| 80 Änderungen an Fachinfo Atarax |
-Wirkstoff: Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Hilfsstoffe
-Filmtabletten: Mikrokristalline Zellulose, Laktose-Monohydrat, hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat und Opadry Y-1-7000 (Hypromellose E464, Titandioxid E171 und Macrogol 400).
-Sirup: Ethanol, Saccharose, Konservierungsmittel: Natriumbenzoat (E 211), Aromastoffe: Menthol, Haselnussaroma mit Vanillin und Ethylvanillin, Wasser.
- +Wirkstoff: Hydroxyzin-dihydrochlorid.
- +Hilfsstoffe:
- +Filmtabletten: Mikrokristalline Zellulose, Laktose-Monohydrat, hochdisperses Siliziumdioxid, Magnesiumstearat, und Opadry Y-1-7000 (Hypromellose E464, Titandioxid E 171 und Macrogol 400).
- +Sirup: Ethanol, Saccharose, Konservierungsmittel: Natriumbenzoat (E 211), Aromastoffe: Menthol, Haselnussaroma mit Vanillin und Ethylvanillin, Wasser.
-1 Filmtablette enthält 25 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid
-12,5 ml Sirup enthalten 25 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
- +1 Filmtablette enthält 25 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid
- +1 ml Sirup enthalten 2 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid, resp.
- +12.5 ml Sirup enthalten 25 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid.
-Allgemeine Medizin
-Psychovegetative Störungen wie Übererregbarkeit, Spannung, Nervosität, Schlaflosigkeit, Erwartungsangst.
-Dermatologie/Allergologie
-Pruritus, Urtikaria, Pruritus bei Neurodermitis, Dermatosen allergischen Ursprungs.
-Prämedikation
-Vor chirurgischen Eingriffen.
- +Hydroxyzin ist indiziert bei:
- +·der symptomatischen Behandlung von Angststörungen bei Erwachsenen
- +·der symptomatischen Behandlung von Pruritus
-Die übliche Dosierung von Atarax muss individuell angepasst werden. Als Richtlinien gelten:
-Allgemeine Medizin
-Erwachsene und Kinder über 10 Jahre: 50 mg – 100 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid pro Tag.
-Morgens und abends 1–2 Filmtabletten oder 12,5–25 ml Sirup einnehmen.
-Kinder von 6–10 Jahren: 25 mg – 50 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid pro Tag.
-Morgens und abends je ½–1 Filmtablette oder 6,25–12,5 ml Sirup einnehmen.
-Kinder von 1–5 Jahren: 25 mg – 37,5 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid pro Tag.
-Morgens 6,25 ml und am Abend 6,25–12,5 ml Sirup einnehmen, maximal 1 mg/kg Körpergewicht/Tag.
-Die Therapie bei Kindern und Jugendlichen sollte nur kombiniert mit psychotherapeutischer Behandlung erfolgen.
-Dermatologie
-Erwachsene und Kinder über 10 Jahre: Morgens ½–1 Filmtablette oder 6,25–12,5 ml Sirup, entsprechend 12,5 mg – 25 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid, abends 1–2 Filmtabletten oder 12,5–25 ml Sirup einnehmen, entsprechend 25 mg – 50 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Kinder von 6–10 Jahren: Morgens ½ Filmtablette oder 6,25 ml Sirup, entsprechend 12,5 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid, abends 1 Filmtablette oder 12,5 ml Sirup einnehmen, entsprechend 25 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Kinder von 1–5 Jahren: Abends 6,25 ml Sirup einnehmen, entsprechend 12,5 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Prämedikation vor chirurgischen Eingriffen
-Am Abend vor dem chirurgischen Eingriff:
-Erwachsene und Kinder über 10 Jahre: Abends 2 Filmtabletten oder 25 ml Sirup einnehmen, entsprechend 50 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Kinder von 6–10 Jahren: Abends 1 Filmtablette oder 12,5 ml Sirup einnehmen, entsprechend 25 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Kinder von 1–5 Jahren: Abends 6,25 ml Sirup einnehmen, entsprechend 12,5 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid.
-Spezielle Dosierungsanweisungen
-Bei älteren und geschwächten Patienten die Hälfte der empfohlenen Dosis vor den Mahlzeiten applizieren.
-Bei Patienten mit mässig und stark eingeschränkter Nierenfunktion ist die Dosierung auf Grund der verminderten Exkretionsrate des Metaboliten Cetirizine zu reduzieren.
-Es wird empfohlen, bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion die empfohlene Dosierung um 33% zu reduzieren.
- +Erwachsene
- +Hydroxyzin sollte in der geringsten wirksamen Dosis und über den kürzestmöglichen Zeitraum gegeben werden.
- +·Zur symptomatischen Behandlung von Angststörungen:50 mg/Tag in 3 Einzeldosen von 12,5 – 12,5 – 25 mg; in schwereren Fällen können Dosen bis maximal 100 mg/Tag gegeben werden.
