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Home - Fachinformation zu Genotropin 12 mg - Änderungen - 19.11.2015
90 Änderungen an Fachinfo Genotropin 12 mg
  • -Hilfsstoffe: Praeparatio cryodesiccata: Glycin, Mannitol, Natriumdihydrogenphosphat (wasserfei), Dinatriumphosphat (wasserfrei); Solvens: Mannitol; Conserv.: Metacresol 3 mg, Aqua ad injectabilia.
  • +Hilfsstoffe:
  • +Praeparatio cryodesiccata: Glycin, Mannitol, Natriumdihydrogenphosphat (wasserfei), Dinatriumphosphat (wasserfrei); Solvens: Mannitol; Conserv.: Metacresol 3 mg, Aqua ad injectabilia.
  • -Zur Substitution bei nachgewiesener, unzureichender endogener Wachstumshormonsekretion (hypophysärer Minderwuchs) bei Kindern.
  • -Minderwuchs bei Kindern mit Turner-Syndrom.
  • -Wachstumsstörungen bei Kindern infolge chronischer Niereninsuffizienz.
  • -Andere Ursachen von Minderwuchs sollten ausgeschlossen sein.
  • -Prader-Willi-Syndrom (PWS), zur Verbesserung des Wachstums und der Körperzusammensetzung in Kombination mit einer hypokalorischen Diät. Die Diagnose PWS sollte durch geeignete genetische Untersuchungen bestätigt werden.
  • -Langzeitbehandlung von Wachstumsstörungen bei Kindern mit intrauterinem Kleinwuchs (SGA), die den Wachstumsrückstand bis zum zweiten Lebensjahr nicht aufgeholt haben.
  • +·Zur Substitution bei nachgewiesener unzureichender endogener Wachstumshormonsekretion (hypophysärer Minderwuchs) bei Kindern.
  • +·Minderwuchs bei Kindern mit Turner-Syndrom.
  • +·Wachstumsstörungen bei Kindern infolge chronischer Niereninsuffizienz.Andere Ursachen von Minderwuchs sollten ausgeschlossen sein.
  • +·Prader-Willi-Syndrom (PWS), zur Verbesserung des Wachstums und der Körperzusammensetzung in Kombination mit einer hypokalorischen Diät. Die Diagnose PWS sollte durch geeignete genetische Untersuchungen bestätigt werden.
  • +·Langzeitbehandlung von Wachstumsstörungen bei Kindern mit intrauterinem Kleinwuchs (SGA), die den Wachstumsrückstand bis zum zweiten Lebensjahr nicht aufgeholt haben.
  • -Mangel von Wachstumshormon (GH) beim Erwachsenen infolge hypothalamischer oder hypophysärer Erkrankung, mit Beginn im Kindes- oder Erwachsenenalter.
  • -Beginn im Erwachsenenalter: Patienten mit schwerem GH-Mangel in Verbindung mit anderen Hormonausfällen infolge von bekannten Erkrankungen des Hypothalamus oder der Hypophyse, und mindestens einem bekannten Hormonausfall der Hypophyse ausser Prolactin. Zur Diagnose bzw. zum Ausschluss eines GH-Mangels sollte bei diesen Patienten ein geeigneter dynamischer Test durchgeführt werden.
  • -Beginn in der Kindheit: Patienten mit angeborenem, genetisch bedingtem, erworbenem oder idiopathischem GH-Mangel in der Kindheit. Nach Abschluss des Längenwachstums sollte bei Patienten, bei denen der GH-Mangel bereits in der Kindheit festgestellt wurde, die Fähigkeit zur GH-Ausschüttung erneut geprüft werden. Bei Patienten mit höchstwahrscheinlich persistierendem GH-Mangel, z.B. mit angeborenem GH-Mangel oder einem GH-Mangel infolge von hypophysären/hypothalamischen Erkrankungen bzw. eines Infarkts, ist ein Insulinlike Growth Factor-I (IGF-I)-Standard-Deviation-Score (SDS) von <2 nach einer mindestens 4-wöchigen Pause der GH-Therapie als ausreichender Beleg eines ausgeprägten GH-Mangels anzusehen.
  • -Alle übrigen Patienten sollten einer IGF-I-Testung und einem GH-Stimulationstest unterzogen werden.
  • +Wachstumshormon (GH)-Mangel beim Erwachsenen infolge hypothalamischer oder hypophysärer Erkrankung, mit Beginn im Kindes- oder Erwachsenenalter.
  • +·Beginn in der Kindheit: Patienten mit angeborenem, genetisch bedingtem, erworbenem oder idiopathischem GH-Mangel in der Kindheit. Nach Abschluss des Längenwachstums sollte bei Patienten, bei denen der GH-Mangel bereits in der Kindheit festgestellt wurde, die Fähigkeit zur GH-Ausschüttung erneut überprüft werden. Bei Patienten mit höchstwahrscheinlich persistierendem GH-Mangel, z.B. mit angeborenem GH-Mangel oder einem GH-Mangel infolge von hypophysären/hypothalamischen Erkrankungen bzw. eines Infarkts, ist ein Insulin-like Growth Factor-I (IGF-I)-Standard-Deviation-Score (SDS) von <-2 nach einer mindestens 4-wöchigen Pause der GH-Therapie als ausreichender Beleg eines ausgeprägten GH-Mangels anzusehen.Alle übrigen Patienten sollten einer IGF-I-Testung und einem GH-Stimulationstest unterzogen werden.
