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Home - Fachinformation zu Sabril - Änderungen - 27.01.2026
78 Änderungen an Fachinfo Sabril
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 Filmtablette enthält 500 mg Vigabatrin.
  • +1 Beutel enthält 500 mg Vigabatrin.
  • -Wegen möglicher unerwünschter Wirkungen soll Vigabatrin einschleichend mit einer Anfangsdosis von 1 g täglich zusätzlich zur bestehenden Therapie dosiert werden. Je nach klinischer Wirksamkeit und Verträglichkeit soll die Dosis wöchentlich um 0,5 g erhöht werden. Die maximale Wirksamkeit wird bei Dosierungen von 2–3 g/Tag beobachtet. Die höchste empfohlene Dosis beträgt 3 g/Tag.
  • +Wegen möglicher unerwünschter Wirkungen soll Vigabatrin einschleichend mit einer Anfangsdosis von 1 g täglich zusätzlich zur bestehenden Therapie dosiert werden. Je nach klinischer Wirksamkeit und Verträglichkeit soll die Dosis wöchentlich um 0,5 g erhöht werden. Die maximale Wirksamkeit wird bei Dosierungen von 2–3 g/Tag beobachtet. Die höchste empfohlene Dosis beträgt 3 g/Tag.
  • -Vorsicht bei älteren Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, speziell bei Kreatinin-Clearance unter 60 ml/min, weil Vigabatrin durch die Nieren ausgeschieden wird. Eine Anpassung der Dosis oder der Häufigkeit der Einnahme sollte erwogen werden. Diese Patienten sollten eine geringere Anfangsdosis erhalten. Sie können bereits auf eine niedrigere Erhaltungsdosis ansprechen und sollten sorgfältig überwacht werden, weil Nebenwirkungen wie Sedierung und Verwirrtheit auftreten können.
  • +Vorsicht bei älteren Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, speziell bei Kreatinin-Clearance unter 60 ml/min, weil Vigabatrin durch die Nieren ausgeschieden wird. Eine Anpassung der Dosis oder der Häufigkeit der Einnahme sollte erwogen werden. Diese Patienten sollten eine geringere Anfangsdosis erhalten. Sie können bereits auf eine niedrigere Erhaltungsdosis ansprechen und sollten sorgfältig überwacht werden, weil Nebenwirkungen wie Sedierung und Verwirrtheit auftreten können.
  • -Die empfohlene Anfangsdosis bei Kindern beträgt 40 mg/kg/Tag. Bezogen auf das Körpergewicht wird als Erhaltungsdosis empfohlen:
  • -10–15 kg KG: 1–2 Tabl. (Beutel)/Tag (0,5–1 g/Tag).
  • -15–30 kg KG: 2–3 Tabl. (Beutel)/Tag (1–1,5 g/Tag).
  • -30–50 kg KG: 3–6 Tabl. (Beutel)/Tag (1,5–3 g/Tag).
  • ->50 kg KG: 4–6 Tabl. (Beutel)/Tag (2–3 g/Tag).
  • +Die empfohlene Anfangsdosis bei Kindern beträgt 40 mg/kg/Tag. Bezogen auf das Körpergewicht wird als Erhaltungsdosis empfohlen:
  • +10–15 kg KG: 1–2 Tabl. (Beutel)/Tag (0,5–1 g/Tag).
  • +15–30 kg KG: 2–3 Tabl. (Beutel)/Tag (1–1,5 g/Tag).
  • +30–50 kg KG: 3–6 Tabl. (Beutel)/Tag (1,5–3 g/Tag).
  • +>50 kg KG: 4–6 Tabl. (Beutel)/Tag (2–3 g/Tag).
  • -Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg/kg/Tag. Diese kann nötigenfalls innerhalb einer Woche eingestellt werden. Dosierungen bis zu 150 mg/kg/Tag wurden mit guter Verträglichkeit eingesetzt.
  • +Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 mg/kg/Tag. Diese kann nötigenfalls innerhalb einer Woche eingestellt werden. Dosierungen bis zu 150 mg/kg/Tag wurden mit guter Verträglichkeit eingesetzt.