- +·Zur symptomatischen Behandlung von Pruritus:Anfangsdosis von 25 mg vor dem Schlafengehen und, falls erforderlich, dann bis zu 25 mg 3–4× täglich.
- +Bei Erwachsenen beträgt die Tageshöchstdosis 100 mg/Tag.
- +Die Dosierung sollte je nach Ansprechen des Patienten auf die Behandlung innerhalb des empfohlenen Dosierungsbereichs angepasst werden.
- +Ältere Patienten
- +Bei älteren Patienten wird die Verordnung von Hydroxyzin nicht empfohlen. Sollte sie jedoch erforderlich sein, ist es ratsam, wegen der verlängerten Wirkungsdauer mit der Hälfte der empfohlenen Dosis zu beginnen. Bei älteren Patienten beträgt die Tageshöchstdosis 50 mg/Tag (vgl. Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» für die Anwendung).
- +Niereninsuffizienz
- +Die Dosierung sollte bei Patienten mit mässig oder schwerwiegend eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden, da der Metabolit Cetirizin verringert ausgeschüttet wird.
- +Eingeschränkte Leberfunktion
- +Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion wird empfohlen, die Tagesdosis um 33% zu reduzieren.
- +Kinder und Jugendliche (Kinder ab 12 Monaten)
- +Zur symptomatischen Behandlung von Pruritus:
- +Ab 12 Monaten: 1 mg/kg/Tag bis 2 mg/kg/Tag in mehreren Einzeldosen.
- +Bei Kindern mit einem Körpergewicht bis 40 kg beträgt die Tageshöchstdosis 2 mg/kg/Tag. Bei Kindern mit einem Körpergewicht von über 40 kg beträgt die Tageshöchstdosis 100 mg.
-Bis zum Abklingen der Symptome.
- +Atarax sollte über den kürzestmöglichen Zeitraum gegeben sein, bis zum Abklingen der Symptome.
-Der Sirup enthält einen Messbecher mit 4 Graduierungen auf der einen Seite: 6,25 ml (entsprechend 12,5 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid), 12,5 ml (entsprechend 25 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid), 18,75 ml (entsprechend 37,5 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid) und 25 ml (entsprechend 50 mg Hydroxyzin-Hydrochlorid).
- +Der Sirup enthält einen Messbecher mit 4 Graduierungen auf der einen Seite: 6,25 ml (entsprechend 12,5 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid), 12,5 ml (entsprechend 25 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid), 18,75 ml (entsprechend 37,5 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid) und 25 ml (entsprechend 50 mg Hydroxyzin-dihydrochlorid).
-bekannter Überempfindlichkeit auf Hydroxyzin-Hydrochlorid, Cetirizin und anderen Piperazinderivaten, Aminophyllin oder Ethylendiamin, oder einem Hilfsstoff gemäss Zusammensetzung,
-schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz,
-Prostataadenom mit Restharnbildung,
-Engwinkelglaukom,
-Porphyrie,
-Kindern unter 1 Jahr,
-gleichzeitiger Therapie mit MAO-Hemmern (siehe «Interaktionen»),
-Schwangerschaft und Stillzeit.
-Patienten mit vorbestehender Verlängerung des QT Intervalls.
-Atarax Sirup enthält Saccharose als Hilfsstoff. Patienten mit Fructoseintoleranz, Glukose-Galaktose-Malabsorption oder Sucrase-Isomaltase-Mangel (seltene Stoffwechselerkrankungen), sollten deshalb Atarax Filmtabletten anstelle des Sirups einnehmen.
- +·bekannter Überempfindlichkeit auf Hydroxyzin-dihydrochlorid, Cetirizin und andere Piperazinderivate, Aminophyllin oder Ethylendiamin oder einem Hilfsstoff gemäss Zusammensetzung
- +·schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz
- +·Prostataadenom mit Restharnbildung,
- +·Engwinkelglaukom,
- +·An Porphyrie erkrankten Patienten,
- +·Kindern unter 1 Jahr,
- +·gleichzeitiger Therapie mit MAO-Hemmern (siehe «Interaktionen»),
- +·Schwangerschaft und Stillzeit
- +·Patienten mit vorbestehender erworbener oder kongenitaler Verlängerung des QT-Intervalls.
- +·Patienten mit vorbestehendem Risikofaktor einer Verlängerung des QT-Intervalls, einschliesslich einer vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankung, einem erheblich gestörten Elektrolytgleichgewicht (Hypokaliämie, Magnesiummangel), plötzlichem Herztod in der Familienvorgeschichte, einer signifikanten Bradykardie, bei gleichzeitiger Gabe von Arzneimitteln, von denen bekannt ist, dass sie das QT-Intervall verlängern und/oder eine Torsade de Pointes verursachen (vgl. die Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Atarax Sirup enthält Saccharose als Hilfsstoff. Patienten mit Fructoseintoleranz, Glukose-Galaktose-Malabsorption oder Sucrase-Isomaltase-Mangel (seltene Stoffwechselerkrankungen), sollten deshalb Atarax Filmtabletten anstelle des Sirups einnehmen.
