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Home - Fachinformation zu Kemadrin - Änderungen - 30.01.2026
38 Änderungen an Fachinfo Kemadrin
  • -Procyclidinihydrochloridum
  • +Procyclidini hydrochloridum
  • -Lactosummonohydricum, Carboxymethylamylumnatricum A,PovidonumK30, Magnesiistearas.
  • +Lactosum monohydricum, Carboxymethylamylum natricum A, Povidonum K30, Magnesii stearas.
  • -Tabletten mit Zierrille zu 5 mg Procyclidinihydrochloridum
  • +Tabletten mit Zierrille zu 5 mg Procyclidini hydrochloridum
  • -Procyclidinist indiziert zur Behandlung aller Formen der Parkinson-Krankheit, der idiopathischen (Paralysis agitans), der postencephalitischen und der arteriosklerotischen Parkinson-Krankheit.
  • +Procyclidin ist indiziert zur Behandlung aller Formen der Parkinson-Krankheit, der idiopathischen (Paralysis agitans), der postencephalitischen und der arteriosklerotischen Parkinson-Krankheit.
  • -Die Therapie wird in der Regel mit 3x tgl. 2,5 mg Procyclidinbegonnen. Die Tagesdosis wird in einem Intervall von 2 – 3 Tagen um 2,5 - 5 mg täglich gesteigert, bis die optimale klinische Wirksamkeit gefunden ist.
  • -Die übliche Erhaltungsdosis zur Erzielung der optimalentherapeutischenAntwort liegt bei 15 - 30 mg Procyclidinpro Tag. Einige Patienten profitierten von einer 4. Dosis beim Zubettgehen. Tagesdosen bis zu 60 mg Procyclidin werden gut vertragen und können nach Einschätzung des Arztes oder der Ärztin bis zu dieser Höhe notwendig sein.
  • -Im Allgemeinen könnenbei jüngeren Patienten oder bei postencephalitischem Parkinsonismus höhere Dosen für eine therapeutische Antwort erforderlich sein als bei älteren Patienten undbei arteriosklerotischem Parkinsonismus.
  • -Procyclidinkann bei Patienten, die auf eine Monotherapie ungenügend ansprechen, mit L-Dopa oder Amantadin kombiniert werden.
  • +Die Therapie wird in der Regel mit 3x tgl. 2,5 mg Procyclidin begonnen. Die Tagesdosis wird in einem Intervall von 2 – 3 Tagen um 2,5 - 5 mg täglich gesteigert, bis die optimale klinische Wirksamkeit gefunden ist.
  • +Die übliche Erhaltungsdosis zur Erzielung der optimalen therapeutischen Antwort liegt bei 15 - 30 mg Procyclidin pro Tag. Einige Patienten profitierten von einer 4. Dosis beim Zubettgehen. Tagesdosen bis zu 60 mg Procyclidin werden gut vertragen und können nach Einschätzung des Arztes oder der Ärztin bis zu dieser Höhe notwendig sein.
  • +Im Allgemeinen können bei jüngeren Patienten oder bei postencephalitischem Parkinsonismus höhere Dosen für eine therapeutische Antwort erforderlich sein als bei älteren Patienten und bei arteriosklerotischem Parkinsonismus.
  • +Procyclidin kann bei Patienten, die auf eine Monotherapie ungenügend ansprechen, mit L-Dopa oder Amantadin kombiniert werden.
  • -Der Therapiebeginn erfolgt in der Regel mit 3x tgl. 2,5 mg. Die Dosis wird anschliessend um 2,5 mg täglich bis zum Nachlassender Symptome gesteigert. Die wirksame Erhaltungsdosis liegt gewöhnlich zwischen 10 mg und 20 mg täglich.
  • +Der Therapiebeginn erfolgt in der Regel mit 3x tgl. 2,5 mg. Die Dosis wird anschliessend um 2,5 mg täglich bis zum Nachlassen der Symptome gesteigert. Die wirksame Erhaltungsdosis liegt gewöhnlich zwischen 10 mg und 20 mg täglich.
  • -Ist dies der Fall, sollte die Behandlung mit Procyclidinwieder aufgenommen werden um die schwächenden extrapyramidalen Symptome zu vermeiden.
  • +Ist dies der Fall, sollte die Behandlung mit Procyclidin wieder aufgenommen werden um die schwächenden extrapyramidalen Symptome zu vermeiden.
  • -Sicherheit und Wirksamkeit von Kemadrin bei Kindern und Jugendlichen sind nichtbekannt. Die Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.
