| 54 Änderungen an Fachinfo Tilur |
-Tilur: 73.9 mg Lactosum, Gelatina, Magnesii stearase, Talcum, Silica colloidalis anhydrica, Titanii dioxidum, Chinolinum flavum, Erythrosinum
-Tilur retard: Titanii dioxidum, Gelatina, 63.0 mg Lactosum, Cellulosi acetas phthalas, Povidonum, Crospovidonum, Triacetinum, Talcum, Magnesii stearase, Silica colloidalis anhydrica, Chinolinum flavum, 0.12 mg Azorubinum (E122)
- +Tilur: 73.9 mg Lactosum, Gelatina, Magnesiistearase, Talcum, Silica colloidalisanhydrica, Titaniidioxidum, Chinolinumflavum, Erythrosinum
- +Tilur retard: Titaniidioxidum, Gelatina, 63.0 mg Lactosum, Cellulosiacetasphthalas, Povidonum, Crospovidonum, Triacetinum, Talcum, Magnesiistearase, Silica colloidalisanhydrica, Chinolinumflavum, 0.12 mg Azorubinum (E122)
-Tilur retard: Kapseln zu 90 mg Acemetacinum (davon liegen 30 mg in nicht retardierter und 60 mg in retardierter Form vor).
- +Tilur retard: Kapseln zu 90 mg Acemetacinum (davon liegen30 mgin nicht retardierter und60 mg in retardierter Form vor).
-Tilur/Tilur retard Kapseln sollten ganz und unzerkaut während einer Mahlzeit eingenommen werden.
- +Tilur/Tilur retardKapseln sollten ganz und unzerkaut während einer Mahlzeit eingenommen werden.
-Tilur retard: 1 mal täglich 1 Kapsel. Je nach Schwere und Art der Erkrankung 2 mal täglich 1 Kapsel.
- +Tilur retard: 1 mal täglich 1 Kapsel.Je nach Schwere und Art der Erkrankung 2 mal täglich 1 Kapsel.
-Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in Placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert. Da für Acemetacin zur Zeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bis zum Vorliegen von entsprechenden Daten sollte Acemetacin bei klinisch gesicherter koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder bei Patienten mit erheblichen Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Auch wegen dieses Risikos sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.
- +Für gewisse selektive COX-2-Hemmer wurde in Placebo-kontrollierten Studien ein erhöhtes Risiko für thrombotische kardio- und zerebrovaskuläre Komplikationen gezeigt. Es ist noch nicht bekannt, ob dieses Risiko direkt mit der COX-1/COX-2-Selektivität der einzelnen NSAR korreliert. Da für Acemetacinzur Zeit keine vergleichbaren klinischen Studiendaten unter maximaler Dosierung und Langzeittherapie vorliegen, kann ein ähnlich erhöhtes Risiko nicht ausgeschlossen werden. Bis zum Vorliegen von entsprechenden Daten sollte Acemetacin bei klinisch gesicherter koronarer Herzkrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen, peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder bei Patienten mit erheblichen Risikofaktoren (z.B. Bluthochdruck, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus, Rauchen) nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Auch wegen dieses Risikos sollte die kleinste wirksame Dosis während der kürzest möglichen Therapiedauer verabreicht werden.
-Bei mit NSAR behandelten Patienten wurden Fälle von Kounis-Syndrom berichtet. Das Kounis-Syndrom umfasst kardiovaskuläre Symptome infolge einer allergischen Reaktion oder Überempfindlichkeitsreaktion mit einer Verengung der Koronararterien und kann potenziell zu einem Myokardinfarkt führen.
- +Bei mit NSAR behandelten Patienten wurden Fälle von Kounis-Syndrom berichtet. Das Kounis-Syndrom umfasst kardiovaskuläre Symptome infolge einer allergischen Reaktionoder Überempfindlichkeitsreaktion mit einer Verengung der Koronararterien und kannpotenziell zu einem Myokardinfarkt führen.
-Da bisweilen schwere gastrointestinale Reaktionen auftreten können, sind bei jedem Patienten angesichts derartiger Symptome die Risiken einer Fortsetzung der Therapie mit Tilur/Tilur retard gegen den möglichen Nutzen abzuwägen.
