| 70 Änderungen an Fachinfo Depo-Medrol 40 mg/mL |
-Injektionssuspension zu 40 mg/ml: Macrogolum 3350, natrii chloridum, miripirii chloridum, acidum hydrochloricum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabile.
-Natriumgesamtgehalt pro 1 ml Durchstechflasche: 3.45 mg.
-Injektionssuspension zu 80 mg/2 ml: Macrogolum 3350, natrii chloridum, miripirii chloridum, acidum hydrochloricum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabile.
-Natriumgesamtgehalt pro 2 ml Durchstechflasche: 6.9 mg.
-Injektionssuspension zu 200 mg/5 ml: Macrogolum 3350, natrii chloridum, miripirii chloridum, acidum hydrochloricum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabile.
-Natriumgesamtgehalt pro 5 ml Durchstechflasche: 17.25 mg.
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- +Injektionssuspension zu 40 mg/ml: Macrogolum 3350, natrii chloridum, miripirii chloridum, acidum hydrochloricum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabile.
- +Natriumgesamtgehalt pro 1 ml Durchstechflasche: 3.45 mg.
- +Injektionssuspension zu 80 mg/2 ml: Macrogolum 3350, natrii chloridum, miripirii chloridum, acidum hydrochloricum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabile.
- +Natriumgesamtgehalt pro 2 ml Durchstechflasche: 6.9 mg.
- +Injektionssuspension zu 200 mg/5 ml: Macrogolum 3350, natrii chloridum, miripirii chloridum, acidum hydrochloricum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabile.
- +Natriumgesamtgehalt pro 5 ml Durchstechflasche: 17.25 mg.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionssuspension (Zur intramuskulären, intrasynovialen, periartikulären, intrabursalen und intraläsionalen Injektion, Weichteilinfiltration und intrarektalen Instillation).
- +Injektionssuspension zu 40 mg/ml: 1 Durchstechflasche zu 1 ml Injektionssuspension enthält 40 mg Methylprednisoloni acetas.
- +Injektionssuspension zu 80 mg/2 ml: 1 Durchstechflasche zu 2 ml Injektionssuspension enthält 80 mg Methylprednisoloni acetas.
- +Injektionssuspension zu 200 mg/5 ml: 1 Durchstechflasche zu 5 ml Injektionssuspension enthält 200 mg Methylprednisoloni acetas.
-Erkrankung Dosierung Intervall Bemerkungen
-Adrenogenitales Syndrom 40 mg alle 2 Wochen
-Rheumatoide Arthritis 40-125 mg wöchentlich zur Erhaltung
-Dermatologische Läsionen 40-120 mg wöchentlich Während 1-4 Wochen
-Akute schwere Dermatitis, z.B. durch Giftefeu 80-120 mg eine Dosis Wirkung nach 8-12 Std.
-Kontaktdermatitis 40-120 mg 5-10 Tage mehrmals
-Seborrhoische Dermatitis 80 mg wöchentlich
-Asthma 80-120 mg eine Dosis Wirkung nach 6-48 Std., anhaltend bis zu 2 Wochen
-Heuschnupfen 80-120 mg eine Dosis Wirkung nach 6 Std., anhaltend bis zu 3 Wochen
- +Erkrankung Dosierung Intervall Bemerkungen
- +Adrenogenitales Syndrom 40 mg alle 2 Wochen
- +Rheumatoide Arthritis 40-125 mg wöchentlich zur Erhaltung
- +Dermatologische Läsionen 40-120 mg wöchentlich Während 1-4 Wochen
- +Akute schwere Dermatitis, 80-120 mg eine Dosis Wirkung nach 8-12 Std.
