| 76 Änderungen an Fachinfo Litarex |
-Die Dosierung von Litarex muss bei Therapiebeginn individuell ermittelt werden. Dies erfolgt durch Bestimmung der Serumkonzentration von Lithium genau 12 Stunden nach Einnahme der letzten Retardtablette (möglichst im Steady-state) und unter Berücksichtigung der klinischen Wirkung. Der optimale Blutspiegel liegt bei 0,6–1,2 mmol/l.
-Zur Einstellung eines Patienten auf Litarex werden während 1 Woche morgens und abends je 1 Retardtablette verabreicht. Dann wird die Serumkonzentration von Lithium bestimmt und die Dosis so angepasst, dass eine Serumkonzentration im Bereich von 0,8 mmol/l erreicht wird. Während der nächsten Wochen wird die Lithiumkonzentration im Serum wöchentlich bestimmt und die Dosis wenn nötig angepasst. Sollten unter einer bestimmten Dosis zu starke Nebenwirkungen auftreten, müsste der Patient auf eine tiefere Serumkonzentration eingestellt werden. Nach optimaler Einstellung genügt es in der Regel, die Serumkonzentration von Lithium alle 2 Monate zu kontrollieren. Zusätzliche Bestimmungen der Serumkonzentration sind nötig bei schweren Nebenwirkungen oder bei Therapien und Zuständen, die mit Änderungen im Wasser- und Elektrolytgleichgewicht einhergehen.
-Die Retardtabletten werden unzerkaut mit etwas Wasser geschluckt. Die Retardtablette verfügt über eine Zierrille, die nicht zum Teilen der Retardtabletten in gleiche Dosen bestimmt ist.
- +Die Dosierung von Litarex muss bei Therapiebeginn individuell ermittelt werden. Dies erfolgt durch Bestimmung der Serumkonzentration von Lithium genau 12 Stunden nach Einnahme der letzten Retardtablette (möglichst im Steady-state) und unter Berücksichtigung der klinischen Wirkung. Der optimale Blutspiegel liegt bei 0.6–1.2 mmol/l.
- +Zur Einstellung eines Patienten auf Litarex wird während einer Woche morgens und abends je 1 Retardtablette verabreicht. Dann wird die Serumkonzentration von Lithium bestimmt und die Dosis so angepasst, dass eine Serumkonzentration im Bereich von 0.8 mmol/l erreicht wird.
- +Während der nächsten Wochen wird die Lithiumkonzentration im Serum wöchentlich bestimmt und die Dosis, wenn nötig, angepasst. Sollten unter einer bestimmten Dosis zu starke Nebenwirkungen auftreten, müsste der Patient auf eine tiefere Serumkonzentration eingestellt werden. Nach optimaler Einstellung genügt es in der Regel, die Serumkonzentration von Lithium alle 2 Monate zu kontrollieren. Zusätzliche Bestimmungen der Serumkonzentration sind nötig bei schweren Nebenwirkungen oder bei Therapien und Zuständen, die mit Änderungen im Wasser- und Elektrolytgleichgewicht einhergehen.
- +Die Retardtabletten werden unzerkaut mit etwas Wasser geschluckt. Sie verfügen über eine Zierrille, die nicht zum Teilen der Retardtabletten in gleiche Dosen bestimmt ist.
-Ältere Patienten benötigen oft kleinere Dosen, um therapeutische Serumkonzentrationen zu erreichen. Bei dieser Patientengruppe können sich auch Nebenwirkungen bei Dosierungen äussern, die von den jüngeren Patienten toleriert werden (vgl. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Ältere Patienten benötigen oft kleinere Dosen, um therapeutische Serumkonzentrationen zu erreichen. Bei dieser Patientengruppe können sich auch bereits Nebenwirkungen bei Dosierungen zeigen, die von jüngeren Patienten toleriert werden (vgl. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Lithium oder gegen einen anderen Inhaltsstoff von Litarex retard.