  • -Gesichtsfeldeinschränkungen wurden mit hoher Prävalenz (etwa ein Drittel der Patienten) unter Behandlung mit Vigabatrin berichtet. Diese traten üblicherweise erst nach mehreren Monaten oder Jahren nach Beginn einer Vigabatrin-Behandlung auf. In einer offenen klinischen Studie wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Gesichtsfeldstörungen und dem Ausmass der Vigabatrin-Exposition je nach der täglichen Dosis (ab 1 g bis zu mehr als 3 g) und der Behandlungsdauer aufgezeigt. Die systematische Nachuntersuchung der Teilnehmer an den klinischen Studien deutet darauf hin, dass das Risiko für die Entwicklung einer Gesichtsfeldeinschränkung bei einer Langzeitbehandlung gering ist, wenn der Patient nach einer Behandlungsdauer von 3 oder 4 Jahren keine Probleme aufwies. Die Gesichtsfeldstörungen können ein beträchtliches Ausmass annehmen und für den Patienten schwerwiegende Auswirkungen haben. Die meisten der Patienten mit perimetrisch bestätigten Gesichtsfeldeinschränkungen zeigten keine Symptome. Deshalb kann diese Nebenwirkung nur durch systematische perimetrische Untersuchungen zuverlässig festgestellt werden, die jedoch normalerweise erst bei Patienten ab einem Entwicklungsalter über neun Jahre durchgeführt werden können. Eine speziell entwickelte Methode, die auf visuell evozierten Potentialen (VEP) basiert und mit welcher das periphere Sehvermögen bei Kindern ab drei Jahren getestet werden kann, ist auf Anfrage bei der Vertriebsfirma erhältlich. Allerdings ist diese Methode derzeit zur Feststellung Vigabatrin-assoziierter Gesichtsfeldstörungen nicht validiert. Eine Elektroretinographie kann nützlich sein, sollte jedoch nur bei Erwachsenen, die nicht in der Lage sind, bei der Perimetrie zu kooperieren, oder bei sehr jungen Patienten eingesetzt werden (siehe «Gesichtsfeldstörungen»).
  • +Gesichtsfeldeinschränkungen wurden mit hoher Prävalenz (etwa ein Drittel der Patienten) unter Behandlung mit Vigabatrin berichtet. Diese traten üblicherweise erst nach mehreren Monaten oder Jahren nach Beginn einer Vigabatrin-Behandlung auf. In einer offenen klinischen Studie wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen Gesichtsfeldstörungen und dem Ausmass der Vigabatrin-Exposition je nach der täglichen Dosis (ab 1 g bis zu mehr als 3 g) und der Behandlungsdauer aufgezeigt. Die systematische Nachuntersuchung der Teilnehmer an den klinischen Studien deutet darauf hin, dass das Risiko für die Entwicklung einer Gesichtsfeldeinschränkung bei einer Langzeitbehandlung gering ist, wenn der Patient nach einer Behandlungsdauer von 3 oder 4 Jahren keine Probleme aufwies. Die Gesichtsfeldstörungen können ein beträchtliches Ausmass annehmen und für den Patienten schwerwiegende Auswirkungen haben. Die meisten der Patienten mit perimetrisch bestätigten Gesichtsfeldeinschränkungen zeigten keine Symptome. Deshalb kann diese Nebenwirkung nur durch systematische perimetrische Untersuchungen zuverlässig festgestellt werden, die jedoch normalerweise erst bei Patienten ab einem Entwicklungsalter über neun Jahre durchgeführt werden können. Eine speziell entwickelte Methode, die auf visuell evozierten Potentialen (VEP) basiert und mit welcher das periphere Sehvermögen bei Kindern ab drei Jahren getestet werden kann, ist auf Anfrage bei der Vertriebsfirma erhältlich. Allerdings ist diese Methode derzeit zur Feststellung Vigabatrin-assoziierter Gesichtsfeldstörungen nicht validiert. Eine Elektroretinographie kann nützlich sein, sollte jedoch nur bei Erwachsenen, die nicht in der Lage sind, bei der Perimetrie zu kooperieren, oder bei sehr jungen Patienten eingesetzt werden (siehe "Gesichtsfeldstörungen" ).