-Es können einzelne oder mehrfache Ulzerationen einschliesslich Perforationen und Blutungen der Speiseröhre, des Magens, Zwölffingerdarms oder Dick- oder Dünndarms unter der Behandlung mit Tilur/Tilur retard auftreten. Diese Ereignisse können jederzeit während der Behandlung und ohne Warnsymptome auftreten. In einigen Fällen wurden unter Behandlung mit Indometacin Todesfälle gemeldet. Selten wurden Ulzerationen mit Stenosen und Obstruktion in Verbindung gebracht.
- +Da bisweilen schwere gastrointestinale Reaktionen auftreten können, sind bei jedem Patienten angesichts derartiger Symptome die Risiken einer Fortsetzung der Therapie mit Tilur/Tilur retardgegen den möglichen Nutzen abzuwägen.
- +Es können einzelne oder mehrfache Ulzerationen einschliesslich Perforationen und Blutungen der Speiseröhre, des Magens, Zwölffingerdarms oder Dick- oder Dünndarms unter der Behandlung mit Tilur/Tilur retardauftreten. Diese Ereignisse können jederzeit während der Behandlung und ohne Warnsymptome auftreten. In einigen Fällen wurden unter Behandlung mit Indometacin Todesfälle gemeldet. Selten wurden Ulzerationen mit Stenosen und Obstruktion in Verbindung gebracht.
-Es wurden Erhöhungen der Kaliumkonzentration im Serum einschliesslich Hyperkaliämie gemeldet, bei einigen Patienten sogar ohne Beeinträchtigung der Nieren. Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion wurden diese Effekte einem Hyporenin-Hypoaldosteron-Zustand zugeschrieben (siehe "Interaktionen" ). Da Tilur/Tilur retard zum grossen Teil durch die Niere ausgeschieden wird (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ), sollten Patienten mit signifikanter Beeinträchtigung der Nierenfunktion eng überwacht werden. Um einer Akkumulation vorzubeugen, sollte eine niedrigere Dosierung verwendet werden.
-Aus diesen Gründen wird die Behandlung mit Tilur/Tilur retard bei Patienten mit fortgeschrittener Nierenerkrankung nicht empfohlen. Falls eine Behandlung mit Tilur/Tilur retard durchgeführt werden muss, sollte die Nierenfunktion des Patienten engmaschig kontrolliert werden.
- +Es wurden Erhöhungen der Kaliumkonzentration im Serum einschliesslich Hyperkaliämie gemeldet, bei einigen Patienten sogar ohne Beeinträchtigung der Nieren. Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion wurden diese Effekte einem Hyporenin-Hypoaldosteron-Zustand zugeschrieben (siehe "Interaktionen" ). Da Tilur/Tilur retardzum grossen Teil durch die Niere ausgeschieden wird(siehe "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ), sollten Patienten mit signifikanter Beeinträchtigung der Nierenfunktion eng überwacht werden. Um einer Akkumulation vorzubeugen, sollte eine niedrigere Dosierung verwendet werden.
- +Aus diesen Gründen wird die Behandlung mit Tilur/Tilur retard bei Patienten mit fortgeschrittener Nierenerkrankung nicht empfohlen. Falls eine Behandlung mit Tilur/Tilur retarddurchgeführt werden muss, sollte die Nierenfunktion des Patienten engmaschig kontrolliert werden.
-Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen, einige mit letalem Ausgang, einschliesslich exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) sowie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Das Risiko, dass diese Reaktion auftritt, scheint bei Behandlungsbeginn am grössten zu sein, und in den meisten Fällen setzen diese Reaktionen innerhalb eines Monats nach Therapiebeginn ein. Tilur/Tilur retard sollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautveränderungen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion abgesetzt werden
- +Unter NSAR-Therapie wurde sehr selten über schwerwiegende Hautreaktionen, einige mit letalem Ausgang, einschliesslich exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom) sowie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Das Risiko, dass diese Reaktion auftritt, scheint bei Behandlungsbeginn am grössten zu sein, und in den meisten Fällen setzen diese Reaktionen innerhalb eines Monats nach Therapiebeginn ein.Tilur/Tilur retardsollte beim ersten Auftreten von Hautausschlag, Schleimhautveränderungen oder anderen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion abgesetzt werden
-In Einzelfällen wurden Ablagerungen in der Kornea sowie Veränderungen der Retina bzw. Makula unter Langzeittherapie mit Indometacin beobachtet. Beim Auftreten entsprechender Veränderungen wird ein Absetzen der Behandlung mit Tilur/Tilur retard empfohlen.
