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Home - Fachinformation zu Isoket - Änderungen - 13.02.2026
48 Änderungen an Fachinfo Isoket
  • -Isoket retard Tabletten (mit Zierbruchrille, nicht teilbar)
  • -Wirkstoff: Isosorbiddinitrat (ISDN).
  • -Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso.
  • -Eine Tablette Isoket Retard 20, 40 respektiv 60 enthält 151, 157 respektiv 242 mg verwertbare Kohlenhydrate.
  • -Isoket retard Kapseln
  • -Wirkstoff: Isosorbiddinitrat (ISDN).
  • -Hilfsstoffe: Excipiens pro capsula.
  • -Eine Isoket retard Kapsel enthält 300 mg verwertbare Kohlenhydrate.
  • -Isoket Tabletten (teilbar)
  • -Wirkstoff: Isosorbiddinitrat (ISDN).
  • -Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso.
  • -Eine Isoket Tablette enthält 218 mg verwertbare Kohlenhydrate.
  • -Isoket Spray
  • -Wirkstoff: Isosorbiddinitrat (ISDN).
  • -Hilfsstoffe: Ethanol, Macrogol 400.
  • -Isoket Spray enthält keine verwertbaren Kohlenhydrate.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Isoket retard Tabletten
  • -Tabletten mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung.
  • -1 Tablette enthält 20 mg Isosorbiddinitrat; 40 mg Isosorbiddinitrat; 60 mg Isosorbiddinitrat.
  • -Isoket retard Kapseln
  • -Kapseln mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung.
  • -1 Kapsel enthält 120 mg Isosorbiddinitrat.
  • -Isoket Tabletten
  • -1 Tablette enthält 5 mg Isosorbiddinitrat.
  • -Isoket Spray
  • -Spray-Lösung.
  • -1 Sprühstoss (0,05 ml Lösung) enthält 1,25 mg Isosorbiddinitrat.
  • +Wirkstoffe
  • +Isosorbiddinitrat (ISDN)
  • +Hilfsstoffe
  • +Isoket retard Retardkapseln: Lactose-Monohydrat 180 mg, Saccharose 99.4 mg, Maisstärke, Schellack (E 904), Ethylcellulose, Talkum.
  • +Kapselhülle: Gelatine (E 441), Titandioxid (E 171), rotes Eisenoxid (E 172), gelbes Eisenoxid (E 172)
  • +Eine Isoket retard Retardkapsel enthält 300 mg verwertbare Kohlenhydrate. Isoket retard, Retardkapseln sind für Diabetiker geeignet.
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung: Ethanol (33.7 mg pro Sprühstoss), Macrogol 400.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Kapseln mit verzögerter Wirkstoff-Freisetzung
  • +1 Kapsel enthält 120 mg Isosorbiddinitrat.
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Spray-Lösung
  • +1 Sprühstoss (0,05 ml Lösung) enthält 1,25 mg Isosorbiddinitrat.
  • -Isoket retard Tabletten/Isoket retard Kapseln/Isoket Tabletten
  • -Langzeitbehandlung der koronaren Herzkrankheit; Behandlung und Vorbeugung von Angina-pectoris-Anfällen; Nachbehandlung des Herzinfarkts; arterielle pulmonale Hypertonie; Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz in Kombination mit Herzglykosiden und/oder Diuretika.
  • -Isoket Spray
  • -Akuter Angina-pectoris-Anfall. Behandlung oder kurzzeitige Verhütung des Angina-pectoris-Anfalls bei und vor körperlichen oder seelischen Belastungen, auch während der Langzeittherapie mit Nitropräparaten (z.B. Isoket retard). Frischer Myokardinfarkt mit Linksherzinsuffizienz.
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Langzeitbehandlung der koronaren Herzkrankheit; Behandlung und Vorbeugung von Angina pectoris-Anfällen; Nachbehandlung des Herzinfarkts; arterielle pulmonale Hypertonie; Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz in Kombination mit Herzglykosiden und/oder Diuretika.
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Akuter Angina pectoris-Anfall; Behandlung oder kurzzeitige Verhütung des Angina pectoris-Anfalls bei und vor körperlichen oder seelischen Belastungen, auch während der Langzeittherapie mit Nitropräparaten (z.B. Isoket retard); frischer Myokardinfarkt mit Linksherzinsuffizienz.
  • -Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von ISDN sind bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) noch nicht hinreichend belegt.
  • -Es besteht keine Evidenz für die Notwendigkeit einer Dosisanpassung bei älteren Patienten.
  • -Die oralen Formen von Isoket sind möglichst immer vor oder immer nach dem Essen mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen, da die Kinetik von ISDN durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst werden kann (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Isoket retard Tabletten/Isoket retard Kapseln
  • -Die Dosierung ist weitgehend vom Krankheitsstadium und dem individuellen Nitratbedarf abhängig.
  • -Es ist zu beachten, dass bei kontinuierlicher Behandlung (schon bei 3× tgl. Verabreichung) eine Toleranzentwicklung beobachtet wurde. Um die volle Wirksamkeit zu erhalten ist bei mehrfach täglicher Einnahme darauf zu achten, dass ein therapiefreies Intervall von mindestens 8 Stunden pro Tag eingehalten wird.
