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-Hormonsubstitutionstherapie: Als Ergänzung der Oestrogentherapie in der Prä- und Postmenopause.
-Menopausale vasomotorische Störungen bei Patientinnen, bei denen Oestrogene kontraindiziert sind.
- +Hormonsubstitutionstherapie: Als Ergänzung der Östrogentherapie in der Prä- und Postmenopause.
- +Menopausale vasomotorische Störungen bei Patientinnen, bei denen Östrogene kontraindiziert sind.
-Für die Behandlung postmenopausaler Beschwerden soll stets die niedrigste wirksame Dosierung verwendet und so kurz wie möglich behandelt werden. Die Entscheidung über die zu verwendende Gestagendosis (siehe nachfolgende Dosierungsempfehlungen) erfolgt bei jeder Patientin individuell durch den Arzt.
-Sequentielle Anwendung von Prodafem in Kombination mit einem Oestrogen:
-a) Zyklische Verabreichung von Prodafem und Oestrogen:
-In den letzten 10-12 Tagen einer 3-wöchigen Oestrogentherapie wird zusätzlich täglich 1 Tablette Prodafem 5 mg bzw. 10 mg gegeben. Danach folgt eine einwöchige therapiefreie Phase, bevor wieder mit der Einnahme des Oestrogens begonnen wird.
-b) Sequentielle Verabreichung von Prodafem und kontinuierliche Verabreichung von Oestrogen:
-Bei kontinuierlicher Oestrogentherapie wird in den ersten 10-12 Tagen des Kalendermonats zusätzlich täglich 1 Tablette Prodafem 5 mg bzw. 10 mg verabreicht.
- +Für die Behandlung postmenopausaler Beschwerden soll stets die niedrigste wirksame Dosierung verwendet und so kurz wie möglich behandelt werden. Die Entscheidung über die zu verwendende Gestagendosis (siehe nachfolgende Dosierungsempfehlungen) erfolgt bei jeder Patientin individuell durch den Arzt/die Ärztin.
- +Sequentielle Anwendung von Prodafem in Kombination mit einem Östrogen:
- +a) Zyklische Verabreichung von Prodafem und Östrogen:
- +In den letzten 10-12 Tagen einer 3-wöchigen Östrogentherapie wird zusätzlich täglich 1 Tablette Prodafem 5 mg bzw. 10 mg gegeben. Danach folgt eine einwöchige therapiefreie Phase, bevor wieder mit der Einnahme des Östrogens begonnen wird.
- +b) Sequentielle Verabreichung von Prodafem und kontinuierliche Verabreichung von Östrogen:
- +Bei kontinuierlicher Östrogentherapie wird in den ersten 10-12 Tagen des Kalendermonats zusätzlich täglich 1 Tablette Prodafem 5 mg bzw. 10 mg verabreicht.
-Kontinuierliche Anwendung von Prodafem in Kombination mit einem Oestrogen:
-Zusammen mit der kontinuierlichen Oestrogentherapie wird ebenfalls kontinuierlich täglich 1 Tablette Prodafem 2,5 mg bzw. 5 mg verabreicht.
-Die Anwendung dieses Dosierungsschemas wird frühestens drei Jahre nach der letzten Menstruation empfohlen.
-Die kontrollierten klinischen Studien zu diesem Dosierungsschema wurden hauptsächlich mit konjugierten Oestrogenen durchgeführt; es liegen noch wenige Daten zur Langzeitanwendung vor.
-Vasomotorische Störungen bei Patientinnen, bei denen Oestrogene kontraindiziert sind
- +Kontinuierliche Anwendung von Prodafem in Kombination mit einem Östrogen:
- +Zusammen mit der kontinuierlichen Östrogentherapie wird ebenfalls kontinuierlich täglich 1 Tablette Prodafem 2.5 mg bzw. 5 mg verabreicht.
- +Die kontrollierten klinischen Studien zu diesem Dosierungsschema wurden hauptsächlich mit konjugierten Östrogenen durchgeführt; es liegen noch wenige Daten zur Langzeitanwendung vor.
