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-Lactosum monohydricum max. 256 mg, ricini oleum hydrogenatum, acidum stearicum, carmellosum natricum, magnesii stearas, hypromellosum, talcum, titanii dioxidum, macrogolum 6000, simeticonum.
-Natriumgehalt: max. 0.4 mg pro Retardtablette.
- +Lactosum monohydricum max. 256 mg, ricini oleum hydrogenatum, acidum stearicum, carmellosum natricum, magnesii stearas, hypromellosum, talcum, titanii dioxidum, macrogolum 6000, simeticonum.
- +Natriumgehalt: max. 0.4 mg pro Retardtablette.
-Lactosum monohydricum max. 216 mg, ricini oleum hydrogenatum, acidum stearicum, carmellosum natricum, magnesii stearas, hypromellosum, talcum, titanii dioxidum, macrogolum 6000, simeticonum.
-Natriumgehalt: max. 0.4 mg pro Retardtablette.
- +Lactosum monohydricum max. 216 mg, ricini oleum hydrogenatum, acidum stearicum, carmellosum natricum, magnesii stearas, hypromellosum, talcum, titanii dioxidum, macrogolum 6000, simeticonum.
- +Natriumgehalt: max. 0.4 mg pro Retardtablette.
-Lactosum monohydricum max. 144 mg, ricini oleum hydrogenatum, acidum stearicum, hydroxyethylcellulosum, magnesii stearas, hypromellosum, talcum, titanii dioxidum, macrogolum 6000, simeticonum.
- +Lactosum monohydricum max. 144 mg, ricini oleum hydrogenatum, acidum stearicum, hydroxyethylcellulosum, magnesii stearas, hypromellosum, talcum, titanii dioxidum, macrogolum 6000, simeticonum.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Retardtabletten.
- +1 Retardtablette Dilzem 90 retard enthält 90 mg Diltiazemhydrochlorid. Weisse, runde Retardtablette, ohne Bruchrille, ohne Prägung.
- +1 Retardtablette Dilzem 120 retard enthält 120 mg Diltiazemhydrochlorid. Weisse, runde Retardtablette ohne Bruchrille, mit einseitiger Prägung "D 120" .
- +1 Retardtablette Dilzem 180 RR enthält 180 mg Diltiazemhydrochlorid. Weisse, länglich-ovale Retardtablette, mit beidseitiger Zierrille, ohne Prägung.
-Die maximale Tagesdosis beträgt 360 mg.
- +Die maximale Tagesdosis beträgt 360 mg.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht ausreichend erprobt.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht ausreichend erprobt.
-Diltiazem darf nicht angewendet werden bei kardiogenem Schock, kompliziertem, frischem Herzinfarkt, dekompensierter Herzinsuffizienz, Sinusknoten-Syndrom, Überleitungsstörungen (sinuatrialer oder atrioventrikulärer Block II. und III. Grades, mit Ausnahme von Patienten mit Herzschrittmachern) sowie bei Bradykardie (Puls unter 55 Schläge/min).
-Die gleichzeitige Anwendung von Diltiazem und Ivabradin ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen»).
-Die gleichzeitige Anwendung von Diltiazem und Lomitapid ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen).
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
- +Diltiazem darf nicht angewendet werden bei kardiogenem Schock, kompliziertem, frischem Herzinfarkt, dekompensierter Herzinsuffizienz, Sinusknoten-Syndrom, Überleitungsstörungen (sinuatrialer oder atrioventrikulärer Block II. und III. Grades, mit Ausnahme von Patienten mit Herzschrittmachern) sowie bei Bradykardie (Puls unter 55 Schläge/min).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Diltiazem und Ivabradin ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Diltiazem und Lomitapid ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen).
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
-Bei Patienten mit leichten Erregungsleitungsstörungen (AV-Block I. Grades) und intraventrikulären Leitungsstörungen (z.B. Links- und Rechts-Schenkelblock) oder mit niedrigem Blutdruck (unter 90 mm Hg systolisch) ist bei der Behandlung mit Diltiazem Vorsicht geboten. Nicht auszuschliessen ist, dass es bei Vorliegen eines WPW-Syndroms mit gleichzeitigem Vorhofflimmern bzw. -flattern unter der Behandlung mit Diltiazem zu einer Beschleunigung der Kammerfrequenz (Kammertachykardie) kommt.