- +Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit auf Lithium oder gegen einen Hilfsstoff von Litarex.
-·Nierenerkrankungen,
-·Herzkreislauferkrankungen (insbesondere Herzinsuffizienz), Long QT-Syndrom,
-·unbehandeltem Hypothyreodismus,
-·gestörtem Natrium-Haushalt aufgrund einer Dehydrierung,
-·reduzierter Kochsalzaufnahme,
-·Addison Krankheit,
-da in diesen Fällen ein erhöhtes Risiko für eine Lithium-Intoxikation besteht. Sollte allerdings die psychiatrische Indikation lebensbedrohend sein und der Patient auf andere Behandlungen nicht ansprechen, kann die Behandlung mit Litarex unter grösster Vorsicht erfolgen. In diesen Fällen sollte der Patient hospitalisiert und die Serum-Lithiumkonzentrationen täglich gemessen werden.
-Während der Einnahme von Litarex darf nicht gestillt werden (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»).
- +·Nierenerkrankungen.
- +·Herzkreislauferkrankungen (insbesondere Herzinsuffizienz), Long QT-Syndrom.
- +·Unbehandeltem Hypothyreodismus.
- +·Gestörtem Natrium-Haushalt aufgrund einer Dehydrierung.
- +·Reduzierter Kochsalzaufnahme.
- +·Addison Krankheit.
- +In diesen Fällen besteht für die Patienten ein erhöhtes Risiko für eine Lithium-Intoxikation. Sollte allerdings die psychiatrische Indikation lebensbedrohend sein und der Patient auf andere Behandlungen nicht ansprechen, kann die Behandlung mit Litarex unter grösster Vorsicht erfolgen. In diesen Fällen sollte der Patient hospitalisiert und die Serum-Lithiumkonzentrationen täglich gemessen werden.
- +Während der Einnahme von Litarex darf nicht gestillt werden (vgl. Rubrik «Schwangerschaft/Stillzeit»).
-Einer gründlichen körperlichen Untersuchung zu Beginn der Behandlung soll sich eine sorgfältige Überwachung der Patienten im Hinblick auf die Wirkung von Litarex retard anschliessen. Zu Beginn der Therapie ist eine wöchentliche Lithium-Serumbestimmung notwendig. Bei fortgesetzter Behandlung sollte der Lithiumspiegel alle 2 Monate ermittelt werden.
-Bei einer kurzfristigen Unterbrechung (nicht ohne Risiko für den Patienten) sollte die Tagesdosis so weit reduziert werden, dass der Lithiumserumspiegel die untere therapeutische Grenze von 0,6 mmol (mval)/l nicht unterschreitet. Ausserdem ist es ratsam, die Tagesdosis in diesem Fall auf 4 Einnahmen zu verteilen, um Konzentrationsspitzen im Serum zu vermeiden.
- +Einer gründlichen körperlichen Untersuchung zu Beginn der Behandlung soll sich eine sorgfältige Überwachung der Patienten im Hinblick auf die Wirkung von Litarex anschliessen. Zu Beginn der Therapie ist eine wöchentliche Lithium-Serumbestimmung notwendig. Bei fortgesetzter Behandlung sollte der Lithiumspiegel alle 2 Monate ermittelt werden.
- +Bei einer kurzfristigen Unterbrechung (nicht ohne Risiko für den Patienten) sollte die Tagesdosis so weit reduziert werden, dass der Lithiumserumspiegel die untere therapeutische Grenze von 0.6 mmol(mval)/l nicht unterschreitet. Ausserdem ist es ratsam, die Tagesdosis in diesem Fall auf 4 Einnahmen zu verteilen, um Konzentrationsspitzen im Serum zu vermeiden.
-Bei Langzeittherapie wurde sehr selten eine chronische tubulo-interstitielle Nephropathie beobachtet, die irreversibel sein kann, weshalb bei Lithiumtherapie eine regelmässige Kontrolle der Nierenfunktion empfohlen wird.