  • -Isoket retard 20
  • -Im Allgemeinen morgens und nachmittags je 1 Tablette (mindestens 8 Stunden Abstand zwischen den Tabletteneinnahmen), unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit, wenn nötig 3× täglich 1 Tablette. Die gesamte Höhe der Dosierung richtet sich nach dem Ansprechen des Patienten.
  • -Isoket retard 40 und 60
  • -1 Tablette pro Tag, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit.
  • -Bei höherem Nitratbedarf kann die Dosis auf 2× 1 Tablette erhöht werden. Um die volle Wirkung des Arzneimittels zu erhalten, soll bei einer Dosierung von 2× 1 Tablette die zweite Tablette frühestens 8 Stunden nach der ersten Tablette eingenommen werden.
  • -Isoket retard 120
  • -1 Kapsel pro Tag, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit.
  • -Isoket 5 mg Tabletten
  • -Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen.
  • -Im Anfall und zur Vorbeugung unmittelbar vor Ereignissen, die einen Anfall auslösen können, die Tablette unter der Zunge oder in der Wangentasche zergehen lassen. Es ist zu beachten, dass bei kontinuierlicher Behandlung (schon bei 3× tgl. Verabreichung) eine Toleranzentwicklung beobachtet wurde. Um die volle Wirksamkeit zu erhalten, ist bei mehrfach täglicher Einnahme darauf zu achten, dass ein therapiefreies Intervall von mindestens 8 Stunden pro Tag eingehalten wird.
  • -Zur Teilung einer Tablette legt man sie mit der Bruchrille nach oben (Wölbung nach unten) auf eine feste Unterlage und halbiert sie durch leichten Druck mit dem Daumen.
  • -3-4× täglich 1 Tablette unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit bei Therapiebeginn und für eine niedrige Dosierung in der Langzeittherapie mit Isosorbiddinitrat einnehmen.
  • -Eine höhere Dosierung ist im Bedarfsfall möglich. Asymmetrische Dosierungsintervalle, die innerhalb von 24 h ein Nitrat-freies Intervall von 8 h gestatten, sollten gewählt werden. Folgedosen von ISDN sollten vom behandelnden Arzt nach der Schwere der Erkrankung bestimmt werden.
  • -Bei frischem Herzinfarkt oder akuter Linksherzinsuffizienz wird die erforderliche Dosis vom behandelnden Arzt festgelegt.
  • -Isoket Spray
  • -Die Dosierung muss individuell angepasst werden.
  • -Angina pectoris: Im Anfall bzw. unmittelbar vor körperlichen Belastungen oder psychischen Stresssituationen, die einen Anfall auslösen könnten, 1-3 Sprühstösse in Abständen von ca. 30 Sekunden in den Mund verabreichen. Eine Einzeldosis von 3 Sprühstössen zur Behandlung eines akuten Angina-pectoris-Anfalls sollte nur nach ausdrücklicher Empfehlung des Arztes angewendet werden. Bei frischem Herzinfarkt und akuter Herzinsuffizienz wird die Behandlung mit 1–3 Sprühstössen eingeleitet. Ist innerhalb von 5 Minuten kein Ansprechen festzustellen, kann ein zusätzlicher Sprühstoss verabreicht werden. Falls es in den nachfolgenden 10 Minuten zu keiner Besserung kommt, kann die Spray-Applikation unter engmaschiger Überwachung des Blutdrucks wiederholt werden.
  • -Vor der ersten Anwendung des Sprays muss das Sprühventil mehrmals bis zum Auftreten eines gleichmässigen Sprühnebels betätigt (angepumpt) werden. Danach ist der Spray einsatzbereit. Wurde der Spray länger als 1 Tag seit der letzten Anwendung nicht benutzt, muss, um eine vollständige Dosierung zu gewährleisten, der erste Sprühstoss verworfen (in die Luft abgegeben) werden.
  • +Die oralen Formen von Isoket sind möglichst entweder immer vor oder immer nach einer Mahlzeit unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen, da die Kinetik von ISDN durch die Nahrungsaufnahme beeinflusst werden kann (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • +Isoket retard, Retardkapseln120 mg
  • +1 Kapsel Isoket retard 120 mg pro Tag (entsprechen 120 mg Isosorbiddinitrat) unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Die Dosierung muss individuell angepasst werden.Angina pectoris: Im Anfall bzw. unmittelbar vor körperlichen Belastungen oder psychischen Stresssituationen, die einen Anfall auslösen könnten, 1-3 Sprühstösse in Abständen von ca. 30 Sekunden in den Mund verabreichen. Eine Einzeldosis von 3 Sprühstössen zur Behandlung eines akuten Angina pectoris-Anfalls sollte nur nach ausdrücklicher Empfehlung des Arztes oder der Ärztin angewendet werden. Bei frischem Herzinfarkt und akuter Herzinsuffizienz wird die Behandlung mit 1–3 Sprühstössen eingeleitet. Ist innerhalb von 5 Minuten kein Ansprechen festzustellen, kann ein zusätzlicher Sprühstoss verabreicht werden. Falls es in den nachfolgenden 10 Minuten zu keiner Besserung kommt, kann die Spray-Applikation unter engmaschiger Überwachung des Blutdrucks wiederholt werden.