  • +·Beginn im Erwachsenenalter: Patienten mit schwerem GH-Mangel in Verbindung mit anderen Hormonausfällen infolge bekannter Erkrankungen des Hypothalamus oder der Hypophyse und mindestens einem bekannten Hormonausfall der Hypophyse ausser Prolactin. Zur Diagnose bzw. zum Ausschluss eines GH-Mangels sollte bei diesen Patienten ein geeigneter dynamischer Test durchgeführt werden.
  • +
  • -Übliche Dosierung
  • +Übliche Dosierung:
  • -Generell wird eine Dosis von 0,0250,035 mg/kg Körpergewicht pro Tag oder 0,71,0 mg/m² Körperoberfläche pro Tag empfohlen.
  • -Bei unzureichendem Behandlungserfolg kann die Dosis individuell gesteigert werden. Eine Erhöhung der Dosierung sollte frühestens nach 6 Monaten Behandlung in Betracht gezogen werden und sollte 40% nicht überschreiten.
  • -Bei einem GH-Mangel, welcher bereits in der Kindheit festgestellt wurde und ins Jugendalter hinein andauert, sollte die Behandlung mit dem Ziel fortgesetzt werden, eine vollständige körperliche (somatische) Entwicklung zu erreichen (z.B. Körperzusammen­setzung, Knochendichte). Als Parameter für die Kontrolle der Therapieziele während der Übergangsphase dient das Erreichen einer normalen maximalen Knochendichte, definiert als ein T-Score >1 (z.B. standardisiert auf die durchschnittliche Knochendichte eines Erwachsenen gemessen mittels DEXA-Verfahren (Dual-Röntgen-Absorptiometrie), unter Berücksichtigung von Geschlecht und ethnischer Herkunft). Dosierungshinweise siehe unten im entsprechenden Abschnitt.
  • +Generell wird eine Dosis von 0,025-0,035 mg/kg Körpergewicht pro Tag oder 0,7-1,0 mg/m² Körperoberfläche pro Tag empfohlen.
  • +Bei unzureichendem Behandlungserfolg kann die Dosis individuell gesteigert werden. Eine Erhöhung der Dosierung sollte frühestens nach 6-monatiger Behandlung in Betracht gezogen werden und sollte 40% nicht überschreiten.
  • +Bei einem GH-Mangel, welcher bereits in der Kindheit festgestellt wurde und ins Jugendalter hinein andauert, sollte die Behandlung mit dem Ziel fortgesetzt werden, eine vollständige somatische Entwicklung zu erreichen (z.B. Körperzusammensetzung, Knochendichte). Als Parameter für die Kontrolle der Therapieziele während der Übergangsphase dient das Erreichen einer normalen maximalen Knochendichte, definiert als ein T-Score >-1 (z.B. standardisiert auf die durchschnittliche Knochendichte eines Erwachsenen gemessen mittels DEXA-Verfahren (Dual-Röntgen-Absorptiometrie), unter Berücksichtigung von Geschlecht und ethnischer Herkunft). Dosierungshinweise siehe unten im entsprechenden Abschnitt.
  • -Empfohlen wird eine Dosis von 0,0450,050 mg/kg Körpergewicht pro Tag oder 1,4 mg/m² Körperoberfläche pro Tag.
  • -Bei Turner-Patientinnen ist bisher nicht definiert, in welchem Altersjahr die Behandlung begonnen werden sollte. Insbesondere sind bisher keine Daten verfügbar, die gestatten würden, von einem Behandlungsbeginn im Kleinkindalter eine bessere Wirkung auf die Erwachsenenendgrösse zu erwarten als von einem Behandlungsbeginn in der Vorpubertät.
  • -Bei Wachstumsstörungen infolge chronischer Nieren­insuffizienz
  • -Empfohlen wird eine Dosis von 1,4 mg/m² Körperoberfläche pro Tag (entspricht etwa 0,0450,050 mg/kg Körpergewicht pro Tag). Höhere Dosen können benötigt werden, wenn die Wachstumsgeschwindigkeit zu gering ist. Eine Erhöhung der Dosierung sollte frühestens nach 6 Monaten Behandlung in Betracht gezogen werden und sollte 30% nicht überschreiten.
  • +Empfohlen wird eine Dosis von 0,045-0,050 mg/kg Körpergewicht pro Tag oder 1,4 mg/m² Körperoberfläche pro Tag.
  • +Bei Turner-Patientinnen ist bisher nicht definiert, in welchem Altersjahr die Behandlung begonnen werden sollte. Ob von einem Behandlungsbeginn im Kleinkindesalter eine bessere Wirkung auf die Erwachsenenendgrösse zu erwarten ist als von einem Behandlungsbeginn in der Vorpubertät, kann anhand der vorliegenden Daten nicht beantwortet werden.
  • +Bei Wachstumsstörungen infolge chronischer Niereninsuffizienz
  • +Empfohlen wird eine Dosis von 1,4 mg/m² Körperoberfläche pro Tag (entspricht etwa 0,045-0,050 mg/kg Körpergewicht pro Tag). Höhere Dosen können benötigt werden, wenn die Wachstumsgeschwindigkeit zu gering ist. Eine Erhöhung der Dosierung sollte frühestens nach 6-monatiger Behandlung in Betracht gezogen werden und sollte 30% nicht überschreiten.
