| 46 Änderungen an Fachinfo Sintrom 1 mitis |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Sintrom 1 mitis, Tabletten zu 1 mg Acenocoumarol.
- +Sintrom 4, Tabletten (mit Kreuzkerbe) zu 4 mg Acenocoumarol.
-Da es bedeutende individuelle Unterschiede gibt, sollte die Erhaltungsdosis auf der Basis der PT/INR Werte überprüft werden. PT/INR sollten regelmässig, z.B. mindestens einmal pro Monat, genau kontrolliert werden. Zur Standardisierung des PT wurde die «International Normalised Ratio» (INR) eingeführt.
- +Da es bedeutende individuelle Unterschiede gibt, sollte die Erhaltungsdosis auf der Basis der PT/INR Werte überprüft werden. PT/INR sollten regelmässig, z.B. mindestens einmal pro Monat, genau kontrolliert werden. Zur Standardisierung des PT wurde die "International Normalised Ratio" (INR) eingeführt.
-Es hat sich jedoch in ganz vereinzelten Fällen und bei bestimmten Risikopatienten (z.B. nach Myokardinfarkt) gezeigt, dass eine «Rebound-Hyperkoagulabilität» auftreten kann. Bei solchen Patienten sollte ein allmähliches Ausschleichen der Antikoagulantientherapie erfolgen.
- +Es hat sich jedoch in ganz vereinzelten Fällen und bei bestimmten Risikopatienten (z.B. nach Myokardinfarkt) gezeigt, dass eine "Rebound-Hyperkoagulabilität" auftreten kann. Bei solchen Patienten sollte ein allmähliches Ausschleichen der Antikoagulantientherapie erfolgen.
-Aufgrund des erhöhten Risikos von Blutungen ist Sintrom kontraindiziert bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit leichter bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (siehe auch «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Aufgrund des erhöhten Risikos von Blutungen ist Sintrom kontraindiziert bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit leichter bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (siehe auch "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Aufgrund des erhöhten Risikos von Blutungen ist Sintrom kontraindiziert bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit leichter bis mässig eingeschränkter Leberfunktion. (siehe auch «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Aufgrund des erhöhten Risikos von Blutungen ist Sintrom kontraindiziert bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit leichter bis mässig eingeschränkter Leberfunktion. (siehe auch "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Erfahrungen mit oralen Antikoagulantien einschliesslich Acenocoumarol bei Kindern sind begrenzt. Der Beginn und die Überwachung einer Behandlung sollte in einer spezialisierten medizinischen Abteilung vorgenommen werden. Es wird empfohlen, die Behandlung vorsichtig und unter häufigeren Kontrollen der PT/INR-Werte durchzuführen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Erfahrungen mit oralen Antikoagulantien einschliesslich Acenocoumarol bei Kindern sind begrenzt. Der Beginn und die Überwachung einer Behandlung sollte in einer spezialisierten medizinischen Abteilung vorgenommen werden. Es wird empfohlen, die Behandlung vorsichtig und unter häufigeren Kontrollen der PT/INR-Werte durchzuführen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Behandlung muss bei einer tieferen Dosis begonnen werden. Die mittlere Kontrolldosis ist bei älteren Patienten tiefer als bei jüngeren, üblicherweise um ½ bis ¾ der Dosis. Ältere Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden, sollten besonders sorgfältig überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Die Behandlung muss bei einer tieferen Dosis begonnen werden. Die mittlere Kontrolldosis ist bei älteren Patienten tiefer als bei jüngeren, üblicherweise um ½ bis ¾ der Dosis. Ältere Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden, sollten besonders sorgfältig überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen».
- +Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" .
-·Bekannte Überempfindlichkeit auf Acenocoumarol oder verwandte Cumarin-Derivate oder einen der Hilfsstoffe.
-·Schwangerschaft.
-·Mangelnde Kooperationsbereitschaft (z.B. nicht überwachte und senile Patienten, Alkoholiker sowie Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen).
-·Sintrom ist weiter bei allen pathologischen Zuständen kontraindiziert, bei denen das Risiko einer Blutung grösser ist als der mögliche klinische Nutzen, wie bei: hämorrhagischer Diathese; kürzlich erfolgten oder vorgesehenen chirurgischen Eingriffen am Zentralnervensystem, bei Augenoperationen und traumatisierenden Eingriffen mit ausgedehnter Freilegung von Gewebe; Magen-Darm-Ulzera oder bei manifesten Blutungen im Gastrointestinaltrakt, Urogenitaltrakt oder respiratorischen System; bei zerebrovaskulären Hämorrhagien, Perikarditis, perikardialen Ergüssen und infektiöser Endokarditis; schwerer Hypertonie, schweren Leber- oder Nierenerkrankungen (Leber- oder Niereninsuffizienz); erhöhter fibrinolytischer Aktivität, wie nach Operationen an Lunge, Prostata, Uterus usw.
