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Home - Fachinformation zu Nimotop 10 mg/50 ml - Änderungen - 29.01.2026
102 Änderungen an Fachinfo Nimotop 10 mg/50 ml
  • -10 g Ethanol 96 % pro 50 ml (entsprechend 23,7 Vol.-%), Macrogol 400, Natriumcitrat-Dihydrat, Citronensäure, Wasser für Injektionszwecke. Enthält 23 mg (1 mmol) Natrium (aus Natriumcitrat) pro Durchstechflasche.
  • +10gEthanol96%pro50ml(entsprechend 23,7Vol.-%),Macrogol400,Natriumcitrat-Dihydrat,Citronensäure,WasserfürInjektionszwecke. Enthält 23 mg (1 mmol) Natrium (aus Natriumcitrat) pro Durchstechflasche.
  • -Zur intravenösen Infusion / zur intrazisternalen Instillation.
  • +ZurintravenösenInfusion/zurintrazisternalenInstillation.
  • -Eine Durchstechflasche mit 50 ml enthält 10 mg Nimodipin (10 mg/50 ml).
  • +EineDurchstechflaschemit50mlenthält10mgNimodipin(10mg/50ml).
  • -Zur Prophylaxe und Therapie ischämischer neurologischer Defizite infolge zerebraler Vasospasmen nach Subarachnoidalblutung aus Aneurysmen.
  • -Eine günstige Wirkung ist bisher nur bei Patienten bzw. Patientinnen nachgewiesen worden, die operiert wurden und denen das Arzneimittel prophylaktisch verabreicht wurde.
  • -Es gibt Hinweise auf eine günstige Wirkung bei therapeutischer Applikation, d.h. nach bereits eingetretenem Vasospasmus.
  • +ZurProphylaxeundTherapieischämischerneurologischerDefiziteinfolgezerebralerVasospasmennachSubarachnoidalblutungaus Aneurysmen.
  • +EinegünstigeWirkungistbishernurbeiPatientenbzw.Patientinnennachgewiesenworden,dieoperiertwurdenunddenendasArzneimittel prophylaktisch verabreicht wurde.
  • +EsgibtHinweiseaufeinegünstigeWirkungbeitherapeutischerApplikation,d.h.nachbereitseingetretenemVasospasmus.
  • -Die Dosierung muss individuell nach dem Schweregrad der Erkrankung erfolgen. Soweit vom Arzt nicht anders verordnet, werden folgende Richtdosen empfohlen.
  • -Intravenöse Dauerinfusion
  • +DieDosierungmussindividuellnachdemSchweregradderErkrankungerfolgen.SoweitvomArztnichtandersverordnet,werdenfolgendeRichtdosen empfohlen.
  • +IntravenöseDauerinfusion
  • -Intrazisternale Instillation
  • -Während eines operativen Eingriffs kann eine frisch zubereitete, verdünnte, körperwarme Nimotop-Lösung (1 ml Nimotop-Infusionslösung und 19 ml Ringer-Lösung) intrazisternal instilliert werden. Diese verdünnte Nimotop-Lösung soll sofort nach Zubereitung verwendet werden.
  • +IntrazisternaleInstillation
  • +Während eines operativen Eingriffs kann eine frisch zubereitete, verdünnte, körperwarme Nimotop-Lösung (1 ml Nimotop-Infusionslösung und 19 ml Ringer-Lösung) intrazisternalinstilliert werden. Diese verdünnte Nimotop-Lösung soll sofort nach Zubereitung verwendet werden.
  • -Art der Anwendung
  • +ArtderAnwendung
  • --Glucose 5%,
  • --NaCl 0,9%,
  • +-Glucose5%,
  • +-NaCl0,9%,
  • --Ringer-Lactat mit Magnesium,
  • --Dextran 40 - Lösung,
  • --Poly (0-2-Hydroxyethyl) Stärke 6% = sterile HES-Lösung 6%,
  • +-Ringer-LactatmitMagnesium,
  • +-Dextran40-Lösung,
  • +-Poly(0-2-Hydroxyethyl)Stärke6%=sterileHES-Lösung6%,
  • --Human-Albumin 5%,
  • +-Human-Albumin5%,
  • -Um eine ausreichende Verdünnung von Nimotop zu gewährleisten, wird empfohlen, beim Volumen der Begleitinfusion 1000 ml/Tag nicht zu unterschreiten.
