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Home - Fachinformation zu Isoptin retard 120 - Änderungen - 27.01.2026
62 Änderungen an Fachinfo Isoptin retard 120
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Isoptin 80: 1 Filmtablette mit Bruchrille enthält 80 mg Verapamili hydrochloridum.
  • +Isoptin retard 120: 1 Retard-Filmtablette enthält 120 mg Verapamili hydrochloridum.
  • +Isoptin RR retard 240: 1 Retard-Filmtablette mit Bruchrille enthält 240 mg Verapamili hydrochloridum.
  • -Tachykarde Rhythmusstörungen, wie paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie, Vorhofflimmern/Vorhofflattern mit hoher Kammerfrequenz (ausser bei WPW-Syndrom, siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Tachykarde Rhythmusstörungen, wie paroxysmale supraventrikuläre Tachykardie, Vorhofflimmern/Vorhofflattern mit hoher Kammerfrequenz (ausser bei WPW-Syndrom, siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die optimale Dosierung muss für jeden Patienten individuell festgelegt werden. Sie liegt im Allgemeinen zwischen 240 und 480 mg/Tag. Für die Dauertherapie sollte eine Tagesdosis von 480 mg im allgemeinen nicht überschritten werden; kurzfristige Dosiserhöhungen sind jedoch möglich.
  • +Die optimale Dosierung muss für jeden Patienten individuell festgelegt werden. Sie liegt im Allgemeinen zwischen 240 und 480 mg/Tag. Für die Dauertherapie sollte eine Tagesdosis von 480 mg im allgemeinen nicht überschritten werden; kurzfristige Dosiserhöhungen sind jedoch möglich.
  • -Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: Herz-Kreislauf-Schock, kompliziertem frischem Herzinfarkt (Bradykardie, ausgeprägter Hypotonie, Linksinsuffizienz), schweren Erregungsleitungsstörungen (sinuatrialem Block, AV-Block II. und III. Grades), beim Sinusknoten-Syndrom (Bradykardie-Tachykardie-Syndrom) und bei Herzinsuffizienz mit verringerter Auswurffraktion unter 35% und/oder pulmonalkapillärem Verschlussdruck über 20 mm Hg (es sei denn eine sekundäre bis supraventrikuläre Tachykardie ist für eine Behandlung mit Verapamil ansprechbar).
  • +Dieses Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei: Herz-Kreislauf-Schock, kompliziertem frischem Herzinfarkt (Bradykardie, ausgeprägter Hypotonie, Linksinsuffizienz), schweren Erregungsleitungsstörungen (sinuatrialem Block, AV-Block II. und III. Grades), beim Sinusknoten-Syndrom (Bradykardie-Tachykardie-Syndrom) und bei Herzinsuffizienz mit verringerter Auswurffraktion unter 35% und/oder pulmonalkapillärem Verschlussdruck über 20 mm Hg (es sei denn eine sekundäre bis supraventrikuläre Tachykardie ist für eine Behandlung mit Verapamil ansprechbar).
  • -Gleichzeitige Anwendung mit Ivabradin (siehe «Interaktionen».)
  • +Gleichzeitige Anwendung mit Ivabradin (siehe "Interaktionen" .)
  • -Herzblock/AV-Block I. Grades/Bradykardie/Asystolie
  • +Herzblock/AV-Block I. Grades/Bradykardie/Asystolie
  • -Wenn Verapamil gleichzeitig mit Digoxin verabreicht wird, ist die Digoxin-Dosis herabzusetzen (siehe «Interaktionen»).
  • +Wenn Verapamil gleichzeitig mit Digoxin verabreicht wird, ist die Digoxin-Dosis herabzusetzen (siehe "Interaktionen" ).
  • -HMG-CoA-Reduktasehemmer («Statine») – siehe «Interaktionen».
  • +HMG-CoA-Reduktasehemmer ( "Statine" ) – siehe "Interaktionen" .
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Dieses Arzneimittel enthält 37,1 mg Natrium pro Filmtablette, entsprechend 1,9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2g.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 37,1 mg Natrium pro Filmtablette, entsprechend 1,9% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2g.