  • +Vor der ersten Anwendung des Sprays muss das Sprühventil mehrmals bis zum Auftreten eines gleichmässigen Sprühnebels betätigt (angepumpt) werden. Danach ist der Spray einsatzbereit. Wurde der Spray länger als einen Tag seit der letzten Anwendung nicht benutzt, muss, um eine vollständige Dosierung zu gewährleisten, der erste Sprühstoss verworfen (in die Luft abgegeben) werden.
  • +Ältere Patienten
  • +Es besteht keine Evidenz für die Notwendigkeit einer Dosisanpassung bei älteren Patienten.
  • +Pädiatrie
  • +Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von ISDN sind bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) noch nicht hinreichend belegt.
  • +
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, anderen Nitratverbindungen oder gegenüber einem der Hilfsstoffe
  • -·Akutes Kreislaufversagen (Schock, Kollaps)
  • -·Kardiogener Schock (sofern nicht durch entsprechende Massnahmen ein ausreichender enddiastolischer Druck aufrechterhalten wird)
  • -·Hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie
  • -·Konstriktive Perikarditis
  • -·Herztamponade
  • -·Ausgeprägte Hypotonie (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg)
  • -·Schwere Hypovolämie
  • -·Unter laufender Nitratbehandlung, auch kurz vor der Nitratbehandlung, dürfen keine Phosphodiesterasehemmer (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) angewendet werden
  • -·Hochgradige Anämie
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, anderen Nitratverbindungen oder gegenüber einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +-Akutes Kreislaufversagen (Schock, Kollaps)
  • +-Kardiogener Schock (sofern nicht durch entsprechende Massnahmen ein ausreichender enddiastolischer Druck aufrechterhalten wird)
  • +-Hypertroph-obstruktive Kardiomyopathie
  • +-Konstriktive Perikarditis
  • +-Herztamponade
  • +-Ausgeprägte Hypotonie (systolischer Blutdruck unter 90 mmHg)
  • +-Schwere Hypovolämie
  • +-Hochgradige Anämie
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Isosorbiddinitrat mit folgenden Wirkstoffen ist kontraindiziert (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ):
  • +-Phosphodiesterasehemmer (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil)
  • +-Riociguat, ein Stimulator der löslichen Guanylatzyklase
  • -ISDN darf in den folgenden Fällen nur unter Aufsicht eines Arztes und unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmassnahmen angewendet werden:
  • -·Niedrige Füllungsdrücke, z.B. bei akutem Herzinfarkt, eingeschränkter Linksherzfunktion (Linksherzinsuffizienz). Ein Abfall des systolischen Blutdrucks auf unter 90 mmHg muss vermieden werden. Bei Neigung zu Kreislaufregulationsstörungen durch niedrigen Blutdruck (orthostatische Kreislaufregulationsstörungen) sollte Isoket retard mit Vorsicht angewendet werden.
  • -·Aorten- oder Mitralklappenstenose.
  • -·Krankheiten, die mit einer Erhöhung des Hirndrucks einhergehen (bislang wurde allerdings eine weitere Hirndrucksteigerung nur nach hochdosierter intravenöser Verabreichung von Glyceryltrinitrat beobachtet).
  • -·Orthostatische Dysfunktion.
  • -·Eine Toleranzentwicklung (Abnahme der Wirksamkeit) sowie eine Kreuztoleranz gegenüber anderen Nitratverbindungen (schwächere Wirkung nach früherer Behandlung mit einem anderen Nitrat) wurde beschrieben. Um eine Wirkungsminderung bzw. einen Wirkungsverlust zu vermeiden, sollten kontinuierlich hohe Dosierungen vermieden werden.
  • -·Patienten unter einer Erhaltungstherapie mit ISDN müssen darüber informiert werden, dass sie keine Produkte anwenden dürfen, die Phosphodiesterasehemmer enthalten (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil). Die Behandlung mit ISDN darf nicht unterbrochen werden, um Präparate auf Basis von Phosphodiesterasehemmern (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) einzunehmen, weil sich dabei das Risiko für einen Angina-pectoris-Anfall erhöhen kann.
  • -·Eine Akutbehandlung mit ISDN (i.v. 0,1%, Tabletten 5 mg oder Mundspray) darf nicht bei Patienten erfolgen, die vor kurzem Phosphodiesterasehemmer (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) eingenommen haben. Patienten, die eine Akutbehandlung mit ISDN erhalten, sind darauf hinzuweisen, dass sie keine Produkte auf Basis von Phosphodiesterasehemmern (Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil) einnehmen dürfen.
  • -Die Tabletten sowie die Retardtabletten und die Retardkapseln enthalten Laktose und dürfen daher von Patienten mit seltenen erblichen Störungen wie Galaktoseintoleranz, Lapp-Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Malabsorption nicht eingenommen werden.