- +z.B. durch Giftefeu
- +Kontaktdermatitis 40-120 mg 5-10 Tage mehrmals
- +Seborrhoische Dermatitis 80 mg wöchentlich
- +Asthma 80-120 mg eine Dosis Wirkung nach 6-48 Std.,
- + anhaltend bis zu 2 Wochen
- +Heuschnupfen 80-120 mg eine Dosis Wirkung nach 6 Std.,
- + anhaltend bis zu 3 Wochen
- +
- +
-Grösse des Gelenkes Beispiel Dosisbereich
-Gross Knie-, Sprunggelenk Schulter 20-80 mg
-Mittel Ellbogen Handgelenk 10-40 mg
-Klein Metakarpophalangeal Interphalangeal Sternoklavikular Akromioklavikular 4-10 mg
- +Grösse des Gelenkes Beispiel Dosisbereich
- +Gross Knie-, SprunggelenkSchulter 20-80 mg
- +Mittel EllbogenHandgelenk 10-40 mg
- +Klein MetakarpophalangealInterphalangealSternoklavikularAkromi 4-10 mg
- + oklavikular
-Die Gelenkanatomie soll vor jeder intraartikulären Injektion untersucht werden. Zur Erreichung der vollen antiinflammatorischen Wirkung muss die Injektion in den Synovialspalt erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Sonstige Hinweise», Abschnitt «Hinweise für die Handhabung»).
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- +Die Gelenkanatomie soll vor jeder intraartikulären Injektion untersucht werden. Zur Erreichung der vollen antiinflammatorischen Wirkung muss die Injektion in den Synovialspalt erfolgen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Sonstige Hinweise" , Abschnitt "Hinweise für die Handhabung" ).
-Zur Behandlung von verschiedenen Erkrankungen von Sehnen und Bursen variiert die Dosis zwischen 4–30 mg. Bei rezidivierenden oder chronischen Fällen können sich wiederholte Injektionen als notwendig erweisen.
- +Zur Behandlung von verschiedenen Erkrankungen von Sehnen und Bursen variiert die Dosis zwischen 4–30 mg. Bei rezidivierenden oder chronischen Fällen können sich wiederholte Injektionen als notwendig erweisen.
-Weitere Anweisungen zu diesen Arten von Injektionen mit Depo-Medrol sind unter «Sonstige Hinweise», Abschnitt «Hinweise für die Handhabung».
- +Weitere Anweisungen zu diesen Arten von Injektionen mit Depo-Medrol sind unter "Sonstige Hinweise" , Abschnitt "Hinweise für die Handhabung" .
-Nach Desinfektion der Läsion (z.B. mit 70% Alkohol) werden 20–60 mg injiziert. Bei grossen Läsionen können mehrere Injektionen von Dosen zwischen 20 und 40 mg erforderlich sein. Die Injektion zu hoher Steroiddosen kann die Haut bleichen und eine kleine Verschorfung bewirken. Je nach Läsion und Anhalten des nach der Erstinjektion erzielten Heileffektes sind üblicherweise ein bis vier Injektionen notwendig.
- +Nach Desinfektion der Läsion (z.B. mit 70% Alkohol) werden 20–60 mg injiziert. Bei grossen Läsionen können mehrere Injektionen von Dosen zwischen 20 und 40 mg erforderlich sein. Die Injektion zu hoher Steroiddosen kann die Haut bleichen und eine kleine Verschorfung bewirken. Je nach Läsion und Anhalten des nach der Erstinjektion erzielten Heileffektes sind üblicherweise ein bis vier Injektionen notwendig.
-40–120 mg Depo-Medrol in 30–300 ml Wasser werden drei- bis siebenmal wöchentlich als Retentionsklistier oder Dauertropf verabreicht. Die Durchführung dieser Behandlung während zwei oder mehr Wochen hat sich bei einigen Patienten mit Colitis ulcerosa als günstig erwiesen. Viele Patienten können mit 40 mg Depo-Medrol in 30–300 ml Wasser, abhängig von Grad und Ausdehnung der entzündeten Schleimhaut, stabil gehalten werden. Andere etablierte therapeutische Methoden sollen ebenfalls angewendet werden.
- +40–120 mg Depo-Medrol in 30–300 ml Wasser werden drei- bis siebenmal wöchentlich als Retentionsklistier oder Dauertropf verabreicht. Die Durchführung dieser Behandlung während zwei oder mehr Wochen hat sich bei einigen Patienten mit Colitis ulcerosa als günstig erwiesen. Viele Patienten können mit 40 mg Depo-Medrol in 30–300 ml Wasser, abhängig von Grad und Ausdehnung der entzündeten Schleimhaut, stabil gehalten werden. Andere etablierte therapeutische Methoden sollen ebenfalls angewendet werden.
-Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder mit Hypothyreose ist die Metabolisierung von Methylprednisolon verzögert, und die Wirkung kann verstärkt sein. Es kann erforderlich sein, die Dosis entsprechend zu reduzieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder mit Hypothyreose ist die Metabolisierung von Methylprednisolon verzögert, und die Wirkung kann verstärkt sein. Es kann erforderlich sein, die Dosis entsprechend zu reduzieren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
-Depo-Medrol sollte nicht mittels anderer als der unter «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten» erwähnten Verabreichungsarten appliziert werden. Es ist dabei unerlässlich, dass Depo-Medrol mittels adäquater Applikationstechniken an die gewünschten Stellen verabreicht wird.
-Bei intrathekaler oder epiduraler Applikation von Depo-Medrol wurde über teils schwerwiegende unerwünschte Wirkungen berichtet, wie Arachnoiditis, Meningitis, Paraparese/Paraplegie, Konvulsionen, Sensibilitätsstörungen, Kopfschmerzen, Blasenbeschwerden sowie funktionelle gastrointestinale Störungen. Die intrathekale oder epidurale Applikation ist daher kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Depo-Medrol sollte nicht mittels anderer als der unter "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" erwähnten Verabreichungsarten appliziert werden. Es ist dabei unerlässlich, dass Depo-Medrol mittels adäquater Applikationstechniken an die gewünschten Stellen verabreicht wird.
- +Bei intrathekaler oder epiduraler Applikation von Depo-Medrol wurde über teils schwerwiegende unerwünschte Wirkungen berichtet, wie Arachnoiditis, Meningitis, Paraparese/Paraplegie, Konvulsionen, Sensibilitätsstörungen, Kopfschmerzen, Blasenbeschwerden sowie funktionelle gastrointestinale Störungen. Die intrathekale oder epidurale Applikation ist daher kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Ein «Steroid-Absetzsyndrom», welches unabhängig von einer NNR-Insuffizienz zu sein scheint, kann ebenfalls bei abruptem Absetzen von Glucocorticoiden auftreten. Dieses Syndrom zeigt Symptome wie: Anorexie, Nausea, Erbrechen, Lethargie, Kopfschmerzen, Fieber, Gelenkschmerzen, Hautschuppung, Myalgie, Gewichtsverlust und/oder Hypotonie.
- +Ein "Steroid-Absetzsyndrom" , welches unabhängig von einer NNR-Insuffizienz zu sein scheint, kann ebenfalls bei abruptem Absetzen von Glucocorticoiden auftreten. Dieses Syndrom zeigt Symptome wie: Anorexie, Nausea, Erbrechen, Lethargie, Kopfschmerzen, Fieber, Gelenkschmerzen, Hautschuppung, Myalgie, Gewichtsverlust und/oder Hypotonie.
-Bei Patienten mit Myasthenia gravis sollten Corticosteroide nur mit Vorsicht angewendet werden. Insbesondere kann bei Behandlung der Myasthenia gravis mit Cholinesterasehemmern die Wirkung des Cholinesterasehemmers durch Glucocorticoide reduziert und dadurch das Risiko einer Myastheniekrise erhöht werden. Eine Behandlung mit Cholinesterasehemmern sollte daher 24 Stunden vor der Verabreichung eines Corticosteroids beendet werden (siehe «Interaktionen»).
- +Bei Patienten mit Myasthenia gravis sollten Corticosteroide nur mit Vorsicht angewendet werden. Insbesondere kann bei Behandlung der Myasthenia gravis mit Cholinesterasehemmern die Wirkung des Cholinesterasehemmers durch Glucocorticoide reduziert und dadurch das Risiko einer Myastheniekrise erhöht werden. Eine Behandlung mit Cholinesterasehemmern sollte daher 24 Stunden vor der Verabreichung eines Corticosteroids beendet werden (siehe "Interaktionen" ).
-In Zusammenhang mit der Anwendung hoher Corticosteroid-Dosen wurden akute Myopathien beobachtet, die am häufigsten auftraten bei Patienten mit Störungen der neuromuskulären Transmission (z.B. Myasthenia gravis) oder bei Patienten, die gleichzeitig neuromuskuläre Blocker erhielten. Solche akuten Myopathien verlaufen generalisiert, können die Augen- und die Atemmuskulatur einbeziehen und zu einer Tetraparese führen. Die Kreatinkinase-Werte können steigen. Es wurde über Fälle von Rhabdomyolyse berichtet. Die klinische Besserung bzw. Heilung nach Absetzen der Corticosteroide kann Wochen bis Jahre dauern.