  • -Begleitmedikation Mögliche Auswirkung auf Verapamil oder Begleitmedikation
  • +Begleitmedikation Mögliche Auswirkung auf Verapamil oder Begleitmedikation
  • -Prazosin (in der Schweiz nicht im Handel) Anstieg (~40%) der Prazosin Cmax ohne Wirkung auf Halbwertszeit, Verstärkung des blutdrucksenkenden Effekts
  • -Terazosin Anstieg AUC (~24%) und Cmax (~25%) von Terazosin, Verstärkung des blutdrucksenkenden Effekts
  • +Prazosin (in der Anstieg (~40%) der Prazosin Cmax ohne Wirkung auf Halbwertszeit, Verstärkung
  • +Schweiz nicht im des blutdrucksenkenden Effekts
  • +Handel)
  • +Terazosin Anstieg AUC (~24%) und Cmax (~25%) von Terazosin, Verstärkung des
  • + blutdrucksenkenden Effekts
  • -Flecainid Minimaler Effekt auf Plasmaclearance von Flecainid (<~10%); kein Effekt auf Plasmaclearance von Verapamil
  • -Chinidin Erniedrigung der oralen Chinidin Clearance (~35%) Verstärkter Blutdruckabfall ist möglich, bei Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie kann das Auftreten eines Lungenödems möglich sein.
  • -Antiarrhythmika, Betarezeptorenblocker (z.B. Propanalol, Metoprolol), Inhalationsanästhetika Gegenseitige Verstärkung der kardiovaskulären Wirkungen, höhergradige AV-Blockierung, höhergradige Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer Herzinsuffizienz, verstärkte Blutdrucksenkung
  • +Flecainid Minimaler Effekt auf Plasmaclearance von Flecainid (<~10%); kein Effekt auf
  • + Plasmaclearance von Verapamil
  • +Chinidin Erniedrigung der oralen Chinidin Clearance (~35%)Verstärkter Blutdruckabfall
  • + ist möglich, bei Patienten mit hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie kann
  • + das Auftreten eines Lungenödems möglich sein.
  • +Antiarrhythmika, Gegenseitige Verstärkung der kardiovaskulären Wirkungen, höhergradige
  • +Betarezeptorenblocke AV-Blockierung, höhergradige Senkung der Herzfrequenz, Auftreten einer
  • +r (z.B. Propanalol, Herzinsuffizienz, verstärkte Blutdrucksenkung
  • +Metoprolol),Inhalati
  • +onsanästhetika
  • +
  • -Theophyllin Reduktion der oralen und systemischen CL um ~20% (geringere Reduktion der CL bei Rauchern (11%))
  • -Antiepileptika/Antikonvulsiva
  • -Carbamazepin Anstieg der Carbamazepin AUC (~46%) in Patienten mit refraktärer partieller Epilepsie, Erhöhte Carbamazepinspiegel können zu Carbamazepinnebenwirkungen wie Diplopie, Kopfschmerzen, Ataxie oder Schwindel führen.
  • -Phenytoin Reduktion der Verapamil-Plasmakonzentrationen, blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
  • +Theophyllin Reduktion der oralen und systemischen CL um ~20% (geringere Reduktion der CL
  • + bei Rauchern (11%))
  • +Antiepileptika/Antik
  • +onvulsiva
  • +Carbamazepin Anstieg der Carbamazepin AUC (~46%) in Patienten mit refraktärer partieller
  • + Epilepsie,Erhöhte Carbamazepinspiegel können zu Carbamazepinnebenwirkungen
  • + wie Diplopie, Kopfschmerzen, Ataxie oder Schwindel führen.
  • +Phenytoin Reduktion der Verapamil-Plasmakonzentrationen, blutdrucksenkende Wirkung kann
  • + reduziert sein.