  • -Zu Beginn der Behandlung und danach in regelmässigen Abständen sollten die Patienten zur Feststellung von Gesichtsfeldstörungen einer systematischen Untersuchung unterzogen werden (siehe «Gesichtsfeldstörungen»).
  • +Zu Beginn der Behandlung und danach in regelmässigen Abständen sollten die Patienten zur Feststellung von Gesichtsfeldstörungen einer systematischen Untersuchung unterzogen werden (siehe "Gesichtsfeldstörungen" ).
  • -Erkrankungen der Retina, Verschwommensehen, eine Optikusatrophie oder eine optische Neuritis können eine Verringerung der Sehschärfe zur Folge haben (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die Sehschärfe ist im Rahmen von ophthalmologischen Konsultationen zu evaluieren.
  • +Erkrankungen der Retina, Verschwommensehen, eine Optikusatrophie oder eine optische Neuritis können eine Verringerung der Sehschärfe zur Folge haben (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die Sehschärfe ist im Rahmen von ophthalmologischen Konsultationen zu evaluieren.
  • -Mit Sabril behandelte Patienten sollten bezüglich neurologischer Nebenwirkungen sorgfältig überwacht werden; dies wegen der Befunde in Tierstudien (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Klinische Studien zeigten bei 300 Patienten, die während mindestens 12 Monaten behandelt wurden, keine Anzeichen für eine Neurotoxizität von Sabril.
  • +Mit Sabril behandelte Patienten sollten bezüglich neurologischer Nebenwirkungen sorgfältig überwacht werden; dies wegen der Befunde in Tierstudien (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Klinische Studien zeigten bei 300 Patienten, die während mindestens 12 Monaten behandelt wurden, keine Anzeichen für eine Neurotoxizität von Sabril.
  • -Wie bei anderen Antiepileptika kann auch unter Vigabatrin bei einigen Patienten die Anfallshäufigkeit, einschliesslich des Status epilepticus, erhöht sein oder es können neue Anfallsarten auftreten. In seltenen Fällen kann es zu einem neuen myoklonischen Anfall und einer Verschlimmerung eines bestehenden Myoklonus kommen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Wie bei anderen Antiepileptika kann auch unter Vigabatrin bei einigen Patienten die Anfallshäufigkeit, einschliesslich des Status epilepticus, erhöht sein oder es können neue Anfallsarten auftreten. In seltenen Fällen kann es zu einem neuen myoklonischen Anfall und einer Verschlimmerung eines bestehenden Myoklonus kommen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Fälle von anomalen MRT-Befunden des Gehirns wurden berichtet, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, die aufgrund von infantilen Spasmen mit hohen Dosen Vigabatrin behandelt wurden. Die klinische Signifikanz dieser Befunde ist derzeit nicht bekannt. Zudem wurde über Fälle von intramyelinem Ödem (EMI) berichtet, insbesondere bei Säuglingen, die wegen infantiler Spasmen behandelt wurden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Fälle von anomalen MRT-Befunden des Gehirns wurden berichtet, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern, die aufgrund von infantilen Spasmen mit hohen Dosen Vigabatrin behandelt wurden. Die klinische Signifikanz dieser Befunde ist derzeit nicht bekannt. Zudem wurde über Fälle von intramyelinem Ödem (EMI) berichtet, insbesondere bei Säuglingen, die wegen infantiler Spasmen behandelt wurden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -In seltenen Fällen wurden enzephalopatische Symptome wie stärkere Sedierung, Stupor und Verwirrtheit in Verbindung mit unspezifischer Verlangsamung im EEG kurz nach Therapieeinleitung mit Vigabatrin beschrieben. Risikofaktoren dafür sind insbesondere höhere Anfangsdosierungen, rascherer Dosisanstieg und/oder in grösseren Schritten als empfohlen sowie Niereninsuffizienz. Diese Reaktionen waren nach Reduzierung der Dosis oder Absetzen von Vigabatrin reversibel (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen».