- +Kinder und Jugendliche
- +
-Wegen der verlängerten Wirkung empfiehlt es sich bei älteren Patienten mit der Hälfte der empfohlenen Dosierung zu beginnen.
- +Ältere Patienten
- +Für ältere Patienten ist Hydroxyzin wegen einer verringerten Hydroxyzin-Eliminierung bei diesem Patientenkreis im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen und des grösseren Risikos unerwünschter Reaktionen (z.B. anticholinerge Wirkungen) nicht empfohlen (vgl. die Abschnitte «Dosierung/Anwendung» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion
- +Kreislaufwirkungen
- +Hydroxyzin wurde mit einer Verlängerung der QT-Zeit im Elektrokardiogramm in Verbindung gebracht. Im Zuge der Anwendungsbeobachtung nach Markteinführung sind Fälle von verlängerten QT-Zeiten und von Torsade de Pointes bei Patienten, die Hydroxyzin einnehmen, aufgetreten. Bei den meisten dieser Patienten bestanden weitere Risikofaktoren, Störungen des Elektrolythaushalts und Begleitbehandlungen, die darauf Einfluss gehabt haben können.
- +Hydroxyzin sollte in der geringsten wirksamen Dosis und über den kürzestmöglichen Zeitraum gegeben werden.
- +Die Behandlung mit Hydroxyzin sollte unterbrochen werden, wenn Anzeichen oder Symptome auftreten, die auf kardiale Arrhythmie hindeuten, und die Patienten sollten unverzüglich einen Arzt konsultieren.
- +Den Patienten ist anzuraten, kardiale Symptome sofort zu berichten.
-Atarax verstärkt die Wirkung von zentral dämpfenden Pharmaka wie Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Hypnotika, Analgetika, Anticholinergika, Antiepileptika und Anästhetika, wenn es mit diesen gleichzeitig eingenommen wird.
-Durch die gleichzeitige Einnahme von Hemmstoffen der Monoaminoxidase kann die anticholinerge Wirkung von Hydroxyzin-Hydrochlorid ebenfalls verstärkt werden. Dies kann sich z.B. durch paralytischen Ileus, Harnretention oder Glaukomanfall äussern. Durch kombinierte Anwendung von Hydroxyzin-Hydrochlorid mit MAO-Hemmern kann es ausserdem zu Hypotension und einer verstärkten Depression von ZNS und Atemfunktion kommen, so dass von einer gleichzeitigen Therapie mit beiden Substanzen Abstand zu nehmen ist.
- +Bei Anwendung gemeinsam mit anderen Arzneimitteln mit das zentral Nervensystem dämpfenden oder anticholinergen Eigenschaften ist die verstärkende Wirkung von Hydroxyzin zu berücksichtigen. Die Dosis sollte individuell angepasst werden.
- +Durch die gleichzeitige Einnahme von Hemmstoffen der Monoaminoxidase kann die anticholinerge Wirkung von Hydroxyzin-dihydrochlorid ebenfalls verstärkt werden. Dies kann sich z. Bsp. durch paralytischen Ileus, Harnretention oder Glaukomanfall äussern. Durch kombinierte Anwendung von Hydroxyzin-dihydrochlorid mit MAO-Hemmern kann es ausserdem zu Hypotension und einer verstärkten Depression von ZNS und Atemfunktion kommen, so dass von einer gleichzeitigen Therapie mit beiden Substanzen Abstand zu nehmen ist.
-Hydroxyzin-Hydrochlorid wirkt dem pressorischen Effekt von Adrenalin entgegen.
-Bei gleichzeitiger Gabe von Hydroxyzin-Hydrochlorid und Phenytoin wird die Phenytoin-Wirkung in Ratten abgeschwächt.
-Bei gleichzeitiger Gabe von Cimetidin (2× 600 mg täglich) wird die Plasmakonzentration von Hydroxyzin-Hydrochlorid um 36% erhöht, während der maximale Plasmaspiegel des Metaboliten Cetirizin um 20% verringert wird.
-Hydroxyzin-Hydrochlorid ist ein CYP 2D6-Inhibitor und kann daher in hohen Dosen Wechselwirkungen mit CYP 2D6-Substraten (z.B. Fluoxetin) verursachen.
-Bei einer Konzentration von 100 µM bewirkt Atarax keine Hemmung der beiden Isoformen der UDP-Glucuronyl Transferase, 1A1 und 1A6, in humanen Lebermicrosomen. Es hemmt die Cytochrom-Isoformen P450 2C9, 2C19 und 3A4 bei Konzentrationen über der Peak-Plasma Konzentration (IC50: 103–140 µM 46–52 µM). Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass Atarax den Metabolismus von Arzneimitteln beeinflusst die Substrate dieser Enzyme sind.
-Bei einer Konzentration von 100 µM hat der Metabolit Cetirizine keinen hemmendenden Einfluss auf humanes Lebercytochrom P450 (1A2, 2A6, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 und 3A4) und die Isoformen der UDP-Glucuronyl Transferase.