  • -Die Retardkapseln enthalten Saccharose und dürfen daher von Patienten mit seltenen erblichen Störungen wie Fruktoseintoleranz, Glukose-Galaktose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel nicht eingenommen werden.
  • -ISDN Mundspray enthält mit weniger als 100 mg pro Dosis geringe Mengen an Ethanol (Alkohol).
  • -
  • +ISDN darf in den folgenden Fällen nur unter Aufsicht eines Arztes oder einer Ärztin und unter Einhaltung der entsprechenden Vorsichtsmassnahmen angewendet werden:
  • +-Niedrige Füllungsdrücke, z.B. bei akutem Herzinfarkt, eingeschränkter Linksherzfunktion (Linksherzinsuffizienz). Ein Abfall des systolischen Blutdrucks auf unter 90 mmHg muss vermieden werden. Bei Neigung zu Kreislaufregulationsstörungen durch niedrigen Blutdruck (orthostatische Kreislaufregulationsstörungen) sollte Isoket retard mit Vorsicht angewendet werden.
  • +-Aorten- oder Mitralklappenstenose
  • +-Krankheiten, die mit einer Erhöhung des Hirndrucks einhergehen (bislang wurde allerdings eine weitere Hirndrucksteigerung nur nach hochdosierter intravenöser Verabreichung von Glyceryltrinitrat beobachtet).
  • +-Orthostatische Dysfunktion
  • +-Schwere Lebererkrankungen
  • +Eine Toleranzentwicklung (Abnahme der Wirksamkeit) sowie eine Kreuztoleranz gegenüber anderen Nitratverbindungen (schwächere Wirkung nach früherer Behandlung mit einem anderen Nitrat) wurde beschrieben. Um eine Wirkungsminderung bzw. einen Wirkungsverlust zu vermeiden, sollten kontinuierlich hohe Dosierungen vermieden werden.
  • +Patienten unter einer Erhaltungstherapie mit ISDN müssen darüber informiert werden, dass sie keine Produkte anwenden dürfen, die Phosphodiesterasehemmer enthalten (z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil). Die Behandlung mit ISDN darf nicht unterbrochen werden, um Präparate auf Basis von Phosphodiesterasehemmern (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) einzunehmen, weil sich dabei das Risiko für einen Angina pectoris-Anfall erhöhen kann.
  • +Eine Akutbehandlung mit ISDN (i.v. 0,1% oder Mundspray) darf nicht bei Patienten erfolgen, die Phosphodiesterasehemmer (z.B. Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil) in den letzten 24 Stunden (z.B. Sildenafil, Vardenafil) oder 48 Stunden (im Fall von Tadalafil) eingenommen haben. Patienten, die eine Akutbehandlung mit ISDN erhalten, sind darauf hinzuweisen, dass sie keine Produkte auf Basis von Phosphodiesterasehemmern (Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil) einnehmen dürfen.
  • +Hypoxämie
  • +Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Hypoxämie und einem Ventilations-/Perfusionsungleichgewicht infolge einer Lungenerkrankung oder einer ischämischen Herzkrankheit. Als potenter Vasodilatator kann Isosorbiddinitrat eine verstärkte Durchblutung von Regionen mit geringer Sauerstoffzufuhr und damit eine Verstärkung des Ventilations-/Perfusionsungleichgewichtes sowie einen weiteren Abfall des arteriellen Sauerstoffpartialdruckes bewirken.
  • +Während der Behandlung mit Isosorbiddinitrat sollte der Genuss von Alkohol vermieden werden, da Alkohol den gefäßerweiternden Effekt und die blutdrucksenkende Wirkung von Isosorbiddinitrat verstärken kann (siehe Interaktionen).
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle enthält 33.7 mg Alkohol (Ethanol) pro Sprühstoss.
  • +Isoket Retardkapseln
  • +Die Retardkapseln enthalten Lactose und dürfen daher von Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption nicht eingenommen werden.
  • +Isoket Retardkapseln
  • +Die Retardkapseln enthalten zusätzlich Saccharose und dürfen daher von Patienten mit der seltenen hereditären Fructose/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz nicht eingenommen werden.
  • -Die gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln mit blutrucksenkenden Eigenschaften wie z.B. Beta-Rezeptorenblockern, Diuretika, Kalziumantagonisten, Neuroleptika, trizyklischen Antidepressiva, MAO-Hemmern und Alkohol kann die blutdrucksenkende Wirkung von Isoket verstärken.
  • -Die blutdrucksenkende Wirkung von akut und chronisch applizierten Nitraten und anderen NO-Donatoren wird verstärkt durch Phosphodiesterase-Inhibitoren wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil, welche bei erektiler Dysfunktion angewendet werden. Dies kann zu lebensbedrohlichen kardiovaskulären Komplikationen führen. Daher ist die Einnahme von Phosphodiesterase-Inhibitoren wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil während der Behandlung mit Isoket retard kontraindiziert.