  • +In seltenen Fällen wurden enzephalopatische Symptome wie stärkere Sedierung, Stupor und Verwirrtheit in Verbindung mit unspezifischer Verlangsamung im EEG kurz nach Therapieeinleitung mit Vigabatrin beschrieben. Risikofaktoren dafür sind insbesondere höhere Anfangsdosierungen, rascherer Dosisanstieg und/oder in grösseren Schritten als empfohlen sowie Niereninsuffizienz. Diese Reaktionen waren nach Reduzierung der Dosis oder Absetzen von Vigabatrin reversibel (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • +Ältere Patienten und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" .
  • -Suizidale Gedanken und Verhaltensweisen sind bei Patienten unter antiepileptischer Behandlung in verschiedenen Indikationen berichtet worden. Eine Metaanalyse randomisierter placebokontrollierter Studien mit antiepileptischen Medikamenten zeigte ebenfalls eine leichte Zunahme des Risikos für suizidale Gedanken und Verhaltensweisen. Der Mechanismus dieses Phänomens ist nicht bekannt (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Suizidale Gedanken und Verhaltensweisen sind bei Patienten unter antiepileptischer Behandlung in verschiedenen Indikationen berichtet worden. Eine Metaanalyse randomisierter placebokontrollierter Studien mit antiepileptischen Medikamenten zeigte ebenfalls eine leichte Zunahme des Risikos für suizidale Gedanken und Verhaltensweisen. Der Mechanismus dieses Phänomens ist nicht bekannt (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Vigabatrin wurde in einigen Studien über eine Abnahme der Phenytoin-Plasmakonzentrationen berichtet. Die Abnahme variierte im Mittel von 16 bis 33 %. Diese Interaktion ist in ihrem Mechanismus noch nicht geklärt, scheint aber in den meisten Fällen nicht von klinischer Bedeutung zu sein.
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Vigabatrin wurde in einigen Studien über eine Abnahme der Phenytoin-Plasmakonzentrationen berichtet. Die Abnahme variierte im Mittel von 16 bis 33 %. Diese Interaktion ist in ihrem Mechanismus noch nicht geklärt, scheint aber in den meisten Fällen nicht von klinischer Bedeutung zu sein.
  • -Die gleichzeitige Einnahme von Vigabatrin mit Clonazepam kann die beruhigende Wirkung verstärken oder zum Koma führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die gleichzeitige Einnahme von Vigabatrin mit Clonazepam kann die beruhigende Wirkung verstärken oder zum Koma führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Daten über eine begrenzte Zahl (n = 192) von Schwangerschaften, in denen es zu einer Exposition kam, sind verfügbar. In 14,5% dieser Schwangerschaften wurde über kongenitale Anomalien berichtet. Es handelte sich in 64,3% der Fälle um schwere Missbildungen. In 10,9% der Schwangerschaften, in denen es zu einer Exposition kam, wurde über Spontanaborte berichtet. Ob die Einnahme von Vigabatrin während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko von Missbildungen bedingt, kann aufgrund der begrenzten Datenmenge, der Epilepsie selbst sowie der gleichzeitigen Einnahme anderer Antiepileptika in allen berichteten Fällen nicht mit Sicherheit beantwortet werden.
  • +Daten über eine begrenzte Zahl (n = 192) von Schwangerschaften, in denen es zu einer Exposition kam, sind verfügbar. In 14,5% dieser Schwangerschaften wurde über kongenitale Anomalien berichtet. Es handelte sich in 64,3% der Fälle um schwere Missbildungen. In 10,9% der Schwangerschaften, in denen es zu einer Exposition kam, wurde über Spontanaborte berichtet. Ob die Einnahme von Vigabatrin während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko von Missbildungen bedingt, kann aufgrund der begrenzten Datenmenge, der Epilepsie selbst sowie der gleichzeitigen Einnahme anderer Antiepileptika in allen berichteten Fällen nicht mit Sicherheit beantwortet werden.
