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Home - Fachinformation zu Digoxin-Juvisé 0,25 mg - Änderungen - 25.06.2016
62 Änderungen an Fachinfo Digoxin-Juvisé 0,25 mg
  • -Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Ampullen zu 0.5 mg/2ml.
  • +Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Ampullen zu 0.5 mg/2 ml.
  • -Langsame Sättigung: Tägliche Gabe der Erhaltungsdosis von durchschnittlich 1x/Tag 0.25 mg, Bereich 0.125-0.5 mg/Tag. Ein Steady-state-Blutspiegel wird nach 7-10 Tagen erreicht (3-4 Halbwertszeiten).
  • +Langsame Sättigung: Tägliche Gabe der Erhaltungsdosis von durchschnittlich 1×/Tag 0.25 mg, Bereich 0.125-0.5 mg/Tag. Ein Steady-state-Blutspiegel wird nach 7-10 Tagen erreicht (3-4 Halbwertszeiten).
  • -Kreatinin-Clearance=(140-Alter [Jahre]) x Gewicht (kg)/72 x Serumkreatinin (mg/100 ml).
  • +Kreatinin-Clearance = (140-Alter [Jahre]) × Gewicht (kg)/72 × Serumkreatinin (mg/100 ml).
  • ->100 ml/min = Standard Erhaltungsdosis
  • +>100 ml/min = Standard Erhaltungsdosis
  • -Wenn der klinische Zustand die Verabreichung einer Sättigungsdosis an Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung erfordert, beträgt die empfohlene totale orale Sättigungsdosis je nach Alter, Körpergewicht und Nierenfunktion 0.5 bis 1.0 mg an Tag 1, sie sollte jedoch 10 µg/kg Körpergewicht nicht überschreiten, insbesondere bei Patienten mit mässiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung. Die Sättigungsdosis sollte in drei Teildosen in Abständen von 6-8 Stunden unter sorgfältiger Beurteilung der klinischen Antwort vor jeder weiteren Gabe verabreicht werden. Intravenöse Dosierungen sollten zirka 25% niedriger als die oralen Dosierungen sein. Von Tag 2 an sollte die angepasste Erhaltungsdosis verabreicht weden.
  • +Wenn der klinische Zustand die Verabreichung einer Sättigungsdosis an Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung erfordert, beträgt die empfohlene totale orale Sättigungsdosis je nach Alter, Körpergewicht und Nierenfunktion 0.5 bis 1.0 mg an Tag 1, sie sollte jedoch 10 µg/kg Körpergewicht nicht überschreiten, insbesondere bei Patienten mit mässiger bis schwerer Nierenfunktionsstörung. Die Sättigungsdosis sollte in drei Teildosen in Abständen von 6-8 Stunden unter sorgfältiger Beurteilung der klinischen Antwort vor jeder weiteren Gabe verabreicht werden. Intravenöse Dosierungen sollten zirka 25% niedriger als die oralen Dosierungen sein. Von Tag 2 an sollte die angepasste Erhaltungsdosis verabreicht werden.
  • -Die Dosierung soll individuell an die Nierenfunktion angepasst und je nach Antwort und Plasmakonzentration verändert werden (s. «Warnhinweise und Vorsichstmassnahmen»). Bei älteren Patienten (> 65 Jahren) sollte die Erhaltungsdosis 0.25 mg/Tag nicht überschreiten.
  • +Die Dosierung soll individuell an die Nierenfunktion angepasst und je nach Antwort und Plasmakonzentration verändert werden (s. «Warnhinweise und Vorsichstmassnahmen»). Bei älteren Patienten (>65 Jahren) sollte die Erhaltungsdosis 0.25 mg/Tag nicht überschreiten.
  • -Die Dosierung soll individuell an die Nierenfunktion angepasst und je nach Antwort und Plasmakonzentration verändert werden
  • -(s. Warnhinweise und Vorsichstmassnahmen).
  • +Die Dosierung soll individuell an die Nierenfunktion angepasst und je nach Antwort und Plasmakonzentration verändert werden (s. «Warnhinweise und Vorsichstmassnahmen»).