- +In Einzelfällen wurden Ablagerungen in der Kornea sowie Veränderungen der Retina bzw. Makula unter Langzeittherapie mit Indometacin beobachtet. Beim Auftreten entsprechender Veränderungen wird ein Absetzen der Behandlung mit Tilur/Tilur retardempfohlen.
-Zu Beginn der Behandlung mit Tilur/Tilur retard können Kopfschmerzen, mitunter begleitet von Schwindel oder Benommenheit, auftreten. Obwohl der Schweregrad dieser Reaktionen selten ein Absetzen der Therapie erfordert, sollte die Behandlung mit Tilur/Tilur retard abgebrochen werden, falls die Kopfschmerzen trotz Dosisreduktion andauern. Patienten sind auf diese möglichen Begleiterscheinungen hinzuweisen und dürfen bei deren Auftreten keine Tätigkeiten verrichten, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Kraftfahrzeug lenken, Maschinen bedienen, siehe auch "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" ).
-Vorsicht ist geboten bei Patienten mit psychischen Störungen, Epilepsie oder Parkinsonismus, da vereinzelt eine Verschlechterung dieser Zustände unter einer Behandlung mit Tilur/Tilur retard eintreten kann.
- +Zu Beginn der Behandlung mit Tilur/Tilur retardkönnen Kopfschmerzen, mitunter begleitet von Schwindel oder Benommenheit, auftreten. Obwohl der Schweregrad dieser Reaktionen selten ein Absetzen der Therapie erfordert, sollte die Behandlung mit Tilur/Tilur retardabgebrochen werden, falls die Kopfschmerzen trotz Dosisreduktion andauern. Patienten sind auf diese möglichen Begleiterscheinungen hinzuweisen und dürfen bei deren Auftreten keine Tätigkeiten verrichten, die erhöhte Aufmerksamkeit erfordern (z.B. Kraftfahrzeug lenken, Maschinen bedienen,siehe auch "Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen" ).
- +Vorsicht ist geboten bei Patienten mit psychischen Störungen, Epilepsie oder Parkinsonismus, da vereinzelt eine Verschlechterung dieser Zustände unter einer Behandlung mit Tilur/Tilur retardeintreten kann.
-Wie andere antiphlogistisch, analgetisch und antipyretisch wirkende Pharmaka kann Tilur/Tilur retard die Begleitsymptome von Infektionskrankheiten maskieren. Diese Möglichkeit sollte beachtet werden, um die rechtzeitige adäquate Behandlung einer Infektion zu gewährleisten. Tilur/Tilur retard sollte Patienten mit bestehenden, wenn auch unter Kontrolle gebrachten Infektionen mit Vorsicht verabreicht werden.
- +Wie andere antiphlogistisch, analgetisch und antipyretisch wirkende Pharmaka kann Tilur/Tilur retarddie Begleitsymptome von Infektionskrankheiten maskieren. Diese Möglichkeit sollte beachtet werden, um die rechtzeitige adäquate Behandlung einer Infektion zu gewährleisten. Tilur/Tilur retardsollte Patienten mit bestehenden, wenn auch unter Kontrolle gebrachten Infektionen mit Vorsicht verabreicht werden.
-Wie andere nicht-steroidale Antirheumatika kann Tilur/Tilur retard die Thrombozytenaggregation hemmen. Dieser Effekt ist von kürzerer Dauer als nach Acetylsalicylsäure und ist gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden nach Absetzen von Tilur/Tilur retard reversibel.
