| 81 Änderungen an Fachinfo TechneScan DTPA |
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-DTPA 99mTc - DTPA
- +DTPA 99mTc - DTPA
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- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Markierungsbesteck zur Herstellung von 99mTechnetium-markiertem DTPA (99mTc-Pentetsäure).
- +Ein Fläschchen enthält 20,8 mg Pentetsäure (DTPA).
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-TechneScan DTPA ist ein Radiodiagnostikum, das nach Rekonstitution mit Natriumpertechnetat [99mTc] indiziert ist für die:
- +TechneScan DTPA ist ein Radiodiagnostikum, das nach Rekonstitution mit Natriumpertechnetat [99mTc] indiziert ist für die:
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--Nierenszintigraphie: 40 - 400 MBq
--Hirnszintigraphie: 200 - 750 MBq
--Lungen-Ventilationsszintigraphie: 50 - 100 MBq in der Lunge deponiert, 500 - 1000 MBq im Aerosolgenerator, abhängig vom Gerät.
- +-Nierenszintigraphie: 40 - 400 MBq
- +-Hirnszintigraphie: 200 - 750 MBq
- +-Lungen-Ventilationsszintigraphie: 50 - 100 MBq in der Lunge deponiert, 500 - 1000 MBq im Aerosolgenerator, abhängig vom Gerät.
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-Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator
-3 kg 1 22 kg 5,29 42 kg 9,14
-4 kg 1,14 24 kg 5,71 44 kg 9,57
-6 kg 1,71 26 kg 6,14 46 kg 10,00
-8 kg 2,14 28 kg 6,43 48 kg 10,29
-10 kg 2,71 30 kg 6,86 50 kg 10,71
-12 kg 3,14 32 kg 7,29 52-54 kg 11,29
-14 kg 3,57 34 kg 7,72 56-58 kg 12,00
-16 kg 4,00 36 kg 8,00 60-62 kg 12,71
-18 kg 4,43 38 kg 8,43 64-66 kg 13,43
-20 kg 4,86 40 kg 8,86 68 kg 14,00
- +Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator
- +3 kg 1 22 kg 5,29 42 kg 9,14
- +4 kg 1,14 24 kg 5,71 44 kg 9,57
- +6 kg 1,71 26 kg 6,14 46 kg 10,00
- +8 kg 2,14 28 kg 6,43 48 kg 10,29
- +10 kg 2,71 30 kg 6,86 50 kg 10,71
- +12 kg 3,14 32 kg 7,29 52-54 kg 11,29
- +14 kg 3,57 34 kg 7,72 56-58 kg 12,00
- +16 kg 4,00 36 kg 8,00 60-62 kg 12,71
- +18 kg 4,43 38 kg 8,43 64-66 kg 13,43
- +20 kg 4,86 40 kg 8,86 68 kg 14,00
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-Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator
-3 kg 1 22 kg 3,06 42 kg 4,41
-4 kg 1,12 24 kg 3,18 44 kg 4,53
-6 kg 1,47 26 kg 3,35 46 kg 4,65
-8 kg 1,71 28 kg 3,47 48 kg 4,77
-10 kg 1,94 30 kg 3,65 50 kg 4,88
-12 kg 2,18 32 kg 3,77 52-54 kg 5,00
-14 kg 2,35 34 kg 3,88 56-58 kg 5,24
-16 kg 2,53 36 kg 4,00 60-62 kg 5,47
-18 kg 2,71 38 kg 4,18 64-66 kg 5,65
-20 kg 2,88 40 kg 4,29 68 kg 5,77
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-Bei Kindern bis zum Alter von 1 Jahr ist eine Mindestdosis von 20 MBq erforderlich, um mit 99mTc- DTPA Bilder von ausreichender Qualität zu erhalten.
- +Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator Körpergewicht Multiplikator
- +3 kg 1 22 kg 3,06 42 kg 4,41
- +4 kg 1,12 24 kg 3,18 44 kg 4,53
- +6 kg 1,47 26 kg 3,35 46 kg 4,65
- +8 kg 1,71 28 kg 3,47 48 kg 4,77
- +10 kg 1,94 30 kg 3,65 50 kg 4,88
- +12 kg 2,18 32 kg 3,77 52-54 kg 5,00
- +14 kg 2,35 34 kg 3,88 56-58 kg 5,24
- +16 kg 2,53 36 kg 4,00 60-62 kg 5,47
- +18 kg 2,71 38 kg 4,18 64-66 kg 5,65
- +20 kg 2,88 40 kg 4,29 68 kg 5,77
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- +Bei Kindern bis zum Alter von 1 Jahr ist eine Mindestdosis von 20 MBq erforderlich, um mit 99mTc- DTPA Bilder von ausreichender Qualität zu erhalten.
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--Lungen-Ventilationsszintigraphie: 10 MBq in der Lunge deponiert, 500 - 1000 MBq im Aerosolgenerator.
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- +-Lungen-Ventilationsszintigraphie: 10 MBq in der Lunge deponiert, 500 - 1000 MBq im Aerosolgenerator.
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--Nierenperfusion: Die Untersuchung erfolgt durch dynamische Bildgebung innerhalb der ersten Minute nach der Injektion. Der optimale Zeitpunkt für die statische Bildgebung ist 1 Stunde nach der Injektion. Bei einer Captopril (ACE-Hemmer)-Renografie wird das Captopril intravenös vor Verabreichung des (99mTc)Technetiumpentetat gegeben. Die Aufnahmen zur Funktion der einzelnen Nieren erfolgen durch dynamische Bildgebung nach der Injektion. Wenn eine oder beide Nieren sich innerhalb der ersten 20 Minuten nicht ausreichend entleert haben, erfolgt eine Furosemid-Belastung. Die dynamische Bildgebung sollte weitere 15 Minuten nach Gabe des Diuretikums fortgesetzt werden. Statische Aufnahmen können 1 Stunde nach der Injektion erfolgen.
