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Home - Fachinformation zu Methotrexat Pfizer - Änderungen - 19.06.2020
46 Änderungen an Fachinfo Methotrexat Pfizer
  • -Wirkstoffe:
  • +Wirkstoffe
  • -Hilfsstoffe:
  • -Tabletten: Lactosum monohydricum, Maydis amylum pregelificatum, Magnesii stearas, Natrii hydroxidum.
  • -Lösung zur parenteralen Anwendung: Natrii chloridum, Natrii hydroxidum, Aqua ad iniectabilia.
  • +Hilfsstoffe
  • +Tabletten: Lactosum monohydricum (66.2 mg), maydis amylum pregelificatum, magnesii stearas, natrii hydroxidum (corresp. 0.3 mg natrium).
  • +Injektions-/Infusionslösung. Zur i.m., i.v. i.a., i.th. und intraventrikulären Anwendung: Natrii chloridum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabilia. Die Injektions-/Infusionslösung zu 5 mg/2 ml enthält 3.7 mg/ml Natrium. Die Injektions-/Infusionslösung zu 25 mg/1 ml enthält 4.8 mg/ml Natrium.
  • -Für nicht-onkologische Anwendungsgebiete ·Dieses Arzneimittel darf nur 1× wöchentlich eingenommen bzw. verabreicht werden. ·Der Verordner sollte den Wochentag der Einnahme auf der Verordnung vermerken.
  • -
  • -
  • +Für nicht-onkologische Anwendungsgebiete
  • +·Dieses Arzneimittel darf nur 1x wöchentlich eingenommen bzw. verabreicht werden.
  • +·Der Verordner sollte den Wochentag der Einnahme auf der Verordnung vermerken.
  • -Die Dosierung hängt vom Körpergewicht resp. der Körperoberfläche des Patienten ab. Die Dosis sollte im Falle hämatologischer Suppression oder Leber- und Niereninsuffizienz reduziert werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»). Die Injektionslösung von Methotrexat kann intramuskulär, intravenös, intraarteriell, intrathekal und intraventrikulär verabreicht werden.
  • +Die Dosierung hängt vom Körpergewicht resp. der Körperoberfläche des Patienten ab. Die Dosis sollte im Falle hämatologischer Suppression oder Leber- und Niereninsuffizienz reduziert werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»). Die Injektions-/Infusionslösung von Methotrexat kann intramuskulär, intravenös, intraarteriell, intrathekal und intraventrikulär verabreicht werden.
  • +Übliche Dosierung
  • +
  • -Bei intravenöser und intrathekaler Anwendung sind Überdosierungen aufgetreten (v.a. bei Jugendlichen) Die Berechnung der Dosis muss mit besonderer Sorgfalt erfolgen.
  • +Bei intravenöser und intrathekaler Anwendung sind Überdosierungen aufgetreten (v.a. bei Jugendlichen). Die Berechnung der Dosis muss mit besonderer Sorgfalt erfolgen.
  • -Lösung zur parenteralen Anwendung
  • +Injektions-/Infusionslösung
  • -Methotrexat führt beim Menschen zu Embryotoxizität, Fehlgeburten und fetalen Fehlbildungen. Daher sind die möglichen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit, Spontanaborte und kongenitale Fehlbildungen mit Patientinnen im gebärfähigen Alter zu besprechen (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»). Vor der Anwendung von Methotrexat Pfizer muss bestätigt werden, dass keine Schwangerschaft vorliegt. Wenn Frauen im gebärfähigen Alter behandelt werden, müssen sie während der Therapie und für mindestens sechs Monate danach eine effektive Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
  • -Für Hinweise zur Empfängnisverhütung bei Männern siehe Abschnitt «Schwangerschaft/Stillzeit».
  • +Methotrexat führt beim Menschen zu Embryotoxizität, Fehlgeburten und fetalen Fehlbildungen. Daher sind die möglichen Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit, Spontanaborte und kongenitale Fehlbildungen mit Patientinnen im gebärfähigen Alter zu besprechen (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»). Vor der Anwendung von Methotrexat Pfizer muss bestätigt werden, dass keine Schwangerschaft vorliegt. Wenn Frauen im gebärfähigen Alter behandelt werden, müssen sie während der Therapie und für mindestens sechs Monate danach eine effektive Methode zur Empfängnisverhütung anwenden.
  • +Für Hinweise zur Empfängnisverhütung bei Männern siehe Abschnitt «Schwangerschaft, Stillzeit».
  • -Vor der Behandlung sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden: gesamtes Blutbild mit Differentialblutbild und Thrombozytenzahl, Leberenzyme, Nierenfunktionstest sowie Thorax-Röntgen.
  • -Untersuchungen auf eine Hepatitis B- oder C-Infektion.
  • +Vor der Behandlung sollten folgende Untersuchungen durchgeführt werden: gesamtes Blutbild mit Differentialblutbild und Thrombozytenzahl, Leberenzyme, Nierenfunktionstest sowie Thorax-Röntgen. Untersuchungen auf eine Hepatitis B- oder C-Infektion.
