstände auf einer sauberen, ebenen Oberfläche bereit:
-Einen bereits gemischten GoQuick-Pen
-Eine neue Nadel (nicht im Lieferumfang enthalten)
-Einen geeigneten Entsorgungsbehälter für scharfe oder spitze Gegenstände (nicht im Lieferumfang enthalten)
-Prüfen Sie das Verfallsdatum auf dem Pen-Etikett. Verwenden Sie den Pen nicht, wenn das Verfallsdatum abgelaufen ist.
-Verwenden Sie Ihren Pen nach Ablauf der Aufbrauchbruchfrist (siehe in der Patienteninformation unter "Was ist ferner zu beachten?" im Abschnitt "Aufbewahrung von gelöstem Genotropin" ) nach der ersten Anwendung nicht mehr.
Schritt 2 Auswahl der Injektionsstelle

-Wählen Sie eine Injektionsstelle aus und reinigen Sie diese nach Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin oder des medizinischen Fachpersonals. Wählen Sie für jede Injektion, die Sie sich verabreichen, eine andere Stelle aus. Jede neue Injektion sollte mindestens im Abstand von 2 cm von der zuvor verwendeten Stelle verabreicht werden.
-Meiden Sie knochige, gerötete, wunde oder harte Stellen sowie Hautbereiche mit Blutergüssen, Narben oder Hauterkrankungen.
Schritt 3 Aufsetzen einer neuen Nadel

-Ziehen Sie die weisse Verschlusskappe gerade von Ihrem Pen ab.
-Nehmen Sie eine neue Nadel und ziehen Sie das Papier-Verschlusssiegel ab.
-Stecken Sie die Nadel vorsichtig auf die Patronenhalterung Ihres Pens auf, und schrauben Sie sie vorsichtig fest. Schrauben Sie sie nicht zu fest an.Hinweis: Achten Sie darauf, die Nadel nicht schief aufzusetzen, denn dadurch könnte Flüssigkeit aus Ihrem Pen austreten.
-Entfernen Sie beide (äussere und innere) Nadelschutzkappen.
-Heben Sie die äussere Nadelschutzkappe auf, um die Nadel nach Ihrer Injektion zu entfernen.
Schritt 4 Aufziehen Ihrer Dosis

-Drehen Sie die graue Einstellscheibe in Richtung der Pfeile, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
-Ihre Dosis auf dem schwarzen Kolben und der weisse Zeiger sollten sich auf einer Linie befinden.
-Überprüfen Sie, ob die Dosis, die Sie auf dem schwarzen Kolben aufgezogen haben, mit der Dosis, die Sie im Memory-Fenster eingestellt haben, übereinstimmt.
-Wenn die Dosis übereinstimmt, ist Ihr Pen für die Injektion bereit.
Hinweis: Ist die von Ihnen aufgezogene Dosis kleiner, ist in Ihrem Pen nicht die volle Dosis Genotropin aufgezogen. Richten Sie sich danach, was Ihnen der Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal dazu gesagt hat, falls Ihr Pen keine vollständige Dosis enthält. Oder fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder das medizinische Fachpersonal um Rat.
Schritt 5 Verabreichen Ihrer Genotropin-Injektion

-Halten Sie Ihren Pen über die Injektionsstelle.
-Stechen Sie die Nadel gerade in die Haut ein.
-Drücken Sie den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf hinunter, bis kein Klicken mehr zu hören ist.
-Warten Sie volle 5 Sekunden ab, um sicherzugehen, dass die vollständige Dosis injiziert wurde. Halten Sie den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf weiterhin leicht gedrückt, während Sie warten und dabei zählen.
-Ziehen Sie die Nadel nach 5 Sekunden gerade aus Ihrer Haut heraus.Hinweis: Wenn an der Injektionsstelle oder an der Nadelspitze ein Tropfen Flüssigkeit zu sehen ist, versuchen Sie, den grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Injektionsknopf bei Ihrer nächsten Injektion länger gedrückt zu halten, bevor Sie die Nadel aus Ihrer Haut herausziehen.
Schritt 6 Entfernen der Nadel