- +-Nierenperfusion: Die Untersuchung erfolgt durch dynamische Bildgebung innerhalb der ersten Minute nach der Injektion. Der optimale Zeitpunkt für die statische Bildgebung ist 1 Stunde nach der Injektion. Bei einer Captopril (ACE-Hemmer)-Renografie wird das Captopril intravenös vor Verabreichung des (99mTc)Technetiumpentetat gegeben. Die Aufnahmen zur Funktion der einzelnen Nieren erfolgen durch dynamische Bildgebung nach der Injektion. Wenn eine oder beide Nieren sich innerhalb der ersten 20 Minuten nicht ausreichend entleert haben, erfolgt eine Furosemid-Belastung. Die dynamische Bildgebung sollte weitere 15 Minuten nach Gabe des Diuretikums fortgesetzt werden. Statische Aufnahmen können 1 Stunde nach der Injektion erfolgen.
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-Die Untersuchung mit TechneScan DTPA sollte frühestens 48 Stunden (8 Halbwertszeiten von 99mTc) nach der ersten Verabreichung des Präparates in Erwägung gezogen werden.
- +Die Untersuchung mit TechneScan DTPA sollte frühestens 48 Stunden (8 Halbwertszeiten von 99mTc) nach der ersten Verabreichung des Präparates in Erwägung gezogen werden.
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-(99mTc)Technetium wird mittels eines (99Mo/99mTc)-Generators hergestellt und zerfällt unter Emission von Gammastrahlung mit einer Energie von 140 keV und einer Halbwertszeit von 6,01 Stunden zu (99Tc)Technetium, das aufgrund seiner langen Halbwertzeit von 2,13 x 105 Jahren quasi als stabil angesehen werden kann.
-Die in der Tabelle aufgeführten Daten stammen aus ICRP 128 und wurden unter folgenden Annahmen berechnet:
--Intravenöse Injektion von (99mTc)Technetiumpentetat führt zu einer initialen Verteilung in der extrazellulären Flüssigkeit. Nach dieser initialen Verteilung wird die Substanz ausschließlich über die Nieren ausgeschieden. Bei normaler Nierenfunktion lässt sich die Gesamtkörperretention als biexponentielle Funktion mit Halbwertszeiten für die Komponenten von 100 Minuten (0,99) und 7 Tagen (0,01) beschreiben. Der über die Nieren ausgeschiedene Anteil beträgt 1,0 (1,0). Die renale Durchflusszeit beträgt 5 Minuten. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird angenommen, dass die Retentionshalbwertzeit der Hauptkomponente 1000 Minuten beträgt und die renale Durchflusszeit sich auf 20 Minuten erhöht.
-Nach ICRP Veröffentlichung Nr. 128 werden die folgenden geschätzten absorbierten Dosen für Patienten mit normaler Nierenfunktion angegeben:
- +(99mTc)Technetium wird mittels eines (99Mo/99mTc)-Generators hergestellt und zerfällt unter Emission von Gammastrahlung mit einer Energie von 140 keV und einer Halbwertszeit von 6,01 Stunden zu (99Tc)Technetium, das aufgrund seiner langen Halbwertzeit von 2,13 x 105 Jahren quasi als stabil angesehen werden kann.
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- +Die in der Tabelle aufgeführten Daten stammen aus ICRP 128 und wurden unter folgenden Annahmen berechnet:
- +-Intravenöse Injektion von (99mTc)Technetiumpentetat führt zu einer initialen Verteilung in der extrazellulären Flüssigkeit. Nach dieser initialen Verteilung wird die Substanz ausschließlich über die Nieren ausgeschieden. Bei normaler Nierenfunktion lässt sich die Gesamtkörperretention als biexponentielle Funktion mit Halbwertszeiten für die Komponenten von 100 Minuten (0,99) und 7 Tagen (0,01) beschreiben. Der über die Nieren ausgeschiedene Anteil beträgt 1,0 (1,0). Die renale Durchflusszeit beträgt 5 Minuten. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird angenommen, dass die Retentionshalbwertzeit der Hauptkomponente 1000 Minuten beträgt und die renale Durchflusszeit sich auf 20 Minuten erhöht.
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- +Nach ICRP Veröffentlichung Nr. 128 werden die folgenden geschätzten absorbierten Dosen für Patienten mit normaler Nierenfunktion angegeben:
- + Geschätzte absorbierte Dosis pro Einheit verabreichter Aktivität (mGy/MBq)
- +Organ Erwachsener 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr
- +Nebennieren 0,0014 0,0018 0,0027 0,004 0,0072
- +Knochenoberflächen 0,0024 0,0029 0,0043 0,0061 0,010
- +Hirn 0,00086 0,0011 0,0017 0,0028 0,0049
- +Brust 0,00072 0,00092 0,0013 0,0022 0,0041
- +Gallenblase 0,0015 0,0021 0,0038 0,005 0,0061
- +Magen-Darm-Trakt
- +Magenwand 0,0013 0,0017 0,0028 0,0040 0,0068
- +Dünndarmwand 0,0025 0,0031 0,0049 0,0070 0,010
- +Dickdarmwand 0,0031 0,0039 0,0060 0,0081 0,011
- +Obere Dickdarmwand 0,0021 0,0028 0,0043 0,0065 0,0092
- +Untere Dickdarmwand 0,0043 0,0054 0,0082 0,010 0,013
- +Herzwand 0,0012 0,0015 0,0022 0,0033 0,0059
- +Nieren 0,0044 0,0053 0,0075 0,011 0,018
- +Leber 0,0012 0,0016 0,0025 0,0038 0,0064
- +Lungen 0,001 0,0013 0,002 0,003 0,0055
- +Muskelgewebe 0,0016 0,002 0,003 0,0043 0,0068
- +Speiseröhre 0,001 0,0013 0,0019 0,003 0,0054
- +Ovarien 0,0042 0,0053 0,0077 0,01 0,013
- +Pankreas 0,0014 0,0018 0,0028 0,0043 0,0074
- +Blutbildendes Knochenmark 0,0015 0,0018 0,0027 0,0037 0,0057
- +Haut 0,00087 0,001 0,0017 0,0026 0,0044
- +Milz 0,0013 0,0016 0,0026 0,0039 0,0068
- +Hoden 0,0029 0,004 0,0068 0,0094 0,013
- +Thymus 0,001 0,0013 0,0019 0,0030 0,0054
- +Schilddrüse 0,001 0,0013 0,0021 0,0033 0,006
- +Harnblasenwand 0,062 0,078 0,11 0,15 0,17
- +Uterus 0,0079 0,0096 0,015 0,018 0,022
- +Sonstige Organe 0,0017 0,0021 0,0030 0,0042 0,0066
- +Effektive Dosis (mSv/MBq) 0,0049 0,0063 0,0094 0,012 0,016
- +
- +
- +Die effektive Strahlendosis beträgt bei Verabreichung der empfohlenen Höchstaktivität von 740 MBq für Erwachsene mit einem Körpergewicht von 70 kg etwa 3,6 mSv.