  • -Alters- undGewichtsgruppe Totale Sättigungsdosisµg/kg/erste 24 (-48) h Erhaltungsdosisµg/kg/Tag
  • +Alters- und Gewichtsgruppe Totale Sättigungsdosis µg/kg/erste 24 (-48) h Erhaltungsdosis µg/kg/Tag
  • -Neugeborene ab 2 Wochen bis 10 kg 50 12.5
  • +Neugeborene ab 2 Wochen bis 10 kg 50 12.5
  • -Alters- undGewichtsgruppe Totale Sättigungsdosisµg/kg/erste 24 (-48) h Erhaltungsdosisµg/kg/Tag
  • +Alters- und Gewichtsgruppe Totale Sättigungsdosis µg/kg/erste 24 (-48) h Erhaltungsdosis µg/kg/Tag
  • -Neugeborene ab 2 Wochen bis 10 kg 35 9
  • +Neugeborene ab 2 Wochen bis 10 kg 35 9
  • -Bei Patienten, die Digoxin erhalten, sollten die Serumelektrolyte und die Nierenfunktion (Serumkreatinin-Konzentration) regelmässig untersucht werden, die Häufigkeit dieser Untersuchungen sollte vom klinischen Zustand abhängig gemacht werden. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kann der Serumkreatinin-Spiegel aufgrund verminderter Muskelmasse und tiefer Kreatinin-Produktion normal sein.
  • +Pulmonale und renale Beeinträchtigung
  • +Bei akuter Myokarditis (wie rheumatische Karditis), Cor pulmonale oder Hypoxämie infolge schwerer Atemwegserkrankungen besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Digitalis-Glykosiden.
  • -Vorsicht ist geboten bei Säure-Basen- und Elektrolytstörungen. Hypokaliämie, Hyperkalzämie und eine Hypomagnesiämie können die Digoxin-Toxizität erhöhen. Hypokalzämie und/oder Hyperkaliämie können die Wirkung von Digoxin vermindern, eine schwere Hyperkaliämie kann auch das Auftreten von Rhythmusstörungen begünstigen. Wegen der Gefahr von Arrhythmien sollte Calcium nicht gleichzeitig parenteral verabreicht werden. Im Allgemeinen sollten schnelle Änderungen der Serum-Kalium-Konzentration oder anderer Elektrolyte (z.B. Magnesium, Calcium) vermieden werden. Ein Kaliummangel kann z.B. auftreten durch Dialyse, Absaugen von Magen-Darm-Sekret, Unterernährung, Durchfall, längeres Erbrechen sowie bei hohem Alter oder bei langfristig bestehender Herzinsuffizienz.
  • +Bei Patienten, die Digoxin erhalten, sollten die Serumelektrolyte und die Nierenfunktion (Serumkreatinin-Konzentration) regelmässig untersucht werden, die Häufigkeit dieser Untersuchungen sollte vom klinischen Zustand abhängig gemacht werden. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kann der Serumkreatinin-Spiegel aufgrund verminderter Muskelmasse und tiefer Kreatinin-Produktion normal sein.
  • +Elektrolytungleichgewicht und Funktionsstörung der Schilddrüse
  • +Vorsicht ist geboten bei Säure-Basen- und Elektrolytstörungen. Dosisanpassung sollte je nach dem klinischen Zustand vorgenommen werden.
  • +Hypokaliämie, Hyperkalzämie und eine Hypomagnesiämie können die Digoxin-Toxizität erhöhen. Hypokalzämie und/oder Hyperkaliämie können die Wirkung von Digoxin vermindern, eine schwere Hyperkaliämie kann auch das Auftreten von Rhythmusstörungen begünstigen. Wegen der Gefahr von Arrhythmien sollte Calcium nicht gleichzeitig parenteral verabreicht werden. Im Allgemeinen sollten schnelle Änderungen der Serum-Kalium-Konzentration oder anderer Elektrolyte (z.B. Magnesium, Calcium) vermieden werden. Ein Kaliummangel kann z.B. auftreten durch Dialyse, Absaugen von Magen-Darm-Sekret, Unterernährung, Durchfall, längeres Erbrechen sowie bei hohem Alter oder bei langfristig bestehender Herzinsuffizienz.
  • -Bei Malabsorption oder nach operativen Eingriffen im Gastrointestinaltrakt können höhere Digoxin-Sandoz-Dosen erforderlich sein, wenn Digoxin-Sandoz oral verabreicht wird.
  • -Bei Patienten, die in den vorangegangenen 2 bis 3 Wochen Digoxin oder andere Herzglykoside erhalten haben, kann eine verringerte Aufsättigungsdosierung nötig sein.
  • -Digoxin-Sandoz kann bei Patienten, die sich einer Kardioversion unterziehen, das Auftreten von Arrhythmien verstärken. Digoxin sollte, falls möglich, 1 bis 2 Tage vor einer geplanten Kardioversion abgesetzt werden. Das Risiko, gefährliche Arrhythmien durch die Kardioversion auszulösen, ist bei vorliegender Digitalistoxizität stark erhöht und ist ebenfall von der Kardioversionsenergie abhängig. In Notfällen, wie z.B. bei Defibrillation, soll die geringste noch wirksame Energie angewendet werden.