- +Vasomotorische Störungen bei Patientinnen, bei denen Östrogene kontraindiziert sind
-Täglich 1 Tablette Prodafem 5 mg resp. 10 mg während 10 Tagen. Hat vorgängig eine Proliferation des Endometriums durch adäquate Mengen von endogenem Oestrogen stattgefunden, sollte innerhalb von 3 bis 7 Tagen eine gestagene Entzugsblutung auftreten. Dies spricht für eine intakte Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Endometrium-Achse.
- +Täglich 1 Tablette Prodafem 5 mg resp. 10 mg während 10 Tagen. Hat vorgängig eine Proliferation des Endometriums durch adäquate Mengen endogener Östrogene stattgefunden, sollte innerhalb von 3 bis 7 Tagen eine gestagene Entzugsblutung auftreten. Dies spricht für eine intakte Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-Endometrium-Achse.
-Prodafem Tabletten sind kontraindiziert:
-·bei Thrombophlebitis, thromboembolischen Störungen oder Hirnschlag, auch in der Anamnese
-·bei vermuteter oder bestehender Schwangerschaft sowie als Schwangerschaftstest
-·bei Fehlgeburt oder unvollständigem Abort
-·bei nachgewiesenen oder vermuteten Neoplasien der Brust oder der Geschlechtsorgane (gestagenabhängige Tumore)
-·bei ungeklärten gynäkologischen Blutungen
-·bei Leberfunktionsstörungen
- +·nachgewiesene oder vermutete Neoplasien der Brust oder der Geschlechtsorgane (gestagenabhängige Tumore)
- +·ungeklärte gynäkologische Blutungen
- +·Thrombophlebitis, thromboembolische Störungen oder Hirnschlag, auch in der Anamnese
- +·Leberfunktionsstörungen
-·bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Medroxyprogesteronacetat oder einen anderen Inhaltstoff
- +·vermutete oder bestehende Schwangerschaft sowie als Schwangerschaftstest
- +·Fehlgeburt oder unvollständiger Abort
- +·bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Medroxyprogesteronacetat oder einem anderen Inhaltstoff
-Die Frequenz und Art dieser Untersuchungen sollten gemäss den schweizerischen gynäkologischen Guidelines und unter Berücksichtigung individueller Gesichtspunkte erfolgen. Diese sollten im Allgemeinen die Untersuchung von Blutdruck, Mammae, Abdomen und Beckenorgane einschliesslich routinemässiger Zervixzytologie umfassen.
- +Die Frequenz und Art dieser Untersuchungen sollten gemäss den schweizerischen gynäkologischen Guidelines und unter Berücksichtigung individueller Gesichtspunkte erfolgen. Diese sollten im Allgemeinen die Untersuchung von Blutdruck, Mammae, Abdomen und Beckenorganen einschliesslich routinemässiger Zervixzytologie umfassen.
-Beim Vorliegen eines der im Folgenden beschriebenen Umstände muss der Nutzen der Anwendung von Gestagenen individuell gegen die möglichen Risiken abgewogen und mit der Frau vor deren Entscheid zur Verwendung von Prodafem besprochen werden. Die Frau muss dazu aufgefordert werden, ihren Arzt zu unterrichten, falls einer oder mehrere der nachstehend aufgeführten Umstände erstmalig auftreten oder sich verschlimmern sollten.
-Thromboembolische Erkrankungen
-Epidemiologische Studien über den Langzeiteffekt einer kombinierten Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen zeigen ein erhöhtes Risiko für venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse wie tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt und Schlaganfall. Die Übertragbarkeit der Befunde der nachfolgend genannten Studien mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen auf eine Monotherapie mit oralem Medroxyprogesteronacetat ist unbekannt.
-·Koronare Herzkrankheit: Zwei grosse klinische Studien zeigten insgesamt keinen günstigen Effekt in der Primärprophylaxe (WHI CEE/MPA Substudy) und Sekundärprophylaxe (HERS: Heart and Estrogen/Progestin Replacement Study) kardiovaskulärer Ereignisse und ein möglicherweise erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber Placebo im ersten Jahr der Anwendung.Der WHI Studienarm «CEE/MPA» zeigte ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (definiert als nicht-letale Myokardinfarkte und Tod durch koronare Herzkrankheit) bei Frauen, welche mit konjugierten Östrogenen (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) behandelt wurden gegenüber Placebo (37 gegenüber 30 pro 10'000 Lebensjahre).
