| 121 Änderungen an Fachinfo Delamoxyl 250 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung:
- +Durchstechflaschen zu 500 mg, 1 g und 2 g.
- +Natriumgehalt:
- + 500 mg 1 g 2 g
- +Na+ (mVal) 1,4 2,8 5,6
-Sepsis, septischer Abort, Puerperalfieber, Endokarditis, Phlegmone, Meningitis, sowie bei Lyme-Borreliose (Stadium I, Erythema chronicum migrans oder Erythema chronicum migrans verbunden mit flüchtigen Gelenkerscheinungen und flüchtigen, begrenzten neurologischen Erscheinungen).
- +Sepsis, septischer Abort, Puerperalfieber, Endokarditis, Phlegmone, Meningitis, sowie bei Lyme-Borreliose (Stadium I, Erythema chronicum migrans oder Erythema chronicum migrans verbunden mit flüchtigen Gelenkerscheinungen und flüchtigen, begrenzten neurologischen Erscheinungen).
-Die Therapie sollte über 48 bis 72 Stunden nach Erreichen einer klinischen Wirkung fortgesetzt werden. Bei einer Infektion, die durch b-hämolysierende Streptokokken verursacht worden ist, empfiehlt es sich, während mindestens 10 Tagen mit der Behandlung fortzufahren, um das Auftreten von akutem rheumatischem Fieber oder einer Glomerulonephritis zu verhindern.
- +Die Therapie sollte über 48 bis 72 Stunden nach Erreichen einer klinischen Wirkung fortgesetzt werden. Bei einer Infektion, die durch b-hämolysierende Streptokokken verursacht worden ist, empfiehlt es sich, während mindestens 10 Tagen mit der Behandlung fortzufahren, um das Auftreten von akutem rheumatischem Fieber oder einer Glomerulonephritis zu verhindern.
-Erwachsene und Kinder über 40 kg:
- +Erwachsene und Kinder über 40 kg:
-3–4 x täglich 1 g i.v.
- +3–4 x täglich 1 g i.v.
-3–6 x täglich 2 g als Kurzinfusion (30 Min.).
-Kinder bis und mit 40 kg:
- +3–6 x täglich 2 g als Kurzinfusion (30 Min.).
- +Kinder bis und mit 40 kg:
-20–200 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 3–4 Dosen.
- +20–200 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 3–4 Dosen.
-Neugeborene und Frühgeburten (bis 4 kg) 100 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 2 gleiche Dosen (alle 12 Stunden als Kurzinfusion [30 Minuten]).
->4 kg bis 3 Monate 150 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 3 gleiche Dosen (alle 8 Stunden als Infusion).
-3 Monate bis 12 Jahre 200 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 2–4 gleiche Dosen bis 25 mg/kg oder als Infusion bis 50 mg/kg.
- +Neugeborene und Frühgeburten 100 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 2 gleiche Dosen (alle 12 Stunden als
- + (bis 4 kg) Kurzinfusion [30 Minuten]).
- +>4 kg bis 3 Monate 150 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 3 gleiche Dosen (alle 8 Stunden als
- + Infusion).
- +3 Monate bis 12 Jahre 200 mg/kg/Tag, aufgeteilt auf 2–4 gleiche Dosen bis 25 mg/kg oder
- + als Infusion bis 50 mg/kg.
-Maximale Einzeldosis: 50 mg/kg.
- +Maximale Einzeldosis: 50 mg/kg.
-·bis zu 2 Jahren 3–4 x 125 mg
-·von 2–12 Jahren 3–4 x 250 mg
-·über 12 Jahre 3–4 x 500 mg
-Bei schweren Infekten bei Kindern älter als 3 Monate kann die Dosis bis auf 200 mg/kg/Tag (verabreicht in 4 Einzeldosen als Kurzinfusion [30 Minuten]) erhöht werden (vgl. «Maximale Tagesdosis»).
- +bis zu 2 Jahren 3–4 x 125 mg
- +von 2–12 Jahren 3–4 x 250 mg
- +über 12 Jahre 3–4 x 500 mg
- +Bei schweren Infekten bei Kindern älter als 3 Monate kann die Dosis bis auf 200 mg/kg/Tag (verabreicht in 4 Einzeldosen als Kurzinfusion [30 Minuten]) erhöht werden (vgl. "Maximale Tagesdosis" ).
-Stadium I (alleiniges Erythema chronicum migrans):
-4 g/24 Std.
-Therapiedauer: 12 Tage.
- +Stadium I (alleiniges Erythema chronicum migrans):
- +4 g/24 Std.
- +Therapiedauer: 12 Tage.
-Bei Infektionen durch b-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A sollte die Therapie mindestens 10 Tage dauern.
- +Bei Infektionen durch b-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A sollte die Therapie mindestens 10 Tage dauern.
-Erwachsene und Kinder über 40 kg:
-Kreatinin-Clearance (KrCl) (mL/min) Dosis
-Initialdosis Erhaltungsdosis
-10–30 1000 mg 500–1000 mg alle 12 Stunden
-<10 1000 mg 500 mg alle 24 Stunden
- +Erwachsene und Kinder über 40 kg:
- +Kreatinin-Clearance(KrCl) (mL/min) Dosis
- +Initialdosis Erhaltungsdosis
- +10–30 1000 mg 500–1000 mg alle 12 Stunden
- +<10 1000 mg 500 mg alle 24 Stunden
-Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 mL/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Eine Anpassung der Einzeldosis von 3 g ist allerdings nicht erforderlich.
