| 22 Änderungen an Fachinfo Redimune |
-Redimune 6 g enthält 6.1 g humanes Plasmaproteins pro Infusionsflasche, wovon mindestens 96% IgG sind und welche zu mindestens 90% in monomerer und dimerer Form vorliegen. Das restliche Protein besteht aus IgG-Fragmenten, Albumin, kleinen Mengen polymerem IgG und Spuren von IgA (max. 40 mg pro g Protein) und IgM. Die Verteilung der IgG-Subklassen entspricht annähernd derjenigen im normalen menschlichen Plasma.
-Wirkstoff: Normales Immunglobulin vom Menschen zur intravenösen Anwendung (IVIg).
-Hilfsstoffe: Das Präparat enthält pro g Protein 1.67 g Saccharose als Stabilisator und weniger als 0.02 g Natriumchlorid.
- +Redimune 6 g enthält 6.1 g humanes Plasmaproteins pro Infusionsflasche, wovon mindestens 96% IgG sind und welche zu mindestens 90% in monomerer und dimerer Form vorliegen. Das restliche Protein besteht aus IgG-Fragmenten, Albumin, kleinen Mengen polymerem IgG und Spuren von IgA (max. 40 mg pro g Protein) und IgM. Der Isoagglutinin Titer für anti-A Antikörper liegt bei 1:8 und für anti-B Antikörper bei 1:4 (Median gemessen mit dem Direkten Agglutinations-Test gemäss Europäischer Pharmakopöe (Ph. Eur.))
- +Die Verteilung der IgG-Subklassen entspricht annähernd derjenigen im normalen menschlichen Plasma.
- +Wirkstoff:
- +Normales Immunglobulin vom Menschen zur intravenösen Anwendung (IVIg).
- +Hilfsstoffe:
- +Das Präparat enthält pro g Protein 1.67 g Saccharose als Stabilisator und weniger als 0.02 g Natriumchlorid.
-Zur Behandlung von Infektionen und zur Prophylaxe gegen die «Graft-versus-hostdisease» (Transplantat-Abstossung) ist die Dosierung individuell anzupassen. Die Anfangsdosis beträgt 0.5 g/kg KG/Woche sieben Tage vor der Transplantation. Die Gabe wird bis zu 3 Monate nach der Transplantation weitergeführt.
- +Zur Behandlung von Infektionen und zur Prophylaxe gegen die «Graft-versus-host-disease» (Transplantat-Abstossung) ist die Dosierung individuell anzupassen. Die Anfangsdosis beträgt 0.5 g/kg KG/Woche sieben Tage vor der Transplantation. Die Gabe wird bis zu 3 Monate nach der Transplantation weitergeführt.
-• Behandlung der Infektion und Prophylaxe der «Graft-versus-hostdisease» 0.5 g/kg KG wöchentlich, von Tag 7 vor bis zu 3 Monate nach der Transplantation.
-• Fortbestehendes Antikörpermangel-syndrom 0.5 g/kg KG monatlich bis zur Normalisierung des Antikörperspiegels.
- +·Behandlung der Infektion und Prophylaxe der «Graft-versus-host-disease» 0.5 g/kg KG wöchentlich, von Tag 7 vor bis zu 3 Monate nach der Transplantation.
- +·Fortbestehendes Antikörpermangelsyndrom 0.5 g/kg KG monatlich bis zur Normalisierung des Antikörperspiegels.
-Redimune wird in lyophilisierter Form aufbewahrt und vor der Anwendung aufgelöst. Die Konzentration und damit das Volumen der zu verabreichenden Redimune-Lösung und die Art des Lösungsmittels werden unter Berücksichtigung der Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Kalorienbedürfnisse der individuellen Situation des Patienten angepasst. Patienten, welche Redimune erhalten, sollten einen normalen Hydrierungszustand aufweisen. Als Lösungsmittel können 0.9% NaCl (beigepackt), Wasser für Injektionszwecke oder 5% Glukose verwendet werden. Der Konzentrationsbereich für die gebrauchsfertige Lösung liegt zwischen 3% und 12%. Man beachte, dass eine 3%ige Lösung in Wasser hypoton ist (192 mOsm/kg).
- +Redimune wird in lyophilisierter Form aufbewahrt und vor der Anwendung aufgelöst. Die Konzentration und damit das Volumen der zu verabreichenden Redimune-Lösung und die Art des Lösungsmittels werden unter Berücksichtigung der Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Kalorienbedürfnisse der individuellen Situation des Patienten angepasst. Patienten, welche Redimune erhalten, sollten einen normalen Hydrierungszustand aufweisen. Als Lösungsmittel können 0.9% NaCl (beigepackt), Wasser für Injektionszwecke oder 5% Glukose verwendet werden. Der Konzentrationsbereich für die gebrauchsfertige Lösung liegt zwischen 3% und 12%. Man beachte, dass eine 3%-ige Lösung in Wasser hypoton ist (192 mOsm/kg).
