| 52 Änderungen an Fachinfo VICKS Nasivin Classic 0.05 % |
-Konservierungsmittel: Benzalkonii chloridum. Excip. ad solut.
- +Benzalkonii chloridum (0.002 mg pro Sprühstoss entsprechend 0.05 mg/ml), acidum citricum monhydricum (E 330), natrii citras dihydricus (E 331), glycerolum 85% (E 422), aqua purificata.
-VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel 0.05 %, Nasenspray, Lösung: 1 Sprühstoss enthält: 22 µg Oxymetazolini hydrochloridum (0.5 mg pro 1 ml).
- +Nasenspray, Lösung
- +1 Sprühstoss (=0.045 ml) enthält 22 µg Oxymetazolini hydrochloridum (0.5 mg pro 1 ml).
-
-VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel ist nur für die Anwendung in der Nase bestimmt.
-Nicht häufiger als empfohlen anwenden. VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel sollte ohne ärztliche Abklärung stets kurzfristig (5 bis 7 Tage) angewendet werden.
- +VICKS Nasivin Classic ist nur für die Anwendung in der Nase bestimmt.
- +Nicht häufiger als empfohlen anwenden. VICKS Nasivin Classic sollte ohne ärztliche Abklärung stets kurzfristig (5 bis 7 Tage) angewendet werden.
-VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel darf nicht angewendet werden bei
- +VICKS Nasivin Classic darf nicht angewendet werden bei
--Engwinkelglaukom
- +-Engwinkelglaukom,
-VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel 0.05 % darf nur bei Schulkindern (ab 6 Jahren) und Erwachsenen angewendet werden.
- +VICKS Nasivin Classic 0.05 % darf nur bei Schulkindern (ab 6 Jahren) und Erwachsenen angewendet werden.
- +Dieses Arzneimittel enthält 0.002 mg Benzalkoniumchlorid pro Sprühstoss entsprechend 0.05 mg/ml.
- +Benzalkoniumchlorid kann eine Reizung oder Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen, insbesondere bei längerer Anwendung.
- +
-Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden;
-schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit, Hypertonie);
- +Patienten, die mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden;schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit, Hypertonie);
-Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes).
- +Stoffwechselstörungen (z. B. Hyperthyreose, Diabetes).
-In der empfohlenen Dosierung von VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel sind keine Wechselwirkungen mit trizyklischen Antidepressiva oder Monoaminoxidase-Hemmern von Tranylcypromin-Typ bekannt. Bei Überdosierung oder Verschlucken von VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel und gleichzeitiger oder kurzzeitig vorangegangener Anwendung von trizyklischen Antidepressiva oder MAO-Hemmern kann eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
- +In der empfohlenen Dosierung von VICKS Nasivin Classic sind keine Wechselwirkungen mit trizyklischen Antidepressiva oder Monoaminoxidase-Hemmern von Tranylcypromin-Typ bekannt. Bei Überdosierung oder Verschlucken von VICKS Nasivin Classic und gleichzeitiger oder kurzzeitig vorangegangener Anwendung von trizyklischen Antidepressiva oder MAO-Hemmern kann eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
-Wegen der vasokonstriktorischen Eigenschaften sollte VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel während der Schwangerschaft vorsorglich nicht angewandt werden.
- +Wegen der vasokonstriktorischen Eigenschaften sollte VICKS Nasivin Classic während der Schwangerschaft vorsorglich nicht angewandt werden.
-Gelegentlich ist eine zeitlich begrenzte reaktive Hyperämie nach Abklingen der Wirkung möglich. Chronische Folgeerscheinungen sind durch Einhalten der angegebenen Dosierung vermeidbar. Gelegentlich treten leichte Nebenwirkungen wie Brennen, Niesen und Trockenheit der Nasenschleimhaut auf. In seltenen Fällen können systemische sympathomimetische Effekte wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit oder Herzklopfen auftreten. Solche Effekte gehen nach Dosisreduktion oder Absetzen von VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel rasch vorüber.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: „sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1‘000, <1/100), „selten“ (≥1/10‘000, <1/1‘000), „sehr selten“ (<1/10‘000), „nicht bekannt“ (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien).