-·Schlaganfall: Der WHI Studienarm CEE/MPA zeigte ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall bei Frauen, welche mit konjugierten Östrogenen (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) behandelt wurden gegenüber Placebo (29 gegenüber 21 pro 10'000 Lebensjahre). Ein erhöhtes Risiko wurde vom ersten Jahr der Behandlung an beobachtet und bestand über die gesamte Beobachtungsdauer.
-·Venöse thromboembolische Erkrankungen: Der WHI Studienarm CEE/MPA zeigte gegenüber Placebo bei Frauen, welche mit konjugierten Östrogenen (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) behandelt wurden, eine Verdopplung der Zahl venöser thromboembolischer Ereignisse. Das erhöhte Risiko wurde vom ersten Jahr der Behandlung an beobachtet und dauerte über die gesamte Beobachtungsdauer.
-Während der Behandlung mit Prodafem muss sorgfältig auf erste Anzeichen einer solchen Erkrankung geachtet werden. Beim Auftreten solcher Symptome muss das Präparat sofort abgesetzt werden. Die Patientin muss angewiesen werden, bei Symptomen eines thromboembolischen Ereignisses (wie z.B. schmerzhafte Schwellung eines Beines, plötzliche Schmerzen im Brustkorb, Atemnot) den Arzt umgehend aufzusuchen.
- +In den folgenden Situationen ist Prodafem unverzüglich abzusetzen:
- +·erstmaliges Auftreten migräneartiger oder ungewohnt starker Kopfschmerzen.
- +·Verschlechterung des Sehvermögens oder Diplopie. In diesem Fall muss die Patientin ophthalmologisch untersucht werden, um das Vorliegen eines Papillenödems oder vaskulärer Retina-Läsionen auszuschliessen, bevor mit der Medikation fortgefahren wird.
- +·Auftreten eines Exophthalmus.
- +·Störungen der Leber- oder Gallenfunktion (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Beim Vorliegen eines der im Folgenden beschriebenen Umstände muss der Nutzen der Anwendung von Gestagenen individuell gegen die möglichen Risiken abgewogen und mit der Frau vor deren Entscheid zur Verwendung von Prodafem besprochen werden. Die Frau muss dazu aufgefordert werden, ihren Arzt/ihre Ärztin zu unterrichten, falls einer oder mehrere der nachstehend aufgeführten Umstände erstmalig auftreten oder sich verschlimmern sollten.
-Es gibt Hinweise, dass die Anwendung kombinierter Östrogene/Gestagene bei postmenopausalen Frauen das Brustkrebsrisiko erhöht. Die WHI Studie (Studienarm CEE/MPA) zeigte, dass das Risiko an Brustkrebs zu erkranken mit der Dauer der Hormontherapie zunimmt und nach Absetzen der HRT kontinuierlich innerhalb von 10 Jahren abnimmt.
-Das Risiko für Anwenderinnen von Gestagen-Mono-Präparaten ist möglicherweise mit demjenigen für Anwenderinnen einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Substitutionstherapie vergleichbar, die zurzeit vorhandenen Daten lassen jedoch keine abschliessende Risiko-Beurteilung zu. Der Grund für das erhöhte Risiko bei den Hormon-Anwenderinnen könnte eine frühzeitige Diagnose, biologische Effekte der Präparate oder eine Kombination von beidem sein.
-Solange ein biologischer Effekt als mögliche Ursache für die beobachtete Risikoerhöhung nicht ausgeschlossen werden kann, sollte bei Frauen mit vorbestehendem Mammakarzinom oder mit Vorliegen von Risikofaktoren (z.B. entsprechender Familienanamnese) sowie bei Frauen, bei denen ein Mammakarzinom während der Anwendung von Prodafem diagnostiziert wird, eine individuelle Nutzen-Risiko-Analyse durchgeführt werden.