- +Langzeittherapie
- +Bei Langzeittherapie mit lithiumhaltigen Arzneimitteln wurde sehr selten eine chronische tubulo-interstitielle Nephropathie beobachtet, die irreversibel sein kann. Aus diesem Grund wird während der Therapie mit Lithium eine regelmässige Kontrolle der Nierenfunktion empfohlen.
- +Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion, welche mehr als 10 Jahre mit Lithium behandelt wurden, besteht zudem das Risiko, dass sich gutartige oder bösartige Nierentumore (Mikrozysten, onkozytäre Karzinome, Sammelrohrkarzinome) entwickeln können.
- +Bei diesen Patienten wird empfohlen, regelmässige Ultraschallkontrollen der Niere durchzuführen, auch nach Beendigung der Therapie mit Lithium.
-Diuretica sollten nur mit Vorsicht während der Lithiumtherapie verschrieben werden (siehe «Interaktionen»). Die Lithiumkonzentration sollte in kürzeren Intervallen bestimmt und die Dosis entsprechend angepasst werden.
- +Diuretika sollten nur mit Vorsicht während der Lithiumtherapie verschrieben werden (siehe «Interaktionen»). Die Lithiumkonzentration sollte in kürzeren Intervallen bestimmt und die Dosis entsprechend angepasst werden.
- +Narkose
- +
-Die Lithiumtoxizität steht in enger Beziehung zur Serum-Lithiumkonzentration und muss ab Konzentrationen von 1,5 mmol/I erwartet werden, obwohl in besonders empfindlichen Individuen toxische Symptome auch bei therapeutischen Blutspiegeln auftreten können. Die Behandlung sollte bei den ersten Anzeichen einer Toxizität sofort abgebrochen werden. Die toxischen Symptome umfassen:
- +Die Lithiumtoxizität steht in enger Beziehung zur Serum-Lithiumkonzentration und muss ab Konzentrationen von 1.5 mmol/I erwartet werden, obwohl in besonders empfindlichen Individuen toxische Symptome auch bei therapeutischen Blutspiegeln auftreten können. Die Behandlung sollte bei den ersten Anzeichen einer Toxizität sofort abgebrochen werden. Die toxischen Symptome umfassen:
-Akutes Nierenversagen wurde in seltenen Fällen bei Lithiumintoxikation berichtet.
-In schweren Fällen können Krämpfe, Koma oder der Tod auftreten.
- +Über akutes Nierenversagen wurde in seltenen Fällen bei Lithiumintoxikation berichtet.
- +In schweren Fällen der Intoxikation können Krämpfe, Koma oder der Tod auftreten.
-·dass der Patient die Lithiumtherapie unverzüglich abbricht und den Arzt kontaktiert, falls folgende Symptome auftreten: Polydipsie, Polyurie oder klinische Anzeichen einer Lithium-Toxizität.
-·über die Notwendigkeit ausreichender Salz- und Wasseraufnahme,
- +·dass der Patient die Lithiumtherapie unverzüglich abbricht und den Arzt kontaktiert, falls folgende Symptome auftreten: Polydipsie, Polyurie oder klinische Anzeichen einer Lithiumtoxizität.
- +·über die Notwendigkeit ausreichender Salz- und Wasseraufnahme.
-·gleichzeitig auftretende Infektionen,
- +·Gleichzeitig auftretende Infektionen,
-·andere Arzneimittel (siehe «Interaktionen»).
- +·Andere Arzneimittel (vgl. Rubrik «Interaktionen»).
-Folgende Wirkstoffe können die «steady state» Serum-Lithiumkonzentrationen erhöhen, welches mit einer möglichen Lithium-Intoxikation verbunden sein kann:
- +Folgende Wirkstoffe können die «steady state» Serum-Lithiumkonzentrationen erhöhen, was mit einer möglichen Lithiumintoxikation verbunden sein kann:
-·ACE-Hemmer
- +·ACE-Hemmer.
