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Home - Fachinformation zu Duphaston - Änderungen - 23.02.2017
56 Änderungen an Fachinfo Duphaston
  • -Hormonsubstitutionstherapie in Kombination mit Oestrogenen: physiologische Menopause oder Status nach Ovarektomie.
  • -Zyklusstörungen: Menstruationsunregelmässigkeiten infolge Hormonungleichgewichts, in Kombination mit einem Oestrogen in Fällen von sekundären Amenorrhöen bei fehlender Schwangerschaft, in Kombination mit Oestrogen bei Menometrorrhagien ohne organische Ursache.
  • -Prämenstruelles Syndrom, Dysmenorrhoe.
  • +·Hormonsubstitutionstherapie in Kombination mit Östrogenen: physiologische Menopause oder Status nach Ovarektomie.
  • +·Zyklusstörungen: Menstruationsunregelmässigkeiten infolge Hormonungleichgewichts, in Kombination mit einem Östrogen in Fällen von sekundären Amenorrhöen bei fehlender Schwangerschaft, in Kombination mit Östrogen bei Menometrorrhagien ohne organische Ursache.
  • +·Prämenstruelles Syndrom, Dysmenorrhoe.
  • -Hormonsubstitutionstherapie in Kombination mit einem Oestrogen:
  • -Zyklische Therapie:
  • -Vom 1. bis 22. Tag: Oestrogen, vom 11. bis 22. Tag: 1 bis 2 Filmtabletten Duphaston pro Tag, vom 23. bis 28. Tag therapiefreies Intervall.
  • -Sequentielle Therapie:
  • -Oestrogen während des ganzen Zyklus; 1 bis 2 Filmtabletten Duphaston pro Tag während 12 bis 14 Tagen.
  • -Zyklusstörungen:
  • +Hormonsubstitutionstherapie in Kombination mit einem Östrogen
  • +Zyklische Therapie
  • +Vom 1. bis 22. Tag: Östrogen, vom 11. bis 22. Tag: 1 bis 2 Filmtabletten Duphaston pro Tag, vom 23. bis 28. Tag therapiefreies Intervall.
  • +Sequentielle Therapie
  • +Östrogen während des ganzen Zyklus; 1 bis 2 Filmtabletten Duphaston pro Tag während 12 bis 14 Tagen.
  • +Zyklusstörungen
  • -Sekundäre Amenorrhoe, gleichzeitig mit einem Oestrogen:
  • +Sekundäre Amenorrhoe, gleichzeitig mit einem Östrogen
  • -Menometrorrhagien, gleichzeitig mit einem Oestrogen:
  • +Menometrorrhagien, gleichzeitig mit einem Östrogen
  • -Prämenstruelles Syndrom:
  • +Prämenstruelles Syndrom
  • -Dysmenorrhoe:
  • +Dysmenorrhoe
  • -Kinder und Jugendliche:
  • +Spezielle Dosierungsanweisungen
  • +Ältere Patientinnen
  • +Es gibt nur begrenzte Erfahrungen in der Behandlung von Frauen über 65 Jahren. Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Alter ist vermutlich nicht erforderlich.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion
  • +Es wurden keine Studien bei Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion durchgeführt. Eine Dosierungsempfehlung ist daher nicht möglich.
  • +Patientinnen mit eingeschränkter Leberfunktion
  • +Es wurden keine Studien bei Patientinnen mit eingeschränkter Leberfunktion durchgeführt. Bei schweren Lebererkrankungen ist Duphaston wie alle Sexualhormone kontraindiziert.
  • -Vermutete oder nachgewiesene Tumoren des Endometriums oder der Brust;
  • -Sexualhormon-abhängige Neoplasien;
  • -Uterine oder vaginale Hämorrhagien ungeklärter Ursache;
  • -schwere Leberinsuffizienz;
  • -cholestatischer Ikterus;
  • -Lebertumor (auch in der Anamnese);
  • -akute venöse oder arterielle thrombo-embolische und thrombo-phlebitische Störungen;
  • -Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»);
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe.