- +Es gibt Hinweise, dass die Anwendung kombinierter Östrogene/Gestagene bei postmenopausalen Frauen das Brustkrebsrisiko erhöht. Die WHI-Studie (Studienarm mit CEE/MPA) zeigte, dass das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, mit der Dauer der Hormontherapie zunimmt und nach Absetzen der HRT kontinuierlich innerhalb von 10 Jahren abnimmt.
- +Das Risiko für Anwenderinnen von Gestagen-Mono-Präparaten ist möglicherweise jenem für Anwenderinnen einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Substitutionstherapie vergleichbar, die zurzeit vorhandenen Daten lassen jedoch keine abschliessende Risiko-Beurteilung zu. Der Grund für das erhöhte Risiko bei den Hormon-Anwenderinnen könnte eine frühzeitige Diagnose, biologische Effekte der Präparate oder eine Kombination von beidem sein.
- +Solange ein biologischer Effekt als mögliche Ursache für die beobachtete Risikoerhöhung nicht ausgeschlossen werden kann, sollte bei Frauen mit Vorliegen von Risikofaktoren für ein Mammakarzinom (z.B. entsprechender Familienanamnese) eine individuelle Nutzen-Risiko-Analyse durchgeführt werden.
-Einige epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine Therapie mit Östrogenen alleine oder in Kombination mit Gestagenen für 5 Jahre oder länger bei postmenopausalen Frauen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Ovarialkarzinomen verbunden ist. Nach Absetzen der Hormontherapie kehrt das Risiko wieder auf den Ausgangswert zurück. In wie weit diese Ergebnisse auch auf eine Gestagen-Monotherapie übertragbar sind, ist nicht bekannt.
- +Einige epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass eine Therapie mit Östrogenen alleine oder in Kombination mit Gestagenen bei postmenopausalen Frauen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von Ovarialkarzinomen verbunden ist. Nach Absetzen der Hormontherapie kehrt das Risiko wieder auf den Ausgangswert zurück. In wie weit diese Ergebnisse auch auf eine Gestagen-Monotherapie übertragbar sind, ist nicht bekannt.
- +Thromboembolische Erkrankungen
- +Epidemiologische Studien über den Langzeiteffekt einer kombinierten Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen zeigen ein erhöhtes Risiko für venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse wie tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt und Schlaganfall. Die Übertragbarkeit der Befunde der nachfolgend genannten Studien mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen auf eine Monotherapie mit oralem Medroxyprogesteronacetat ist unbekannt.
- +·Koronare Herzkrankheit: Zwei grosse klinische Studien zeigten insgesamt keinen günstigen Effekt in der Primärprophylaxe (WHI CEE/MPA Substudy) und Sekundärprophylaxe (HERS: Heart and Estrogen/Progestin Replacement Study) kardiovaskulärer Ereignisse, sondern ein möglicherweise erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse gegenüber Placebo im ersten Jahr der Anwendung.Der WHI-Studienarm «CEE/MPA» zeigte ein erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse (definiert als nicht-letale Myokardinfarkte und Tod durch koronare Herzkrankheit) bei Frauen, welche mit konjugierten Östrogenen (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) behandelt wurden gegenüber Placebo (37 gegenüber 30 pro 10'000 Lebensjahre).
- +·Schlaganfall: Der WHI-Studienarm mit CEE/MPA zeigte ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall bei Frauen, welche mit konjugierten Östrogenen (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) behandelt wurden, gegenüber Placebo (29 gegenüber 21 pro 10'000 Lebensjahre). Ein erhöhtes Risiko wurde vom ersten Jahr der Behandlung an beobachtet und bestand über die gesamte Beobachtungsdauer.
- +·Venöse thromboembolische Erkrankungen: Der WHI-Studienarm mit CEE/MPA zeigte gegenüber Placebo bei Frauen, welche mit konjugierten Östrogenen (CEE) und Medroxyprogesteronacetat (MPA) behandelt wurden, eine Verdopplung der Zahl venöser thromboembolischer Ereignisse. Das erhöhte Risiko wurde vom ersten Jahr der Behandlung an beobachtet und dauerte über die gesamte Beobachtungsdauer.