-Da Hydroxyzin-Hydrochlorid von der Alkohol-Dehydrogenase und CYP 3A4/5 metabolisiert wird, ist ein Anstieg der Hydroxyzin-Hydrochlorid Konzentrationen im Blut zu erwarten, wenn diese Substanz mit Arzneimitteln gemeinsam verabreicht wird, die als Inhibitoren dieser Enzyme bekannt sind. Wenn allerdings nur ein Metabolisierungsweg gehemmt ist, kompensiert der andere teilweise.
-Die Anwendung von Hydroxyzin-Hydrochlorid mit Antihypertensiva kann zu einer verstärkten Sedierung führen.
-Die gleichzeitige Verabreichung von Hydroxyzin-Hydrochlorid mit einem potentiell arrhythmogenen Arzneimittel könnte das Risiko einer QT-Intervall Verlängerung und Torsade de Pointes erhöhen.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid wirkt dem pressorischen Effekt von Adrenalin entgegen.
- +Bei gleichzeitiger Gabe von Hydroxyzin-dihydrochlorid und Phenytoin wird die Phenytoin-Wirkung in Ratten abgeschwächt.
- +Bei gleichzeitiger Gabe von Cimetidin (2× 600 mg täglich) wird die Plasmakonzentration von Hydroxyzin-dihydrochlorid um 36% erhöht, während der maximale Plasmaspiegel des Metaboliten Cetirizin um 20% verringert wird.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid ist ein CYP 2D6-Inhibitor und kann daher in hohen Dosen Wechselwirkungen mit CYP 2D6-Substraten (z.B. Fluoxetin) verursachen.
- +Bei einer Konzentration von 100 µM bewirkt Atarax keine Hemmung der beiden Isoformen der UDP-Glucuronyl Transferase, 1A1 und 1A6, in humanen Lebermicrosomen. Es hemmt die Cytochrom-Isoformen P450 2C9, 2C19 und 3A4 bei Konzentrationen über der Peak-Plasma Konzentration (IC50: 103-140 µM 46-52 µM ). Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass Atarax den Metabolismus von Arzneimitteln beeinflusst die Substrate dieser Enzyme sind.
- +Bei einer Konzentration von 100 µM hat der Metabolit Cetirizine keinen hemmenden Einfluss auf humanes Lebercytochrom P450 (1A2, 2A6, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1 und 3A4) und die Isoformen der UDP-Glucuronyl Transferase.
- +Da Hydroxyzin-dihydrochlorid von der Alkohol-Dehydrogenase und CYP3A4/5 metabolisiert wird, ist ein Anstieg der Hydroxyzin-dihydrochlorid Konzentrationen im Blut zu erwarten, wenn diese Substanz mit Arzneimitteln gemeinsam verabreicht wird, die als Inhibitoren dieser Enzyme bekannt sind. Wenn allerdings nur ein Metabolisierungsweg gehemmt ist, kompensiert der andere teilweise.
- +Die Anwendung von Hydroxyzin-dihydrochlorid mit Antihypertensiva kann zu einer verstärkten Sedierung führen.
- +Die gleichzeitige Verabreichung von Hydroxyzin mit Arzneimitteln, von denen bekannt ist, dass sie die QT-Zeit verlängern und/oder Torsade de Pointes auslösen, wie z.B. Antiarrhythmika der Klasse IA (z.B. Chinidin, Disopyramid) und der Klasse III (Amiodaron, Sotalol), einige Antihistamine, einige Antipsychotika (z.B. Haloperidol), einige Antidepressiva (z.B. Citalopram, Escitalopram), einige Arzneimittel zur Prophylaxe und Behandlung von Malaria (z.B. Mefloquin), einige Antibiotika (z.B. Erythromycin, Levofloxacin, Moxifloxacin), einige antimykotische Wirkstoffe (z.B. Pentamidin), einige Medikamente zur Behandlung von Gastrointestinalerkrankungen, einige Medikamente zur Krebsbehandlung (Toremifen, Vandetanib), Methadon, erhöhen das Risiko von kardialer Arrhythmie. Daher ist die Kombination kontraindiziert (vgl. Abschnitt «Kontraindikationen»).
- +Vorsicht ist bei Arzneimitteln geboten, die eine Bradykardie und Hypokaliämie auslösen können.
-Es liegen keine kontrollierten klinischen Studien vor, und tierexperimentelle Studien zeigten, dass Hydroxyzin-Hydrochlorid in hohen Dosen ein teratogenes Potenzial besitzt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine kontrollierten klinischen Studien vor, und tierexperimentelle Studien zeigten, dass Hydroxyzin-dihydrochlorid in hohen Dosen ein teratogenes Potenzial besitzt (siehe «Präklinische Daten»).
-In einer Studie wurde bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft Hydroxyzin-Hydrochlorid erhalten hatten, im Alter von 5 Jahren eine gestörte Entwicklung des Wahrnehmungsempfindens beobachtet.
-Hydroxyzin-Hydrochlorid passiert die Plazenta und führt zu höheren Konzentrationen im Fötus als in der Mutter.