  • +·Vermutete oder nachgewiesene sexualhormon-abhängige Neoplasien (z.B. Tumoren des Endometriums oder der Brust);
  • +·Uterine oder vaginale Hämorrhagien ungeklärter Ursache;
  • +·schwere Leberinsuffizienz;
  • +·cholestatischer Ikterus;
  • +·Lebertumor (auch in der Anamnese);
  • +·akute venöse oder arterielle thrombo-embolische und thrombo-phlebitische Störungen;
  • +·Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»);
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe.
  • +Ärztliche Untersuchung
  • +
  • -Gründe für einen sofortigen Therapieabbruch:
  • +Gründe für einen sofortigen Therapieabbruch
  • -·Klinisch relevanter Blutdruckanstieg.
  • -Umstände, welche eine besondere medizinische Überwachung erfordern:
  • +·klinisch relevanter Blutdruckanstieg
  • +·Schwangerschaft.
  • +Umstände, welche eine besondere medizinische Überwachung erfordern
  • -Risikofaktoren für Sexualhormon-abhängige Tumoren,
  • -Hypertonie,
  • -Migräne,
  • -Porphyrie,
  • -Depression.
  • +·Risikofaktoren für Sexualhormon-abhängige Tumoren,
  • +·Hypertonie,
  • +·Migräne,
  • +·Porphyrie,
  • +·Depression.
  • -Eine vaginale Infektion (z.B. Candidose) erfordert eine gleichzeitige spezifische Behandlung.
  • -Die folgenden Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen gelten bei Anwendung von Dydrogesteron in Kombination mit einem Oestrogen im Rahmen einer Hormonersatztherapie (HRT):
  • -Falls Dydrogesteron in Kombination mit einem Oestrogen gegeben wird (z.B. bei Hormonersatztherapie [HRT]), gelten auch die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen für die Oestrogentherapie. Hierzu wird auf die Fachinformationen des betreffenden Oestrogenpräparates verwiesen.
  • +Die folgenden Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen gelten bei Anwendung von Dydrogesteron in Kombination mit einem Östrogen im Rahmen einer Hormonersatztherapie (HRT)
  • +Falls Dydrogesteron in Kombination mit einem Östrogen gegeben wird (z.B. bei Hormonersatztherapie [HRT]), gelten auch die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen für die Östrogentherapie. Hierzu wird auf die Fachinformationen des betreffenden Östrogenpräparates verwiesen.
  • -Bei Frauen mit intaktem Uterus erhöht die länger dauernde Einnahme von Oestrogen das Risiko für die Entwicklung einer Endometriumhyperplasie bzw. eines Endometriumkarzinoms.
  • -Die zusätzliche zyklische Anwendung eines Gestagens wie Dydrogesteron über mindestens 12 Tage pro Monat bzw. 28-tägigen Zyklus kann das mit der alleinigen Oestrogen-HRT verbundene zusätzliche Risiko reduzieren.
  • +Bei Frauen mit intaktem Uterus erhöht die länger dauernde Einnahme von Östrogen das Risiko für die Entwicklung einer Endometriumhyperplasie bzw. eines Endometriumkarzinoms.
  • +Die zusätzliche zyklische Anwendung eines Gestagens wie Dydrogesteron über mindestens 12 Tage pro Monat bzw. 28-tägigen Zyklus kann das mit der alleinigen Östrogen-HRT verbundene zusätzliche Risiko reduzieren.
  • -Die WHI-Studie zeigte im Vergleich zu Placebo unter kombinierter HRT mit konjugierten Östrogenen und MPA nach einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 5,6 Jahren eine Zunahme von invasiven Mammakarzinomen in der Östrogen/Gestagen-Gruppe (relatives Risiko 1,24 [95% CI 1,02–1,50]). Es ist nicht bekannt, ob für andere kombinierte HRT-Präparate ein vergleichbares Risiko besteht. Für die Östrogen-Monotherapie war das Risiko hingegen nicht erhöht (relatives Risiko 0,77 [95% CI 0,59–1,01]).
  • +Die Women's Health Initiative (WHI) Studie, eine grosse, prospektive, Placebo-kontrollierte, randomisierte Studie, zeigte im Vergleich zu Placebo unter kombinierter HRT mit konjugierten Östrogenen und MPA nach einer durchschnittlichen Behandlungszeit von 5,6 Jahren eine Zunahme von invasiven Mammakarzinomen in der Östrogen/Gestagen-Gruppe (relatives Risiko 1,24 [95% CI 1,02–1,50]). Es ist nicht bekannt, ob für andere kombinierte HRT-Präparate ein vergleichbares Risiko besteht. Für die Östrogen-Monotherapie war das Risiko hingegen nicht erhöht (relatives Risiko 0,77 [95% CI 0,59–1,01]).
