ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Fraxiparine 0,3 mL - Änderungen - 27.01.2026
58 Änderungen an Fachinfo Fraxiparine 0,3 mL
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Fraxiparine
  • +Fertigspritzen 0,2 ml à ca. 17 mg Nadroparin corresp. 1900 I.E. anti-Xa.
  • +Fertigspritzen 0,3 ml à ca. 25 mg Nadroparin corresp. 2850 I.E. anti-Xa.
  • +Fertigspritzen 0,4 ml à ca. 33 mg Nadroparin corresp. 3800 I.E. anti-Xa.
  • +Graduierte Fertigspritzen 0,6 ml à ca. 50 mg Nadroparin corresp. 5700 I.E. anti-Xa.
  • +Graduierte Fertigspritzen 0,8 ml à ca. 67 mg Nadroparin corresp. 7600 I.E. anti-Xa.
  • +Graduierte Fertigspritzen 1 ml à ca. 83 mg Nadroparin corresp. 9500 I.E. anti-Xa.
  • -·Prophylaxe der thrombo-embolischen Erkrankung venösen Ursprungs in der abdominalen und orthopädischen Chirurgie.
  • -·Behandlung der instabilen Angina pectoris und des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarktes in Kombination mit Acetylsalicylsäure.
  • -·Prophylaxe der Gerinnung im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse.
  • -·Behandlung der tiefen Venenthrombosen.
  • +-Prophylaxe der thrombo-embolischen Erkrankung venösen Ursprungs in der abdominalen und orthopädischen Chirurgie.
  • +-Behandlung der instabilen Angina pectoris und des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarktes in Kombination mit Acetylsalicylsäure.
  • +-Prophylaxe der Gerinnung im extrakorporalen Kreislauf während der Hämodialyse.
  • +-Behandlung der tiefen Venenthrombosen.
  • - Fraxiparine-Mengen pro Injektion und pro Tag
  • -Körpergewicht (kg) vor der Operation bis inklusive 3. Tag nach der Operation ab 4. Tag nach der Operation
  • -≤50 51–70 71–95 1900 I.E. anti-Xa (0,2 ml) 2850 I.E. anti-Xa (0,3 ml) 3800 I.E. anti-Xa (0,4 ml) 2850 I.E. anti-Xa (0,3 ml) 3800 I.E. anti-Xa (0,4 ml) 5700 I.E. anti-Xa (0,6 ml)
  • + Fraxiparine-Mengen pro Injektion und
  • + pro Tag
  • +Körpergewicht (kg) vor der Operation bis inklusive 3. ab 4. Tag nach der Operation
  • + Tag nach der Operation
  • +≤5051–7071–95 1900 I.E. anti-Xa (0,2 ml)2850 I.E. 2850 I.E. anti-Xa (0,3 ml)3800 I.E.