-Aus diesen Gründen ist Hydroxyzin-Hydrochlorid während der Schwangerschaft und des Geburtsvorgangs sowie in Anbetracht der nicht vitalen Indikationen kontraindiziert.
- +In einer Studie wurde bei Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft Hydroxyzin-dihydrochlorid erhalten hatten, im Alter von 5 Jahren eine gestörte Entwicklung des Wahrnehmungsempfindens beobachtet.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid passiert die Plazenta und führt zu höheren Konzentrationen im Foetus als in der Mutter.
- +Aus diesen Gründen ist Hydroxyzin-dihydrochlorid während der Schwangerschaft und des Geburtsvorgangs sowie in Anbetracht der nicht vitalen Indikationen kontraindiziert.
-Cetirizin, der Hauptmetabolit von Hydroxyzin-Hydrochlorid, geht in die Muttermilch über. Obwohl keine konkreten Studien zum Übergang von Hydroxyzin-Hydrochlorid in die Muttermilch durchgeführt wurden, haben gestillte Neugeborene/Säuglinge von Müttern, die mit Hydroxyzin-Hydrochlorid behandelt wurden, schwere Nebenwirkungen gezeigt.
-Aus diesem Grund ist Hydroxyzin-Hydrochlorid während der Stillzeit kontraindiziert. Das Stillen muss sofort unterbrochen werden, wenn eine Behandlung mit Hydroxyzin-Hydrochlorid erforderlich sein sollte.
- +Cetirizin, der Hauptmetabolit von Hydroxyzin-dihydrochlorid, geht in die Muttermilch über. Obwohl keine konkreten Studien zum Übergang von Hydroxyzin-dihydrochlorid in die Muttermilch durchgeführt wurden, haben gestillte Neugeborene/Säuglinge von Müttern, die mit Hydroxyzin-dihydrochlorid behandelt wurden, schwere Nebenwirkungen gezeigt.
- +Aus diesem Grund ist Hydroxyzin-Dihydrochlorid während der Stillzeit kontraindiziert.
- +Das Stillen muss sofort unterbrochen werden. wenn eine Behandlung mit Hydroxyzin-Dihydrochlorid erforderlich sein sollte.
-Wie alle zentral wirkenden Pharmaka kann auch Atarax die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Beim Lenken von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen ist daher Vorsicht geboten.
- +Es wurden keine Studien zur Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt. Hydroxyzin kann Müdigkeit, Schwindel, Sedierung und Sehstörungen verursachen und dadurch, insbesondere in höheren Dosen und/oder bei gleichzeitiger Anwendung von Alkohol oder Beruhigungsmitteln, einen mässigen bis starken Einfluss auf die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit ausüben. Patienten müssen vor dieser Möglichkeit gewarnt und darauf hingewiesen werden, dass beim Steuern eines Fahrzeugs oder beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten ist.
-Unerwünschte Wirkungen sind hauptsächlich auf die Hydroxyzin-Hydrochlorid-Wirkungen (depressive oder paradoxe Stimulation des zentralen Nervensystems, anticholinerge Wirkung) oder Überempfindlichkeitsreaktionen zurückzuführen.
-Klinische Versuche
-Die folgende Tabelle listet die unerwünschten Wirkungen (UAW) auf, die in placebo-kontrollierten klinischen Versuchen mit einer Häufigkeit von mindestens 1% für Hydroxyzin-Hydrochlorid auftraten. Insgesamt waren 735 Personen mit Hydroxyzin-Hydrochlorid (bis 50 mg pro Tag) und 630 Personen mit Placebo behandelt worden.
-Unerwünschte % der UAW % der UAW
-Wirkung (UAW) bei Hydroxyzin- bei Placebo
- Hydrochlorid
-Somnolenz 13,74 2,70
-Kopfschmerzen 1,63 1,90
-Müdigkeit 1,36 0,63
-Trockener Mund 1,22 0,63
-
-Sicherheitsdaten aus Marktbeobachtung (PMS)
-Die folgende Auflistung nach Organsystem und Häufigkeit, zeigt die während der Vermarktung des Produktes aufgetretenen unerwünschten Wirkungen auf:
-Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100); selten (≥1/10’000 bis <1/1000); sehr selten (<1/10’000), nicht bekannt (nicht abschätzbar aus den vorhandenen Daten).
- +Unerwünschte Wirkungen werden nach Systemorganklassen gemäss MedDRA und nach der geschätzten Häufigkeit aufgeführt.
- +Häufigkeitsangaben: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100); selten (≥1/10'000 bis <1/1'000); sehr selten (<1/10'000); nicht bekannt (kann aufgrund der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Orale Verabreichung von Hydroxyzin: Die folgende Tabelle zeigt die unerwünschten Wirkungen bei plazebokontrollierten klinischen Studien mit Hydroxyzin, die zu mindestens 1% auftraten. 735 Personen sind mit bis zu 50 mg Hydroxyzin täglich und 630 Personen mit Plazebo behandelt worden.