  • -Nimotop darf nicht einem Infusionsbeutel od. einer -flasche beigefügt werden oder mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • +UmeineausreichendeVerdünnungvonNimotopzugewährleisten,wirdempfohlen,beimVolumenderBegleitinfusion1000ml/Tagnichtzu unterschreiten.
  • +NimotopdarfnichteinemInfusionsbeutelod.einer-flaschebeigefügtwerdenodermitanderenArzneimittelngemischtwerden.
  • -Nimotop-Infusionslösung ist in gewissem Grad lichtempfindlich. Deshalb soll die Anwendung bei direkter Sonnenlicht-Einwirkung vermieden werden. Es empfiehlt sich, gegebenenfalls Infusionspumpe und -leitungen durch lichtundurchlässige Umhüllungen zu schützen oder schwarz bzw. braun, gelb oder rot eingefärbte Infusionsspritzen und -leitungen zu verwenden. Bei Anwendung in diffusem Tageslicht oder Kunstlicht ist Nimotop-Infusionslösung jedoch ohne Lichtschutz bis zu 10 Stunden einsetzbar.
  • -Kinder und Jugendliche
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Nimotop bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen.
  • +Nimotop-Infusionslösung ist in gewissem Grad lichtempfindlich. Deshalb soll die Anwendung bei direkter Sonnenlicht-Einwirkung vermieden werden. Es empfiehlt sich, gegebenenfalls Infusionspumpe und -leitungen durch lichtundurchlässige Umhüllungen zu schützen oder schwarz bzw. braun, gelb oderrot eingefärbte Infusionsspritzen und -leitungen zu verwenden. Bei Anwendung in diffusem Tageslicht oder Kunstlicht ist Nimotop-Infusionslösung jedoch ohne Lichtschutz bis zu 10 Stunden einsetzbar.
  • +KinderundJugendliche
  • +DieSicherheitundWirksamkeitvonNimotopbeiKindernundJugendlichenunter18Jahrenistnichterwiesen.
  • -Nimodipin Infusionslösung soll nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegenüber Nimodipin oder einen der Hilfsstoffe.
  • -Die gleichzeitige Gabe von Nimodipin und Rifampicin ist kontraindiziert, da dadurch die Wirksamkeit der Nimodipin Infusionslösung signifikant vermindert werden kann (siehe "Interaktionen" ).
  • +NimodipinInfusionslösungsollnichtangewendetwerdenbeiÜberempfindlichkeitgegenüberNimodipinodereinenderHilfsstoffe.
  • +DiegleichzeitigeGabevonNimodipinundRifampicinistkontraindiziert,dadadurchdieWirksamkeitderNimodipinInfusionslösungsignifikantvermindert werden kann (siehe "Interaktionen" ).
  • -Eine Anwendung von Nimodipin bei Kindern und Jugendlichen ist mangels Erfahrung mit der Therapie nicht vorgesehen. Besondere Vorsicht ist bei alten, multimorbiden Patienten angezeigt.
  • -Obwohl die Behandlung mit Nimodipin bis anhin nicht mit vermehrt auftretendem intrakranialen Druck assoziiert werden konnte, wird in diesen Fällen eine strenge Überwachung empfohlen. Gleiches gilt bei erhöhtem Wassergehalt im Hirngewebe (generalisiertes zerebrales Ödem).
  • -Bei bestehenden Leberschädigungen sind die Leberparameter zu kontollieren.
  • -Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Hypotonie (systolischer Blutdruck <100 mm Hg).
  • +EineAnwendungvonNimodipinbeiKindernundJugendlichenistmangelsErfahrungmitderTherapienichtvorgesehen. Besondere Vorsicht ist bei alten, multimorbiden Patienten angezeigt.
  • +ObwohldieBehandlungmitNimodipinbisanhinnichtmitvermehrtauftretendemintrakranialenDruckassoziiertwerdenkonnte,wirdindiesenFälleneine strenge Überwachung empfohlen. Gleiches gilt bei erhöhtem Wassergehalt im Hirngewebe (generalisiertes zerebrales Ödem).
  • +BeibestehendenLeberschädigungensinddieLeberparameterzukontollieren.
  • +VorsichtistgebotenbeiPatientenmitHypotonie(systolischerBlutdruck<100mmHg).