- +Bei einer verabreichten Aktivität von 740 MBq beträgt die typische Strahlenbelastung des Zielorgans (Nieren) 3,3 mGy und die typische Strahlenbelastung des kritischen Organs (Blasenwand) 46 mGy.
- +Folgende Werte gelten nach ICRP 128 für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
-Organ Erwachsener 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr
-Nebennieren 0,0014 0,0018 0,0027 0,004 0,0072
-Knochenoberflächen 0,0024 0,0029 0,0043 0,0061 0,010
-Hirn 0,00086 0,0011 0,0017 0,0028 0,0049
-Brust 0,00072 0,00092 0,0013 0,0022 0,0041
-Gallenblase 0,0015 0,0021 0,0038 0,005 0,0061
-Magen-Darm-Trakt
-Magenwand 0,0013 0,0017 0,0028 0,0040 0,0068
-Dünndarmwand 0,0025 0,0031 0,0049 0,0070 0,010
-Dickdarmwand 0,0031 0,0039 0,0060 0,0081 0,011
-Obere Dickdarmwand 0,0021 0,0028 0,0043 0,0065 0,0092
-Untere Dickdarmwand 0,0043 0,0054 0,0082 0,010 0,013
-Herzwand 0,0012 0,0015 0,0022 0,0033 0,0059
-Nieren 0,0044 0,0053 0,0075 0,011 0,018
-Leber 0,0012 0,0016 0,0025 0,0038 0,0064
-Lungen 0,001 0,0013 0,002 0,003 0,0055
-Muskelgewebe 0,0016 0,002 0,003 0,0043 0,0068
-Speiseröhre 0,001 0,0013 0,0019 0,003 0,0054
-Ovarien 0,0042 0,0053 0,0077 0,01 0,013
-Pankreas 0,0014 0,0018 0,0028 0,0043 0,0074
-Blutbildendes Knochenmark 0,0015 0,0018 0,0027 0,0037 0,0057
-Haut 0,00087 0,001 0,0017 0,0026 0,0044
-Milz 0,0013 0,0016 0,0026 0,0039 0,0068
-Hoden 0,0029 0,004 0,0068 0,0094 0,013
-Thymus 0,001 0,0013 0,0019 0,0030 0,0054
-Schilddrüse 0,001 0,0013 0,0021 0,0033 0,006
-Harnblasenwand 0,062 0,078 0,11 0,15 0,17
-Uterus 0,0079 0,0096 0,015 0,018 0,022
-Sonstige Organe 0,0017 0,0021 0,0030 0,0042 0,0066
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-Effektive Dosis (mSv/MBq) 0,0049 0,0063 0,0094 0,012 0,016
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-Die effektive Strahlendosis beträgt bei Verabreichung der empfohlenen Höchstaktivität von 740 MBq für Erwachsene mit einem Körpergewicht von 70 kg etwa 3,6 mSv.
-Bei einer verabreichten Aktivität von 740 MBq beträgt die typische Strahlenbelastung des Zielorgans (Nieren) 3,3 mGy und die typische Strahlenbelastung des kritischen Organs (Blasenwand) 46 mGy.
-Folgende Werte gelten nach ICRP 128 für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
-Geschätzte absorbierte Dosis pro Einheit verabreichter Aktivität (mGy/MBq)
-Organ Erwachsener 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr
-Nebennieren 0,0041 0,0051 0,0076 0,011 0,021
-Knochenoberflächen 0,006 0,0071 0,011 0,015 0,028
-Hirn 0,0028 0,0035 0,0057 0,0091 0,016
-Brust 0,0023 0,003 0,0042 0,0068 0,013
-Gallenblase 0,0042 0,0057 0,0092 0,013 0,016
-Magen-Darm-Trakt
-Magenwand 0,0038 0,005 0,0079 0,011 0,019
-Dünndarmwand 0,0045 0,0056 0,0085 0,013 0,022
-Dickdarmwand 0,0045 0,0058 0,0087 0,013 0,022
-Obere Dickdarmwand 0,0043 0,0056 0,0081 0,013 0,021
-Untere Dickdarmwand 0,0049 0,0061 0,0095 0,013 0,023
-Herzwand 0,0037 0,0047 0,007 0,01 0,018
-Nieren 0,0077 0,0092 0,013 0,019 0,032
-Leber 0,0037 0,0046 0,0071 0,011 0,019
-Lungen 0,0033 0,0042 0,0062 0,0095 0,017
-Muskelgewebe 0,0032 0,004 0,0061 0,0091 0,017
-Speiseröhre 0,0033 0,0042 0,0062 0,0096 0,017
-Ovarien 0,005 0,0062 0,0092 0,014 0,023
-Pankreas 0,0043 0,0053 0,008 0,012 0,021
-Blutbildendes Knochenmark 0,0034 0,0042 0,0064 0,0093 0,016
-Haut 0,0022 0,0026 0,0042 0,0067 0,012
-Milz 0,0038 0,0047 0,0073 0,011 0,019
-Hoden 0,0035 0,0045 0,0069 0,01 0,018
-Thymus 0,0033 0,0042 0,0062 0,0096 0,017
-Schilddrüse 0,0034 0,0042 0,0067 0,011 0,019
-Harnblasenwand 0,021 0,027 0,039 0,05 0,066
-Uterus 0,0061 0,0074 0,011 0,016 0,025
-Sonstige Organe 0,0033 0,0041 0,0063 0,0097 0,017
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-Effektive Dosis (mSv/MBq) 0,0046 0,0058 0,0087 0,013 0,021
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-Die physikalische Halbwertzeit von (99mTc) beträgt 6,01 Stunden.
