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Home - Fachinformation zu Pregnyl 1500 I.E. - Änderungen - 28.04.2018
46 Änderungen an Fachinfo Pregnyl 1500 I.E.
  • -Wirkstoff: Gonadotropinum Chorionicum, hCG aus menschlichem Urin, Herkunftsland: Brasilien.
  • -Hilfsstoffe: Mannitolum, Carboxymethylcellulosum Natricum, Natrii Phosphates, pro vitro.
  • -Solvens Natrii Chloridi Solutio 9 g/l, 1 ml.
  • +Wirkstoff
  • +Gonadotropinum Chorionicum, hCG aus menschlichem Urin, Herkunftsland: Brasilien.
  • +Hilfsstoffe
  • +Mannitolum, Carboxymethylcellulosum Natricum, Natrii Phosphates, pro vitro.
  • +Solvens: Natrii Chloridi Solutio 9 g/l, 1 ml.
  • -Ovulationsinduktion im Anschluss an eine Behandlung mit hMG bzw. FSH im Rahmen eines Ovulationsprotokolls bei anovulatorischer Sterilität oder ungenügender Follikelreifung.
  • -– Vorbereitung des Follikels auf die Punktion bei kontrollierten ovariellen Hyperstimulationsprotokollen mit hMG bzw. FSH im Rahmen medizinisch-assistierter Reproduktionstechniken (IVF, GIFT, ICSI).
  • -Bei Patientinnen mit persistierender sekundärer Amenorrhö oder chronischer Anovulation ist eine Behandlung mit hMG (FSH)/hCG nur indiziert, wenn ein Progesterontest negativ ausfällt oder wenn wiederholte Behandlungen mit den einfacher zu handhabenden synthetischen Ovulationsauslösern (z.B. Clomiphen) nicht zu einer Ovulation führen.
  • +·Ovulationsinduktion im Anschluss an eine Behandlung mit hMG bzw. FSH im Rahmen eines Ovulationsprotokolls bei anovulatorischer Sterilität oder ungenügender Follikelreifung. Bei Patientinnen mit persistierender sekundärer Amenorrhoe oder chronischer Anovulation ist eine Behandlung mit hMG (FSH)/hCG nur indiziert, wenn ein Progesterontest negativ ausfällt oder wenn wiederholte Behandlungen mit den einfacher zu handhabenden synthetischen Ovulationsauslösern (z.B. Clomiphen) nicht zu einer Ovulation führen.
  • +·Vorbereitung des Follikels auf die Punktion bei kontrollierten ovariellen Hyperstimulationsprotokollen mit hMG bzw. FSH im Rahmen medizinisch-assistierter Reproduktionstechniken (IVF, GIFT, ICSI).
  • +
  • -Hypogonadotroper Hypogonadismus.
  • -Wenn Sterilität (ungenügende Spermatogenese) das Hauptproblem darstellt, wird Pregnyl mit einem Gonado­tropin-Präparat kombiniert.
  • -In gewissen Fällen können auch Patienten mit idiopathischer hypogonadotroper Dysspermie auf die Behandlung mit Gonadotropinen ansprechen.
  • -– Verzögerte Pubertät in Verbindung mit unzureichender gonadotroper Funktion der Hypophyse.
  • +·Hypogonadotroper HypogonadismusWenn Sterilität (ungenügende Spermatogenese) das Hauptproblem darstellt, wird Pregnyl mit einem Gonadotropin-Präparat kombiniert. In gewissen Fällen können auch Patienten mit idiopathischer hypogonadotroper Dysspermie auf die Behandlung mit Gonadotropinen ansprechen.
  • +·verzögerte Pubertät in Verbindung mit unzureichender gonadotroper Funktion der Hypophyse.
  • -Die gefriergetrocknete Substanz wird im Lösungsmittel aufgelöst und langsam intramuskulär oder subkutan injiziert. Da die verabreichungsfertige Lösung nur begrenzt haltbar und die Sterilität der einmal aufgebrochenen Ampulle nicht mehr gesichert ist, muss die Injektionslösung unmittelbar vor Gebrauch hergestellt werden. Nicht sofort verbrauchte Anteile sind zu verwerfen.
  • -Ovulationsinduktion im Anschluss an eine Behandlung mit hMG bzw. FSH im Rahmen eines Ovulationsprotokolls bei anovulatorischer Sterilität oder ungenügender Follikelreifung.
  • -Wenn in der ersten Behandlungsphase mit hMG bzw. FSH (in einer der individuellen ovariellen Reaktion angepass­ten Dosierung) präovulatorische Estradiol-Plasmaspiegel (1,03,0 pmol/ml = 300900 pg/ml) erreicht sind und ultrasonographisch ein dominanter Follikel mit einem Durchmesser von mindestens 18 mm nachgewiesen ist, wird hMG bzw. FSH abgesetzt. Zur Auslösung der Ovulation wird 2448 Stunden später eine einzige Dosis von 5000–10’000 I.E. Pregnyl verabreicht. Die Ovulation erfolgt meist 3248 Stunden später.
  • -Da Follikel mit einer Grösse von 15 mm eine Schwangerschaft auslösen können, sind zusätzlich höchstens zwei Follikel mit einer Grösse über 15 mm akzeptabel. Falls diese Grenze überschritten ist, sollte keine hCG-Gabe erfolgen, um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden.
  • -Der Patientin wird empfohlen, vom Tag vor der Verabreichung von Pregnyl und bis zum Nachweis der Ovulation täglich Geschlechtsverkehr zu haben. Wenn es trotz einer Ovulation nicht zu einer Schwangerschaft kommt, kann der gleiche Behandlungszyklus wiederholt werden.
