ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Pentasa Klysma - Änderungen - 19.02.2026
64 Änderungen an Fachinfo Pentasa Klysma
  • -Wirkstoff: Mesalazinum (5-Aminosalicylsäure).
  • +Wirkstoffe
  • +Mesalazinum (Acidum 5-aminosalicylicum)
  • -Depot-Tabletten: Excipiens pro compresso.
  • -Depot-Granulat: Excipiens ad granulatum pro charta.
  • -Suppositorien: Excipiens pro suppositorio.
  • -Klysma: Antioxydans: Natrii disulfis (E223)
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Depot-Tabletten: Povidonum, Ethylcellulosum, Magnesii stearas, Talcum, Cellulosum microcristallinum.
  • +Depot-Granulat: Povidonum, Ethylcellulosum.
  • +Suppositorien: Povidonum, Macrogolum 6000, Magnesii stearas, Talcum.
  • +Klysma: Dinatrii edetas, Natrii disulfis (E223) 100 mg/100 ml, Natrii acetas, Acidum hydrochloricum, aqua purificata.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pentasa Suppositorien: 1 Suppositorium (1 g Mesalazin) 1-2 mal täglich während 2-4 Wochen.
  • +
  • -Pentasa Suppositorien: 1 Suppositorium (1 g Mesalazin) 1-2 mal täglich während 2-4 Wochen.
  • +Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -Depot-Tabletten und Depot-Granulat: Es wurde keine Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit in der Pädiatrie durchgeführt. Bei Jugendlichen kann die Erwachsenendosis verabreicht werden.
  • +Depot-Tabletten und Depot-Granulat: Es wurden keine Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit in der Pädiatrie durchgeführt. Bei Jugendlichen kann die Erwachsenendosis verabreicht werden.
  • -Anwendungshinweis
  • +Art der Anwendung
  • -Pentasa Depot-Granulat: Inhalt eines Sachets in den Mund leeren und mit Flüssigkeit herunterspülen. Nicht zerkauen.
  • +Pentasa Depot-Granulat: Inhalt eines Sachets in den Mund leeren und mit Flüssigkeit herunterspülen. Nicht zerkauen. Alternativ kann der gesamte Inhalt des Beutels mit Joghurt gemischt und dann sofort ohne Zerkauen der Granula eingenommen werden.
  • -Es ist Vorsicht geboten bei Patienten, die auf Sulfasalazin allergisch reagieren (Risiko einer Salicylatallergie). Beim Auftreten einer akuten Überempfindlichkeitsreaktion wie Abdominalkrämpfe, akute Abdominalschmerzen, Fieber, starke Kopfschmerzen oder Hautausschlägen ist die Behandlung unverzüglich abzubrechen.
  • +Es ist Vorsicht geboten bei Patienten, die auf Sulfasalazin allergisch reagieren (Risiko einer Salicylatallergie). Schwere kutane Unverträglichkeitsreaktionen (SCARs), einschliesslich Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN) wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Mesalazin berichtet. Beim Auftreten einer akuten Überempfindlichkeitsreaktion wie Abdominalkrämpfe, akute Abdominalschmerzen, Fieber und starken Kopfschmerzen, und/oder dem ersten Auftreten von Anzeichen und Symptomen schwerer Hautreaktionen wie Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder anderen Zeichen einer Überempfindlichkeit, ist die Behandlung unverzüglich abzubrechen.
  • -Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird empfohlen, das Präparat nicht anzuwenden. Die Nierenfunktion sollte besonders während der Initialphase regelmässig überwacht werden (z.B. Serumkreatinin). Bei Patienten, die während der Therapie eine Nierenfunktionsstörung entwickeln, sollte an eine Mesalazin-induzierte Nephrotoxizität gedacht werden. Die Nierenfunktion sollte bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen als nephrotoxisch bekannten Präparaten noch häufiger überwacht werden.
  • +Nierenfunktionsstörung
  • +Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion wird empfohlen, das Präparat nicht anzuwenden. Die Nierenfunktion sollte besonders während der Initialphase regelmässig überwacht werden (z.B. Serumkreatinin). Bei Patienten, die während der Therapie eine Nierenfunktionsstörung entwickeln, sollte an eine Mesalazin-induzierte Nephrotoxizität gedacht werden. Die Behandlung mit Mesalazin sollte sofort abgebrochen werden, wenn sich die Nierenfunktion verschlechtert. Die Nierenfunktion sollte bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen als nephrotoxisch bekannten Präparaten noch häufiger überwacht werden.