  • -Die Langzeitanwendung (mindestens 5-10 Jahre) von Östrogen-Monopräparaten zur Hormonsubstitutionstherapie ist mit einem leicht erhöhten Ovarialkarzinom-Risiko verbunden. Einige Studien einschliesslich der WHI-Studie deuten darauf hin, dass das entsprechende Risiko unter der Langzeitanwendung einer kombinierten HRT vergleichbar oder nur wenig geringer ist.
  • +Mehrere epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine HRT mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung eines epithelialen Ovarialkarzinomes verbunden sein könnte. Eine Risikoerhöhung wurde sowohl für eine Östrogen-Monotherapie als auch für eine kombinierte HRT gefunden. Während die meisten Studien eine Risikoerhöhung erst bei einer Langzeitanwendung (d.h. mindestens 5 Jahre) zeigten, fand sich in einer 2015 publizierten Metaanalyse (unter Berücksichtigung von insgesamt 17 prospektiven und 35 retrospektiven Studien) kein solcher Zusammenhang mit der Anwendungsdauer.
  • +ln der WHI-Studie fand sich eine statistisch nicht signifikante Risikoerhöhung (HR 1.41; 95%-KI 0. 75-2.66).
  • +Da Ovarialkarzinome sehr viel seltener sind als Brustkrebs, ist die absolute Risikoerhöhung bei Frauen, welche eine HRT anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, gering.
  • -Koronare Herzkrankheit und Schlaganfall
  • +Koronare Herzkrankheit
  • -Die Women's Health Initiative (WHI) Studie, eine grosse, prospektive, Placebo-kontrollierte, randomisierte Studie, zeigte bei mehr als 8'000 älteren, postmenopausalen Frauen (Alter bei Studienbeginn 50–79 Jahre, mittleres Alter 63 Jahre), welche eine orale HRT mit konjugierten Östrogenen und Medroxyprogesteronacetat (MPA) während durchschnittlich 5,2 Jahren erhielten, ein gegenüber Placebo erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (relatives Risiko [RR] 1,24 [95% CI 1,00–1,54], absolute Risikoerhöhung 6 Fälle pro 10'000 Personenjahre). Das Risiko war am höchsten im ersten Jahr nach Beginn der HRT (RR 1,81 [95% CI 1,09–3,01]). Mit zunehmendem Abstand zur Menopause nahm das Risiko zu (Menopause <10 Jahre: RR 0,89; Menopause 10–19 Jahre: RR 1,22; Menopause ≥20 Jahre: RR 1,71). Im Östrogen-Monotherapie-Arm war kein signifikanter Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko erkennbar (RR 0,91 [95% CI 0,75–1,12]).
  • +Die WHI-Studie zeigte bei mehr als 8'000 älteren, postmenopausalen Frauen (Alter bei Studienbeginn 50–79 Jahre, mittleres Alter 63 Jahre), welche eine orale HRT mit konjugierten Östrogenen und Medroxyprogesteronacetat (MPA) während durchschnittlich 5,2 Jahren erhielten, ein gegenüber Placebo erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (relatives Risiko [RR] 1,24 [95% CI 1,00–1,54], absolute Risikoerhöhung 6 Fälle pro 10'000 Personenjahre). Das Risiko war am höchsten im ersten Jahr nach Beginn der HRT (RR 1,81 [95% CI 1,09–3,01]). Mit zunehmendem Abstand zur Menopause nahm das Risiko zu (Menopause <10 Jahre: RR 0,89; Menopause 10–19 Jahre: RR 1,22; Menopause ≥20 Jahre: RR 1,71). Im Östrogen-Monotherapie-Arm war kein signifikanter Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko erkennbar (RR 0,91 [95% CI 0,75–1,12]).
