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Home - Fachinformation zu Ringerlactat B. Braun (nach Hartmann) - Änderungen - 30.01.2026
34 Änderungen an Fachinfo Ringerlactat B. Braun (nach Hartmann)
  • -Ringerlactat B. Braun (nach Hartmann): Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Calciumchlorid Dihydrat,Natrium-(S)-Lactat (als Natriumlactat-Lösung 50% m/m).
  • -Ringerlactat – Glucose 5% B. Braun (nach Hartmann): Natriumchlorid, Kaliumchlorid,Calciumchlorid Dihydrat, Natrium-(S)-Lactat (als Natriumlactat-Lösung 50% m/m), Glucose Monohydrat.
  • -Ringerlactat – ohne K B. Braun: Natriumchlorid, Calciumchlorid Dihydrat, Natrium-(S)-Lactat (als Natriumlactat-Lösung 60%m/m), Magnesiumchlorid.
  • +Ringerlactat B. Braun (nach Hartmann): Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Calciumchlorid Dihydrat, Natrium-(S)-Lactat (als Natriumlactat- Lösung 50% m/m).
  • +Ringerlactat – Glucose 5% B. Braun (nach Hartmann): Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Calciumchlorid Dihydrat, Natrium-(S)-Lactat (als Natriumlactat-Lösung 50% m/m), Glucose Monohydrat.
  • +Ringerlactat – ohne K B. Braun: Natriumchlorid, Calciumchlorid Dihydrat, Natrium-(S)-Lactat (als Natriumlactat-Lösung 60% m/m), Magnesiumchlorid.
  • -Ringerlactat – Glucose 5% B. Braun (nach Hartmann): Konzentrierte Salzsäure (zur pH-Einstellung),Wasser für Injektionszwecke.
  • +Ringerlactat – Glucose 5% B. Braun (nach Hartmann): Konzentrierte Salzsäure (zur pH-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke.
  • -1000 ml Lösungenthalten:
  • - Ringerlactat(nachHar Ringerlactat- Glucose 5% Ringerlactatohne K
  • - tmann) (nachHartmann)
  • +1000 ml Lösung enthalten:
  • + Ringerlactat (nach Ringerlactat - Glucose 5% Ringerlactat ohne K
  • + Hartmann) (nach Hartmann)
  • -Ringerlactat ohne K besitzt dieselben Anwendungsmöglichkeiten wie RingerlactatLösung wenneine Kaliumverabreichung vermieden werden muss.
  • +Ringerlactat ohne K besitzt dieselben Anwendungsmöglichkeiten wie Ringerlactat Lösung wenn eine Kaliumverabreichung vermieden werden muss.
  • -Die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit für Erwachsene beträgt 9 ml/min bzw. ca. 540 ml/h (30ml/kg Körpergewicht und Tag).
  • +Die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit für Erwachsene beträgt 9 ml/min bzw. ca. 540 ml/h (30 ml/kg Körpergewicht und Tag).
  • -Bei der Anwendung glucosehaltiger Lösungen darf eine Glucose-Zufuhr von 0,5 g Glucose prokg Körpergewicht und Stunde nicht überschritten werden. Maximale Tagesdosis: 4-6 g Glucose
  • +Bei der Anwendung glucosehaltiger Lösungen darf eine Glucose-Zufuhr von 0,5 g Glucose pro kg Körpergewicht und Stunde nicht überschritten werden. Maximale Tagesdosis: 4-6 g Glucose
  • -Die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit bei Säuglingen über 3 Monaten und bei Kindern betragt4 ml/kg pro Stunde bei 0-10 kg Körpergewicht; 40 ml pro Stunde + 2 ml/kg Körpergewicht über10 kg bei 10-20 kg Körpergewicht; und 60 ml pro Stunde + 1 ml/kg Körpergewicht >20 kg.
  • +Die empfohlene Infusionsgeschwindigkeit bei Säuglingen über 3 Monaten und bei Kindern betragt 4 ml/kg pro Stunde bei 0-10 kg Körpergewicht; 40 ml pro Stunde + 2 ml/kg Körpergewicht über 10 kg bei 10-20 kg Körpergewicht; und 60 ml pro Stunde + 1 ml/kg Körpergewicht >20 kg.
  • -Alter Dosis (ml/kg Körperge
  • - wicht pro Tag)
  • -1.Lebenstag2.Lebenstag3.Lebenstag4.Lebenstag5.Lebenstag6.Lebenstag1.Monatab 120120130150160180160
  • -dem 2. Monat1-2 Jahre3-5 Jahre6-12 Jahre13-18 Jahre 1501201008070
  • +Alter Dosis (ml/kg Körpergewic
  • + ht pro Tag)
  • +1.Lebenstag 2.Lebenstag 3.Lebenstag 4.Lebenstag 5.Lebenstag 6.Lebenstag 120 120 130 150 160 180
  • +1.Monat ab dem 2. Monat 1-2 Jahre 3-5 Jahre 6-12 Jahre 13-18 Jahre 160 150 120 100 80 70
  • -Die Laktatverwertung kann bei Vorliegen einer Hypoxie oder einer Leberinsuffizienzeingeschränkt sein.
  • -Der Kaliumgehalt von Ringer-Lactat nach Hartmann B. Braun entspricht etwa derphysiologischen Kaliumkonzentration im menschlichen Blut. Dennoch ist die Lösung nicht für dieBehandlung von Patienten mit schwerem Kaliummangel geeignet.