  • +Sicherheit und Wirksamkeit von Kemadrin bei Kindern und Jugendlichen sind nicht bekannt. Die Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.
  • -Die Einnahme wird im Zusammenhang mit einer Mahlzeit besser vertragen.Die Zierrille von Kemadrin Tabletten ist nicht zum Teilen der Tabletten geeignet. 
  • +Die Einnahme wird im Zusammenhang mit einer Mahlzeit besser vertragen. Die Zierrille von Kemadrin Tabletten ist nicht zum Teilen der Tabletten geeignet. 
  • -Kemadrinist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Procyclidin oder einem anderen Bestandteil des Präparates und bei Myasthenia gravis und Dyskinesiatarda.
  • +Kemadrin ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Procyclidin oder einem anderen Bestandteil des Präparates und bei Myasthenia gravis und Dyskinesia tarda.
  • -Wie bei allen Anticholinergika sollte vor der Verschreibung von Procyclidinbei Patienten mit bestehendem Engwinkelglaukom oder mit Glaukomprädisposition das Nutzen/Risikoverhältnis geprüft werden. Vorsicht ist auch bei Patienten mit einer Prädisposition zu obstruktiven Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und mit Miktionsstörungen aufgrund von Prostatahypertrophie angezeigt.
  • -In gewissen Fällen kann es unter gleichzeitiger Therapie mit Neuroleptika zu einer Dyskinesiatarda kommen. Zwar sind die Anticholinergika nicht die Ursache dieses Syndroms, doch können sie in Kombination mit Neuroleptika einen potenzierenden Effekt auf die Symptome der Dyskinesiatarda haben oder die Schwelle, bei welcher eine Dyskinesie auftritt, bei prädisponierten Patienten herabsetzen. Bei diesen Patienten ist eine Neueinstellung der Neuroleptika-Therapie oder eine Reduktion der Dosierung der Anticholinergika angezeigt.
  • +Wie bei allen Anticholinergika sollte vor der Verschreibung von Procyclidin bei Patienten mit bestehendem Engwinkelglaukom oder mit Glaukomprädisposition das Nutzen/Risikoverhältnis geprüft werden. Vorsicht ist auch bei Patienten mit einer Prädisposition zu obstruktiven Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und mit Miktionsstörungen aufgrund von Prostatahypertrophie angezeigt.
  • +In gewissen Fällen kann es unter gleichzeitiger Therapie mit Neuroleptika zu einer Dyskinesia tarda kommen. Zwar sind die Anticholinergika nicht die Ursache dieses Syndroms, doch können sie in Kombination mit Neuroleptika einen potenzierenden Effekt auf die Symptome der Dyskinesia tarda haben oder die Schwelle, bei welcher eine Dyskinesie auftritt, bei prädisponierten Patienten herabsetzen. Bei diesen Patienten ist eine Neueinstellung der Neuroleptika-Therapie oder eine Reduktion der Dosierung der Anticholinergika angezeigt.
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Procyclidin mit Neuroleptika zur Behandlung von extrapyramidalen Symptomen wurden verminderte Plasmakonzentrationen der Neuroleptika festgestellt. EineAbnahme des klinischen Effekts aufgrund der Senkung der Plasmakonzentration ist jedoch unwahrscheinlich.
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Procyclidin mit Neuroleptika zur Behandlung von extrapyramidalen Symptomen wurden verminderte Plasmakonzentrationen der Neuroleptika festgestellt. Eine Abnahme des klinischen Effekts aufgrund der Senkung der Plasmakonzentration ist jedoch unwahrscheinlich.
  • -Die Wirkung von Anticholinergika wie Procyclidin können die gastrointestinalen Wirkungen von Cisaprid, Domperidon und Metoclopramidantagonisieren.
  • -Procyclidin kann den vagolytischen Effekt von Chinidinpotenzieren.
  • +Die Wirkung von Anticholinergika wie Procyclidin können die gastrointestinalen Wirkungen von Cisaprid, Domperidon und Metoclopramid antagonisieren.
  • +Procyclidin kann den vagolytischen Effekt von Chinidin potenzieren.
  • -In tierexperimentellen Studien wurden keine teratogenen Effekte beobachtet.Studien mit Ratten zeigten weder einen Einfluss auf die Fertilität noch wurden fötale Abnormitäten beobachtet. Es liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Kemadrin während der Schwangerschaft vor. Eine Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur vorgenommen werden, wenn der erwartete klinische Nutzen das Risiko für den Fötus überwiegt.