- +In Zusammenhang mit der Anwendung hoher Corticosteroid-Dosen wurden akute Myopathien beobachtet, die am häufigsten auftraten bei Patienten mit Störungen der neuromuskulären Transmission (z.B. Myasthenia gravis) oder bei Patienten, die gleichzeitig neuromuskuläre Blocker erhielten. Solche akuten Myopathien verlaufen generalisiert, können die Augen- und die Atemmuskulatur einbeziehen und zu einer Tetraparese führen. Die Kreatinkinase-Werte können steigen. Es wurde über Fälle von Rhabdomyolyse berichtet. Die klinische Besserung bzw. Heilung nach Absetzen der Corticosteroide kann Wochen bis Jahre dauern.
-Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz ist der Metabolismus von Methylprednisolon verzögert, sodass erwünschte und unerwünschte Wirkungen verstärkt sein können (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz ist der Metabolismus von Methylprednisolon verzögert, sodass erwünschte und unerwünschte Wirkungen verstärkt sein können (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-·Aktive oder latente peptische Ulcera: Glucocorticoide können die Symptome peptischer Ulcera maskieren, sodass es zu einer weitgehend asymptomatischen Perforation oder zu akuten gastrointestinalen Blutungen kommen kann. Das Risiko für peptische Ulzera steigt durch die Kombination von Corticosteroiden mit nicht-steroidalen Antiphlogistika.
-·Pankreatitis: Hohe Corticosteroid-Dosierungen können eine akute Pankreatitis auslösen.
-·Glukosestoffwechsel: Corticosteroide können den Blutglukosespiegel erhöhen, einen bestehenden Diabetes verschlechtern und bei Langzeittherapie das Risiko für einen Diabetes mellitus erhöhen.
-·Wasser-Elektrolyt-Haushalt: Corticosteroide können, insbesondere in mittleren und hohen Dosen, zu einer Salz- und Flüssigkeitsretention sowie zu einer erhöhten Kaliumausscheidung führen. Eventuell kann eine Kochsalz-Restriktion bzw. eine Kaliumsubstitution notwendig werden.
-·Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollten Corticosteroide mit Vorsicht eingesetzt werden.
-·Gleichzeitige Behandlung mit nicht-steroidalen Antiphlogistika: Acetylsalicylsäure und andere nicht-steroidale Antiphlogistika sollten nur mit Vorsicht zusammen mit Corticosteroiden angewendet werden. Insbesondere ist im Falle einer Hypoprothrombinämie bei der gleichzeitigen Gabe von Acetylsalicylsäure Vorsicht geboten.
-·Andere Erkrankungen: Vorsicht ist auch geboten bei Abszessen oder anderen eitrigen Entzündungen, unspezifischer ulzeröser Kolitis (insbesondere bei drohender Perforation), Divertikulitis, frischen intestinalen Anastomosen, Leberzirrhose, Thromboseneigung oder Migräne in der Anamnese.
-·Bei Patienten unter Corticosteroidtherapie wurde über das Auftreten von Kaposi-Sarkomen berichtet. Ein Absetzen der Corticosteroidtherapie kann zur klinischen Remission führen.
- +-Aktive oder latente peptische Ulcera: Glucocorticoide können die Symptome peptischer Ulcera maskieren, sodass es zu einer weitgehend asymptomatischen Perforation oder zu akuten gastrointestinalen Blutungen kommen kann. Das Risiko für peptische Ulzera steigt durch die Kombination von Corticosteroiden mit nicht-steroidalen Antiphlogistika.
- +-Pankreatitis: Hohe Corticosteroid-Dosierungen können eine akute Pankreatitis auslösen.
- +-Glukosestoffwechsel: Corticosteroide können den Blutglukosespiegel erhöhen, einen bestehenden Diabetes verschlechtern und bei Langzeittherapie das Risiko für einen Diabetes mellitus erhöhen.
- +-Wasser-Elektrolyt-Haushalt: Corticosteroide können, insbesondere in mittleren und hohen Dosen, zu einer Salz- und Flüssigkeitsretention sowie zu einer erhöhten Kaliumausscheidung führen. Eventuell kann eine Kochsalz-Restriktion bzw. eine Kaliumsubstitution notwendig werden.