  • + anti-Xa (0,3 ml)3800 I.E. anti-Xa anti-Xa (0,4 ml)5700 I.E. anti-Xa
  • + (0,4 ml) (0,6 ml)
  • + 
  • +
  • -Körpergewicht (kg) Fraxiparine Menge pro Injektion
  • -Initialer i.v. Bolus 2 Injektionen s.c./Tag (alle 12 Stunden)
  • -<50 0,4 ml 3800 I.E. anti-Xa (0,4 ml)
  • -50–59 0,5 ml 4750 I.E. anti-Xa (0,5 ml)
  • -60–69 0,6 ml 5700 I.E. anti-Xa (0,6 ml)
  • -70–79 0,7 ml 6650 I.E. anti-Xa (0,7 ml)
  • -80–89 0,8 ml 7600 I.E. anti-Xa (0,8 ml)
  • -90–99 0,9 ml 8550 I.E. anti-Xa (0,9 ml)
  • -≥100 1,0 ml 9500 I.E. anti-Xa (1,0 ml)
  • +Körpergewicht (kg) Fraxiparine Menge pro Injektion
  • +Initialer i.v. Bolus 2 Injektionen s.c./Tag (alle 12 Stunden)
  • +<50 0,4 ml 3800 I.E. anti-Xa (0,4 ml)
  • +50–59 0,5 ml 4750 I.E. anti-Xa (0,5 ml)
  • +60–69 0,6 ml 5700 I.E. anti-Xa (0,6 ml)
  • +70–79 0,7 ml 6650 I.E. anti-Xa (0,7 ml)
  • +80–89 0,8 ml 7600 I.E. anti-Xa (0,8 ml)
  • +90–99 0,9 ml 8550 I.E. anti-Xa (0,9 ml)
  • +≥100 1,0 ml 9500 I.E. anti-Xa (1,0 ml)
  • + 
  • +
  • -Körpergewicht (kg) Zu Beginn der Dialysesitzung injizierte Fraxiparine-Mengen
  • -<50 2850 I.E. (0,3 ml)
  • -50–69 3800 I.E. (0,4 ml)
  • -≥70 5700 I.E. (0,6 ml)
  • +Körpergewicht (kg) Zu Beginn der Dialysesitzung injizierte Fraxiparine-Mengen
  • +<50 2850 I.E. (0,3 ml)
  • +50–69 3800 I.E. (0,4 ml)
  • +≥70 5700 I.E. (0,6 ml)
  • + 
  • +
  • -Körpergewicht (kg) Fraxiparine-Mengen/Injektion 2 Injektionen/Tag
  • -<50 50–59 60–69 70–79 80–89 ≥90 0,4 ml 0,5 ml 0,6 ml 0,7 ml 0,8 ml 0,9 ml
  • +Körpergewicht (kg) Fraxiparine-Mengen/Injektion2 Injektionen/Tag
  • +<5050–5960–6970–7980–89≥90 0,4 ml0,5 ml0,6 ml0,7 ml0,8 ml0,9 ml
  • + 
  • +
  • -Falls eine Dosisreduktion bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (30 ml/min ≤ ClCr <50 ml/min) vom verschreibenden Arzt, unter Berücksichtigung der individuellen Risikofaktoren für Blutungen und Thromboembolien, als angemessen erachtet wird, sollte die Dosis, womöglich unter Bestimmung der Anti-Xa-Aktivität, angepasst werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • -Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) wird die Anwendung von Fraxiparine auch in präventiven Indikationen nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Falls eine Dosisreduktion bei Patienten mit mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (30 ml/min ≤ ClCr <50 ml/min) vom verschreibenden Arzt, unter Berücksichtigung der individuellen Risikofaktoren für Blutungen und Thromboembolien, als angemessen erachtet wird, sollte die Dosis, womöglich unter Bestimmung der Anti-Xa-Aktivität, angepasst werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) wird die Anwendung von Fraxiparine auch in präventiven Indikationen nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Anwendung von Fraxiparine in kurativer Dosis bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (30 ml/min ≤ ClCr <50 ml/min) wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • -Nadroparin in therapeutischer Dosierung ist bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Die Anwendung von Fraxiparine in kurativer Dosis bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (30 ml/min ≤ ClCr <50 ml/min) wird nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Nadroparin in therapeutischer Dosierung ist bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich, vorausgesetzt dass keine Nierenfunktionsstörung vorliegt. Es wird empfohlen, vor Einleitung der Behandlung die Nierenfunktion abzuklären (siehe Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung erforderlich, vorausgesetzt dass keine Nierenfunktionsstörung vorliegt. Es wird empfohlen, vor Einleitung der Behandlung die Nierenfunktion abzuklären (siehe Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Die speziellen Empfehlungen zum Zeitpunkt der Gabe von Nadroparin im Rahmen der Spinal-/Epiduralanästhesie bzw. der spinalen Lumbalpunktion sollten befolgt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die speziellen Empfehlungen zum Zeitpunkt der Gabe von Nadroparin im Rahmen der Spinal-/Epiduralanästhesie bzw. der spinalen Lumbalpunktion sollten befolgt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Nadroparin, Heparin oder seine Derivate, einschliesslich anderer niedermolekularer Heparine oder einen der Hilfsstoffe.