  • -Herzfrequenzabnahme (Bradykardie), selten auch Herzfrequenzzunahme (Tachykardie).
  • -Bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder während der ersten 4 Wochen nach einem akuten Myokardinfarkt, sollte der Arzt die möglichen Risiken (z.B. reduzierte Durchblutung der Koronararterien und myokardiale Ischämie) gegenüber den Vorteilen (z.B. verbesserte Durchblutung des Hirns) abwägen.
  • -Nimodipin wird über das Cytochrom P450 3A4 Enzymsystem metabolisiert. Arzneimittel, welche entweder als Inhibitoren oder Induktoren dieses Enzymsystems bekannt sind, können daher die Clearance von Nimodipin beeinflussen (siehe "Interaktionen" ).
  • -Aus diesem Grund können Arzneimittel, welche als Inhibitoren vom Cytochrom P450 3A4 bekannt sind, die Plasmakonzentrationen von Nimodipin erhöhen, z.B.:
  • --Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin),
  • --Anti-HIV Protease-Inhibitoren (z.B. Ritonavir),
  • --Azol-Antimykotika (z.B. Ketoconazol),
  • -die Antidepressiva Nefazodon und Fluoxetin,
  • +Herzfrequenzabnahme(Bradykardie),seltenauchHerzfrequenzzunahme(Tachykardie).
  • +Bei Patienten mit instabiler Angina pectoris oder während der ersten 4 Wochen nach einem akuten Myokardinfarkt, sollte der Arzt die möglichen Risiken(z.B.reduzierteDurchblutungderKoronararterienundmyokardiale Ischämie)gegenüberdenVorteilen(z.B.verbesserteDurchblutungdesHirns)abwägen.
  • +NimodipinwirdüberdasCytochromP4503A4Enzymsystemmetabolisiert.Arzneimittel,welcheentwederalsInhibitorenoderInduktorendieses Enzymsystems bekannt sind, können daher die Clearance von Nimodipin beeinflussen (siehe "Interaktionen" ).
  • +AusdiesemGrundkönnenArzneimittel,welchealsInhibitorenvomCytochromP4503A4bekanntsind,diePlasmakonzentrationenvonNimodipin erhöhen, z.B.:
  • +-Makrolid-Antibiotika(z.B.Erythromycin),
  • +-Anti-HIVProtease-Inhibitoren(z.B.Ritonavir),
  • +-Azol-Antimykotika(z.B.Ketoconazol),
  • +dieAntidepressivaNefazodonundFluoxetin,
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung mit diesen Arzneimitteln sollte der Blutdruck kontrolliert werden und, falls notwendig, eine Dosisreduktion von Nimodipin erwogen werden.
  • +BeigleichzeitigerVerabreichungmitdiesenArzneimittelnsolltederBlutdruckkontrolliertwerdenund,fallsnotwendig,eineDosisreduktionvonNimodipin erwogen werden.
  • -Nimotop enthält 10 g Alkohol (Ethanol) pro Durchstechflasche. Eine Dosis von 10 ml Nimotop-Infusionslösung/Std über 10 Stunden, angewendet bei einem Erwachsenen mit einem Körpergewicht von 70 kg würde einer Exposition von 271 mg Ethanol/kg Körpergewicht entsprechen, was zu einem Anstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 47.4 mg/100 ml führen kann.
  • -Zum Vergleich: bei einem Erwachsenen, der ein Glas Wein oder 500 ml Bier trinkt, beträgt die Blutalkoholkonzentration wahrscheinlich ungefähr 50 mg/100 ml. Da Nimotop im Allgemeinen langsam über mehrere Stunden gegeben wird, können die Wirkungen von Ethanol weniger stark ausgeprägt sein.
  • +Nimotop enthält 10 g Alkohol (Ethanol) pro Durchstechflasche. Eine Dosis von 10 ml Nimotop-Infusionslösung/Std über 10 Stunden, angewendet bei einemErwachsenenmiteinemKörpergewichtvon70kgwürdeeinerExpositionvon271mgEthanol/kgKörpergewichtentsprechen,waszueinemAnstieg der Blutalkoholkonzentration von ungefähr 47.4 mg/100 ml führen kann.
  • +ZumVergleich:beieinemErwachsenen,dereinGlasWeinoder500mlBiertrinkt,beträgtdieBlutalkoholkonzentrationwahrscheinlichungefähr 50 mg/100 ml. Da Nimotop im Allgemeinen langsam über mehrere Stunden gegeben wird, können die Wirkungen von Ethanol weniger stark ausgeprägt sein.