- +Unerwünschte Ereignisse (UE) Häufigkeitsklasse (% UE) Hydroxyzin Häufigkeitsklasse (% UE) Plazebo
- +Störungen des zentralen Nervensystems
- +Somnolenz Sehr häufig (13,74) Häufig (2,70)
- +Kopfschmerzen Häufig (1,63) Häufig (1,90)
- +Magen-Darm-Störungen
- +Trockener Mund Häufig (1,36) Gelegentlich (0,63)
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Müdigkeit Häufig (1,22) Gelegentlich (0,63)
- +
- +Sicherheitsdaten aus Marktbeobachtung (PMS):
- +Zusätzlich zu den Nebenwirkungen, die während klinischer Studien berichtet wurden und oben aufgeführt sind, sind folgende Nebenwirkungen in der Zeit nach der Zulassung aufgetreten. Eine zuverlässige Schätzung der Häufigkeit ihres Auftretens bei der zu behandelnden Population ist nicht immer möglich.
-Selten: Hypersensitivitätsreaktion.
-Sehr selten: anaphylaktischer Schock.
- +Hypersensitivitätsreaktion, anaphylaktischer Schock.
-Gelegentlich: Erregungszustände, Verwirrtheit.
-Selten: Desorientierung, Halluzination.
- +Erregungszustände, Verwirrtheit, Desorientierung, Halluzination.
-Sehr häufig: Somnolenz (13,74%).
-Häufig: Kopfschmerzen, Sedation.
-Gelegentlich: Schwindel, Schlaflosigkeit, Tremor, Ataxie.
-Selten: Konvulsionen, Dyskinesie.
- +Somnolenz (13,74%), Kopfschmerzen, Sedation.
- +Schwindel, Schlaflosigkeit, Tremor, Ataxie, Konvulsionen, Dyskinesie.
-Selten: Akkommodationsstörungen, Verschwommen sehen, Erhöhung des Augeninnendrucks.
- +Akkommodationsstörungen, verschwommenes Sehen, Erhöhung des Augeninnendrucks.
-Selten: Tachykardie.
-Unbekannt: Elektrokardiogramm QT verlängert. Torsade de Pointes.
- +Tachykardie, Verlängerung der QT-Zeit, ventrikuläre Arrhythmien (z.B. Torsade de Pointes) (vgl. Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Selten: Hypotonie.
- +Hypotonie.
-Sehr selten: Bronchospasmen.
- +Bronchospasmen.
-Häufig: Mundtrockenheit.
-Gelegentlich: Übelkeit.
-Selten: Verstopfung, Erbrechen.
-Funktionsstörungen der Leber und der Galle
-In seltenen Fällen hepatische und cholestatischer Ikterus.
-Selten: abnormaler Leberfunktionstest.
-Nicht bekannt: Hepatitis.
- +Mundtrockenheit, Übelkeit, Verstopfung, Erbrechen.
- +Funktionsstörungen der Leber und der Galle:
- +Hepatische und cholestatischer Ikterus, abnormaler Leberfunktionstest, Hepatitis.
-Selten: Pruritus, erythematöser Hautausschlag, makulo-papullärer Hautausschlag, Urtikaria, Dermatitis.
-Sehr selten: Stevens-Johnson Syndrom, Ervthema multiforma. akute generelle Exanthema pustulosis, Angioneurotisches Ödem, Arzneimittelexanthem, erhöhte Schweissbildung.
- +Pruritus, erythematöser Hautausschlag, makulo-papullärer Hautausschlag, Urtikaria, Dermatitis, Stevens-Johnson Syndrom, Erythema multiforma. akute generelle Exanthema pustulosis, Angioneurotisches Ödem, Arzneimittelexanthem, erhöhte Schweissbildung.
-Selten: Urinretention.
- +Urinretention.
-Häufig: Müdigkeit.
-Gelegentlich: Unbehagen, Fieber.
-Die folgenden unerwünschte Wirkungen wurden mit Cetirizin, dem Hauptmetaboliten von Hydroxyzin-Hydrochlorid beobachtet und könnten eventuell auch bei Hydroxyzin-Hydrochlorid auftreten: Thrombozytopenie, Aggression, Depression, Tic, Dystonie, Parästhesie, Oculogyration, Diarrhö, Dysurie, Enuresis, Asthenie, Ödem, Gewichtszunahme.
- +Müdigkeit, Unbehagen, Fieber.
- +Die folgenden unerwünschte Wirkungen wurden mit Cetirizin, dem Hauptmetaboliten von Hydroxyzin-Dihydrochlorid beobachtet und könnten eventuell auch bei Hydroxyzin-Dihydrochlorid auftreten: Thrombozytopenie, Aggression, Depression, Tic, Dystonie, Parästhesie, Oculogyration, Diarrhoe, Dysurie, Enuresis, Asthenie, Ödem, Gewichtszunahme.