  • -Für weitere Einzelheiten wird auf die Fachinformationen von hMG- bzw. FSH-Präparaten verwiesen.
  • -Bei Lutealinsuffizienz können zur Verlängerung der Lutealphase und zur Stabilisierung des Corpus luteum über einen Zeitraum von 9 Tagen nach der Ovulation bis zu 3 Injektionen Pregnyl zu je 5000 I.E. verabreicht werden.
  • -Bei Frauen mit polyzystischen Ovarien kann die Schwangerschaft begünstigt werden, wenn vor der hMG-Therapie durch Gabe eines GnRH-Agonisten ein hypogonadotroper Effekt erzielt wird.
  • -Vorbereitung des Follikels zur Punktion im Anschluss an eine Stimulation mit hMG oder FSH bei kontrollierten ovariellen Hyperstimulationsprogrammen.
  • -Wenn in der ersten Behandlungsphase mit hMG bzw. FSH erhöhte präovulatorische Estradiol-Plasmaspiegel (1,01,3 pmol/ml = 300400 pg/ml) erreicht und ultrasonographisch mindestens 3 Follikel mit einem Durchmesser von 1620 mm nachgewiesen sind, wird hMG bzw. FSH abgesetzt. 30–40 Stunden nach der letzten hMG-Injektion erfolgt die Vorbereitung der Follikel zur Punktion mit der Verabreichung von Pregnyl in einer Dosis von 5000–10’000 I.E. Für weitere Einzelheiten wird auf die Fachinformation von hMG- bzw. FSH-Präparaten verwiesen.
  • -Pregnyl sollte nur dann verabreicht werden, wenn obengenannte Bedingungen erfüllt sind. Das Absaugen der Oozyten erfolgt 3236 Stunden nach der Pregnyl-Injektion.
  • +·Ovulationsinduktion im Anschluss an eine Behandlung mit hMG bzw. FSH im Rahmen eines Ovulationsprotokolls bei anovulatorischer Sterilität oder ungenügender Follikelreifung:Wenn in der ersten Behandlungsphase mit hMG bzw. FSH (in einer der individuellen ovariellen Reaktion angepassten Dosierung) präovulatorische Estradiol-Plasmaspiegel (1,0-3,0 pmol/ml = 300-900 pg/ml) erreicht sind und sonographisch ein dominanter Follikel mit einem Durchmesser von mindestens 18 mm nachgewiesen ist, wird hMG bzw. FSH abgesetzt. Zur Auslösung der Ovulation wird 24-48 Stunden später eine einzige Dosis von 5'000-10'000 I.E. Pregnyl verabreicht. Die Ovulation erfolgt meist 32-48 Stunden später.Falls mehr als zwei Follikel mit einer Grösse >15 mm vorliegen, sollte wegen des erhöhten Risikos einer Mehrlingsschwangerschaft keine hCG-Gabe erfolgen.Der Patientin wird empfohlen, vom Tag vor der Verabreichung von Pregnyl bis zum Nachweis der Ovulation täglich Geschlechtsverkehr zu haben. Wenn es trotz einer Ovulation nicht zu einer Schwangerschaft kommt, kann ein erneuter Behandlungszyklus durchgeführt werden.Für weitere Einzelheiten wird auf die Fachinformationen der hMG- bzw. FSH-Präparate verwiesen.
  • +·Bei Lutealinsuffizienz können zur Verlängerung der Lutealphase und zur Stabilisierung des Corpus luteum über einen Zeitraum von 9 Tagen nach der Ovulation bis zu 3 Injektionen Pregnyl zu je 5000 I.E. verabreicht werden.Bei Frauen mit polyzystischen Ovarien kann das Eintreten einer Schwangerschaft begünstigt werden, wenn vor der hMG-Therapie durch Gabe eines GnRH-Agonisten ein hypogonadotroper Effekt erzielt wird.
  • +·Vorbereitung des Follikels zur Punktion im Anschluss an eine Stimulation mit hMG oder FSH bei kontrollierten ovariellen Hyperstimulationsprogrammen:Wenn in der ersten Behandlungsphase mit hMG bzw. FSH erhöhte präovulatorische Estradiol-Plasmaspiegel (1,0-1,3 pmol/ml = 300-400 pg/ml) erreicht und sonographisch mindestens 3 Follikel mit einem Durchmesser von 16-20 mm nachgewiesen sind, wird hMG bzw. FSH abgesetzt. 24-48 Stunden nach der letzten rFSH-Injektion erfolgt durch Verabreichung von Pregnyl in einer Dosis von 5000-10'000 I.E die Vorbereitung der Follikel zur Punktion. Für weitere Einzelheiten wird auf die Fachinformationen der hMG- bzw. FSH-Präparate verwiesen.Pregnyl sollte nur dann verabreicht werden, wenn obengenannte Bedingungen erfüllt sind. Das Absaugen der Oozyten erfolgt 32-36 Stunden nach der Pregnyl-Injektion.
  • -Hypogonadotroper Hypogonadismus: 23× wöchentlich 10002000 I.E. Bei Sterilität (ungenügende Spermatogenese) wird die hCG-Dosis mit 75 I.E. eines Gonadotropins (1 I.E. entspricht hier der Aktivität von 1 I.E. hFSH und 1 I.E. hLH) täglich oder 23× wöchentlich über einen Zeitraum von mind. 3 Monaten kombiniert. Für weitere Einzelheiten zur Dosierung von HMG wird auf die Fachinformation entsprechender Präparate verwiesen. Sobald sich die Spermatogenese gebessert hat, kann eine Weiterbehandlung mit hCG allein ausreichend sein.
