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Home - Fachinformation zu Escotussin - Änderungen - 15.11.2016
20 Änderungen an Fachinfo Escotussin
  • -AMZV
  • -Kinder ab 4 Jahren: 5–10 Tropfen 3–4× täglich.
  • -Jugendliche ab 12 Jahren: 1020 Tropfen 34× täglich.
  • -Erwachsene: 2030 Tropfen 34× täglich.
  • +Jugendliche ab 12 Jahren: 10-20 Tropfen 3-4× täglich.
  • +Erwachsene: 20-30 Tropfen 3-4× täglich.
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -Engwinkelglaukom; Prostatahypertrophie mit Restharnbildung; Myasthenia gravis; Megakolon.
  • -Krankheitszustände, bei denen eine Dämpfung des Atemzentrums vermieden werden muss (z.B. bei akutem Asthmaanfall, Ateminsuffizienz); Krankheitszustände mit starker Stauung von Bronchialsekret; Kinder unter 4 Jahren.
  • -Endphase der Schwangerschaft; Stillzeit.
  • +Escotussin ist kontraindiziert bei:
  • +·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung
  • +·Codein ist zur Behandlung von Husten und Erkältung bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert.
  • +·bei stillenden Frauen
  • +·Engwinkelglaukom;
  • +·Prostatahypertrophie mit Restharnbildung;
  • +·Myasthenia gravis;
  • +·Megakolon.
  • +·Krankheitszustände, bei denen eine Dämpfung des Atemzentrums vermieden werden muss (z.B. bei akutem Asthmaanfall, Ateminsuffizienz);
  • +·Krankheitszustände mit starker Stauung von Bronchialsekret;
  • +·bei Patienten, die bekanntermassen ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer sind:
  • +·Codein wird in seinen aktiven Metaboliten Morphin durch die hepatischen Isoenzyme CYP2D6 umgewandelt, von denen einige genetische Polymorphismen existieren. Patienten mit einem «ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer»-Phänotyp haben eine hohe CYP2D6-Aktivität, so dass toxische Serum-Level des Morphins auch bei geringen Dosen entstehen können. Diese «ultraschnellen Metabolisierer» können Symptome der Überdosierung zeigen, wie Schwindel, tiefe Sedierung, Kurzatmigkeit, Übelkeit und Erbrechen, bis hin zu einem Atem- und Herzstillstand.
  • +·bei stillenden Müttern, die «ultraschnelle CYP2D6-Metabolisierer» sind und eine Codein-Therapie erhalten, ist die Gefahr von Überdosierung und Tod des Neugeborenen durch eine hohe Morphin-Serum-Konzentration gross. Bei Anzeichen einer Opioid-Toxizität ist eine engmaschige Überwachung der Patienten von enormer Bedeutung.
  • -Besondere Vorsicht ist angezeigt bei Zuständen mit erhöhtem Hirndruck, Hypovolämie, cerebralem Anfallsleiden. Bei chronischer Obstipation sollte keine Langzeitbehandlung erfolgen.
  • -Die Wirkstoffe dieses Präparates sind zum Teil nur in Alkohol löslich. Deshalb enthält Escotussin 33,8 Vol.-% Alkohol.
  • +Besondere Vorsicht ist angezeigt bei Zuständen mit erhöhtem Hirndruck, Hypovolämie, cerebralem Anfallsleiden. Bei chronischer Obstipation sollte keine Langzeitbehandlung erfolgen. Codein zur Behandlung von Husten und Erkältung wird bei Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren mit eingeschränkter Atemfunktion nicht empfohlen, da es zu Symptomen der Opiat-Überdosierung kommen kann. Falls Escotussin dennoch eingesetzt wird, ist besonders auf Symptome der Atemdepression zu achten.
  • +Escotussin enthält 34% Vol. Alkohol.
  • -Dihydrocodein geht möglicherweise in die Milch über. Da dies beim Neugeborenen eine Abhängigkeit verursachen könnte, sollte Escotussin während der Stillzeit nicht angewendet werden.
  • -
  • +Dihydrocodein geht möglicherweise in die Milch über. Da dies beim Neugeborenen eine Abhängigkeit verursachen könnte, sollte Escotussin während der Stillzeit nicht angewendet werden («siehe Kontraindikationen»).
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +
  • -Psychiatrische Störungen
  • -
  • -Gelegentlich: Gefahr der Entwicklung einer körperlichen und/oder psychischen Abhängigkeit und dadurch leichte Abstinenzerscheinungen.
  • -Nervensystem
  • -
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • -Somnolenz, Lethargie, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, dosisabhängige Beeinträchtigung der visuomotorischen Koordination und Sehleistung.
  • +Somnolenz, Lethargie, Kopfschmerzen Schlafstörungen, Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, dosisabhängige Beeinträchtigung der visuomotorischen Koordination und Sehleistung.
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • +Gelegentlich: Gefahr der Entwicklung einer körperlichen und/oder psychischen Abhängigkeit und dadurch leichte Abstinenzerscheinungen.
  • +
  • -Die atemdepressorische Wirkung von Dihydrocodein, die über eine Änderung der Empfindlichkeit des Hirnstamms gegen COzustande kommt, ist in antitussiver Dosierung gering.
  • +Die atemdepressorische Wirkung von Dihydrocodein, die über eine Änderung der Empfindlichkeit des Hirnstamms gegen CO2 zustande kommt, ist in antitussiver Dosierung gering.
  • -Dihydrocodein wird rasch resorbiert. Der Wirkungseintritt erfolgt bereits 1520 Minuten nach der Einnahme. Die Wirkung hält 46 Stunden an. Die Ausscheidung ist nach 24 Stunden praktisch abgeschlossen.
  • -Die Belladonna-Alkaloide werden schnell resorbiert und gelangen 1520 Minuten nach der Einnahme zur Wirkung. Die Wirkung hält 46 Stunden an. Nach 24 Stunden sind etwa 50% ausgeschieden.
  • +Dihydrocodein wird rasch resorbiert. Der Wirkungseintritt erfolgt bereits 15-20 Minuten nach der Einnahme. Die Wirkung hält 4-6 Stunden an. Die Ausscheidung ist nach 24 Stunden praktisch abgeschlossen.
  • +Die Belladonna-Alkaloide werden schnell resorbiert und gelangen 15-20 Minuten nach der Einnahme zur Wirkung. Die Wirkung hält 4-6 Stunden an. Nach 24 Stunden sind etwa 50% ausgeschieden.
  • +Haltbarkeit
  • +
  • -
  • -Bei Raumtemperatur (1525 °C) und vor Kindern geschützt aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Packungen
  • +Tropfflaschen zu 20 ml [C].
  • +
  • -Oktober 2003.
  • +Januar 2016.
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