  • +Malabsorption
  • +Höhere Dosen an Digoxin können notwendig sein, wenn Digoxin bei Patienten mit Malabsorption (z.B. chronischer Durchfall) oder nach einer gastrointestinalen Operation oral verabreicht wird. Die Anpassung der Dosis sollte je nach dem klinischen Zustand vorgenommen werden.
  • +Herzkreislaufsystem
  • +Bei akutem Myokardinfarkt ist Vorsicht geboten (Patienten mit akutem Myokardinfarkt sind häufig hypokaliämisch und/oder neigen zu Herzrhythmusstörungen und sind wahrscheinlich hämodynamisch instabil). Die Digoxin-Gabe unmittelbar nach einem Herzinfarkt ist nicht kontraindiziert. Jedoch kann unter diesen Bedingungen bei Anwendung von inotropen Arzneimitteln bei einigen Patienten sowohl eine unerwünschte Zunahme des myokardialen Sauerstoffbedarfs als auch eine Ischämie hervorgerufen werden. Bei einigen retrospektiven Studien wird Digoxin in Verbindung mit einer erhöhten Sterblichkeit gebracht. Die Einschränkungen bei einer eventuell später notwendigen Elektrokardioversion sollten ebenfalls bedacht werden.
  • +Im Falle von Koronarinsuffizienz sollte die Dosis reduziert werden.
  • +Digoxin-Sandoz kann bei Patienten, die sich einer Kardioversion unterziehen, das Auftreten von Arrhythmien verstärken. Digoxin sollte, falls möglich, 1 bis 2 Tage vor einer geplanten Kardioversion abgesetzt werden. Das Risiko, gefährliche Arrhythmien durch die Kardioversion auszulösen, ist bei vorliegender Digitalistoxizität stark erhöht und ist ebenfalls von der Kardioversionsenergie abhängig. In Notfällen, wie z.B. bei Defibrillation, soll die geringste noch wirksame Energie angewendet werden.
  • +Von jeglicher Herzrhythmusstörung oder Veränderung am kardialen Zustand bei einem Kind, das Digoxin nimmt, sollte zunächst angenommen werden, dass es sich um eine Folge von Digoxinvergiftung handelt. Da erwachsene Patienten mit Herzinsuffizienz einige Symptome mit Digoxin-Toxizität gemeinsam haben, kann es schwierig sein, Digoxin-Toxizität von Herzinsuffizienz zu unterscheiden. Wenn die Ätiologie dieser Anzeichen und Symptome nicht klar ist, messen Sie den Digoxinspiegel im Serum.
  • +
  • -Bei akutem Myokardinfarkt ist Vorsicht geboten (Patienten mit akutem Myokardinfarkt sind häufig hypokaliämisch und/oder neigen zu Herzrhythmusstörungen und sind wahrscheinlich hämodynamisch instabil). Die Digoxin-Gabe unmittelbar nach einem Herzinfarkt ist nicht kontraindiziert. Jedoch kann unter diesen Bedingungen bei Anwendung von inotropen Arzneimitteln bei einigen Patienten sowohl eine unerwünschte Zunahme des myokardialen Sauerstoffbedarfs als auch eine Ischämie hervorgerufen werden. Bei einigen retrospektiven Studien wird Digoxin in Verbindung mit einer erhöhten Sterblichkeit gebracht. Die Einschränkungen bei einer eventuell später notwendigen Elektrokardioversion sollten ebenfalls bedacht werden.
  • -Bei akuter Myokarditis (wie rheumatische Karditis), Cor pulmonale oder Hypoxämie infolge schwerer Atemwegserkrankungen besteht eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Digitalis-Glykosiden.
  • -Arzneimittel, welche die P-Glykoprotein-vermittelte Exkretion von Digoxin inhibieren, einschliesslich Atorvastatin, Calciumantagonisten (z.B. Verapamil, Felodipin), Captopril, Spironolacton, Itraconazol, Chinin, Atropin, Cyiclosporin, Ritonavir und Saquinavir, Antiarrhythmika (Chinidin, Amiodaron, Flecainid, Propafenon), Indomethacin und Alprazolam. Arzneimittel die den prä-systemischen Metabolismus von Digoxin herabsetzen wie Antibiotika (z.B. Makrolidantibiotika [Clarithromycin, Erythromycin und Azithromycin], Tetracycline, Gentamicin, Trimethoprim). Arzneimittel, die durch unbekannte Mechanismen mit Digoxin interagieren, einschliesslich Prazosin. Erhöhung der Digoxin-Serumkonzentration.