-Die Harnblasenwand trägt bis zu 57 % der effektiven Dosis bei.
- +Organ Erwachsener 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr
- +Nebennieren 0,0041 0,0051 0,0076 0,011 0,021
- +Knochenoberflächen 0,006 0,0071 0,011 0,015 0,028
- +Hirn 0,0028 0,0035 0,0057 0,0091 0,016
- +Brust 0,0023 0,003 0,0042 0,0068 0,013
- +Gallenblase 0,0042 0,0057 0,0092 0,013 0,016
- +Magen-Darm-Trakt
- +Magenwand 0,0038 0,005 0,0079 0,011 0,019
- +Dünndarmwand 0,0045 0,0056 0,0085 0,013 0,022
- +Dickdarmwand 0,0045 0,0058 0,0087 0,013 0,022
- +Obere Dickdarmwand 0,0043 0,0056 0,0081 0,013 0,021
- +Untere Dickdarmwand 0,0049 0,0061 0,0095 0,013 0,023
- +Herzwand 0,0037 0,0047 0,007 0,01 0,018
- +Nieren 0,0077 0,0092 0,013 0,019 0,032
- +Leber 0,0037 0,0046 0,0071 0,011 0,019
- +Lungen 0,0033 0,0042 0,0062 0,0095 0,017
- +Muskelgewebe 0,0032 0,004 0,0061 0,0091 0,017
- +Speiseröhre 0,0033 0,0042 0,0062 0,0096 0,017
- +Ovarien 0,005 0,0062 0,0092 0,014 0,023
- +Pankreas 0,0043 0,0053 0,008 0,012 0,021
- +Blutbildendes Knochenmark 0,0034 0,0042 0,0064 0,0093 0,016
- +Haut 0,0022 0,0026 0,0042 0,0067 0,012
- +Milz 0,0038 0,0047 0,0073 0,011 0,019
- +Hoden 0,0035 0,0045 0,0069 0,01 0,018
- +Thymus 0,0033 0,0042 0,0062 0,0096 0,017
- +Schilddrüse 0,0034 0,0042 0,0067 0,011 0,019
- +Harnblasenwand 0,021 0,027 0,039 0,05 0,066
- +Uterus 0,0061 0,0074 0,011 0,016 0,025
- +Sonstige Organe 0,0033 0,0041 0,0063 0,0097 0,017
- +Effektive Dosis (mSv/MBq) 0,0046 0,0058 0,0087 0,013 0,021
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- +Die physikalische Halbwertzeit von (99mTc) beträgt 6,01 Stunden.
- +Die Harnblasenwand trägt bis zu 57 % der effektiven Dosis bei.
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-Bei Verabreichung von 99mTc-DTPA als Aerosol gelten nach ICRP 53 folgende Werte:
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- +Bei Verabreichung von 99mTc-DTPA als Aerosol gelten nach ICRP 53 folgende Werte:
-Organ Erwachsener 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr
-Nebennieren 0.0021 0.0029 0.0044 0.0067 0.012
-Blasenwand 0.047 0.058 0.084 0.12 0.23
-Knochenoberfläche 0.0019 0.0024 0.0035 0.0053 0.0098
-Brust 0.0019 0.0019 0.0033 0.0048 0.0078
-Magen-Darm-Trakt
-Magenwand 0.0017 0.0022 0.0035 0.0051 0.0089
-Dünndarmwand 0.0021 0.0026 0.0041 0.0063 0.011
-Obere Dickdarmwand 0.0019 0.0024 0.0038 0.0061 0.01
-Untere Dickdarmwand 0.0032 0.0042 0.0063 0.0088 0.015
-Nieren 0.0041 0.0051 0.0072 0.011 0.019
-Leber 0.0019 0.0025 0.0037 0.0055 0.0097
-Lunge 0.017 0.026 0.036 0.054 0.1
-Ovarien 0.0033 0.0041 0.0061 0.0089 0.015
-Pankreas 0.0021 0.0026 0.004 0.0061 0.011
-Blutbildendes Knochenmark 0.0027 0.0034 0.0047 0.0062 0.0096
-Milz 0.0019 0.0024 0.0036 0.0056 0.0099
-Hoden 0.0021 0.0031 0.0052 0.0079 0.015
-Schilddrüse 0.00099 0.0017 0.0027 0.0044 0.0078
-Uterus 0.0059 0.0072 0.011 0.016 0.027
-Sontige Organe 0.0018 0.0022 0.0032 0.0049 0.0086
- +Organ Erwachsener 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr
- +Nebennieren 0.0021 0.0029 0.0044 0.0067 0.012
- +Blasenwand 0.047 0.058 0.084 0.12 0.23
- +Knochenoberfläche 0.0019 0.0024 0.0035 0.0053 0.0098
- +Brust 0.0019 0.0019 0.0033 0.0048 0.0078
- +Magen-Darm-Trakt
- +Magenwand 0.0017 0.0022 0.0035 0.0051 0.0089
- +Dünndarmwand 0.0021 0.0026 0.0041 0.0063 0.011
- +Obere Dickdarmwand 0.0019 0.0024 0.0038 0.0061 0.01
- +Untere Dickdarmwand 0.0032 0.0042 0.0063 0.0088 0.015
- +Nieren 0.0041 0.0051 0.0072 0.011 0.019
- +Leber 0.0019 0.0025 0.0037 0.0055 0.0097
- +Lunge 0.017 0.026 0.036 0.054 0.1
- +Ovarien 0.0033 0.0041 0.0061 0.0089 0.015
- +Pankreas 0.0021 0.0026 0.004 0.0061 0.011
- +Blutbildendes Knochenmark 0.0027 0.0034 0.0047 0.0062 0.0096
- +Milz 0.0019 0.0024 0.0036 0.0056 0.0099
- +Hoden 0.0021 0.0031 0.0052 0.0079 0.015
- +Schilddrüse 0.00099 0.0017 0.0027 0.0044 0.0078
- +Uterus 0.0059 0.0072 0.011 0.016 0.027
- +Sontige Organe 0.0018 0.0022 0.0032 0.0049 0.0086
- 0.007 0.0091 0.013 0.02 0.036
- + 0.007 0.0091 0.013 0.02 0.036
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- +
-Nachgewiesene Überempfindlichkeit gegenüber nicht markiertem DTPA, 99mTc-DTPA oder einem anderen Inhaltsstoff des Präparates.
