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--20-30ml/min reduziert ist, sollte nur noch 55% der Bleomycin-Dosis;
- +-20-30 ml/min reduziert ist, sollte nur noch 55% der Bleomycin-Dosis;
-Aufgrund der Möglichkeit von anaphylaktischen Reaktionen bei Lymphompatienten (bei 1% dieser Patienten berichtet) sollten diese anfänglich eine Testdosis von 1 - 2 x 103 I.U. erhalten. Die Reaktion kann unmittelbar auftreten oder um mehrere Stunden verspätet seinund tritt normalerweise nach der ersten oder zweiten Dosis auf. Bei Ausbleiben einer akuten Reaktion kann die berechnete Dosis verabreicht werden.
- +Aufgrund der Möglichkeit von anaphylaktischen Reaktionen bei Lymphompatienten (bei 1% dieser Patienten berichtet) sollten diese anfänglich eine Testdosis von 1 - 2 x 103 I.U. erhalten. Die Reaktion kann unmittelbar auftreten oder um mehrere Stunden verspätet sein und tritt normalerweise nach der ersten oder zweiten Dosis auf. Bei Ausbleiben einer akuten Reaktion kann die berechnete Dosis verabreicht werden.
-Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen ist wie folgt angegeben: „Sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100,<1/10), „gelegentlich“ (≥1/1000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1000), „sehr selten“ (<1/10‘000).
- +Die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen ist wie folgt angegeben: „Sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1000), „sehr selten“ (<1/10‘000).
-Die akute Reaktion auf eine Überdosis Bleomycin würde wahrscheinlich in Senkung des Blutdrucks, Fieber, schnellem Puls und allgemeinen Schocksymptomen zu erkennen sein. Es gibt kein spezifisches Antidot. Notfallprozeduren sollten geeignete korrigierende und unterstützende Massnahmen beeinhalten.Beobachtungen zeigen, dass Bleomycin mittels Dialyse kaum schneller eliminiert wird. Die Behandlung ist rein symptomatisch.
- +Die akute Reaktion auf eine Überdosis Bleomycin würde wahrscheinlich in Senkung des Blutdrucks, Fieber, schnellem Puls und allgemeinen Schocksymptomen zu erkennen sein. Es gibt kein spezifisches Antidot. Notfallprozeduren sollten geeignete korrigierende und unterstützende Massnahmen beeinhalten. Beobachtungen zeigen, dass Bleomycin mittels Dialyse kaum schneller eliminiert wird. Die Behandlung ist rein symptomatisch.
-Bleomycin wird parenteral verabreicht. Nach intramuskulären Injektionen von 15 x 103 I.U. werden Spitzenkonzentrationen von 1 I.U./ml in ungefähr 30 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit liegt zwischen 75 und 100%. Die Absorption nach subkutaner Injektion erfolgt nur langsam, die Bioverfügbarkeit ist mit einer intravenösen Gabe vergleichbar. Bei intrapleuraler Verabreichung werden etwa 45% der Dosis systemisch aufgenommen. Nach einer intravenösen Bolusverabreichung von 15 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche werden Spitzenkonzentrationen von 1 – 10 I.U./ml im Plasma erreicht.Kontinuierliche intravenöse Bleomycin-Infusionen von 30 x 103 I.U. täglich während 4 – 5 Tagen resultieren in einer durchschnittlichen „steady-state“-Plasmakonzentration („trough level“) von 0,1 – 0,3 I.U./ml.
- +Bleomycin wird parenteral verabreicht. Nach intramuskulären Injektionen von 15 x 103 I.U. werden Spitzenkonzentrationen von 1 I.U./ml in ungefähr 30 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit liegt zwischen 75 und 100%. Die Absorption nach subkutaner Injektion erfolgt nur langsam, die Bioverfügbarkeit ist mit einer intravenösen Gabe vergleichbar. Bei intrapleuraler Verabreichung werden etwa 45% der Dosis systemisch aufgenommen. Nach einer intravenösen Bolusverabreichung von 15 x 103 I.U./m2 Körperoberfläche werden Spitzenkonzentrationen von 1 – 10 I.U./ml im Plasma erreicht. Kontinuierliche intravenöse Bleomycin-Infusionen von 30 x 103 I.U. täglich während 4 – 5 Tagen resultieren in einer durchschnittlichen „steady-state“-Plasmakonzentration („trough level“) von 0,1 – 0,3 I.U./ml.