- +Während der Behandlung mit Prodafem muss sorgfältig auf erste Anzeichen einer solchen Erkrankung geachtet werden. Beim Auftreten solcher Symptome muss das Präparat sofort abgesetzt werden. Die Patientin muss angewiesen werden, bei Symptomen eines thromboembolischen Ereignisses (wie z.B. schmerzhafte Schwellung eines Beines, plötzliche Schmerzen im Brustkorb, Atemnot) den Arzt/die Ärztin umgehend aufzusuchen.
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-Die WHIMS (Women's Health Initiative Memory Study, ein Studienarm der WHI) zeigte unter konjugiertem Östrogen (CEE) alleine oder in Kombination mit Medroxyprogesteronacetat (MPA) für postmenopausale Frauen ab dem Alter 65 von Jahren ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer vermuteten Demenz oder einer milden kognitiven Beeinträchtigung.
- +Die WHIMS (Women's Health Initiative Memory Study, ein Studienarm der WHI-Studie) zeigte unter konjugierten Östrogenen (CEE) alleine oder in Kombination mit Medroxyprogesteronacetat (MPA) für postmenopausale Frauen ab dem Alter 65 von Jahren ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer vermuteten Demenz oder einer milden kognitiven Beeinträchtigung.
-In folgenden Fällen ist Prodafem unverzüglich abzusetzen:
-·erstmaliges Auftreten migräneartiger oder ungewohnt starker Kopfschmerzen.
-·Verschlechterung des Sehvermögens oder Diplopie. In diesem Fall muss die Patientin ophthalmologisch untersucht werden, um das Vorliegen eines Sehnerv-Papillenödems oder vaskulärer Retina-Läsionen auszuschliessen, bevor mit der Medikation fortgefahren wird.
-·Auftreten eines Exophthalmus.
-·Störungen der Leber- oder Gallenfunktion (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
-·Beim Auftreten ungeklärter vaginaler Blutungen sollten organische Ursachen in Betracht gezogen und entsprechende diagnostische Abklärungen durchgeführt werden.
-·Unter der kontinuierlichen Anwendung von Prodafem in der Hormonsubstitutionstherapie kann es initial zu (unregelmässigen) Blutungen bzw. Schmierblutungen kommen. Diese Blutungen sistieren für gewöhnlich einige Monate nach Therapiebeginn.
-·Die Behandlung mit Prodafem kann bei prämenopausalen Patientinnen das Eintreten des Klimakteriums verschleiern.
-·Der Einfluss einer Langzeitbehandlung mit Medroxyprogesteronacetat auf die Funktion von Hypophyse, Ovarien, Uterus, Nebennieren und Leber wurde nicht systematisch untersucht.
- +·Beim Auftreten ungeklärter vaginaler Blutungen sollten organische Ursachen in Betracht gezogen und entsprechende diagnostische Abklärungen durchgeführt werden.
- +·Unter kontinuierlicher Anwendung von Prodafem in der Hormonsubstitutionstherapie kann es initial zu (unregelmässigen) Blutungen bzw. Schmierblutungen kommen. Diese Blutungen sistieren für gewöhnlich einige Monate nach Therapiebeginn.
- +·Die Behandlung mit Prodafem kann bei prämenopausalen Patientinnen das Eintreten des Klimakteriums verschleiern.
- +·Der Einfluss einer Langzeitbehandlung mit Medroxyprogesteronacetat auf die Funktion von Hypophyse, Ovarien, Uterus, Nebennieren und Leber wurde nicht systematisch untersucht.
- +Vorsichtsmassnahmen betreffend Hilfsstoffe von Prodafem
- +
-Medroxyprogesteronacetat wird in-vitro hauptsächlich mittels Hydroxylierung durch CYP3A4 metabolisiert. Die gleichzeitige Verabreichung von CYP3A4-Induktoren kann daher zu einer Reduktion der Plasmaspiegel von Medroxyprogesteronacetat und zu Durchbruchblutungen und einer möglicherweise reduzierten Wirksamkeit führen.