- +Bei Patienten mit leichten Erregungsleitungsstörungen (AV-Block I. Grades) und intraventrikulären Leitungsstörungen (z.B. Links- und Rechts-Schenkelblock) oder mit niedrigem Blutdruck (unter 90 mm Hg systolisch) ist bei der Behandlung mit Diltiazem Vorsicht geboten. Nicht auszuschliessen ist, dass es bei Vorliegen eines WPW-Syndroms mit gleichzeitigem Vorhofflimmern bzw. -flattern unter der Behandlung mit Diltiazem zu einer Beschleunigung der Kammerfrequenz (Kammertachykardie) kommt.
-Es wurden, in seltenen Fällen, Symptome entsprechend einem akuten hepatischen Insult beobachtet wie signifikanter Anstieg der Enzyme alkalische Phosphatase, LDH, SGOT, SGPT etc. Diese Symptome waren nach Abbruch der Therapie reversibel (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurden, in seltenen Fällen, Symptome entsprechend einem akuten hepatischen Insult beobachtet wie signifikanter Anstieg der Enzyme alkalische Phosphatase, LDH, SGOT, SGPT etc. Diese Symptome waren nach Abbruch der Therapie reversibel (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die Retardtabletten von Dilzem 90 retard und Dilzem 120 retard enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
- +Die Retardtabletten von Dilzem 90 retard und Dilzem 120 retard enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Retardtablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Die gleichzeitige Anwendung von Ivabradin ist wegen des zusätzlichen herzfrequenzsenkenden Effektes von Diltiazem kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
-Die gleichzeitige Anwendung mit Lomitapid ist kontraindiziert. Diltiazem kann die Lomitapid-Plasmakonzentration durch CYP3A4-Hemmung erhöhen, was zu einem erhöhten Risiko für einen Anstieg der Leberenzyme führt (siehe «Kontraindikationen»).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Ivabradin ist wegen des zusätzlichen herzfrequenzsenkenden Effektes von Diltiazem kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung mit Lomitapid ist kontraindiziert. Diltiazem kann die Lomitapid-Plasmakonzentration durch CYP3A4-Hemmung erhöhen, was zu einem erhöhten Risiko für einen Anstieg der Leberenzyme führt (siehe "Kontraindikationen" ).
-Nach gleichzeitiger oraler Verabreichung von 10 mg Sirolimus-Lösung und 120 mg Diltiazem an 18 gesunde Probanden waren Cmax und AUC von Sirolimus 1.4-fach bzw. 1.6-fach erhöht. Sirolimus zeigte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Diltiazem oder dessen Metaboliten Desacetyldiltiazem und Desmethyldiltiazem. Diltiazem kann die Konzentration von Everolimus im Blut erhöhen, indem es den Metabolismus via CYP3A4 oder den Efflux von Everolimus aus intestinalen Zellen vermindert. Zudem ist Sirolimus ein Hauptmetabolit von Temsirolimus mit gleicher Potenz. Eine Dosisreduktion von mTOR-Inhibitoren wie Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus kann bei gleichzeitiger Verabreichung mit Diltiazem erforderlich sein.
- +Nach gleichzeitiger oraler Verabreichung von 10 mg Sirolimus-Lösung und 120 mg Diltiazem an 18 gesunde Probanden waren Cmax und AUC von Sirolimus 1.4-fach bzw. 1.6-fach erhöht. Sirolimus zeigte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Diltiazem oder dessen Metaboliten Desacetyldiltiazem und Desmethyldiltiazem. Diltiazem kann die Konzentration von Everolimus im Blut erhöhen, indem es den Metabolismus via CYP3A4 oder den Efflux von Everolimus aus intestinalen Zellen vermindert. Zudem ist Sirolimus ein Hauptmetabolit von Temsirolimus mit gleicher Potenz. Eine Dosisreduktion von mTOR-Inhibitoren wie Sirolimus, Temsirolimus und Everolimus kann bei gleichzeitiger Verabreichung mit Diltiazem erforderlich sein.