-·Diuretica: Kaliumsparende Mittel, Schleifendiuretika. Thiazide können paradoxerweise Wasser-Retention und Lithium-Intoxikation bewirken (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +·Diuretika: Kaliumsparende Mittel, Schleifendiuretika. Thiazide können paradoxerweise Wasser-Retention und Lithiumintoxikation bewirken (vgl. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Diuretica (siehe auch oben): Osmotisch wirkende Diuretica und Carbonanhydrasehemmer inkl. Acetazolamid.
- +·Diuretika (siehe auch oben): Osmotisch wirkende Diuretika und Carbonanhydrasehemmer inkl. Acetazolamid.
-·Neuroleptika, welche ein enzephalopathisches Syndrom bewirken können (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +·Neuroleptika, welche ein enzephalopathisches Syndrom bewirken können (vgl. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Elektroschockbehandlung: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Elektroschockbehandlung: vgl. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Es gibt klare Hinweise für Risiken des menschlichen Fötus. Epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass Lithium das fötale Risiko für kardiale Anomalien, insbesondere das Ebstein Syndrom und andere Anomalien, erhöht.
-Litarex retard darf nicht während der Schwangerschaft (insbesondere im 1. Trimester) verabreicht werden.
-Muss eine Lithiumtherapie durchgeführt werden, ist vor Behandlungsbeginn eine Schwangerschaft auszuschliessen und während der Behandlung ist eine sichere Empfängnisverhütung zu gewährleisten.
-Kommt es trotzdem unter Lithiumbehandlung zu einer Schwangerschaft, sollte die minimal wirksame Dosis gewählt und die Serumspiegel häufig bestimmt werden, wegen der mit der Schwangerschaft und Geburt verbundenen Veränderungen der Nierenfunktion.
-Lithium sollte 7 bis 10 Tage vor dem Geburtstermin abgesetzt werden, da die renale Ausscheidungskapazität während der Geburt dramatisch sinkt. Dies kann zu Intoxikationen der Mutter und des Neugeborenen führen.
-Neugeborene können Anzeichen einer Lithiumintoxikation aufweisen, die eine Flüssigkeitstherapie in der Neugeborenenphase erfordern. Neugeborene mit einer geringen Lithium-Serumkonzentration können eine Hypotonie, eine Hypothermie sowie Saugschwierigkeiten aufweisen, die sich ohne jegliche Behandlung normalisieren.
-Tierexperimentelle Untersuchungen zum Hilfsstoff Dibutylphthalat haben in höheren Dosisbereichen eine Beeinträchtigung der Entwicklung der Reproproduktionsorgane gezeigt, und es liegen keine aussagekräftigen klinischen Studien vor.
- +Es gibt klare Hinweise für Risiken des menschlichen Fötus. Epidemiologische Daten deuten darauf hin, dass Lithium das fötale Risiko für kardiale Anomalien, insbesondere das Ebstein Syndrom, und andere Anomalien erhöht.
- +Litarex darf nicht während der Schwangerschaft (insbesondere im 1. Trimester) verabreicht werden.
- +Muss eine Lithiumtherapie durchgeführt werden, ist vor Behandlungsbeginn eine Schwangerschaft auszuschliessen und während der Behandlung ist eine sichere Empfängnisverhütung zu gewährleisten. Kommt es trotzdem unter Lithiumbehandlung zu einer Schwangerschaft, sollte die minimal wirksame Dosis gewählt und die Serumspiegel häufig bestimmt werden, wegen der mit der Schwangerschaft und Geburt verbundenen Veränderungen der Nierenfunktion.