  • -Zur Kontrolle der Behandlung sollte mindestens einmal monatlich ein Spermiogramm angefertigt werden.
  • -– Verzögerte Pubertät: 23× wöchentlich 1500 I.E. während 36 Monaten.
  • +·Hypogonadotroper Hypogonadismus: 2-3× wöchentlich 1000-2000 I.E. Bei Sterilität (ungenügende Spermatogenese) wird die hCG-Dosis mit 75 I.E. eines Gonadotropins (1 I.E. entspricht hier der Aktivität von 1 I.E. hFSH und 1 I.E. hLH) täglich oder 2-3× wöchentlich über einen Zeitraum von mind. 3 Monaten kombiniert. Für weitere Einzelheiten zur Dosierung von HMG wird auf die Fachinformation entsprechender Präparate verwiesen. Sobald sich die Spermatogenese gebessert hat, kann eine alleinige Weiterbehandlung mit hCG ausreichend sein.Zur Kontrolle der Behandlung sollte mindestens einmal monatlich ein Spermiogramm angefertigt werden.
  • +·verzögerte Pubertät: 2-3× wöchentlich 1500 I.E. während 3-6 Monaten.
  • +Art der Anwendung
  • +Die gefriergetrocknete Substanz wird im Lösungsmittel aufgelöst und langsam intramuskulär oder subkutan injiziert. Da die verabreichungsfertige Lösung nur begrenzt haltbar und die Sterilität der einmal angebrochenen Ampulle nicht mehr gesichert ist, muss die Injektionslösung unmittelbar vor Gebrauch hergestellt werden. Nicht sofort verbrauchte Anteile sind zu verwerfen.
  • +Spezielle Dosierungsempfehlungen
  • +Kinder und Jugendliche: Pregnyl ist in dieser Altersgruppe ausschliesslich bei Knaben mit Pubertas tarda indiziert. Zur entsprechenden Dosierungsempfehlung siehe oben.
  • +Ältere Patienten: Es liegen keine spezifischen Daten zur Therapie des männlichen Hypogonadismus bei Patienten >65 Jahre vor.
  • +Leber- und Niereninsuffizienz: Pregnyl wurde bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion nicht spezifisch untersucht. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gegeben werden.
  • +
  • -Infertilität ohne Beeinträchtigung der Follikelreifung.
  • -Hyperstimulation der Ovarien nach hMG bzw. FSH.
  • -Ovarialzysten ohne Beziehung zum polyzystischen Ovarialsyndrom.
  • -Gynäkologische Blutungen unbekannter Ursache.
  • -Sexualhormon-abhängige Tumore wie Ovarial-, Endometrium- und Mamma-Karzinom.
  • -Missbildungen der Sexualorgane, die eine Schwangerschaft unmöglich machen.
  • -Uterus myomatosus, der eine Schwangerschaft unmöglich macht
  • -Stillzeit.
  • +·Infertilität ohne Beeinträchtigung der Follikelreifung
  • +·Hyperstimulation der Ovarien nach Behandlung mit hMG bzw. FSH
  • +·Ovarialzysten ohne Beziehung zum polyzystischen Ovarialsyndrom
  • +·abnormale (nicht menstruelle) vaginale Blutungen unbekannter Ursache
  • +·Sexualhormon-abhängige Tumore wie Ovarial-, Endometrium- oder Mamma-Karzinom
  • +·Missbildungen der Reproduktionsorgane, die eine Schwangerschaft unmöglich machen
  • +·Uterus myomatosus, der eine Schwangerschaft unmöglich macht
  • +·Stillzeit
  • -Infertilität, die nicht durch hypogonadotropen Hypogonadismus verursacht wird.
  • -Sexualhormon-abhängige Tumore, wie Prostata- oder Mammakarzinom, oder entsprechender Verdacht.
  • +·Infertilität, die nicht durch hypogonadotropen Hypogonadismus verursacht wird
  • +·Sexualhormon-abhängige Tumore, wie Prostata- oder Mammakarzinom, oder entsprechender Verdacht.
  • -Nachgewiesene Überempfindlichkeit gegen hCG oder andere Gonadotropine (hMG, FSH) oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • -Hyperprolaktinämie.
  • -Tumoren der Hypophyse oder des Hypothalamus, unbehandelte Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebennieren.
  • +·Hyperprolaktinämie
  • +·Tumoren der Hypophyse oder des Hypothalamus
  • +·unbehandelte Erkrankungen der Schilddrüse oder der Nebennieren
  • +·nachgewiesene Überempfindlichkeit gegenüber hCG, anderen Gonadotropinen (hMG, FSH) oder einem der sonstigen Bestandteile (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei der Frau und beim Mann
  • -Bei Auftreten von Überempfindlichkeitserscheinungen muss die Behandlung abgebrochen werden.
  • -Vereinzelt kann es nach chronischer Gabe von hCG zur Bildung von Antikörpern gegen hCG kommen, weshalb der Behandlungserfolg ausbleiben kann.
  • +Überempfindlichkeitsreaktionen
  • +Über lokale und systemische Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Anaphylaxie und Angioödem wurde berichtet. Falls eine Überempfindlichkeitsreaktion vermutet wird, soll die Behandlung mit Pregnyl abgebrochen werden.
  • +Die Patienten sollen auf unkontrollierte nicht-gonadale endokrinologische Erkrankungen (z.B. von Schilddrüse, Nebennieren oder Hypophyse) untersucht werden, und ggf. soll eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.