- +-Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit Niereninsuffizienz sollten Corticosteroide mit Vorsicht eingesetzt werden.
- +-Gleichzeitige Behandlung mit nicht-steroidalen Antiphlogistika: Acetylsalicylsäure und andere nicht-steroidale Antiphlogistika sollten nur mit Vorsicht zusammen mit Corticosteroiden angewendet werden. Insbesondere ist im Falle einer Hypoprothrombinämie bei der gleichzeitigen Gabe von Acetylsalicylsäure Vorsicht geboten.
- +-Andere Erkrankungen: Vorsicht ist auch geboten bei Abszessen oder anderen eitrigen Entzündungen, unspezifischer ulzeröser Kolitis (insbesondere bei drohender Perforation), Divertikulitis, frischen intestinalen Anastomosen, Leberzirrhose, Thromboseneigung oder Migräne in der Anamnese.
- +-Bei Patienten unter Corticosteroidtherapie wurde über das Auftreten von Kaposi-Sarkomen berichtet. Ein Absetzen der Corticosteroidtherapie kann zur klinischen Remission führen.
-Die Anwendung von Depo-Medrol zusammen mit anderen starken CYP3A4-Inhibitoren sollte ebenfalls unter besonderer Vorsicht erfolgen (siehe «Interaktionen»). Ggf. muss die Steroiddosis angepasst werden.
- +Die Anwendung von Depo-Medrol zusammen mit anderen starken CYP3A4-Inhibitoren sollte ebenfalls unter besonderer Vorsicht erfolgen (siehe "Interaktionen" ). Ggf. muss die Steroiddosis angepasst werden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Neuromuskuläre Blocker: Corticosteroide können die Wirkung von nicht-depolarisierenden neuromuskulären Blockern wie z.B. Vecuronium beeinflussen. Berichtet wurde über eine Antagonisierung der neuromuskulären Blockade sowie bei gleichzeitiger Anwendung hoher Dosen über akute Myopathien (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Neuromuskuläre Blocker: Corticosteroide können die Wirkung von nicht-depolarisierenden neuromuskulären Blockern wie z.B. Vecuronium beeinflussen. Berichtet wurde über eine Antagonisierung der neuromuskulären Blockade sowie bei gleichzeitiger Anwendung hoher Dosen über akute Myopathien (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Methylprednisolon ist gut plazentagängig. Es liegen keine ausreichenden Studien bei schwangeren Frauen vor, und die Erfahrungen über die Sicherheit einer Anwendung von Methylprednisolon während der Schwangerschaft sind unzureichend. In Tierstudien führte die Gabe von Corticosteroiden während der Trächtigkeit zu foetalen Missbildungen (siehe «Präklinische Daten»). Beim Menschen gibt es jedoch keine Hinweise, dass Corticosteroide kongenitale Missbildungen verursachen.
- +Methylprednisolon ist gut plazentagängig. Es liegen keine ausreichenden Studien bei schwangeren Frauen vor, und die Erfahrungen über die Sicherheit einer Anwendung von Methylprednisolon während der Schwangerschaft sind unzureichend. In Tierstudien führte die Gabe von Corticosteroiden während der Trächtigkeit zu foetalen Missbildungen (siehe "Präklinische Daten" ). Beim Menschen gibt es jedoch keine Hinweise, dass Corticosteroide kongenitale Missbildungen verursachen.
-In Tierversuchen wurde gezeigt, dass Corticosteroide die Fertilität beeinträchtigen (siehe «Präklinische Daten»).
- +In Tierversuchen wurde gezeigt, dass Corticosteroide die Fertilität beeinträchtigen (siehe "Präklinische Daten" ).
-Nicht bekannt: Arthralgien, Myalgien, Myopathie, Rhabdomyolyse, Muskelatrophie, neuropathische Arthropathie, Sehnenriss (insbesondere der Achillessehne), Wirbelkompressionsfrakturen, pathologische Frakturen, Osteonekrose, Schmerzschub nach intrasynovialer oder periartikulärer Injektion sowie nach Injektion in die Sehnenscheide («Post-Injection Pain Flare»).