-Bleomycin ist bei Mäusen und Ratten teratogen, nicht jedoch bei Kaninchen.. Es wurde beobachtet, dass Bleomycin bei Mäusen, denen intraperitoneale Dosen von 0,6 bis 5 mg/kg Körpergewicht an den Tagen 7 bis 12 der Trächtigkeit verabreicht wurden, teratogen ist. Eine erhöhte fetale Resorption trat bei Dosen von 3 und 5 mg/kg Körpergewicht auf. In einer Studie zur Reproduktionstoxizität wurden männlichen Mäusen 0 und 10 mg/kg Bleomycin intraperitoneal für einen Zeitraum von einem spermatogenen Zyklus (35 Tage) verabreicht. Die Ergebnisse zeigten die folgenden Auswirkungen auf die Reproduktionstoxizität: verringerte Spermienzahl, Lebensfähigkeit und Prozentsatz der Spermien mit normaler Morphologie; verminderter Prozentsatz reifer Spermien und fortschreitende Bewegung der Spermien; verminderte Testosteronwerte und verringerter Durchmesser der Samenkanälchen des Hodens; verringertes Verhältnis von Hodengewicht zu Körpergewicht, Anzahl der Spermatogonien, Spermatozyten, Spermatiden und Sertoli-Zellen pro Tubulus; erhöhte mittlere und unreife Spermien, luteinisierendes Hormon, follikelstimulierendes Hormon, Tunica albuginea-Dicke und Malondialdehydspiegel. In einer ähnlichen Studie wurde männlichen Ratten dreimal wöchentlich über einen Zeitraum von 8 Wochen Bleomycin in einer Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht intraperitoneal verabreicht. Bleomycin senkte den Serumtestosteronspiegel und den relativen Spermiengehalt im Nebenhoden im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant. Histologisch zeigte die mit Bleomycin behandelte Gruppe eine männliche Reproduktionstoxizität, die durch Vakuolisierung der Samenkanälchen, Ablösung der Basalmembran, verringerte Anzahl von Spermatogoniem und Spermatozyten, verringerte Spermienmenge im Lumen der Samenkanälchen und Degeneration der interstitiellen Zellen nachgewiesen wurde. Bleomycin ist teratogen bei Ratten, die an den Tagen 6 - 15 der Trächtigkeit intraperitoneale Dosierungen von 1,5 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 1,6-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhalten. Zu den fetalen Missbildungen gehörten Skelettdefekte, verkürzte Innominarterieund Hydroureter. Bleomycin ist abortiv, aber nicht teratogen bei Kaninchen, die an den Tagen 6 - 18 der Trächtigkeit intravenöse Dosen von 1,2 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 2,4-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhielten.
-Sowohl in In-vitro- als auch in In-vivo-Laborstudien ist Bleomycin genotoxisch und führt zu einer erhöhten Inzidenz von Tumoren.Invitro Chromosomenaberrationen weisen auf die Klastogenität von Bleomycin hin. Auch andere Genotoxizitätsstudien wie morphologische In-vitro-Transformation, Sister Chromatid Exchange und Comet-Assays ergaben positive Ergebnisse. In ähnlicher Weise zeigten In-vivo-Mikronukleus- und Chromosomenaberrationstests positive Ergebnisse. In einer Karzinogenitätsstudie an Ratten führte die subkutane Injektion von Bleomycin in einer Dosierung von 0,35 mg/kg Körpergewicht pro Woche (3,82 I.U./m2 pro Woche oder etwa 30 % der empfohlenen Humandosis) zu einem signifikanten, dosisabhängigen Auftreten von Tumoren an der Injektionsstelle (Fibrosarkome)sowie verschiedener Arten von Nierentumoren (Adenome, Adenokarzinome, Sarkome).