  • -Tierstudien haben unerwünschte Wirkungen beim Fötus gezeigt (siehe «Präklinische Daten – Reproduktionstoxizität und Teratogenität»).
  • +Tierstudien haben unerwünschte Wirkungen beim Fötus gezeigt (siehe "Präklinische Daten – Reproduktionstoxizität und Teratogenität" ).
  • -In Verbindung mit Sabril wurde häufig über Gesichtsfeldstörungen berichtet, die die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, signifikant beeinträchtigen können. Die Patienten sollten auf das Vorliegen von Gesichtsfeldstörungen untersucht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten, die Fahrzeuge führen, Maschinen bedienen oder andere Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko durchführen.
  • +In Verbindung mit Sabril wurde häufig über Gesichtsfeldstörungen berichtet, die die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, signifikant beeinträchtigen können. Die Patienten sollten auf das Vorliegen von Gesichtsfeldstörungen untersucht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten, die Fahrzeuge führen, Maschinen bedienen oder andere Tätigkeiten mit erhöhtem Risiko durchführen.
  • -Gepoolte Daten aus Prävalenzstudien deuten darauf hin, dass bei einem Drittel der mit Vigabatrin behandelten Patienten Gesichtsfeldstörungen auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Gepoolte Daten aus Prävalenzstudien deuten darauf hin, dass bei einem Drittel der mit Vigabatrin behandelten Patienten Gesichtsfeldstörungen auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Häufig: Anämie.
  • +-Häufig: Anämie.
  • -·Sehr häufig: bei Kindern (30%) Unruhe und Agitation.
  • -·Häufig: Agitation, Aggressivität, Nervosität, Gereiztheit, Depression, abnormales Denken, paranoide Reaktionen, Schlaflosigkeit.
  • -·Gelegentlich: Hypomanie, Manie, Psychose.
  • -·Selten: Selbstmordversuch.
  • -·Sehr selten: Halluzinationen.
  • +-Sehr häufig: bei Kindern (30%) Unruhe und Agitation.
  • +-Häufig: Agitation, Aggressivität, Nervosität, Gereiztheit, Depression, abnormales Denken, paranoide Reaktionen, Schlaflosigkeit.
  • +-Gelegentlich: Hypomanie, Manie, Psychose.
  • +-Selten: Selbstmordversuch.
  • +-Sehr selten: Halluzinationen.
  • -·Sehr häufig: Schläfrigkeit.
  • -·Häufig: Sprachstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Parästhesien, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, psychische Störungen (Denkstörungen), Tremor.
  • -·Gelegentlich: Ataxie, Bewegungsstörungen einschliesslich Dystonie, Dyskinesie und Hypertonie, einzeln auftretend oder verbunden mit Anomalien im NMR-Bild (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -·Selten: Enzephalopathie**.
  • -·Sehr selten: optische Neuritis.
  • -·Einzelfälle von anomalen MRT-Befunden des Gehirns wurden berichtet, die ein Hinweis auf ein zytotoxisches Ödem sein könnten (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Intramyelines Ödem (insbesondere bei Säuglingen).
  • +-Sehr häufig: Schläfrigkeit.
  • +-Häufig: Sprachstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Parästhesien, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, psychische Störungen (Denkstörungen), Tremor.
  • +-Gelegentlich: Ataxie, Bewegungsstörungen einschliesslich Dystonie, Dyskinesie und Hypertonie, einzeln auftretend oder verbunden mit Anomalien im NMR-Bild (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +-Selten: Enzephalopathie**.
  • +-Sehr selten: optische Neuritis.
  • +-Einzelfälle von anomalen MRT-Befunden des Gehirns wurden berichtet, die ein Hinweis auf ein zytotoxisches Ödem sein könnten (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Intramyelines Ödem (insbesondere bei Säuglingen).
  • -·Sehr häufig: Gesichtsfeldstörungen (33%; 1/3 der Patienten).
  • -·Häufig: Sehstörungen, Diplopie, Nystagmus.