-Bedecken Sie die Nadel vorsichtig mit der äusseren Nadelschutzkappe.Achtung: Nadel nicht berühren, um Nadelstichverletzungen zu vermeiden.
-Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab.
-Entsorgen Sie die Nadel in einem geeigneten Entsorgungsbehälter für scharfe oder spitze Gegenstände.
-Stecken Sie die weisse Verschlusskappe auf Ihren Pen auf.
-Bewahren Sie Ihren Pen bis zu Ihrer nächsten Injektion im Kühlschrank auf.
Verwendung des Nadelsichtschutzes (optional)
Der Nadelsichtschutz ist eine separat bereitgestellte, optionale Komponente zum Verbergen der Nadel während der Injektion.
Anbringen des Nadelsichtschutzes
Um eine versehentliche Nadelstichverletzung beim Anbringen des Nadelsichtschutzes zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass Sie ihn nach Schritt 5 "Entfernen der Luft aus Ihrem Pen" (unter "Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens" ) anbringen – also bevor die Nadelschutzkappe in Schritt 6 entfernt wird.

-Entfernen Sie die schwarze Verschlusskappe vom Nadelsichtschutz.
-Falls der Nadelschutz herausrutscht, drücken Sie ihn in den Nadelsichtschutz zurück, bis er mit einem Klicken einrastet.
-Bringen Sie das schwarze Logo auf dem Nadelsichtschutz mit dem grünen (GoQuick 5), resp. violetten (GoQuick 12) Logo auf Ihrem Pen auf eine Linie. Schieben Sie den Nadelsichtschutz vorsichtig auf den Pen, bis er einrastet.
-Drücken Sie nach Schritt 6 "Vorbereiten Ihres Pens" (unter "Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens" ) den schwarzen Knopf, um den Nadelschutz auszufahren.
-Befolgen Sie die Anweisungen ab Schritt 7 "Einstellen und Aufziehen Ihrer Dosis" (unter "Einstellen und Anwenden eines neuen GoQuick-Fertigpens" ).
Entfernen der Nadel bei aufgesetztem Nadelsichtschutz

-Stecken Sie die äussere Nadelschutzkappe wieder auf das Ende des Nadelschutzes auf.
-Benutzen Sie die äussere Nadelschutzkappe, um den Nadelschutz hinunterzudrücken, bis er einrastet.
-Schrauben Sie die Nadel mithilfe der Nadelschutzkappe ab und entsorgen Sie sie in einem geeigneten Entsorgungsbehälter für scharfe oder spitze Gegenstände.
-Lassen Sie den Nadelsichtschutz auf dem Pen.
-Stecken Sie die schwarze Verschlusskappe auf den Nadelsichtschutz. Bewahren Sie den Pen im Kühlschrank auf.
Entfernen des Nadelsichtschutzes
-Entfernen Sie zunächst die Nadel, und ziehen Sie den Nadelsichtschutz dann vorsichtig vom Pen ab.
-Werfen Sie den Nadelsichtschutz nicht weg. Er kann mit Ihrem nächsten Pen wiederverwendet werden.
FRAGEN UND ANTWORTEN

Frage                 Antwort
Ist es problematisch  Nein, bei normaler Anwendung können sich kleine Mengen an Luftblasen in der
, wenn in der         Patrone befinden.
Patrone Luftblasen    
zu sehen sind?        
Was mache ich, wenn   Sie haben wahrscheinlich die graue Dosiseinstellscheibe gedreht. Die schwarze
sich die schwarze     Memory-Einstellscheibe wird vom Pen gesperrt, so dass sich Ihre Dosis während
Memory-Einstellschei  der Injektion nicht verändern kann.Drücken Sie den grünen resp. violetten
be nicht drehen       Injektionsknopf, um die schwarze Memory-Einstellscheibe zu entsperren. Denken
lässt?                Sie daran, dass aus der Nadel etwas Flüssigkeit austritt. Stellen Sie dann
                      Ihre Dosis ein.
Was mache ich, wenn   Stellen Sie die neue Dosis ein, indem Sie die schwarze Memory-Einstellscheibe
mein Arzt/meine       ändern.
Ärztin die Dosis      
ändert, und ich       
bereits einen Pen     
begonnen habe?        
Was mache ich, wenn   Rufen Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin oder die medizinische Fachperson an
ich die falsche       und folgen Sie deren Anweisungen.
Dosis injiziert       
habe?