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Home - Fachinformation zu Pectocalmine - Änderungen - 27.01.2026
30 Änderungen an Fachinfo Pectocalmine
  • -Sirup: Saccharinum; Saccharum; Aromatica: Vanillinum et alia; Color: E 150d; Conserv.: E 211, E 218.
  • +Sirup: Saccharinum; Saccharum; Aromatica: Vanillinum et alia; Color: E 150d; Conserv.: E 211, E 218.
  • -Sirup ohne Zucker: Sorbitolum; Saccharinum; Cyclamas; Aromatica: Vanillinum et alia; Color: E 150; Conserv.: E 211, E 219. (15 ml = 90 kJ/21,15 kcal).
  • +Sirup ohne Zucker: Sorbitolum; Saccharinum; Cyclamas; Aromatica: Vanillinum et alia; Color: E 150; Conserv.: E 211, E 219. (15 ml = 90 kJ/21,15 kcal).
  • -Falls sich nach 7 Tagen keine Linderung oder gar eine Verschlechterung des Hustens einstellt, ist auf keinen Fall die Dosis zu erhöhen. Vielmehr ist eine erneute Beurteilung der klinischen Situation vorzunehmen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Falls sich nach 7 Tagen keine Linderung oder gar eine Verschlechterung des Hustens einstellt, ist auf keinen Fall die Dosis zu erhöhen. Vielmehr ist eine erneute Beurteilung der klinischen Situation vorzunehmen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Codein wird in seinen aktiven Metaboliten Morphin durch die hepatischen Isoenzyme CYP2D6 umgewandelt, von denen einige genetische Polymorphismen existieren. Patienten mit einem «ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer»-Phänotyp haben eine hohe CYP2D6-Aktivität, so dass toxische Serum-Level des Morphins auch bei geringen Dosen entstehen können. Diese «ultraschnellen Metabolisierer» können Symptome der Überdosierung zeigen, wie Schwindel, tiefe Sedierung, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen, bis hin zu einem Atem- und Herzstillstand.
  • -·Bei stillenden Müttern, die «ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer» sind und eine Codein-Therapie erhalten, ist die Gefahr von Überdosierung und Tod des Neugeborenen durch eine hohe Morphin-Serum-Konzentration gross. Bei Anzeichen einer Opioid-Toxizität ist eine engmaschige Überwachung der Patienten von enormer Bedeutung.
  • +-Codein wird in seinen aktiven Metaboliten Morphin durch die hepatischen Isoenzyme CYP2D6 umgewandelt, von denen einige genetische Polymorphismen existieren. Patienten mit einem "ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer" -Phänotyp haben eine hohe CYP2D6-Aktivität, so dass toxische Serum-Level des Morphins auch bei geringen Dosen entstehen können. Diese "ultraschnellen Metabolisierer" können Symptome der Überdosierung zeigen, wie Schwindel, tiefe Sedierung, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen, bis hin zu einem Atem- und Herzstillstand.
  • +-Bei stillenden Müttern, die "ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer" sind und eine Codein-Therapie erhalten, ist die Gefahr von Überdosierung und Tod des Neugeborenen durch eine hohe Morphin-Serum-Konzentration gross. Bei Anzeichen einer Opioid-Toxizität ist eine engmaschige Überwachung der Patienten von enormer Bedeutung.
  • -Die wiederholte Anwendung von Opioiden kann zu Toleranzentwicklung und zu physischer und/oder psychischer Abhängigkeit führen. Nach der Anwendung von Opioiden kann man das Auftreten einer iatrogenen Abhängigkeit beobachten. Ebenso wie andere Opioide kann Pectocalmine zu Missbrauch führen und es ist angezeigt, alle Patienten, die mit Opioiden behandelt werden, auf Anzeichen von Missbrauch und Abhängigkeit zu überwachen. Patienten mit erhöhtem Risiko für Opioidabusus können zwar adäquat mit Opioiden behandelt werden, müssen aber zusätzlich überwacht werden, um die Anzeichen von missbräuchlicher Verwendung, Abusus oder Abhängigkeit zu erkennen. Die wiederholte Anwendung von Pectocalmine kann eine Opioidkonsumstörung induzieren. Der Abusus oder die absichtliche missbräuchliche Verwendung von Pectocalmine kann zu Überdosierung und/oder zum Tod führen. Das Risiko für die Entwicklung einer Opioidkonsumstörung ist erhöht bei Patienten mit einer persönlichen oder familiären (Eltern oder Geschwister) Vorgeschichte von Substanzmissbrauch (einschliesslich Alkohol), bei Rauchern und bei anderen Patienten mit psychischen Störungen (z. B. schwere Depression, Angst- und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese. Es ist auf die Zeichen eines Suchtverhaltens (drug-seeking behaviour) zu achten, z. B. vorzeitige Bitte um Rezepterneuerung. Dazu gehört auch die Kontrolle der gleichzeitigen Verwendung von Opioiden und psychoaktiven Arzneimitteln wie Benzodiazepinen. Bei Patienten mit Zeichen und Symptomen einer Opioidkonsumstörung ist die Konsultation eines Suchtspezialisten zu erwägen.
