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Home - Fachinformation zu Urbanyl - Änderungen - 27.01.2026
32 Änderungen an Fachinfo Urbanyl
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Tabletten (mit Bruchrille) zu 10 mg.
  • -Die 10-mg-Tabletten können in zwei gleiche Hälften zu je 5 mg aufgeteilt werden.
  • +Die 10-mg-Tabletten können in zwei gleiche Hälften zu je 5 mg aufgeteilt werden.
  • -Bei älteren Patienten, Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz, sowie bei Kindern ist Urbanyl wegen erhöhter Empfindlichkeit und Anfälligkeit auf Nebenwirkungen besonders vorsichtig zu dosieren (siehe «Spezielle Dosierungsanweisung»). Bei Langzeitbehandlung ist das Ausmass der Nieren- resp. Leberinsuffizienz regelmässig zu kontrollieren.
  • +Bei älteren Patienten, Patienten mit Nieren- oder Leberinsuffizienz, sowie bei Kindern ist Urbanyl wegen erhöhter Empfindlichkeit und Anfälligkeit auf Nebenwirkungen besonders vorsichtig zu dosieren (siehe "Spezielle Dosierungsanweisung" ). Bei Langzeitbehandlung ist das Ausmass der Nieren- resp. Leberinsuffizienz regelmässig zu kontrollieren.
  • -Die gleichzeitige Verabreichung von Clobazam und CYP2C19-Inhibitoren einschliesslich cannabidiolhaltiger Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und Freizeitprodukte kann zu einer erhöhten Exposition gegenüber N-Desmethylclobazam (N-CLB) führen. Dies könnte zu einem Anstieg der Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und Sedierung führen. Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Arzneimitteln, die CYP2C19 hemmen, kann es erforderlich sein, die Dosierung von Clobazam anzupassen. Cannabidiolhaltige Nahrungsergänzungsmittel und Freizeitprodukte dürfen nicht gleichzeitig mit Clobazam eingenommen werden, da sie unbekannte Mengen an Cannabidiol enthalten und von unterschiedlicher Qualität sind (siehe «Interaktionen» und «Pharmakodynamik»).
  • +Die gleichzeitige Verabreichung von Clobazam und CYP2C19-Inhibitoren einschliesslich cannabidiolhaltiger Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und Freizeitprodukte kann zu einer erhöhten Exposition gegenüber N-Desmethylclobazam (N-CLB) führen. Dies könnte zu einem Anstieg der Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit und Sedierung führen. Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Arzneimitteln, die CYP2C19 hemmen, kann es erforderlich sein, die Dosierung von Clobazam anzupassen. Cannabidiolhaltige Nahrungsergänzungsmittel und Freizeitprodukte dürfen nicht gleichzeitig mit Clobazam eingenommen werden, da sie unbekannte Mengen an Cannabidiol enthalten und von unterschiedlicher Qualität sind (siehe "Interaktionen" und "Pharmakodynamik" ).
  • -Mehrere epidemiologische Studien zeigten eine erhöhte Inzidenz von Suiziden und Suizidversuchen bei Patienten mit und ohne Depressionen, die mit anderen Benzodiazepinen und Hypnotika behandelt wurden. Die im Rahmen der betreffenden Studien ermittelten Daten zu Clobazam haben einen sehr begrenzten Umfang. Bei der Überwachung nach dem Inverkehrbringen wurden Fälle suizidalen Verhaltens im Zusammenhang mit Clobazam gemeldet. Alle Fälle wiesen konfundierende Faktoren auf (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Mehrere epidemiologische Studien zeigten eine erhöhte Inzidenz von Suiziden und Suizidversuchen bei Patienten mit und ohne Depressionen, die mit anderen Benzodiazepinen und Hypnotika behandelt wurden. Die im Rahmen der betreffenden Studien ermittelten Daten zu Clobazam haben einen sehr begrenzten Umfang. Bei der Überwachung nach dem Inverkehrbringen wurden Fälle suizidalen Verhaltens im Zusammenhang mit Clobazam gemeldet. Alle Fälle wiesen konfundierende Faktoren auf (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Stiripentol erhöht die Plasmakonzentration von Clobazam und dessen aktivem Metaboliten N-Desmethylclobazam, indem es CYP3A und CYP2C19 hemmt. Es wird empfohlen, die Blutspiegel dieser Verbindungen sowohl vor Beginn der Behandlung mit Stiripentol zu kontrollieren als auch nach Erreichung des Gleichgewichtszustands nach ca. 2 Wochen.