  • -·Vorgeschichte von Thrombozytopenie unter Nadroparin (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -·Thrombozytopenie bei Patienten, welche in Gegenwart von Nadroparin einen positiven in-vitro-Aggregationstest aufweisen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -·Aktive Blutung oder erhöhtes Blutungsrisiko im Zusammenhang mit Hämostasestörungen mit Ausnahme von disseminierter intravaskulärer Koagulation, die nicht durch Heparin induziert ist.
  • -·Heparinintoleranz.
  • -·Hämorrhagische Manifestationen oder Diathesen (mit Ausnahme derjenigen, die auf eine Verbrauchskoagulopathie hinweisen).
  • -·Organische Läsionen, die bluten könnten (zum Beispiel Magen-Darm-Ulzera im Entwicklungsstadium).
  • -·Hämorrhagischer zerebrovaskulärer Insult.
  • -·Akute bakterielle Endokarditis.
  • -·Nach chirurgischen Eingriffen an Gehirn und Rückenmark.
  • -·Schwere und unkontrollierte Hypertonie.
  • -·Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) bei Patienten in kurativer Behandlung, abgesehen von der speziellen Situation der Dialyse.
  • -·Die Therapie von Phlebothrombosen mit niedrigmolekularen Heparinen ist während der Schwangerschaft kontraindiziert, bis umfassendere Informationen vorliegen.
  • +-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Nadroparin, Heparin oder seine Derivate, einschliesslich anderer niedermolekularer Heparine oder einen der Hilfsstoffe.
  • +-Vorgeschichte von Thrombozytopenie unter Nadroparin (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +-Thrombozytopenie bei Patienten, welche in Gegenwart von Nadroparin einen positiven in-vitro-Aggregationstest aufweisen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +-Aktive Blutung oder erhöhtes Blutungsrisiko im Zusammenhang mit Hämostasestörungen mit Ausnahme von disseminierter intravaskulärer Koagulation, die nicht durch Heparin induziert ist.
  • +-Heparinintoleranz.
  • +-Hämorrhagische Manifestationen oder Diathesen (mit Ausnahme derjenigen, die auf eine Verbrauchskoagulopathie hinweisen).
  • +-Organische Läsionen, die bluten könnten (zum Beispiel Magen-Darm-Ulzera im Entwicklungsstadium).
  • +-Hämorrhagischer zerebrovaskulärer Insult.
  • +-Akute bakterielle Endokarditis.
  • +-Nach chirurgischen Eingriffen an Gehirn und Rückenmark.
  • +-Schwere und unkontrollierte Hypertonie.
  • +-Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) bei Patienten in kurativer Behandlung, abgesehen von der speziellen Situation der Dialyse.
  • +-Die Therapie von Phlebothrombosen mit niedrigmolekularen Heparinen ist während der Schwangerschaft kontraindiziert, bis umfassendere Informationen vorliegen.
  • -·Aufgrund eines durch Heparin-induzierten Thrombozytopenie-Risikos immunologischen Ursprungs wird empfohlen, die Thrombozytenzahl während der Behandlung mit Nadroparin regelmässig (mindestens wöchentlich) zu überprüfen.
  • -·Einige seltene Fälle von Thrombozytopenie, gelegentlich schwerwiegender Natur, sind beobachtet worden. Diese kann, muss aber nicht, mit einer arteriellen oder venösen Thrombose verbunden sein. In solchen Fällen muss die Behandlung abgesetzt werden. Diese Diagnose sollte in folgenden Fällen in Betracht gezogen werden:
  • -·Thrombozytopenie;
  • -·jeglicher signifikanter Abfall der Plättchenzahl (30–50% des Basiswertes);
  • -·Verschlechterung der initialen Thrombose während der Therapie;
  • -·während der Therapie auftretende Thrombose;
  • -·disseminierte intravasale Koagulation.
