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Home - Fachinformation zu Feniallerg - Änderungen - 23.01.2016
46 Änderungen an Fachinfo Feniallerg
  • -Hilfsstoffe
  • -Dragées: Excip. ad compr. obd.
  • +Hilfsstoffe:
  • +Dragées: Lactosum, Saccharosum, Amylum tritici, Excip. ad compr.obd.
  • -1 Dragée enthält 1 mg Dimetindenmaleat.
  • -1 ml Tropfen (20 Tropfen) enthält 1 mg Dimetindenmaleat.
  • +1 Dragée enthält 1 mg Dimetindenmaleat; weisse Dragées.
  • +1 ml Tropfen (20 Tropfen) enthält 1 mg Dimetindenmaleat; klare, farblose Lösung.
  • -Erwachsene und Kinder über 12 Jahren
  • -Die übliche Tagesdosis beträgt 36 mg Dimetindenmaleat in 3 Einnahmen; dies entspricht:
  • -Tropfen 1 mg/ml: 2040 Tropfen, 3× tgl.
  • -Dragées 1 mg: 12 Dragées, 3× tgl.
  • +Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren:
  • +Die empfohlene Tagesdosis beträgt 3-6 mg Dimetindenmaleat, aufgeteilt in 3 Einnahmen; dies entspricht:
  • +Tropfen 1 mg/ml: 20-40 Tropfen, 3× täglich.
  • +Dragées 1 mg: 1-2 Dragées, 3× täglich.
  • -Kinder
  • -Die übliche Tagesdosis beträgt ungefähr 0,1 mg/kg Körpergewicht. Die üblichen Tagesdosen für Kinder zwischen 1 Monat und 12 Jahren betragen also:
  • -Alter Dosis in mg Tropfen 1 mg/ml
  • - 3× täglich (0,05 mg/Tropfen)
  • - 3× täglich
  • -1 Monat bis 1 Jahr 0,15–0,5 mg 3–10 Tropfen
  • -1–3 Jahre 0,5–0,75 mg 10–15 Tropfen
  • -3–12 Jahre 0,75–1 mg 15–20 Tropfen
  • +Kinder:
  • +Bei Kleinkindern ab 1 Monat bis 1 Jahr darf Feniallerg nur gemäss ärztlicher Empfehlung und strikter medizinischer Indikationsstellung für Antihistaminika angewendet werden. Die empfohlene Dosierung darf nicht überschritten werden.
  • +Bei der Verabreichung der Tropfen an Kinder unter 1 Jahr ist Vorsicht geboten: Die sedierende Wirkung kann während des Schlafes von Apnoeepisoden begleitet sein.
  • +Feniallerg Tropfen
  • +Die empfohlene Tagesdosis beträgt: 0,1 mg/kg Körpergewicht/Tag (dies entspricht 2 Tropfen pro kg Körpergewicht pro Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen.)
  • +Die üblichen Tagesdosen für Kinder zwischen 1 Monat und 12 Jahren bzw. gemäss kg Körpergewicht betragen also:
  • +Alter/Gewicht Dosis in mg Dosis in Tropfen
  • +1 Monat bis 1 Jahr/4,5-15 kg 0.15-0.5 mg 3× täglich 3-10 Tropfen 3× täglich
  • +1-3 Jahre/15-22,5 kg 0.5-0.75 mg 3× täglich 10-15 Tropfen 3× täglich
  • +3-12 Jahre/22,5-30 kg 0.75-1 mg 3× täglich 15-20 Tropfen 3× täglich
  • -Feniallerg Tropfen sind hitzeempfindlich und sind daher erst im letzten Moment der lauwarmen Saugflasche beizugeben. Kleinkindern, die bereits mit dem Löffel essen, sind die angenehm schmeckenden Tropfen unverdünnt in einem Teelöffel zu verabreichen.
  • +1 Tropfen = 0,05 mg Dimetindenmaleat.
  • +Feniallerg Tropfen sind hitzeempfindlich und sind daher erst unmittelbar vor dem Trinken der lauwarmen Schoppenflasche beizugeben. Kleinkindern, die bereits mit dem Löffel essen, sind die angenehm schmeckenden Tropfen unverdünnt in einem Teelöffel zu verabreichen.
  • -Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber einer der Komponenten.
  • -Zusätzlich für die Tropfen: Neugeborene unter 1 Monat, insbesondere Frühgeborene.
  • +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +Feniallerg Tropfen: Neugeborene unter 1 Monat, insbesondere Frühgeborene.
  • -Bei Glaukom, Harnretention in Verbindung mit Urethroprostatabeschwerden sowie chronischen obstruktiven Lungenerkrankungen sind die üblichen Vorsichtsmassnahmen zu beachten.
  • +Bei Glaukom, Harnretention z.B. in Verbindung mit Prostatahypertrophie sowie chronischen obstruktiven Lungenerkrankungen sind die üblichen Vorsichtsmassnahmen zu beachten.