  • -Imipramin Anstieg der Imipramin AUC (~15%) (kein Effekt auf Spiegel des aktiven Metaboliten Desipramin)
  • +Imipramin Anstieg der Imipramin AUC (~15%) (kein Effekt auf Spiegel des aktiven
  • + Metaboliten Desipramin)
  • -Glyburid (in der Schweiz nicht im Handel) Anstieg der Glyburid Cmax (~28%) und der AUC (~26%)
  • -Metformin Die gleichzeitige Anwendung von Verapamil und Metformin kann die Wirksamkeit von Metformin beeinträchtigen.
  • +Glyburid (in der Anstieg der Glyburid Cmax (~28%) und der AUC (~26%)
  • +Schweiz nicht im
  • +Handel)
  • +Metformin Die gleichzeitige Anwendung von Verapamil und Metformin kann die Wirksamkeit
  • + von Metformin beeinträchtigen.
  • -Clarithromycin Möglicher Anstieg der Verapamil Spiegel
  • -Erythromycin Möglicher Anstieg der Verapamil Spiegel
  • -Rifampin Senkung der Verapamil AUC (~97%), Cmax (~94%) und oralen Bioverfügbarkeit (~92%)
  • -Rifampicin Blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
  • -Telithromycin Möglicher Anstieg der Verapamil Spiegel
  • +Clarithromycin Möglicher Anstieg der Verapamil Spiegel
  • +Erythromycin Möglicher Anstieg der Verapamil Spiegel
  • +Rifampin Senkung der Verapamil AUC (~97%), Cmax (~94%) und oralen Bioverfügbarkeit
  • + (~92%)
  • +Rifampicin Blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
  • +Telithromycin Möglicher Anstieg der Verapamil Spiegel
  • -Doxorubicin Bei gleichzeitiger Verabreichung von Verapamil oral und Doxorubicin kam es bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom zu einem Anstieg der Halbwertszeit und Cmax von Doxorubicin (ca. 104% bzw. 61%). Bei Patienten mit fortgeschrittenen Neoplasmen beeinflusste intravenös verabreichtes Verapamil die Pharmakokinetik von Doxorubicin nicht.
  • +Doxorubicin Bei gleichzeitiger Verabreichung von Verapamil oral und Doxorubicin kam es
  • + bei Patienten mit kleinzelligem Lungenkarzinom zu einem Anstieg der
  • + Halbwertszeit und Cmax von Doxorubicin (ca. 104% bzw. 61%). Bei Patienten mit
  • + fortgeschrittenen Neoplasmen beeinflusste intravenös verabreichtes Verapamil
  • + die Pharmakokinetik von Doxorubicin nicht.
  • -Dabigatran Isoptin 80 mg Anstieg der Cmax (bis zu 180%) und AUC (bis zu 150%) von Dabigatran. Das Blutungsrisiko kann erhöht und eine Dosisreduktion von Dabigatran entsprechend dem Label erforderlich sein. Isoptin 120 retard und 240 mg retard Anstieg der Cmax (bis zu 90%) und AUC (bis zu 70%) von Dabigatran. Das Blutungsrisiko kann erhöht und eine Dosisreduktion von Dabigatran entsprechend dem Label erforderlich sein.
  • -Andere direkte orale Antikoagulantien (DOAK)
  • - Eine erhöhte Aufnahme von DOAK, da diese P-gp-Substrate sind, und gegebenenfalls auch eine verringerte Ausscheidung von DOAK, die durch CYP3A4 metabolisiert werden, können die systemische Bioverfügbarkeit von DOAK steigern. Einige Daten weisen auf einen möglichen Anstieg des Blutungsrisikos insbesondere bei Patienten mit weiteren Risikofaktoren hin. Die DOAK-Dosis muss bei gleichzeitig oral verabreichtem Verapamil gegebenenfalls reduziert werden (siehe Dosierungsinformationen in der DOAK-Produktinformation).