  • +Pregnyl soll nicht zur Gewichtsreduktion angewendet werden. hCG hat keine Wirkung auf den Fettmetabolismus, die Fettverteilung oder den Appetit.
  • -Das Risiko venöser und/oder arterieller Thromboembolien während oder nach der Behandlung mit Gonadotropinen nimmt zu z.B. bei positiver Familienanamnese (d.h. venöse oder arterielle Thromboembolien bei einem Geschwister- oder Elternteil in jungen Lebensjahren), Adipositas (Body Mass Index ≥30 [kg/m²]) oder Thrombophilie. Bei diesen Frauen sollte der Nutzen einer IVF Behandlung gegen die aufgeführten Risiken sorgfältig abgewogen werden. Zu beachten gilt allerdings, dass die Inzidenz einer VTE auch bei einer Schwangerschaft erhöht ist.
  • -Vor Beginn der Behandlung muss die Patientin klinisch und endokrinologisch sorgfältig untersucht und das Fertilitätspotential ihres Partners abgeklärt werden. Des Weiteren sind die Patientin und ihr Partner darüber zu informieren, dass eine Behandlung von Fertilitätsstörungen mit Gonadotropinen mit dem Risiko einer ovariellen Hyperstimulation sowie mit einem erhöhten Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft verbunden ist.
  • -Bei Patientinnen, die wegen anovulatorischer Sterilität oder ungenügender Follikelreifung vorgängig mit hMG bzw. FSH behandelt werden, tritt in 5–6% aller Fälle eine Hyperstimulation der Ovarien ein. Die klinischen Symptome eines ovariellen Hyperstimulationssyndroms (OHSS) im Gefolge einer Gonadotropinbehandlung treten meist 5–10 Tage nach der Pregnyl-Gabe auf: grosse, zur Ruptur neigende Ovarialzysten, Aszites, Hydrothorax, Thromboembolien und kardiovaskulärer Schock. Bei Patientinnen mit polyzystischen Ovarien (chronische hyperandrogenämische Anovulation) ist dieses Risiko besonders gross. Im Zusammenhang mit einem ovariellen Hyperstimulationssyndrom wurde über vorübergehende abnorme Ergebnisse von Leberfunktionstests berichtet, die ein Anzeichen einer Leberfunktionsstörung und von morphologischen Veränderungen der Leberbiopsie begleitet sein können.
  • -Man unterscheidet drei Schweregrade des Hyperstimulationssyndroms: leicht, mässig, schwer. Bei der leichten Überstimulierung (Grad I) mit leichter Vergrösserung der Ovarien (Ovargrösse 5–7 cm), exzessiver Steroidsekretion und abdominalen Beschwerden ist keine Therapie erforderlich, doch sollte die Patientin informiert und sorgfältig kontrolliert werden. Bei Hyperstimulation (Grad II) mit Ovarialzysten (Ovargrösse 8–10 cm), Abdominalsymptomatik, Übelkeit und Erbrechen sind eine klinische Überwachung und symptomatische Behandlung sowie gegebenenfalls ein intravenöser Volumenersatz bei stärkerer Hämokonzentration angezeigt. Eine schwere Hyperstimulation (Grad III, Häufigkeit <2%) – mit grossen Ovarialzysten (Ovargrösse >12 cm), Aszites, Hydrothorax, aufgetriebenem Abdomen, Bauchschmerzen, Dyspnoe, Salzretention, Hämokonzentration, erhöhter Blutviskosität und erhöhter Thrombozytenaggregation mit der Gefahr von Thromboembolien – kann lebensgefährlich sein und erfordert eine stationäre Behandlung mit geeigneten Massnahmen zur Erhaltung der Vitalfunktionen und Wiederherstellung des Elektrolyt-Gleichgewichts. Im Übrigen ist die Therapie konservativ. Das Hyperstimulationssyndrom bildet sich mit der Zeit allmählich zurück.
  • -Sollten bereits in der ersten Behandlungsphase (Induktion der Follikelreifung mit hMG bzw. FSH) Anzeichen einer ovariellen Hyperstimulation auftreten (mehr als eine tägliche Verdoppelung der Estradiol-Plasmaspiegel innerhalb von 2–3 aufeinanderfolgenden Tagen), ist dies ein Warnsignal einer Überreaktion und kann auf eine ungewollte Hyperstimulation hinweisen. Falls der Östrogen-Plasmaspiegel 1200 pg/ml überschreitet, und/oder die Ultraschalluntersuchung mehr als vier Follikel mit einer Grösse von ≥18 mm aufzeigt, ist die Verabreichung von HMG bzw. FSH sofort abzubrechen. Die anschliessende Verabreichung von hCG ist in solchen Fällen streng kontraindiziert, und der Patientin soll in solchen Situationen zu sexueller Abstinenz geraten werden.
  • -Da der Übergang zwischen gewünschtem Behandlungserfolg und ovarieller Hyperstimulation fliessend ist, ist eine engmaschige (alle 1–2 Tage durchgeführte) klinische, sonographische und endokrinologische Überwachung der ovariellen Reaktion der Patientin unerlässlich, um mögliche Zeichen eines Hyperstimulationssyndroms frühzeitig erkennen zu können.
  • -Mehrlingsschwangerschaften treten unter einer Therapie mit Gonadotropinen bei etwa 20% aller Patientinnen ein. Etwa drei Viertel davon sind Zwillingsschwangerschaften. Bei medizinisch-assistierten Reproduktionstechniken ist das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften von der Zahl der transferierten Oozyten bzw. Embryonen abhängig.