  • +Arzneimittel, welche die P-Glykoprotein-vermittelte Exkretion von Digoxin inhibieren, einschliesslich Atorvastatin, Calciumantagonisten (z.B. Verapamil, Felodipin), Captopril, Spironolacton, Itraconazol, Chinin, Atropin, Ciclosporin, Ritonavir und Saquinavir, Antiarrhythmika (Chinidin, Amiodaron, Flecainid, Propafenon), Indomethacin und Alprazolam. Arzneimittel die den prä-systemischen Metabolismus von Digoxin herabsetzen wie Antibiotika (z.B. Makrolidantibiotika [Clarithromycin, Erythromycin und Azithromycin], Tetracycline, Gentamicin, Trimethoprim). Arzneimittel, die durch unbekannte Mechanismen mit Digoxin interagieren, einschliesslich Prazosin. Erhöhung der Digoxin-Serumkonzentration.
  • -Arzneimittel, welche die P-Glykoprotein-vermittelte Exkretion von Digoxin induzieren, einschliesslich Rifampicin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) und Acarbose. Arzneimittel, welche die Darmmotilität erhöhen, einschliesslich Metoclopramid, Neomycin, PAS, Zytostatika, Sulfasalazin, Adrenalin, Salbutamol, Phenytoin, Penicillamin. Erniedrigung der Digoxin-Serumkonzentration.
  • +Arzneimittel, welche die P-Glykoprotein-vermittelte Exkretion von Digoxin induzieren, einschliesslich Rifampicin, Johanniskraut (Hypericum perforatum) und Acarbose. Arzneimittel, welche die Darmmotilität erhöhen, einschliesslich Metoclopramid, Neomycin, PAS, Zytostatika, Sulfasalazin, Adrenalin, Salbutamol, Phenytoin, Penicillamin. Erniedrigung der Digoxin-Serumkonzentration.
  • -Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Interferenz von endogenen und exogenen, Digoxin-ähnlichen Substanzen auf Schätzungen von Digoxin-Konzentrationen im Serum oder Plasma
  • +Endogene und exogene Substanzen (zum Beispiel Chan Su, sibirischer und asiatischer Ginseng, Ashwagandha, Danshen, Spironolacton, Canrenon und Kaliumcanrenoat) können mit herkömmlichen Immun-Assay-Techniken verwendet werden, um die Dioxin-Konzentrationen im Plasma/Serum zu messen. Die Überwachung von freien Digoxin-Konzentrationen anstelle des Gesamtdigoxins kann die Interferenz von endogenen Digoxin-ähnlichen Substanzen abschwächen. Die Verwendung der LC-MS/MS (Flüssigkeitschromatographie – Tandem-Massenspektrometrie)-Methode wird empfohlen, um die Interferenz sowohl von endogenen wie exogenen Substanzen zu vermeiden.
  • +Schwangerschaft/Stillzeit
  • -Digoxin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Bislang liegen jedoch keinerlei Berichte über Folgeerscheinungen vor, denn die vom Säugling aufgenommene Tagesdosis ist sehr gering (ca. 1/1‘000 der Erhaltungsdosis). Wenn die Anwendung klinisch indiziert wird kann Digoxin während der Stillzeit angewendet werden. Aufgrund höherer Plasmaspiegel sollte allerdings bis zu 2 Stunden nach der intravenösen maternalen Gabe von Digoxin nicht gestillt werden.
  • +Digoxin wird in die Muttermilch ausgeschieden. Bislang liegen jedoch keinerlei Berichte über Folgeerscheinungen vor, denn die vom Säugling aufgenommene Tagesdosis ist sehr gering (ca. 1/1'000 der Erhaltungsdosis). Wenn die Anwendung klinisch indiziert wird kann Digoxin während der Stillzeit angewendet werden. Aufgrund höherer Plasmaspiegel sollte allerdings bis zu 2 Stunden nach der intravenösen maternalen Gabe von Digoxin nicht gestillt werden.
  • -Digoxin-Sandoz kann zentral-nervöse Symptome und Augenstörungen hervorrufen (s. «Unerwünschte Wirkungen»), wodurch die Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigt werden könnte. Die Patienten müssen daher auf die Möglichkeit des Auftretens von zentral-nervösen Symptomen und Sehstörungen hingewiesen werden. Bei Vorliegen solcher Symptome dürfen die Patienten weder ein Fahrzeug lenken noch eine Maschine bedienen.