-Bei gleichzeitiger Verabreichung von Medroxyprogesteronacetat und Aminoglutethimid (Induktor von CYP3A4, CYP2C8/9 und CYP2C19) wurden die Medroxyprogesteronacetat-Plasmaspiegel um ca. 70% reduziert. Weitere Beispiele für CYP3A4-Induktoren sind Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Modafinil, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Ritonavir, Topiramat und Johanniskraut-Präparate (Hypericum perforatum).
- +Medroxyprogesteronacetat wird in-vitro hauptsächlich mittels Hydroxylierung durch CYP3A4 metabolisiert. Die gleichzeitige Verabreichung von CYP3A4-Induktoren kann daher durch Reduktion der Plasmaspiegel von Medroxyprogesteronacetat zu Durchbruchblutungen und einer möglicherweise reduzierten Wirksamkeit führen.
- +CYP3A4-Induktoren: Bei gleichzeitiger Verabreichung von Medroxyprogesteronacetat und Aminoglutethimid (Induktor von CYP3A4, CYP2C8/9 und CYP2C19) wurden die Medroxyprogesteronacetat-Plasmaspiegel um ca. 70% reduziert. Weitere Beispiele für CYP3A4-Induktoren sind Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Modafinil, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin, Topiramat und Johanniskraut-Präparate (Hypericum perforatum).
- +Proteaseinhibitoren wie Ritonavir oder Nelfinavir (einschliesslich deren Kombinationen) sind zwar als starke Inhibitoren von CYP3A4 bekannt, können jedoch bei gleichzeitiger Anwendung mit Steroidhormonen enzyminduzierende Eigenschaften aufweisen und dadurch die Plasmaspiegel von Gestagenen wie Medroxyprogesteronacetat ebenfalls reduzieren.
- +CYP3A4-Inhibitoren: Auch wenn keine formalen Interaktionsstudien durchgeführt wurden, wird davon ausgegangen, dass die gleichzeitige Verabreichung von starken CYP3A4-Inhibitoren die Konzentration von Medroxyprogesteronacetat erhöht. Gleichzeitige Verabreichung mit starken CYP3A4-Inhibitoren (wie z.B. Itraconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Atazanavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir) soll deshalb vermieden werden.
- +
-Schwangerschaft:
-Die Einnahme von Prodafem ist während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Tritt unter der Anwendung eine Schwangerschaft ein oder wird eine solche vermutet, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt/die Ärztin zu konsultieren.
- +Schwangerschaft
- +Die Einnahme von Prodafem ist während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Tritt unter der Anwendung eine Schwangerschaft ein oder wird eine solche vermutet, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und den Arzt/die Ärztin zu konsultieren.
-Stillzeit:
- +Stillzeit
-Immunsystem
-Anaphylaktische bzw. anaphylaktoide Reaktionen einschliesslich Angioödem (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die schwerwiegendsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Einnahme von Sexualhormonen (insbesondere in der menopausalen Hormontherapie) werden auch in der Rubrik «Warnhinweise/Vorsichtsmassnahmen» beschrieben (siehe dort).
- +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit angegeben, welche in klinischen Phase 3-Studien (in verschiedenen gynäkologischen Indikationen) unter der Anwendung von Medroxyprogesteronacetat beobachtet wurden. Die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen waren dabei dysfunktionelle uterine Blutungen, Kopfschmerzen und Übelkeit.
- +Angegeben sind ebenfalls die aus der Marktüberwachung von oralem MPA gemeldeten unerwünschten Wirkungen mit klinischer Relevanz.
- +Häufigkeitsangaben
- +«sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen (insbesondere auch gegenüber dem Hilfsstoff Gelborange).
- +Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen, anaphylaktoide Reaktionen, Angioödem.
- +Endokrine Erkrankungen
- +Nicht bekannt: cushingoide Symptomatik.
