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Home - Fachinformation zu HepaGel - Änderungen - 27.01.2026
1 Änderungen an Fachinfo HepaGel
  • -Zusammensetzung
  • -Wirkstoffe
  • -Heparin-Natrium.
  • -Hilfsstoffe
  • -Isopropylalkohol, Glycerol (E422), Phenoxyethanol, Carbomere, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser.
  • -
  • -Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten
  • -Beschwerden im Zusammenhang mit Krampfadern wie Schmerzen, Schweregefühl, geschwollene Beine (Stauungsödeme);
  • -stumpfe Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Quetschungen, Zerrungen, mit Blutergüssen und Schwellungen;
  • -Schmerzen der Muskeln und Sehnen;
  • -Auflockerung harter Narben, zur Narbenpflege und deren kosmetische Verbesserung.
  • -Auf ärztliche Verschreibung kann HepaGel auch bei (oberflächlichen) Venenentzündungen, zur Nachbehandlung von Verödungen sowie unterstützend bei Venenthrombosen angewendet werden.
  • -Dosierung/Anwendung
  • -Erwachsene
  • -HepaGel wird mehrmals täglich in dünner Schicht auf die erkrankten Stellen sowie die umgebenden Hautpartien aufgetragen und ohne Druck verteilt.
  • -Bei den Beinen Massagerichtung von unten nach oben. Bei Venenentzündungen nicht einreiben, sondern messerrückendick auftragen und Verband anlegen.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Anwendung und Sicherheit von HepaGel bei Kindern und Jugendlichen ist bisher nicht geprüft worden.
  • -Kontraindikationen
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung. Bekannte Heparin-induzierte / assoziierte Thrombozytopenie (HIT).
  • -Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
  • -Nur auf intakter Haut, nicht auf offenen Wunden verwenden.
  • -Kontakt mit Schleimhäuten und der Augenbindehaut ist zu vermeiden.
  • -Bei thrombotischen Prozessen darf nicht massiert werden.
  • -Bei Verschlechterung der Symptome ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
  • -Interaktionen
  • -Es liegen keine Hinweise aus Studien oder von Kasuistiken vor, die einen Interaktionsverdacht zwischen topisch appliziertem Heparin und systemisch wirkenden Gerinnungshemmern begründen würden. Für systemisch verfügbares Heparin besteht die Möglichkeit der zusätzlichen Steigerung des Blutungsrisikos bei gleichzeitiger Behandlung mit Antikoagulantien (z.B. Cumarine, Acetylsalicylsäure, Dipyridamol, Dextrane, Streptokinase). Es könnte zu einer Kumulation der Wirkung kommen.
  • -Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor. Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien zur Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und die postnatale Entwicklung vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Bei der Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit ist Vorsicht geboten.
  • -Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen
  • -Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Da der Wirkstoff Heparin-Natrium nur zu einem geringen Anteil systemisch verfügbar wird, ist jedoch mit keiner Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit bzw. dem Bedienen von Maschinen zu rechnen.
  • -Unerwünschte Wirkungen
  • -In seltenen Fällen lokale allergische Reaktionen. In solchen Fällen sollte die Behandlung abgebrochen werden.
  • -Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Überdosierung
  • -Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet.
  • -Eigenschaften/Wirkungen
  • -ATC-Code
  • -C05BA03
  • -Wirkungsmechanismus
  • -Heparin zeichnet sich durch eine antithrombotische, entzündungshemmende, schmerzstillende und resorptionsfördernde Wirkung aus. Die Resorption oberflächlicher Hämatome wird gefördert; die Gewebespannung und damit verbundene Schmerzen lassen nach.
  • -Die permeationsfördernde Grundlage von HepaGel bewirkt zudem eine erwünschte Kühlung.
  • -HepaGel enthält keine fettenden Bestandteile und greift Gummistützstrümpfe nicht an.
  • -Pharmakodynamik
  • -Keine Daten vorhanden.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -Keine Daten vorhanden.
  • -Pharmakokinetik
  • -Absorption
  • -Mit HepaGel wurden keine pharmakokinetischen Untersuchungen durchgeführt. Die folgenden Angaben stammen aus der Literatur und sind allgemeiner Art. Heparin durchdringt nach äusserlicher Anwendung die Hornschicht und ist in Epidermis und Corium nachweisbar. Die Aufnahme von Heparin in den Körper nach äusserlicher Anwendung hängt hauptsächlich von der Fläche und der Häufigkeit der Applikation ab. Sie ist bei korrekter Anwendung zu gering, um eine systemische Wirkung zu entfalten.
  • -Distribution
  • -Keine Daten vorhanden
  • -Metabolismus
  • -Keine Daten vorhanden
  • -Elimination
  • -Keine Daten vorhanden
  • -Präklinische Daten
  • -Es sind keine für die Anwendung von HepaGel relevante präklinische Daten vorhanden.
  • -Sonstige Hinweise
  • -Haltbarkeit
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Bei Raumtemperatur (15-25°C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Zulassungsnummer
  • -38459 (Swissmedic)
  • -Packungen
  • -HepaGel 50 g. (D)
  • -HepaGel 100 g. (D)
  • -Zulassungsinhaberin
  • -Spirig HealthCare AG, 4622 Egerkingen.
  • -Stand der Information
  • -Februar 2025.
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