- +Nachgewiesene Überempfindlichkeit gegenüber nicht markiertem DTPA, 99mTc-DTPA oder einem anderen Inhaltsstoff des Präparates.
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-Treten Überempfindlichkeits- bzw. anaphylaktische Reaktionen auf, muss die Anwendung des Arzneimittels unterbrochen und bei Bedarf eine intravenöse Behandlung eingeleitet werden. Um im Notfall unverzüglich reagieren zu können, müssen geeignete Arzneimittel und Notfallinstrumente (z. B. Trachealtubus, Beatmungsgerät) bereitstehen.
- +Treten Überempfindlichkeits- bzw. anaphylaktische Reaktionen auf, muss die Anwendung des Arzneimittels unterbrochen und bei Bedarf eine intravenöse Behandlung eingeleitet werden. Um im Notfall unverzüglich reagieren zu können, müssen geeignete Arzneimittel und Notfallinstrumente (z. B. Trachealtubus, Beatmungsgerät) bereitstehen.
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-Informationen über Einsatz bei den Kindern und Jugendlichen siehe Abschnitt „Dosierung/Anwendung“.
- +Informationen über Einsatz bei den Kindern und Jugendlichen siehe Abschnitt „Dosierung/Anwendung“.
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-Psychotrope Arzneimittel erhöhen die Blutzufuhr im Gebiet der A. carotis externa. Dies kann zu schneller Aufnahme von 99mTc-DTPA im Nasopharynx führen.
-Zur Sicherstellung der bestmöglichen Aussagekraft der Szintigramme sollten diese oder andere Substanzen weder während einer Untersuchung mit TechneScan DTPA noch im kürzeren zeitlichen Abstand verabreicht werden, es sei denn, das Untersuchungsziel erfordere ein solches Vorgehen. In jedem Fall muss bei der Auswertung der Szintigramme die Medikation des Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung berücksichtigt werden.
- +Psychotrope Arzneimittel erhöhen die Blutzufuhr im Gebiet der A. carotis externa. Dies kann zu schneller Aufnahme von 99mTc-DTPA im Nasopharynx führen.
- +Zur Sicherstellung der bestmöglichen Aussagekraft der Szintigramme sollten diese oder andere Substanzen weder während einer Untersuchung mit TechneScan DTPA noch im kürzeren zeitlichen Abstand verabreicht werden, es sei denn, das Untersuchungsziel erfordere ein solches Vorgehen. In jedem Fall muss bei der Auswertung der Szintigramme die Medikation des Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung berücksichtigt werden.
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-Systemorganklasse Symptom Häufigkeit
-Erkrankungen des Nervensystems Schwindelgefühl Nicht bekannt
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe Nicht bekannt
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Urtikaria, Pruritus Nicht bekannt
-Gefäßerkrankungen Hypotonie, Flush Nicht bekannt
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- +Systemorganklasse Symptom Häufigkeit
- +Erkrankungen des Nervensystems Schwindelgefühl Nicht bekannt
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Dyspnoe Nicht bekannt
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Urtikaria, Pruritus Nicht bekannt
- +Gefäßerkrankungen Hypotonie, Flush Nicht bekannt
-Ionisierende Strahlen können Krebs und Erbgutveränderungen erzeugen. Da die effektive Dosis 3,6 mSv beträgt, wenn die maximal empfohlene Aktivität von 740 MBq verabreicht wird, sind diese Effekte mit geringer Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
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- +Ionisierende Strahlen können Krebs und Erbgutveränderungen erzeugen. Da die effektive Dosis 3,6 mSv beträgt, wenn die maximal empfohlene Aktivität von 740 MBq verabreicht wird, sind diese Effekte mit geringer Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
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-Bei vorschriftsmässiger Anwendung ist nicht mit einer Überdosierung zu rechnen. Im Falle einer unbeabsichtigten Überdosierung von 99mTc-DTPA geht die damit verbundene erhöhte Strahlenbelastung wegen der kurzen Halbwertszeit von 99mTc (6,02 Stunden) rasch zurück. Die Elimination sollte, wenn möglich, durch forcierte Diurese und häufiges Leeren der Blase beschleunigt werden.
- +Bei vorschriftsmässiger Anwendung ist nicht mit einer Überdosierung zu rechnen. Im Falle einer unbeabsichtigten Überdosierung von 99mTc-DTPA geht die damit verbundene erhöhte Strahlenbelastung wegen der kurzen Halbwertszeit von 99mTc (6,02 Stunden) rasch zurück. Die Elimination sollte, wenn möglich, durch forcierte Diurese und häufiges Leeren der Blase beschleunigt werden.
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-Von 99mTc-DTPA sind in den für die Szintigraphie empfohlenen Aktivitäten und den dabei verabreichten Substanzmengen keine pharmakodynamischen Wirkungen zu erwarten.
- +Von 99mTc-DTPA sind in den für die Szintigraphie empfohlenen Aktivitäten und den dabei verabreichten Substanzmengen keine pharmakodynamischen Wirkungen zu erwarten.
