| 28 Änderungen an Fachinfo Rapidocaine ad us. cardiologicum 2 % |
-Rapidocain 2 %, Injektionslösung: Natrii chloridum, Natrii hydroxidum ad pH, Aqua ad iniectabilia.
-Rapidocain 2 % enthält 2 mg Natrium pro ml.
-Rapidocain 10 %, Adjuvans für Infusionslösung: Natrii hydrogenocarbonas, Natrii hydroxidum ad pH, Aqua ad iniectabilia.
-Rapidocain 10 % enthält 0,7 mg Natrium pro ml.
- +Rapidocain 2 %, Injektionslösung: Natrii chloridum, Natrii hydroxidum ad pH, Aqua ad iniectabilia.
- +Rapidocain 2 % enthält 2 mg Natrium pro ml.
- +Rapidocain 10 %, Adjuvans für Infusionslösung: Natrii hydrogenocarbonas, Natrii hydroxidum ad pH, Aqua ad iniectabilia.
- +Rapidocain 10 % enthält 0,7 mg Natrium pro ml.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung, Ampullen zu 5 ml
- +2 %: 20 mg/ml Lidocaini HCl anhydricum.
- +10 %: 100 mg/ml Lidocaini HCl anhydricum.
-Eine 5-ml-Ampulle Rapidocain 2 % (= 100 mg Lidocain HCl) als langsame i.v.-Injektion (2-4 Minuten), 20 Minuten später Gabe einer weiteren 5-ml-Ampulle Rapidocain 2 % als langsame i.v.-Injektion.
-Weitere Behandlung in Form einer Dauerinfusion: Eine 5-ml-Ampulle Rapidocain 10 % (= 500 mg Lidocain HCI) in 500 ml Infusionslösung (Glucose, Dextran). Infusionsgeschwindigkeit: 20-40-80 Tropfen/Minute = 1-2-4 mg/Minute oder 25-30 µg/kg/Minute, um eine therapeutische Plasmakonzentration von 1-5 µg/ml bzw. 6-21 µmol/l zu erreichen.
-Zur Erzielung einer antiarrhythmischen Wirkung sind häufig höhere Dosen erforderlich. In solchen Fällen wird entweder eine zusätzliche 5-ml-Ampulle Rapidocain 2 % appliziert oder die Infusionsgeschwindigkeit erhöht. Zur Vermeidung von Rezidiven muss die Behandlung über 24-48 Stunden fortgeführt werden. Ist eine Dauerinfusion nicht möglich, lässt sich eine therapeutische Plasmakonzentration über 2-4 Stunden durch intramuskuläre Gabe von 300 mg im Anschluss an die 2 Initialdosen von Rapidocain 2 % erzielen.
- +Eine 5-ml-Ampulle Rapidocain 2 % (= 100 mg Lidocain HCl) als langsame i.v.-Injektion (2-4 Minuten), 20 Minuten später Gabe einer weiteren 5-ml-Ampulle Rapidocain 2 % als langsame i.v.-Injektion.
- +Weitere Behandlung in Form einer Dauerinfusion: Eine 5-ml-Ampulle Rapidocain 10 % (= 500 mg Lidocain HCI) in 500 ml Infusionslösung (Glucose, Dextran). Infusionsgeschwindigkeit: 20-40-80 Tropfen/Minute = 1-2-4 mg/Minute oder 25-30 µg/kg/Minute, um eine therapeutische Plasmakonzentration von 1-5 µg/ml bzw. 6-21 µmol/l zu erreichen.
- +Zur Erzielung einer antiarrhythmischen Wirkung sind häufig höhere Dosen erforderlich. In solchen Fällen wird entweder eine zusätzliche 5-ml-Ampulle Rapidocain 2 % appliziert oder die Infusionsgeschwindigkeit erhöht. Zur Vermeidung von Rezidiven muss die Behandlung über 24-48 Stunden fortgeführt werden. Ist eine Dauerinfusion nicht möglich, lässt sich eine therapeutische Plasmakonzentration über 2-4 Stunden durch intramuskuläre Gabe von 300 mg im Anschluss an die 2 Initialdosen von Rapidocain 2 % erzielen.
-Eine Dosisminderung (bis zu 50 %) ist im Fall einer Herzinsuffizienz unverzichtbar und wird bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz oder generell bei älteren Patienten dringend empfohlen.