  • -Empfohlen wird eine Dosis von 0,0330,067 mg/kg Körpergewicht pro Tag oder 1,02,0 mg/m2 Körperoberfläche pro Tag.
  • +Empfohlen wird eine Dosis von 0,033-0,067 mg/kg Körpergewicht pro Tag oder 1,0-2,0 mg/m2 Körperoberfläche pro Tag.
  • -Bei Patienten, welche die GH-Therapie nach einem GH-Mangel in der Kindheit fortsetzen, wird empfohlen, die Behandlung mit einer Dosis von 0,2 bis 0,5 mg/Tag neu aufzunehmen. Die Dosis sollte den individuellen Bedürfnissen des Patienten entsprechend, und basierend auf der Bestimmung der IGF-I-Konzentration, schrittweise erhöht bzw. reduziert werden.
  • -Bei Patienten, bei denen der GH-Mangel erst im Erwachsenenalter festgestellt wird, beträgt die empfohlene Startdosis 0,150,30 mg pro Tag. Die Dosis sollte den individuellen Bedürfnissen des Patienten entsprechend, und basierend auf der Bestimmung der IGF-I-Konzentration, schrittweise eingestellt werden. Alter und Geschlecht sind bei der Einstellung zu berücksichtigen.
  • +Bei Patienten mit einem in der Kindheit diagnostizierten GH-Mangel wird für die Fortsetzung der Behandlung eine Dosierung von 0.2 bis 0.5 mg/Tag empfohlen. Die Dosis sollte den individuellen Bedürfnissen des Patienten entsprechend und basierend auf der Bestimmung der IGF-I-Konzentration schrittweise erhöht bzw. reduziert werden.
  • +Bei Patienten, bei denen der GH-Mangel erst im Erwachsenenalter festgestellt wird, beträgt die empfohlene Startdosis 0,15-0,30 mg pro Tag. Die Dosis sollte den individuellen Bedürfnissen des Patienten entsprechend und basierend auf der Bestimmung der IGF-I-Konzentration schrittweise eingestellt werden. Alter und Geschlecht sind bei der Einstellung zu berücksichtigen.
  • -Patienten mit GH-Mangel, deren IGF-I-Spiegel sich trotz guten klinischen Ansprechens nicht normalisieren, und die daher auch keine Dosissteigerung benötigen, sind bekannt.
  • -Die tägliche Erhaltungsdosis übersteigt selten 1,33 mg pro Tag. Frauen können höhere Dosen benötigen als Männer. Da die normale endogene Produktion von Wachstumshormon mit dem Alter sinkt, kann auch der Bedarf mit zunehmendem Alter abnehmen. Die Dauer der Behandlung beim Erwachsenen ist unbestimmt. In jährlichen Abständen ist fachärztlich zu überprüfen, ob die Behandlung dem Patienten einen reellen klinischen Gewinn bringt und demnach eine Weiterbehandlung sinnvoll ist.
  • +Bei Patienten, welche ein gutes klinisches Ansprechen zeigen, ist auch bei ausbleibender Normalisierung der IGF-I-Spiegel keine Dosissteigerung erforderlich.
  • +Die tägliche Erhaltungsdosis übersteigt selten 1,33 mg pro Tag. Frauen können höhere Dosen benötigen als Männer. Da die normale endogene Produktion von Wachstumshormon mit dem Alter sinkt, kann auch der Somatropin-Bedarf mit zunehmendem Alter abnehmen.
  • -Tagesdosis mg/kg mg/m²
  • - Körpergewicht Körperoberfläche
  • -Wachstumshormon- 0,025–0,035 0,7–1,0
  • -mangel bei Kindern
  • -Prader-Willi- 0,035 1,0
  • -Syndrom bei Kindern
  • -Turner-Syndrom 0,0450,050 1,4
  • -Chronische Nieren- 0,0450,050 1,4
  • -insuffizienz
  • -Kinder mit 0,033–0,067 1,0–2,0
  • -intrauterinem
  • -Kleinwuchs (SGA)
  • -Dosis mg/Tag mg/Tag
  • - Startdosis Erhaltungsdosis
  • - übersteigt selten
  • -Fortsetzung der 0,20–0,50
  • -Behandlung nach
  • -Wachstumshormon-
  • -mangel in Kindheit
  • -Wachstumshormon- 0,15–0,30 1,33
  • -mangel bei
  • -Erwachsenen
  • -Wachstumshormon- 0,10–0,20 0,50
  • -mangel bei
  • -Erwachsenen >60
  • +Tagesdosis mg/kg Körpergewicht mg/m2 Körperoberfläche
  • +Wachstumshormonmangel bei Kindern 0,025-0,035 0,7-1,0
  • +Prader-Willi-Syndrom bei Kindern 0,035 1,0
  • +Turner-Syndrom 0,045-0,050 1,4
  • +Chronische Niereninsuffizienz 0,045-0,050 1,4
  • +Kinder mit intrauterinem Kleinwuchs (SGA) 0,033-0,067 1,0-2,0
  • +
  • +
  • +Dosis mg/Tag Startdosis mg/Tag Erhaltungsdosis übersteigt selten
  • +Fortsetzung d. Behandlung nach Wachstumshormonmangel in Kindheit 0,20-0,50
  • +Wachstumshormonmangel bei Erwachsenen 0,15-0,30 1,33
  • +Wachstumshormonmangel bei Erwachsenen >60 0,10-0,20 0,50
  • -Hinweise zur Anwendung
  • +Die Dauer der Behandlung bei Erwachsenen ist unbestimmt. In jährlichen Intervallen ist fachärztlich zu überprüfen, ob die Behandlung dem Patienten einen reellen klinischen Gewinn bringt und demnach eine Weiterbehandlung sinnvoll ist.