-Kinder bis und mit 40 kg:
-Kreatinin-Clearance (KrCl) (mL/min) Dosis
-10–30 15 mg/kg/12 Stunden
-<10 15 mg/kg/24 Stunden
- +Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 mL/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Eine Anpassung der Einzeldosis von 3 g ist allerdings nicht erforderlich.
- +Kinder bis und mit 40 kg:
- +Kreatinin-Clearance(KrCl) (mL/min) Dosis
- +10–30 15 mg/kg/12 Stunden
- +<10 15 mg/kg/24 Stunden
-Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 mL/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 mL/min ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Amoxicillin wird durch Peritonealdialyse nicht aus dem Blutkreislauf entfernt. Für Patienten unter Peritonealdialyse wird dieselbe Dosierungsanpassung empfohlen wie für Patienten mit einer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance von <10 mL/min.
- +Amoxicillin wird durch Peritonealdialyse nicht aus dem Blutkreislauf entfernt. Für Patienten unter Peritonealdialyse wird dieselbe Dosierungsanpassung empfohlen wie für Patienten mit einer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance von <10 mL/min.
-Die Serumkonzentration von Amoxicillin wird durch Hämodialyse stark herabgesetzt. Für Patienten unter Hämodialyse wird dieselbe Dosierungsanpassung empfohlen wie für Patienten mit einer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance von <10 mL/min. Zusätzlich erhalten Erwachsene 1 g und Kinder 15 mg/kg nach jeder Dialyse.
- +Die Serumkonzentration von Amoxicillin wird durch Hämodialyse stark herabgesetzt. Für Patienten unter Hämodialyse wird dieselbe Dosierungsanpassung empfohlen wie für Patienten mit einer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance von <10 mL/min. Zusätzlich erhalten Erwachsene 1 g und Kinder 15 mg/kg nach jeder Dialyse.
-Amoxicillin kann entweder als langsame i.v. Injektion über eine Zeitspanne von 3–4 Minuten direkt in die Vene oder in den Infusionsschlauch oder als Kurzinfusion über 20–30 Minuten injiziert werden.
- +Amoxicillin kann entweder als langsame i.v. Injektion über eine Zeitspanne von 3–4 Minuten direkt in die Vene oder in den Infusionsschlauch oder als Kurzinfusion über 20–30 Minuten injiziert werden.
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung: Bei Patienten, die auf Penicilline oder Cephalosporine überempfindlich reagieren, darf AMOXICILLIN DELBERT nicht verabreicht werden.
-·Infektiöse Mononukleose, lymphatische Leukämie: Unter einer Amoxicillin-Therapie sind Patienten mit infektiöser Mononukleose oder lymphatischer Leukämie speziell zur Exanthembildung prädisponiert (>90 %).
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung: Bei Patienten, die auf Penicilline oder Cephalosporine überempfindlich reagieren, darf AMOXICILLIN DELBERT nicht verabreicht werden.
- +-Infektiöse Mononukleose, lymphatische Leukämie: Unter einer Amoxicillin-Therapie sind Patienten mit infektiöser Mononukleose oder lymphatischer Leukämie speziell zur Exanthembildung prädisponiert (>90 %).
-·Das Auftreten jeglicher Art allergischer Reaktionen erfordert das sofortige Absetzen des Arzneimittels.
-·Bei schwerwiegenden anaphylaktischen Reaktionen kann eine sofortige Notfallbehandlung mit Adrenalin erforderlich sein. Sauerstoff, intravenöse Steroide oder Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein.
-·Bevor eine Therapie mit AMOXICILLIN DELBERT begonnen wird, soll abgeklärt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline oder Cephalosporine (b-Laktam-Antibiotika) bestehen.
-·Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Falls eine allergische Reaktion auftritt, sollte AMOXICILLIN DELBERT abgesetzt und eine geeignete andere Therapie eingeleitet werden. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch das Kounis-Syndrom auslösen, eine schwere allergische Reaktion, die zu einem Herzinfarkt führen kann. Die ersten Symptome solcher Reaktionen können unter anderem Brustschmerzen sein, die im Zusammenhang mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen").
-·Beim Auftreten solcher Reaktionen ist AMOXICILLIN DELBERT unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
-·Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin-Natrium, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
-·Bei längerer Anwendung kann es zum Überwuchern resistenter Keime und/oder von Pilzen kommen. Beim Auftreten einer solchen Superinfektion muss sofort eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
-·Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit AMOXICILLIN DELBERT, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit AMOXICILLIN DELBERT unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z. B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
-·Bei Patienten unter Amoxicillin und oralen Antikoagulanzien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulanzien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulanzien möglicherweise angepasst werden.
-·Nieren- oder Herzinsuffizienz sowie Patienten, die eine kochsalzarme Diät einhalten müssen: Der Natriumgehalt ist bei diesen Patienten in Betracht zu ziehen: 1 g AMOXICILLIN DELBERT enthält 2,8 mVal Natrium.
-·Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung anzupassen (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
-·Bei einer Langzeitbehandlung ist die Funktion der Leber, der Niere und des blutbildenden Systems zu überwachen.
-·Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung wurde sehr selten eine Kristallurie (einschliesslich akuter Nierenschäden) beobachtet. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden.