  • -Da die Lösung metabolisierbare Ionen (z.B. Laktat) enthält, kann sie eine metabolische Alkaloseverursachen. Daher ist die Lösung bei Patienten mit metabolischer Alkalose mit Vorsichtanzuwenden.
  • +Die Laktatverwertung kann bei Vorliegen einer Hypoxie oder einer Leberinsuffizienz eingeschränkt sein.
  • +Der Kaliumgehalt von Ringer-Lactat nach Hartmann B. Braun entspricht etwa der physiologischen Kaliumkonzentration im menschlichen Blut. Dennoch ist die Lösung nicht für die Behandlung von Patienten mit schwerem Kaliummangel geeignet.
  • +Da die Lösung metabolisierbare Ionen (z.B. Laktat) enthält, kann sie eine metabolische Alkalose verursachen. Daher ist die Lösung bei Patienten mit metabolischer Alkalose mit Vorsicht anzuwenden.
  • --Hypertonie, eingeschränkter Nierenfunktion, bestehender oder drohender Eklampsie,Aldosteronismus oder anderen Erkrankungen oder Behandlungen (z.B.Kortikoide/Steroide), die zu einer Natriumretention führen (siehe auch Abschnitt "Interaktionen" ).
  • +-Hypertonie, eingeschränkter Nierenfunktion, bestehender oder drohender Eklampsie, Aldosteronismus oder anderen Erkrankungen oder Behandlungen (z.B. Kortikoide/Steroide), die zu einer Natriumretention führen (siehe auch Abschnitt "Interaktionen" ).
  • -sollte die Lösung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Erkrankungen miterhöhten Vitamin-D-Konzentrationen wie Sarkoidose mit Vorsicht angewendet werden.Die Anwendung Calcium-haltiger Lösungen sollte bei Patienten mit Nierensteinen oderanamnestisch bekannten Nierensteinen vermieden werden.
  • -darf die Lösung bei einer gleichzeitigen Bluttransfusion nicht über dasselbeInfusionssystem verabreicht werden.
  • +sollte die Lösung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Erkrankungen mit erhöhten Vitamin-D-Konzentrationen wie Sarkoidose mit Vorsicht angewendet werden. Die Anwendung Calcium-haltiger Lösungen sollte bei Patienten mit Nierensteinen oder anamnestisch bekannten Nierensteinen vermieden werden.
  • +darf die Lösung bei einer gleichzeitigen Bluttransfusion nicht über dasselbe Infusionssystem verabreicht werden.
  • -Die Lösung sollte bei Neugeborenen unter 3 Monaten nur mit besonderer Vorsicht angewendetwerden.
  • +Die Lösung sollte bei Neugeborenen unter 3 Monaten nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden.
  • -Hinweis: Wenn diese Lösung als Trägerlösung verwendet wird, sind die Sicherheitshinweise desjeweiligen Herstellers des Zusatzes zu berücksichtigen.
  • +Hinweis: Wenn diese Lösung als Trägerlösung verwendet wird, sind die Sicherheitshinweise des jeweiligen Herstellers des Zusatzes zu berücksichtigen.
  • -Laktatakkumulation während der Infusion müssen Dosierung und Infusionsgeschwindigkeitreduziert oder die Verabreichung der Lösung ganz abgebrochen werden.
  • +Laktatakkumulation während der Infusion müssen Dosierung und Infusionsgeschwindigkeit reduziert oder die Verabreichung der Lösung ganz abgebrochen werden.
  • -Die Verabreichung von Ringer-Lactat nach Hartmann B. Braun in Übereinstimmung mit denempfohlenen Anwendungsgebieten und den Gegenanzeigen erhöht die Plasmakonzentrationender darin enthaltenen Elektrolyte nicht. Bei einem Anstieg der Konzentration eines der Elektrolyteaus anderen Gründen sollten die folgenden Wechselwirkungen berücksichtigt werden.
  • +Die Verabreichung von Ringer-Lactat nach Hartmann B. Braun in Übereinstimmung mit den empfohlenen Anwendungsgebieten und den Gegenanzeigen erhöht die Plasmakonzentrationen der darin enthaltenen Elektrolyte nicht. Bei einem Anstieg der Konzentration eines der Elektrolyte aus anderen Gründen sollten die folgenden Wechselwirkungen berücksichtigt werden.
  • -Aufgrund des Anteils an metabolisierbaren Anionen ist Ringer-Lactat B. Braun vor allem bei Patienten mit Neigung zur Azidose angezeigt.
  • +Aufgrund des Anteils an metabolisierbaren Anionen ist Ringer-Lactat B. Braun vor allem bei Patienten mit Neigung zur Azidose angezeigt.
  • -Lactat wird in der Leber über den oxidativen Stoffwechsel zu CO2 und Wassermetabolisiert.Glucose wird über den Zitronensäurezyklus abgebaut und kann pro Mol Glucose bis zu 48 Mol Adenosin-Triphosphat ergeben. (Brennwert: ca. 4 kcal/g, Oxidationswasser: 0,6 ml/g).
  • +Lactat wird in der Leber über den oxidativen Stoffwechsel zu CO2 und Wasser metabolisiert. Glucose wird über den Zitronensäurezyklus abgebaut und kann pro Mol Glucose bis zu 48 Mol Adenosin-Triphosphat ergeben. (Brennwert: ca. 4 kcal/g, Oxidationswasser: 0,6 ml/g).
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