-Die für diagnostische Untersuchungen wichtigen Eigenschaften von 99mTc-DTPA beruhen auf seiner verzögerten Ausscheidung bei Nierenfunktionsstörungen, seiner Anreicherung in intrakraniellen Läsionen und – nach inhalativer Verabreichung – seinem Verteilungsmuster in der Lunge.
- +Die für diagnostische Untersuchungen wichtigen Eigenschaften von 99mTc-DTPA beruhen auf seiner verzögerten Ausscheidung bei Nierenfunktionsstörungen, seiner Anreicherung in intrakraniellen Läsionen und – nach inhalativer Verabreichung – seinem Verteilungsmuster in der Lunge.
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-Siehe «Pharmakokinetik».
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- +Siehe "Pharmakokinetik" .
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-Siehe «Pharmakokinetik».
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- +Siehe "Pharmakokinetik" .
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-Siehe «Pharmakokinetik».
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- +Siehe "Pharmakokinetik" .
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-Bei Nierenerkrankungen kann sich die Plasmaclearance von 99mTc-DTPA verlängern. Bei intrakraniellen Läsionen mit erhöhter Neovaskularisation oder veränderter Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke ist die Anreicherung von 99mTc-DTPA erhöht.
- +Bei Nierenerkrankungen kann sich die Plasmaclearance von 99mTc-DTPA verlängern. Bei intrakraniellen Läsionen mit erhöhter Neovaskularisation oder veränderter Permeabilität der Blut-Hirn-Schranke ist die Anreicherung von 99mTc-DTPA erhöht.
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-Tierversuche mit unmarkierter Pentetsäure (DTPA) zeigten bei Dosen zwischen 5 - 50 mg/kg i.v. keine Zeichen akuter Toxizität. Auch die Autopsiebefunde 14 Tage nach mehrfacher Applikation waren negativ. Die maximale Patientendosis liegt bei 20,8 mg Pentetsäure (0,30 mg/kg) und damit um mindestens 2 Grössenordnungen unter den in den präklinischen Studien verwendeten Dosen. Daten zum mutagenen, karzinogenen und reproduktionstoxischen Potential von 99mTc-DTPA sind bisher nicht verfügbar, die potentiellen Gefahren der ionisierenden Strahlung sind jedoch bekannt.
- +Tierversuche mit unmarkierter Pentetsäure (DTPA) zeigten bei Dosen zwischen 5 - 50 mg/kg i.v. keine Zeichen akuter Toxizität. Auch die Autopsiebefunde 14 Tage nach mehrfacher Applikation waren negativ. Die maximale Patientendosis liegt bei 20,8 mg Pentetsäure (0,30 mg/kg) und damit um mindestens 2 Grössenordnungen unter den in den präklinischen Studien verwendeten Dosen. Daten zum mutagenen, karzinogenen und reproduktionstoxischen Potential von 99mTc-DTPA sind bisher nicht verfügbar, die potentiellen Gefahren der ionisierenden Strahlung sind jedoch bekannt.
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-Es sind keine Inkompatibilitäten bekannt. Es wird dennoch empfohlen, 99mTc-DTPA nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten zu verabreichen.
- +Es sind keine Inkompatibilitäten bekannt. Es wird dennoch empfohlen, 99mTc-DTPA nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten zu verabreichen.
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-Das unmarkierte TechneScan DTPA muss lichtgeschützt nicht über 25 °C gelagert werden.
- +Das unmarkierte TechneScan DTPA muss lichtgeschützt nicht über 25 °C gelagert werden.
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-Das markierte Präparat ist in einem Bleibehälter geeigneter Stärke nicht über 25 °C zu lagern. Nicht einfrieren.
- +Das markierte Präparat ist in einem Bleibehälter geeigneter Stärke nicht über 25 °C zu lagern. Nicht einfrieren.
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-Der Inhalt eines Fläschchens TechneScan DTPA wird mit Natrium-[99mTc]-Pertechnetat zu 99mTc-markiertem Diethylentriaminpentaacetet (99mTc-DTPA), dem eigentlichen diagnostischen Agens rekonstituiert. Die Markierung muss von fachkundigem Personal unter streng aseptischen Bedingungen, Ausschluss von Luft und Beachtung der Strahlenschutzvorschriften (Arbeiten im Bleibehälter bzw. hinter einer Bleiwand) durchgeführt werden.
- +Der Inhalt eines Fläschchens TechneScan DTPA wird mit Natrium-[99mTc]-Pertechnetat zu 99mTc-markiertem Diethylentriaminpentaacetet (99mTc-DTPA), dem eigentlichen diagnostischen Agens rekonstituiert. Die Markierung muss von fachkundigem Personal unter streng aseptischen Bedingungen, Ausschluss von Luft und Beachtung der Strahlenschutzvorschriften (Arbeiten im Bleibehälter bzw. hinter einer Bleiwand) durchgeführt werden.
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-1.Die flip-off Verschlusskappe des Fläschchens TechneScan DTPA entfernen, den Gummistopfen mit Alkohol desinfizieren und das Fläschchen in einen Bleibehälter stellen.
-2.Entsprechend der vorgesehenen Anzahl Untersuchungen in das Fläschchen mit einer sterilen, strahlengeschützten Spritze 110 MBq - 10 GBq Natrium-[99mTc]-Pertechnetat in einem Volumen von 2 - 10 ml ohne Luftblase und ohne Verwendung einer Belüftungskanüle hinzufügen. Anschliessend mit derselben Spritze durch Zurückziehen des gleichen Gasvolumens den Überdruck im Fläschchen ausgleichen.
- +1.Die flip-off Verschlusskappe des Fläschchens TechneScan DTPA entfernen, den Gummistopfen mit Alkohol desinfizieren und das Fläschchen in einen Bleibehälter stellen.
- +2.Entsprechend der vorgesehenen Anzahl Untersuchungen in das Fläschchen mit einer sterilen, strahlengeschützten Spritze 110 MBq - 10 GBq Natrium-[99mTc]-Pertechnetat in einem Volumen von 2 - 10 ml ohne Luftblase und ohne Verwendung einer Belüftungskanüle hinzufügen. Anschliessend mit derselben Spritze durch Zurückziehen des gleichen Gasvolumens den Überdruck im Fläschchen ausgleichen.