-·Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und/oder Durchfall ist eine ausreichende Resorption von Amoxicillin nicht mehr gewährleistet. In solchen Fällen sollte die parenterale Anwendung in Erwägung gezogen werden.
-·Das arzneimittelinduzierte Enterokolitis-Syndrom (AIES) wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhielten (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen"). AIES ist eine allergische Reaktion, deren Hauptsymptom ein verlängertes Erbrechen ist (1 bis 4 Stunden nach Verabreichung des Arzneimittels), wenn keine allergischen Haut- oder Atemwegssymptome vorliegen. Andere Symptome können Bauchschmerzen, Durchfall, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein. Es liegen Berichte über schwere Fälle vor, einschliesslich solcher, die zu einem Schock führten.Lidocain darf nicht als Lösungsmittel für intravenöse Applikationen von AMOXICILLIN DELBERT verwendet werden.
- +-Das Auftreten jeglicher Art allergischer Reaktionen erfordert das sofortige Absetzen des Arzneimittels.
- +-Bei schwerwiegenden anaphylaktischen Reaktionen kann eine sofortige Notfallbehandlung mit Adrenalin erforderlich sein. Sauerstoff, intravenöse Steroide oder Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein.
- +-Bevor eine Therapie mit AMOXICILLIN DELBERT begonnen wird, soll abgeklärt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline oder Cephalosporine (b-Laktam-Antibiotika) bestehen.
- +-Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Falls eine allergische Reaktion auftritt, sollte AMOXICILLIN DELBERT abgesetzt und eine geeignete andere Therapie eingeleitet werden. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch das Kounis-Syndrom auslösen, eine schwere allergische Reaktion, die zu einem Herzinfarkt führen kann. Die ersten Symptome solcher Reaktionen können unter anderem Brustschmerzen sein, die im Zusammenhang mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen").
- +-Beim Auftreten solcher Reaktionen ist AMOXICILLIN DELBERT unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin-Natrium, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +-Bei längerer Anwendung kann es zum Überwuchern resistenter Keime und/oder von Pilzen kommen. Beim Auftreten einer solchen Superinfektion muss sofort eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
- +-Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit AMOXICILLIN DELBERT, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit AMOXICILLIN DELBERT unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z. B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +-Bei Patienten unter Amoxicillin und oralen Antikoagulanzien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulanzien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulanzien möglicherweise angepasst werden.
- +-Nieren- oder Herzinsuffizienz sowie Patienten, die eine kochsalzarme Diät einhalten müssen: Der Natriumgehalt ist bei diesen Patienten in Betracht zu ziehen: 1 g AMOXICILLIN DELBERT enthält 2,8 mVal Natrium.
- +-Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung anzupassen (vgl. "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +-Bei einer Langzeitbehandlung ist die Funktion der Leber, der Niere und des blutbildenden Systems zu überwachen.
- +-Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung wurde sehr selten eine Kristallurie (einschliesslich akuter Nierenschäden) beobachtet. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden.
- +-Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und/oder Durchfall ist eine ausreichende Resorption von Amoxicillin nicht mehr gewährleistet. In solchen Fällen sollte die parenterale Anwendung in Erwägung gezogen werden.
- +-Das arzneimittelinduzierte Enterokolitis-Syndrom (AIES) wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhielten (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen"). AIES ist eine allergische Reaktion, deren Hauptsymptom ein verlängertes Erbrechen ist (1 bis 4 Stunden nach Verabreichung des Arzneimittels), wenn keine allergischen Haut- oder Atemwegssymptome vorliegen. Andere Symptome können Bauchschmerzen, Durchfall, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein. Es liegen Berichte über schwere Fälle vor, einschliesslich solcher, die zu einem Schock führten.Lidocain darf nicht als Lösungsmittel für intravenöse Applikationen von AMOXICILLIN DELBERT verwendet werden.
-Es existiert die Möglichkeit einer Interaktion mit Glykosiden (z. B. Digoxin), weil durch Antibiotika eine Schädigung der Darmflora auftreten kann, die bei einigen Patienten zu einer erhöhten Resorption der Glykoside führt.
- +Es existiert die Möglichkeit einer Interaktion mit Glykosiden (z. B. Digoxin), weil durch Antibiotika eine Schädigung der Darmflora auftreten kann, die bei einigen Patienten zu einer erhöhten Resorption der Glykoside führt.
-AMOXICILLIN DELBERT tritt in die Muttermilch über und beim Neugeborenen könnten Nebeneffekte auftreten (z. B. Sensibilisierung, Durchfall). Die Substanz sollte deshalb nicht während der Stillzeit angewendet werden, oder, falls erforderlich, abgestillt werden.
- +AMOXICILLIN DELBERT tritt in die Muttermilch über und beim Neugeborenen könnten Nebeneffekte auftreten (z. B. Sensibilisierung, Durchfall). Die Substanz sollte deshalb nicht während der Stillzeit angewendet werden, oder, falls erforderlich, abgestillt werden.
-«sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1‘000, <1/100), «selten» (≥1/10‘000, <1/1‘000), «sehr selten» (<1/10‘000).
- +"sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1‘000, <1/100), "selten" (≥1/10‘000, <1/1‘000), "sehr selten" (<1/10‘000).
-Wo dies nicht anderweitig angegeben ist, wurde die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen dem Datenmaterial aus 30 Jahren an Erfahrungsberichten (Post-Marketing Reports) entnommen.