  • -Es besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko extrauteriner Schwangerschaften, besonders bei Patientinnen mit tubaren Erkrankungen in der Anamnese.
  • -Die Häufigkeit von angeborenen Missbildungen nach der assistierten Reproduktionstechnologie (ART) kann etwas höher sein als bei der natürlichen Empfängnis. Dies kann im Zusammenhang mit Risikofaktoren bei den Eltern (z.B. Alter der Mutter, Spermienqualität) und Mehrlingsschwangerschaften nach ART stehen. Es gibt keine Hinweise, dass die Anwendung von Gonadotropinen während der ART mit einem erhöhten Risiko von angeborenen Missbildungen assoziiert ist.
  • +Vor Beginn der Behandlung muss die Patientin klinisch und endokrinologisch sorgfältig untersucht und das Fertilitätspotential ihres Partners abgeklärt werden. Des Weiteren sind die Patientin und ihr Partner über die nachfolgend beschriebenen Risiken einer Behandlung von Fertilitätsstörungen mit Gonadotropinen zu informieren.
  • +Ovarielles Hyperstimulationssyndrom (OHSS)
  • +Ein OHSS ist ein medizinisches Ereignis, das sich von einer unkomplizierten Ovarialvergrösserung unterscheidet. Es wird bei 5-6% der Patientinnen unter kontrollierter ovarieller Hyperstimulation beobachtet. Bei einem OHSS kommt es infolge hoher Sexualsteroid-Konzentrationen zu einer erhöhten Gefässpermeabilität, was zu einer Flüssigkeitsverschiebung in den peritonealen und pleuralen, selten auch in den perikardialen Raum führen kann.
  • +In jeder Einrichtung, welche ovarielle Stimulationsbehandlungen durchführt, sollte daher ein standardmässiges Management des OHSS implementiert und ggf. befolgt werden.
  • +Ein OHSS kann in drei Schweregraden auftreten:
  • +Klinische Zeichen eines leichten und mässigen OHSS sind Bauchschmerzen, Übelkeit, Diarrhoe, leichte bis mässige Vergrösserung der Ovarien und Ovarialzysten.
  • +Klinische Zeichen eines schweren OHSS sind grosse Ovarialzysten, akute Bauchschmerzen, aufgetriebenes Abdomen, Aszites, Pleuraerguss, Hydrothorax, Dyspnoe, Salzretention, Oligurie, Hämokonzentration, hämatologische Anomalien und Gewichtszunahme. In seltenen Fällen kann es in Verbindung mit einem OHSS zu venösen oder arteriellen Thromboembolien kommen. Auch über transiente Veränderungen der Leberfunktionstestwerte, die auf eine hepatische Dysfunktion mit oder ohne morphologische Veränderungen in der Leberbiopsie hindeuten, wurden in Verbindung mit einem OHSS berichtet. Weitere, sehr seltene Komplikationen eines OHSS stellen Ovarialtorsion und Hämoperitoneum dar.
  • +Ein schweres OHSS kann lebensbedrohlich sein.
  • +Ein OHSS kann durch die Verabreichung von humanem Choriongonadotropin (hCG) und durch eine Schwangerschaft (endogenes hCG) ausgelöst werden. Ein frühes OHSS tritt normalerweise innerhalb von 10 Tagen nach hCG-Gabe auf und kann mit einem übermässigen Ansprechen der Ovarien auf die Gonadotropin-Stimulation zusammenhängen. Ein spätes OHSS tritt mehr als 10 Tage nach der hCG-Gabe als Folge der hormonellen Umstellung während der Schwangerschaft auf. Aufgrund des Risikos der Entwicklung eines OHSS sollte die Patientin über mindestens 2 Wochen nach der hCG-Applikation beobachtet werden.
  • +Frauen mit bekannten Risikofaktoren für eine starke ovarielle Reaktion können besonders anfällig für die Entwicklung eines OHSS während oder nach der Behandlung mit Pregnyl sein. Bei Frauen im ersten Zyklus einer ovariellen Stimulation, deren Risikofaktoren nur teilweise bekannt sind, wird eine engmaschige Überwachung auf mögliche Frühsymtptome eines OHSS empfohlen.
  • +Um das Risiko eines OHSS zu reduzieren, sollte die empfohlene Dosierung eingehalten werden. Für alle Patienten vor und während der Stimulationstherapie wird eine sorgfältige Überwachung des Östradiolspiegels sowie der ovariellen Reaktion und der follikulären Entwicklung durch Sonographie empfohlen. Bei einer assistierten Reproduktionstechnologie (ART) besteht ein erhöhtes Risiko für ein OHSS ab 18 oder mehr Follikeln mit einem Durchmesser von ≥11 mm. Liegen insgesamt 30 oder mehr Follikel vor, wird empfohlen, kein hCG zu verabreichen.
  • +In Abhängigkeit vom Ansprechen der Ovarien können folgende Massnahmen dazu beitragen, das Risiko eines OHSS zu reduzieren:
  • +·Unterbrechung der Stimulation mit einem Gonadotropin für maximal 3 Tage (Coasting);
  • +·Verabreichung von weniger als 10'000 I.E. urinärem hCG für die Auslösung der abschliessenden Eizellreifung, z.B. 5000 I.E. urinäres hCG;
  • +·vollständiger Verzicht auf die hCG-Verabreichung und Abbruch des Behandlungszyklus;
  • +·Verzicht auf den Embryotransfer und Kryokonservierung der Oozyten oder Embryonen;
  • +·Vermeidung einer Verabreichung von hCG zur Unterstützung der Lutealphase.