- +Lithium sollte 7 bis 10 Tage vor dem Geburtstermin abgesetzt werden, da die renale Ausscheidungskapazität während der Geburt dramatisch sinkt. Dies kann zu Intoxikationen der Mutter und des Neugeborenen führen. Neugeborene können Anzeichen einer Lithiumintoxikation aufweisen, die eine Flüssigkeitstherapie in der Neugeborenenphase erfordern. Neugeborene mit einer geringen Lithium-Serumkonzentration können eine Hypotonie, eine Hypothermie sowie Saugschwierigkeiten aufweisen, die sich ohne jegliche Behandlung normalisieren.
- +Tierexperimentelle Untersuchungen zum Hilfsstoff Dibutylphthalat haben in höheren Dosisbereichen eine Beeinträchtigung der Entwicklung der Reproduktionsorgane gezeigt, und es liegen keine aussagekräftigen klinischen Studien vor.
-Lithium wird in die Muttermilch ausgeschieden. Es ist nicht bekannt, ob der enthaltene Hilfsstoff Dibutylphthalat in die Muttermilch übertritt. Während einer Lithiumtherapie darf nicht gestillt werden.
- +Lithium wird in die Muttermilch ausgeschieden. Es ist nicht bekannt, ob auch der enthaltene Hilfsstoff Dibutylphthalat in die Muttermilch übertritt. Während einer Lithiumtherapie darf nicht gestillt werden.
-Auftreten und Ausmass der Nebenwirkungen korrelieren im Allgemeinen mit dem Lithiumspiegel, sind aber auch von der individuellen Empfindlichkeit abhängig. Die therapeutische Breite zwischen therapeutischen und toxischen Dosen ist sehr eng.
- +Auftreten und Ausmass der unerwünschte Wirkungen korrelieren im Allgemeinen mit dem Lithiumspiegel, sind aber auch von der individuellen Empfindlichkeit abhängig. Die therapeutische Breite zwischen therapeutischen und toxischen Dosen ist sehr eng.
-Sehr häufig ≥10%, häufig ≥1%–<10%, gelegentlich ≥0,1%–<1%, selten ≥0,01%–<0,1%, sehr selten <0,01%. Nebenwirkungen, deren Frequenz auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar sind, werden ohne Angaben der Häufigkeit aufgelistet.
-Am Anfang der Therapie können auftreten:
- +Sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1'000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1'000), sehr selten (<1/10'000). Unerwünschte Wirkungen, deren Frequenz auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist, werden ohne Angaben der Häufigkeit aufgelistet.
- +Unerwünschte Wirkungen zu Therapiebeginn
-Diese Wirkungen verschwinden gewöhnlich im Verlauf der Therapie oder nach einer Dosisreduktion.
-Folgende Reaktionen können in Abhängigkeit vom Lithiumspiegel bei üblichen Dosierungen auftreten:
-Ganzer Körper: Ödem.
-Blut- und Lymphsystem
- +Diese unerwünschten Wirkungen verschwinden gewöhnlich im Verlauf der Therapie oder nach einer Dosisreduktion.
- +Unerwünschte Wirkungen in Abhängigkeit vom Lithiumspiegel bei üblichen Dosierungen
- +Ganzer Körper: Ödeme.
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Ausserdem können auftreten: Hyperglykämie, Hyperkalzämie.
-Psychiatrische Störungen
-Es können auftreten: Halluzinationen, Somnolenz, Gedächtnisverlust.
-Nervensystem
- +Ausserdem können in Einzelfällen auftreten: Hyperglykämie, Hyperkalzämie.
- +Psychiatrische Erkrankungen
- +Es können in Einzelfällen auftreten: Halluzinationen, Somnolenz, Gedächtnisverlust.
- +Erkrankungen des Nervensystems
-Ausserdem können auftreten: Faszikuläre Zuckungen, Zuckungen und Klonus der Extremitäten, Ataxie, Choreoathetose, hyperaktive Sehnenreflexe, extrapyramidale Symptome, Anfälle, verwaschene Sprache, Schwindel, Nystagmus, Stupor, Koma, Pseudotumor cerebri, Kopfschmerzen, Dysgeusie.