- +Wo dies nicht anderweitig angegeben ist, wurde die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen dem Datenmaterial aus 30 Jahren an Erfahrungsberichten (Post-Marketing Reports) entnommen.
-·Reversible Leukopenie (einschliesslich schwere Neutropenie oder Agranulozytose), reversible Thrombozytopenie und hämolytische Anämie.
-·Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +-Reversible Leukopenie (einschliesslich schwere Neutropenie oder Agranulozytose), reversible Thrombozytopenie und hämolytische Anämie.
- +-Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-·Wie auch bei anderen Antibiotika können schwere allergische Reaktionen (sämtliche Typen), einschliesslich angioneurotische Ödeme, anaphylaktischer Schock (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Serumkrankheit und Hypersensibilitätsvaskulitis auftreten.
-·Eine Herxheimer-Reaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich.
- +-Wie auch bei anderen Antibiotika können schwere allergische Reaktionen (sämtliche Typen), einschliesslich angioneurotische Ödeme, anaphylaktischer Schock (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Serumkrankheit und Hypersensibilitätsvaskulitis auftreten.
- +-Eine Herxheimer-Reaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich.
-Siehe auch «Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes».
- +Siehe auch "Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes" .
-Sehr selten: Hyperkinesie, Schwindelgefühl, Konvulsionen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Patienten, die hohe Dosierungen erhalten, können Konvulsionen auftreten.
- +Sehr selten: Hyperkinesie, Schwindelgefühl, Konvulsionen. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Patienten, die hohe Dosierungen erhalten, können Konvulsionen auftreten.
-Nach hohen Dosen von β-Laktam-Antibiotika kann es in vereinzelten Fällen, v. a. bei niereninsuffizienten Patienten, zu metabolischer Enzephalopathie kommen.
- +Nach hohen Dosen von β-Laktam-Antibiotika kann es in vereinzelten Fällen, v. a. bei niereninsuffizienten Patienten, zu metabolischer Enzephalopathie kommen.
-·Appetitlosigkeit, Magendruck, Flatulenz.
-·Glossitis, Stomatitis.
-·Antibiotika-assoziierte Colitis (einschliesslich pseudomembranöse Colitis und hämorrhagische Colitis, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Es sind oberflächliche Veränderungen der Zahnfärbung beschrieben worden.
-·Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0–9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.
- +-Appetitlosigkeit, Magendruck, Flatulenz.
- +-Glossitis, Stomatitis.
- +-Antibiotika-assoziierte Colitis (einschliesslich pseudomembranöse Colitis und hämorrhagische Colitis, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Es sind oberflächliche Veränderungen der Zahnfärbung beschrieben worden.
- +-Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0–9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.
-·Hepatitis und Cholestase-Ikterus; mässiger Anstieg der AST- und/oder ALT-Spiegel.
-·Vorübergehender Anstieg von Laktat-Dehydrogenasen und alkalischen Phosphatasen.
- +-Hepatitis und Cholestase-Ikterus; mässiger Anstieg der AST- und/oder ALT-Spiegel.
- +-Vorübergehender Anstieg von Laktat-Dehydrogenasen und alkalischen Phosphatasen.
-Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis sowie akute generalisierte exanthematöse Pustulosis und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) (vgl. auch «Erkrankungen des Immunsystems» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis sowie akute generalisierte exanthematöse Pustulosis und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) (vgl. auch "Erkrankungen des Immunsystems" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Interstitielle Nephritis.
-·Nierenfunktionsstörungen mit Erhöhung der BUN- und Kreatinin-Konzentration im Serum
- +-Interstitielle Nephritis.
- +-Nierenfunktionsstörungen mit Erhöhung der BUN- und Kreatinin-Konzentration im Serum
-Bei starker Überdosierung entstehen sehr hohe Harnspiegel. Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei starker Überdosierung entstehen sehr hohe Harnspiegel. Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Bacillus anthracis
-·Enterococcus faecalis*
-·Streptococcus pyogenes
-·Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*
-·Listeria monocytogenes
- +-Bacillus anthracis
- +-Enterococcus faecalis*
- +-Streptococcus pyogenes
- +-Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*
- +-Listeria monocytogenes
-·Bordetella pertussis
- +-Bordetella pertussis
-·Leptospira icterohaemorrhagiae
-·Treponema pallidum
- +-Leptospira icterohaemorrhagiae
- +-Treponema pallidum
-·Escherichia coli*
-·Haemophilus influenzae*
-·Helicobacter pylori*
-·Proteus mirabilis*
-·Salmonella spp.
-·Shigella spp.
-·Neisseria gonorrhoeae*
-·Pasteurella spp.
-·Vibrio cholerae (in manchen Studien wurden über 80 % resistente Stämme beschrieben)
- +-Escherichia coli*
- +-Haemophilus influenzae*
- +-Helicobacter pylori*
- +-Proteus mirabilis*
- +-Salmonella spp.
- +-Shigella spp.
- +-Neisseria gonorrhoeae*
- +-Pasteurella spp.
- +-Vibrio cholerae (in manchen Studien wurden über 80 % resistente Stämme beschrieben)
-·Koagulase-negative Staphylococci* (Methicillin-empfindlich) (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa.)
-·Staphylococcus aureus** (Methicillin-empfindlich) (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa.)