  • -Methotrexat Pfizer Tabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactoseintoleranz, schwerem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Methotrexat Pfizer Tabletten nicht einnehmen.
  • +Hinweis zu den Hilfsstoffen
  • +Methotrexat Pfizer Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
  • +Methotrexat Pfizer Injektions-/Infusionslösung 5 mg/2 ml und 25 mg/1 ml enthalten beide jeweils weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
  • +Methotrexat Pfizer Tabletten enthalten Lactose. Patienten mit der seltenen hereditären Galactoseintoleranz, schwerem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten Methotrexat Pfizer Tabletten nicht einnehmen.
  • -ATC-Code: L01BA01
  • +ATC-Code
  • +L01BA01
  • -Methotrexat, ein Folsäurederivat, ist ein Zytostatikum der Antimetabolitenreihe.
  • +Methotrexat, ein Folsäurederivat, ist ein Zytostatikum der Antimetabolitenreihe. Methotrexat dringt über einen aktiven Transporter für reduzierte Folate und aufgrund einer relativ irreversiblen Bindung in die Zelle ein. Dort wirkt es hauptsächlich während der «S-Phase» der Zellteilung durch kompetitive Hemmung der Dihydrofolsäurereduktase. Dihydrofolate werden durch dieses Enzym zu Tetrahydrofolaten reduziert, welche als Carrier für Einkohlenstoff-Gruppen für die Synthese von Purin-Nukleotiden und Thymidylaten fungieren. Methotrexat hemmt damit die DNS-/RNS-Synthese, -Reparatur und Zellproliferation. Die Affinität der Dihydrofolatreduktase für Methotrexat ist wesentlich grösser als die Affinität für Fol- oder Dihydrofolsäure, Aktiv proliferierende Gewebe wie maligne Zellen, Knochenmark, fetale Zellen, Mund- und Darm-Mukosa, psoriasisbefallene Hautbereiche, Haarmatrix sowie die Zellen der Harnblase reagieren im Allgemeinen empfindlicher auf die Wirkung von Methotrexat.
  • -Methotrexat dringt über einen aktiven Transporter für reduzierte Folate und aufgrund einer relativ irreversiblen Bindung in die Zelle ein. Dort wirkt es hauptsächlich während der «S-Phase» der Zellteilung durch kompetitive Hemmung der Dihydrofolsäurereduktase. Dihydrofolate werden durch dieses Enzym zu Tetrahydrofolaten reduziert, welche als Carrier für Einkohlenstoff-Gruppen für die Synthese von Purin-Nukleotiden und Thymidylaten fungieren. Methotrexat hemmt damit die DNS-/RNS-Synthese, -Reparatur und Zellproliferation. Die Affinität der Dihydrofolatreduktase für Methotrexat ist wesentlich grösser als die Affinität für Fol- oder Dihydrofolsäure, Aktiv proliferierende Gewebe wie maligne Zellen, Knochenmark, fetale Zellen, Mund- und Darm-Mukosa, psoriasisbefallene Hautbereiche, Haarmatrix sowie die Zellen der Harnblase reagieren im Allgemeinen empfindlicher auf die Wirkung von Methotrexat.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Angaben.
  • +
  • -Die Absorption nach oraler Verabreichung ist dosisabhängig. Bei Dosen von ≤30 mg/m² beträgt die mittlere Bioverfügbarkeit 60%, bei Dosen über 40 mg/m² ist sie signifikant geringer, wahrscheinlich aufgrund eines Sättigungseffektes. Maximale Serumspiegel werden nach 12 h erreicht. Die Absorption unterliegt grossen interindividuellen Schwankungen.
  • -Die Bioverfügbarkeit von 7.5 mg15 mg Methotrexat wird nach oraler Gabe durch Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt. Bei höheren Dosen ist bei Einnahme mit Nahrung, insbesondere mit Milchprodukten, eine erhebliche Verzögerung der Aufnahme berichtet worden.
  • -Die Absorption von Methotrexat nach intramuskulärer Verabreichung ist rasch und praktisch vollständig (76–100%), maximale Serumspiegel werden nach 0.252 h erreicht.
  • +Die Absorption nach oraler Verabreichung ist dosisabhängig. Bei Dosen von ≤30 mg/m² beträgt die mittlere Bioverfügbarkeit 60%, bei Dosen über 40 mg/m² ist sie signifikant geringer, wahrscheinlich aufgrund eines Sättigungseffektes. Maximale Serumspiegel werden nach 1-2 h erreicht. Die Absorption unterliegt grossen interindividuellen Schwankungen.
  • +Die Bioverfügbarkeit von 7.5 mg-15 mg Methotrexat wird nach oraler Gabe durch Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt. Bei höheren Dosen ist bei Einnahme mit Nahrung, insbesondere mit Milchprodukten, eine erhebliche Verzögerung der Aufnahme berichtet worden.