  • +Digoxin-Sandoz kann zentral-nervöse Symptome und Augenstörungen hervorrufen (s. «Unerwünschte Wirkungen»), wodurch die Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigt werden könnte. Die Patienten müssen daher auf die Möglichkeit des Auftretens von zentralnervösen Symptomen und Sehstörungen hingewiesen werden. Bei Vorliegen solcher Symptome dürfen die Patienten weder ein Fahrzeug lenken noch eine Maschine bedienen.
  • +Die Studie der Digitalis Investigation Group (DIG) war eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie zur Untersuchung der Auswirkungen von Digoxin auf die Gesamtmortalität (primärer Endpunkt) und auf die Hospitalisierung für Herzinsuffizienz (wichtiger sekundärer Endpunkt) bei Patienten mit Herzinsuffizienz und einer linksventrikulären Ejektionsfraktion ≤0.45 mit normalem Sinus-Rhythmus. 6.800 Patienten wurden in die Hauptstudie aufgenommen. Die durchschnittliche Dauer der Nachbeobachtung betrug 37 Monate. Die Ergebnisse der Hauptstudie weisen darauf hin, dass Digoxin die Gesamtmortalität (primärer Endpunkt) nicht reduziert (34.8% in der Digoxingruppe vs. 35.1% in der Placebogruppe). Bei Digoxin-Patienten wurde ein signifikanter Rückgang bei der Anzahl an Spitaleinlieferungen (sekundäre Endpunkte) insgesamt (6% weniger) und sich verschlechternder Herzinsuffizienzen (etwa 8% weniger) festgestellt. Die Häufigkeit der Spitaleinlieferung wegen Verdacht auf Digoxin-Toxizität betrug 2% bei Patienten, die Digoxin nahmen, verglichen mit 0.9% bei Patienten, die Placebo nahmen.
  • +
  • -Sehr häufig: >1/10, häufig: >1/100, <1/10, gelegentlich: >1/1‘000, <1/100, selten: >1/10'000, <1/1‘000, sehr selten: <1/10’000.
  • +Sehr häufig: >1/10, häufig: >1/100, <1/10, gelegentlich: >1/1'000, <1/100, selten: >1/10'000, <1/1'000, sehr selten: <1/10'000.
  • -Häufig: Kopfschmerzen, Benommenheit, Somnolenz.
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Somnolenz.
  • -Häufig: Herzrhythmusstörungen.
  • +Häufig: Herzrhythmusstörungen, Benommenheit.
  • -Symptome:
  • +Symptome
  • -Therapie:
  • +Therapie
  • -·Bei Hypokaliämie ist der Serumkaliumspiegel auf hochnormale Werte anzuheben (Kontraindikation: AV-Block). Kaliumsalze können bei Patienten mit digoxinbedingter Bradykardie oder Herzblock und im Rahmen einer massiven Digitalis-Überdosierung mit einer Hyperkaliämie gefährlich sein.
  • +·Bei Hypokaliämie ist der Serumkaliumspiegel auf hochnormale Werte anzuheben (Kontraindikation: AV-Block). Ein niedriger Kaliumspiegel erhöht das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen.
  • +Kaliumsalze können bei Patienten mit digoxinbedingter Bradykardie oder Herzblock und im Rahmen einer massiven Digitalis-Überdosierung mit einer Hyperkaliämie gefährlich sein.
  • +Bevor Kalium bei einer Überdosis an Digoxin verabreicht wird, muss der Serum-Kaliumspiegel bekannt sein.
  • +
  • -Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf Digoxin-Sandoz Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Digoxin-Sandoz Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung darf nur mit der unter „Hinweise für die Handhabung“ aufgeführten Infusionslösung gemischt werden.
  • +Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf Digoxin-Sandoz Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Digoxin-Sandoz Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung darf nur mit der unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Infusionslösung gemischt werden.
  • -Tabletten: Vor Feuchtigkeit geschützt und bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
  • -Digoxin-Sandoz Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.
  • +Tabletten: Vor Feuchtigkeit geschützt und bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
  • +Digoxin-Sandoz Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Bei Raumtemperatur (15-25 °C) lagern.
  • -26728, 40039 (Swissmedic)
  • +26728, 40039 (Swissmedic).
  • -Tabletten zu 0.25 mg: 100.
  • -Tabletten zu 0.125 mg: 100.
  • -Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: 5 Ampullen.
  • -[B]
  • +Tabletten zu 0.25 mg: 100. [B]
  • +Tabletten zu 0.125 mg: 100. [B]
  • +Injektionslösung oder Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: 5 Ampullen. [B]
  • -Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz
  • +Novartis Pharma Schweiz AG, Risch; Domizil: 6343 Rotkreuz.
  • -Dezember 2012
  • +Januar 2016.
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