-·Corynebacterium spp.*
-·Streptococcus pneumoniae*
-·Viridans-Streptokokken-Gruppe*
-·Enterococcus faecium (in manchen Studien wurden über 80 % resistente Stämme beschrieben)
- +-Koagulase-negative Staphylococci* (Methicillin-empfindlich) (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa.)
- +-Staphylococcus aureus** (Methicillin-empfindlich) (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa.)
- +-Corynebacterium spp.*
- +-Streptococcus pneumoniae*
- +-Viridans-Streptokokken-Gruppe*
- +-Enterococcus faecium (in manchen Studien wurden über 80 % resistente Stämme beschrieben)
-·Clostridium spp.
- +-Clostridium spp.
-·Fusobacterium spp.
- +-Fusobacterium spp.
-·Borrelia burgdorferi
- +-Borrelia burgdorferi
-·Acinetobacter spp.
-·Enterobacter spp.
-·Klebsiella spp.
-·Pseudomonas spp.
-·Legionella spp.
-·Serratia spp.
-·Providencia
-·Citrobacter
-·Morganella morganii
-·Proteus penneri
-·Proteus vulgaris
-·Yersinia
-·Stenotrophomonas maltophilia
-·Burkholderia cepacia
- +-Acinetobacter spp.
- +-Enterobacter spp.
- +-Klebsiella spp.
- +-Pseudomonas spp.
- +-Legionella spp.
- +-Serratia spp.
- +-Providencia
- +-Citrobacter
- +-Morganella morganii
- +-Proteus penneri
- +-Proteus vulgaris
- +-Yersinia
- +-Stenotrophomonas maltophilia
- +-Burkholderia cepacia
-·Bacteroides spp. (viele Stämme von Bacteroides fragilis sind resistent)
- +-Bacteroides spp. (viele Stämme von Bacteroides fragilis sind resistent)
-·Chlamydia spp.
-·Mycoplasma spp.
- +-Chlamydia spp.
- +-Mycoplasma spp.
-Organismus Verdünnungstest MHK-Grenzwert (mg/L) Disktest Hemmhof-Grenzwert (mm)
-Empfindlich (≤) Resistent (>) Empfindlich (≥) Resistent (<)
-Enterobacteriaceae 81 8 143 143
-Enterococcus spp.3 4 8 103 83
-Streptococcus-Gruppen A, B, C und G 0,254 0,254 184 184
-Streptococcus pneumoniae 0,55 25 85 85
-Streptokokken der Viridans-Gruppe 0,5 2 Fussnote11 Fussnote11
-Haemophilus influenzae 26 26 Fussnote12, 3 Fussnote12, 3
-Neisseria gonorrhoeae Fussnote7 Fussnote7 Noch nicht definiert, MHK-Methode verwenden
-Neisseria meningitidis 0,125 1
-Grampositive Anaerobier ausser Clostridium difficile8 4 8
-Gramnegative Anaerobier8 0,5 2
-Helicobacter pylori 0,1259 0,1259
-Pasteurella multocida 1 1 173 173
-Nicht-Speziesspezifische Grenzwerte10 2 8 Nicht zutreffend
-1 Wildtyp-Enterobacteriaceae werden als Aminopenicillin-empfindlich eingestuft. 2 Die meisten Staphylokokken produzieren Penicillinase und sind daher resistent gegen Amoxicillin. Methicillin-resistente Isolate sind – mit wenigen Ausnahmen – gegen alle Beta-Lactame resistent. 3 Die Empfindlichkeit gegenüber Amoxicillin wird von Ampicillin abgeleitet. 4 Die Empfindlichkeit von Streptokokken der Gruppen A, B, C und G gegenüber Penicillinen wird von der Benzylpenicillin-Empfindlichkeit abgeleitet. 5 Die Grenzwerte für Amoxicillin beziehen sich nur auf Nicht-Meningitis-Isolate. Gegenüber Benzylpenicillin uneingeschränkt empfindliche Isolate (MHK ≤0,06 mg/L und/oder empfindlich gemäss Oxacillin-Disk-Test) können als empfindlich gegenüber Amoxicillin eingestuft werden. Für Isolate, die mit einer intermediären Empfindlichkeit gegenüber Ampicillin eingestuft werden, sollte die orale Behandlung mit Ampicillin, Amoxicillin und Amoxicillin-Clavulansäure vermieden werden. 6 Die Grenzwerte beruhen auf intravenöser Anwendung. Bei Amoxicillin gelten die Grenzwerte nur bei Betalactamase-negativen Isolaten. Betalactamase-positive Isolate sind als resistent anzugeben. 7 Es sollte immer auf Betalactamase getestet werden. Bei positivem Ergebnis ist Resistenz gegen Amoxicillin zu berichten. Die Sensibilität von Betalactamase-negativen Isolaten gegenüber Amoxicillin kann aus Benzylpenicillin abgeleitet werden: sensitiv ≤0,06, resistent >1. 8 Die Empfindlichkeit von Betalactamase-negativen Isolaten gegenüber Amoxicillin kann von Benzylpenicillin abgeleitet werden. 9 Die Grenzwerte beruhen auf epidemiologischen Schwellenwerten (epidemiological cut-off value, ECOFF) zur Abgrenzung von Wildtyp-Isolaten gegenüber Stämmen mit reduzierter Empfindlichkeit. 10 Die nichtspeziesbezogenen Grenzwerte beruhen auf Mindestdosen von 0,5 g x 3–4 (1,5–2 g/Tag). 11 Benzylpenicillin (1 Einheit) kann zum Test auf Betalactam-Resistenz verwendet werden. Für empfindlich resultierende Isolate (≥18) kann eine Empfindlichkeit gegenüber Beta-Lactamen angegeben werden. Nicht empfindlich resultierende Isolate (<12) sollten auf ihre Empfindlichkeit gegenüber den Einzelwirkstoffen getestet werden. Bei Benzylpenicillin-empfindlichen Isolaten kann die Empfindlichkeit von Benzylpenicillin oder Ampicillin abgeleitet werden. Bei Benzylpenicillin-resistenten Isolaten wird die Empfindlichkeit von Ampicillin abgeleitet. 12 Mit Benzylpenicillin (1 Einheit) kann auf Beta-Lactamase-produzierende Isolate und Isolate mit PBP-Mutationen getestet, jedoch nicht zwischen beiden unterschieden werden.