-Abnahme des Herzminutenvolumens oder Auftreten von Herzinsuffizienz: Herzglykoside (siehe auch «Interaktionen»), Dopamin, Dobutamin.
- +Abnahme des Herzminutenvolumens oder Auftreten von Herzinsuffizienz: Herzglykoside (siehe auch "Interaktionen" ), Dopamin, Dobutamin.
-Diltiazem unterliegt einem ausgeprägten First-pass-Metabolismus, so dass die systemische Verfügbarkeit nur bei etwa 40% liegt. Maximale Plasmakonzentrationen von retardiertem Diltiazem werden bei oraler Gabe nach 4-5.5 h erreicht. Bei Mehrfachgabe von Diltiazem ist das Gleichgewicht (steady state) innerhalb von 2 Tagen eingestellt.
- +Diltiazem unterliegt einem ausgeprägten First-pass-Metabolismus, so dass die systemische Verfügbarkeit nur bei etwa 40% liegt. Maximale Plasmakonzentrationen von retardiertem Diltiazem werden bei oraler Gabe nach 4-5.5 h erreicht. Bei Mehrfachgabe von Diltiazem ist das Gleichgewicht (steady state) innerhalb von 2 Tagen eingestellt.
-Das Verteilungsvolumen von Diltiazem beträgt ca. 5 l/kg KG. Die Plasmaproteinbindung liegt bei 70-85%, wobei 35-40% an Albumin gebunden sind. Die Proteinbindung wird durch die Anwesenheit anderer Pharmaka im therapeutischen Konzentrationsbereich (Digoxin, Hydrochlorothiazid, Propranolol, Phenylbutazon, Salizylsäure, Indometacin, Diphenylhydantoin, Warfarin oder Tolbutamid) nicht beeinflusst.
- +Das Verteilungsvolumen von Diltiazem beträgt ca. 5 l/kg KG. Die Plasmaproteinbindung liegt bei 70-85%, wobei 35-40% an Albumin gebunden sind. Die Proteinbindung wird durch die Anwesenheit anderer Pharmaka im therapeutischen Konzentrationsbereich (Digoxin, Hydrochlorothiazid, Propranolol, Phenylbutazon, Salizylsäure, Indometacin, Diphenylhydantoin, Warfarin oder Tolbutamid) nicht beeinflusst.
-Diltiazem wird in Form seiner Metaboliten zu etwa 35% und in unmetabolisierter Form zu ca. 2-4% über die Nieren sowie zu etwa 60% über die Faeces ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit von Diltiazem beträgt im Durchschnitt 6 h, kann jedoch im Bereich von 2-11 h variieren. Obwohl sich die Eliminationshalbwertszeit nach wiederholter oraler Applikation nicht verändert, zeigt Diltiazem wie auch der Metabolit Desacetyldiltiazem eine geringfügige Kumulation im Plasma.
- +Diltiazem wird in Form seiner Metaboliten zu etwa 35% und in unmetabolisierter Form zu ca. 2-4% über die Nieren sowie zu etwa 60% über die Faeces ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit von Diltiazem beträgt im Durchschnitt 6 h, kann jedoch im Bereich von 2-11 h variieren. Obwohl sich die Eliminationshalbwertszeit nach wiederholter oraler Applikation nicht verändert, zeigt Diltiazem wie auch der Metabolit Desacetyldiltiazem eine geringfügige Kumulation im Plasma.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15-25 °C), in der Originalverpackung vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Dilzem 90 retard: Retardtabletten: 20 und 100 [B].
-Dilzem 120 retard: Retardtabletten: 30 und 100 [B].
-Dilzem 180 RR: Retardtabletten: 30 und 100 [B].
- +Dilzem 90 retard: Retardtabletten: 20 und 100 [B].
- +Dilzem 120 retard: Retardtabletten: 30 und 100 [B].
- +Dilzem 180 RR: Retardtabletten: 30 und 100 [B].
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