- +Ausserdem können in Einzelfällen auftreten: Faszikuläre Zuckungen, Zuckungen und Klonus der Extremitäten, Ataxie, Choreoathetose, hyperaktive Sehnenreflexe, extrapyramidale Symptome, Anfälle, verwaschene Sprache, Schwindel, Nystagmus, Stupor, Koma, Pseudotumor cerebri, Kopfschmerzen, Dysgeusie.
-Augen
-Es können auftreten: Skotom, getrübtes Blickfeld.
-Herz
-Sehr häufig (20-30%): EKG-Veränderungen: reversible Abflachung und Inversion der T-Wellen und Verlängerung des QT-Intervalles. Ausserdem können auftreten: Arrhythmie, vor allem Bradykardie aufgrund von Sinus-Knoten-Dysfunktion, peripherer Kreislaufkollaps, niedriger Blutdruck, Ödem und Raynaud Krankheit.
-Gastrointestinale Störungen
- +Augenerkrankungen
- +Es können in Einzelfällen auftreten: Skotom, getrübtes Blickfeld.
- +Herzerkrankungen
- +Sehr häufig (20-30%): EKG-Veränderungen wie reversible Abflachung und Inversion der T-Wellen sowie Verlängerung des QT-Intervalls.
- +Ausserdem können in Einzelfällen auftreten: Arrhythmie, vor allem Bradykardie aufgrund von Sinus-Knoten-Dysfunktion, peripherer Kreislaufkollaps, niedriger Blutdruck, Ödeme und Raynaud Krankheit.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
-Ausserdem können auftreten: Gastritis, übermässiger Speichelfluss.
-Haut
- +Ausserdem können in Einzelfällen auftreten: Gastritis, übermässiger Speichelfluss.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Selten: Alopezie, Pruritus, Auslösen oder Verstärkung der Psoriasis, Angioödem, Ausschläge und andere Anzeichen einer Überempfindlichkeit wurden bekannt.
-Muskelskelettsystem
-Es können auftreten: Arthralgie, Myalgie.
-Nieren und Harnwege
- +Selten: Alopezie, Pruritus, Auslösen oder Verstärkung der Psoriasis, Angioödem, Ausschläge und andere Anzeichen einer Überempfindlichkeit.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Es können in Einzelfällen auftreten: Arthralgie, Myalgie.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
-Ausserdem können auftreten: Harninkontinenz, nephrotisches Syndrom (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Reproduktionssystem und Brust
-Es können auftreten: Impotenz, sexuelle Dysfunktion.
- +In Einzelfällen: Bildung von gutartigen/bösartigen Nierentumoren (Mikrozysten, onkozytäre Karzinome oder Sammelrohrkarzinome) bei Langzeittherapie.
- +Ausserdem können in Einzelfällen auftreten: Harninkontinenz, nephrotisches Syndrom (vgl. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Es können in Einzelfällen auftreten: Impotenz, sexuelle Dysfunktion.
-Die toxischen Konzentrationen von Lithium sind nahe den therapeutischen Konzentrationen. Die Symptome sind ähnlich wie unter «Unerwünschte Wirkungen» beschrieben (u.a. Tremor, Diarrhö, kardiovaskuläre Störungen wie Arrhythmie, Bradykardie, Kreislaufkollaps). In schweren Fällen können Krampfanfälle, Koma oder der Tod auftreten.
-Die Behandlung besteht in einer Magenentleerung zusammen mit unterstützenden und symptomatischen Massnahmen, einschliesslich der Normalisierung der Elektrolyten-Balance. Forcierte Diurese und Dialyse sind wirksam.
-Lithium ist tubulotoxisch und erzeugt dosisabhängig eine Einschränkung der Harnkonzentration bis zum Diabetes insipidus; bei Überdosierung kann dies zum akuten Nierenversagen infolge Tubulusnekrose führen.