  • -Obwohl unklar ist, inwieweit die Resultate dieser beiden Studien auf eine jüngere Population oder auf HRT Präparate mit anderen Wirkstoffen (wie Dydrogesteron) extrapoliert werden können, sollten sie vom Arzt bzw. von der Ärztin vor der Verschreibung einer HRT berücksichtigt werden.
  • +Zu einer HRT mit Therapiebeginn in relativ frühem Lebensalter (beispielsweise vor dem 55. Lebensjahr) liegen nur limitierte Daten vor. Diese deuten darauf hin, dass die Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter einer HRT bei jüngeren Patientinnen mit kurzem Zeitabstand zur Menopause geringer sein könnte als in der in den o. g. Studien untersuchten (tendenziell älteren) Population.
  • +Schlaganfall
  • -Das relative Risiko ist unabhängig vom Alter oder der Zeit seit der Menopause. Da das Grundrisiko für einen Schlaganfall jedoch stark vom Alter abhängt, erhöht sich das Gesamtrisiko bei Frauen unter HRT mit zunehmendem Alter.
  • +Das relative Risiko für zerebravaskuläre Insulte ist unabhängig vom Alter oder der Zeit seit der Menopause. Da das Grundrisiko für einen Schlaganfall jedoch stark vom Alter abhängt, erhöht sich das Gesamtrisiko bei Frauen unter HRT mit zunehmendem Alter.
  • +Obwohl unklar ist, inwieweit die Resultate dieser beiden Studien auf eine jüngere Population oder auf HRT Präparate mit anderen Wirkstoffen (wie Dydrogesteron) extrapoliert werden können, sollten sie vom Arzt bzw. von der Ärztin vor der Verschreibung einer HRT berücksichtigt werden.
  • +Bei Vorliegen von Risikofaktoren für zerebro- oder kardiovaskuläre Ereignisse sollte das Nutzen-Risiko-Verhältnis besonders sorgfältig abgewogen und gegebenenfalls andere Therapiemöglichkeiten in Betracht gezogen werden.
  • +
  • -Andere Erkrankungen
  • +Sonstige Vorsichtsmassnahmen
  • +Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Anwendung einer HRT und dem Entstehen einer klinischen Hypertonie wurde bisher nicht dokumentiert. Eine leichte Erhöhung des Blutdruckes wurde bei Frauen unter einer HRT beobachtet, eine klinisch relevante Erhöhung ist jedoch selten.
  • -Klinische Interaktionsstudien mit Duphaston wurden nicht durchgeführt. In vitro-Daten deuten darauf hin, dass Dydrogesteron und dessen Hauptmetabolit 20α-Dihydrodydrogesteron (DHD) durch die Cytochrom P450-Isoenzyme 3A4 und 2C19 metabolisiert werden.
  • -Daher kann die Metabolisierung von Dydrogesteron durch gleichzeitige Anwendung von Substanzen beschleunigt werden, für die eine Induktion dieser Isoenzyme bekannt ist, wie beispielsweise Antiepileptika (z.B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin), Antiinfektiva (z.B. Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin, Efavirenz) und pflanzliche Präparate, die z.B. Johanniskraut (Hypericum perforatum), Baldrianwurzel, Salbei oder Ginkgo biloba enthalten.
  • +Klinische Interaktionsstudien mit Duphaston wurden nicht durchgeführt.
  • +In vitro-Daten zeigen, dass der Stoffwechselweg zur Bildung des pharmakologisch aktiven Hauptmetabolit 20α-Dihydrodydrogesteron (DHD) hauptsächlich über die Katalyse durch die Aldo-Keto-Reduktase 1C im Cytosol führt. Neben diesem cytosolischen Metabolismus erfolgt eine Metabolisierung auch über das Cytochrom-P450 Isoenzym (CYP) und hierbei fast ausschliesslich über das CYP3A4, wobei verschiedene unwesentliche Metaboliten entstehen. Der aktive Hauptmetabolit DHD ist ein Substrat für die Metabolisierung durch CYP3A4.
  • +Daher kann die Metabolisierung von Dydrogesteron und DHD durch gleichzeitige Anwendung von Substanzen beschleunigt werden, für die eine Induktion der CYP-Enzyme bekannt ist, wie beispielsweise Antiepileptika (z.B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin), Antiinfektiva (z.B. Rifampicin, Rifabutin, Nevirapin, Efavirenz) und pflanzliche Präparate, die z.B. Johanniskraut (Hypericum perforatum), Salbei oder Ginkgo biloba enthalten.