  • +Dabigatran Isoptin 80 mgAnstieg der Cmax (bis zu 180%) und AUC (bis zu 150%) von
  • + Dabigatran.Das Blutungsrisiko kann erhöht und eine Dosisreduktion von
  • + Dabigatran entsprechend dem Label erforderlich sein.Isoptin 120 retard und
  • + 240 mg retardAnstieg der Cmax (bis zu 90%) und AUC (bis zu 70%) von
  • + Dabigatran.Das Blutungsrisiko kann erhöht und eine Dosisreduktion von
  • + Dabigatran entsprechend dem Label erforderlich sein.
  • +Andere direkte
  • +orale Antikoagulanti
  • +en (DOAK)
  • + Eine erhöhte Aufnahme von DOAK, da diese P-gp-Substrate sind, und
  • + gegebenenfalls auch eine verringerte Ausscheidung von DOAK, die durch CYP3A4
  • + metabolisiert werden, können die systemische Bioverfügbarkeit von DOAK
  • + steigern.Einige Daten weisen auf einen möglichen Anstieg des Blutungsrisikos
  • + insbesondere bei Patienten mit weiteren Risikofaktoren hin. Die DOAK-Dosis
  • + muss bei gleichzeitig oral verabreichtem Verapamil gegebenenfalls reduziert
  • + werden (siehe Dosierungsinformationen in der DOAK-Produktinformation).
  • -Phenobarbital Anstieg der oralen Verapamil Clearance (~5fach)
  • -Benzodiazepine und andere Anxiolytika
  • -Buspiron Anstieg der Buspiron AUC, Cmax um das ~3,4fache
  • -Midazolam Anstieg der Midazolam AUC (~3fach) und Cmax (~2fach)
  • +Phenobarbital Anstieg der oralen Verapamil Clearance (~5fach)
  • +Benzodiazepine und
  • +andere Anxiolytika
  • +Buspiron Anstieg der Buspiron AUC, Cmax um das ~3,4fache
  • +Midazolam Anstieg der Midazolam AUC (~3fach) und Cmax (~2fach)
  • -Metoprolol Anstieg der Metoprolol AUC (~32.5%) und Cmax (~41%) in Patienten mit Angina pectoris (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • -Propranolol Anstieg der Propanolol AUC (~65%) und Cmax (~94%) in Patienten mit Angina pectoris (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +Metoprolol Anstieg der Metoprolol AUC (~32.5%) und Cmax (~41%) in Patienten mit Angina
  • + pectoris (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • +Propranolol Anstieg der Propanolol AUC (~65%) und Cmax (~94%) in Patienten mit Angina
  • + pectoris (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Digitoxin Erniedrigung der Gesamtclearance (~27%) und der extrarenalen Clearance (~29%) von Digitoxin
  • -Digoxin Gesunde Probanden: Anstieg der Cmax von Digoxin um ~44%, der C12 um 53%, der Css um~44% und der AUC um ~50%; die Digoxin-Dosis ist zu reduzieren.
  • -H2-Rezeptor-Antagonisten
  • -Cimetidin Anstieg der AUC von R-(~25%) und S-(~40%) Verapamil mit korrespondierender Senkung der R- und S-Verapamil Clearance
  • -Immunsuppressiva/Immunsuppressiva
  • -Cyclosporin Anstieg der Cyclosporin AUC, Css, Cmax um ~45%
  • -Sirolimus Erhöhung der AUC von Sirolimus um etwa das 2,2-fache; Erhöhung der AUC von S-Verapamil um etwa das 1,5-fache. Konzentrationsbestimmung und Dosisanpassung von Sirolimus können notwendig sein.
  • -Everolimus Anstieg der Everolimus Spiegel (Cmax 2,3fach, AUC 3,5fach); Erhöhung der Ctrough von Verapamil um etwa das 2,3-fache. Konzentrationsbestimmung und Dosisanpassung von Everolimus können notwendig sein.
  • -Tacrolimus Möglicher Anstieg der Tacrolimus Spiegel
  • +Digitoxin Erniedrigung der Gesamtclearance (~27%) und der extrarenalen Clearance (~29%)
  • + von Digitoxin
  • +Digoxin Gesunde Probanden: Anstieg der Cmax von Digoxin um ~44%, der C12 um 53%, der
  • + Css um~44% und der AUC um ~50%; die Digoxin-Dosis ist zu reduzieren.