  • -Schwere Blutdyskrasien sind im Zusammenhang mit Mesalazin sehr selten beschrieben worden. Bluttests (Differentialblutbild) sollten nach Ermessen des behandelnden Arztes vor und während der Behandlung durchgeführt werden. Die gleichzeitige Anwendung von Mesalazin mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin kann das Risiko für Blutdyskrasien erhöhen (siehe auch «Interaktionen»). Bei Verdacht auf diese Nebenwirkungen muss die Behandlung unterbrochen werden.
  • +Schwere Blutdyskrasien sind im Zusammenhang mit Mesalazin sehr selten beschrieben worden. Bluttests (Differentialblutbild) sollten nach Ermessen des behandelnden Arztes vor und während der Behandlung durchgeführt werden. Die gleichzeitige Anwendung von Mesalazin mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin kann das Risiko für Blutdyskrasien erhöhen (siehe auch "Interaktionen" ). Bei Verdacht auf diese Nebenwirkungen muss die Behandlung unterbrochen werden.
  • +Bei Patienten, die Mesalazin erhielten, wurde über idiopathische intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor cerebri) berichtet. Die Patienten sollten auf Anzeichen und Symptome einer idiopathischen intrakraniellen Hypertonie, einschliesslich starker oder wiederkehrender Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Tinnitus, hingewiesen werden. Wenn eine idiopathische intrakranielle Hypertonie auftritt, sollte das Absetzen von Mesalazin in Betracht gezogen werden.
  • +Es wurden Fälle von Nephrolithiasis bei Verarbreichung von Mesalazin gemeldet, einschliesslich Nierensteinen mit einem Gehalt von 100% Mesalazin. Es wird empfohlen, während der Behandlung eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen.
  • +Mesalazin kann nach Kontakt mit Natriumhypochlorit-Bleichmitteln zu einer rotbraunen Verfärbung des Urins führen (z.B. in Toiletten, die mit dem in bestimmten Bleichmitteln enthaltenen Natriumhypochlorit gereinigt wurden).
  • +
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Es ist bekannt, dass Mesalazin die Plazentaschranke passiert; die Plasmakonzentration in der Nabelschnur beträgt ca. einen Zehntel derjenigen des mütterlichen Plasmas. Der Metabolit Acetyl-Mesalazin wird in der Nabelschnur und im mütterlichen Plasma in derselben Konzentration gefunden. Verschiedene Beobachtungsstudien konnten keine teratogenen Wirkungen zeigen und erlauben keinen Schluss auf mögliche Risiken für den Menschen. Pentasa sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn dies ist unbedingt erforderlich.
  • -Bei Neugeborenen, deren Mutter mit Pentasa behandelt wurde, sind Veränderungen des Blutbildes (Panzytopenie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie) beobachtet worden.
  • -Tierexperimentelle Studien haben weder teratogene noch mutagene Wirkungen gezeigt. (Siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
  • +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung bei Schwangeren. Die wenigen vorliegenden Daten zur Anwendung von Mesalazin am Menschen weisen nicht auf einen Anstieg der Gesamtrate an kongenitalen Missbildungen hin. Einige Daten zeigen eine erhöhte Rate an Früh- und Totgeburten sowie ein niedriges Geburtsgewicht; diese unerwünschten Schwangerschaftsverläufe sind allerdings auch in Zusammenhang mit einer aktiven entzündlichen Darmerkrankung aufgetreten. Die Grunderkrankung (Colitis ulcerosa) kann die Risiken des Schwangerschaftsverlaufs erhöhen.
  • +Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postanale Entwicklung (siehe "Präklinische Daten" ).
  • +Es ist bekannt, dass Mesalazin die Plazentaschranke passiert; die Plasmakonzentration in der Nabelschnur beträgt ca. einen Zehntel derjenigen des mütterlichen Plasmas. Der Metabolit Acetyl-Mesalazin wird in der Nabelschnur und im mütterlichen Plasma in derselben Konzentration gefunden. Bei Neugeborenen, deren Mutter mit Pentasa behandelt wurde, sind Veränderungen des Blutbildes (Panzytopenie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie) beobachtet worden.