  • +Die Einhaltung der empfohlenen Pregnyl-Dosis und des empfohlenen Behandlungsschemas sowie eine sorgfältige Überwachung des Ansprechens der Ovarien ist wichtig, um das Risiko eines OHSS zu verringern.
  • +Ovarielle Torsion
  • +·Ovarielle Torsionen wurden unter Behandlung mit Gonadotropinen, einschliesslich Pregnyl, beobachtet. Mögliche Risikofaktoren für eine ovarielle Torsion sind OHSS, Schwangerschaft, vorausgehende abdominale Eingriffe, bestehende oder frühere Ovarialzysten sowie eine Ovartorsion in der Anamnese. Das Risiko einer Schädigung der Ovarien aufgrund der reduzierten Blutzufuhr kann durch eine frühe Diagnose und sofortige Detorsion reduziert werden.
  • +Mehrlingsschwangerschaften
  • +Nach einer Ovulationsinduktion mit gonadotropen Hormonen ist die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft gegenüber der spontanen Konzeption erhöht. Bei der Mehrzahl der Mehrlingsschwangerschaften handelt es sich um Zwillingsschwangerschaften.
  • +Bei Frauen, welche sich einer ART unterziehen, hängt das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft insbesondere von der Anzahl der transferierten Embryonen ab. Unter solchen Programmen liegt die Inzidenz von Mehrlingsschwangerschaften bei etwa 20%.
  • +Das Risiko für eine Mehrlingsschwangerschaft kann durch Einhaltung der empfohlenen Dosierung reduziert werden.
  • +Ektope Schwangerschaft
  • +Infertile Frauen, die sich einer ART unterziehen, weisen eine erhöhte Inzidenz ektoper Schwangerschaften auf. Es ist daher wichtig, frühzeitig das Vorliegen einer intrauterinen Schwangerschaft sonographisch zu bestätigen.
  • +Aborte
  • +Die Abortrate ist bei Frauen, die sich einer ART unterziehen, höher als in der Allgemeinbevölkerung.
  • +Thromboembolische Ereignisse
  • +Das Risiko arterieller und/oder venöser thromboembolischer Ereignisse ist während und nach einer Behandlung mit Gonadotropinen (einschliesslich Pregnyl) erhöht. Über solche Ereignisse wurde sowohl im Zusammenhang mit einem OHSS als auch unabhängig davon berichtet. Ein erhöhtes Risiko besteht insbesondere bei Vorliegen weiterer Risikofaktoren wie Thrombophilie, Adipositas (BMI >30 kg/m²) oder positiver Eigen- oder Familienanamnese (d.h. thromboembolische Ereignisse in jungen Jahren bei einem Geschwister oder einem Elternteil). In solchen Fällen sollte der Nutzen einer ART gegenüber den genannten Risiken sorgfältig abgewogen werden. Es ist jedoch zu beachten, dass auch während einer Schwangerschaft das VTE-Risiko erhöht ist.
  • +Kongenitale Anomalien
  • +Die Häufigkeit angeborener Missbildungen kann nach einer ART etwas höher sein als bei der natürlichen Konzeption. Diese leicht erhöhte Inzidenz kann im Zusammenhang mit Risikofaktoren bei den Eltern (z.B. Alter der Mutter, Spermienqualität) und der erhöhten Inzidenz von Mehrlingsschwangerschaften nach ART stehen. Es gibt keine Hinweise, dass die Anwendung von Gonadotropinen während der ART mit einem erhöhten Risiko kongenitaler Anomalien assoziiert ist.
  • -Bei männlichen Patienten führt die Pregnyl-Therapie zu erhöhter Androgenproduktion. Daher ist Folgendes zu beachten:
  • -Bei Behandlung von präpubertären Jugendlichen mit Pregnyl ist Vorsicht geboten, um einen vorzeitigen Epiphysenschluss und eine frühzeitige sexuelle Entwicklung zu vermeiden. Falls erforderlich, muss Pregnyl niedriger dosiert oder abgesetzt werden.
  • -Bei männlichen Patienten mit Erkrankungen, die sich durch Flüssigkeitsretention verschlimmern können, wie latente oder manifeste Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Hypertonie, Epilepsie, Migräne (auch latent bzw. in der Anamnese) oder Asthma, sollte Pregnyl nur unter strenger ärztlicher Überwachung und in herabgesetzter Dosierung verabreicht werden, da eine erhöhte Androgenproduktion gelegentlich eine Verschlechterung oder ein Rezidiv dieser Erkrankungen hervorrufen kann.
  • -Um eine mögliche Desensibilisierung der Leydigschen Zellen zu vermeiden, sollten die Testosteron-Plasmaspiegel während der ganzen Dauer der Behandlung kontrolliert und die Dosierung von Pregnyl dementsprechend angepasst werden.
  • +Antikörperbildung
  • +Unter Anwendung von hCG kann es, insbesondere bei längerfristiger Gabe, zur Bildung von Antikörpern gegen hCG kommen. In seltenen Fällen kann aufgrund dieser Antikörper der Behandlungserfolg ausbleiben.
  • +Die Behandlung mit hCG führt zu einer erhöhten Androgenproduktion. Daher ist Folgendes zu beachten:
  • +·Bei Behandlung von präpubertären Jugendlichen mit Pregnyl ist Vorsicht geboten, um einen vorzeitigen Epiphysenschluss und eine frühzeitige sexuelle Entwicklung zu vermeiden. Falls erforderlich, muss Pregnyl niedriger dosiert oder abgesetzt werden.