  • +H2-Rezeptor-Antagoni
  • +sten
  • +Cimetidin Anstieg der AUC von R-(~25%) und S-(~40%) Verapamil mit korrespondierender
  • + Senkung der R- und S-Verapamil Clearance
  • +Immunsuppressiva/Imm
  • +unsuppressiva
  • +Cyclosporin Anstieg der Cyclosporin AUC, Css, Cmax um ~45%
  • +Sirolimus Erhöhung der AUC von Sirolimus um etwa das 2,2-fache; Erhöhung der AUC von
  • + S-Verapamil um etwa das 1,5-fache. Konzentrationsbestimmung und
  • + Dosisanpassung von Sirolimus können notwendig sein.
  • +Everolimus Anstieg der Everolimus Spiegel (Cmax 2,3fach, AUC 3,5fach); Erhöhung der
  • + Ctrough von Verapamil um etwa das 2,3-fache. Konzentrationsbestimmung und
  • + Dosisanpassung von Everolimus können notwendig sein.
  • +Tacrolimus Möglicher Anstieg der Tacrolimus Spiegel
  • -Atorvastatin Möglicher Anstieg der Atorvastatin Spiegel, Anstieg der Verapamil AUC um ~43%
  • -Lovastatin (in der Schweiz nicht imHandel) Möglicher Anstieg der Lovastatin Spiegel, die AUC von Verapamil wird um etwa 63% und Cmax um etwa 32% erhöht.
  • -HMG CoA Reduktase Hemmer (Statine) Anstieg der Simvastatin AUC (~2,6fach), Cmax (~4,6fach) Die Behandlung mit HMG Co-A Reduktase-Inhibitoren (z.B. Simvastatin/Atorvastatin/Lovastatin) bei Patienten die bereits Verapamil einnehmen, sollte mit der geringsten möglichen Dosierung begonnen und auftitriert werden. Wenn Verapamil einem Patienten verabreicht werden soll, welcher bereits einen HMG Co-A Reduktase-Inhibitor einnimmt, sollte eine Reduktion der Statindosis in Betracht gezogen und gegen die Serumcholesterinkonzentration erneut eingestellt werden. Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht durch CYP3A4 metabolisiert und Interaktionen mit Verapamil sind deshalb weniger wahrscheinlich.
  • -Serotonin Rezeptor Agonisten
  • -Almotriptan Anstieg der Almotriptan AUC (~20%), Anstieg der Cmax (~24%)
  • +Atorvastatin Möglicher Anstieg der Atorvastatin Spiegel,Anstieg der Verapamil AUC um ~43%
  • +Lovastatin (in der Möglicher Anstieg der Lovastatin Spiegel, die AUC von Verapamil wird um etwa
  • +Schweiz nicht 63% und Cmax um etwa 32% erhöht.
  • +imHandel)
  • +HMG CoA Reduktase Anstieg der Simvastatin AUC (~2,6fach), Cmax (~4,6fach)Die Behandlung mit HMG
  • +Hemmer (Statine) Co-A Reduktase-Inhibitoren (z.B. Simvastatin/Atorvastatin/Lovastatin) bei
  • + Patienten die bereits Verapamil einnehmen, sollte mit der geringsten
  • + möglichen Dosierung begonnen und auftitriert werden. Wenn Verapamil einem
  • + Patienten verabreicht werden soll, welcher bereits einen HMG Co-A
  • + Reduktase-Inhibitor einnimmt, sollte eine Reduktion der Statindosis in
  • + Betracht gezogen und gegen die Serumcholesterinkonzentration erneut
  • + eingestellt werden.Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin werden nicht
  • + durch CYP3A4 metabolisiert und Interaktionen mit Verapamil sind deshalb
  • + weniger wahrscheinlich.