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Gelegentlich: Kopfschmerz, Schlaflosigkeit, Nervosität, Zittern, Unruhe, Ängstlichkeit, Reizbarkeit.
- +Augenerkrankungen
- +Selten: Augenreizungen, Missempfindungen oder Rötungen.
- +Herzerkrankungen
- +Gelegentlich: systemische sympathomimetische Effekte wie Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Arrhythmien oder hoher Blutdruck.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Häufig: zeitlich begrenzte reaktive Hyperämie der Nasenschleimhaut nach Abklingen der Wirkung.
- +Gelegentlich: Missempfindungen, Reizungen, Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, des Mundes oder des Rachens. Niesen sowie, insbesondere nach Abklingen der Wirkung, das stärkere Gefühl einer "verstopften Nase" .
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Sehr selten: Übelkeit.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Miktionsstörungen.
- +Insbesondere bei längerem oder häufigem Gebrauch (Dauergebrauch) sowie höhere Dosierung bzw. Überdosierung von schleimhautabschwellenden Sympathomimetika kann es bei intranasaler Applikation zu Wirkungsverlust, Brennen oder Trockenheit sowie zu einer reaktiven Hyperämie der Nasenschleimhaut kommen.
- +Durch diesen Rebound-Effekt kommt es zu einer Verengung der Luftwege mit der Folge, dass der Patient das Arzneimittel wiederholt bis hin zum Dauergebrauch einsetzt.
- +Um aus einem Rebound-Effekt wieder heraus zu kommen, sollte die Anwendung zuerst in einem Nasenloch beendet werden. Nach einigen Tagen, wenn sich die Schleimhaut dort wieder normalisiert hat, sollte dann die Anwendung in dem anderen Nasenloch beendet werden.
- +Die Folgen eines Dauergebrauchs sind chronische Schwellungen (Rhinitis medicamentosa) bis hin zur Atrophie der Nasenschleimhaut. Erstere entspricht ungefähr dem Krankheitsbild einer Rhinopathia vasomotorica. Dieser Effekt kann schon nach 5–7tägiger Behandlung auftreten und nach fortgesetzter Anwendung eine bleibende Schädigung des Schleimhautepithels mit Hemmung der Zilienaktivität verursachen. Eventuell tritt dann eine irreversible Schleimhautschädigung mit Borkenbildung (Rhinitis sicca) auf.
- +Chronische Folgeerscheinungen sind durch Einhalten der angegebenen Dosierung vermeidbar.
-Symptome
- +Anzeichen und Symptome
-Massnahmen
-Therapiemassnahmen bei Überdosierung: Gabe medizinischer Kohle, Magenspülung, Sauerstoffbeatmung. Zur Blutdrucksenkung Phentolamin 5 mg in Salzlösung langsam i.v. oder 100 mg oral. Vasopressoren sind kontraindiziert. Gegebenenfalls Fiebersenkung und antikonvulsive Therapie.
- +Behandlung
- +Therapiemassnahmen bei Überdosierung: Gabe medizinischer Kohle, Magenspülung, Sauerstoffbeatmung. Zur Blutdrucksenkung Phentolamin 5 mg in Salzlösung langsam i.v. oder 100 mg oral. Vasopressoren sind kontraindiziert. Gegebenenfalls Fiebersenkung und antikonvulsive Therapie.
-Der Wirkstoff Oxymetazolin hat einen sympathomimetischen, vasokonstriktorischen und damit schleimhautabschwellenden Effekt. Durch Einbringen von VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel in die Nasenlöcher schwillt die entzündete Nasenschleimhaut ab, die übermässige Sekretabsonderung hört auf. Es wird wieder eine freie Nasenatmung möglich.
