| 30 Änderungen an Fachinfo Minocin Akne 50 mg |
-Wirkstoff: Minocyclinum ut Minocyclini hydrochloridum
-Hilfsstoffe: Maydis amylum, Povidonum K25, Amylum pregelificatum, Acidum alginicum, 2.5 mg Sorbitolum (E420), 1.8 mg Lactosum monohydricum, Hypromellosum, Titanii dioxidum (E171), Acidum stearicum, Magnesii stearas, Macrogolum 4000, Ferrum oxydatum flavum (E172), Ferrum oxydatum rubrum (E172), Ferrum oxydatum nigrum (E172)
- +Wirkstoff: MinocyclinumutMinocyclinihydrochloridum
- +Hilfsstoffe: Maydisamylum, Povidonum K25, Amylum pregelificatum, Acidum alginicum, 2.5 mg Sorbitolum (E420), 1.8 mg Lactosummonohydricum, Hypromellosum, Titaniidioxidum (E171), Acidum stearicum, Magnesiistearas, Macrogolum 4000, Ferrum oxydatumflavum (E172), Ferrum oxydatumrubrum (E172), Ferrum oxydatumnigrum (E172)
-Filmtabletten zu 50 mg Minocyclinum.
- +Filmtabletten zu 50 mgMinocyclinum.
-Minocin Akne wird gegen Acne vulgaris, besonders gegen papulopustulöse und zystische Formen, eingesetzt.
- +Minocin Akne wird gegen Acnevulgaris, besonders gegen papulopustulöse und zystische Formen, eingesetzt.
-Minocin Akne darf bei Kindern unter 8 Jahren nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +MinocinAkne darf bei Kindern unter 8 Jahren nicht angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Minocyclin kann zu schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen mit Organbeteiligung führen. Hierzu zählen Akutreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (auch mit Todesfolge).
-Eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion mit Organbeteiligung ist das DRESS (Drug Related Eosinophilie with Systemic Symptoms). Es kann dabei zu einem Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen kommen, das oft mehrere Wochen nach Therapiebeginn auftritt und sich in Hautreaktionen (wie Ausschlag oder exfoliative Dermatitis), Fieber, Lymphadenopathie, Eosinophilie und einer entzündlichen Beteiligung eines oder mehrerer innerer Organe äussert (z.B. Hepatitis, Pneumonitis, Nephritis, Myokarditis, Perikarditis, Myositis, Enzephalitis oder Pankreatitis).
-Protrahierte Verläufe oder Wiederauftreten über einen Zeitraum von mehreren Monaten nach Abbruch der Behandlung, sowie in seltenen Fällen tödliche Verläufe sind möglich. Bei Auftreten eines Hautausschlages oder anderer allergischer Erscheinungen (z.B. Schwellungen im Gesicht und an anderen Körperstellen) ist die Behandlung sofort und permanent abzubrechen und geeignete therapeutische Massnahmen sind zu ergreifen.
- +Minocyclin kann zu schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen mitOrganbeteiligung führen. Hierzu zählen Akutreaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (auch mit Todesfolge).
- +Eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion mit Organbeteiligung ist das DRESS (Drug RelatedEosinophiliewithSystemic Symptoms). Es kann dabei zu einem Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen kommen, das oft mehrere Wochen nach Therapiebeginn auftritt und sich in Hautreaktionen (wie Ausschlag oder exfoliative Dermatitis), Fieber, Lymphadenopathie, Eosinophilie und einer entzündlichen Beteiligung eines odermehrerer innerer Organe äussert (z.B. Hepatitis, Pneumonitis, Nephritis, Myokarditis, Perikarditis, Myositis, Enzephalitis oder Pankreatitis).
- +Protrahierte Verläufe oder Wiederauftreten über einen Zeitraumvon mehreren Monaten nach Abbruch der Behandlung, sowie in seltenen Fällentödliche Verläufe sind möglich. Bei Auftreten eines Hautausschlages oder andererallergischer Erscheinungen (z.B. Schwellungen im Gesicht und an anderenKörperstellen) ist die Behandlung sofort und permanent abzubrechen und geeignetetherapeutische Massnahmen sind zu ergreifen.
-Bitte beachten Sie auch die Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Bitte beachten Sie auch die Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" .