  • -Durch den als Lösungsmittel verwendeten Alkohol sind Interaktionen mit alkohol-unverträglichen Arzneimitteln zu beachten. Nimodipin ist inkompatibel mit PVC.
  • -Wirkungen von anderen Arzneimitteln auf Nimodipin
  • -Nimodipin wird über das Cytochrom P450 3A4 metabolisiert, welches sich in der intestinalen Mukosa und in der Leber befindet. Arzneimittel, welche entweder als Inhibitoren oder Induktoren dieses Enzymsystems bekannt sind, können daher die Clearance von Nimodipin verändern.
  • -Das Ausmass wie auch die Dauer der Interaktionen sollten berücksichtigt werden, wenn Nimodipin mit einem der folgenden Arzneimittel zusammen verabreicht wird:
  • +DurchdenalsLösungsmittelverwendetenAlkoholsindInteraktionenmitalkohol-unverträglichenArzneimittelnzubeachten. Nimodipin ist inkompatibel mit PVC.
  • +WirkungenvonanderenArzneimittelnauf Nimodipin
  • +NimodipinwirdüberdasCytochromP4503A4metabolisiert,welchessichinderintestinalenMukosaundinderLeberbefindet.Arzneimittel,welche entweder als Inhibitoren oder Induktoren dieses Enzymsystems bekannt sind, können daher die Clearance von Nimodipin verändern.
  • +DasAusmasswieauchdieDauerderInteraktionensolltenberücksichtigtwerden,wennNimodipinmiteinemderfolgendenArzneimittelzusammen verabreicht wird:
  • -Ausreichende Erfahrungen über gleichzeitige Anwendung von Nimodipin mit Neuroleptika und Antidepressiva liegen nicht vor.
  • +AusreichendeErfahrungenübergleichzeitigeAnwendungvonNimodipinmitNeuroleptikaundAntidepressivaliegennichtvor.
  • -Makrolid-Antibiotika (z.B. Erythromycin)
  • -Eine Interaktionsstudie mit Nimodipin und Makrolid-Antibiotika wurde nicht durchgeführt. Von bestimmten Makrolid-Antibiotika weiss man, dass sie als Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4 Systems wirken. Daher kann zum heutigen Zeitpunkt die Möglichkeit dieser Interaktion nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sollten Makrolid-Antibiotika nicht in Kombination mit Nimodipin eingesetzt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Trotz der strukturellen Ähnlichkeit mit der Gruppe der Makrolid-Antibiotika, hat Azithromycin keinen inhibitorischen Effekt auf CYP3A4.
  • -Anti-HIV Protease-Inhibitoren (z.B. Ritonavir)
  • +Makrolid-Antibiotika(z.B.Erythromycin)
  • +Eine Interaktionsstudie mit Nimodipin und Makrolid-Antibiotika wurde nicht durchgeführt. Von bestimmten Makrolid-Antibiotika weiss man, dass sie als Inhibitoren des Cytochrom P450 3A4 Systems wirken. Daher kann zum heutigen Zeitpunkt die Möglichkeit dieser Interaktion nicht ausgeschlossen werden. AusdiesemGrundsolltenMakrolid-AntibiotikanichtinKombinationmitNimodipineingesetztwerden(siehe "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" ).
  • +TrotzderstrukturellenÄhnlichkeitmitderGruppederMakrolid-Antibiotika,hatAzithromycinkeineninhibitorischenEffektauf CYP3A4.
  • +Anti-HIVProtease-Inhibitoren(z.B. Ritonavir)
  • -Azol-Antimykotika (z.B. Ketoconazol)
  • +Azol-Antimykotika(z.B.Ketoconazol)
  • -Basierend auf der Erfahrung mit dem Calcium-Antagonisten Nifedipin kann die gleichzeitige Verabreichung mit Quinupristin/Dalfopristin zu erhöhten Nimodipin-Plasmakonzentrationen führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +BasierendaufderErfahrungmitdemCalcium-AntagonistenNifedipinkanndiegleichzeitigeVerabreichungmitQuinupristin/Dalfopristinzuerhöhten Nimodipin-Plasmakonzentrationen führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die gleichzeitige Verabreichung des H2-Antagonisten Cimetidin kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Nimodipin führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +DiegleichzeitigeVerabreichungdesH2-AntagonistenCimetidinkannzueinerErhöhungderPlasmakonzentrationvonNimodipinführen(siehe "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die gleichzeitige Verabreichung des Antikonvulsivums Valproinsäure kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Nimodipin führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Weitere Arzneimittel-Interaktionen
  • +DiegleichzeitigeVerabreichungdesAntikonvulsivumsValproinsäurekannzueinerErhöhungderPlasmakonzentrationvonNimodipinführen(siehe "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" ).