  • +Die gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln mit blutrucksenkenden Eigenschaften wie z.B. Beta-Rezeptorenblockern, Diuretika, Vasodilatatoren, ACE-Hemmern, Monoaminooxidase-Hemmern, Kalziumantagonisten, und/oder Alkohol sowie Neuroleptika und trizyklischen Antidepressiva kann die blutdrucksenkende Wirkung von Isoket verstärken. Die gleichzeitige Einnahme von ISDN mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann eine erwünschte Interaktion sein. Bei übermässiger blutdrucksenkender Wirkung muss die Dosis eines oder beider Medikamente angepasst werden.
  • +Die blutdrucksenkende Wirkung von akut und chronisch applizierten Nitraten und anderen NO-Donatoren wird verstärkt durch Phosphodiesterase-Inhibitoren (wie z.B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil), welche bei erektiler Dysfunktion angewendet werden. Dies kann zu lebensbedrohlichen kardiovaskulären Komplikationen führen. Daher ist die Einnahme von Phosphodiesterase-Inhibitoren wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil während der Behandlung mit Isoket retard kontraindiziert.
  • -Falls dennoch Phosphodiesterasehemmer eingenommen wurden, ist die Anwendung von Isoket innerhalb von 24 h nach deren Einnahme kontraindiziert.
  • -Berichten zufolge kann ISDN bei gleichzeitiger Verabreichung die Blutkonzentrationen von Dihydroergotamin erhöhen und damit auch dessen Wirkung verstärken.
  • -Sapropterine (Tetrahydrobiopterine, BH4) ist ein Co-Faktor der NO- Synthetase. Vorsicht wird empfohlen bei gleichzeitiger Anwendung von Sapropterine mit allen Arzneimitteln, einschliesslich solcher, die topisch angewendet werden, die eine Vasodilatation durch Beeinflussung des Stickstoffmonoxid (NO)-Abbaus oder seiner Wirkung hervorrufen, einschliesslich klassischer NO-Donatoren (z.B. Glycerintrinitrat, Isosorbiddinitrat (ISDN), Isosorbidmononitrat und anderen).
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • -Reproduktionsstudien an Tieren haben keine Risiken für die Föten gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Da man aber über keine adäquaten, kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen verfügt und Daten aus Tierstudien nicht immer auf den Menschen übertragen werden können, sollte Isoket in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist (und nur unter ständiger Überwachung durch einen Mediziner).
  • +Falls dennoch Phosphodiesterasehemmer eingenommen wurden, ist die Anwendung von Isoket innerhalb von 24 Stunden (bei Tadalafil 48 Stunden) nach deren Einnahme kontraindiziert.
  • +Der Einsatz von ISDN (Isosorbiddinitrat) mit Riociguat, einem Stimulator der löslichen Guanylatzyklase, ist kontraindizier, da sich die blutdrucksenkende Wirkung der Medikamente gegenseitig verstärken kann.
  • +Berichten zufolge kann ISDN (Isosorbiddinitrat) bei gleichzeitiger Verabreichung die Blutkonzentrationen von Dihydroergotamin erhöhen und damit auch dessen Wirkung verstärken.
  • +Sapropterine (Tetrahydrobiopterine, BH4) ist ein Co-Faktor der NO-Synthetase. Vorsicht wird empfohlen bei gleichzeitiger Anwendung von Sapropterine mit allen Arzneimitteln, einschliesslich solcher, die topisch angewendet werden, die eine Vasodilatation durch Beeinflussung des Stickstoffmonoxid (NO)-Abbaus oder seiner Wirkung hervorrufen, einschliesslich klassischer NO-Donatoren (z.B. Glycerintrinitrat, Isosorbiddinitrat (ISDN), Isosorbidmononitrat und anderen).
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Schwangerschaft
  • +Reproduktionsstudien an Tieren haben keine Risiken für die Föten gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Da man aber über keine adäquaten, kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen verfügt und Daten aus Tierstudien nicht immer auf den Menschen übertragen werden können, sollte Isoket in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist und nur unter ständiger ärztlicher Überwachung.
  • +Stillzeit
  • +Fertilität
  • +Es liegen keine Studien zu den Auswirkungen von ISDN auf die Fertilität beim Menschen vor.
  • -Aufgrund der möglichen Blutdrucksenkung kann Isoket retard auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zur Bedienung von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol.
  • +Aufgrund der möglichen Blutdrucksenkung kann Isoket retard auch bei bestimmungsgemässem Gebrauch die Reaktionsfähigkeit, die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen! Dies gilt in verstärktem Masse im Zusammenwirken mit Alkohol. Auch das Auftreten unerwünschter Wirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit kann einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben.
  • -Störungen des Nervensystems
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (12%).
  • -Häufig: Schwindel, Schläfrigkeit.
  • -Funktionsstörungen des Herzens
  • -Häufig: Tachykardie.
  • -Gelegentlich: Verschlechterung der Angina pectoris.
  • -Funktionsstörungen der Gefässe
  • -Häufig: orthostatische Hypotonie.
  • -Gelegentlich: Kreislaufkollaps (bisweilen einhergehend mit Bradyarrhythmie und Ohnmacht).