-Bei gesunden Probanden wurde eine Verlängerung der Blutungszeit innerhalb des physiologischen Bereichs durch Indometacin beobachtet. Da diese Wirkung bei Patienten mit Blutgerinnungsstörungen verstärkt sein kann, sollte Tilur/Tilur retard bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
- +Wie andere nicht-steroidale Antirheumatika kann Tilur/Tilur retarddie Thrombozytenaggregation hemmen. Dieser Effekt ist von kürzerer Dauer als nach Acetylsalicylsäure und ist gewöhnlich innerhalb von 24 Stunden nach Absetzen von Tilur/Tilur retardreversibel.
- +Bei gesunden Probanden wurde eine Verlängerung der Blutungszeit innerhalb des physiologischen Bereichs durch Indometacin beobachtet. Da diese Wirkung bei Patienten mit Blutgerinnungsstörungen verstärkt sein kann, sollte Tilur/Tilur retardbei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden.
-Tilur/Tilur retard Kapseln enthalten Laktose [Tilur: 73.9 mg Laktose pro Dosis / Tilur retard: 63.0 mg Laktose pro Dosis]. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Patienten mit der seltenen hereditären Galaktose-Intoleranz, völligem Lactasemangel oder Glukose-Galaktose Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Tilur/Tilur retardKapseln enthaltenLaktose [Tilur: 73.9 mg Laktose pro Dosis / Tilur retard: 63.0 mg Laktose pro Dosis]. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Patienten mit der seltenen hereditären Galaktose-Intoleranz, völligem Lactasemangel oder Glukose-Galaktose Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Folgende Interaktionen sind für Acemetacin bekannt: Probenecid und Diflunisal können die Acemetacin-Elimination verlangsamen, Salizylate und Acetylsalicylsäure können die Blutspiegel erniedrigen. Tilur/Tilur retard kann die Elimination von Penizillinen verzögern. Furosemid beschleunigt die Ausscheidung von Acemetacin.
- +Folgende Interaktionen sind für Acemetacin bekannt: Probenecid und Diflunisal können die Acemetacin-Elimination verlangsamen, Salizylate und Acetylsalicylsäure können die Blutspiegel erniedrigen. Tilur/Tilur retardkann die Elimination von Penizillinen verzögern. Furosemid beschleunigt die Ausscheidung von Acemetacin.
-Die Einnahme von NSARs in der 20. SSW oder später kann zu fetalen Nierenfunktionsstörungen führen, die Oligohydramnion und in bestimmten Fällen neonatale Niereninsuffizienz verursachen können. Diese unerwünschten Wirkungen treten im Durchschnitt nach Tagen bis Wochen der Behandlung auf, obwohl in seltenen Fällen bereits 48 Stunden nach Beginn der NSAR-Behandlung über Oligohydramnion berichtet wurde. Oligohydramnion ist oft, aber nicht immer, mit Absetzen der Behandlung reversibel. Zu den Komplikationen eines verlängerten Oligohydramnion können z. B. Kontrakturen der Gliedmassen und eine verzögerte Lungenreifung gehören. Nach der Markteinführung waren in einigen Fällen von eingeschränkter neonataler Nierenfunktion invasive Verfahren wie Austauschtransfusion oder Dialyse erforderlich.
-Darüber hinaus wurde über eine Verengung des Ductus arteriosus nach der Behandlung im zweiten Trimester berichtet, welche sich in den meisten Fällen nach Absetzen der Behandlung wieder auflöste. Erwägen Sie eine Ultraschallüberwachung des Fruchtwassers und des Fötusherzens, wenn die Behandlung mit Acemetacin länger als 48 Stunden dauert. Setzen Sie Acemetacin ab, wenn ein Oligohydramnion oder eine Verengung des Ductus arteriosus auftritt und führen Sie eine Nachuntersuchung gemäss der klinischen Praxis durch.
- +Die Einnahme von NSARs in der 20. SSW oder später kann zu fetalen Nierenfunktionsstörungen führen, die Oligohydramnion und in bestimmten Fällen neonatale Niereninsuffizienz verursachen können. Diese unerwünschten Wirkungen treten im Durchschnitt nach Tagen bis Wochen der Behandlung auf, obwohl in seltenen Fällen bereits 48 Stunden nach Beginn der NSAR-Behandlung über Oligohydramnion berichtet wurde. Oligohydramnion ist oft, aber nicht immer, mitAbsetzenderBehandlung reversibel. Zu den Komplikationen einesverlängerten Oligohydramnionkönnenz. B. Kontrakturen der Gliedmassen und eineverzögerte Lungenreifung gehören.Nachder Markteinführung waren in einigen Fällenvon eingeschränkterneonatalerNierenfunktion invasiveVerfahrenwieAustauschtransfusionoder Dialyseerforderlich.