-Flüssigkeitsretention, Gewichtsveränderungen, bei hohen Dosen Hyperkalzämie.
-Psychiatrische Störungen
-Nervosität, Depressionen, Libidoveränderungen.
-Nervensystem
-Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit.
-Herz/Gefässe
-Thromboembolische Erkrankungen (wie Thrombophlebitis, tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt, transitorische ischämische Attacke, Schlaganfall, Thrombose von Netzhaut- und Mesenterialgefässen).
-Gastrointestinale Störungen
-Oberbauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Flatulenz.
-Leber und Galle
-Cholestatischer Ikterus.
-Haut
-Rash, Pruritus, Urtikaria, Akne, Hirsutismus, Alopezie, Chloasma.
-Reproduktionssystem und Brust
-Empfindlichkeit oder Spannungsgefühl der Brust, Galaktorrhoe, Durchbruchblutungen, unregelmässige Blutungen, Amenorrhoe, Schmierblutungen (bei kontinuierlicher Prodafem-Gabe in der HRT), Steigerung der vaginalen Sekretion, histologische Veränderungen an Uterus und Ovarien (z.B. Zervixerosion).
-Allgemeine Störungen
-Müdigkeit, Ödeme, Pyrexie, Vollmondgesicht.
- +Häufig: Gewichtszunahme.
- +Gelegentlich: Flüssigkeitsretention.
- +Nicht bekannt: Hyperkalzämie, Gewichtsabnahme.
- +Psychiatrische Erkrankungen
- +Häufig: Nervosität, Libidostörungen, Depression.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (12.1%).
- +Häufig: Schlaflosigkeit, Schwindel.
- +Nicht bekannt: Schläfrigkeit.
- +Herz- und Gefässerkrankungen
- +Nicht bekannt: venöse und arterielle thromboembolische Ereignisse (wie tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Myokardinfarkt, transitorische ischämische Attacke, Schlaganfall, Thrombosen von Retinagefässen, Thrombosen von Mesenterialgefässen), Thrombophlebitis.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Sehr häufig: Übelkeit (10.4%).
- +Häufig: Bauchschmerzen, Erbrechen, Flatulenz.
- +Affektionen der Leber und Gallenblase
- +Nicht bekannt: Ikterus, cholestatischer Ikterus.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Häufig: Urtikaria, Pruritus, Akne, Alopezie.
- +Gelegentlich: Hirsutismus, Chloasma.
- +Nicht bekannt: Rash.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Sehr häufig: dysfunktionelle uterine Blutung (z.B. unregelmässige, verstärkte oder abgeschwächte Blutungen, einschliesslich Schmierblutungen) (19%).
- +Häufig: Fluor vaginalis, Brustempfindlichkeit bzw. Spannungsgefühl in der Brust, Brustschmerz.
- +Gelegentlich: Galaktorrhoe.
- +Nicht bekannt: Amenorrhoe, Erosion der Cervix uteri.
- +Allgemeine Erkrankungen
- +Häufig: Müdigkeit, Pyrexie.
- +Gelegentlich: Periphere Ödeme.
-Bisher wurden keine Symptome einer akuten Überdosierung mit Prodafem beobachtet. Bei Patienten unter Medroxyprogesteronacetat-Dosen, wie sie zur Behandlung von Neoplasmen eingesetzt werden (über 400 mg/Tag) traten gelegentlich cushingoide Symptome auf.
- +Bisher wurden keine Symptome einer akuten Überdosierung mit Prodafem beobachtet. Bei Patienten unter Medroxyprogesteronacetat-Dosen, wie sie zur Behandlung von Neoplasmen eingesetzt werden (über 400 mg/Tag), traten gelegentlich cushingoide Symptome auf.
-Bei Frauen mit adäquaten Oestrogenspiegeln wandelt Medroxyprogesteronacetat das Endometrium von der proliferativen in die sekretorische Phase um. In der Hormonsubstitutionstherapie in der Peri- und Postmenopause wird so eine Hyperplasie des Endometriums verhindert und das unter alleiniger Oestrogentherapie erhöhte Risiko eines Endometriumkarzinoms reduziert.