-Symptome
- +Symptome:
-Massnahmen bei Überdosierung
- +Massnahmen bei Überdosierung:
-Hydroxyzin-Hydrochlorid ist kein kortikaler Inhibitor. Vielmehr hemmt es die Aktivität gewisser Schlüsselregionen im subkortikalen Bereich des zentralen Nervensystems.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid ist kein kortikaler Inhibitor. Vielmehr hemmt es die Aktivität gewisser Schlüsselregionen im subkortikalen Bereich des zentralen Nervensystems.
-Hydroxyzin-Hydrochlorid ist ein Piperazinderivat mit blockierender Wirkung am H1-Histaminrezeptor; es vermindert dadurch die Wirkung des Histamins an diesem Rezeptortyp.
-Atarax zeichnet sich durch verschiedene pharmakologische Effekte aus: Neben seinen sedierenden und gewissen anxiolytischen Eigenschaften zeigt Atarax antihistaminische, anticholinerge, antiemetische, spasmolytische, analgetische und blutdrucksenkende Eigenschaften. In therapeutischen Dosen erhöht Hydroxyzin-Hydrochlorid nicht die gastrale Säuresekretion.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid ist ein Piperazinderivat mit blockierender Wirkung am H1-Histaminrezeptor; es vermindert dadurch die Wirkung des Histamins an diesem Rezeptortyp.
- +Atarax zeichnet sich durch verschiedene pharmakologische Effekte aus: Neben seinen sedierenden und gewissen anxiolytischen Eigenschaften zeigt Atarax antihistaminische, anticholinerge, antiemetische, spasmolytische, analgetische und blutdrucksenkende Eigenschaften. In therapeutischen Dosen erhöht Hydroxyzin-dihydrochlorid nicht die gastrale Säuresekretion.
-Erwachsene Patienten im Alter von 29 ± 9 Jahren mit atopischer Dermatitis wiesen nach einer oralen Gabe von 0,7 mg/kg Körpergewicht nach 120 Min. (tmax) eine maximale Plasmakonzentration (Cmax) von 72,5 ± 11 ng/ml auf, die Halbwertszeit (t½β) betrug 13 ± 4 Stunden.
-Kinder im Alter von 6,1 ± 4,7 Jahren mit atopischer Dermatitis wiesen nach einer oralen Gabe von 0,7 mg/kg/Körpergewicht nach ca. 120 Minuten (tmax) eine maximale Plasmakonzentration (Cmax) von 47 ± 17 ng/ml auf, die Halbwertszeit (t) lag bei 7 Stunden.
-Der Wirkungseintritt erfolgt bereits 15–30 Min. nach der Einnahme. Die absolute Bioverfügbarkeit ist nicht bekannt.
- +Erwachsene Patienten im Alter von 29 ± 9 Jahren mit atopischer Dermatitis wiesen nach einer oralen Gabe von 0.7 mg/kg Körpergewicht nach 120 Min. (tmax) eine maximale Plasmakonzentration (Cmax) von 72.5 ± 11 ng/ml auf, die Halbwertszeit (t½β) betrug 13 ± 4 Stunden.
- +Kinder im Alter von 6.1 ± 4.7 Jahren mit atopischer Dermatitis wiesen nach einer oralen Gabe von 0.7 mg/kg/Körpergewicht nach ca. 120 Minuten (tmax) eine maximale Plasmakonzentration (Cmax) von 47 ± 17 ng/ml auf, die Halbwertszeit (t½β) lag bei 7 Stunden.
- +Der Wirkungseintritt erfolgt bereits 15-30 Min. nach der Einnahme. Die absolute Bioverfügbarkeit ist nicht bekannt.
-Das Verteilungsvolumen lag bei Kindern mit atopischer Dermatitis bei 18,5 ± 8,6 l/kg. Hydroxyzin-Hydrochlorid passiert die Plazenta. In Versuchen an der Ratte wurde festgestellt, dass Hydroxyzin-Hydrochlorid in die Muttermilch sezerniert wird.
- +Das Verteilungsvolumen lag bei Kindern mit atopischer Dermatitis bei 18.5 ± 8.6 l/kg.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid passiert die Plazenta. In Versuchen an der Ratte wurde festgestellt, dass Hydroxyzin-dihydrochlorid in die Muttermilch sezerniert wird.
-Hydroxyzin-Hydrochlorid wird vollständig metabolisiert, wobei 5 Metaboliten entstehen, vorwiegend Glukuronide. Der Hauptmetabolit ist Cetirizin (45% der Dosis), welcher periphere H1-Antagonistaktivität hat. Hydroxyzin-Hydrochlorid wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid wird vollständig metabolisiert, wobei 5 Metaboliten entstehen, vorwiegend Glukuronide. Der Hauptmetabolit ist Cetirizin (45% der Dosis), welcher periphere H1-Antagonistaktivität hat. Hydroxyzin-dihydrochlorid wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert.