  • +Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.
  • +Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
  • -Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen und Arzneimittelfieber auftreten.
  • +Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen und Arzneimittelfieber auftreten und schwere arzneimittelinduzierte Hautreaktionen (SCARs), einschliesslich Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) und toxische epidermale Nekrolyse (TEN), wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Mesalazin berichtet, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Nebenwirkungsfrequenz, basierend auf klinischen Studien und Erfahrungen nach der Markteinführung (nach Systemorganklassen und Häufigkeit geordnet [häufig: ≥1% und <10%, gelegentlich: ≥0,1% und <1%, selten: ≥0,01% und <0,1%, sehr selten: <0,01%]):
  • -Störungen des Blut- und Lymphsystems
  • +Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (genaue Häufigkeit kann auf der Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Störungen des Immunsystems
  • -Einzelfälle: Überempfindlichkeitsreaktionen.
  • -Störungen des Nervensystems
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen inklusive allergisches Exanthem, anaphylaktische Reaktionen.
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • -Funktionsstörungen des Herzen
  • +Nicht bekannt: Idiopathische intrakranielle Hypertonie.
  • +Herzerkrankungen
  • -Atmungsorgane (Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen)
  • -Sehr selten: Allergische und fibrotische Lungenreaktionen (inkl. Dyspnoe, Husten, Bronchospasmus, allergische Alveolitis, eosinophile Pneumonie, interstitielle Lungenerkrankung, pulmonale Infiltration, Pneumonitis).
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Häufig: Diarrhö, Abdominalschmerzen, Nausea, Erbrechen.
  • -Selten: Erhöhte Amylasewerte, akute Pankreatitis*, Flatulenz.
  • -Funktionsstörungen der Leber und der Galle
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • +Sehr selten: Allergische Alveolitis, allergische und fibrotische Lungenreaktionen (inkl. Dyspnoe, Husten, Bronchospasmus), eosinophile Pneumonie, interstitielle Lungenerkrankung, pulmonale Infiltration, Pneumonitis.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Häufig: Diarrhö, Abdominalschmerzen, Nausea, Erbrechen, Flatulenz.
  • +Selten: Erhöhte Amylasewerte, akute Pankreatitis*.
  • +Sehr selten: Pancolitis.
  • +Leber- und Gallenerkrankungen
  • -Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • -Sehr selten: Reversible Alopezie.
  • -Muskelskelettsystem (Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen)
  • -Sehr selten: Myalgie, Arthralgie, Lupuserythematodes-ähnliche Reaktionen.
  • -Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
  • -Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen (einschl. akute und chronische interstitielle Nephritis*, nephrotisches Syndrom), Verfärbung des Urins, Niereninsuffizienz.
  • -Reproduktionssystem
  • +Selten: Photosensibilität (schwerere Reaktionen wurden berichtet bei Patienten mit vorbestehender atopischer Dermatitis/Ekzem).
  • +Sehr selten: Reversible Alopezie, Erythema multiforme, Quincke-Ödem, allergische Dermatitis.
  • +Nicht bekannt: Steven-Johnson Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), Arzneimittelreaktionen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS).
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Sehr selten: Myalgie, Arthralgie, Lupus-erythematodes-ähnliches Syndrom (Systemischer Lupus Erythematodes).
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • +Sehr selten: Nierenfunktionsstörungen (einschl. akute und chronische interstitielle Nephritis*, nephrotisches Syndrom), Niereninsuffizienz.
  • +Nicht bekannt: Nephrolithiasis,Verfärbung des Urins.
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • -Einzelfälle: Arzneimittelfieber.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Häufig: Analbeschwerden und Reaktionen an der Applikationsstelle, Juckreiz, Tenesmus (nur bei rektalen Formen).
  • +Sehr selten: Arzneimittelfieber.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +Anwendung am Menschen: Es sind keine Fälle von Überdosierung bekannt.
  • -Anwendung am Menschen: es sind keine Fälle von Überdosierung bekannt.
  • -Therapie: Bei gemischter Azidose-Alkalose: Wiederherstellung des Säure-Base-Gleichgewichts entsprechend der Situation sowie Elektrolytsubstitution. Bei Dehydration durch Schwitzen und Erbrechen: Flüssigkeitszufuhr. Bei Hypoglykämie: Glucosezufuhr. Engmaschige Kontrolle der Nierenfunktion.