- +Nicht bekannt: Arthralgien, Myalgien, Myopathie, Rhabdomyolyse, Muskelatrophie, neuropathische Arthropathie, Sehnenriss (insbesondere der Achillessehne), Wirbelkompressionsfrakturen, pathologische Frakturen, Osteonekrose, Schmerzschub nach intrasynovialer oder periartikulärer Injektion sowie nach Injektion in die Sehnenscheide ( "Post-Injection Pain Flare" ).
-Die antiinflammatorische Wirkung von 4 mg Methylprednisolon entspricht jener von 5 mg Prednisolon, 4 mg Triamcinolon, 0.6 mg Betamethason oder 0.75 mg Dexamethason.
- +Die antiinflammatorische Wirkung von 4 mg Methylprednisolon entspricht jener von 5 mg Prednisolon, 4 mg Triamcinolon, 0.6 mg Betamethason oder 0.75 mg Dexamethason.
-Serumspitzenwerte von Methylprednisolon werden nach intramuskulärer Verabreichung von 40 mg innert ca. 7.3±1 Stunden erreicht.
-Nach einmaliger Verabreichung von 40–80 mg i.m. kann Methylprednisolon für die Dauer von 10–18 Tagen im Serum nachgewiesen werden.
-Nach einmaliger Applikation einer Dosis von 40 mg Methylprednisolonacetat lagen die maximalen Methylprednisolon-Konzentrationen (Cmax) im Serum im Bereich von 15 ng/ml, die durchschnittliche AUC bei 1354.2±424.1 ng*h/ml.
- +Serumspitzenwerte von Methylprednisolon werden nach intramuskulärer Verabreichung von 40 mg innert ca. 7.3±1 Stunden erreicht.
- +Nach einmaliger Verabreichung von 40–80 mg i.m. kann Methylprednisolon für die Dauer von 10–18 Tagen im Serum nachgewiesen werden.
- +Nach einmaliger Applikation einer Dosis von 40 mg Methylprednisolonacetat lagen die maximalen Methylprednisolon-Konzentrationen (Cmax) im Serum im Bereich von 15 ng/ml, die durchschnittliche AUC bei 1354.2±424.1 ng*h/ml.
-Serumspitzenwerte von Methylprednisolon werden nach intraartikulärer Verabreichung von 80 mg Methylprednisolonacetat innerhalb von 4–8 Stunden gemessen. Nach intraartikulärer Verabreichung diffundiert Methylprednisolonacetat während ca. 7 Tagen aus dem Gelenk ins Blut.
-Nach einmaliger Applikation einer Dosis von 80 mg Methylprednisolonacetat liegen die maximalen Methylprednisolon-Konzentrationen (Cmax) im Serum bei ca. 160 ng/ml.
- +Serumspitzenwerte von Methylprednisolon werden nach intraartikulärer Verabreichung von 80 mg Methylprednisolonacetat innerhalb von 4–8 Stunden gemessen. Nach intraartikulärer Verabreichung diffundiert Methylprednisolonacetat während ca. 7 Tagen aus dem Gelenk ins Blut.
- +Nach einmaliger Applikation einer Dosis von 80 mg Methylprednisolonacetat liegen die maximalen Methylprednisolon-Konzentrationen (Cmax) im Serum bei ca. 160 ng/ml.
-Methylprednisolon wird weitgehend in die Gewebe verteilt. Das Verteilungsvolumen liegt bei ungefähr 1.4 l/kg. Methylprednisolon wird zu etwa 77% an Plasmaproteine gebunden.
- +Methylprednisolon wird weitgehend in die Gewebe verteilt. Das Verteilungsvolumen liegt bei ungefähr 1.4 l/kg. Methylprednisolon wird zu etwa 77% an Plasmaproteine gebunden.
-Die totale Clearance von Methylprednisolon liegt bei 5-6 ml/min/kg, die mittlere Eliminationshalbwertszeit beträgt 1.8-5.2 Stunden. Die scheinbare Halbwertszeit nach i. m. Verabreichung von 40 mg Methylprednisolonacetat beträgt 70 Stunden. Die Metaboliten werden im Urin als Glukuronide, Sulfate und nicht konjugierte Verbindungen ausgeschieden. Minimale Methylprednisolon-Mengen werden auch über die Faeces ausgeschieden.