-Minocin Akne sollte nicht gleichzeitig mit Eisenpräparaten, Mitteln gegen Magenübersäuerung (Aluminiumhydroxid und Alkalien) sowie Calcium- und Magnesium-Präparaten verabreicht werden, da diese die Resorption stören (siehe auch Rubrik "Interaktionen" ).
- +Minocin Akne sollte nicht gleichzeitig mit Eisenpräparaten, Mitteln gegen Magenübersäuerung (Aluminiumhydroxid und Alkalien) sowie Calcium- und Magnesium-Präparaten verabreicht werden, da diese die Resorption stören (siehe auch Rubrik "Interaktionen" ).
-Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen. Der Sorbitolgehalt oral angewendeter Arzneimittel kann die Bioverfügbarkeit von anderen gleichzeitig oral angewendeten Arzneimitteln beeinflussen.
-Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
- +Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen.Der Sorbitolgehalt oral angewendeter Arzneimittel kanndie Bioverfügbarkeit von anderen gleichzeitig oralangewendeten Arzneimitteln beeinflussen.
- +Patienten mit derseltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligemLactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
-Minocin Akne ist während der Schwangerschaft und in der Stillzeit kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ). Tetracycline bilden mit Calcium feste Komplexe, die sich in knochenbildenden Geweben des Fötus oder des Säuglings ablagern. Es wurde über kongenitale Anomalitäten einschliesslich verkürzter Gliedmassen berichtet. Tetracycline passieren die Placenta und gehen in die Muttermilch über. Die Werte in der Muttermilch liegen bei 50%–100% der Serumkonzentration. Frauen im gebärfähigen Alter sollten, falls eine Behandlung notwendig ist, während der Behandlung und bis zu 2 Wochen danach eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
- +Minocin Akne ist während der Schwangerschaft und in der Stillzeit kontraindiziert(siehe Rubrik "Kontraindikationen" ). Tetracycline bilden mit Calcium feste Komplexe, die sich in knochenbildenden Geweben des Fötus oder des Säuglings ablagern. Es wurde über kongenitale Anomalitäten einschliesslich verkürzter Gliedmassen berichtet. Tetracycline passieren die Placenta und gehen in die Muttermilch über. Die Werte in der Muttermilch liegen bei 50%–100% der Serumkonzentration. Frauen im gebärfähigen Alter sollten, falls eine Behandlung notwendig ist, während der Behandlung und bis zu 2 Wochen danach eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
-Selten: Thrombozytopenie, Eosinophilie, hämolytische Anämie, Neutropenie, Agranulozytose. Erkrankungen des Immunsystems
-Sehr selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (auch mit Todesfolge), wie angioneurot. Ödem, anaphylakt. Reaktion (inkl. Schock), oder Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) / arzneimittelinduziertes Überempfindlichkeitssyndrom (DIHS).
-Mögliche Symptome allergischer bzw. immunologischer Reaktionen sind, anaphylaktoide Purpura, Polyarthralgie, Myalgie, Myocarditis, Pericarditis, Hepatitis, Nephritis (inkl. akutes Nierenversagen), Pneumonitis, Myositis, Enzephalitis, Pankreatitis, Asthma, Fieber, Lymphadenopathie, Kopfschmerzen, Exazerbation oder Neuauftreten eines system. Lupus, eosinophile Pneumonie, Herxheimer-Reaktion (durch Freisetzung bakterieller Endotoxine). Bei Auftreten eines Hautausschlages oder anderer allergischer Erscheinungen (z.B. Schwellungen im Gesicht und an anderen Körperstellen) ist die Behandlung abzubrechen und der Arzt aufzusuchen. Der Patient ist anzuweisen, auch bei Auftreten etwaiger anderer Nebenwirkungen den Arzt zu Rate zu ziehen.
-Bitte beachten Sie auch die Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Selten:Thrombozytopenie, Eosinophilie, hämolytische Anämie, Neutropenie, Agranulozytose. Erkrankungen des Immunsystems
- +Sehr selten: Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (auch mitTodesfolge), wie angioneurot. Ödem, anaphylakt. Reaktion (inkl. Schock), oderArzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) /arzneimittelinduziertes Überempfindlichkeitssyndrom (DIHS).