  • +Serotonin Rezeptor
  • +Agonisten
  • +Almotriptan Anstieg der Almotriptan AUC (~20%), Anstieg der Cmax (~24%)
  • -Sulfinpyrazon Anstieg der oralen Clearance von Verapamil (~3fach), Erniedrigung der Bioverfügbarkeit (~60%) Die blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
  • +Sulfinpyrazon Anstieg der oralen Clearance von Verapamil (~3fach), Erniedrigung der
  • + Bioverfügbarkeit (~60%)Die blutdrucksenkende Wirkung kann reduziert sein.
  • -Ivabradin Die gleichzeitige Anwendung mit Ivabradin ist aufgrund der zusätzlichen herzfrequenzsenkenden Wirkung kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Ivabradin Die gleichzeitige Anwendung mit Ivabradin ist aufgrund der zusätzlichen
  • + herzfrequenzsenkenden Wirkung kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Grapefruitsaft Anstieg der R-(~49%) und S-(~37%) Verapamil AUC; Anstieg der R-(~75%) und S-(~51%) Verapamil Cmax; (Eliminationshalbwertszeit und renale Clearance nicht beeinträchtigt) Während der Anwendung von Isoptin sollten grapefruithaltige Speisen oder Getränke gemieden werden. Grapefruit kann den Plasmaspiegel von Verapamilhydrochlorid erhöhen durch Hemmung des First-Pass-Effektes.
  • -Johanniskraut Reduktion der R-(~78%) und S-(~80%) Verapamil AUC mit korrespondierender Reduktion in Cmax
  • -Lithium Erhöhte Lithium-Neurotoxizität wurde bei gleichzeitiger Anwendung von Verapamilhydrochlorid und Lithium beobachtet, bei gleichbleibendem oder erhöhtem Serumlithiumspiegel. Die zusätzliche Anwendung von Verapamilhydrochlorid hat jedoch unter stabiler oraler Lithium-Langzeitbehandlung auch zur Senkung des Serumlithiumspiegels geführt. Patienten, die beide Arzneimittel gleichzeitig anwenden, sind sorgfältig zu überwachen.
  • -Colchizin Colchizin ist ein Substrat für CYP3A und für den Effluxtransporter P-Glykoprotein (Pgp). Verapamil hemmt CYP3A und Pgp. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Verapamil und Colchizin kann die Hemmung von Pgp und/oder CYP3A durch Verapamil zu einer erhöhten Exposition von Colchizin führen. Erhöhung der AUC von Colchizin (ca. 2.0-fach) und Cmax (ca. 1.3-fach). Die Colchizindosis ist zu verringern. Die gleichzeitige Verabreichung von Verapamil und Colchizin wird nicht empfohlen.
  • +Grapefruitsaft Anstieg der R-(~49%) und S-(~37%) Verapamil AUC; Anstieg der R-(~75%) und
  • + S-(~51%) Verapamil Cmax; (Eliminationshalbwertszeit und renale Clearance
  • + nicht beeinträchtigt)Während der Anwendung von Isoptin sollten
  • + grapefruithaltige Speisen oder Getränke gemieden werden. Grapefruit kann den
  • + Plasmaspiegel von Verapamilhydrochlorid erhöhen durch Hemmung des
  • + First-Pass-Effektes.
  • +Johanniskraut Reduktion der R-(~78%) und S-(~80%) Verapamil AUC mit korrespondierender
  • + Reduktion in Cmax
  • +Lithium Erhöhte Lithium-Neurotoxizität wurde bei gleichzeitiger Anwendung von
  • + Verapamilhydrochlorid und Lithium beobachtet, bei gleichbleibendem oder
  • + erhöhtem Serumlithiumspiegel. Die zusätzliche Anwendung von
  • + Verapamilhydrochlorid hat jedoch unter stabiler oraler
  • + Lithium-Langzeitbehandlung auch zur Senkung des Serumlithiumspiegels geführt.
  • + Patienten, die beide Arzneimittel gleichzeitig anwenden, sind sorgfältig zu
  • + überwachen.
  • +Colchizin Colchizin ist ein Substrat für CYP3A und für den Effluxtransporter
  • + P-Glykoprotein (Pgp). Verapamil hemmt CYP3A und Pgp. Bei gleichzeitiger
  • + Verabreichung von Verapamil und Colchizin kann die Hemmung von Pgp und/oder
  • + CYP3A durch Verapamil zu einer erhöhten Exposition von Colchizin führen.