- +Organismus VerdünnungstestMHK-G DisktestHemmhof-Gren
- + renzwert (mg/L) zwert (mm)
- +Empfindlich (≤) Resistent (>) Empfindlich (≥) Resistent (<)
- +Enterobacteriaceae 81 8 143 143
- +Enterococcus spp.3 4 8 103 83
- +Streptococcus-Gruppe 0,254 0,254 184 184
- +n A, B, C und G
- +Streptococcus 0,55 25 85 85
- +pneumoniae
- +Streptokokken der 0,5 2 Fussnote11 Fussnote11
- +Viridans-Gruppe
- +Haemophilus influenz 26 26 Fussnote12, 3 Fussnote12, 3
- +ae
- +Neisseria gonorrhoea Fussnote7 Fussnote7 Noch nicht definiert
- +e , MHK-Methode
- + verwenden
- +Neisseria meningitid 0,125 1
- +is
- +Grampositive Anaerob 4 8
- +ier ausser Clostridi
- +um difficile8
- +Gramnegative Anaerob 0,5 2
- +ier8
- +Helicobacter pylori 0,1259 0,1259
- +Pasteurella multocid 1 1 173 173
- +a
- +Nicht-Spezies-spezif 2 8 Nicht zutreffend
- +ische Grenzwerte10
- +1 Wildtyp-Enterobact
- +eriaceae werden als
- +Aminopenicillin-empf
- +indlich eingestuft.2
- + Die meisten Staphyl
- +okokken produzieren
- +Penicillinase und
- +sind daher resistent
- + gegen Amoxicillin.
- +Methicillin-resisten
- +te Isolate sind –
- +mit wenigen Ausnahme
- +n – gegen alle
- +Beta-Lactame resiste
- +nt.3 Die Empfindlich
- +keit gegenüber
- +Amoxicillin wird
- +von Ampicillin
- +abgeleitet.4 Die
- +Empfindlichkeit von
- +Streptokokken der
- +Gruppen A, B, C und
- +G gegenüber Penicill
- +inen wird von der
- +Benzylpenicillin-Emp
- +findlichkeit abgelei
- +tet.5 Die Grenzwerte
- + für Amoxicillin
- +beziehen sich nur
- +auf Nicht-Meningitis
- +-Isolate. Gegenüber
- +Benzylpenicillin
- +uneingeschränkt
- +empfindliche Isolate
- + (MHK ≤0,06 mg/L
- +und/oder empfindlich
- + gemäss Oxacillin-Di
- +sk-Test) können als
- +empfindlich gegenübe
- +r Amoxicillin
- +eingestuft werden.
- +Für Isolate, die
- +mit einer intermediä
- +ren Empfindlichkeit
- +gegenüber Ampicillin
- + eingestuft werden,
- +sollte die orale
- +Behandlung mit
- +Ampicillin, Amoxicil
- +lin und Amoxicillin-
- +Clavulansäure
- +vermieden werden.6
- +Die Grenzwerte
- +beruhen auf intraven
- +öser Anwendung. Bei
- +Amoxicillin gelten
- +die Grenzwerte nur
- +bei Betalactamase-ne
- +gativen Isolaten.
- +Betalactamase-positi
- +ve Isolate sind als
- +resistent anzugeben.
- +7 Es sollte immer
- +auf Betalactamase
- +getestet werden.
- +Bei positivem
- +Ergebnis ist Resiste
- +nz gegen Amoxicillin
- + zu berichten. Die
- +Sensibilität von
- +Betalactamase-negati
- +ven Isolaten gegenüb
- +er Amoxicillin kann
- +aus Benzylpenicillin
- + abgeleitet werden:
- +sensitiv ≤0,06,
- +resistent >1.8 Die
- +Empfindlichkeit von
- +Betalactamase-negati
- +ven Isolaten gegenüb
- +er Amoxicillin kann
- +von Benzylpenicillin
- + abgeleitet werden.9
- + Die Grenzwerte
- +beruhen auf epidemio
- +logischen Schwellenw
- +erten (epidemiologic
- +al cut-off value,
- +ECOFF) zur Abgrenzun
- +g von Wildtyp-Isolat
- +en gegenüber Stämmen
- + mit reduzierter
- +Empfindlichkeit.10
- +Die nicht-speziesbez
- +ogenen Grenzwerte
- +beruhen auf Mindestd
- +osen von 0,5 g x
- +3–4 (1,5–2 g/Tag).11
- + Benzylpenicillin
- +(1 Einheit) kann
- +zum Test auf Betalac
- +tam-Resistenz
- +verwendet werden.