- +Mögliche Symptome allergischer bzw. immunologischer Reaktionen sind,anaphylaktoide Purpura, Polyarthralgie, Myalgie, Myocarditis, Pericarditis, Hepatitis,Nephritis (inkl. akutes Nierenversagen), Pneumonitis, Myositis, Enzephalitis,Pankreatitis, Asthma, Fieber, Lymphadenopathie, Kopfschmerzen, Exazerbation oder Neuauftreten eines system. Lupus, eosinophile Pneumonie,Herxheimer-Reaktion (durch Freisetzung bakterieller Endotoxine). Bei Auftreten eines Hautausschlages oder anderer allergischer Erscheinungen (z.B. Schwellungen im Gesicht und an anderen Körperstellen) ist die Behandlung abzubrechen und der Arzt aufzusuchen. Der Patient ist anzuweisen, auch bei Auftreten etwaiger anderer Nebenwirkungen den Arzt zu Rate zu ziehen.
- +Bitte beachten Sie auch die Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Häufig: Erbrechen, Diarrhoe, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Sodbrennen, Stomatitis, Zungenbrennen, Ösophagitis, Schluckstörungen. Bei gastroösophagealem Reflux und ösophagealer Passagebehinderung wurden Ösophagusulzera durch haftende Kapseln oder Tabletten ausgelöst. Daher sollten Tetracycline nicht abends vor dem Schlafengehen und nicht im Liegen eingenommen werden. Ausserdem sollte nach der Einnahme mit viel Flüssigkeit nachgespült werden.
- +Häufig: Erbrechen, Diarrhoe, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Sodbrennen, Stomatitis, Zungenbrennen, Ösophagitis, Schluckstörungen.Bei gastroösophagealem Reflux und ösophagealer Passagebehinderung wurden Ösophagusulzera durch haftende Kapseln oder Tabletten ausgelöst. Daher sollten Tetracycline nicht abends vor dem Schlafengehen und nicht im Liegen eingenommen werden. Ausserdem sollte nach der Einnahme mit viel Flüssigkeit nachgespült werden.
-Sehr selten: Hyperbilirubinämie und Gelbsucht, Anstieg der Leberenzyme, Hepatitis, akutes Leberversagen (auch m. Todesfolge).
- +Sehr selten:Hyperbilirubinämie und Gelbsucht, Anstieg der Leberenzyme, Hepatitis, akutes Leberversagen (auch m. Todesfolge).
-Gelegentlich: Erhöhung des Harnstoff-Stickstoff-Werts im Blut (dosisabhängig, kein Problem bei normaler Nierenfunktion), akute interstitielle Nephritis mit akutem Nierenversagen, mit Komplikationen einer Hypokalämie und Hypophosphatamie, bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kann der erhöhte Tetracyclin-Serumspiegel zu Azotämie, Hyperphosphatämie und Azidose führen.
- +Gelegentlich:Erhöhung des Harnstoff-Stickstoff-Werts im Blut (dosisabhängig, kein Problem bei normaler Nierenfunktion), akute interstitielle Nephritis mit akutem Nierenversagen, mit Komplikationen einer Hypokalämie und Hypophosphatamie, bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kann der erhöhte Tetracyclin-Serumspiegel zu Azotämie, Hyperphosphatämie und Azidose führen.
-ATC-Code: J01AA08
- +ATC-Code:J01AA08
-Minocyclin ist ein halbsynthetisches Tetracyclinderivat. Es ist ein Arzneimittel zur systemischen antibiotischen Langzeitbehandlung der Acne vulgaris. Minocin Akne wirkt in den Haarfollikeln und Talgdrüsen durch Hemmung der Propionibakterien, denen eine wesentliche Bedeutung für die Entstehung der entzündlichen Akneeffloreszenzen zukommt. Im Laborversuch verhinderte Minocyclin durch direkte Hemmung der Lipolyse die Bildung von freien Fettsäuren, die an der Komedonen-Bildung beteiligt sind. Die freien Fettsäuren wirken auf die Haut entzündungserregend und gewebsirritierend.
- +Minocyclin ist ein halbsynthetisches Tetracyclinderivat. Es ist ein Arzneimittel zur systemischen antibiotischen Langzeitbehandlung der Acnevulgaris. Minocin Akne wirkt in den Haarfollikeln und Talgdrüsen durch Hemmung der Propionibakterien, denen eine wesentliche Bedeutung für die Entstehung der entzündlichen Akneeffloreszenzen zukommt. Im Laborversuch verhinderte Minocyclin durch direkte Hemmung der Lipolyse die Bildung von freien Fettsäuren, die an der Komedonen-Bildung beteiligt sind. Die freien Fettsäuren wirken auf die Haut entzündungserregend und gewebsirritierend.
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