  • +WeitereArzneimittel-Interaktionen
  • -Nimodipin kann die blutdrucksenkende Wirkung gleichzeitig verabreichter Antihypertensiva verstärken, z.B.:
  • +NimodipinkanndieblutdrucksenkendeWirkunggleichzeitigverabreichterAntihypertensivaverstärken,z.B.:
  • -andere Calcium-Antagonisten,
  • --Alpha-adrenerge Inhibitoren,
  • +andereCalcium-Antagonisten,
  • +-Alpha-adrenergeInhibitoren,
  • -Sollte jedoch eine solche Kombination notwendig sein, muss der Patient besonders vorsichtig überwacht werden.
  • +SolltejedocheinesolcheKombinationnotwendigsein,mussderPatientbesondersvorsichtigüberwacht werden.
  • -In einer Studie an Affen resultierte die gleichzeitige Verabreichung des Virostatikums Zidovudin i.v. mit Nimodipin i.v. (Bolus) in einem signifikant höheren AUC-Wert für Zidovudin, während das Verteilungsvolumen und die Clearance signifikant verringert waren. Die gleichzeitige Anwendung beim Menschen sollte daher mit Vorsicht erfolgen.
  • +In einer Studie an Affen resultierte die gleichzeitige Verabreichung des Virostatikums Zidovudin i.v. mit Nimodipini.v. (Bolus) in einem signifikant höheren AUC-Wert für Zidovudin, während das Verteilungsvolumen und die Clearance signifikant verringert waren. Die gleichzeitige Anwendung beim Menschen sollte daher mit Vorsicht erfolgen.
  • -Tierstudien haben unerwünschte Effekte auf den Fötus gezeigt (Fötotoxizität o.a.) und es existieren keine kontrollierten Humanstudien. Nimotop sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.
  • +TierstudienhabenunerwünschteEffekteaufdenFötusgezeigt(Fötotoxizitäto.a.)undesexistierenkeinekontrolliertenHumanstudien. Nimotop sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.
  • -Es konnte gezeigt werden, dass die Konzentrationen von Nimodipin und dessen Metaboliten in der Muttermilch in der gleichen Grössenordnung liegen wie im entsprechenden mütterlichen Plasma. Stillende Mütter sollten daher auf das Stillen ihres Säuglings verzichten, wenn sie Nimodipin einnehmen.
  • +Eskonntegezeigtwerden,dassdieKonzentrationenvonNimodipinunddessenMetaboliteninderMuttermilchindergleichenGrössenordnungliegen wie im entsprechenden mütterlichen Plasma. Stillende Mütter sollten daher auf das Stillen ihres Säuglings verzichten, wenn sie Nimodipin einnehmen.
  • -Meldungen aus klinischen Versuchen
  • -Folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen wurden in klinischen Studien mit Nimodipin (Placebo-kontrollierte Studien: Nimodipin N= 703; Placebo N= 692; unkontrollierte Studien: Nimodipin N= 2496; Status: 31. Aug. 2005) beobachtet.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
  • -"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
  • -"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
  • +Meldungenausklinischen Versuchen
  • +FolgendeunerwünschteArzneimittelwirkungenwurdeninklinischenStudienmitNimodipin(Placebo-kontrollierteStudien:NimodipinN=703;PlaceboN= 692; unkontrollierte Studien: Nimodipin N= 2496; Status: 31. Aug. 2005) beobachtet.
  • +DieunerwünschtenWirkungensindnachMedDRA-SystemorganklassenundHäufigkeitgemässfolgenderKonvention geordnet:
  • +"gelegentlich" (≥1/1'000,<1/100)
  • +"selten" (≥1/10'000,<1/1'000)
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • +ErkrankungendesBlutesunddesLymphsystems
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • -Gelegentlich: milde bis mässige allergische Reaktionen, assoziierte klinische Hautsymptome, Rash).