  • + Erhöhung der AUC von Colchizin (ca. 2.0-fach) und Cmax (ca. 1.3-fach). Die
  • + Colchizindosis ist zu verringern.Die gleichzeitige Verabreichung von
  • + Verapamil und Colchizin wird nicht empfohlen.
  • + 
  • +
  • -Antihypertensiva, Diuretika, Vasodilatatoren Verstärkung des antihypertensiven Effekts
  • -HIV Antivirale Substanzen Aufgrund des metabolisch inhibitorischen Potentials einiger HIV antiviralen Substanzen, wie Ritonavir, können die Plasmaspiegel von Verapamil erhöht sein. Vorsicht ist geboten oder die Dosis von Verapamil sollte reduziert werden.
  • -Muskelrelaxanzien Mögliche Wirkungsverstärkung durch Verapamilhydrochlorid; es könnte notwendig sein die Verapamilhydrochlorid-Dosis und/oder die Dosis des Muskelrelaxans zu reduzieren, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
  • -Acetylsalicylsäure Verstärkte Blutungsneigung
  • -Ethanol (Alkohol) Verzögerung des Ethanolabbaus und Erhöhung der Ethanolplasmaspiegel, somit Verstärkung der Alkoholwirkung durch Verapamilhydrochlorid
  • +Antihypertensiva, Verstärkung des antihypertensiven Effekts
  • +Diuretika, Vasodilat
  • +atoren
  • +HIV Antivirale Aufgrund des metabolisch inhibitorischen Potentials einiger HIV antiviralen
  • +Substanzen Substanzen, wie Ritonavir, können die Plasmaspiegel von Verapamil erhöht
  • + sein. Vorsicht ist geboten oder die Dosis von Verapamil sollte reduziert
  • + werden.
  • +Muskelrelaxanzien Mögliche Wirkungsverstärkung durch Verapamilhydrochlorid; es könnte notwendig
  • + sein die Verapamilhydrochlorid-Dosis und/oder die Dosis des Muskelrelaxans zu
  • + reduzieren, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
  • +Acetylsalicylsäure Verstärkte Blutungsneigung
  • +Ethanol (Alkohol) Verzögerung des Ethanolabbaus und Erhöhung der Ethanolplasmaspiegel, somit
  • + Verstärkung der Alkoholwirkung durch Verapamilhydrochlorid
  • + 
  • +
  • -In tierexperimentelle Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (nähere Angaben unter dem Kapitel «Präklinische Daten»).
  • +In tierexperimentelle Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (nähere Angaben unter dem Kapitel "Präklinische Daten" ).
  • -Zur Pharmakokinetik bei Kindern und Jugendlichen liegen nur begrenzte Daten vor. Nach intervenöser Gabe (7 Kinder und Jugendliche im Alter von 7-19 Jahren, Durchschnittsalter 12 Jahre) betrug die mittlere Halbwertszeit von Verapamil 9,17 Stunden und die mittlere Clearance 30 l/h. Bei einem Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht sind es hingegen rund 70 l/h. Die Steady-State- Plasmakonzentrationen nach oraler Gabe scheinen bei Kinder und Jugendlichen etwas niedriger zu sein als bei Erwachsenen.
  • +Zur Pharmakokinetik bei Kindern und Jugendlichen liegen nur begrenzte Daten vor. Nach intervenöser Gabe (7 Kinder und Jugendliche im Alter von 7-19 Jahren, Durchschnittsalter 12 Jahre) betrug die mittlere Halbwertszeit von Verapamil 9,17 Stunden und die mittlere Clearance 30 l/h. Bei einem Erwachsenen mit 70 kg Körpergewicht sind es hingegen rund 70 l/h. Die Steady-State- Plasmakonzentrationen nach oraler Gabe scheinen bei Kinder und Jugendlichen etwas niedriger zu sein als bei Erwachsenen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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