  • +Behandlung
  • +Bei gemischter Azidose-Alkalose: Wiederherstellung des Säure-Base-Gleichgewichts entsprechend der Situation sowie Elektrolytsubstitution. Bei Dehydration durch Schwitzen und Erbrechen: Flüssigkeitszufuhr. Bei Hypoglykämie: Glucosezufuhr. Engmaschige Kontrolle der Nierenfunktion.
  • -ATC-Code: A07EC02
  • +ATC-Code
  • +A07EC02
  • -5-Aminosalicylsäure hemmt die Prostaglandinsynthese und Lipoxygenase sowie die Motilität von Leukozyten und damit die Freisetzung verschiedener für die Entzündungsreaktion wichtiger Mediatoren. Der genaue Wirkungsmechanismus auf die entzündlichen Veränderungen bei Colitis ulcerosa ist jedoch nicht bekannt.
  • -Pharmakokinetik
  • +5-Aminosalicylsäure hemmt die Prostaglandinsynthese und Lipoxygenase sowie die Motilität von Leukozyten und damit die Freisetzung verschiedener für die Entzündungsreaktion wichtiger Mediatoren.
  • +Es liegen Daten vor, die vermuten lassen, dass der Schweregrad der Dickdarmentzündung bei Patienten mit Colitis ulcerosa, die mit Mesalazin behandelt werden, invers mit der Schleimhautkonzentration von Mesalazin korreliert.
  • +Der Wirkmechanismus von Mesalazin ist noch nicht ganz klar, jedoch wurden Mechanismen wie die Aktivierung der Y-Form des Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptors (PPAR-γ) und die Inhibition von Nuklearfaktor-kappa-B (NF-κB) in der Darmschleimhaut damit in Verbindung gebracht.
  • +Pathophysiologische Veränderungen wie Diarrhö und ein erhöhter Säuregrad im Darm, die während der aktiven Phase einer entzündlichen Darmerkrankung beobachtet werden, haben nach oraler Einnahme nur einen geringen Einfluss auf die Abgabe von Mesalazin an die Darmmukosa.
  • +Pharmakodynamik
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Angaben.
  • -Bei oraler Verabreichung von Pentasa Depot-Tabletten oder Depot-Granulat wird Mesalazin vom Magen bis zum Rectum im gesamten Darmtrakt gleichmässig freigesetzt. Die Wirkstofffreisetzung wird durch das Darmmilieu (pH) und die Passagezeit nicht beeinflusst.
  • +Bei oraler Verabreichung von Pentasa Depot-Tabletten oder Depot-Granulat wird Mesalazin vom Magen bis zum Rectum im gesamten Darmtrakt gleichmässig freigesetzt. Die Wirkstofffreisetzung wird durch das Darmmilieu (pH) und die Passagezeit nicht beeinflusst. Die Passage und Freisetzung von Mesalazin nach oraler Gabe sind unabhängig von gleichzeitiger Nahrungsaufnahme, die Exposition kann jedoch erhöht sein.
  • -Oral verabreichtes Mesalazin wird zu ca. 28% resorbiert, der Rest bleibt für eine topische Wirkung verfügbar, um dann in den Fäces ausgeschieden zu werden. Die mittleren Plasmaspiegel unter steady state-Bedingungen nach täglichen Gaben von 1,5 g, 4 g und 6 g Pentasa betragen 2 µmol/l, 8 µmol/l und 12 µmol/l für Mesalazin resp. 6 µmol/l, 13 µmol/l und 16 µmol/l für den Metaboliten N-Acetyl-5-Aminosalicylsäure.
  • +Oral verabreichtes Mesalazin wird zu ca. 30% resorbiert, der Rest bleibt für eine topische Wirkung verfügbar, um dann in den Fäces ausgeschieden zu werden. Maximale Plasmakonzentrationen werden 1-6 Stunden nach Verabreichung beobachtet. Eine zweimal täglich (2 x 2 g/d) Mesalazin Dosierung führt zu einer Cmax von 5103,51 ng/mL und zu einer systemischen Exposition (AUC0-24) von 36456 h x ng/mL, Der Steady-state ist bei oraler Gabe nach einem Behandlungszeitraum von 5 Tagen erreicht, bei einer Cmax von 6803,70 ng/mL und einer AUC0-24 von 57519 h x ng/mL.