  • -Nicht bekannt: Hypotonie.
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen.
  • -Sehr selten: Sodbrennen.
  • -Funktionsstörungen der Haut und des Unterzellgewebes
  • -Gelegentlich: allergische Hautreaktionen (z. B. Ausschlag), Gesichtsrötung.
  • -Sehr selten: Angioödem, Stevens-Johnson-Syndrom.
  • -Nicht bekannt: exfoliative Dermatitis.
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • -Häufig: Asthenie, Brennen am Verabreichungsort (Zunge, bei Mundspray).
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (12 %)
  • +Häufig: Schwindel, Schläfrigkeit
  • +Herzerkrankungen
  • +Häufig: Tachykardie
  • +Gelegentlich: Verschlechterung der Angina pectoris
  • +Gefässerkrankungen
  • +Häufig: orthostatische Hypotonie
  • +Gelegentlich: Kreislaufkollaps (bisweilen einhergehend mit Bradyarrhythmie und Ohnmacht)
  • +Nicht bekannt: Hypotonie
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Gelegentlich: Übelkeit, Erbrechen
  • +Sehr selten: Sodbrennen
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Gelegentlich: allergische Hautreaktionen (z.B. Ausschlag), Gesichtsrötung
  • +Sehr selten: Angioödem, Stevens-Johnson-Syndrom
  • +Nicht bekannt: exfoliative Dermatitis
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Häufig: Asthenie, Brennen am Verabreichungsort (Zunge, bei Mundspray)
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Die führenden Symptome einer Überdosierung sind Blutdruckabfall ≤90 mmHg, Blässe, Schwitzen, schwacher Puls, Tachykardie, orthostatischer Schwindel, Kopfschmerzen, Asthenie, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, sowie nach Berichten über Patienten, die andere organische Nitratverbindungen erhielten, Methämoglobinämie. Während der Biotransformation zu Isosorbidmononitrat werden Nitritionen freigesetzt, die Methämoglobinämie und Zyanose und in der Folge Tachypnoe, Angst, Bewusstseinsverlust und Herzstillstand verursachen können. Diese unerwünschte Reaktion kann bei einer Überdosierung von ISDN nicht ausgeschlossen werden.
  • +Die führenden Symptome einer Überdosierung sind Blutdruckabfall ≤90 mmHg, Blässe, Schwitzen, schwacher Puls, Tachykardie, orthostatischer Schwindel, Kopfschmerzen, Asthenie, Schwindel , Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, sowie nach Berichten über Patienten, die andere organische Nitratverbindungen erhielten, Methämoglobinämie. Während der Biotransformation zu Isosorbidmononitrat werden Nitrat-Ionen freigesetzt, die Methämoglobinämie und Zyanose und in der Folge Tachypnoe, Angst, Bewusstseinsverlust und Herzstillstand verursachen können. Diese unerwünschte Reaktion kann bei einer Überdosierung von ISDN nicht ausgeschlossen werden.
  • -Die Einnahme des Arzneimittels stoppen; generelle Massnahmen zur Wiederanhebung der Nitrat-bedingten Blutdrucksenkung, Horizontallage des Patienten mit Hochlagerung der Beine.
  • +Die Einnahme des Arzneimittels stoppen; generelle Massnahmen zur Wiederanhebung der nitratbedingten Blutdrucksenkung, Horizontallage des Patienten mit Hochlagerung der Beine.
  • -Anhebung des Blutdruckes, wenn der Blutdruck sehr gering ist:
  • +Anhebung des Blutdruckes, wenn der Blutdruck sehr gering ist.
  • -ATC-Code: C01DA08
  • -Isoket retard Tabletten/Isoket retard Kapseln, Isoket Tabletten
  • -
  • +ATC-Code
  • +C01DA08
  • -Der Hauptangriffsort organischer Nitrate ist die glatte Muskulatur der Gefässe. Nitrate dilatieren - je nach der verwendeten Dosis - Venen, Arterien und Arteriolen.
  • -Wie alle organischen Nitrate, ist Isosorbiddinitrat ein Stickoxid-Donator. Stickoxid bewirkt eine Entspannung der glatten Muskulatur über die Stimulierung der Guanylylcyclase und der darauf folgenden Erhöhung der intrazellulären zyklischen Guanosylmonophosphat (cGMP) – Konzentration. Eine cGMP-abhängige Proteinkinase wird stimuliert, die Phosphorylierungsänderungen von mehreren Proteinen in der glatten Muskelzelle bewirkt. Dies wiederum führt wahrscheinlich zur Dephosphorylierung der leichten Myosinkette und zur Verminderung des Kontraktionsvermögens.
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Der Hauptangriffsort organischer Nitrate ist die glatte Muskulatur der Gefässe. Nitrate dilatieren, je nach der verwendeten Dosis, Venen, Arterien und Arteriolen.