  • +·Bei männlichen Patienten mit Erkrankungen, die sich durch Flüssigkeitsretention verschlimmern können, wie latente oder manifeste Herzinsuffizienz, Niereninsuffizienz, Hypertonie, Epilepsie, Migräne (auch latent bzw. in der Anamnese) oder Asthma, sollte Pregnyl nur unter strenger ärztlicher Überwachung und in reduzierter Dosierung verabreicht werden, da eine erhöhte Androgenproduktion gelegentlich eine Verschlechterung oder ein Rezidiv dieser Erkrankungen hervorrufen kann.
  • +·Um eine mögliche Desensibilisierung der Leydigschen Zellen zu vermeiden, sollten die Testosteron-Plasmaspiegel während der gesamten Dauer der Behandlung kontrolliert und ggf. die Dosierung von Pregnyl angepasst werden.
  • -Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Die Verabreichung von hCG in der Frühstschwangerschaft nach Follikelpunktion und Embryotransfer sowie bei Lutealphaseninsuffizienz dient durch Stimulation der Progesteronproduktion zur Unterstützung des Endometriums und Optimierung des Keimbettes in der Periimplantationsphase. Darüber hinaus besteht keine Indikation zur Anwendung von hCG in der Normalschwangerschaft.
  • -Es ist nicht bekannt, ob hCG in die Muttermilch übertritt und welche Wirkungen es auf den gestillten Säugling haben könnte. hCG ist während der Stillzeit kontraindiziert.
  • +Es sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren Frauen verfügbar. Die Verabreichung von hCG in der Frühstschwangerschaft nach Follikelpunktion und Embryotransfer sowie bei Lutealphaseninsuffizienz dient durch Stimulation der Progesteronproduktion zur Unterstützung des Endometriums und Optimierung des Keimbettes in der Periimplantationsphase. Darüber hinaus besteht keine Indikation zur Anwendung von hCG in der normalen Schwangerschaft.
  • +Es ist nicht bekannt, ob hCG in die Muttermilch übertritt und welche Auswirkungen es auf den gestillten Säugling haben könnte. hCG ist während der Stillzeit kontraindiziert.
  • +Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit einer Gonadotropin-Behandlung sind auch in der Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» beschrieben (siehe dort).
  • +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem (MedDRA) und Häufigkeit angegeben, welche in klinischen Studien und/oder nach der Marktzulassung unter Anwendung von hCG beobachtet wurden. Aufgrund der Art der Daten ist dabei nicht in allen Fällen die Zuordnung einer Häufigkeitskategorie möglich.
  • +Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert:
  • +Gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), nicht bekannt (Häufigkeit kann auf der Basis der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • +
  • -Gelegentlich: lokale allergische Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Hautausschlag, Schmerzen).
  • -Pregnyl kann lokale Reaktionen an der Injektionsstelle verursachen wie Bluterguss, Schmerzen, Rötung, Schwellung und Juckreiz.
  • +nicht bekannt: lokale Reaktionen an der Injektionsstelle (wie Erythem, Hautausschlag, Pruritus, Schwellung, Hämatome und Schmerzen).
  • -Im Zusammenhang mit der Gabe von FSH bzw. hCG kann es zu einem ovariellen Hyperstimulationssyndrom (OHSS) kommen. Eine ovarielle Hyperstimulation kann, insbesondere in schweren Fällen, mit einer oder mehrerer der folgenden unerwünschten Wirkungen einhergehen:
  • -Leichte bis mässige Vergrösserung der Ovarien, ovarielle Zysten (bei schwerem OHSS mit Ruptionsgefahr); Schmerzen in den Brüsten.
  • -Abdominalschmerzen, Übelkeit, Diarrhö, Gewichtszunahme, Aszites, Hydrothorax.
  • -Funktionsstörung der Gefässe
  • -In seltenen Fällen wurden Thromboembolien mit der FSH/hCG Therapie assoziiert, normalerweise in Verbindung mit einem schweren OHSS.
  • +Funktionsstörungen der Gefässe
  • +Selten: Thromboembolien (normalerweise in Verbindung mit einem schweren OHSS).
  • +Gastrointestinaltrakt
  • +nicht bekannt: Bauchschmerzen, Übelkeit, Diarrhoe, Aszites (als Komplikation eines schweren OHSS)
  • +Reproduktionssystem und Brust
  • +nicht bekannt: leichte bis mässige Vergrösserung der Ovarien, Schmerzen in den Brüsten, leichtes oder schweres OHSS, Ovarialzysten (im Zusammenhang mit einem OHSS; in schweren Fällen bis hin zur Ruptur).
  • -Beim präpubertären Knaben kann es zu einer Grössenzunahme des Penis mit Neigung zu Erektionen sowie gelegentlich zu leichten psychischen Veränderungen wie während der ersten Phase der Pubertät kommen.
  • +Beim präpubertären Knaben
  • +Nicht bekannt: Grössenzunahme des Penis mit Neigung zu Erektionen; leichte psychische Veränderungen wie während der ersten Phase der Pubertät.
  • -Humanes Choriongonadotropin (hCG) stimuliert die Keimdrüsenfunktion.
  • -Während der Follikelreifung wirkt LH (und hCG) auf die Thekazellen, was zu einer Erhöhung der Androgensynthese führt. Die Androgene werden dann von Granulosazellen, die durch FSH stimuliert werden, in Estradiol umgewandelt. In der Endphase der Follikelreifung fördert hCG die Ovulation, nach der Ovulation hält es die Funktion des Gelbkörpers aufrecht und verlängert die sekretorische Phase des Endometriums.