  • -Die resorbierte Fraktion wird in der Darmschleimhaut und in der Leber rasch zu Acetylmetaminosalicylsäure (N-Acetyl-5-Aminosalicylsäure) biotransformiert.
  • +Die resorbierte Fraktion wird sowohl prä-systemisch in der Darmschleimhaut als auch systemisch in der Leber rasch zu Acetylmetaminosalicylsäure (N-Acetyl-5-Aminosalicylsäure) hauptsächlich durch NAT-1 biotransformiert.
  • +Eine gewisse Acetylierung erfolgt auch durch Bakterien im Kolon. Diese Acetylierung scheint unabhängig vom Acetylator Phenotyp des Patienten zu erfolgen. Das metabolische Verhältnis von Acetylmesalazin zu Mesalazin im Plasma nach oraler Gabe variiert von 3,5 bei täglicher Dosierung von 3 x 500 mg bis 1,3 bei Dosierungen von 3 x 2g. Dies impliziert eine dosisabhängige Acetylierung, die zu einer Sättigung führen kann.
  • +
  • -Der resorbierte acetylierte Metabolit wird rasch von den Nieren eliminiert und im Urin ausgeschieden (90% in 24 Std.). Die nichtresorbierte Fraktion, welche den grössten Teil der aktiven Substanz ausmacht, wird im Stuhl ausgeschieden.
  • +Der resorbierte acetylierte Metabolit wird rasch von den Nieren eliminiert und im Urin ausgeschieden (90% in 24 Std.). Die nichtresorbierte Fraktion, welche den grössten Teil der aktiven Substanz ausmacht, wird im Stuhl ausgeschieden.
  • -In Studien zur Toxizität bei wiederholter täglicher Verabreichung von Mesalazin wurden in höheren Dosen toxische Effekte an der Niere bei allen Species gefunden. Der NOAEL bei der Maus, der Ratte und beim Affen waren 2500mg/kg/Tag, 480 mg/kg/Tag und 125 mg/kg/Tag.
  • +Langzeittoxizität (bzw. Toxizität bei wiederholter Verabreichung)
  • +In Studien zur Toxizität bei wiederholter täglicher Verabreichung von Mesalazin wurden in höheren Dosen toxische Effekte an der Niere bei allen Species gefunden. Der NOAEL bei der Maus, der Ratte und beim Affen waren 2500 mg/kg/Tag, 480 mg/kg/Tag und 125 mg/kg/Tag.
  • -Testsysteme in vitro- und in-vivo-Untersuchungen haben keine mutagene oder klastogene Wirkung gezeigt.
  • +Testsysteme in vitro- und invivo-Untersuchungen haben keine mutagene oder klastogene Wirkung gezeigt.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Die Suppositorien und Klysmen sollen in den verschweissten Folien (Licht- und Sauerstoffschutz) gelagert werden und dürfen erst unmittelbar vor Gebrauch entnommen werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15–25 °C) im Originalbehälter vor Licht geschützt lagern.
  • +Bei Raumtemperatur (15–25°C) lagern.
  • +Depot-Tabletten und Depot-Granulat im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
  • +Suppositorien und Klysmen in den verschweissten Folien lagern, um den Inhalt vor Licht und Sauerstoff zu schützen. Erst unmittelbar vor Gebrauch entnehmen.
  • -Pentasa Depot-Tabletten 500 mg: 100* und 300* (teilbar). (B)
  • -Pentasa Depot-Tabletten 1 g: 60* (nicht teilbar). (B)
  • -Pentasa Depot-Granulat 1 g: 50* und 150* Sachets. (B)
  • -Pentasa Depot-Granulat 2 g: 60* Sachets. (B)
  • -Pentasa Suppositorien: 28*. (B)
  • -Pentasa Klysmen : 7* (B)
  • +Pentasa Depot-Tabletten 500 mg: 100 und 300 (teilbar). (B)
  • +Pentasa Depot-Tabletten 1 g: 60 (nicht teilbar). (B)
  • +Pentasa Depot-Granulat 1 g: 50 und 150 Sachets. (B)
  • +Pentasa Depot-Granulat 2 g: 60 Sachets. (B)
  • +Pentasa Suppositorien: 28. (B)
  • +Pentasa Klysmen: 7. (B)
  • -März 2015
  • +Februar 2026
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home