  • -·Selten: Retinaerkrankungen (primär peripher). Ein solcher Gesichtsfeldverlust kann schwerwiegend sein und bis hin zu Tunnelblick oder Sehkraftverlust reichen.
  • -·Sehr selten: Optische Neuritis, Optische Atrophie.
  • +-Sehr häufig: Gesichtsfeldstörungen (33%; 1/3 der Patienten).
  • +-Häufig: Sehstörungen, Diplopie, Nystagmus.
  • +-Selten: Retinaerkrankungen (primär peripher). Ein solcher Gesichtsfeldverlust kann schwerwiegend sein und bis hin zu Tunnelblick oder Sehkraftverlust reichen.
  • +-Sehr selten: Optische Neuritis, Optische Atrophie.
  • -·Häufig: Übelkeit, Erbrechen, abdominale Schmerzen.
  • +-Häufig: Übelkeit, Erbrechen, abdominale Schmerzen.
  • -·Häufig: Alopezie.
  • -·Gelegentlich: Ausschlag.
  • -·Selten: Angioödem, Urtikaria.
  • +-Häufig: Alopezie.
  • +-Gelegentlich: Ausschlag.
  • +-Selten: Angioödem, Urtikaria.
  • -·Sehr häufig: Arthralgie.
  • +-Sehr häufig: Arthralgie.
  • -·Sehr häufig: Schläfrigkeit, Müdigkeit (27%).
  • -·Häufig: Ödem, Gereiztheit.
  • +-Sehr häufig: Schläfrigkeit, Müdigkeit (27%).
  • +-Häufig: Ödem, Gereiztheit.
  • -·Häufig: Gewichtszunahme.
  • +-Häufig: Gewichtszunahme.
  • -Über Überdosierungen mit Vigabatrin wurde berichtet. Die Dosismengen lagen in den meisten Fällen zwischen 7,5 und 30 g; es wurden bis zu 90 g eingenommen. In knapp der Hälfte der betreffenden Fälle handelte es sich um Einnahmen mehrerer Arzneimittel. Die am häufigsten genannten Symptome waren Schläfrigkeit und Koma. Andere weniger häufig genannte Symptome waren: Schwindel, Kopfschmerzen, Psychosen, Atemdepression oder Apnoe, Bradykardie, Hypotonie, Agitation, Gereiztheit, Verwirrtheit, anormales Verhalten und Sprachstörungen. Keine der Überdosierungen führte zum Tod.
  • +Über Überdosierungen mit Vigabatrin wurde berichtet. Die Dosismengen lagen in den meisten Fällen zwischen 7,5 und 30 g; es wurden bis zu 90 g eingenommen. In knapp der Hälfte der betreffenden Fälle handelte es sich um Einnahmen mehrerer Arzneimittel. Die am häufigsten genannten Symptome waren Schläfrigkeit und Koma. Andere weniger häufig genannte Symptome waren: Schwindel, Kopfschmerzen, Psychosen, Atemdepression oder Apnoe, Bradykardie, Hypotonie, Agitation, Gereiztheit, Verwirrtheit, anormales Verhalten und Sprachstörungen. Keine der Überdosierungen führte zum Tod.
  • -Siehe «Wirkungsmechanismus».
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
  • -Schnell und wahrscheinlich vollständig (Cmax = 25,3 ± 6,3 µg/ml, Tmax = 1,6 ± 0,74 h), unbeeinflusst von der Nahrungsaufnahme.
  • +Schnell und wahrscheinlich vollständig (Cmax = 25,3 ± 6,3 µg/ml, Tmax = 1,6 ± 0,74 h), unbeeinflusst von der Nahrungsaufnahme.
  • -Verteilungsvolumen: etwas grösser als das Gesamtkörperwasser (Vd = 1,18 ± 0,21 l/kg). Die Konzentrationen im Plasma und der Zerebrospinalflüssigkeit sind von der Dosis linear abhängig (im Bereich der empfohlenen Dosen). Die Konzentration in der Zerebrospinalflüssigkeit entspricht etwa 10% der Plasmakonzentration. Keine Bindung an Plasmaproteine.