  • -Gewisse Antibiotika wie z.B. Ampicillin und Tetracycline können zu einer Schädigung der Darmflora und bei gleichzeitiger Anwendung zu einer Wirksamkeitsverminderung von Duphaston führen.
  • -Schwangerschaft:
  • -Eine Fall-Kontroll-Studie an 502 Neugeborenen mit mittel- bis schwergradiger Hypospadie sowie 1286 gesunden männlichen Neugeborenen weist auf ein 2-4fach erhöhtes Risiko einer Hypospadie Grad 2 und 3 bei Knaben hin, deren Mutter kurz vor der Schwangerschaft oder in den ersten 14 Schwangerschaftswochen Gestagene eingenommen hat (OR=3,7; 95% KI: 2,3-6,0). Dieses Risiko fand sich insbesondere für Schwangerschaften, bei denen die Gestagene im Rahmen einer Infertilitätsbehandlung oder während der ersten Schwangerschaftswochen zur Therapie einer Lutealinsuffizienz eingesetzt worden waren. Die Kausalität ist unklar, insbesondere ist nicht geklärt, ob das häufigere Auftreten einer Hypospadie nach IVF auf die damit verbundene Gestagentherapie oder aber auf eventuelle endokrine Anomalien der Mutter zurückzuführen ist, welche die Ursache der Infertilität darstellen. Ein Risiko besteht vor allem in den ersten 14 Schwangerschaftswochen, da in dieser Zeit die Entwicklung der männlichen Harnröhre erfolgt.
  • +Schwangerschaft
  • +Eine Fall-Kontroll-Studie an 502 Neugeborenen mit mittelbis schwergradiger Hypospadie sowie 1286 gesunden männlichen Neugeborenen weist auf ein 2-4fach erhöhtes Risiko einer Hypospadie Grad 2 und 3 bei Knaben hin, deren Mutter kurz vor der Schwangerschaft oder in den ersten 14 Schwangerschaftswochen Gestagene eingenommen hat (OR=3,7; 95% KI: 2,3-6,0). Dieses Risiko fand sich insbesondere für Schwangerschaften, bei denen die Gestagene im Rahmen einer Infertilitätsbehandlung oder während der ersten Schwangerschaftswochen zur Therapie einer Lutealinsuffizienz eingesetzt worden waren. Die Kausalität ist unklar, insbesondere ist nicht geklärt, ob das häufigere Auftreten einer Hypospadie nach IVF auf die damit verbundene Gestagentherapie oder aber auf eventuelle endokrine Anomalien der Mutter zurückzuführen ist, welche die Ursache der Infertilität darstellen. Ein Risiko besteht vor allem in den ersten 14 Schwangerschaftswochen, da in dieser Zeit die Entwicklung der männlichen Harnröhre erfolgt.
  • -Stillzeit:
  • +Stillzeit
  • -Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen bei Patientinnen, die im Rahmen klinischer Studien in Indikationen ohne gleichzeitige Oestrogen-Therapie mit Dydrogesteron behandelt wurden, waren Migräne/Kopfschmerzen, Übelkeit, Menstruationsstörungen und Brustschmerzen/Brustspannen.
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden mit den unten angegebenen Häufigkeiten in klinischen Studien mit Dydrogesteron (n=3'483) in Indikationen ohne Oestrogen-Therapie sowie in Spontanmeldungen nach der Marktzulassung beobachtet. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: häufig: 1%-<10%; gelegentlich: 0.1%-<1%; selten: 0.01%-<0.1%; sehr selten: <0.01%; nicht bekannt: basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden.