- +Eine Dosisminderung (bis zu 50 %) ist im Fall einer Herzinsuffizienz unverzichtbar und wird bei Vorliegen einer Niereninsuffizienz oder generell bei älteren Patienten dringend empfohlen.
-Rapidocain 2 % und Rapidocain 10 % enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5-ml-Ampulle, d. h. sie sind nahezu „natriumfrei“.
-Rapidocain 10 % darf nicht direkt injiziert werden. Rapidocain 10 % muss vor der Anwendung verdünnt werden.
- +Rapidocain 2 % und Rapidocain 10 % enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5-ml-Ampulle, d. h. sie sind nahezu „natriumfrei“.
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- +Rapidocain 10 % darf nicht direkt injiziert werden. Rapidocain 10 % muss vor der Anwendung verdünnt werden.
-Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen das zentrale oder periphere Nervensystem. Diese Nebenwirkungen treten bei 5-10 % der Patienten auf und sind in der Regel dosisabhängig.
-Häufigkeiten: sehr häufig (> 1/10); häufig (> 1/100, < 1/10); gelegentlich (> 1/1‘000, < 1/100); selten (> 1/10‘000, < 1/1‘000); sehr selten (< 1/10‘000).
- +Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen das zentrale oder periphere Nervensystem. Diese Nebenwirkungen treten bei 5-10 % der Patienten auf und sind in der Regel dosisabhängig.
- +Häufigkeiten: sehr häufig (> 1/10); häufig (> 1/100, < 1/10); gelegentlich (> 1/1‘000, < 1/100); selten (> 1/10‘000, < 1/1‘000); sehr selten (< 1/10‘000).
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-Ein Blutdruckabfall lässt sich durch Verabreichung eines Sympathomimetikums (z. B. Adrenalin) korrigieren.
-Adrenerg wirkende Arzneimittel besitzen generell eine günstige Wirkung, und zwar sowohl Alpha-Agonisten (z. B. Norfenefrin) als auch Beta-Agonisten (z. B. Isoprenalin).
-Bradykardien lassen sich mit Hilfe von Parasympatholytika (z. B. Atropin) beheben.
-Bei Auftreten von Krämpfen ist eine Gabe von niedrig dosierten Barbituraten mit kurzer Wirkdauer (z. B. Methohexital 50-120 mg i.v.) oder Diazepam (10-15 mg i.v.) gerechtfertigt.
- +Ein Blutdruckabfall lässt sich durch Verabreichung eines Sympathomimetikums (z. B. Adrenalin) korrigieren.
- +Adrenerg wirkende Arzneimittel besitzen generell eine günstige Wirkung, und zwar sowohl Alpha-Agonisten (z. B. Norfenefrin) als auch Beta-Agonisten (z. B. Isoprenalin).
- +Bradykardien lassen sich mit Hilfe von Parasympatholytika (z. B. Atropin) beheben.
- +Bei Auftreten von Krämpfen ist eine Gabe von niedrig dosierten Barbituraten mit kurzer Wirkdauer (z. B. Methohexital 50-120 mg i.v.) oder Diazepam (10-15 mg i.v.) gerechtfertigt.
-Rapidocain verlangsamt die spontane diastolische Depolarisation (Phase 4) bzw. die Depolarisationsfrequenz und verschiebt den Beginn der relativen Refraktärzeit in negativere Bereiche. Die effektive Refraktärzeit bleibt daher annähernd gleich, wird im Verhältnis zur verkürzten Dauer des Aktionspotentials der Purkinjefasern und spezifischen Muskelfasern jedoch länger. Die Depolarisationsgeschwindigkeit (Phase 0) nimmt zu und die Erregungsleitung wird verbessert.
- +Rapidocain verlangsamt die spontane diastolische Depolarisation (Phase 4) bzw. die Depolarisationsfrequenz und verschiebt den Beginn der relativen Refraktärzeit in negativere Bereiche. Die effektive Refraktärzeit bleibt daher annähernd gleich, wird im Verhältnis zur verkürzten Dauer des Aktionspotentials der Purkinjefasern und spezifischen Muskelfasern jedoch länger. Die Depolarisationsgeschwindigkeit (Phase 0) nimmt zu und die Erregungsleitung wird verbessert.