  • +Art der Anwendung
  • +Spezielle Dosierungsempfehlungen
  • +Ältere Patienten: Zur Dosierung bei Patienten ab 60 Jahren siehe oben. Die Dosierung richtet sich nach dem individuellen Bedarf.
  • +Eingeschränkte Nierenfunktion: Die Pharmakokinetik von Somatropin wurde bei Patienten mit Niereninsuffizienz nicht untersucht. Eine Dosisanpassung ist jedoch vermutlich nicht erforderlich. Zur Dosierung bei Kindern mit Wachstumsstörungen infolge chronischer Niereninsuffizienz siehe oben.
  • +Eingeschränkte Leberfunktion: Genotropin wurde bei Patienten mit Leberinsuffizienz nicht untersucht. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden
  • -Bekannte Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe von Genotropin. Vorliegen eines aktiven Tumors und/oder aktiver intrakranieller Läsionen, bestehende Tumortherapie. Schwangerschaft, Stillzeit.
  • -Kinder mit Down- oder Bloom-Syndrom oder Fanconi-Anämie sowie kritisch kranke Patienten mit Komplikationen nach offenen Herz- oder abdominalen Operationen, Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz sollten nicht mit Genotropin behandelt werden.
  • +·Kinder mit Down- oder Bloom-Syndrom oder Fanconi-Anämie.
  • +·Vorliegen eines aktiven Tumors und/oder aktiver intrakranieller Läsionen, bestehende Tumortherapie.
  • +·Kritisch kranke Patienten mit Komplikationen nach offenen Herz- oder abdominalen Operationen, Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz.
  • +·Schwangerschaft, Stillzeit.
  • +·Bekannte Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe von Genotropin.
  • -Es gab Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit der Behandlung durch Wachstumshormon bei pädiatrischen Patienten mit Prader-Willi-Syndrom, welche einen oder mehrere der folgenden Risikofaktoren aufwiesen: Schwere Obesitas (das Verhältnis Gewicht/Grösse übersteigt 200% des Medianwertes von Kindern gleicher Körpergrösse), Atembeschwerden oder Schlafapnoe in der Anamnese oder eine nicht diagnostizierte Atemwegsinfektion. Bei Patienten mit einem oder mehreren dieser Faktoren könnte ein erhöhtes Risiko bestehen.
  • -Patienten mit Prader-Willi-Syndrom müssen vor Beginn der Behandlung mit Somatropin auf Anzeichen einer Obstruktion der oberen Atemwege, Schlafapnoen oder Atemwegsinfektionen untersucht werden.
  • +Die Erfahrungen bei Patienten über 60 Jahren sind beschränkt. Ältere Patienten reagieren u. U. empfindlicher auf die Wirkung von Genotropin; daher kann es bei ihnen eher zu unerwünschten Wirkungen kommen.
  • +Die Erfahrungen bei der Langzeitbehandlung von Erwachsenen und von Patienten mit Prader-Willi Syndrom sind begrenzt.
  • +Somatropin-Präparate wie Genotropin, die das Konservierungsmittel Metacresol enthalten, wurden in Einzelfällen mit Myositiden in Verbindung gebracht. Bei Auftreten von Myalgien oder unverhältnismässig starken Schmerzen an der Injektionsstelle soll die Kreatininkinase bestimmt werden. Falls eine Myositis durch Biopsie und erhöhte Kreatininkinase-Werte diagnostiziert oder allenfalls eine sonstige Überempfindlichkeitsreaktion auf Metacresol vermutet wird, sollte auf eine andere Handelsform ohne Metacresol umgestellt werden.
  • +Prader-Willi-Syndrom
  • +Es gab Berichte über Todesfälle im Zusammenhang mit einer Wachstumshormon-Behandlung bei pädiatrischen Patienten mit Prader-Willi-Syndrom, welche einen oder mehrere der folgenden Risikofaktoren aufwiesen: schwere Adipositas (das Verhältnis Gewicht/Grösse übersteigt 200% des Medianwertes von Kindern gleicher Körpergrösse), Atembeschwerden oder Schlafapnoe in der Anamnese oder eine nicht diagnostizierte Atemwegsinfektion. Bei Patienten, bei denen einer oder mehrere dieser Faktoren zutreffen, könnte ein erhöhtes Risiko bestehen. Patienten mit Prader-Willi-Syndrom müssen daher vor Beginn der Behandlung mit Somatropin auf Anzeichen einer Obstruktion der oberen Atemwege, einer Schlafapnoe oder von Atemwegsinfekten untersucht werden.
  • -Schlafapnoen müssen vor Beginn der Wachstumshormon-Therapie durch anerkannte Methoden wie Polysomnographie oder nächtliche Oxymetrie untersucht und gegebenenfalls weiter überwacht werden.
  • -Falls ein Patient während der Therapie mit Somatropin Anzeichen für eine Obstruktion der oberen Atemwege entwickelt (einschliesslich beginnendes oder zunehmendes Schnarchen), muss die Therapie unterbrochen und erneut eine ORL-ärztliche Untersuchung durchgeführt werden.