-1% 10 mg/ml 3 ml/kg/Stunde 6 ml/kg/Stunde 12 ml/kg/Stunde 18 ml/kg/Stunde
-3% 30 mg/ml 1 ml/kg/Stunde 2 ml/kg/Stunde 4 ml/kg/Stunde 6 ml/kg/Stunde
-6% 60 mg/ml 0.5 ml/kg/Stunde 1 ml/kg/Stunde 2 ml/kg/Stunde 3 ml/kg/Stunde
- +1% 10 mg/ml 3 ml/kg/Stunde 6 ml/kg/Stunde 12 ml/kg/Stunde 18 ml/kg/Stunde
- +3% 30 mg/ml 1 ml/kg/Stunde 2 ml/kg/Stunde 4 ml/kg/Stunde 6 ml/kg/Stunde
- +6% 60 mg/ml 0.5 ml/kg/Stunde 1 ml/kg/Stunde 2 ml/kg/Stunde 3 ml/kg/Stunde
-Es liegen klinische Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Verabreichung von IVIg und thromboembolischen Ereignissen wie Myokardinfarkt, Apoplexie, Lungenembolie und tiefer Venenthrombose vor. Diese sind wahrscheinlich auf einen relativen Anstieg der Blutviskosität bei Anwendung von Immunglobulinen zurückzuführen. Bei der Verschreibung und der Infusion von intravenösem Immunglobulin ist daher bei übergewichtigen Patienten und Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse (wie fortgeschrittenes Alter, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, eine Vorgeschichte von Gefässkrankheiten oder thrombotischen Episoden, erworbene oder angeborene Thromboseneigung, länger dauernde Immobilität, schwere Hypovolämie und Krankheiten, welche die Blutviskosität erhöhen) besondere Vorsicht angezeigt.
- +Es liegen klinische Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen der Verabreichung von IVIg und thromboembolischen Ereignissen wie Myokardinfarkt, Apoplexie, Lungenembolie und tiefer Venenthrombose vor. Diese sind wahrscheinlich auf einen relativen Anstieg der Blutviskosität bei Anwendung von Immunglobulinen in Risikopatienten zurückzuführen. Bei der Verschreibung und der Infusion von intravenösem Immunglobulin ist daher bei übergewichtigen Patienten und Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren für thromboembolische Ereignisse (wie fortgeschrittenes Alter, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, eine Vorgeschichte von Gefässkrankheiten oder thrombotischen Episoden, erworbene oder angeborene Thromboseneigung, länger dauernde Immobilität, schwere Hypovolämie und Krankheiten, welche die Blutviskosität erhöhen) besondere Vorsicht angezeigt.
-Empfänger von IVIg sollten bezüglich klinischer Anzeichen und Symptome einer Hämolyse überwacht werden (siehe auch Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Die folgenden Risikofaktoren stehen im Zusammenhang mit der Entstehung einer Hämolyse: hohe Dosen, verabreicht als einmalige Gabe oder in Teildosen über mehrere Tage gegeben (die IVIg-Verabreichung in mehrere Einzeldosen aufzuteilen ist nicht geeignet, um eine mögliche Hämolyse zu verhindern, weil die Halbwertszeit von Immunglobulinen in der Grössenordnung von 3-4 Wochen liegt); Blutgruppe A, B, AB oder gleichzeitig vorliegende entzündliche Grunderkrankung. Da Hämolyse häufig gemeldet wurde bei Patienten der Blutgruppe A, B oder AB, die zugleich hohe IVIg Dosen für nicht PID-Indikationen erhielten, wird in diesen Situationen eine erhöhte Aufmerksamkeit empfohlen. Über Hämolyse wurde nur selten bei PID-Patienten unter Substitutionstherapie berichtet.
- +Ein deutlich erhöhtes Risiko für eine klinisch relevante Hämolyse besteht für Patienten der Blutgruppe A, B oder AB, die kumuliert ≥(1-) 2 g/kg IVIg mit einem hohen Isoagglutinin Titer erhalten. Bei der Verwendung von IVIg Produkten mit einem medianen anti A-Titer ≤1:16 (gemessen mit dem Direkten Agglutinations-Test gemäss Ph. Eur.) wurden nur selten Fälle von Hämolyse gemeldet. Redimune hat einen medianen anti A-Titer von 1:8 (siehe Kapitel «Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik»).
- +Empfänger von IVIg sollten bezüglich klinischer Anzeichen und Symptome einer Hämolyse überwacht werden. Wenn sich während oder nach einer IVIg-Infusion Anzeichen und/oder Symptome einer Hämolyse zeigen, sollte der behandelnde Arzt eine Unterbrechung der Behandlung mit IVIg in Erwägung ziehen (siehe auch Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»).
-In Patienten mit den Blutgruppen A, B und AB wurden reversible hämolytische Reaktionen beobachtet. In seltenen Fällen kann es nach hochdosierter IVIg Therapie zu einer transfusionspflichtigen hämolytischen Anämie kommen (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In Patienten mit den Blutgruppen A, B und AB wurden hämolytische Reaktionen beobachtet. In seltenen Fällen kann es nach hochdosierter IVIg Therapie zu einer transfusionspflichtigen hämolytischen Anämie kommen (siehe auch Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Normales Immunglobulin wird aus Plasma von mindestens 1000 Spendern hergestellt; die Subklassenverteilung entspricht nahezu der des humanen Plasmas.