  • +Wie alle organischen Nitrate ist Isosorbiddinitrat ein Stickoxid-Donator. Stickoxid bewirkt eine Entspannung der glatten Muskulatur über die Stimulierung der Guanylylcyclase und der darauffolgenden Erhöhung der intrazellulären zyklischen Guanosylmonophosphat (cGMP) – Konzentration. Eine cGMP-abhängige Proteinkinase wird stimuliert, die Phosphorylierungsänderungen von mehreren Proteinen in der glatten Muskelzelle bewirkt. Dies wiederum führt wahrscheinlich zur Dephosphorylierung der leichten Myosinkette und zur Verminderung des Kontraktionsvermögens.
  • -Isoket Spray
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • -Die Vor- und Nachbelastung des Myokards (preload und afterload) werden reduziert. Durch Verbesserung der Sauerstoffzufuhr zum Herzmuskel und Senkung seines Sauerstoffverbrauchs werden Angina-pectoris-Anfälle weitgehend vermieden, bzw. beseitigt.
  • +Die Vor- und Nachbelastung des Myokards (preload und afterload) werden reduziert. Durch Verbesserung der Sauerstoffzufuhr zum Herzmuskel und Senkung seines Sauerstoffverbrauchs werden Angina pectoris-Anfälle weitgehend vermieden bzw. beseitigt.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Angaben
  • +
  • -Isoket retard Tabletten/Isoket retard Kapseln
  • -Isosorbiddinitrat (ISDN) wird nach oraler Gabe vollständig absorbiert und zugleich metabolisiert (first pass effect).
  • -Metabolismus
  • -Etwa 20-30% der applizierten Dosis gelangen als unverändertes ISDN, 20% als Isosorbid-2-Nitrat (IS-2-N) und 50% als Isosorbid-5-Nitrat (IS-5-N) in den Kreislauf. IS-2-N und IS-5-N haben eine der Muttersubstanz ISDN ähnliche pharmakologische Aktivität.
  • -Die relative Bioverfügbarkeit von Isoket retard im Vergleich zu oral verabreichten Isoket Standardtabletten beträgt über 80%.
  • -Elimination
  • -Die terminale Halbwertszeit von ISDN beträgt 30-40 Minuten, die der aktiven Metaboliten 2-3 Stunden (IS-2-N) bzw. 4-5 Stunden (IS-5-N).
  • -Der Verlauf der Plasmakonzentrations-Zeitverläufe von ISDN, IS-2-N und IS-5-N nach Gabe von Isoket retard wird wesentlich von der galenischen Zubereitung bestimmt. Aufgrund der verzögerten Wirkstofffreisetzung werden klinisch wirksame Plasmaspiegel innerhalb eines Dosierungsintervalls nachgewiesen. Die Plasmakonzentrationen verhalten sich dosislinear.
  • -Die ersten Biotransformationsprodukte IS-2-N und IS-5-N werden zum Teil mit dem Urin ausgeschieden oder aber zu hämodynamisch inaktiven Substanzen weiter metabolisiert, die dann ebenfalls mit dem Urin ausgeschieden werden.
  • -Im Gegensatz zu nicht retardierten Formen senkt die Koadministration mit einer Mahlzeit die ISDN-Plasmakonzentration, jedoch liess sich kein statistisch signifikanter Unterschied in der Bioverfügbarkeit des ISDN nachweisen. Die Verfügbarkeit der Mononitrate blieb durch Nahrung unbeeinflusst.
  • -Isoket Tabletten
  • -Absorption
  • -Isosorbiddinitrat (ISDN) wird praktisch vollständig absorbiert und stark metabolisiert.
  • -Die gleichzeitige Gabe von ISDN mit Nahrung verursacht eine signifikante Erniedrigung der Cmax-Werte; die Gabe mit Nahrung hat jedoch keinen Einfluss auf das Ausmass der Bioverfügbarkeit von ISDN.
  • -Metabolismus
  • -Der «first pass effect» ist bei peroraler Applikation stärker ausgeprägt als bei sublingualer Gabe. Die absolute Bioverfügbarkeit der unveränderten Muttersubstanz beträgt bei peroraler Gabe 20-30%, bei sublingualer Gabe ca. 60%. Die entstehenden Metaboliten Isosorbid-2-Nitrat (IS-2-N) und Isosorbid-5-Nitrat (IS-5-N) sind jedoch, ähnlich wie ISDN, hämodynamisch wirksam.
  • -Bei sublingualer Gabe wird der maximale Blutspiegel nach 10-15 Minuten, bei oraler Gabe nach ca. 30 Minuten erreicht.
  • -Elimination
  • -Die terminale Halbwertzeit für ISDN beträgt 30 bis 40 Minuten. Die terminale Halbwertzeit von IS-2-N beträgt 2-3 Stunden, die von IS-5-N 4-5 Stunden.
  • -Isoket Spray
  • -Absorption und Distribution
  • -Die Wirkung von Isoket Spray setzt ausserordentlich rasch, d.h. in der Mehrzahl der Fälle bereits nach 15 Sekunden, ein und dauert durchschnittlich 2 Stunden.