  • +-Aufgrund eines durch Heparin-induzierten Thrombozytopenie-Risikos immunologischen Ursprungs wird empfohlen, die Thrombozytenzahl während der Behandlung mit Nadroparin regelmässig (mindestens wöchentlich) zu überprüfen.
  • +-Einige seltene Fälle von Thrombozytopenie, gelegentlich schwerwiegender Natur, sind beobachtet worden. Diese kann, muss aber nicht, mit einer arteriellen oder venösen Thrombose verbunden sein. In solchen Fällen muss die Behandlung abgesetzt werden. Diese Diagnose sollte in folgenden Fällen in Betracht gezogen werden:
  • +-Thrombozytopenie;
  • +jeglicher signifikanter Abfall der Plättchenzahl (30–50% des Basiswertes);
  • +-Verschlechterung der initialen Thrombose während der Therapie;
  • +während der Therapie auftretende Thrombose;
  • +disseminierte intravasale Koagulation.
  • -·Bei Patienten mit einer durch (entweder unfraktioniertes oder niedermolekulares) Heparin verursachten Thrombozytopenie in der Vorgeschichte kann eine Behandlung mit Nadroparin in Betracht gezogen werden, wenn die Heparin-Behandlung unerlässlich ist. In derartigen Fällen müssen eine klinische Überwachung und eine Kontrolle der Plättchenzahl mindestens täglich erfolgen. Bei Auftreten einer Thrombozytopenie muss die Behandlung sofort abgebrochen werden, da Fälle frühzeitiger Rezidive beschrieben worden sind.
  • -·Bei Patienten, die eine durch Nadroparin bedingte Thrombozytopenie aufweisen, muss Nadroparin nach Möglichkeit durch eine andere Antithrombotika-Klasse abgelöst werden. Wenn dieser Medikationstyp nicht verfügbar ist, kann die Substitution durch ein anderes niedermolekulares Heparin in Betracht gezogen werden, wenn die Heparin-Behandlung sich als unumgänglich erweist. In diesem Fall muss die Überwachung mindestens täglich erfolgen, und die Behandlung muss so kurz wie möglich sein, denn es sind Fälle beschrieben worden, in denen die Thrombozytopenie trotz der Substitution durch ein anderes Heparin fortbestand.
  • -·Es wurde über Einzelfälle berichtet, in denen ein niedermolekulares Heparin auch nach einem negativen Thrombozytenaggregationstest eine Thrombozytopenie verursacht hat. Bei Verdacht oder anamnestischen Hinweisen auf eine Thrombozytopenie ist eine Thrombozytenzählung indiziert.
  • +-Bei Patienten mit einer durch (entweder unfraktioniertes oder niedermolekulares) Heparin verursachten Thrombozytopenie in der Vorgeschichte kann eine Behandlung mit Nadroparin in Betracht gezogen werden, wenn die Heparin-Behandlung unerlässlich ist. In derartigen Fällen müssen eine klinische Überwachung und eine Kontrolle der Plättchenzahl mindestens täglich erfolgen. Bei Auftreten einer Thrombozytopenie muss die Behandlung sofort abgebrochen werden, da Fälle frühzeitiger Rezidive beschrieben worden sind.
  • +-Bei Patienten, die eine durch Nadroparin bedingte Thrombozytopenie aufweisen, muss Nadroparin nach Möglichkeit durch eine andere Antithrombotika-Klasse abgelöst werden. Wenn dieser Medikationstyp nicht verfügbar ist, kann die Substitution durch ein anderes niedermolekulares Heparin in Betracht gezogen werden, wenn die Heparin-Behandlung sich als unumgänglich erweist. In diesem Fall muss die Überwachung mindestens täglich erfolgen, und die Behandlung muss so kurz wie möglich sein, denn es sind Fälle beschrieben worden, in denen die Thrombozytopenie trotz der Substitution durch ein anderes Heparin fortbestand.