  • +Die wiederholte Anwendung von Opioiden kann zu Toleranzentwicklung und zu physischer und/oder psychischer Abhängigkeit führen. Nach der Anwendung von Opioiden kann man das Auftreten einer iatrogenen Abhängigkeit beobachten. Ebenso wie andere Opioide kann Pectocalmine zu Missbrauch führen und es ist angezeigt, alle Patienten, die mit Opioiden behandelt werden, auf Anzeichen von Missbrauch und Abhängigkeit zu überwachen. Patienten mit erhöhtem Risiko für Opioidabusus können zwar adäquat mit Opioiden behandelt werden, müssen aber zusätzlich überwacht werden, um die Anzeichen von missbräuchlicher Verwendung, Abusus oder Abhängigkeit zu erkennen. Die wiederholte Anwendung von Pectocalmine kann eine Opioidkonsumstörung induzieren. Der Abusus oder die absichtliche missbräuchliche Verwendung von Pectocalmine kann zu Überdosierung und/oder zum Tod führen. Das Risiko für die Entwicklung einer Opioidkonsumstörung ist erhöht bei Patienten mit einer persönlichen oder familiären (Eltern oder Geschwister) Vorgeschichte von Substanzmissbrauch (einschliesslich Alkohol), bei Rauchern und bei anderen Patienten mit psychischen Störungen (z. B. schwere Depression, Angst- und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese. Es ist auf die Zeichen eines Suchtverhaltens (drug-seeking behaviour) zu achten, z. B. vorzeitige Bitte um Rezepterneuerung. Dazu gehört auch die Kontrolle der gleichzeitigen Verwendung von Opioiden und psychoaktiven Arzneimitteln wie Benzodiazepinen. Bei Patienten mit Zeichen und Symptomen einer Opioidkonsumstörung ist die Konsultation eines Suchtspezialisten zu erwägen.
  • -Die gleichzeitige Verwendung von Opioiden und Benzodiazepinen oder anderen Substanzen mit dämpfender Wirkung auf das zentrale Nervensystem (ZNS) kann eine starke Sedierung, eine Atemdepression, ein Koma oder den Tod zur Folge haben. Angesichts dieser Risiken dürfen gleichzeitig Opioide und Benzodiazepine oder andere Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das ZNS nur Patienten verabreicht werden, für die keine andere Option der Behandlung in Betracht kommt. Wenn man sich entscheidet, Pectocalmine gleichzeitig mit Benzodiazepinen oder anderen Arzneimitteln mit zentralnervös dämpfender Wirkung zu verschreiben, so ist die geringste wirksame Dosis und kürzestmögliche Dauer der begleitenden Behandlungen zu wählen. Die Patienten sind engmaschig zu überwachen, um die Zeichen und Symptome einer Atemdepression und Sedierung zu entdecken (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Verwendung von Opioiden und Benzodiazepinen oder anderen Substanzen mit dämpfender Wirkung auf das zentrale Nervensystem (ZNS) kann eine starke Sedierung, eine Atemdepression, ein Koma oder den Tod zur Folge haben. Angesichts dieser Risiken dürfen gleichzeitig Opioide und Benzodiazepine oder andere Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das ZNS nur Patienten verabreicht werden, für die keine andere Option der Behandlung in Betracht kommt. Wenn man sich entscheidet, Pectocalmine gleichzeitig mit Benzodiazepinen oder anderen Arzneimitteln mit zentralnervös dämpfender Wirkung zu verschreiben, so ist die geringste wirksame Dosis und kürzestmögliche Dauer der begleitenden Behandlungen zu wählen. Die Patienten sind engmaschig zu überwachen, um die Zeichen und Symptome einer Atemdepression und Sedierung zu entdecken (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Die gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel mit zentralnervöser Wirkung kann zusätzliche dämpfende Wirkungen haben und zu Atemdepression, arterieller Hypotonie, erheblicher Sedierung oder Koma führen und manchmal sogar tödlich sein (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Das gilt z. B. für andere Opioide, Sedativa wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Narkosemittel, Phenothiazin, Tranquilizer, Myorelaxanzien, Antihistaminika mit sedierender Wirkung, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol.