  • -Anwendung bei Kleinkindern ab einem Monat bis einem Jahr
  • +Anwendung bei Kleinkindern ab 1 Monat bis 1 Jahr:
  • -Bei Kleinkindern ab einem Monat bis einem Jahr sollte Feniallerg nur nach ärztlichem Rat und strikter medizinischer Indikationsstellung für Antihistaminika angewendet werden. Die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden.
  • -Information zu den Hilfsstoffen
  • +Bei Kleinkindern ab 1 Monat bis 1 Jahr darf Feniallerg nur nach ärztlichem Rat und strikter medizinischer Indikationsstellung für Antihistaminika angewendet werden. Die empfohlene Dosierung darf nicht überschritten werden.
  • +Information zu den Hilfsstoffen:
  • -Feniallerg Dragées enthalten Saccharose: Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, dem Malabsorptionssyndrom von Glucose und Galactose oder der Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • -Feniallerg Dragées enthalten Weizenstärke: die Stärke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber für Patienten, welche an Zöliakie leiden, als verträglich gelten. (Der Gehalt an Gluten in Weizenstärke wird durch die Prüfung auf Gesamtprotein der Ph.Eur. Monographie begrenzt.) Patienten mit einer Weizenstärkeallergie (anders als Zöliakie) sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • +Feniallerg Dragées enthalten Saccharose: Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder der Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • +Feniallerg Dragées enthalten Weizenstärke: Weizenstärke kann geringe Mengen Gluten enthalten, die aber für Patienten, welche an Zöliakie leiden, als verträglich gelten. (Der Gehalt an Gluten in Weizenstärke wird durch die Prüfung auf Gesamtprotein der Ph. Eur. Monographie begrenzt.) Patienten mit einer Weizenstärkeallergie (anders als Zöliakie) sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • -Es wird angenommen, dass die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehreren Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem, zu einer verstärkten ZNS Depression führt. Dies kann unerwünschte und sogar lebensbedrohliche Konsequenzen haben. Zu diesen Arzneimitteln gehören Analgetika, Antikonvulsiva, Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer), Antihistaminika, Antiemetika, Antipsychotika, Anxiolytika, Hypnotika und Alkohol.
  • +Es wird angenommen, dass die gleichzeitige Anwendung von zwei oder mehreren Arzneimitteln mit dämpfender Wirkung auf das Zentralnervensystem, zu einer verstärkten ZNS Depression führt. Dies kann unerwünschte und sogar lebensbedrohliche Konsequenzen haben. Zu diesen Arzneimitteln gehören Analgetika (Opiate), Antikonvulsiva, Antidepressiva (trizyklische Antidepressiva und MAO-Hemmer), Antihistaminika, Antiemetika, Antipsychotika, Anxiolytika, Hypnotika, Scopolamin und Alkohol.
  • +Trizyklische Antidepressiva und Anticholinergika (z.B. Bronchodilatatoren, gastrointestinale Spasmolytika, Mydriatika, urologische Antimuskarinika) können zusammen mit Antihistaminika einen additiven antimuskarinischen Effekt ausüben und das Risiko für eine Verschlechterung eines Glaukoms oder einer Harnretention erhöhen.
  • +
  • -Tierexperimentelle Studien mit Dimetinden zeigten kein teratogenes Potential und keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalenentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung.
  • +Schwangerschaft
  • +Tierexperimentelle Studien mit Dimetinden zeigten kein teratogenes Potential und keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung.
  • +Stillzeit
  • +
  • -Unerwünschte Wirkungen werden, nach Systemorganklasse und Häufigkeit geordnet, unten aufgelistet. Häufigkeiten werden folgendermassen definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), selten (≥1/10000 bis <1/1000), sehr selten (<1/10000).
  • +Unerwünschte Wirkungen werden nach Systemorganklasse und Häufigkeit geordnet, aufgelistet. Häufigkeiten werden folgendermassen definiert: Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1000), sehr selten (<1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad aufgeführt.
  • -Sehr häufig: Müdigkeit (11,8%).
  • +Sehr häufig: Müdigkeit (11.8%).
  • -Ein spezifisches Antidot für Überdosierungen mit Antihistaminika ist nicht bekannt. Es sind die üblichen Notfallmassnahmen einzuleiten: Induzieren des Erbrechens, Magenspülung bei unzureichendem Erbrechen, Verabreichung von Aktivkohle oder salinischen Abführmitteln sowie die üblichen Massnahmen zur Stützung der kardiorespiratorischen Funktionen. Stimulanzien sollten nicht angewendet werden. Zur Behandlung der Hypotonie können Kreislaufmittel eingesetzt werden.