  • +-Es wurde über Einzelfälle berichtet, in denen ein niedermolekulares Heparin auch nach einem negativen Thrombozytenaggregationstest eine Thrombozytopenie verursacht hat. Bei Verdacht oder anamnestischen Hinweisen auf eine Thrombozytopenie ist eine Thrombozytenzählung indiziert.
  • -·Leberinsuffizienz.
  • -·Niereninsuffizienz (eventuell Reduzierung der Dosen).
  • -Nadroparin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden, was bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu erhöhten Nadroparin-Expositionen führt (siehe «Pharmakokinetik – Niereninsuffizienz»). Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion tragen ein erhöhtes Risiko für Blutungen und sollten mit Vorsicht behandelt werden.
  • -·Bei Patienten, die eine mittelschwere Niereninsuffizienz aufweisen: Die Anwendung von Fraxiparine in kurativer Dosis wird nicht empfohlen.
  • -·Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (ClCr <30 ml/min): Die Verordnung von Fraxiparine ist bei kurativen Indikationen – abgesehen von der besonderen Situation der Dialyse – kontraindiziert und wird bei präventiven Indikationen nicht empfohlen (siehe «Kontraindikationen» und «Pharmakokinetik»).
  • -·Schwere arterielle Hypertonie.
  • -·Magen-Darm-Ulzera in der Vorgeschichte (oder im Fall anderer, früherer, zu Blutungen neigender Organläsionen).
  • -·Gefässerkrankung der Aderhaut unabhängig von der Ätiologie.
  • -·Chirurgischer Eingriff am Auge.
  • +-Leberinsuffizienz.
  • +-Niereninsuffizienz (eventuell Reduzierung der Dosen).
  • +Nadroparin wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden, was bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu erhöhten Nadroparin-Expositionen führt (siehe "Pharmakokinetik – Niereninsuffizienz" ). Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion tragen ein erhöhtes Risiko für Blutungen und sollten mit Vorsicht behandelt werden.
  • +-Bei Patienten, die eine mittelschwere Niereninsuffizienz aufweisen: Die Anwendung von Fraxiparine in kurativer Dosis wird nicht empfohlen.
  • +-Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (ClCr <30 ml/min): Die Verordnung von Fraxiparine ist bei kurativen Indikationen – abgesehen von der besonderen Situation der Dialyse – kontraindiziert und wird bei präventiven Indikationen nicht empfohlen (siehe "Kontraindikationen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +-Schwere arterielle Hypertonie.
  • +-Magen-Darm-Ulzera in der Vorgeschichte (oder im Fall anderer, früherer, zu Blutungen neigender Organläsionen).
  • +-Gefässerkrankung der Aderhaut unabhängig von der Ätiologie.
  • +-Chirurgischer Eingriff am Auge.
  • -·bei Patienten, die bereits mit Antikoagulantien behandelt werden, muss das Nutzen/Risiko-Verhältnis einer Spinal-/Epidural-Anästhesie sorgfältig abgewogen werden;
  • -·bei Patienten, bei denen ein chirurgischer Eingriff mit einer Spinal-/Epidural-Anästhesie geplant ist, muss der Nutzen einer Therapie mit Antikoagulantien sorgfältig gegenüber den Risiken beurteilt werden.
  • +bei Patienten, die bereits mit Antikoagulantien behandelt werden, muss das Nutzen/Risiko-Verhältnis einer Spinal-/Epidural-Anästhesie sorgfältig abgewogen werden;
  • +bei Patienten, bei denen ein chirurgischer Eingriff mit einer Spinal-/Epidural-Anästhesie geplant ist, muss der Nutzen einer Therapie mit Antikoagulantien sorgfältig gegenüber den Risiken beurteilt werden.