  • +Die gleichzeitige Anwendung anderer Arzneimittel mit zentralnervöser Wirkung kann zusätzliche dämpfende Wirkungen haben und zu Atemdepression, arterieller Hypotonie, erheblicher Sedierung oder Koma führen und manchmal sogar tödlich sein (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Das gilt z. B. für andere Opioide, Sedativa wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Narkosemittel, Phenothiazin, Tranquilizer, Myorelaxanzien, Antihistaminika mit sedierender Wirkung, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol.
  • -Codein tritt in die Muttermilch über. Nach der Einnahme von supratherapeutischen Codein-Dosen durch stillende Mütter sind bei Säuglingen einige Fälle von Hypotonie und Apnoe beschrieben worden. Pectocalmine sollten deshalb nicht in der Stillzeit angewendet werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Codein tritt in die Muttermilch über. Nach der Einnahme von supratherapeutischen Codein-Dosen durch stillende Mütter sind bei Säuglingen einige Fälle von Hypotonie und Apnoe beschrieben worden. Pectocalmine sollten deshalb nicht in der Stillzeit angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Selten: allergische Reaktionen (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Selten: allergische Reaktionen (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Gelegentlich bis häufig: Sedation und, insbesondere beim Kind, Hemmung des Atemzentrums (siehe «Überdosierung»).
  • +Gelegentlich bis häufig: Sedation und, insbesondere beim Kind, Hemmung des Atemzentrums (siehe "Überdosierung" ).
  • -Reaktionsvermögen und Gewöhnungspotential: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen».
  • +Reaktionsvermögen und Gewöhnungspotential: siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" .
  • -Eine Überdosierung von Pectocalmine bewirkt eine Verstärkung der erwähnten unerwünschten Wirkungen sowie eine Erhöhung der unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschriebenen Risiken.
  • +Eine Überdosierung von Pectocalmine bewirkt eine Verstärkung der erwähnten unerwünschten Wirkungen sowie eine Erhöhung der unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschriebenen Risiken.
  • -Das chemisch eng mit Morphin verwandte Codein hemmt den Hustenreiz durch direkte Wirkung auf die Medulla oblongata und scheint einen austrocknenden Effekt auf die Schleimhaut der Atemwege auszuüben. Zusätzlich erhöht es die Viskosität der Bronchialsekrete. Es weist eine zentrale analgetische Wirkung auf und hemmt in höheren Dosen das Atemzentrum. Die Wirkungsdauer einer therapeutischen Codein-Dosis beträgt zirka 4 bis 6 Stunden.
  • +Das chemisch eng mit Morphin verwandte Codein hemmt den Hustenreiz durch direkte Wirkung auf die Medulla oblongata und scheint einen austrocknenden Effekt auf die Schleimhaut der Atemwege auszuüben. Zusätzlich erhöht es die Viskosität der Bronchialsekrete. Es weist eine zentrale analgetische Wirkung auf und hemmt in höheren Dosen das Atemzentrum. Die Wirkungsdauer einer therapeutischen Codein-Dosis beträgt zirka 4 bis 6 Stunden.
  • -Codein wird nach der Einnahme rasch im Organismus verteilt. Die maximale Plasmakonzentration und die höchste antitussive Wirksamkeit werden nach 1 bis 2 Stunden erreicht. Codein durchdringt die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über.
  • +Codein wird nach der Einnahme rasch im Organismus verteilt. Die maximale Plasmakonzentration und die höchste antitussive Wirksamkeit werden nach 1 bis 2 Stunden erreicht. Codein durchdringt die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über.
  • -Pectocalmine Sirup 200 ml. (B)
  • +Pectocalmine Sirup 200 ml. (B)
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