-4.Das Fläschchen noch 15 - 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Nach dieser Reaktionszeit ist die Markierung abgeschlossen und die Lösung zur i.v. Applikation oder – mit Hilfe eines geeigneten Verneblers – zur Verabreichung als Aerosol geeignet.
- +4.Das Fläschchen noch 15 - 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen. Nach dieser Reaktionszeit ist die Markierung abgeschlossen und die Lösung zur i.v. Applikation oder – mit Hilfe eines geeigneten Verneblers – zur Verabreichung als Aerosol geeignet.
-Das markierte Produkt muss innerhalb von 8 Stunden verwendet werden. Bis dahin kann es – unter Beachtung der Strahlenschutzvorschriften – unter 25 °C aufbewahrt werden. Nicht einfrieren.
- +
- +Das markierte Produkt muss innerhalb von 8 Stunden verwendet werden. Bis dahin kann es – unter Beachtung der Strahlenschutzvorschriften – unter 25 °C aufbewahrt werden. Nicht einfrieren.
-Zur Markierung dürfen nur 99mTc-Pertechnetat-Eluate aus Generatoren verwendet werden, die in der Schweiz registriert und zum Vertrieb zugelassen sind. Die Qualität der Eluate muss den Anforderungen der gültigen Ph. Eur. entsprechen, die Eluate müssen insbesondere frei von Oxidantien sein, und sie sollten weniger als 5ppm Aluminium enthalten. Zur Sicherstellung der erforderlichen Markierungsausbeute von mindestens 95% sollten Eluate nicht später als 6 Stunden nach Elution verwendet werden.
-Bei zu hoher Aktivität der 99mTc-DTPA-Lösung kann diese mit physiologischer Natriumchloridlösung verdünnt werden. Diese muss steril und endotoxinfrei sein, sie darf keine Bakteriostatika oder Konservierungsmittel enthalten, und sie sollte aus Glasbehältern (Glasampullen), nicht aus Plastikbehältnissen entnommen werden.
- +Zur Markierung dürfen nur 99mTc-Pertechnetat-Eluate aus Generatoren verwendet werden, die in der Schweiz registriert und zum Vertrieb zugelassen sind. Die Qualität der Eluate muss den Anforderungen der gültigen Ph. Eur. entsprechen, die Eluate müssen insbesondere frei von Oxidantien sein, und sie sollten weniger als 5ppm Aluminium enthalten. Zur Sicherstellung der erforderlichen Markierungsausbeute von mindestens 95% sollten Eluate nicht später als 6 Stunden nach Elution verwendet werden.
- +Bei zu hoher Aktivität der 99mTc-DTPA-Lösung kann diese mit physiologischer Natriumchloridlösung verdünnt werden. Diese muss steril und endotoxinfrei sein, sie darf keine Bakteriostatika oder Konservierungsmittel enthalten, und sie sollte aus Glasbehältern (Glasampullen), nicht aus Plastikbehältnissen entnommen werden.
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- +
-Die Markierungsausbeute sowie die radiochemische Reinheit werden radiochromatographisch bestimmt. Es werden dazu zwei Dünnschichtchromatographien (A und B) durchgeführt. Die erste Chromatographie dient zum Nachweis der Verunreinigung durch freies Pertechnetat, die zweite zum Nachweis der Verunreinigung durch reduziertes, hydrolysiertes Technetium.
- +Die Markierungsausbeute sowie die radiochemische Reinheit werden radiochromatographisch bestimmt. Es werden dazu zwei Dünnschichtchromatographien (A und B) durchgeführt. Die erste Chromatographie dient zum Nachweis der Verunreinigung durch freies Pertechnetat, die zweite zum Nachweis der Verunreinigung durch reduziertes, hydrolysiertes Technetium.
- +
- +
-1 ml Spritze mit Kanüle
- +1 ml Spritze mit Kanüle
- +
- +
-Laufrichtung: aufsteigend
-Laufzeit: etwa 5 min
-
-Freies Pertechnetat (99mTcO4ˉ) wandert mit der Lösungsmittelfront, 99mTc-DTPA, sowie reduziertes, hydrolysiertes 99mTechnetium (99mTc(OH)2) bleiben am Start.
-Chromatographievorschrift A
-1.Das Laufmittel Methylethylketon bis 1 cm über dem Boden in die Chromatographiekammer einfüllen; das Gefäss verschliessen und für 15 Minuten stehen lassen, damit sich der Lösungsmitteldampf gleichmässig verteilen kann.
-2.Einen ITLC-SG Streifen mit einem Bleistiftstrich 3 cm ab unterer Kante kennzeichnen, 15 cm über dieser Linie eine weitere Kennzeichnung mit Tintenmarker vornehmen. Der Bleistiftstrich zeigt die Auftragsstelle für die Probe an. Der Tintenstrich zerfliesst, wenn das Laufmittel die farbig markierte Linie erreicht und zeigt dadurch an, dass die Chromatographie beendet werden sollte.
-3.3.6 cm oberhalb der ersten Bleistiftlinie eine weitere Bleistiftmarkierung (=spätere Schnittstelle bei Rf = 0,4) anbringen.
-4.Mit einer 1 ml Spritze und Kanüle 5 - 10 µL Probe der gebrauchsfertigen Injektionslösung an der ersten markierten Bleistiftlinie (= Auftragslinie) auftragen. Den Punkt nicht austrocknen lassen, sondern den Streifen sofort in die Chromatographiekammer geben und diese sofort wieder verschliessen. Der Streifen darf an keiner Stelle mit der Wand der Chromatographiekammer in Berührung kommen. Hinweis: 5 - 10 µL Probe sollten einen Punkt mit einem Durchmesser von 7 - 10 mm ergeben. Kleinere Probevolumina würden unzuverlässige Werte für die radiochemische Reinheit ergeben.