- +Bleomycin ist bei Mäusen und Ratten teratogen, nicht jedoch bei Kaninchen.. Es wurde beobachtet, dass Bleomycin bei Mäusen, denen intraperitoneale Dosen von 0,6 bis 5 mg/kg Körpergewicht an den Tagen 7 bis 12 der Trächtigkeit verabreicht wurden, teratogen ist. Eine erhöhte fetale Resorption trat bei Dosen von 3 und 5 mg/kg Körpergewicht auf. In einer Studie zur Reproduktionstoxizität wurden männlichen Mäusen 0 und 10 mg/kg Bleomycin intraperitoneal für einen Zeitraum von einem spermatogenen Zyklus (35 Tage) verabreicht. Die Ergebnisse zeigten die folgenden Auswirkungen auf die Reproduktionstoxizität: verringerte Spermienzahl, Lebensfähigkeit und Prozentsatz der Spermien mit normaler Morphologie; verminderter Prozentsatz reifer Spermien und fortschreitende Bewegung der Spermien; verminderte Testosteronwerte und verringerter Durchmesser der Samenkanälchen des Hodens; verringertes Verhältnis von Hodengewicht zu Körpergewicht, Anzahl der Spermatogonien, Spermatozyten, Spermatiden und Sertoli-Zellen pro Tubulus; erhöhte mittlere und unreife Spermien, luteinisierendes Hormon, follikelstimulierendes Hormon, Tunica albuginea-Dicke und Malondialdehydspiegel. In einer ähnlichen Studie wurde männlichen Ratten dreimal wöchentlich über einen Zeitraum von 8 Wochen Bleomycin in einer Dosis von 15 mg/kg Körpergewicht intraperitoneal verabreicht. Bleomycin senkte den Serumtestosteronspiegel und den relativen Spermiengehalt im Nebenhoden im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant. Histologisch zeigte die mit Bleomycin behandelte Gruppe eine männliche Reproduktionstoxizität, die durch Vakuolisierung der Samenkanälchen, Ablösung der Basalmembran, verringerte Anzahl von Spermatogoniem und Spermatozyten, verringerte Spermienmenge im Lumen der Samenkanälchen und Degeneration der interstitiellen Zellen nachgewiesen wurde. Bleomycin ist teratogen bei Ratten, die an den Tagen 6 - 15 der Trächtigkeit intraperitoneale Dosierungen von 1,5 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 1,6-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhalten. Zu den fetalen Missbildungen gehörten Skelettdefekte, verkürzte Innominarterie und Hydroureter. Bleomycin ist abortiv, aber nicht teratogen bei Kaninchen, die an den Tagen 6 - 18 der Trächtigkeit intravenöse Dosen von 1,2 mg/kg Körpergewicht/Tag (etwa das 2,4-fache der für den Menschen empfohlenen Dosis auf Basis von I.U./m2) erhielten.
- +Sowohl in In-vitro- als auch in In-vivo-Laborstudien ist Bleomycin genotoxisch und führt zu einer erhöhten Inzidenz von Tumoren. Invitro Chromosomenaberrationen weisen auf die Klastogenität von Bleomycin hin. Auch andere Genotoxizitätsstudien wie morphologische In-vitro-Transformation, Sister Chromatid Exchange und Comet-Assays ergaben positive Ergebnisse. In ähnlicher Weise zeigten In-vivo-Mikronukleus- und Chromosomenaberrationstests positive Ergebnisse. In einer Karzinogenitätsstudie an Ratten führte die subkutane Injektion von Bleomycin in einer Dosierung von 0,35 mg/kg Körpergewicht pro Woche (3,82 I.U./m2 pro Woche oder etwa 30 % der empfohlenen Humandosis) zu einem signifikanten, dosisabhängigen Auftreten von Tumoren an der Injektionsstelle (Fibrosarkome) sowie verschiedener Arten von Nierentumoren (Adenome, Adenokarzinome, Sarkome).
-Bleomycin-Lösungen sollten nicht gemischt werden mit Lösungen von anderen Medikamenten in einer Infusionslösung oder in einer Spritze,die essentielle Aminosäuren, Aminophyllin, Ascorbinsäure, Benzylpenicillin, Carbenicillin, Cefalotin, Cefazolin, Dexamethason, Diazepam, Glucose, Wasserstoffperoxid, Hydrocortison-Natriumsuccinat, Methotrexat, Mitomycin, Nafcillin, Riboflavin, Terbutalin oder Thiole (wie z.B. Glutathion) enthalten.
- +Bleomycin-Lösungen sollten nicht gemischt werden mit Lösungen von anderen Medikamenten in einer Infusionslösung oder in einer Spritze, die essentielle Aminosäuren, Aminophyllin, Ascorbinsäure, Benzylpenicillin, Carbenicillin, Cefalotin, Cefazolin, Dexamethason, Diazepam, Glucose, Wasserstoffperoxid, Hydrocortison-Natriumsuccinat, Methotrexat, Mitomycin, Nafcillin, Riboflavin, Terbutalin oder Thiole (wie z.B. Glutathion) enthalten.
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