- +Darüber hinaus wurde über eine Verengung des Ductus arteriosus nach der Behandlungim zweiten Trimester berichtet, welche sich in den meisten Fällen nach Absetzen derBehandlung wieder auflöste.Erwägen Sie eine Ultraschallüberwachung des Fruchtwassers und des Fötusherzens, wenn dieBehandlung mit Acemetacin länger als 48 Stunden dauert. Setzen SieAcemetacin ab, wenn ein Oligohydramnion oder eine Verengung des Ductus arteriosus auftritt und führen Sie eineNachuntersuchunggemässder klinischen Praxisdurch.
-NSAR treten in die Muttermilch über. Vorsichtshalber soll Acemetacin deshalb von stillenden Frauen nicht eingenommen werden. Ist die Behandlung unerlässlich, ist der Säugling auf Flaschennahrung umzustellen.
- +NSAR treten in die Muttermilch über. Vorsichtshalber soll Acemetacindeshalb von stillenden Frauen nicht eingenommen werden. Ist die Behandlung unerlässlich, ist der Säugling auf Flaschennahrungumzustellen.
-Aufgrund möglicher Nebenwirkungen (z.B. Schwindel, Somnolenz oder anderer zentralnervöser Störungen, Tinnitus) sollten Patienten unter der Behandlung mit Tilur/Tilur retard das Lenken eines Fahrzeuges, das Bedienen von Maschinen oder andere gefährliche Handlungen, die Wachsamkeit erfordern, unterlassen.
- +Aufgrund möglicher Nebenwirkungen (z.B. Schwindel, Somnolenz oder anderer zentralnervöser Störungen, Tinnitus) sollten Patienten unter der Behandlung mit Tilur/Tilur retarddas Lenken eines Fahrzeuges, das Bedienen von Maschinen oder andere gefährliche Handlungen, die Wachsamkeit erfordern, unterlassen.
-Selten: Agranulozytosen, Knochenmarkdepression (es konnte jedoch kein sicherer Kausalzusammenhang mit der Einnahme von Indometacin nachgewiesen werden), Anämie kann sich bei manchen Patienten als Folge einer offensichtlichen oder okkulten gastrointestinalen Blutung manifestieren.
-Regelmässige Blutbildkontrollen werden daher empfohlen.
- +Selten: Agranulozytosen, Knochenmarkdepression (es konnte jedoch kein sicherer Kausalzusammenhang mit der Einnahme von Indometacin nachgewiesen werden), Anämie kann sich bei manchen Patienten als Folge einer offensichtlichen oder okkulten gastrointestinalen Blutungmanifestieren.
- +RegelmässigeBlutbildkontrollen werden daher empfohlen.
-Selten: ulzerative Stomatitis.
- +Selten:ulzerative Stomatitis.
-Selten: Hyperkaliämie.
- +Selten:Hyperkaliämie.
-Selten: Schwitzen.
- +Selten:Schwitzen.
-Selten: Proteinurie, nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis und Niereninsuffizienz inklusive Nierenversagen, Erhöhung des Serumharnstoffes, Hämaturie.
- +Selten:Proteinurie, nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis und Niereninsuffizienz inklusive Nierenversagen, Erhöhung des Serumharnstoffes, Hämaturie.
-Selten: Wallungen.
- +Selten:Wallungen.