-5.Sobald das Laufmittel den Tintenstrich erreicht hat, den Streifen aus der Chromatographiekammer herausnehmen und trocknen lassen.
-6.Den Streifen an der mit Bleistift markierten Schnittstelle zerschneiden und die jeweilige Radioaktivität der beiden Teile mit einem geeigneten Messgerät messen. Beide Teile sollten unter möglichst gleichen Bedingungen innerhalb kürzester Zeit gemessen werden. Alternativ dazu kann der ganze Streifen auch mit Hilfe eines Dünnschichtscanners ausgewertet werden.
-Auswertung
-Rf-Werte:
-Freies Pertechnetat (99mTcO4ˉ): Rf = 0,9 - 1,0
-[99mTc]-DTPA: Rf = 0,0
-Reduziertes, hydrolysiertes (99mTc(OH)2): Rf = 0,0
-
-Der Anteil an freiem Pertechnetat (99mTcO4ˉ) wird mit Hilfe folgender Formel berechnet:
-% (99mTcO4ˉ) = Aktivität des oberen Streifenendes x 100
-Aktivität ganzer Streifen
-
-B: Nachweis des reduzierten, hydrolysierten Technetiums (99mTc(OH)2) mittels Dünnschichtchromatographie:
-Benötigtes Material:
-Chromatographiekammer
-Glasfaserpapier Gelman ITLC - SG
-Natriumchlorid 0,9% (m/V)
-1 ml Spritze mit Kanüle
-Durchführung der Chromatographie
-Laufrichtung: aufsteigend
-Laufzeit: etwa 5 min
-
-99mTc-DTPA, sowie freies Pertechnetat (99mTcO4ˉ) wandern mit der Lösungsmittelfront, reduziertes, hydrolysiertes Technetium (99mTc(OH)2) bleibt am Start.
-Chromatographievorschrift B
-Die 0,9%-Natriumchloridlösung bis 1 cm über dem Boden in die Chromatographiekammer einfüllen; das Gefäss verschliessen und für 15 Minuten stehen lassen, damit sich der Lösungsmitteldampf gleichmässig verteilen kann. Für das weitere Vorgehen (Punkte 2. – 6.) siehe Chromatographievorschrift A.
-Auswertung
-Rf-Werte:
-Reduziertes, hydrolysiertes (99mTc(OH)2): Rf = 0,0
-Freies Pertechnetat (99mTcO4‾): Rf = 0,9 - 1,0
-[99mTc]-DTPA Rf = 0,9 - 1,0
-
-Der Anteil an 99mTc(OH)2 wird mit Hilfe folgender Formel berechnet:
-% 99mTc(OH)2 = Aktivität des oberen Streifenendes x 100
-Aktivität ganzer Streifen
- +Laufrichtung: aufsteigend
- +Laufzeit: etwa 5 min
-Ergebnis
-Der Anteil des freien Pertechnetats (99mTcO4ˉ) darf zusammen mit dem des reduzierten, hydrolysierten Technetiums (99mTc(OH)2) maximal 5% der Gesamtaktivität betragen. Daraus ergibt sich eine Markierungsausbeute für 99mTc-DTPA von mindestens 95%. Der Anteil des reduzierten, hydrolysierten 99mTechnetiums (99mTc(OH)2) darf maximal 0,1% betragen.
-Präparationen mit einer Markierungsausbeute von weniger als 95% dürfen nicht verwendet werden.
-Abfallbeseitigung
-Die von den Patienten ausgeschiedene Radioaktivität erfordert geeignete Vorsichtsmassnahmen, um jegliche Kontaminierung zu vermeiden. Die Kennzeichnungsetiketten sind vor der Entsorgung zu entfernen. Die Entsorgung von Abfall muss gemäss den nationalen Vorschriften erfolgen.
-Verfallene (unversehrte) Fläschchen TechneScan DTPA mit gefriergetrocknetem Inhalt sind nicht radioaktiv und können mit dem normalen Laborabfall entsorgt werden. Für die Vorschriften und Empfehlungen zu Lagerung, Verwendung und Entsorgung des Generators, der als Quelle für die Natrium-[99mTc]pertechnetat-Injektionslösung zur Markierung von TechneScan DTPA dient, wird auf die den Generator begleitende Fachinformation verwiesen.
-Strahlenschutzhinweis
-Die Anwendung radioaktiver Stoffe am Menschen ist in der Schweiz durch die Strahlenschutzverordnung gesetzlich geregelt. Entsprechend ist für die Anwendung von Radiopharmaka nur autorisiert, wer über die erforderliche Bewilligung des Bundesamtes für Gesundheit verfügt.
-Beim Umgang mit radioaktiven Stoffen sowie bei der Beseitigung radioaktiven Abfalls sind die Schutzvorkehrungen der obenerwähnten Verordnung zu beachten, um jede unnötige Bestrahlung von Patienten und Personal zu vermeiden.
-Allgemeine Warnhinweise
-Der Inhalt der Durchstechflasche ist ausschließlich für die Zubereitung von (99mTc)Technetiumpentetat vorgesehen und darf beim Patienten nicht direkt, d. h. ohne das vorgeschriebene Zubereitungsverfahren, angewendet werden.
-Ist die Integrität der Durchstechflasche zu irgendeinem Zeitpunkt während der Zubereitung beeinträchtigt, darf das Produkt nicht angewendet werden.
-Der Inhalt des Kits ist vor der Rekonstitution nicht radioaktiv. Nach der Zugabe von Natrium(99mTc)pertechnetat muss die zubereitete Endlösung angemessen abgeschirmt werden.
-Zulassungsnummer
-42809 (Swissmedic)
-Packungen
-Eine Kartonschachtel enthält 5 Fläschchen TechneScan DTPA.
-Die Glasfläschchen (Typ I Ph. Eur.) sind verschlossen mit einem Brombutylgummistopfen und versiegelt mit einer Plastikschutzkappe. (A)
-Zulassungsinhaberin
-b.e.imaging AG, Schwyz
-Stand der Information
-März 2024
- +
- +Freies Pertechnetat (99mTcO4
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