  • +Verteilungsvolumen: etwas grösser als das Gesamtkörperwasser (Vd = 1,18 ± 0,21 l/kg). Die Konzentrationen im Plasma und der Zerebrospinalflüssigkeit sind von der Dosis linear abhängig (im Bereich der empfohlenen Dosen). Die Konzentration in der Zerebrospinalflüssigkeit entspricht etwa 10% der Plasmakonzentration. Keine Bindung an Plasmaproteine.
  • -Plasmahalbwertszeit: 5–8 Stunden. Etwa 60–80% einer oralen Einzeldosis gelangen innerhalb 24 Stunden unverändert in den Urin.
  • +Plasmahalbwertszeit: 5–8 Stunden. Etwa 60–80% einer oralen Einzeldosis gelangen innerhalb 24 Stunden unverändert in den Urin.
  • -Siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen».
  • +Siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" .
  • -Siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen».
  • +Siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" .
  • -Kinder scheinen relativ höhere Dosierungen zu benötigen als Erwachsene (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Kinder scheinen relativ höhere Dosierungen zu benötigen als Erwachsene (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -In Tierstudien mit Ratten, Mäusen, Hunden und Affen zeigte Vigabatrin keine signifikanten Nebenwirkungen auf Leber, Niere, Lunge, Herz und Gastrointestinaltrakt. In der weissen Hirnsubstanz von Ratten, Mäusen und Hunden wurde unter einer Dosierung von 30–50 mg/kg/Tag eine Mikrovakuolisierung beobachtet. Bei Affen waren diese Läsionen minimal oder unklar. Ursache ist eine Spaltbildung in der äusseren Myelinscheide, eine für intramyeline Ödeme charakteristische Veränderung.
  • +In Tierstudien mit Ratten, Mäusen, Hunden und Affen zeigte Vigabatrin keine signifikanten Nebenwirkungen auf Leber, Niere, Lunge, Herz und Gastrointestinaltrakt. In der weissen Hirnsubstanz von Ratten, Mäusen und Hunden wurde unter einer Dosierung von 30–50 mg/kg/Tag eine Mikrovakuolisierung beobachtet. Bei Affen waren diese Läsionen minimal oder unklar. Ursache ist eine Spaltbildung in der äusseren Myelinscheide, eine für intramyeline Ödeme charakteristische Veränderung.
  • -Vigabatrin-assoziierte Retinotoxizität wurde lediglich bei Albino-Ratten festgestellt, nicht jedoch bei pigmentierten Ratten, Hunden oder Affen. Die Retinaveränderungen bei Albino-Ratten zeichneten sich aus durch fokale oder multifokale Störungen der äusseren Kernschicht mit Verschiebung der Nuklei in den Stäbchen- und Zapfenbereich. Die anderen Schichten der Retina waren nicht betroffen. Diese Läsionen wurden bei einer Dosis von 300 mg/kg/Tag bei 80–100% der Tiere beobachtet. Das histologische Bild dieser Läsionen war ähnlich dem von Albino-Ratten nach übermässiger Lichtexposition. Die Veränderungen der Retina können jedoch auch einen unmittelbaren Arzneimittel-induzierten Effekt darstellen.
  • +Vigabatrin-assoziierte Retinotoxizität wurde lediglich bei Albino-Ratten festgestellt, nicht jedoch bei pigmentierten Ratten, Hunden oder Affen. Die Retinaveränderungen bei Albino-Ratten zeichneten sich aus durch fokale oder multifokale Störungen der äusseren Kernschicht mit Verschiebung der Nuklei in den Stäbchen- und Zapfenbereich. Die anderen Schichten der Retina waren nicht betroffen. Diese Läsionen wurden bei einer Dosis von 300 mg/kg/Tag bei 80–100% der Tiere beobachtet. Das histologische Bild dieser Läsionen war ähnlich dem von Albino-Ratten nach übermässiger Lichtexposition. Die Veränderungen der Retina können jedoch auch einen unmittelbaren Arzneimittel-induzierten Effekt darstellen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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