  • +In tierexperimentellen Studien wurden keine teratogenen Effekte beobachtet.Studien mit Ratten zeigten weder einen Einfluss auf die Fertilität noch wurden fötale Abnormitäten beobachtet. Es liegen keine Erfahrungen über die Anwendung von Kemadrin während der Schwangerschaft vor. Eine Anwendung während der Schwangerschaft sollte nur vorgenommen werden, wenn der erwartete klinische Nutzen das Risiko für den Fötus überwiegt.
  • -Gelegentlich:Übelkeit, Erbrechen, Gingivitis.
  • +Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen, Gingivitis.
  • -Gelegentlich:Hautausschlag.
  • +Gelegentlich: Hautausschlag.
  • -Patienten sollten hospitalisiert und engmaschig überwacht werden mit kontinuierlicher EKGKontrolle.
  • -Innerhalb von ein oder zwei Stunden nach oraler Verabreichung von Procyclidin (oder möglicherweise auch länger angesichts der möglichen Effekte auf die Magenmotilität) sollte Aktivkohle zur Verminderung der Resorption verwendet werden. Die weitere Versorgung sollte sich nach dem klinischen Bedarf richten (z.B. Verabreichung von Diazepam-Injektionen bei Konvulsionen). Die weitere Behandlung sollte sich nach dem klinischen Bedarf und den Empfehlungen der Vergiftungszentrale in der Schweiz (Tox Info Suisse)vorgenommen werden.   
  • +Patienten sollten hospitalisiert und engmaschig überwacht werden mit kontinuierlicher EKG Kontrolle.
  • +Innerhalb von ein oder zwei Stunden nach oraler Verabreichung von Procyclidin (oder möglicherweise auch länger angesichts der möglichen Effekte auf die Magenmotilität) sollte Aktivkohle zur Verminderung der Resorption verwendet werden. Die weitere Versorgung sollte sich nach dem klinischen Bedarf richten (z.B. Verabreichung von Diazepam-Injektionen bei Konvulsionen). Die weitere Behandlung sollte sich nach dem klinischen Bedarf und den Empfehlungen der Vergiftungszentrale in der Schweiz (Tox Info Suisse) vorgenommen werden.   
  • -Die idiopathische Parkinson-Krankheit wird als eine Degeneration von dopaminergen Neuronen in der Substantia nigra angesehen, deren Neuriten an die Zellen des Corpus striatum ragen und diese hemmen. Neuroleptika können durch Blockierung der Dopamin-Rezeptoren ein Parkinson-Syndrom mit ähnlichem klinischen Bild hervorrufen. Die Nervenzellkörper im Corpus striatum sind auch cholinerg innerviert, können also stimuliert werden. Eine Besserung des Parkinson-Syndroms kann entweder durch eine Unterstützung des dopaminergen Systems oder durch eine Blockierung der cholinergen Erregung mit Anticholinergika erreicht werden. Letzterer ist der zentrale Wirkmechanismus des Procyclidins. Procyclidinverringert die Parkinson-Symptome und ist besonders wirksam bei Rigor. Ebenfalls günstig beeinflusst werden Tremor, Akinesie, Sprach- und Schreibstörungen, Gangunsicherheit, Hypersalivation, Schwitzen, okulogyre Krisen und depressive Verstimmungen.
  • +Die idiopathische Parkinson-Krankheit wird als eine Degeneration von dopaminergen Neuronen in der Substantia nigra angesehen, deren Neuriten an die Zellen des Corpus striatum ragen und diese hemmen. Neuroleptika können durch Blockierung der Dopamin-Rezeptoren ein Parkinson-Syndrom mit ähnlichem klinischen Bild hervorrufen. Die Nervenzellkörper im Corpus striatum sind auch cholinerg innerviert, können also stimuliert werden. Eine Besserung des Parkinson-Syndroms kann entweder durch eine Unterstützung des dopaminergen Systems oder durch eine Blockierung der cholinergen Erregung mit Anticholinergika erreicht werden. Letzterer ist der zentrale Wirkmechanismus des Procyclidins. Procyclidin verringert die Parkinson-Symptome und ist besonders wirksam bei Rigor. Ebenfalls günstig beeinflusst werden Tremor, Akinesie, Sprach- und Schreibstörungen, Gangunsicherheit, Hypersalivation, Schwitzen, okulogyre Krisen und depressive Verstimmungen.
  • -Procyclidin war nicht genotoxisch im Ames Test(bacterialmutationassay) und im Maus-Lymphoma-Test in vitro.
  • +Procyclidin war nicht genotoxisch im Ames Test (bacterial mutation assay) und im Maus-Lymphoma-Test in vitro.
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