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Home - Fachinformation zu Nimotop 30 mg - Änderungen - 27.01.2026
34 Änderungen an Fachinfo Nimotop 30 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten zu 30 mg Nimodipin.
  • -Die gleichzeitige Gabe von Nimodipin und Rifampicin ist kontraindiziert, da dadurch die Wirksamkeit der Nimodipin Filmtabletten signifikant vermindert werden kann (siehe «Interaktionen»).
  • -Die gleichzeitige Gabe von oralem Nimodipin und den Antiepileptika Phenobarbital, Phenytoin oder Carbamazepin ist kontraindiziert, da dadurch die Wirksamkeit der Nimodipin Filmtabletten signifikant vermindert werden kann (siehe «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Gabe von Nimodipin und Rifampicin ist kontraindiziert, da dadurch die Wirksamkeit der Nimodipin Filmtabletten signifikant vermindert werden kann (siehe "Interaktionen" ).
  • +Die gleichzeitige Gabe von oralem Nimodipin und den Antiepileptika Phenobarbital, Phenytoin oder Carbamazepin ist kontraindiziert, da dadurch die Wirksamkeit der Nimodipin Filmtabletten signifikant vermindert werden kann (siehe "Interaktionen" ).
  • -Nimodipin wird über das Cytochrom P450 3A4 Enzymsystem metabolisiert. Arzneimittel, welche entweder als Inhibitoren oder Induktoren dieses Enzymsystems bekannt sind, können daher den Firstpass-Effekt oder die Clearance von Nimodipin beeinflussen (siehe «Interaktionen»).
  • +Nimodipin wird über das Cytochrom P450 3A4 Enzymsystem metabolisiert. Arzneimittel, welche entweder als Inhibitoren oder Induktoren dieses Enzymsystems bekannt sind, können daher den Firstpass-Effekt oder die Clearance von Nimodipin beeinflussen (siehe "Interaktionen" ).
  • -·Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin),
  • -·Anti-HIV Protease-Inhibitoren (z.B. Ritonavir),
  • -·Azol-Antimykotika (z.B. Ketoconazol),
  • -·die Antidepressiva Nefazodon und Fluoxetin,
  • -·Quinupristin/Dalfopristin,
  • -·Cimetidin,
  • -·Valproinsäure.
  • +-Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin),
  • +-Anti-HIV Protease-Inhibitoren (z.B. Ritonavir),
  • +-Azol-Antimykotika (z.B. Ketoconazol),
  • +die Antidepressiva Nefazodon und Fluoxetin,
  • +-Quinupristin/Dalfopristin,
  • +-Cimetidin,
  • +-Valproinsäure.
  • -Aufgrund der Erfahrung mit anderen Calcium-Antagonisten ist als Folge der Enzyminduktion durch Rifampicin mit einer Beschleunigung des Nimodipin-Metabolismus zu rechnen. Deshalb kann die Wirksamkeit von Nimodipin bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin signifikant erniedrigt werden. Daher ist die Kombination von Rifampicin und Nimodipin kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Aufgrund der Erfahrung mit anderen Calcium-Antagonisten ist als Folge der Enzyminduktion durch Rifampicin mit einer Beschleunigung des Nimodipin-Metabolismus zu rechnen. Deshalb kann die Wirksamkeit von Nimodipin bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin signifikant erniedrigt werden. Daher ist die Kombination von Rifampicin und Nimodipin kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Die vorhergehende chronische Verabreichung der Antiepileptika Phenobarbital, Phenytoin oder Carbamazepin führt zu einer deutlichen Verringerung der Bioverfügbarkeit von oral verabreichtem Nimodipin. Deshalb wird die gleichzeitige Verabreichung von Nimodipin mit diesen Antiepileptika nicht empfohlen (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Die vorhergehende chronische Verabreichung der Antiepileptika Phenobarbital, Phenytoin oder Carbamazepin führt zu einer deutlichen Verringerung der Bioverfügbarkeit von oral verabreichtem Nimodipin. Deshalb wird die gleichzeitige Verabreichung von Nimodipin mit diesen Antiepileptika nicht empfohlen (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung mit folgenden Cytochrom P450 3A4 Inhibitoren sollte der Blutdruck kontrolliert werden und, falls notwendig, eine Anpassung der Nimodipin-Dosis erwogen werden (siehe «Dosierung/Anwendung»):
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung mit folgenden Cytochrom P450 3A4 Inhibitoren sollte der Blutdruck kontrolliert werden und, falls notwendig, eine Anpassung der Nimodipin-Dosis erwogen werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ):
  • -Eine Interaktionsstudie mit Nimodipin und Makrolid-Antibiotika wurde nicht durchgeführt. Von bestimmten Makrolid-Antibiotika weiss man, dass sie als Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4 Systems wirken. Daher kann zum heutigen Zeitpunkt die Möglichkeit dieser Interaktion nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sollten Makrolid-Antibiotika nicht in Kombination mit Nimodipin eingesetzt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Eine Interaktionsstudie mit Nimodipin und Makrolid-Antibiotika wurde nicht durchgeführt. Von bestimmten Makrolid-Antibiotika weiss man, dass sie als Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4 Systems wirken. Daher kann zum heutigen Zeitpunkt die Möglichkeit dieser Interaktion nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sollten Makrolid-Antibiotika nicht in Kombination mit Nimodipin eingesetzt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden keine Studien