  • +Eine Schlafapnoe muss vor Beginn der Wachstumshormon-Therapie durch anerkannte Methoden wie Polysomnographie oder nächtliche Oxymetrie untersucht und gegebenenfalls weiter überwacht werden.
  • +Falls ein Patient während der Therapie mit Somatropin Anzeichen für eine Obstruktion der oberen Atemwege entwickelt (einschliesslich beginnendem oder zunehmendem Schnarchen), muss die Therapie unterbrochen und erneut eine ORL-ärztliche Untersuchung durchgeführt werden.
  • -Bei allen Patienten mit Prader-Willi-Syndrom muss vor und während der Wachstumshormon Therapie eine effektive Gewichtskontrolle erfolgen.
  • +Bei allen Patienten mit Prader-Willi-Syndrom muss vor und während der Wachstumshormon-Therapie eine effektive Gewichtskontrolle erfolgen.
  • -Bei PWS-Patienten sind Skoliosen häufig. Skoliosen können bei jedem schnellwachsenden Kind voranschreiten. Symptome von Skoliosen sollten während der Behandlung überwacht werden. Es gibt jedoch bis jetzt keine Hinweise, dass eine Behandlung mit Wachstumshormon den Schweregrad oder die Inzidenz einer Skoliose erhöht.
  • -Erfahrungen bei der Langzeitbehandlung von Erwachsenen und von Patienten mit Prader-Willi-Syndrom sind begrenzt.
  • -Bei Patienten mit endokrinen Störungen, einschliesslich solcher mit Wachstumshormonmangel, besteht ein erhöhtes Risiko einer Epiphyseolysis capitis femoris, und bei kleinwüchsigen Patienten tritt eine Perthes-Calvé-Legg-Krankheit gehäuft auf. Der Arzt und die Eltern sollten auf das mögliche Auftreten von sich langsam verstärkendem Hinken, von Hüft- und Knieschmerzen und/oder einer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit achten. Besonders Patientinnen mit Turner-Syndrom sollten in regelmässigen Abständen und besonders beim Auftreten von Knochenschmerzen auf Anzeichen einer Epiphyseolyse oder einer Scheuermann-Krankheit untersucht werden.
  • -Während der Behandlung mit Somatropin wurde infolge der erhöhten peripheren Dejodierung von Thyroxin eine verstärkte Konversion von T4 zu T3 beobachtet. Im Allgemeinen blieben die peripheren Thyroidspiegel jedoch innerhalb der Normbereiche für Gesunde. Die Wirkung von Somatropin auf die Schilddrüsenhormonspiegel kann bei Patienten mit zentraler subklinischer Hypothyreose, bei denen sich theoretisch Hypothyreose entwickeln könnte, klinisch relevant sein. Eine unbehandelte Hypothyreose kann die Wirkung von Genotropin beeinträchtigen. Deshalb sollte die Schilddrüsenfunktion nach Beginn der Somatropin-Behandlung und nach Dosisanpassungen kontrolliert werden. Gegebenenfalls ist zusätzlich zu Genotropin Schilddrüsenhormon zu verabreichen.
  • -Somatropin reduziert die Empfindlichkeit auf Insulin, weshalb Patienten auf Anzeichen von Glucoseintoleranz beobachtet werden sollten. In seltenen Fällen kann die Somatropin-Therapie eine genügend grosse Glucoseintoleranz hervorrufen, die die Kriterien für einen Typ II Diabetes mellitus erfüllt. Das Risiko während der Behandlung mit Somatropin Diabetes zu entwickeln ist bei denjenigen Patienten am grössten, die andere Risikofaktoren für Typ II Diabetes mellitus aufweisen, wie z.B. Obesitas, familiäre Veranlagung, Behandlung mit Steroiden oder vorbestehende verminderte Glucosetoleranz. Bei Patienten mit vorbestehendem Diabetes mellitus sollte deshalb die Gabe von Genotropin nur unter strenger ärztlicher und laborchemischer Überwachung erfolgen. Die Dosierung der antidiabetischen Therapie muss nach Beginn der Somatropin-Behandlung allenfalls angepasst werden.
  • -Bei schweren oder rezidivierenden Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und/oder Erbrechen sollte eine Funduskopie zur Erkennung eines Papillenödems durchgeführt werden. Bei Vorliegen eines Papillenödems muss eine benigne intrakraniale Hypertonie in Betracht gezogen werden und, falls nötig, die Therapie mit Wachstumshormon abgebrochen werden. Verbindliche Empfehlungen zur Wiederaufnahme der Behandlung nach Abklingen der Symptome können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gegeben werden. Falls die Wachstumshormonbehandlung weitergeführt wird, ist eine sorgfältige Überwachung notwendig.
  • -Die Erfahrungen bei Patienten über 60 Jahren sind beschränkt. Ältere Patienten reagieren u. U. empfindlicher auf die Wirkung von Genotropin; daher kann es bei ihnen eher zu Nebenwirkungen kommen.
  • -Bei der Behandlung von Wachstumshormonmangel als Sekundärfolge einer Tumorbehandlung muss der Patient auf mögliche Rezidive hin überwacht werden. Dies obwohl die Tumor-Rezidivrate bei hGH-Substitutionstherapie nach dem heutigen Stand der Wissenschaft nicht erhöht ist.