-Nach einem initialen Anstieg ist eine rasche Verminderung der Plasmaspiegel zu beobachten. Die Wirkung tritt innerhalb von 1-2 Minuten ein, die Dauer der Wirkung beläuft sich auf etwa 20 Minuten. Danach fällt die Plasmakonzentration auf Werte unterhalb der therapeutischen Spiegel ab: 1-5 µg/ml bzw. 6-21 µmol/l. Höhere Plasmakonzentrationen (d. h. Konzentration ab ungefähr 8-9 µg/ml bzw. 45 µmol/l) können unerwünschte Wirkungen herbeiführen. Noch höhere Plasmakonzentrationen sind zu vermeiden.
-Eine Anfangsdosis von 1,5 mg/kg, gefolgt von einer erneuten Injektion nach 20 Minuten, dürfte eine Plasmakonzentration von 6 µmol/l herbeiführen. Nach intravenöser Injektion verteilt sich Lidocain tief im Gewebe. Das Distributionsvolumen (Vd) liegt bei 1,6 l/kg, und die Proteinbindung beläuft sich auf 60 %.
- +Nach einem initialen Anstieg ist eine rasche Verminderung der Plasmaspiegel zu beobachten. Die Wirkung tritt innerhalb von 1-2 Minuten ein, die Dauer der Wirkung beläuft sich auf etwa 20 Minuten. Danach fällt die Plasmakonzentration auf Werte unterhalb der therapeutischen Spiegel ab: 1-5 µg/ml bzw. 6-21 µmol/l. Höhere Plasmakonzentrationen (d. h. Konzentration ab ungefähr 8-9 µg/ml bzw. 45 µmol/l) können unerwünschte Wirkungen herbeiführen. Noch höhere Plasmakonzentrationen sind zu vermeiden.
- +Eine Anfangsdosis von 1,5 mg/kg, gefolgt von einer erneuten Injektion nach 20 Minuten, dürfte eine Plasmakonzentration von 6 µmol/l herbeiführen. Nach intravenöser Injektion verteilt sich Lidocain tief im Gewebe. Das Distributionsvolumen (Vd) liegt bei 1,6 l/kg, und die Proteinbindung beläuft sich auf 60 %.
-Die Halbwertszeit von Lidocain beträgt 90 Minuten, diejenige von GX 10 Stunden. 75 % der Xylidide (GX und MEGX) werden zusammen mit dem Metaboliten 4-Hydroxy-2,6-Dimethylanilin urinär ausgeschieden.
- +Die Halbwertszeit von Lidocain beträgt 90 Minuten, diejenige von GX 10 Stunden. 75 % der Xylidide (GX und MEGX) werden zusammen mit dem Metaboliten 4-Hydroxy-2,6-Dimethylanilin urinär ausgeschieden.
-Da Lidocain zu 95 % in der Leber metabolisiert wird, darf es im Fall einer beeinträchtigten Leberfunktion nicht angewendet werden.
- +Da Lidocain zu 95 % in der Leber metabolisiert wird, darf es im Fall einer beeinträchtigten Leberfunktion nicht angewendet werden.
-Im Fall einer Herzinsuffizienz ist das Distributionsvolumen vermindert, und die Halbwertszeit verlängert sich auf bis zu 10-12 Stunden. Eine Dosisminderung um bis zu 50 % ist unverzichtbar.
- +Im Fall einer Herzinsuffizienz ist das Distributionsvolumen vermindert, und die Halbwertszeit verlängert sich auf bis zu 10-12 Stunden. Eine Dosisminderung um bis zu 50 % ist unverzichtbar.
-Das Arzneimittel ist in der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt aufzubewahren.
- +Das Arzneimittel ist in der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Licht geschützt aufzubewahren.
-Rapidocain 10 % darf nicht direkt injiziert werden. Rapidocain 10 % muss vor der Anwendung verdünnt werden.
- +Rapidocain 10 % darf nicht direkt injiziert werden. Rapidocain 10 % muss vor der Anwendung verdünnt werden.
-Rapidocain ad usum cardiologicum Injektionslösung 20 mg/ml Ampullen 10 × 5 ml. (B)
-Rapidocain ad usum cardiologicum Injektionslösung 100 mg/ml Ampullen 10 × 5 ml. (B)
- +Rapidocain ad usum cardiologicum Injektionslösung 20 mg/ml Ampullen 10 × 5 ml. (B)
- +Rapidocain ad usum cardiologicum Injektionslösung 100 mg/ml Ampullen 10 × 5 ml. (B)
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