  • -Bei der Prophylaxe oder Behandlung venöser thromboembolischer Störungen und bei der Prävention der Gerinnselbildung, während der Hämodialyse wird von der gleichzeitigen Anwendung folgender Medikamente zusammen mit Nadroparin abgeraten, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können: Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate, nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR, in analgetischen und antipyretischen Dosen), Thrombozytenaggregationshemmer (siehe «Interaktionen»). Falls Kombinationen dieser Art unvermeidbar sind, ist ein sorgfältiges klinisches und biologisches Monitoring notwendig.
  • -Bei instabiler Angina pectoris und der Behandlung des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarkts wird jedoch empfohlen, Nadroparin zusammen mit Acetylsalicylsäure in einer Dosierung von bis zu 325 mg/Tag zu verabreichen (siehe Kapitel «Dosierung/Anwendung» und «Interaktionen»).
  • +Bei der Prophylaxe oder Behandlung venöser thromboembolischer Störungen und bei der Prävention der Gerinnselbildung, während der Hämodialyse wird von der gleichzeitigen Anwendung folgender Medikamente zusammen mit Nadroparin abgeraten, da sie das Blutungsrisiko erhöhen können: Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate, nicht-steroidale Antiphlogistika (NSAR, in analgetischen und antipyretischen Dosen), Thrombozytenaggregationshemmer (siehe "Interaktionen" ). Falls Kombinationen dieser Art unvermeidbar sind, ist ein sorgfältiges klinisches und biologisches Monitoring notwendig.
  • +Bei instabiler Angina pectoris und der Behandlung des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarkts wird jedoch empfohlen, Nadroparin zusammen mit Acetylsalicylsäure in einer Dosierung von bis zu 325 mg/Tag zu verabreichen (siehe Kapitel "Dosierung/Anwendung" und "Interaktionen" ).
  • -·Bei hohem Blutungsrisiko wird die Anwendung von intravenösem Standardheparin empfohlen (Vorteil der kurzen Halbwertszeit und Möglichkeit der raschen Neutralisierung durch Protamin).
  • -·Nicht intramuskulär verabreichen.
  • -·Die Schutzkappe der Fertigspritzen kann Latexgummi natürlichen Ursprungs enthalten, welcher bei Personen mit Latex-Überempfindlichkeit allergische Reaktionen auslösen könnte.
  • -·Der Inhalt der Fertigspritze ist auf einmal zu verwenden (kein Konservierungsmittel).
  • +-Bei hohem Blutungsrisiko wird die Anwendung von intravenösem Standardheparin empfohlen (Vorteil der kurzen Halbwertszeit und Möglichkeit der raschen Neutralisierung durch Protamin).
  • +-Nicht intramuskulär verabreichen.
  • +-Die Schutzkappe der Fertigspritzen kann Latexgummi natürlichen Ursprungs enthalten, welcher bei Personen mit Latex-Überempfindlichkeit allergische Reaktionen auslösen könnte.
  • +-Der Inhalt der Fertigspritze ist auf einmal zu verwenden (kein Konservierungsmittel).
  • -Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate (ausser in den nachstehend genannten Fällen), nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR), Thrombozytenaggregationshemmer (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), da sie das Blutungsrisiko erhöhen.
  • -Bei instabiler Angina pectoris und der Behandlung des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarkts sollte Nadroparin zusammen mit Acetylsalicylsäure in der Dosierung von bis zu 325 mg pro Tag verabreicht werden (siehe Kapitel «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate (ausser in den nachstehend genannten Fällen), nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAR), Thrombozytenaggregationshemmer (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), da sie das Blutungsrisiko erhöhen.
  • +Bei instabiler Angina pectoris und der Behandlung des Nicht-Q-Wellen-Myokardinfarkts sollte Nadroparin zusammen mit Acetylsalicylsäure in der Dosierung von bis zu 325 mg pro Tag verabreicht werden (siehe Kapitel "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Tierversuche mit Fraxiparine zeigen, dass dieses weder embryotoxisch noch teratogen ist. Die klinischen Befunde in Bezug auf die Passage der Plazentaschranke bei schwangeren Frauen sind begrenzt. Eine Studie an 68 schwangeren Frauen hat gezeigt, dass kurz vor der Entbindung durch Kaiserschnitt verabreichtes Nadroparin die Plazentaschranke passiert. Bis jetzt sind keine weiteren, relevanten, epidemiologischen Daten verfügbar.