  • +Humanes Choriongonadotropin (hCG) stimuliert die Keimdrüsenfunktion. Während der Follikelreifung wirkt LH (und hCG) auf die Thekazellen, was zu einer Erhöhung der Androgensynthese führt. Die Androgene werden dann von Granulosazellen, die durch FSH stimuliert werden, in Estradiol umgewandelt. In der Endphase der Follikelreifung fördert hCG die Ovulation, nach der Ovulation hält es die Funktion des Corpus luteum aufrecht und verlängert die sekretorische Phase des Endometriums.
  • -Pregnyl enthält humanes Choriongonadotropin (hCG), das von der Plazenta sezerniert und aus dem Harn schwangerer Frauen gewonnen wird. Seine physiologischen Wirkungen entsprechen qualitativ weitgehend denen des hypophysären Gonadotropins LH (luteinisierendes Hormon; ICSH, interstitial cell stimulating hormone), doch wirkt es wegen der wesentlich längeren Halbwertszeit stärker.
  • +Pregnyl enthält humanes Choriongonadotropin (hCG), das von der Plazenta sezerniert und aus dem Harn schwangerer Frauen gewonnen wird. Seine physiologischen Wirkungen entsprechen qualitativ weitgehend jenen des hypophysären Gonadotropins LH (luteinisierendes Hormon; ICSH, interstitial cell stimulating hormone), doch wirkt es wegen der wesentlich längeren Halbwertszeit stärker.
  • -Pregnyl wird in bestimmten Fällen in Kombination mit hMG (humanes Menopausengonadotropin, Menotropin) oder FSH (follikelstimulierendes Hormon) verabreicht, d.h. sequentiell (nach hMG bzw. FSH) bei Fertilitätsstörungen der Frau bzw. gleichzeitig (mit hMG) bei Fertilitätsstörungen des Mannes.
  • -Es besteht kein Hinweis auf eine Beziehung zwischen dem Plasmaspiegel von hCG und seinen klinischen Wirkungen. Es gibt keinen Nachweis, dass hCG auf den Fettstoffwechsel, auf die Verteilung des Fettgewebes oder auf den Appetit wirkt. Pregnyl hat deshalb keine Indikation zur Kontrolle des Körpergewichts.
  • +Pregnyl wird in bestimmten Indikationen in Kombination mit hMG (humanes Menopausengonadotropin, Menotropin) oder FSH (follikelstimulierendes Hormon) verabreicht, d.h. sequentiell (nach hMG bzw. FSH) bei Fertilitätsstörungen der Frau bzw. gleichzeitig (mit hMG) bei Fertilitätsstörungen des Mannes.
  • +Es besteht kein Hinweis auf eine Beziehung zwischen dem hCG-Plasmaspiegel und seinen klinischen Wirkungen.
  • +Es gibt keinen Nachweis, dass hCG auf den Fettstoffwechsel, auf die Verteilung des Fettgewebes oder auf den Appetit wirkt. Pregnyl hat deshalb keine Indikation zur Kontrolle des Körpergewichts.
  • -Maximale Plasmaspiegel werden in Abhängigkeit von der Dosis beim Mann nach einmaliger subkutaner Injektion von hCG nach etwa 16 Stunden, nach intramuskulärer Injektion nach ca. 6 Std. erreicht. Bei der Frau werden die maximalen Plasmaspiegel unabhängig von der Art der Injektion nach etwa 20 Std. erreicht. Obwohl hohe interindividuelle Schwankungen beobachtet wurden, kann der geschlechtsspezifische Unterschied bei der i.m. Applikation auf die höhere Glutealfettschicht bei Frauen zurückgeführt werden.
  • -Intramuskuläre und subkutane Verabreichung von hCG sind in Bezug auf das Ausmass der Absorption (Bioverfügbarkeit) bioäquivalent.
  • +Die Pharmakokinetik von hCG weist eine hohe inter-individuelle Variabilität auf. Maximale Plasmaspiegel werden in Abhängigkeit von der Dosis beim Mann nach einmaliger subkutaner Injektion von hCG nach etwa 16 Stunden, nach intramuskulärer Injektion nach ca. 6 Std. erreicht. Bei der Frau werden die maximalen Plasmaspiegel unabhängig von der Art der Injektion nach etwa 20 Std. erreicht. Der geschlechtsspezifische Unterschied bei der i.m. Applikation wird auf die höhere Glutealfettschicht bei Frauen zurückgeführt.
  • +Die intramuskuläre und subkutane Verabreichung von hCG sind in Bezug auf das Ausmass der Absorption bioäquivalent.
  • -Humanes Choriongonadotropin (hCG) wird zu 8090% vorwiegend in den Nieren metabolisiert.
  • +Humanes Choriongonadotropin (hCG) wird zu 80-90% vorwiegend in den Nieren metabolisiert.
  • -Pregnyl ist bei 28 °C und lichtgeschützt aufzubewahren.
  • +Pregnyl ist bei 2-8 °C und lichtgeschützt aufzubewahren.
  • -Pregnyl Trockensub 1500 IE Amp c solv (1 ml) 3. (B)
  • -Pregnyl Trockensub 5000 IE Amp c solv (1 ml) 1. (B)
  • +Ampullen zu 1500 I.E.: 3 [B]
  • +Ampullen zu 5000 I.E.: 1 [B]
  • -August 2011.
  • -
  • +Dezember 2017.
  • +S-CCDS-MK8829-SOi-012017/MK8829-CHE-2017-016756
  • +
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