  • +Die Absorption von Methotrexat nach intramuskulärer Verabreichung ist rasch und praktisch vollständig (76–100%), maximale Serumspiegel werden nach 0.25-2 h erreicht.
  • -Maximale Serumspiegel werden bei oraler Verabreichung von 6.324.5 mg/m2 Methotrexat nach 0.55 h erreicht.
  • +Maximale Serumspiegel werden bei oraler Verabreichung von 6.3-24.5 mg/m2 Methotrexat nach 0.5-5 h erreicht.
  • -Nach intravenöser Applikation beträgt das anfängliche Verteilungsvolumen ca. 0.18 l/kg (18% des Körpergewichts) und unter Steady-State-Bedingungen ca. 0.40.8 l/kg (40%-80% des Körpergewichts). Methotrexat konkurriert mit reduzierten Folaten um den aktiven, Carrier-vermittelten Zellmembrantransport. Bei Serumkonzentrationen von über 100 µmol/l dominiert die passive Diffusion, durch welche wirksame intrazelluläre Konzentrationen erzielt werden können.
  • +Nach intravenöser Applikation beträgt das anfängliche Verteilungsvolumen ca. 0.18 l/kg (18% des Körpergewichts) und unter Steady-State-Bedingungen ca. 0.4-0.8 l/kg (40%-80% des Körpergewichts). Methotrexat konkurriert mit reduzierten Folaten um den aktiven, Carrier-vermittelten Zellmembrantransport. Bei Serumkonzentrationen von über 100 µmol/l dominiert die passive Diffusion, durch welche wirksame intrazelluläre Konzentrationen erzielt werden können.
  • -Bei pädiatrischen Patienten ist die orale Resorption ebenfalls dosisabhängig; es sind jedoch erhebliche Schwankungen möglich (23%95%). Es fand sich bei Methotrexat-Dosen von 6.330 mg/m2 eine terminale Halbwertszeit von 0.75.8 h. Kinder im Alter von 14 Jahren haben niedrigere Plasma-steady State Spiegel, ein höheres Verteilungsvolumen und eine grössere Clearance als ältere Kinder und Erwachsene.
  • +Bei pädiatrischen Patienten ist die orale Resorption ebenfalls dosisabhängig; es sind jedoch erhebliche Schwankungen möglich (23%-95%). Es fand sich bei Methotrexat-Dosen von 6.3-30 mg/m2 eine terminale Halbwertszeit von 0.7-5.8 h. Kinder im Alter von 1-4 Jahren haben niedrigere Plasma-steady State Spiegel, ein höheres Verteilungsvolumen und eine grössere Clearance als ältere Kinder und Erwachsene.
  • +Karzinogenität
  • +Reproduktionstoxizität
  • +
  • -Methotrexat Pfizer, Lösung zur parenteralen Anwendung ist nach Anbruch der Stechampulle sofort zu verwenden; aseptische Handhabung vorausgesetzt kann die angebrochene Stechampulle maximal 24 h im Kühlschrank (2–8 °C) aufbewahrt werden.
  • -Die mit 0.9% Natriumchlorid-, 5% Glukoseoder Ringerlösung verdünnte Infusionslösung ist während 24 h bei Raumtemperatur (15–25 °C) und während 72 h vor Licht geschützt im Kühlschrank (2–8 °C) physikalisch und chemisch stabil.
  • +Methotrexat Pfizer, Injektions-/Infusionslösung enthält kein Konservierungsmittel und ist nach Anbruch der Durchstechflasche sofort zu verwenden; aseptische Handhabung vorausgesetzt kann die angebrochene Durchstechflasche maximal 24 h im Kühlschrank (2–8 °C) aufbewahrt werden.
  • +Die mit 0.9% Natriumchlorid-, 5% Glukose- oder Ringerlösung verdünnte Infusionslösung ist während 24 h bei Raumtemperatur (15–25 °C) und während 72 h vor Licht geschützt im Kühlschrank (2–8 °C) physikalisch und chemisch stabil.
  • -Methotrexat Pfizer, Lösung zur parenteralen Anwendung und Tabletten sollen bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt in der Originalverpackung aufbewahrt werden. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Methotrexat Pfizer, Injektions-/Infusionslösung und Tabletten sollen bei Raumtemperatur (15–25 °C) und vor Licht geschützt in der Originalverpackung aufbewahrt werden. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Lösung zur parenteralen Anwendung
  • -Stechampullen (2 ml) zu 5 mg: 1. [A]
  • -Stechampullen (1 ml) zu 25 mg: 1. [A]
  • +Injektions-/Infusionslösung
  • +Durchstechflaschen (2 ml) zu 5 mg: 1. [A]
  • +Durchstechflaschen (1 ml) zu 25 mg: 1. [A]
  • -Tabletten (mit Zierbruchrille) zu 2.5 mg: 30. [A]
  • +Tabletten (mit Zierrille) zu 2.5 mg: 30. [A]
  • -Pfizer AG, Zürich
  • +Pfizer AG, Zürich.
  • -Juni 2019.
  • -LLD V020
  • +April 2020
  • +LLD V022
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