  • +Tierversuche mit Fraxiparine zeigen, dass dieses weder embryotoxisch noch teratogen ist. Die klinischen Befunde in Bezug auf die Passage der Plazentaschranke bei schwangeren Frauen sind begrenzt. Eine Studie an 68 schwangeren Frauen hat gezeigt, dass kurz vor der Entbindung durch Kaiserschnitt verabreichtes Nadroparin die Plazentaschranke passiert. Bis jetzt sind keine weiteren, relevanten, epidemiologischen Daten verfügbar.
  • -Es sind nur begrenzte Informationen über die Ausscheidung von Nadroparin in die Muttermilch verfügbar. Folglich sollte Nadroparin stillenden Frauen vorzugsweise nicht verabreicht werden (siehe auch «Kontraindikationen»).
  • +Es sind nur begrenzte Informationen über die Ausscheidung von Nadroparin in die Muttermilch verfügbar. Folglich sollte Nadroparin stillenden Frauen vorzugsweise nicht verabreicht werden (siehe auch "Kontraindikationen" ).
  • -Sehr häufig: an verschiedenen Stellen kann es zu Blutungserscheinungen kommen, häufiger bei Patienten, die andere Risikofaktoren aufweisen (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • -Selten: Thrombozytopenie, Heparin-induzierte Thrombozytopenie eingeschlossen (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Thrombozytose.
  • +Sehr häufig: an verschiedenen Stellen kann es zu Blutungserscheinungen kommen, häufiger bei Patienten, die andere Risikofaktoren aufweisen (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • +Selten: Thrombozytopenie, Heparin-induzierte Thrombozytopenie eingeschlossen (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Thrombozytose.
  • -Sehr selten: reversible Hyperkaliämie infolge der durch Heparin induzierten Aldosteronsuppression, insbesondere bei Risikopatienten (siehe Kapitel «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: reversible Hyperkaliämie infolge der durch Heparin induzierten Aldosteronsuppression, insbesondere bei Risikopatienten (siehe Kapitel "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Sehr selten: Hautnekrose, üblicherweise an der Injektionsstelle (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Hautnekrose, üblicherweise an der Injektionsstelle (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Nadroparin ist ein niedermolekulares Heparin (mittlere Molmasse 4300 Dalton), das mittels Depolymerisation aus der Darmschleimhaut des Schweines hergestellt wird. Es übt eine starke Anti-Xa-Faktor-Aktivität (zwischen 95 und 130 I.E./mg) aus und weist ein Verhältnis «Anti-Xa-Faktor-Aktivität/Anti-IIa-Faktor-Aktivität» zwischen 2,5 und 4 auf.
  • +Nadroparin ist ein niedermolekulares Heparin (mittlere Molmasse 4300 Dalton), das mittels Depolymerisation aus der Darmschleimhaut des Schweines hergestellt wird. Es übt eine starke Anti-Xa-Faktor-Aktivität (zwischen 95 und 130 I.E./mg) aus und weist ein Verhältnis "Anti-Xa-Faktor-Aktivität/Anti-IIa-Faktor-Aktivität" zwischen 2,5 und 4 auf.
  • -In einer kleinen Bioverfügbarkeitsstudie bei 20 gesunden Probanden konnte gezeigt werden, dass bei Applikation von 7500 I.E. des Präparates am Oberschenkel eine vergleichbare, wenngleich etwas geringere Exposition erreicht wird als nach Applikation des Präparates in die Bauchwand (mittlere AUC 0–24 h ratio Oberschenkel/Bauchwand 0,89 (CI 90% 0,79–1,00) in «Institut Choay units», und mittlere AUC 0–24 h ratio 0,92 (CI 90% 0,84–1,00) gemäss «International low-molecular weight Heparin standard».