  • +Bei PWS-Patienten sind Skoliosen häufig. Skoliosen können bei jedem schnellwachsenden Kind voranschreiten. Symptome einer Skoliose sollten während der Behandlung überwacht werden. Es gibt jedoch bis jetzt keine Hinweise, dass eine Behandlung mit Wachstumshormon den Schweregrad oder die Inzidenz einer Skoliose erhöht.
  • +Anwendung bei Tumorpatienten
  • +Bei der Behandlung von Wachstumshormonmangel als Sekundärfolge einer Tumorbehandlung muss der Patient auf mögliche Rezidive des Tumors hin überwacht werden.
  • +Bei Patienten nach in der Kindheit überstandener maligner Erkrankung (sogenannte «childhood cancer survivors») wurde unter Behandlung mit Somatropin über ein erhöhtes Risiko für Zweitneoplasien berichtet. Am häufigsten handelte es sich dabei um intrakranielle Tumoren, insbesondere Meningeome. Diese Tumoren wurden v.a. bei Patienten beobachtet, welche zur Therapie ihrer ersten Neoplasie eine Strahlentherapie des Kopfes erhalten hatten.
  • +Bei Erwachsenen ist bisher nicht bekannt, ob ein Zusammenhang zwischen einer Somatropin-Therapie und Rezidiven von Tumoren des ZNS bestehen könnte.
  • +Benigne intrakranielle Hypertension
  • +Bei schweren oder rezidivierenden Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit und/oder Erbrechen sollte eine Funduskopie zum Ausschluss eines Papillenödems durchgeführt werden. Bei Vorliegen eines Papillenödems muss eine benigne intrakraniale Hypertension in Betracht gezogen und ggf. die Therapie mit Wachstumshormon abgebrochen werden. Verbindliche Empfehlungen zur Wiederaufnahme der Behandlung nach Abklingen der Symptome können nicht gegeben werden. Falls die Wachstumshormonbehandlung weitergeführt wird, ist eine sorgfältige Überwachung notwendig.
  • +Glukosetoleranz
  • +Somatropin reduziert die Empfindlichkeit auf Insulin, weshalb Patienten auf Anzeichen einer Glucoseintoleranz beobachtet werden sollten. In seltenen Fällen kann die Somatropin-Therapie eine Störung der Glucosetoleranz hervorrufen, welche die Kriterien für einen Typ II Diabetes mellitus erfüllt. Das Risiko, während der Behandlung mit Somatropin einen Diabetes zu entwickeln, ist bei jenen Patienten am höchsten, welche bereits eine verminderte Glukosetoleranz und/oder andere Risikofaktoren für einen Typ II Diabetes mellitus aufweisen, wie z.B. Adipositas, positive Familienanamnese oder Steroidtherapie. Bei Patienten mit vorbestehendem Diabetes mellitus sollte deshalb die Gabe von Genotropin nur unter strenger ärztlicher und laborchemischer Überwachung erfolgen. Die Dosierung der antidiabetischen Therapie muss nach Beginn der Somatropin-Behandlung allenfalls angepasst werden.
  • +Schilddrüsenfunktion
  • +Während der Behandlung mit Somatropin wurde infolge der erhöhten peripheren Dejodierung von Thyroxin eine verstärkte Konversion von T4 zu T3 beobachtet. Im Allgemeinen blieben die peripheren Thyroidspiegel jedoch innerhalb der Normbereiche für Gesunde. Die Wirkung von Somatropin auf die Schilddrüsenhormonspiegel kann bei Patienten mit zentraler subklinischer Hypothyreose, bei denen sich theoretisch eine Hypothyreose entwickeln könnte, klinisch relevant sein. Eine unbehandelte Hypothyreose kann die Wirkung von Somatropin beeinträchtigen. Deshalb sollte die Schilddrüsenfunktion nach Beginn der Somatropin-Behandlung und nach Dosisanpassungen kontrolliert werden. Gegebenenfalls ist zusätzlich zu Genotropin Schilddrüsenhormon zu verabreichen.
  • +Skelettveränderungen
  • +Bei Patienten mit endokrinen Störungen, einschliesslich solcher mit Wachstumshormonmangel, besteht ein erhöhtes Risiko einer Epiphyseolysis capitis femoris, und bei kleinwüchsigen Patienten tritt ein Morbus Perthes-Calvé-Legg gehäuft auf. Ob das Risiko für das Auftreten dieser Erkrankungen durch eine Somatropin-Behandlung erhöht wird, kann nicht abschliessend beurteilt werden. Arzt und Eltern sollten daher auf das mögliche Auftreten von sich langsam verstärkendem Hinken, von Hüft- und Knieschmerzen und/oder einer Einschränkung der Gelenkbeweglichkeit achten.
  • +Insbesondere Patientinnen mit Turner-Syndrom sollten in regelmässigen Abständen und vor allem bei Auftreten von Knochenschmerzen auf Anzeichen einer Epiphyseolyse oder einer Scheuermann-Krankheit untersucht werden.
  • +Somatropin-Therapie bei pädiatrischen Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz
  • +Vor der Entscheidung, eine Therapie mit Wachstumshormon zu beginnen, sollte ein Nierenfunktionstest durchgeführt werden. Der GFR-Wert sollte dabei unter 50% des Normwertes liegen. Damit Wachstumsstörungen erkannt und bestätigt werden können, sollte das Wachstum während eines Jahres verfolgt werden. Die Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz sollte während der Wachstumshormon-Therapie wie üblich weitergeführt werden.