  • -5-10 Minuten nach Anwendung von Isoket Spray werden maximale Blutspiegel erreicht. Die Bioverfügbarkeit der unveränderten Muttersubstanz ist aufgrund des geringer ausgeprägten «First-pass-Effektes» nach Isoket Spray gegenüber der oralen Anwendung von ISDN deutlich erhöht.
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Isosorbiddinitrat (ISDN) wird nach oraler Gabe vollständig absorbiert und zugleich metabolisiert (First-Pass-Effekt).
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Die Wirkung von Isoket Spray setzt ausserordentlich rasch, d.h. in der Mehrzahl der Fälle bereits nach 15 Sekunden ein und dauert durchschnittlich 2 Stunden.
  • +5-10 Minuten nach Anwendung von Isoket Spray werden maximale Blutspiegel erreicht. Die Bioverfügbarkeit der unveränderten Muttersubstanz ist aufgrund des geringer ausgeprägten "First-Pass-Effektes" nach Isoket Spray gegenüber der oralen Anwendung von ISDN deutlich erhöht.
  • +Distribution
  • +Keine Angaben
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Etwa 20-30 % der applizierten Dosis gelangen als unverändertes ISDN, 20 % als Isosorbid-2-Nitrat (IS-2-N) und 50 % als Isosorbid-5-Nitrat (IS-5-N) in den Kreislauf. IS-2-N und IS-5-N haben eine der Muttersubstanz ISDN ähnliche pharmakologische Aktivität.
  • +Die relative Bioverfügbarkeit von Isoket retard im Vergleich zu oral verabreichten Isoket Standardtabletten beträgt über 80 %.
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • -Die terminale Halbwertszeit von ISDN beträgt 30-40 Minuten, die der aktiven Metabolite 2-3 Stunden (IS-2-N) bzw. 4-5 Stunden (IS-5-N).
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Die terminale Halbwertszeit von ISDN beträgt 30-40 Minuten, die der aktiven Metaboliten 2-3 Stunden (IS-2-N) bzw. 4-5 Stunden (IS-5-N).
  • +Der Verlauf der Plasmakonzentrations-Zeitverläufe von ISDN, IS-2-N und IS-5-N nach Gabe von Isoket retard wird wesentlich von der galenischen Zubereitung bestimmt. Aufgrund der verzögerten Wirkstoff-Freisetzung werden klinisch wirksame Plasmaspiegel innerhalb eines Dosierungsintervalls nachgewiesen. Die Plasmakonzentrationen verhalten sich dosislinear.
  • +Die ersten Biotransformationsprodukte IS-2-N und IS-5-N werden zum Teil mit dem Urin ausgeschieden oder aber zu hämodynamisch inaktiven Substanzen weiter metabolisiert, die dann ebenfalls mit dem Urin ausgeschieden werden.
  • +Im Gegensatz zu nicht retardierten Formen senkt die Koadministration mit einer Mahlzeit die ISDN-Plasmakonzentration, jedoch liess sich kein statistisch signifikanter Unterschied in der Bioverfügbarkeit des ISDN nachweisen. Die Verfügbarkeit der Mononitrate blieb durch Nahrung unbeeinflusst.
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Die terminale Halbwertszeit von ISDN beträgt 30-40 Minuten, die der aktiven Metabolite 2-3 Stunden (IS-2-N) bzw. 4-5 Stunden (IS-5-N).
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen
  • +Keine Angaben
  • +
  • -Verfalldatum beachten.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahren und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Hinweise
  • -Die Isoket Spray-Lösung enthält 85 Vol.-% Alkohol.
  • -
  • +Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Isoket 20, 40 und 60 mg retard Tabletten: 35797 (Swissmedic).
  • -Isoket 120 mg retard Kapseln: 45979 (Swissmedic).
  • -Isoket 5 mg Tabletten: 38470 (Swissmedic).
  • -Isoket Spray: 39387 (Swissmedic).
  • +Isoket retard 120 mg, Retardkapseln: 45979 (Swissmedic)
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung: 39387 (Swissmedic)
  • -Isoket retard Tabletten
  • -Isoket retard 20 mg: 50 und 100 Tabletten (mit Zierbruchrille, nicht teilbar), B
  • -Isoket retard 40 mg: 100 Tabletten (mit Zierbruchrille, nicht teilbar), B
  • -Isoket retard 60 mg: 100 Tabletten (mit Zierbruchrille, nicht teilbar), B
  • -Isoket retard Kapseln
  • -Isoket retard 120 mg: 100 Kapseln, B
  • -Isoket Tabletten
  • -Isoket 5 mg: 50 Tabletten (teilbar), B
  • -Packung Isoket Spray
  • -Spraybehälter 15 ml (ca. 300 Sprühstösse), B
  • +Isoket retard, Retardkapseln
  • +Isoket retard 120 mg: 100 Retardkapseln (B)
  • +Isoket Spray zur Anwendung in der Mundhöhle, Lösung
  • +Spraydose zu 15 ml (ca. 300 Sprühstösse) (B)
  • -UCB-Pharma SA, Bulle.
  • +Norgine AG, 6005 Luzern
  • -September 2013.
  • +Dezember 2025
2026 ©ywesee GmbH
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