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • +Erkrankungendes Immunsystems
  • +Gelegentlich:mildebismässigeallergischeReaktionen,assoziierteklinischeHautsymptome,Rash).
  • +ErkrankungendesNervensystems
  • -Gelegentlich: Tachykardie.
  • +Gelegentlich:Tachykardie.
  • -Gelegentlich: Hypotonie; Vasodilatation.
  • +Gelegentlich:Hypotonie;Vasodilatation.
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +ErkrankungendesGastrointestinaltrakts
  • -Selten: Ileus.
  • -Leberund Gallenerkrankungen
  • -Selten: Anstieg der Leberenzyme (einschliesslich Transaminasen, alkalische Phosphatasen und γ-GT).
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Selten:Ileus.
  • +LeberundGallenerkrankungen
  • +Selten:AnstiegderLeberenzyme(einschliesslichTransaminasen,alkalischePhosphatasenundγ-GT).
  • +AllgemeineErkrankungenundBeschwerdenamVerabreichungsort
  • -Anzeichen und Symptome
  • -Bei einer akuten Überdosierung muss mit einer stärkeren Blutdrucksenkung, Tachykardie, Bradykardie, Gesichtsrötung (Flush) und Kopfschmerzen gerechnet werden.
  • +AnzeichenundSymptome
  • +BeieinerakutenÜberdosierungmussmiteinerstärkerenBlutdrucksenkung,Tachykardie,Bradykardie,Gesichtsrötung(Flush)undKopfschmerzen gerechnet werden.
  • -Bei starkem Blutdruckabfall sollten Dopamin, Noradrenalin oder Sympathomimetika wie Phenylephrin verabreicht werden. Da kein spezifisches Antidot bekannt ist, sollte sich die Therapie anderer Begleitwirkungen nach den im Vordergrund stehenden Symptomen richten
  • +BeistarkemBlutdruckabfallsolltenDopamin,NoradrenalinoderSympathomimetikawiePhenylephrinverabreichtwerden.DakeinspezifischesAntidot bekannt ist, sollte sich die Therapie anderer Begleitwirkungen nach den im Vordergrund stehenden Symptomen richten
  • -Die Substanz hemmt den für die Gefässmuskelkontraktion erforderlichen transmembranären Calciumionen-Einstrom. In zahlreichen Versuchen zeigten sich hierbei Hirngefässe bedeutend sensitiver für Nimodipin als periphere Gefässe.
  • +DieSubstanzhemmtdenfürdieGefässmuskelkontraktionerforderlichentransmembranärenCalciumionen-Einstrom.InzahlreichenVersuchenzeigtensich hierbei Hirngefässe bedeutend sensitiver für Nimodipin als periphere Gefässe.
  • -Untersuchungen bei Patienten mit akuten zerebralen Durchblutungsstörungen erbrachten, dass Nimodipin die Hirngefässe erweitert und die Hirndurchblutung erhöht, wobei die Mehrperfusion in vorgeschädigten oder minderdurchbluteten Hirnbezirken in der Regel signifikant ausgeprägt war als in gesunden Hirnarealen. Besonders deutlich zeigte sich das bei zerebralen Gefässspasmen nach Subarachnoidalblutung. Die infolge der Vasospasmen auftretenden ischämischen neurologischen Schäden und die Letalität durch Nimodipin waren signifikant vermindert.
  • +Untersuchungen bei Patienten mit akuten zerebralen Durchblutungsstörungen erbrachten, dass Nimodipin die Hirngefässe erweitert und die Hirndurchblutungerhöht,wobeidieMehrperfusioninvorgeschädigtenoderminderdurchblutetenHirnbezirkeninderRegelsignifikantausgeprägtwarals in gesunden Hirnarealen. Besonders deutlich zeigte sich das bei zerebralen Gefässspasmen nach Subarachnoidalblutung. Die infolge der Vasospasmen auftretenden ischämischen neurologischen Schäden und die Letalität durch Nimodipin waren signifikant vermindert.