- +Die toxischen Konzentrationen von Lithium sind nahe den therapeutischen Konzentrationen. Die Symptome sind ähnlich wie unter «Unerwünschte Wirkungen» beschrieben (u.a. Tremor, Diarrhö, kardiovaskuläre Störungen wie Arrhythmie, Bradykardie, Kreislaufkollaps). In schweren Fällen können Krampfanfälle, Koma oder der Tod auftreten. Die Behandlung besteht in einer Magenentleerung zusammen mit unterstützenden und symptomatischen Massnahmen, einschliesslich der Normalisierung der Elektrolyten-Balance. Forcierte Diurese und Dialyse sind wirksam.
- +Lithium ist tubulotoxisch und erzeugt dosisabhängig eine Einschränkung der Harnkonzentration bis zum Diabetes insipidus. Bei Überdosierung kann dies zum akuten Nierenversagen infolge Tubulusnekrose führen.
-Litarex retard ist angezeigt zur Prophylaxe und Therapie affektiver Störungen der manisch-depressiven Formenkreise. Die volle Wirkung der Behandlung tritt mitunter erst nach Monaten ein. In vielen Fällen ist eine jahrelange, ununterbrochene Lithium-Behandlung notwendig.
- +Litarex ist angezeigt zur Prophylaxe und Therapie affektiver Störungen der manisch-depressiven Formenkreise. Die volle Wirkung der Behandlung tritt mitunter erst nach Monaten ein. In vielen Fällen ist eine jahrelange, ununterbrochene Lithium-Behandlung notwendig.
-Im Bereich Neurotransmitter kann die β-Rezeptoren-Funktion gehemmt und die Norepinephrin- und Serotonin-Freisetzung gesteigert sein.
- +Im Bereich Neurotransmitter kann die β-Rezeptoren-Funktion gehemmt und die Norepinephrin und Serotonin-Freisetzung gesteigert sein.
-Lithium wird nach oraler Einnahme fast vollständig resorbiert (mindestens 85%).
-Die Freisetzung ist unabhängig vom Magen-Darm-Inhalt.
-Maximale Plasmakonzentrationen werden ca. 2 Std nach Einnahme von Litarex erreicht. Die Serumkonzentrationen streuen stark von Patient zu Patient. Die therapeutisch wirksamen Serumkonzentrationen sind ebenfalls individuell unterschiedlich.
- +Lithium wird nach oraler Einnahme fast vollständig resorbiert (mindestens 85%). Die Freisetzung ist unabhängig vom Magen-Darm-Inhalt.
- +Maximale Plasmakonzentrationen werden ca. 2 Stunden nach Einnahme von Litarex erreicht. Die Serumkonzentrationen streuen stark von Patient zu Patient. Die therapeutisch wirksamen Serumkonzentrationen sind ebenfalls individuell unterschiedlich.
-Nach der Resorption wird das Lithium in der gesamten Körperflüssigkeit verteilt (Verteilungsvolumen 0,7 l/kg). Eine Bindung an Plasmaproteine findet nicht statt. Die Konzentration im Liquor entspricht etwa 50% der Serumkonzentration. Lithium passiert die Plazentarschranke und geht auch in die Milch über. Die therapeutische Serumkonzentration liegt zwischen 0,6 und 1,2 mmol/l.
- +Nach der Resorption wird das Lithium in der gesamten Körperflüssigkeit verteilt (Verteilungsvolumen 0.7 l/kg). Eine Bindung an Plasmaproteine findet nicht statt. Die Konzentration im Liquor entspricht etwa 50% der Serumkonzentration. Lithium passiert die Plazentaschranke und geht auch in die Muttermilch über. Die therapeutische Serumkonzentration liegt zwischen 0.6 und 1.2 mmol/l.
-Im Alter oder bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die renale Clearance vermindert.
- +Bei älteren Patienten oder bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die renale Clearance vermindert.
-Lithium besitzt nur eine geringe therapeutische Breite. Die ersten Symptome einer Intoxikation treten meist schon bei Serumkonzentrationen von über 1,5 bis 2,0 mmol/l auf.