durchgeführt, welche die potentiellen Interaktionen zwischen Nimodipin und Anti-HIV Protease-Inhibitoren untersuchen. Berichten zufolge gibt es in dieser Arzneimittel-Klasse potente Cytochrom P450 3A4-Inhibitoren. Daher kann die Möglichkeit einer deutlichen und klinisch relevanten Erhöhung der Nimodipin Plasmakonzentration bei gleichzeitiger Verabreichung mit diesen Protease-Inhibitoren nicht ausgeschlossen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es wurden keine Studien durchgeführt, welche die potentiellen Interaktionen zwischen Nimodipin und Anti-HIV Protease-Inhibitoren untersuchen. Berichten zufolge gibt es in dieser Arzneimittel-Klasse potente Cytochrom P450 3A4-Inhibitoren. Daher kann die Möglichkeit einer deutlichen und klinisch relevanten Erhöhung der Nimodipin Plasmakonzentration bei gleichzeitiger Verabreichung mit diesen Protease-Inhibitoren nicht ausgeschlossen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine Interaktionsstudie zur Untersuchung der Möglichkeit einer Arzneimittel-Interaktion zwischen Nimodipin und Ketoconazol wurde nicht durchgeführt. Azol-Antimykotika sind bekannte Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4 Enzymsystems. Zudem existieren verschiedene Berichte über Interaktionen mit anderen Dihydropyridin Calcium-Antagonisten. Daher kann bei gleichzeitiger oraler Verabreichung mit Nimodipin eine wesentliche Erhöhung der systemischen Nimodipin Bioverfügbarkeit aufgrund eines erniedrigten Firstpass Metabolismus nicht ausgeschlossen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Eine Interaktionsstudie zur Untersuchung der Möglichkeit einer Arzneimittel-Interaktion zwischen Nimodipin und Ketoconazol wurde nicht durchgeführt. Azol-Antimykotika sind bekannte Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4 Enzymsystems. Zudem existieren verschiedene Berichte über Interaktionen mit anderen Dihydropyridin Calcium-Antagonisten. Daher kann bei gleichzeitiger oraler Verabreichung mit Nimodipin eine wesentliche Erhöhung der systemischen Nimodipin Bioverfügbarkeit aufgrund eines erniedrigten Firstpass Metabolismus nicht ausgeschlossen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurden keine Studien durchgeführt zur Untersuchung einer möglichen Interaktion zwischen Nimodipin und Nefazodon. Berichten zufolge ist dieses Antidepressivum ein potenter Inhibitor des Cytochrom P450 3A4. Daher kann ein möglicher Anstieg der Nimodipin-Plasmakonzentration bei gleichzeitiger Verabreichung mit Nefazodon nicht ausgeschlossen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es wurden keine Studien durchgeführt zur Untersuchung einer möglichen Interaktion zwischen Nimodipin und Nefazodon. Berichten zufolge ist dieses Antidepressivum ein potenter Inhibitor des Cytochrom P450 3A4. Daher kann ein möglicher Anstieg der Nimodipin-Plasmakonzentration bei gleichzeitiger Verabreichung mit Nefazodon nicht ausgeschlossen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Basierend auf der Erfahrung mit dem Calcium-Antagonisten Nifedipin kann die gleichzeitige Verabreichung mit Quinupristin/Dalfopristin zu erhöhten Nimodipin-Plasmakonzentrationen führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Basierend auf der Erfahrung mit dem Calcium-Antagonisten Nifedipin kann die gleichzeitige Verabreichung mit Quinupristin/Dalfopristin zu erhöhten Nimodipin-Plasmakonzentrationen führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die gleichzeitige Verabreichung des H2-Antagonisten Cimetidin kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Nimodipin führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die gleichzeitige Verabreichung des H2-Antagonisten Cimetidin kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Nimodipin führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die gleichzeitige Verabreichung des Antikonvulsivums Valproinsäure kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Nimodipin führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die gleichzeitige Verabreichung des Antikonvulsivums Valproinsäure kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Nimodipin führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Diuretika,
  • -·Beta-Blocker,
  • -·ACE-Hemmer,
  • -·Alpha1-Antagonisten,
  • -·andere Calcium-Antagonisten,
  • -·Alpha-adrenerge Inhibitoren,
  • -·PDE5-Inhibitoren,
  • -·Alpha-Methyldopa.
  • +-Diuretika,
  • +-Beta-Blocker,
  • +-ACE-Hemmer,
  • +-Alpha1-Antagonisten,
  • +andere Calcium-Antagonisten,
  • +-Alpha-adrenerge Inhibitoren,
  • +-PDE5-Inhibitoren,
  • +-Alpha-Methyldopa.
  • -Daher muss während der Therapie mit Nimodipin auf die Einnahme von Grapefruit/Grapefruitsaft verzichtet werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Daher muss während der Therapie mit Nimodipin auf die Einnahme von Grapefruit/Grapefruitsaft verzichtet werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -«gelegentlich» (≥1/1‘000, <1/100)
  • -«selten» (≥1/10‘000, <1/1‘000)
  • -«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • +"gelegentlich" (≥1/1‘000, <1/100)
  • +"selten" (≥1/10‘000, <1/1‘000)
  • +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
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