-Jede Blutspende wird auf die Abwesenheit von HBs-Antigen, HIV- und HCV-Antikörpern getestet. Das in Redimune enthaltene Immunglobulin wird durch Fraktionierung mit Ethanol in der Kälte gewonnen. Das Herstellverfahren enthält verschiedene Schritte, welche ein breites Spektrum von Viren zuverlässig eliminieren oder inaktivieren. Dazu gehören namentlich ein Nanofiltrationsschritt sowie die Behandlung bei pH 4 in Gegenwart von geringen Pepsinmengen. Die pH 4/Pepsinbehandlung spaltet zudem potentiell komplementaktivierende Aggregate; daher eignet sich das Präparat zur intravenösen Anwendung.
- +Normales Immunglobulin wird aus Plasma von mindestens 1000 Spendern hergestellt; die Subklassenverteilung entspricht nahezu der des humanen Plasmas. Das in Redimune enthaltene Immunglobulin wird durch Fraktionierung mit Ethanol in der Kälte gewonnen. Dieses Verfahren reduziert Isoagglutinine (anti-A und anti-B-Antikörper).
- +Gemäss Ph. Eur. darf der anti-A Isoagglutinin Titer in intravenösen Immunglobulinpräparaten höchstens 1:64 betragen. Der Redimune Isoagglutinin Titer für anti-A liegt bei 1:8 und für anti-B bei 1:4 (Median von 119 Chargen, gemessen mit dem Direkten Agglutinations-Test gemäss Ph. Eur.).
- +Jede Blutspende wird auf die Abwesenheit von HBs-Antigen, HIV- und HCV-Antikörpern getestet. Das Herstellverfahren enthält verschiedene Schritte, welche ein breites Spektrum von Viren zuverlässig eliminieren oder inaktivieren. Dazu gehören namentlich ein Nanofiltrationsschritt sowie die Behandlung bei pH 4 in Gegenwart von geringen Pepsinmengen. Die pH 4/Pepsinbehandlung spaltet zudem potentiell komplementaktivierende Aggregate; daher eignet sich das Präparat zur intravenösen Anwendung.
-Normales Immunglobulin vom Menschen ist in der Blutbahn des Empfängers nach intravenöser Verabreichung unmittelbar und vollständig bioverfügbar. Es wird zwischen dem Plasma und der extravaskulären Flüssigkeit relativ rasch verteilt. Nach ca. 3-5 Tagen ist das Gleichgewicht zwischen intra- und extravaskulärem Kompartiment erreicht. Die in Redimune vorkommenden Antikörper besitzen dieselben pharmakokinetischen Eigenschaften wie endogenes IgG. Die biologische Halbwertszeit von Immunglobulin zur intravenösen Anwendung beträgt bei Personen mit normalen IgG-Serumspiegeln 30 ± 13 Tage, während bei mit Redimune behandelten Patienten mit primärer Hypogammaglobulinämie oder Agammaglobulinämie eine Halbwertszeit von 33 ± 17 Tagen festgestellt wurde. Bei Patienten mit Infektionen, Paraproteinämie und hyperkataboler Hypoproteinämie kann die Halbwertszeit von Redimune verkürzt sein. Es gibt allerdings starke individuelle Schwankungen von Patient zu Patient, insbesondere bei primären Immunmangelsyndromen, die eine Überprüfung der individuellen Dosierung erforderlich machen können.
- +Normales Immunglobulin vom Menschen ist in der Blutbahn des Empfängers nach intravenöser Verabreichung unmittelbar und vollständig bioverfügbar. Es wird zwischen dem Plasma und der extravaskulären Flüssigkeit relativ rasch verteilt. Nach ca. 3-5 Tagen ist das Gleichgewicht zwischen intra- und extravaskulärem Kompartiment erreicht. Die in Redimune vorkommenden Antikörper besitzen dieselben pharmakokinetischen Eigenschaften wie endogenes IgG. Die biologische Halbwertszeit von Immunglobulin zur intravenösen Anwendung beträgt bei Personen mit normalen IgG-Serumspiegeln 30±13 Tage, während bei mit Redimune behandelten Patienten mit primärer Hypogammaglobulinämie oder Agammaglobulinämie eine Halbwertszeit von 33±17 Tagen festgestellt wurde. Bei Patienten mit Infektionen, Paraproteinämie und hyperkataboler Hypoproteinämie kann die Halbwertszeit von Redimune verkürzt sein. Es gibt allerdings starke individuelle Schwankungen von Patient zu Patient, insbesondere bei primären Immunmangelsyndromen, die eine Überprüfung der individuellen Dosierung erforderlich machen können.
-Mai 2014.
- +April 2016.
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