- +Für empfindlich
- +resultierende
- +Isolate (≥18) kann
- +eine Empfindlichkeit
- + gegenüber Beta-Lact
- +amen angegeben
- +werden. Nicht
- +empfindlich resultie
- +rende Isolate (<12)
- +sollten auf ihre
- +Empfindlichkeit
- +gegenüber den
- +Einzelwirkstoffen
- +getestet werden.
- +Bei Benzylpenicillin
- +-empfindlichen
- +Isolaten kann die
- +Empfindlichkeit von
- +Benzylpenicillin
- +oder Ampicillin
- +abgeleitet werden.
- +Bei Benzylpenicillin
- +-resistenten Isolate
- +n wird die Empfindli
- +chkeit von Ampicilli
- +n abgeleitet.12 Mit
- +Benzylpenicillin (1
- +Einheit) kann auf
- +Beta-Lactamase-produ
- +zierende Isolate
- +und Isolate mit
- +PBP-Mutationen
- +getestet, jedoch
- +nicht zwischen
- +beiden unterschieden
- + werden.
- +
- +
-Eine Stunde nach Verabreichung einer Einzeldosis von 1 g i.v. betragen die Serumspiegel 22 µg/mL.
- +Eine Stunde nach Verabreichung einer Einzeldosis von 1 g i.v. betragen die Serumspiegel 22 µg/mL.
-Amoxicillin wird zu ca. 18 % an Plasmaproteine gebunden. Das Verteilungsvolumen von Amoxicillin beträgt 22 Liter.
- +Amoxicillin wird zu ca. 18 % an Plasmaproteine gebunden. Das Verteilungsvolumen von Amoxicillin beträgt 22 Liter.
-Die Eliminationshalbwertszeit von Amoxicillin beträgt bei normaler Nierenfunktion 60–90 Minuten. In den ersten sechs Stunden nach intravenöser Verabreichung einer Standarddosis werden 60–70 % der verabreichten Dosis als unveränderter Wirkstoff in hoher Konzentration im Urin ausgeschieden. 10–25 % der Initialdosis werden als inaktive Penicilloinsäure ausgeschieden. Der Q0-Wert beträgt 0,15. Durch gleichzeitige Verabreichung von Probenecid kann die tubuläre Sekretion von Amoxicillin verzögert werden; der Plasmaspiegel wird dadurch um ca. 60 % erhöht und die renale Elimination um ca. 20 % herabgesetzt.
- +Die Eliminationshalbwertszeit von Amoxicillin beträgt bei normaler Nierenfunktion 60–90 Minuten. In den ersten sechs Stunden nach intravenöser Verabreichung einer Standarddosis werden 60–70 % der verabreichten Dosis als unveränderter Wirkstoff in hoher Konzentration im Urin ausgeschieden. 10–25 % der Initialdosis werden als inaktive Penicilloinsäure ausgeschieden. Der Q0-Wert beträgt 0,15. Durch gleichzeitige Verabreichung von Probenecid kann die tubuläre Sekretion von Amoxicillin verzögert werden; der Plasmaspiegel wird dadurch um ca. 60 % erhöht und die renale Elimination um ca. 20 % herabgesetzt.
-Die Elimination von Amoxicillin kann bei Niereninsuffizienz je nach Schweregrad verzögert sein (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
-Die Halbwertszeit beträgt bei Früh- und Neugeborenen infolge einer verlangsamten Resorption und einer verzögerten Ausscheidung 3,5–4 Stunden.
- +Die Elimination von Amoxicillin kann bei Niereninsuffizienz je nach Schweregrad verzögert sein (vgl. "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +Die Halbwertszeit beträgt bei Früh- und Neugeborenen infolge einer verlangsamten Resorption und einer verzögerten Ausscheidung 3,5–4 Stunden.
-AMOXICILLIN DELBERT-Injektionspräparat darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +AMOXICILLIN DELBERT-Injektionspräparat darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-·Mögliche Herabsetzung der Ergebnisse bei Blutzuckerbestimmungen.
- +-Mögliche Herabsetzung der Ergebnisse bei Blutzuckerbestimmungen.
-·Mögliche Interferenzen bei den Urin- und Serum-Gesamteiweissbestimmungen mittels Farbreaktion (Ninhydrin-Reaktion nach Ehrlich).
-·Mögliche falsch positive Farbreaktion bei den Glykosuriebestimmungen.
-·Möglicherweise verfälschte Ergebnisse der Östriolbestimmung bei Schwangeren.
-·Der direkte Coombs-Test kann positiv ausfallen, ohne dass jedoch eine Hämolyse auftritt.
-·Bei der Aminosäure-Chromatographie des Urins können Amoxicillin oder seine Abbauprodukte Ninhydrin-positive Flecken ergeben.
-·Falsch erhöhte Serum-Harnsäurekonzentrationen können sich ergeben, wenn die Kupfer-Chelat-Methode verwendet wird. Die Phosphotungstat- und Urikase-Methode zur Harnsäurebestimmung werden durch Amoxicillin nicht beeinflusst.
- +-Mögliche Interferenzen bei den Urin- und Serum-Gesamteiweissbestimmungen mittels Farbreaktion (Ninhydrin-Reaktion nach Ehrlich).
- +-Mögliche falsch positive Farbreaktion bei den Glykosuriebestimmungen.
- +-Möglicherweise verfälschte Ergebnisse der Östriolbestimmung bei Schwangeren.