- +-Bekannte Überempfindlichkeit auf Acenocoumarol oder verwandte Cumarin-Derivate oder einen der Hilfsstoffe.
- +-Schwangerschaft.
- +-Mangelnde Kooperationsbereitschaft (z.B. nicht überwachte und senile Patienten, Alkoholiker sowie Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen).
- +-Sintrom ist weiter bei allen pathologischen Zuständen kontraindiziert, bei denen das Risiko einer Blutung grösser ist als der mögliche klinische Nutzen, wie bei: hämorrhagischer Diathese; kürzlich erfolgten oder vorgesehenen chirurgischen Eingriffen am Zentralnervensystem, bei Augenoperationen und traumatisierenden Eingriffen mit ausgedehnter Freilegung von Gewebe; Magen-Darm-Ulzera oder bei manifesten Blutungen im Gastrointestinaltrakt, Urogenitaltrakt oder respiratorischen System; bei zerebrovaskulären Hämorrhagien, Perikarditis, perikardialen Ergüssen und infektiöser Endokarditis; schwerer Hypertonie, schweren Leber- oder Nierenerkrankungen (Leber- oder Niereninsuffizienz); erhöhter fibrinolytischer Aktivität, wie nach Operationen an Lunge, Prostata, Uterus usw.
-Bei der Behandlung mit Sintrom kann es zu massiven oder tödlichen Blutungen kommen (incl. haemorrhagischer und hypovolämischer Schock). Risikofaktoren für Blutungen sind eine hohe Intensität der Antikoagulation (INR>4.0), Alter ≥65 Jahre, eine Vorgeschichte von höchst variablen INRs, eine Vorgeschichte von gastrointestinalen Blutungen, Bluthochdruck, zerebrovaskuläre Erkrankung, schwere Herzerkrankung, Anaemie, bösartiger Tumor, Trauma, Niereninsuffizienz, Begleitmedikationen (siehe «Interaktionen»), Langzeittherapie mit Sintrom.
- +Bei der Behandlung mit Sintrom kann es zu massiven oder tödlichen Blutungen kommen (incl. haemorrhagischer und hypovolämischer Schock). Risikofaktoren für Blutungen sind eine hohe Intensität der Antikoagulation (INR>4.0), Alter ≥65 Jahre, eine Vorgeschichte von höchst variablen INRs, eine Vorgeschichte von gastrointestinalen Blutungen, Bluthochdruck, zerebrovaskuläre Erkrankung, schwere Herzerkrankung, Anaemie, bösartiger Tumor, Trauma, Niereninsuffizienz, Begleitmedikationen (siehe "Interaktionen" ), Langzeittherapie mit Sintrom.
-Bei einem bekannten oder vermuteten Mangel an Protein C oder Protein S (z.B. abnorme Blutung nach Verletzung) ist Vorsicht geboten (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Bei einem bekannten oder vermuteten Mangel an Protein C oder Protein S (z.B. abnorme Blutung nach Verletzung) ist Vorsicht geboten (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Sintrom sollte nur mit Vorsicht bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz angewendet werden, da bei eingeschränkter Nierenfunktion eine Akkumulation von Sintrom-Metaboliten möglich ist (siehe auch «Dosierung/Anwendung» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Sintrom sollte nur mit Vorsicht bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz angewendet werden, da bei eingeschränkter Nierenfunktion eine Akkumulation von Sintrom-Metaboliten möglich ist (siehe auch "Dosierung/Anwendung" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Bei eingeschränkter Leberfunktion ist wegen einer möglichen Beeinträchtigung der Bildung von Gerinnungsfaktoren oder der unter Umständen zugrunde liegenden Thrombozytenfunktionsstörung besondere Vorsicht geboten (s. «Dosierung/Anwendung»).
- +Bei eingeschränkter Leberfunktion ist wegen einer möglichen Beeinträchtigung der Bildung von Gerinnungsfaktoren oder der unter Umständen zugrunde liegenden Thrombozytenfunktionsstörung besondere Vorsicht geboten (s. "Dosierung/Anwendung" ).
-Bei schwerer Herzinsuffizienz muss sehr vorsichtig dosiert werden, da die Aktivierbarkeit bzw. Gamma-Carboxylierung der Gerinnungsfaktoren bei Vorliegen einer Stauungsleber eingeschränkt sein kann (s. «Dosierung/Anwendung»). Wird die Leberstauung jedoch aufgehoben, kann eine Dosissteigerung notwendig sein.
- +Bei schwerer Herzinsuffizienz muss sehr vorsichtig dosiert werden, da die Aktivierbarkeit bzw. Gamma-Carboxylierung der Gerinnungsfaktoren bei Vorliegen einer Stauungsleber eingeschränkt sein kann (s. "Dosierung/Anwendung" ). Wird die Leberstauung jedoch aufgehoben, kann eine Dosissteigerung notwendig sein.