  • +Stiripentol erhöht die Plasmakonzentration von Clobazam und dessen aktivem Metaboliten N-Desmethylclobazam, indem es CYP3A und CYP2C19 hemmt. Es wird empfohlen, die Blutspiegel dieser Verbindungen sowohl vor Beginn der Behandlung mit Stiripentol zu kontrollieren als auch nach Erreichung des Gleichgewichtszustands nach ca. 2 Wochen.
  • -Tierversuche haben Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität ergeben (siehe «Präklinische Daten»). Retrospektive Studien lieferten Hinweise für Risiken des menschlichen Fötus, welche mit der Verabreichung von Benzodiazepinen im ersten Drittel der Schwangerschaft verknüpft sind, und Urbanyl darf im ersten Trimester der Schwangerschaft deshalb nicht eingenommen werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Tierversuche haben Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität ergeben (siehe "Präklinische Daten" ). Retrospektive Studien lieferten Hinweise für Risiken des menschlichen Fötus, welche mit der Verabreichung von Benzodiazepinen im ersten Drittel der Schwangerschaft verknüpft sind, und Urbanyl darf im ersten Trimester der Schwangerschaft deshalb nicht eingenommen werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Die Anwendung von Urbanyl in hohen Dosen im letzten Trimester der Schwangerschaft und zur Zeit der Entbindung kann beim Neugeborenen zu Atemdepression (einschliesslich Atemnot und Apnoe) führen, zum Teil auch begleitet von weiteren Störungen wie Hypotonie, Hypothermie und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme («Floppy-Infant-Syndrom»).
  • +Die Anwendung von Urbanyl in hohen Dosen im letzten Trimester der Schwangerschaft und zur Zeit der Entbindung kann beim Neugeborenen zu Atemdepression (einschliesslich Atemnot und Apnoe) führen, zum Teil auch begleitet von weiteren Störungen wie Hypotonie, Hypothermie und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme ( "Floppy-Infant-Syndrom" ).
  • -Sehr häufig: Schläfrigkeit (17,4 %), vor allem zu Beginn der Behandlung und bei hohen Dosen.
  • +Sehr häufig: Schläfrigkeit (17,4 %), vor allem zu Beginn der Behandlung und bei hohen Dosen.
  • -Sehr häufig: Müdigkeit (14,6 %), vor allem zu Beginn der Behandlung und bei hohen Dosen.
  • +Sehr häufig: Müdigkeit (14,6 %), vor allem zu Beginn der Behandlung und bei hohen Dosen.
  • -Siehe «Wirkmechanismus».
  • +Siehe "Wirkmechanismus" .
  • -Die Bioverfügbarkeit beträgt 90%. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 10 mg wird die maximale Plasmakonzentration (cmax) von 200 ng/ml nach 0,5 bis 4 Stunden (tmax) erreicht. Nach wiederholter Verabreichung erreichen die Plasmakonzentrationen von Clobazam innert 4-5 Tagen ein Plateau und diejenigen des Hauptmetaboliten Desmethylclobazam nach etwa 10 Tagen.
  • +Die Bioverfügbarkeit beträgt 90%. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 10 mg wird die maximale Plasmakonzentration (cmax) von 200 ng/ml nach 0,5 bis 4 Stunden (tmax) erreicht. Nach wiederholter Verabreichung erreichen die Plasmakonzentrationen von Clobazam innert 4-5 Tagen ein Plateau und diejenigen des Hauptmetaboliten Desmethylclobazam nach etwa 10 Tagen.
  • -Eine Populationsanalyse zur Pharmakokinetik ergab eine geschätzte Halbwertszeit der Plasma-Elimination von Clobazam und N-CLB von 36 bzw. 79 Stunden.
  • +Eine Populationsanalyse zur Pharmakokinetik ergab eine geschätzte Halbwertszeit der Plasma-Elimination von Clobazam und N-CLB von 36 bzw. 79 Stunden.
  • -Bei einem Test mit der höchsten Dose wurden keine Störungen der Fertilität bei Ratten beobachtet. Diese Dosis war jedoch mit Plasma-Expositionen (AUC) für Clobazam und seinen wichtigsten aktiven Metaboliten, N-Desmethylclobazam, assoziiert, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen. Bei Mäusen haben Studien zur Entwicklungstoxizität, die den aktuellen Standards nicht entsprechen, widersprüchliche Ergebnisse bezüglich der Induktion der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geliefert.