- +Der Wirkstoff Oxymetazolin hat einen sympathomimetischen, vasokonstriktorischen und damit schleimhautabschwellenden Effekt. Durch Einbringen von VICKS Nasivin Classic in die Nasenlöcher schwillt die entzündete Nasenschleimhaut ab, die übermässige Sekretabsonderung hört auf. Es wird wieder eine freie Nasenatmung möglich.
-Die Wirkung von VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel setzt innert einer Minute ein und hält bis zu 12 Stunden an.
- +Die Wirkung von VICKS Nasivin Classic setzt innert einer Minute ein und hält bis zu 12 Stunden an.
-Tieruntersuchungen mit radioaktiv markiertem Oxymetazolin ergaben, dass dieses intranasal applizierte Rhinologikum nicht systemisch wirkt. Doppelblindstudien mit gesunden Probanden zeigten, dass bei oraler Zufuhr erst nach einer Gabe von 1.8 mg Oxymetazolin, das entspricht 3.6 ml einer 0.05 %igen Lösung, erste unspezifische EKG-Veränderungen auftraten. Weder Blutdruck noch Pulsfrequenz wurden durch die Einnahme dieser Wirkstoffmenge beeinflusst.
- +Tieruntersuchungen mit radioaktiv markiertem Oxymetazolin ergaben, dass dieses intranasal applizierte Rhinologikum nicht systemisch wirkt. Doppelblindstudien mit gesunden Probanden zeigten, dass bei oraler Zufuhr erst nach einer Gabe von 1.8 mg Oxymetazolin, das entspricht 3.6 ml einer 0.05 %igen Lösung, erste unspezifische EKG-Veränderungen auftraten. Weder Blutdruck noch Pulsfrequenz wurden durch die Einnahme dieser Wirkstoffmenge beeinflusst.
-Die Halbwertszeit der terminalen Elimination beträgt beim Menschen nach intranasaler Applikation 35 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt zu 2.1 % renal und zu 1.1 % fäkal.
- +Die Halbwertszeit der terminalen Elimination beträgt beim Menschen nach intranasaler Applikation 35 Stunden. Die Ausscheidung erfolgt zu 2.1 % renal und zu 1.1 % fäkal.
-Die LD50 von Oxymetazolinhydrochlorid wurde bei Ratten mit 0.2 mg/kg und 0.9 mg/kg (i.v.) resp. 1.3 mg/kg (oral) bestimmt. Bei Mäusen lag die LD50 bei 9.2 mg/kg (i.v.) resp. 26 mg/kg (oral). Die Symptome einer akuten Intoxikation bei der Maus schlossen Piloarrektion, Exophthalmus, Mydriase und Nasenbluten ein. Im terminalen Stadium traten asphyktische Konvulsionen auf. Die Symptome einer akuten Intoxikation bei der Ratte umfassten eine blutverkrustete Schnauze, Speichelfluss, eingesunkene Flanken, Zyanose, Kotretention, rötlicher Urin, Bauch- oder Seitenlage, lokomotorische Störungen und Atemnot. Sichtbare Veränderungen waren eine Nekrose des Schwanzes, Krusten und Alopezie. Bei höheren Dosierungen wurden eine Entfärbung der Schwanzspitze, eine leichte Zyanose und eine verminderte körperliche Aktivität beobachtet.
- +Die LD50 von Oxymetazolinhydrochlorid wurde bei Ratten mit 0.2 mg/kg und 0.9 mg/kg (i.v.) resp. 1.3 mg/kg (oral) bestimmt. Bei Mäusen lag die LD50 bei 9.2 mg/kg (i.v.) resp. 26 mg/kg (oral). Die Symptome einer akuten Intoxikation bei der Maus schlossen Piloarrektion, Exophthalmus, Mydriase und Nasenbluten ein. Im terminalen Stadium traten asphyktische Konvulsionen auf. Die Symptome einer akuten Intoxikation bei der Ratte umfassten eine blutverkrustete Schnauze, Speichelfluss, eingesunkene Flanken, Zyanose, Kotretention, rötlicher Urin, Bauch- oder Seitenlage, lokomotorische Störungen und Atemnot. Sichtbare Veränderungen waren eine Nekrose des Schwanzes, Krusten und Alopezie. Bei höheren Dosierungen wurden eine Entfärbung der Schwanzspitze, eine leichte Zyanose und eine verminderte körperliche Aktivität beobachtet.