-Hydroxyzin-Hydrochlorid wird hauptsächlich (ca. 70%) biliär und nur in geringem Masse renal ausgeschieden. Im Urin werden praktisch nur Metaboliten gefunden. Ca. 75–80% der Dosis werden in Urin und Fäzes gefunden. Die Halbwertszeit von Hydroxyzin-Hydrochlorid bei Erwachsenen beträgt etwa 14 Stunden (Bereich: 7–20 Stunden). Nur 0,8% der verabreichten Dosis werden unverändert mit dem Urin ausgeschieden. Der Hauptmetabolit Cetirizin wird vorwiegend unverändert mit dem Urin ausgeschieden (25% einer oral verabeichten Dosis).
-Die Plasma-Clearance betrug bei den erwachsenen Patienten mit atopischer Dermatitis 9,78 ± 3,25 ml/Min./kg und bei Kindern mit diesem Krankheitsbild 32,08 ± 11,05 ml/Min./kg.
- +Hydroxyzin-dihydrochlorid wird hauptsächlich (ca. 70%) biliär und nur in geringem Masse renal ausgeschieden. Im Urin werden praktisch nur Metaboliten gefunden. Ca. 75-80% der Dosis werden in Urin und Fäzes gefunden. Die Halbwertszeit von Hydroxyzin-dihydrochlorid bei Erwachsenen beträgt etwa 14 Stunden (Bereich: 7-20 Stunden). Nur 0.8% der verabreichten Dosis werden unverändert mit dem Urin ausgeschieden. Der Hauptmetabolit Cetirizin wird vorwiegend unverändert mit dem Urin ausgeschieden (25% einer oral verabeichten Dosis).
- +Die Plasma-Clearance betrug bei den erwachsenen Patienten mit atopischer Dermatitis 9.78 ± 3.25 ml/Min./kg und bei Kindern mit diesem Krankheitsbild 32.08 ± 11.05 ml/Min./kg.
-Die Pharmakokinetik von Hydroxyzin-Hydrochlorid wurde an 9 gesunden älteren Patienten (69,5 ± 3,7) nach einer oralen Gabe von 0,7 mg/kg/Körpergewicht untersucht. Die Eliminationshalbwertszeit von Hydroxyzin-Hydrochlorid war auf 29 Stunden verlängert und das Verteilungsvolumen war auf 22,5 l/kg erhöht. Es wird empfohlen, die tägliche Dosis von Atarax bei älteren Patienten zu reduzieren.
- +Die Pharmakokinetik von Hydroxyzin-dihydrochlorid wurde an 9 gesunden älteren Patienten (69.5 ±3.7) nach einer oralen Gabe von 0.7 mg/kg/Körpergewicht untersucht. Die Eliminationshalbwertszeit von Hydroxyzin-dihydrochlorid war auf 29 Stunden verlängert und das Verteilungsvolumen war auf 22.5 l/kg erhöht. Es wird empfohlen, die tägliche Dosis von Atarax bei älteren Patienten zu reduzieren.
-Die Pharmakokinetik von Hydroxyzin-Hydrochlorid wurde bei 8 Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance: 24 ± 7 ml/min.) untersucht. Die AUC von Hydroxyzin-Hydrochlorid wies keine relevante Veränderung auf, jedoch war die AUC des Metaboliten Cetirizin erhöht. Dieser Metabolit wird durch Hämodialyse nicht wirkungsvoll eliminiert. Um eine grössere Cetirizin-Akkumulation nach mehrmaliger Verabreichung von Atarax zu verhindern, sollte die tägliche Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden.
- +Die Pharmakokinetik von Hydroxyzin-dihydrochlorid wurde bei 8 Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance: 24 ± 7 ml/min.) untersucht. Die AUC von Hydroxyzin-dihydrochlorid wies keine relevante Veränderung auf, jedoch war die AUC des Metaboliten Cetirizin erhöht. Dieser Metabolit wird durch Hämodialyse nicht wirkungsvoll eliminiert. Um eine grössere Cetirizin-Akkumulation nach mehrmaliger Verabreichung von Atarax zu verhindern, sollte die tägliche Dosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion reduziert werden.
-Bei Ratten wurde mit Dosen bis zu 50 mg/kg/Tag keine Beeinträchtigung der Fertilität beobachtet. Im Ames-Test zeigte Hydroxyzin-Hydrochlorid keine mutagene Aktivität. Das zytotoxische Potential von Hydroxyzin-Hydrochlorid wird als schwach betrachtet. Es konnte kein karzinogener Effekt nachgewiesen werden.
- +Bei Ratten wurde mit Dosen bis zu 50 mg/kg/Tag keine Beeinträchtigung der Fertilität beobachtet. Im Ames-Test zeigte Hydroxyzin-dihydrochlorid keine mutagene Aktivität. Das zytotoxische Potential von Hydroxyzin-dihydrochlorid wird als schwach betrachtet. Es konnte kein karzinogener Effekt nachgewiesen werden.
-Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
- +Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
- +In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
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-Atarax Filmtabl 25 (teilbar). (B)
-Atarax Sirup 200 ml (mit Messbecher). (B)
- +Filmtabletten:
- +Packungen zu 25 Filmtabletten (B)
- +Sirup:
- +Flaschen zu 200 ml Sirup mit Messbecher (B)
-Juli 2012.
- +Januar 2016.
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