- +Die totale Clearance von Methylprednisolon liegt bei 5-6 ml/min/kg, die mittlere Eliminationshalbwertszeit beträgt 1.8-5.2 Stunden. Die scheinbare Halbwertszeit nach i. m. Verabreichung von 40 mg Methylprednisolonacetat beträgt 70 Stunden. Die Metaboliten werden im Urin als Glukuronide, Sulfate und nicht konjugierte Verbindungen ausgeschieden. Minimale Methylprednisolon-Mengen werden auch über die Faeces ausgeschieden.
-Bei schwerer Leberinsuffizienz ist die Metabolisierung von Methylprednisolon verzögert (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei schwerer Leberinsuffizienz ist die Metabolisierung von Methylprednisolon verzögert (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Methylprednisolonsulfonat, welches eine ähnliche Struktur aufweist wie Methylprednisolon, zeigte bis 2000 µg/Platte keine Mutagenität auf Salmonella typhimurium mit oder ohne metabolische Aktivierung. Methylprednisolonsulfonat war auch in einem Genmutationsassay an Ovarienzellen von chinesischen Hamstern in einer Konzentration bis 10'000 µg/ml nicht mutagen.
-Methylprednisolonsuleptanat induzierte keine ausserplanmässige DNA-Synthese in primären Rattenhepatozyten bei einer Konzentration bis 1000 µg/ml.
-Darüber hinaus deutet eine Überprüfung von publizierten Daten darauf hin, dass Prednisolonfarnesylat (PNF), welches in seiner Struktur Methylprednisolon ähnelt, in Salmonella typhimurium und Escherichia coli-Stämmen bis 5000 µg/Platte mit oder ohne metabolischer Aktivierung nicht mutagen war. Bei einer Fibroblastenzelllinie von chinesischen Hamstern bewirkte PNF bei der höchsten getesteten Konzentration von 1500 µg/ml einen leichten Anstieg der Inzidenz struktureller Chromosomenaberrationen nach metabolischer Aktivierung.
- +Methylprednisolonsulfonat, welches eine ähnliche Struktur aufweist wie Methylprednisolon, zeigte bis 2000 µg/Platte keine Mutagenität auf Salmonella typhimurium mit oder ohne metabolische Aktivierung. Methylprednisolonsulfonat war auch in einem Genmutationsassay an Ovarienzellen von chinesischen Hamstern in einer Konzentration bis 10'000 µg/ml nicht mutagen.
- +Methylprednisolonsuleptanat induzierte keine ausserplanmässige DNA-Synthese in primären Rattenhepatozyten bei einer Konzentration bis 1000 µg/ml.
- +Darüber hinaus deutet eine Überprüfung von publizierten Daten darauf hin, dass Prednisolonfarnesylat (PNF), welches in seiner Struktur Methylprednisolon ähnelt, in Salmonella typhimurium und Escherichia coli-Stämmen bis 5000 µg/Platte mit oder ohne metabolischer Aktivierung nicht mutagen war. Bei einer Fibroblastenzelllinie von chinesischen Hamstern bewirkte PNF bei der höchsten getesteten Konzentration von 1500 µg/ml einen leichten Anstieg der Inzidenz struktureller Chromosomenaberrationen nach metabolischer Aktivierung.
-Männlichen Ratten wurde das Steroid Corticosteron in einer Dosis von 0, 10 und 25 mg/kg/Tag einmal täglich über einen Zeitraum von 6 Wochen subkutan injiziert und die Tiere anschliessend mit unbehandelten weiblichen Tieren gepaart. Die hohe Dosis wurde nach Tag 15 auf 20 mg/kg/Tag reduziert. Es wurden weniger Kopulationspfropfen beobachtet, was möglicherweise auf ein verringertes Gewicht der akzessorischen Organe zurückzuführen war. Die Zahl der Implantationsstellen und der lebenden Foeten war reduziert.