-0.6 ml einer 0.05 %igen Lösung (0.3 mg Oxymetazolinhydrochlorid), welche während 13 Wochen 3x täglich in jedes Nasenloch geträufelt wurde, wurden von Hunden gut vertragen. Toxische Wirkungen – systemische oder in der Nasenschleimhaut – traten nicht auf. Es wurden keine signifikanten Veränderungen im EKG oder in den Augen beobachtet. Die untersuchten Dosen entsprachen dem 10-bis 12-fachen der für Erwachsene empfohlenen Dosierung.
- +0.6 ml einer 0.05 %igen Lösung (0.3 mg Oxymetazolinhydrochlorid), welche während 13 Wochen 3x täglich in jedes Nasenloch geträufelt wurde, wurden von Hunden gut vertragen. Toxische Wirkungen – systemische oder in der Nasenschleimhaut – traten nicht auf. Es wurden keine signifikanten Veränderungen im EKG oder in den Augen beobachtet. Die untersuchten Dosen entsprachen dem 10-bis 12-fachen der für Erwachsene empfohlenen Dosierung.
-Während einem Jahr wurden Hunde 2x täglich mit nasalen Dosen von 0.06 ml bzw. 0.24 ml einer 0.05 %igen Oxymetazolinhydrochlorid-Lösung behandelt. Es zeigten sich keinerlei toxische Wirkungen. Die untersuchten Dosen lagen bis zu 3-mal über der empfohlenen Dosierung für Menschen.
- +Während einem Jahr wurden Hunde 2x täglich mit nasalen Dosen von 0.06 ml bzw. 0.24 ml einer 0.05 %igen Oxymetazolinhydrochlorid-Lösung behandelt. Es zeigten sich keinerlei toxische Wirkungen. Die untersuchten Dosen lagen bis zu 3-mal über der empfohlenen Dosierung für Menschen.
-Bei Ratten verursachte die subkutane Verabreichung von 0.08 mg/kg resp. 0.24 mg/kg Oxymetazolin vom sechsten resp. fünfzehnten postkoitalen Tag an keine somatischen Anomalitäten bei den Nachkommen. Eine leichte Differenz bei der Anzahl Resorptionen war statistisch nicht signifikant. Die untersuchten Dosen lagen 22–27-fach resp. 67–80-fach über der empfohlenen Dosierung für Menschen.
- +Bei Ratten verursachte die subkutane Verabreichung von 0.08 mg/kg resp. 0.24 mg/kg Oxymetazolin vom sechsten resp. fünfzehnten postkoitalen Tag an keine somatischen Anomalitäten bei den Nachkommen. Eine leichte Differenz bei der Anzahl Resorptionen war statistisch nicht signifikant. Die untersuchten Dosen lagen 22–27-fach resp. 67–80-fach über der empfohlenen Dosierung für Menschen.
-Haltbarkeit nach Anbruch
- +Haltbarkeit nach Anbruch
-Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
-VICKS Nasivin mit Konservierungsmittel0.05 %, Nasenspray, Lösung 10 ml, entspricht min. 143 Dosen. (D)
- +VICKS Nasivin Classic 0.05 %, Nasenspray, Lösung 10 ml, entspricht min. 143 Dosen. (D)
-Domizil: 1213 Petit-Lancy
- +Domizil: 1213 Petit-Lancy.
-Oktober 2023.
- +September 2025
|
|