| 12 Änderungen an Fachinfo Petinutin |
-Erwachsene: Üblicherweise beginnt man die Behandlung in der ersten Woche mit der Einnahme von täglich einer Kapsel (300 mg). Wenn nötig, wird innerhalb der nächsten 3 Wochen in jeder Woche die Tagesdosis um 1 Kapsel erhöht, bis eine Dosis von maximal 4 Kapseln pro Tag erreicht ist.
- +Erwachsene: Üblicherweise beginnt man die Behandlung in der ersten Woche mit der Einnahme von täglich einer Kapsel (300 mg). Wenn nötig, wird innerhalb der nächsten 3 Wochen in jeder Woche die Tagesdosis um 1 Kapsel erhöht, bis eine Dosis von maximal 4 Kapseln pro Tag erreicht ist.
-Als Erhaltungsdosis sind pro Tag im Allgemeinen 9.5–11 mg/kg KG ausreichend. Die Tagesgesamtdosis sollte 15 mg/kg KG nicht überschreiten. Die Dosis von Petinutin sollte nur langsam erhöht oder herabgesetzt werden. Ein eventuelles Absetzen von Petinutin sollte ausschleichend erfolgen.
- +Als Erhaltungsdosis sind pro Tag im Allgemeinen 9.5–11 mg/kg KG ausreichend. Die Tagesgesamtdosis sollte 15 mg/kg KG nicht überschreiten. Die Dosis von Petinutin sollte nur langsam erhöht oder herabgesetzt werden. Ein eventuelles Absetzen von Petinutin sollte ausschleichend erfolgen.
-Im Zusammenhang mit Succinimiden wurde über Blutbildstörungen berichtet, welche teilweise tödlich waren (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Deshalb werden bei Dauerbehandlung mit Petinutin regelmässige Blutbildkontrollen empfohlen, zunächst monatlich, nach 12 Monaten halbjährlich. Bei einer Leukozytenzahl kleiner als 3500/mm³ oder einem Anteil der Granulozyten kleiner als 25% erscheint eine Dosisreduktion oder ein Absetzen der Therapie angezeigt. Auf die klinischen Symptome einer Knochenmarkschädigung (Fieber, Angina, Hämorrhagien) ist besonders zu achten.
- +Im Zusammenhang mit Succinimiden wurde über Blutbildstörungen berichtet, welche teilweise tödlich waren (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Deshalb werden bei Dauerbehandlung mit Petinutin regelmässige Blutbildkontrollen empfohlen, zunächst monatlich, nach 12 Monaten halbjährlich. Bei einer Leukozytenzahl kleiner als 3500/mm³ oder einem Anteil der Granulozyten kleiner als 25% erscheint eine Dosisreduktion oder ein Absetzen der Therapie angezeigt. Auf die klinischen Symptome einer Knochenmarkschädigung (Fieber, Angina, Hämorrhagien) ist besonders zu achten.
-Deshalb sollte die Behandlung überprüft werden, wenn eine Patientin schwanger wird oder eine Schwangerschaft plant. Falls die Therapie mit Mesuximid nicht ausgesetzt werden kann, sollte besonders zwischen dem 20. und 40. Schwangerschaftstag die Medikation auf eine möglichst niedrige Dosis angepasst werden. Zur weiteren Risikominderung sollte eine Kombination mit anderen Medikamenten vermieden werden.
- +Deshalb sollte die Behandlung überprüft werden, wenn eine Patientin schwanger wird oder eine Schwangerschaft plant. Falls die Therapie mit Mesuximid nicht ausgesetzt werden kann, sollte besonders zwischen dem 20. und 40. Schwangerschaftstag die Medikation auf eine möglichst niedrige Dosis angepasst werden. Zur weiteren Risikominderung sollte eine Kombination mit anderen Medikamenten vermieden werden.
-Mesuximid wird schnell zu N-Demethyl-mesuximid metabolisiert. Dieser Metabolit, der ebenfalls antikonvulsiv wirkt, herrscht schon nach kurzer Zeit im Plasma vor und leistet aufgrund seiner langen Halbwertzeit (28–38 h) einen wesentlichen Beitrag zur Wirksamkeit von Mesuximid. Hauptwege der Metabolisierung sind die schon beschriebene N-Demethylierung, die Hydroxylierung am Phenylrest sowie die Oxidation des Methylsubstituenten am Succinimid. Zum Teil werden die Abbauprodukte in Glucuronide überführt, die als wasserlösliche Verbindungen leicht renal eliminiert werden.
- +Mesuximid wird schnell zu N-Demethyl-mesuximid metabolisiert. Dieser Metabolit, der ebenfalls antikonvulsiv wirkt, herrscht schon nach kurzer Zeit im Plasma vor und leistet aufgrund seiner langen Halbwertzeit (28–38 h) einen wesentlichen Beitrag zur Wirksamkeit von Mesuximid. Hauptwege der Metabolisierung sind die schon beschriebene N-Demethylierung, die Hydroxylierung am Phenylrest sowie die Oxidation des Methylsubstituenten am Succinimid. Zum Teil werden die Abbauprodukte in Glucuronide überführt, die als wasserlösliche Verbindungen leicht renal eliminiert werden.
-Die Plasmahalbwertszeit von Mesuximid beträgt 1.4–2.6 Stunden, diejenige des aktiven Metaboliten N-Demethyl-mesuximid beträgt 28–38 Stunden.
- +Die Plasmahalbwertszeit von Mesuximid beträgt 1.4–2.6 Stunden, diejenige des aktiven Metaboliten N-Demethyl-mesuximid beträgt 28–38 Stunden.
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