-Es wurde berichtet, dass die Wirkung von oralen Antikoagulantien durch gleichzeitige Behandlung mit Hypericum-Präparaten abgeschwächt werden kann (Risiko der ungenügenden Antikoagulation; siehe «Interaktionen»).
- +Es wurde berichtet, dass die Wirkung von oralen Antikoagulantien durch gleichzeitige Behandlung mit Hypericum-Präparaten abgeschwächt werden kann (Risiko der ungenügenden Antikoagulation; siehe "Interaktionen" ).
-Aminoglutethimid, antineoplastisch wirksame Arzneimittel (Azathioprin, 6-Mercaptopurin), Barbiturate (z.B. Phenobarbital), Carbamazepin, Cholestyramin (s. «Überdosierung»), HIV Proteasehemmer (z.B. Ritonavir, Nelfinavir), Griseofulvin, orale Kontrazeptiva, Rifampicin und Johanniskraut (Hypericum perforatum) (diese Interaktion wurde mit Warfarin und Phenprocoumon beschrieben und kann für Acenocoumarol nicht ausgeschlossen werden).
- +Aminoglutethimid, antineoplastisch wirksame Arzneimittel (Azathioprin, 6-Mercaptopurin), Barbiturate (z.B. Phenobarbital), Carbamazepin, Cholestyramin (s. "Überdosierung" ), HIV Proteasehemmer (z.B. Ritonavir, Nelfinavir), Griseofulvin, orale Kontrazeptiva, Rifampicin und Johanniskraut (Hypericum perforatum) (diese Interaktion wurde mit Warfarin und Phenprocoumon beschrieben und kann für Acenocoumarol nicht ausgeschlossen werden).
-Bei Müttern geht die Wirksubstanz in die Milch über. Gemäss limitierten verfügbaren Daten handelt es sich jedoch um so kleine Mengen, dass beim Säugling keine unerwünschten Effekte zu erwarten sind. Vorsichtshalber wird jedoch empfohlen, den betroffenen Säuglingen zur Prophylaxe 1x wöchentlich 1 mg Vitamin K zu geben.
- +Bei Müttern geht die Wirksubstanz in die Milch über. Gemäss limitierten verfügbaren Daten handelt es sich jedoch um so kleine Mengen, dass beim Säugling keine unerwünschten Effekte zu erwarten sind. Vorsichtshalber wird jedoch empfohlen, den betroffenen Säuglingen zur Prophylaxe 1x wöchentlich 1 mg Vitamin K zu geben.
-Sintrom hat keinen bekannten Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen. Patienten sollten jedoch angewiesen werden ihre «Antikoagulations-Karte» bei sich zu tragen.
- +Sintrom hat keinen bekannten Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen. Patienten sollten jedoch angewiesen werden ihre "Antikoagulations-Karte" bei sich zu tragen.
-«Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1'000, «selten» (<1/1'000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +"Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1'000, "selten" (<1/1'000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Es liegen keine klinischen Daten zu Acenocoumarol bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion vor. Basierend auf der renalen Ausscheidung von Acenocoumarol kann eine mögliche Akkumulation von Metaboliten bei eingeschränkter Nierenfunktion nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist die Anwendung von Acenocoumarol bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert und Vorsicht ist geboten bei Patienten mit leichter bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (siehe auch «Dosierung/Anwendung», «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es liegen keine klinischen Daten zu Acenocoumarol bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion vor. Basierend auf der renalen Ausscheidung von Acenocoumarol kann eine mögliche Akkumulation von Metaboliten bei eingeschränkter Nierenfunktion nicht ausgeschlossen werden. Deshalb ist die Anwendung von Acenocoumarol bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert und Vorsicht ist geboten bei Patienten mit leichter bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion (siehe auch "Dosierung/Anwendung" , "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es liegen keine klinischen Daten von Acenocoumarol bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor. Basierend auf dem Acenocoumarol-Stoffwechsel und der möglicherweise reduzierten Enzymaktivitäten von CYP2C9, CYP1A2 und CYP3A4, wird die Clearance möglicherweise reduziert werden. Deshalb ist die Anwendung von Acenocoumarol bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion kontraindiziert und Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Einschränkung der Leberfunktion (vgl. auch «Dosierung/Anwendung», «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es liegen keine klinischen Daten von Acenocoumarol bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vor. Basierend auf dem Acenocoumarol-Stoffwechsel und der möglicherweise reduzierten Enzymaktivitäten von CYP2C9, CYP1A2 und CYP3A4, wird die Clearance möglicherweise reduziert werden. Deshalb ist die Anwendung von Acenocoumarol bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion kontraindiziert und Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Einschränkung der Leberfunktion (vgl. auch "Dosierung/Anwendung" , "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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