  • +Antikörperbildung
  • +Eine Antikörperbildung gegen Somatropin wurde beobachtet. Die Bindungskapazität dieser Antikörper war gering, und ihre Bildung wurde nicht mit klinischen Veränderungen in Zusammenhang gebracht. Falls der Patient nicht auf die Behandlung anspricht, sollen jedoch die Antikörper gegen Wachstumshormon gemessen werden.
  • +Weitere Vorsichtsmassnahmen
  • +Die Wirkung von Genotropin auf die Genesung Schwerkranker wurde in zwei placebokontrollierten Studien an 522 erwachsenen Patienten mit Komplikationen nach offenen Herz- oder abdominalen Operationen, Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz untersucht. Die Mortalität war höher bei Patienten, die täglich mit 5.3 oder 8 mg Genotropin behandelt wurden, als bei Patienten der Placebo-Gruppe (41,9% vs. 19,3%). Daher sollten solche Patienten nicht mit Genotropin behandelt werden. Da keine Angaben über die Sicherheit bei der Substitutionstherapie mit Wachstumshormon bei kritisch kranken Patienten vorliegen, müssen wie bei allen Patienten, die eine solche Erkrankung oder einen vergleichbaren kritischen Zustand entwickeln, die erwarteten Vorteile einer Fortsetzung der Behandlung gegen die potentiellen Nachteile abgewogen werden.
  • -Somatropin-Präparate, die das Konservierungsmittel Metacresol enthalten, wurden in Einzelfällen mit Myositiden in Verbindung gebracht. Bei Auftreten von Myalgien oder unverhältnismässig starken Schmerzen an der Injektionsstelle soll die Kreatininkinase bestimmt werden. Falls eine Myositis durch Biopsie und erhöhte Kreatininkinase-Werte diagnostiziert oder allenfalls eine sonstige Über­empfindlichkeitsreaktion auf Metacresol vermutet wird, sollte auf eine andere Handelsform ohne Metacresol umgestellt werden.
  • -Die Wirkung von Genotropin auf die Genesung Schwerkranker wurde in zwei placebokontrollierten Studien mit 522 erwachsenen Patienten mit Komplikationen nach offenen Herz- oder abdominalen Operationen, Polytrauma oder akuter respiratorischer Insuffizienz untersucht. Die Mortalität war höher bei Patienten, die täglich mit 5,3 oder 8 mg Genotropin behandelt wurden, als bei Patienten der Placebo-Gruppe (41,9% vs. 19,3%). Daher sollten solche Patienten nicht mit Genotropin behandelt werden. Da keine Angaben über Sicherheit bei der Substitutionstherapie mit Wachstumshormon bei kritisch kranken Patienten vorliegen, müssen wie bei allen Patienten, die einen anderen oder ähnlichen kritischen Zustand entwickeln, die erwarteten Vorteile einer fortgesetzten Behandlung gegen die potenziellen Nachteile abgewogen werden.
  • -Chronische Niereninsuffizienz
  • -Vor der Verordnung einer Genotropin-Therapie sollte ein Nierenfunktionstest durchgeführt werden. Der GFR-Wert sollte dabei unter 50% des Normalwertes liegen. Damit Wachstumsstörungen erkannt und bestätigt werden können, sollte das Wachstum während einem Jahr verfolgt werden. Die Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz sollte während der Wachstumshormon-Therapie wie üblich weitergeführt werden.
  • +Patienten unter einer Therapie mit Somatropin sollten bezüglich einer Grössenzunahme oder Hinweisen auf maligne Veränderungen vorbestehender Naevi überwacht werden.
  • +Bei Kindern mit bestimmten seltenen genetischen Ursachen eines Kleinwuchses wurde über ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung maligner Erkrankungen berichtet. Bei der Entscheidung, eine Therapie mit Wachstumshormon einzuleiten, sollte dieses Risiko bei der Nutzen-Risiko-Abwägung berücksichtigt werden. Unter der Behandlung mit Genotropin müssen solche Patienten engmaschig auf eine mögliche Entwicklung von Neoplasien überwacht werden.
  • +Es liegen Berichte über das Auftreten einer Pankreatitis unter Behandlung mit Somatropin vor, insbesondere bei Kindern. Publizierte Daten deuten darauf hin, dass vor allem Mädchen mit Turner-Syndrom unter einer Somatropin-Therapie ein erhöhtes Risiko für eine Pankreatitis aufweisen könnten. Treten bei einem Patienten unter Behandlung mit Genotropin akute starke Oberbauchbeschwerden auf, sollte eine Pankreatitis in die Differentialdiagnose einbezogen werden.
  • +Über reduzierte Cortisol-Serumspiegel, wahrscheinlich infolge Beeinflussung der Plasmaproteinbindung, wurde berichtet. Verlagerungen zu freiem Cortisol im Serum wurden jedoch nicht beobachtet, und die Veränderungen scheinen klinisch nicht relevant zu sein.
  • +Pharmakokinetische Interaktionen
  • +Die Gabe von Somatropin kann die Clearance von Substanzen erhöhen, die durch das Cytochrom P450 3A4 metabolisiert werden (z.B. Geschlechtshormone, Kortikosteroide, Antikonvulsiva und Ciclosporin). Die klinische Bedeutung ist unklar.