- +-Der direkte Coombs-Test kann positiv ausfallen, ohne dass jedoch eine Hämolyse auftritt.
- +-Bei der Aminosäure-Chromatographie des Urins können Amoxicillin oder seine Abbauprodukte Ninhydrin-positive Flecken ergeben.
- +-Falsch erhöhte Serum-Harnsäurekonzentrationen können sich ergeben, wenn die Kupfer-Chelat-Methode verwendet wird. Die Phosphotungstat- und Urikase-Methode zur Harnsäurebestimmung werden durch Amoxicillin nicht beeinflusst.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Die Lösungen für i.m. und i.v. Injektionen sollten gut geschüttelt und innerhalb von 15 Minuten nach Rekonstitution verabreicht werden. Angaben zu den Aufbrauchfristen der Infusionslösung siehe Rubrik «Zubereitung der Lösungen».
- +Die Lösungen für i.m. und i.v. Injektionen sollten gut geschüttelt und innerhalb von 15 Minuten nach Rekonstitution verabreicht werden. Angaben zu den Aufbrauchfristen der Infusionslösung siehe Rubrik "Zubereitung der Lösungen" .
-500 mg + 10 mL Aqua ad iniect. oder physiologische Kochsalzlösung.
-1 g + 20 mL Aqua ad iniect. oder physiologische Kochsalzlösung.
-Wenn Amoxicillin als direkte Injektion verabreicht werden soll, sollte es innerhalb von 15 Minuten nach der Rekonstitution verabreicht werden.
- +500 mg + 10 mL Aqua ad iniect. oder physiologische Kochsalzlösung.
- +1 g + 20 mL Aqua ad iniect. oder physiologische Kochsalzlösung.
- +Wenn Amoxicillin als direkte Injektion verabreicht werden soll, sollte es innerhalb von 15 Minuten nach der Rekonstitution verabreicht werden.
-500 mg + 2,5 mL Aqua ad iniect.
-Lösungen für i.m. Injektionen sollten gut geschüttelt und innerhalb von 15 Minuten nach Rekonstitution verabreicht werden.
- +500 mg + 2,5 mL Aqua ad iniect.
- +Lösungen für i.m. Injektionen sollten gut geschüttelt und innerhalb von 15 Minuten nach Rekonstitution verabreicht werden.
-Koppeln Sie die AMOXICILLIN DELBERT-Flaschen mit 500mg, 1g oder 2g mit einem Transferspike an eine 100ml-Flasche NaCl 0.9%. Das Pulver kann durch Hin- und Herbewegen aufgelöst werden. Nachdem eine klare, durchsichtige Lösung entstanden ist, kann sie direkt zur Infusion verwendet werden.
- +Koppeln Sie die AMOXICILLIN DELBERT-Flaschen mit 500mg, 1g oder 2g mit einem Transferspike an eine 100ml-Flasche NaCl 0.9%. Das Pulver kann durch Hin- und Herbewegen aufgelöst werden. Nachdem eine klare, durchsichtige Lösung entstanden ist, kann sie direkt zur Infusion verwendet werden.
-Infusionslösung Haltbarkeit
-Aqua ad iniect. 4 Stunden
-Physiologische Kochsalzlösung 4 Stunden
-Ringer-Lösung 2 Stunden
-Zusammengesetzte Natrium-Laktat-Lösung (Hartmann-Lösung, Ringer-Laktat-Lösung) 30 Minuten
-Glukoselösung 5 % 20 Minuten
-Lösung aus NaCl (0,18 %) und Glucose (4 %) 30 Minuten
- +Infusionslösung Haltbarkeit
- +Aqua ad iniect. 4 Stunden
- +Physiologische Kochsalzlösung 4 Stunden
- +Ringer-Lösung 2 Stunden
- +Zusammengesetzte Natrium-Laktat-Lösung (Hartmann-Lösung, Ringer-Laktat-Lösung) 30 Minuten
- +Glukoselösung 5 % 20 Minuten
- +Lösung aus NaCl (0,18 %) und Glucose (4 %) 30 Minuten
-Da AMOXICILLIN DELBERT in Lösungen auf Kohlenhydratbasis nicht sehr stabil ist, sollte diese Mischung nach Möglichkeit vermieden werden. Man kann AMOXICILLIN DELBERT allerdings direkt in die Tropfkammer einer solchen Infusion injizieren oder es in einer kleinen Volumenmenge der Lösung auflösen und über einen Zeitraum von ½–1 Stunde verabreichen.
- +
- +Da AMOXICILLIN DELBERT in Lösungen auf Kohlenhydratbasis nicht sehr stabil ist, sollte diese Mischung nach Möglichkeit vermieden werden. Man kann AMOXICILLIN DELBERT allerdings direkt in die Tropfkammer einer solchen Infusion injizieren oder es in einer kleinen Volumenmenge der Lösung auflösen und über einen Zeitraum von ½–1 Stunde verabreichen.
-Durchstechflaschen zu 500 mg: Packungen zu 10 Durchstechflaschen (A)
-Durchstechflaschen zu 1 g und 2 g: Packungen zu 10 Durchstechflaschen (A)
- +Durchstechflaschen zu 500 mg: Packungen zu 10 Durchstechflaschen (A)
- +Durchstechflaschen zu 1 g und 2 g: Packungen zu 10 Durchstechflaschen (A)
|
|