- +Männlichen Ratten wurde das Steroid Corticosteron in einer Dosis von 0, 10 und 25 mg/kg/Tag einmal täglich über einen Zeitraum von 6 Wochen subkutan injiziert und die Tiere anschliessend mit unbehandelten weiblichen Tieren gepaart. Die hohe Dosis wurde nach Tag 15 auf 20 mg/kg/Tag reduziert. Es wurden weniger Kopulationspfropfen beobachtet, was möglicherweise auf ein verringertes Gewicht der akzessorischen Organe zurückzuführen war. Die Zahl der Implantationsstellen und der lebenden Foeten war reduziert.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Die Kautelen aseptischer Injektionstechnik sind zu beachten. Eine sterile Injektionsnadel (Kaliber 20–24 Gauge) auf einer leeren Spritze wird rasch in den Synovialspalt eingeführt, dabei ist eine Lokalanästhesie empfehlenswert. Zur Verifizierung werden ein paar Tropfen Synovialflüssigkeit aspiriert. Bei jedem Gelenk soll an jener Stelle injiziert werden, wo der Synovialspalt nahe der Oberfläche liegt und am wenigsten grosse Gefässe und Nerven aufweist. Während die Kanüle am Injektionsort verbleibt, wird die Aspirationsspritze durch eine zweite Spritze mit der gewünschten Menge Depo-Medrol ersetzt. Zur Kontrolle, dass sich die Kanüle noch immer im Synovialspalt befindet, wird der Spritzenkolben ein wenig zurückgezogen, um Synovialflüssigkeit zu aspirieren. Nach der Injektion wird das Gelenk einige Male sanft bewegt, um eine Vermischung der Suspension mit der Gelenkflüssigkeit zu bewirken.
- +Die Kautelen aseptischer Injektionstechnik sind zu beachten. Eine sterile Injektionsnadel (Kaliber 20–24 Gauge) auf einer leeren Spritze wird rasch in den Synovialspalt eingeführt, dabei ist eine Lokalanästhesie empfehlenswert. Zur Verifizierung werden ein paar Tropfen Synovialflüssigkeit aspiriert. Bei jedem Gelenk soll an jener Stelle injiziert werden, wo der Synovialspalt nahe der Oberfläche liegt und am wenigsten grosse Gefässe und Nerven aufweist. Während die Kanüle am Injektionsort verbleibt, wird die Aspirationsspritze durch eine zweite Spritze mit der gewünschten Menge Depo-Medrol ersetzt. Zur Kontrolle, dass sich die Kanüle noch immer im Synovialspalt befindet, wird der Spritzenkolben ein wenig zurückgezogen, um Synovialflüssigkeit zu aspirieren. Nach der Injektion wird das Gelenk einige Male sanft bewegt, um eine Vermischung der Suspension mit der Gelenkflüssigkeit zu bewirken.
-Nach Desinfektion des Injektionsortes wird eine 1%ige Procain-HCl-Lösung infiltriert. Eine sterile Nadel vom Kaliber 20–24 Gauge auf einer leeren Spritze wird in die Bursa eingebracht und die Flüssigkeit aspiriert. Während die Kanüle am Injektionsort verbleibt, wird die Aspirationsspritze durch eine zweite Spritze mit der gewünschten Menge Depo-Medrol ersetzt. Nach der Injektion wird die Nadel entfernt und ein kleiner Verband angelegt. Die üblichen Kautelen steriler Injektionstechnik sind selbstverständlich zu beachten.
- +Nach Desinfektion des Injektionsortes wird eine 1%ige Procain-HCl-Lösung infiltriert. Eine sterile Nadel vom Kaliber 20–24 Gauge auf einer leeren Spritze wird in die Bursa eingebracht und die Flüssigkeit aspiriert. Während die Kanüle am Injektionsort verbleibt, wird die Aspirationsspritze durch eine zweite Spritze mit der gewünschten Menge Depo-Medrol ersetzt. Nach der Injektion wird die Nadel entfernt und ein kleiner Verband angelegt. Die üblichen Kautelen steriler Injektionstechnik sind selbstverständlich zu beachten.
-Depo-Medrol 40 mg Durchstechflasche (1 ml): 1 [B]
-Depo-Medrol 40 mg Durchstechflasche (1 ml): 25 × 1 [B]
-Depo-Medrol 80 mg Durchstechflasche (2 ml): 1 [B]
-Depo-Medrol 200 mg Durchstechflasche (5 ml): 1 [B]
- +Depo-Medrol 40 mg Durchstechflasche (1 ml): 1 [B]
- +Depo-Medrol 40 mg Durchstechflasche (1 ml): 25 × 1 [B]
- +Depo-Medrol 80 mg Durchstechflasche (2 ml): 1 [B]
- +Depo-Medrol 200 mg Durchstechflasche (5 ml): 1 [B]
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