  • -Neoplasmen:
  • -Nicht bekannt: Vergrösserung gestagenabhängiger Neoplasien (z.B. Meningeom)
  • -Blut- und Lymphsystem:
  • -Nicht bekannt: hämolytische Anämie
  • -Immunsystem:
  • -Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (wie anaphylaktischer Schock, Dyspnoe, Rhinitis)
  • -Nicht bekannt: Angioödem
  • -Stoffwechsel und Ernährung:
  • -Gelegentlich: Gewichtszunahme
  • -Psychiatrische Störungen:
  • -Gelegentlich: Depressive Verstimmung
  • -Nervensystem:
  • -Häufig: Kopfschmerzen, Migräne
  • -Gelegentlich: Schwindel
  • -Selten: Schläfrigkeit
  • -Gastrointestinaltrakt:
  • -Häufig: Übelkeit
  • -Gelegentlich: Bauchschmerzen, Erbrechen
  • -Selten: Diarrhöe
  • -Leber und Galle:
  • -Gelegentlich: Leberfunktionsstörungen, Ikterus
  • -Haut:
  • -Gelegentlich: allergische Dermatitis (z.B. Hautausschlag, Pruritus, Urticaria)
  • -Reproduktionssystem und Brust:
  • +Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen bei Patientinnen, die im Rahmen klinischer Studien in Indikationen ohne gleichzeitige Östrogen-Therapie mit Dydrogesteron behandelt wurden, waren Migräne/Kopfschmerzen, Übelkeit, Menstruationsstörungen und Brustschmerzen/Brustspannen.
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden mit den unten angegebenen Häufigkeiten in klinischen Studien mit Dydrogesteron (n=3'483) in Indikationen ohne Östrogen-Therapie sowie in Spontanmeldungen nach der Marktzulassung beobachtet. Die Häufigkeiten sind dabei wie folgt definiert: häufig: 1%-<10%; gelegentlich: 0.1%-<1%; selten: 0.01%-<0.1%; sehr selten: <0.01%; nicht bekannt: basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden.
  • +Neoplasmen
  • +Nicht bekannt: Vergrösserung gestagenabhängiger Neoplasien.
  • +Blut- und Lymphsystem
  • +Nicht bekannt: hämolytische Anämie.
  • +Immunsystem
  • +Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (wie anaphylaktischer Schock, Dyspnoe, Rhinitis).
  • +Nicht bekannt: Angioödem.
  • +Stoffwechsel und Ernährung
  • +Gelegentlich: Gewichtszunahme.
  • +Psychiatrische Störungen
  • +Gelegentlich: Depressive Verstimmung.
  • +Nervensystem
  • +Häufig: Kopfschmerzen, Migräne.
  • +Gelegentlich: Schwindel.
  • +Selten: Schläfrigkeit.
  • +Gastrointestinaltrakt
  • +Häufig: Übelkeit.
  • +Gelegentlich: Bauchschmerzen, Erbrechen.
  • +Selten: Diarrhöe.
  • +Leber und Galle
  • +Gelegentlich: Leberfunktionsstörungen, Ikterus.
  • +Haut
  • +Gelegentlich: allergische Dermatitis (z.B. Hautausschlag, Pruritus, Urticaria).
  • +Reproduktionssystem und Brust
  • -Selten: Brustschwellung
  • -Allgemeine Störungen:
  • -Gelegentlich: Asthenie
  • -Selten: Ödeme
  • +Selten: Brustschwellung.
  • +Allgemeine Störungen
  • +Gelegentlich: Asthenie.
  • +Selten: Ödeme.
  • -Es führt zu einer vollständigen sekretorischen Transformation des unter Oestrogeneinfluss aufgebauten Endometriums und reduziert dadurch das Risiko einer durch Östrogene induzierten Endometriumhyperplasie.
  • -Dydrogesteron weist keine androgenen oder oestrogenen Wirkungen auf, noch besitzt es virilisierende oder maskulinisierende Wirkungen.
  • +Es führt zu einer vollständigen sekretorischen Transformation des unter Östrogeneinfluss aufgebauten Endometriums und reduziert dadurch das Risiko einer durch Östrogene induzierten Endometriumhyperplasie.
  • +Dydrogesteron weist keine androgenen oder östrogenen Wirkungen auf, noch besitzt es virilisierende Wirkungen.
  • -Nach intravenöser Verabreichung von Dydrogesteron beträgt das Verteilungsvolumen unter Steadystate-Bedingungen etwa 1'400 Liter.
  • +Nach intravenöser Verabreichung von Dydrogesteron beträgt das Verteilungsvolumen unter Steady-state-Bedingungen etwa 1'400 Liter.
  • -Mai 2013.
  • -
  • +November 2016.
  • +[Version 103 D]
  • +
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