  • -Nimodipin, der Wirkstoff von Nimotop, wird zu etwa 99% an Plasmaeiweiss gebunden. Nach intravenöser Bolusinjektion von 2 mg Nimodipin fielen die Plasmakonzentrationen biphasisch mit Halbwertszeiten von etwa 6 Minuten und 55 Minuten ab. Eine terminale längere Halbwertszeit liess sich aufgrund der niedrigen Dosis nicht erkennen. Das durchschnittliche Verteilungsvolumen (Vss) betrug 121,0 ± 26,0 l, die totale Clearance (Cltot) 124,3 ± 28,7 l/Std. Bei 15 Patienten mit einer Subarachnoidalblutung wurden Plasmaund Liquorkonzentrationen während einer 7bis 14tägigen Nimodipin-Infusion (48 mg/Tag) mit anschliessender oraler Nachbehandlung verfolgt. Während der Infusionsphase lagen die gemittelten Plasmakonzentrationen der unveränderten Substanz zwischen 36 und 72 µg/l. In einer weiteren Studie erhielten Patienten mit Subarachnoidalblutung für mindestens 7 Tage eine Nimodipin-Dauerinfusion (Dosis 2 mg/Std.). Während der Nimodipin-Infusion ergab sich ein mittlerer Wert für die Plasmakonzentration von 26,6 ± 1,8 ng/ml.
  • +Nimodipin, der Wirkstoff von Nimotop, wird zu etwa 99% an Plasmaeiweiss gebunden. Nach intravenöser Bolusinjektion von 2 mg Nimodipin fielen die Plasmakonzentrationen biphasisch mit Halbwertszeiten von etwa 6 Minuten und 55 Minuten ab. Eine terminale längere Halbwertszeit liess sich aufgrund derniedrigenDosisnichterkennen.DasdurchschnittlicheVerteilungsvolumen(Vss)betrug121,0±26,0l,dietotaleClearance(Cltot)124,3±28,7l/Std.Bei15PatientenmiteinerSubarachnoidalblutungwurdenPlasmaundLiquorkonzentrationenwährendeiner7bis14tägigenNimodipin-Infusion(48mg/Tag) mit anschliessender oraler Nachbehandlung verfolgt. Während der Infusionsphase lagen die gemittelten Plasmakonzentrationen der unveränderten Substanz zwischen 36 und 72 µg/l. In einer weiteren Studie erhielten Patienten mit Subarachnoidalblutung für mindestens 7 Tage eine Nimodipin-Dauerinfusion (Dosis 2 mg/Std.). Während der Nimodipin-Infusion ergab sich ein mittlerer Wert für die Plasmakonzentration von 26,6 ± 1,8 ng/ml.
  • -Wie tierexperimentelle Studien zur Organverteilung zeigen, findet keine Kumulation in bestimmten Organen statt.
  • +WietierexperimentelleStudienzurOrganverteilungzeigen,findetkeineKumulationinbestimmtenOrganenstatt.
  • -Toxizität bei wiederholter Gabe
  • +ToxizitätbeiwiederholterGabe
  • -In ähnlicher Weise wurde in einer Langzeitstudie, in welcher Mäuse während 21 Monaten mit 500 mg/kg/Tag p.o. behandelt wurden, keine Anzeichen eines onkogenen Potentials für Nimodipin festgestellt.
  • +InähnlicherWeisewurdeineinerLangzeitstudie,inwelcherMäusewährend21Monatenmit500mg/kg/Tagp.o.behandeltwurden,keineAnzeicheneines onkogenen Potentials für Nimodipin festgestellt.
  • -Nimodipin wurde extensiv auf genotoxische Effekte untersucht. Alle Tests zur Abklärung der Induktion von mutagenen und chromosomalen Mutationen fielen negativ aus.
  • +Nimodipin wurde extensiv auf genotoxische Effekte untersucht. Alle Tests zur Abklärung der Induktion von mutagenen und chromosomalen Mutationenfielen negativ aus.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +DasArzneimitteldarfnurbiszudemaufderPackungmit "EXP" bezeichnetenDatumverwendetwerden.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +AusserReichweitevonKindernaufbewahren.
  • -Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • +DenBehälterimUmkartonaufbewahren,umdenInhaltvorLichtzuschützen.
  • -48153 (Swissmedic).
  • +48153(Swissmedic).
  • -Nimotop Infusionslösung 5 Durchstechflaschen à 50 ml (mit einer PE-Infusionsleitung pro Durchstechflasche). (B)
  • +NimotopInfusionslösung5Durchstechflaschenà50ml(miteinerPE-InfusionsleitungproDurchstechflasche).(B)
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