  • +In einer kleinen Bioverfügbarkeitsstudie bei 20 gesunden Probanden konnte gezeigt werden, dass bei Applikation von 7500 I.E. des Präparates am Oberschenkel eine vergleichbare, wenngleich etwas geringere Exposition erreicht wird als nach Applikation des Präparates in die Bauchwand (mittlere AUC 0–24 h ratio Oberschenkel/Bauchwand 0,89 (CI 90% 0,79–1,00) in "Institut Choay units" , und mittlere AUC 0–24 h ratio 0,92 (CI 90% 0,84–1,00) gemäss "International low-molecular weight Heparin standard" .
  • -Im Vergleich zu gesunden Probanden waren bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 36–43 ml/min) sowohl die mittlere AUC wie auch die Eliminationshalbwertszeit um 52 resp. 39% erhöht. Bei diesen Patienten war die mittlere Plasma-Clearance auf 63% des Normalwerts gesenkt. In der Studie wurden starke interindividuelle Schwankungen beobachtet. In Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 10–20 ml/min) waren die mittlere AUC und die Eliminationshalbwertszeit im Vergleich zu gesunden Probanden um 95 resp. 112% erhöht. Die Plasma-Clearance von Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz war im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion um 50% vermindert. Bei Hämodialyse-Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 3–6 ml/min) waren die mittlere AUC und die Eliminationshalbwertszeit im Vergleich zu gesunden Probanden um 62% resp. 65% erhöht. Die Plasma-Clearance von Hämodialyse-Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz war im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion um 67% vermindert (siehe «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Im Vergleich zu gesunden Probanden waren bei Patienten mit mittelschwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 36–43 ml/min) sowohl die mittlere AUC wie auch die Eliminationshalbwertszeit um 52 resp. 39% erhöht. Bei diesen Patienten war die mittlere Plasma-Clearance auf 63% des Normalwerts gesenkt. In der Studie wurden starke interindividuelle Schwankungen beobachtet. In Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 10–20 ml/min) waren die mittlere AUC und die Eliminationshalbwertszeit im Vergleich zu gesunden Probanden um 95 resp. 112% erhöht. Die Plasma-Clearance von Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz war im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion um 50% vermindert. Bei Hämodialyse-Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 3–6 ml/min) waren die mittlere AUC und die Eliminationshalbwertszeit im Vergleich zu gesunden Probanden um 62% resp. 65% erhöht. Die Plasma-Clearance von Hämodialyse-Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz war im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion um 67% vermindert (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Nierenfunktion nimmt in der Regel mit zunehmendem Alter ab, so dass die Elimination bei älteren Patienten verzögert sein kann (siehe «Pharmakokinetik – Nierenfunktionsstörungen»). Die Möglichkeit einer eingeschränkten Nierenfunktion in dieser Altersgruppe sollte in Erwägung gezogen und die Dosierung entsprechend angepasst werden (siehe «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Nierenfunktion nimmt in der Regel mit zunehmendem Alter ab, so dass die Elimination bei älteren Patienten verzögert sein kann (siehe "Pharmakokinetik – Nierenfunktionsstörungen" ). Die Möglichkeit einer eingeschränkten Nierenfunktion in dieser Altersgruppe sollte in Erwägung gezogen und die Dosierung entsprechend angepasst werden (siehe "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Messung der Cholesterinämie (Angabe zu niedriger Werte).
  • -·Messung der T3- und T4-Werte (Angabe zu hoher Werte).
  • -·Messung der Glykämie (Angabe zu hoher Werte).
  • -·Bromsulphthalein-Test.
  • +-Messung der Cholesterinämie (Angabe zu niedriger Werte).
  • +-Messung der T3- und T4-Werte (Angabe zu hoher Werte).
  • +-Messung der Glykämie (Angabe zu hoher Werte).
  • +-Bromsulphthalein-Test.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home