-Oral verabreichtes Medroxyprogesteronacetat kann in höheren Dosen die Gonadotropin-Sekretion und somit die Ovulation beeinflussen. In den hier empfohlenen Anwendungen und Dosierungen bietet es jedoch keinen antikonzeptionellen Schutz.
- +Bei Frauen mit adäquaten Östrogenspiegeln wandelt Medroxyprogesteronacetat das Endometrium von der proliferativen in die sekretorische Phase um. In der Hormonsubstitutionstherapie in der Peri- und Postmenopause wird so eine Hyperplasie des Endometriums verhindert und das unter alleiniger Östrogentherapie erhöhte Risiko eines Endometriumkarzinoms reduziert.
- +Oral verabreichtes Medroxyprogesteronacetat kann in höheren Dosen die Gonadotropin-Sekretion und somit die Ovulation beeinflussen. In den hier empfohlenen Anwendungen und Dosierungen bietet es jedoch keinen kontrazeptiven Schutz.
-Medroxyprogesteronacetat passiert die Blut-Hirn- sowie die Plazenta-Schranke. Nach oraler Verabreichung konnte kein Medroxyprogesteronacetat in der Muttermilch nachgewiesen werden. Nach der intramuskulären Verabreichung einer Dosis von 150 mg wurden jedoch geringe Konzentrationen in der Muttermilch von stillenden Frauen gefunden.
- +Medroxyprogesteronacetat passiert die Blut-Hirn- sowie die Plazenta-Schranke. Nach oraler Verabreichung konnte kein Medroxyprogesteronacetat in der Muttermilch nachgewiesen werden. Nach intramuskulärer Verabreichung einer Dosis von 150 mg wurden jedoch geringe Konzentrationen in der Muttermilch stillender Frauen gefunden.
-Die terminale Halbwertszeit beträgt etwa 30 bis 60 Stunden. Der Wirkstoff wird hauptsächlich über die Galle mit den Faezes ausgeschieden. Bis zu 44% einer oralen Dosis sind im Urin nachgewiesen worden.
- +Die terminale Halbwertszeit beträgt etwa 30 bis 60 Stunden. Der Wirkstoff wird hauptsächlich über die Galle mit den Faezes ausgeschieden. Bis zu 44% einer oralen Dosis wurden im Urin nachgewiesen.
-Gonadotropin-, Progesteron-, Oestrogen-, Hydrocortison-Plasmakonzentrationen, Pregnandiol-Urinspiegel, Glukosetoleranz-, Schilddrüsenfunktion-, Metyrapon-Test, Prothrombin sowie Gerinnungsfaktoren VII, VIII, IX und X.
-Bei der Einsendung von Mamma-Biopsien sowie endometrialer oder endozervikaler Gewebsproben muss der Pathologe über die Gestagenbehandlung informiert werden.
- +Gonadotropin-, Progesteron-, Östrogen-, Hydrocortison-Plasmakonzentrationen, Pregnandiol-Urinspiegel, Glukosetoleranz-, Schilddrüsenfunktion-, Metyrapon-Test, Prothrombin sowie Gerinnungsfaktoren VII, VIII, IX und X.
- +Bei der Einsendung von Mamma-Biopsien sowie endometrialer oder endozervikaler Gewebeproben muss der Pathologe über die Gestagenbehandlung informiert werden.
-Prodafem 2.5 mg: 3× 28 Tabletten [B]
-Prodafem 5 mg: 3× 10, 3× 12 und 3× 28 Tabletten [B]
-Prodafem 10 mg: 3× 10 und 3× 12 Tabletten [B]
- +Prodafem 2.5 mg: 3× 28 Tabletten. [B]
- +Prodafem 5 mg: 3× 10, 3× 12 und 3× 28 Tabletten. [B]
- +Prodafem 10 mg: 3× 10 und 3× 12 Tabletten. [B]
-Pfizer AG, Zürich.
- +Pfizer PFE Switzerland GmbH, Zürich.
-Juni 2015.
-LLD V008
- +Juni 2016.
- +LLD V013
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