-In Verbindung mit Risikofaktoren (siehe «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen») oder bei besonders empfindlichen Individuen können toxische Symptome bereits bei therapeutischen Blutspiegeln auftreten.Untersuchungen der subchronischen und chronischen Toxizität am Versuchstier ergaben Funktionsstörungen und Vergrösserungen der Schilddrüse sowie Schädigungen der Niere und des ZNS.Studien am Tier ergaben Hinweise auf ein reproduktionstoxikologisches und teratogenes Potenzial von Lithium. Bei Ratten, Mäusen und Schweinen wurden mehr intrauterine Resorptionen, kleinere Würfe und postpartal weniger überlebende Neugeborene beobachtet, bei Ratten und Mäusen traten ausserdem Knochenmissbildungen auf.Untersuchungen in vitro und in Versuchstieren zeigten, dass Lithiumverbindungen in einem sehr hohen zytotoxischen Dosisbereich Chromosomenmutationen induzieren können. Zum karzinogenen Potenzial von Lithium liegen keine gesicherten Daten vor.
-Der enthaltene Hilfsstoff Dibutylphthalat hat in tierexperimentellen Studien die Entwicklung der Reproduktion (unter anderem Effekte auf die Ausbildung des Hodens, Verminderung des Anogenitalabstandes als Anzeichen für eine Verweiblichung männlicher Nachkommen) und das Gewicht der Nachkommen beeinflusst. Die niedrigste Dosis, welche in relevanten Multigenerationsstudien in Ratten keine Effekte gezeigt hat, lag bei 50 mg/kg/Tag. Epidemiologische Untersuchungen lassen diese Befunde zur Zeit weder eindeutig bestätigen noch ausschliessen.
- +Lithium besitzt nur eine geringe therapeutische Breite. Die ersten Symptome einer Intoxikation treten meist schon bei Serumkonzentrationen von über 1.5 bis 2.0 mmol/l auf.
- +In Verbindung mit Risikofaktoren (vgl. Rubriken «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen») oder bei besonders empfindlichen Individuen können toxische Symptome bereits bei therapeutischen Blutspiegeln auftreten. Untersuchungen der subchronischen und chronischen Toxizität am Versuchstier ergaben Funktionsstörungen und Vergrösserungen der Schilddrüse sowie Schädigungen der Niere und des ZNS.
- +Studien am Tier ergaben Hinweise auf ein reproduktionstoxikologisches und teratogenes Potenzial von Lithium. Bei Ratten, Mäusen und Schweinen wurden mehr intrauterine Resorptionen, kleinere Würfe und postpartal weniger überlebende Neugeborene beobachtet, bei Ratten und Mäusen traten ausserdem Knochenmissbildungen auf.
- +Untersuchungen in-vitro und in Versuchstieren zeigten, dass Lithiumverbindungen in einem sehr hohen zytotoxischen Dosisbereich Chromosomenmutationen induzieren können. Zum karzinogenen Potenzial von Lithium liegen keine gesicherten Daten vor.
- +Der enthaltene Hilfsstoff Dibutylphthalat hat in tierexperimentellen Studien die Entwicklung der Reproduktion (unter anderem Effekte auf die Ausbildung des Hodens, Verminderung des Anogenitalabstandes als Anzeichen für eine Verweiblichung männlicher Nachkommen) und das Gewicht der Nachkommen beeinflusst. Die niedrigste Dosis, welche in relevanten Multigenerationsstudien in Ratten keine Effekte gezeigt hat, lag bei 50 mg/kg/Tag. Epidemiologische Untersuchungen lassen diese Befunde zur Zeit weder eindeutig bestätigen, noch ausschliessen.
-Litarex Retardtabletten: 100 [A]
- +Litarex: Packung zu 100 Retardtabletten [A].
-November 2015.
- +Februar 2016.
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