  • +Ein spezifisches Antidot für Überdosierungen mit Antihistaminika ist nicht bekannt. Es sind die üblichen Notfallmassnahmen einzuleiten: Verabreichung von Aktivkohle oder salinischen Abführmitteln sowie die üblichen Massnahmen zur Stützung der kardiorespiratorischen Funktionen. Stimulanzien sollten nicht angewendet werden. Zur Behandlung der Hypotonie können Kreislaufmittel eingesetzt werden.
  • -ATC-Code: R06AB03
  • -Histamin H1-Rezeptor-Antagonist.
  • -Dimetinden ist ein kompetitiver Hemmer der Histamin H1-Rezeptoren. In niedrigen Konzentrationen stimuliert es die Histamin-Methyltransferase, was zu einer Deaktivierung des Histamins führt. Es besitzt eine starke H1-Rezeptoren-Affinität und ist ein starker Mastzellen-Stabilisator. Darüber hinaus besitzt es eine lokalanästhetische Wirkung. Es zeigt keine Wirkung auf H2-Rezeptoren. Dimetinden wirkt auch als Antagonist zu Bradykinin, Serotonin und Acetylcholin. Es ist eine razemische Mischung, wobei das R-()-Dimetinden die stärkere H1-antihistaminische Wirkung aufweist.
  • +ATC-Code: R06AB03 (Histamin H1-Rezeptor-Antagonist)
  • +Dimetinden ist ein kompetitiver Hemmer der Histamin H1-Rezeptoren. In niedrigen Konzentrationen stimuliert es die Histamin-Methyltransferase, was zu einer Deaktivierung des Histamins führt. Es besitzt eine starke H1-Rezeptoren-Affinität und ist ein starker Mastzellen-Stabilisator. Darüber hinaus besitzt es eine lokalanästhetische Wirkung. Es zeigt keine Wirkung auf H2-Rezeptoren. Dimetinden wirkt auch als Antagonist zu Bradykinin, Serotonin und Acetylcholin. Es ist eine razemische Mischung, wobei das R-(-)-Dimetinden die stärkere H1-antihistaminische Wirkung aufweist.
  • -Absorption
  • +Absorption:
  • -Distribution
  • -Bei Konzentrationen zwischen 0,09 µg/ml bis 2 µg/ml beträgt der Prozentsatz der Bindung des Dimetindens an humanes Plasmaprotein ungefähr 90%.
  • -Metabolismus
  • +Distribution:
  • +Bei Konzentrationen zwischen 0.09 μg/ml bis 2 μg/ml beträgt der Prozentsatz der Bindung des Dimetindens an humanes Plasmaprotein ungefähr 90%.
  • +Metabolismus:
  • -Elimination
  • -Die scheinbare Eliminationshalbwertszeit aus dem Serum liegt bei etwa 6 Stunden. Dimetinden und dessen Metaboliten werden über die Harn- und Gallenwege ausgeschieden. 510% der verabreichten Dosis werden in unveränderter Form mit dem Harn ausgeschieden.
  • +Elimination:
  • +Die Eliminationshalbwertszeit aus dem Serum liegt bei etwa 6 Stunden. Dimetinden und dessen Metaboliten werden über die Harn- und Gallenwege ausgeschieden. 5-10% der verabreichten Dosis werden in unveränderter Form mit dem Harn ausgeschieden.
  • -Konventionelle präklinische Studien zur Sicherheitspharmakologie, zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung und zur Genotoxizität ergaben kein spezielles Risiko für die Anwendung beim Menschen. Bei Ratten und Kaninchen konnten keine teratogenen Effekte gefunden werden. Eine um das 250-fach höhere Dosis als für die Anwendung beim Menschen empfohlen, hatte bei Ratten keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit oder die peri- und postnatale Entwicklung.
  • +Konventionelle präklinische Studien zur Sicherheitspharmakologie, zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung und zur Genotoxizität ergaben kein spezielles Risiko für die Anwendung beim Menschen. Bei Ratten und Kaninchen konnten keine teratogenen Effekte gefunden werden. Eine um das 250-fache höhere Dosis als für die Anwendung beim Menschen empfohlen, hatte bei Ratten keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit oder die peri- und postnatale Entwicklung.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Dragées: Vor Licht schützen. In der Faltschachtel und bei 1530 °C aufbewahren.
  • -Tropfen: Vor Licht schützen und bei Raumtemperatur (1525 °C) aufbewahren.
  • +Lagerungshinweise
  • +Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
  • +Dragées: Vor Licht schützen. In der Faltschachtel und bei 15-30 °C aufbewahren.
  • +Tropfen: Vor Licht schützen und bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren.
  • -Feniallerg Dragées 1 mg. (C)
  • -Feniallerg Tropfen 20 ml. (C)
  • -Feniallerg Tropfen 50 ml. (C)
  • +Feniallerg Dragées: 20 (C).
  • +Feniallerg Tropfen: 20 ml, 50 ml (C).
  • -März 2010.
  • +Juli 2015.
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