  • -In einer kürzlich veröffentlichten Studie, in der Clobazam während der gesamten Periode der Organogenese schwangeren Ratten oral verabreicht wurde, war die embryofötale Mortalität und die Inzidenz fötaler Skelettveränderungen bei allen Dosen erhöht. Die schwächste Dosis mit Auswirkung auf die Entwicklungstoxizität bei Ratten (150 mg/kg/Tag) war mit Plasmaexpositionen (AUC) für Clobazam und Desmethylclobazam assoziiert, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen.
  • -Die orale Verabreichung von Clobazam an schwangere Kaninchen während der gesamten Periode der Organogenese ergab eine mütterliche und embryofötale Mortalität bei der höchsten Dosis, verminderte Gewichtszunahmen des fötalen Körpers, eine erhöhte Inzidenz fötaler Fehlbildungen und eine erhöhte Inzidenz fötaler Veränderungen, die bei niedrigeren Dosen auftraten. Der NOAEL (No Observed Adverse Effect Level) für die embryofötale Toxizität bei Kaninchen (10 mg/kg/Tag) war assoziiert mit Plasmaexpositionen für Clobazam und N-Desmethylclobazam, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen.
  • -Die orale Verabreichung von Clobazam an Ratten während der Schwangerschaft und Laktationsphase führte zu einer erhöhten embryofötalen Mortalität, einer geringeren Überlebensrate der Nachkommen und einer Veränderung des Nachkommenverhaltens. Die niedrigste wirksame Dosis für die prä- und postnatale Entwicklung bei Ratten (50 mg/kg/Tag) war assoziiert mit Plasmaexpositionen für Clobazam und N-Desmethylclobazam, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen.
  • +Bei einem Test mit der höchsten Dose wurden keine Störungen der Fertilität bei Ratten beobachtet. Diese Dosis war jedoch mit Plasma-Expositionen (AUC) für Clobazam und seinen wichtigsten aktiven Metaboliten, N-Desmethylclobazam, assoziiert, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen. Bei Mäusen haben Studien zur Entwicklungstoxizität, die den aktuellen Standards nicht entsprechen, widersprüchliche Ergebnisse bezüglich der Induktion der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geliefert.
  • +In einer kürzlich veröffentlichten Studie, in der Clobazam während der gesamten Periode der Organogenese schwangeren Ratten oral verabreicht wurde, war die embryofötale Mortalität und die Inzidenz fötaler Skelettveränderungen bei allen Dosen erhöht. Die schwächste Dosis mit Auswirkung auf die Entwicklungstoxizität bei Ratten (150 mg/kg/Tag) war mit Plasmaexpositionen (AUC) für Clobazam und Desmethylclobazam assoziiert, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen.
  • +Die orale Verabreichung von Clobazam an schwangere Kaninchen während der gesamten Periode der Organogenese ergab eine mütterliche und embryofötale Mortalität bei der höchsten Dosis, verminderte Gewichtszunahmen des fötalen Körpers, eine erhöhte Inzidenz fötaler Fehlbildungen und eine erhöhte Inzidenz fötaler Veränderungen, die bei niedrigeren Dosen auftraten. Der NOAEL (No Observed Adverse Effect Level) für die embryofötale Toxizität bei Kaninchen (10 mg/kg/Tag) war assoziiert mit Plasmaexpositionen für Clobazam und N-Desmethylclobazam, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen.
  • +Die orale Verabreichung von Clobazam an Ratten während der Schwangerschaft und Laktationsphase führte zu einer erhöhten embryofötalen Mortalität, einer geringeren Überlebensrate der Nachkommen und einer Veränderung des Nachkommenverhaltens. Die niedrigste wirksame Dosis für die prä- und postnatale Entwicklung bei Ratten (50 mg/kg/Tag) war assoziiert mit Plasmaexpositionen für Clobazam und N-Desmethylclobazam, die unter der beim Menschen empfohlenen maximalen Humandosis von 80 mg/Tag lagen.
  • -Urbanyl darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Urbanyl darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Schachtel mit 30 Tabletten mit Bruchrille (B)
  • +Schachtel mit 30 Tabletten mit Bruchrille (B)
  • + 
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