-Acemetacin ist als Prodrug zu betrachten. Die wesentlichen pharmakodynamischen unerwünschten Wirkungen basieren auf Indometacin. Es hemmt die Thromboxansynthese in Blutplättchen, ohne jedoch die Blutungszeit zu verlängern. Bei Co-Medikation mit Antikoagulantien (Phenprocoumon, Warfarin) zeigten sich keine Veränderungen der Thromboplastin- und Prothrombinzeit. Interaktionen mit oralen Antidiabetika (Glibenclamid), H2-Blockern (Ranitidin), Betablockern (Propranolol) und Digoxin können auf Grund klinischer Studien ausgeschlossen werden. Gezielte klinische Studien zeigen, dass bei alten Patienten keine Häufung von Nebenwirkungen eintritt. Die Wirkung von Acemetacin bleibt auch bei Langzeitapplikation zuverlässig erhalten. Die nach endoprothetischem Hüftgelenkersatz gefürchtete heterotope Ossifikation wird durch Acemetacin gehemmt, so dass die sonst übliche Radiobestrahlung unterbleiben kann.
- +Acemetacin ist als Prodrug zu betrachten. Die wesentlichen pharmakodynamischen unerwünschten Wirkungen basieren auf Indometacin. Es hemmt die Thromboxansynthese in Blutplättchen, ohne jedoch die Blutungszeit zu verlängern.Bei Co-Medikation mit Antikoagulantien (Phenprocoumon, Warfarin) zeigten sich keine Veränderungen der Thromboplastin- und Prothrombinzeit. Interaktionen mit oralen Antidiabetika (Glibenclamid), H2-Blockern (Ranitidin), Betablockern (Propranolol) und Digoxin können auf Grund klinischer Studien ausgeschlossen werden. Gezielte klinische Studien zeigen, dass bei alten Patienten keine Häufung von Nebenwirkungen eintritt. Die Wirkung von Acemetacin bleibt auch bei Langzeitapplikation zuverlässig erhalten. Die nach endoprothetischem Hüftgelenkersatz gefürchtete heterotope Ossifikation wird durch Acemetacin gehemmt, so dass die sonst übliche Radiobestrahlung unterbleiben kann.
-Bei Mehrfachapplikation (2 Retardkapseln pro Tag über 8 Tage) liegen die Maximalspiegel mit 1.24 µmol/l etwas höher als nach Einzelgabe (1.11 µmol/l), was dem Steady State-Verhalten entspricht. Die Minimalwerte im Steady State liegen bei 0.24 µmol/l – 0.53 µmol/l. Die Bioverfügbarkeit (AUC zwischen den Applikationen) unterscheidet sich nicht signifikant von der nicht retardierten Form, und es tritt keine Kumulation und kein kinetisch bedingtes Gefährdungspotential auf. Die biologische Halbwertszeit beträgt 4.03 h wie bei der nicht retardierten Form.
- +Bei Mehrfachapplikation (2 Retardkapseln pro Tag über 8 Tage) liegen die Maximalspiegel mit 1.24 µmol/l etwas höher als nach Einzelgabe (1.11 µmol/l), was dem Steady State-Verhalten entspricht. Die Minimalwerte im Steady State liegen bei 0.24 µmol/l –0.53 µmol/l. Die Bioverfügbarkeit (AUC zwischen den Applikationen) unterscheidet sich nicht signifikant von der nicht retardierten Form, und es tritt keine Kumulation und kein kinetisch bedingtes Gefährdungspotential auf. Die biologische Halbwertszeit beträgt 4.03 h wie bei der nicht retardierten Form.
-Die Desmethylmetaboliten haben eine Halbwertszeit von ca. 17.3 h. Die relative Häufigkeit (Hauptmetabolit bis Spurenmetabolit) ist Indometacin (ca. 50%) > Desmethylindometacin > Acemetacin. Diese Verbindungen sind in freier und Glukuronid-konjugierter Form im Urin enthalten. Die renale Clearance liegt bei ca. 36 ml/min, das Verteilungsvolumen beträgt ca. 60 l – 70 l.
- +Die Desmethylmetaboliten haben eine Halbwertszeit von ca. 17.3 h. Die relative Häufigkeit (Hauptmetabolit bis Spurenmetabolit) ist Indometacin (ca. 50%) > Desmethylindometacin > Acemetacin. Diese Verbindungen sind in freier und Glukuronid-konjugierter Form im Urin enthalten. Die renale Clearance liegt bei ca. 36 ml/min, das Verteilungsvolumen beträgt ca. 60 l –70 l.
|
|