  • +Pharmakodynamische Interaktionen
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung von Östrogenen, Androgenen, Anabolika oder Gonadotropinen kann es zu einer additiven Wirkung auf die Knochenreifung kommen. Die Gabe von Somatropin kann die Clearance von Substanzen erhöhen, die durch das Cytochrom P450 3A4 (z.B. Geschlechtshormone, Kortikosteroide, Antikonvulsiva und Ciclosporin) metabolisiert werden. Die klinische Bedeutung ist unklar.
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Östrogenen, Androgenen, Anabolika oder Gonadotropinen kann es zu einer additiven Wirkung auf die Knochenreifung kommen.
  • -Die klinische Erfahrung bei schwangeren Frauen ist beschränkt. Reproduktionsstudien bei Tieren ergaben keine Hinweise auf Schädigungen der Föten. Da die Auswirkungen eines Konzentrationsschubes von Wachstumshormonen auf spezifische Stadien der Embryogenese bzw. des fötalen Wachstums bisher ungeklärt sind, darf Genotropin während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden.
  • -Über den Übergang von hGH in die Muttermilch liegen keine Angaben vor. Auch wenn die Absorption von intaktem Protein aus dem Gastrointestinaltrakt des Kindes unwahrscheinlich ist, ist aus Vorsichtsgründen bei der Gabe dieses Arzneimittels abzustillen.
  • -Während einer normalen Schwangerschaft sinken die ­endogenen Wachstumshormonspiegel nach der 20. Schwangerschaftswoche signifikant ab und normalisieren sich wieder bis zur 30. Schwangerschaftswoche. Vor diesem Hintergrund ist es unwahrscheinlich, dass eine Somatropin-Ersatztherapie im dritten Trimester notwendig ist.
  • +Die klinische Erfahrung bei schwangeren Frauen ist beschränkt. Reproduktionsstudien bei Tieren ergaben keine Hinweise auf eine Schädigung des Föten. Da die Auswirkungen einer erhöhten Wachstumshormon-Konzentration auf spezifische Stadien der Embryogenese bzw. des fötalen Wachstums bisher ungeklärt sind, darf Genotropin während der Schwangerschaft nicht verabreicht werden.
  • +Während einer normalen Schwangerschaft sinken die endogenen Wachstumshormonspiegel nach der 20. Schwangerschaftswoche signifikant ab und normalisieren sich wieder bis zur 30. Schwangerschaftswoche. Vor diesem Hintergrund ist es unwahrscheinlich, dass im dritten Trimester eine Somatropin-Substitutionstherapie notwendig ist.
  • +Zu einem möglichen Übertritt von hGH in die Muttermilch liegen keine Daten vor. Auch wenn die Absorption von intaktem Protein aus dem Gastrointestinaltrakt des Kindes unwahrscheinlich ist, sollte während der Anwendung von Genotropin nicht gestillt werden.
  • -Ein Defizit an extrazellulärem Volumen ist charakteristisch bei Patienten mit einem Wachstumshormonmangel. Nach Beginn der Behandlung mit Somatropin wird dieses Defizit rasch korrigiert. Bei Erwachsenen treten Flüssigkeitsretention mit peripheren Ödemen sowie Steifheit der Extremitäten, Gelenkschmerzen (Arthralgie), Myalgie und Parästhesie in 1–10% der Fälle auf. Im Allgemeinen werden diese unerwünschten Wirkungen als mild bis moderat beurteilt, treten zu Beginn der Behandlung auf und klingen entweder spontan oder bei Dosisreduktion wieder ab.
  • -Die Häufigkeit dieser unerwünschten Wirkungen ist abhängig von der verabreichten Dosis, vom Alter des Patienten und wahrscheinlich umgekehrt proportional zum Alter des Patienten bei Einsetzen des Wachstumshormonmangels. Bei Kindern treten solche unerwünschte Wirkungen gelegentlich auf (in 0,1–1% der Fälle).
  • -Nachstehend sind die unerwünschten Wirkungen geordnet nach Systemorganklassen und gemäss den folgenden Häufigkeitsangaben dargestellt:
  • -Sehr häufig (>1/10), häufig (>1/100, <1/10), gelegentlich (>1/1000, <1/100), selten (>1/10000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000).
  • -Neoplasmen
  • -Sehr selten: Leukämie bei Kindern mit hypophysärem Kleinwuchs. Die Inzidenz scheint jedoch mit derjenigen bei Kindern ohne Wachstumshormonmangel vergleichbar zu sein.
  • +Ein Defizit an extrazellulärem Volumen ist charakteristisch bei Patienten mit einem Wachstumshormonmangel. Nach Beginn der Behandlung mit Somatropin wird dieses Defizit rasch korrigiert. In der Folge kann es zu einer Flüssigkeitsretention kommen.
  • +Bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom wurden nach der Markteinführung seltene Fälle von plötzlichem Tod unter Somatropin-Behandlung beschrieben. Es ist jedoch nicht bekannt, ob diese in einem kausalen Zusammenhang zu der Therapie mit Wachstumshormonen stehen.
  • +Erwachsene
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen waren in den klinischen Studien (mit einer Inzidenz von jeweils 1-10%) Flüssigkeitsretention mit peripheren Ödemen sowie Steifheit der Extremitäten, Arthralgien, Myalgien und Parästhesien. Im Allgemeinen treten diese unerwünschten Wirkungen zu Beginn der Behandlung auf und klingen entweder spontan oder bei Dosisreduktion wieder ab.
  • +Die Häufigkeit dieser unerwünschten Wirkungen ist abhängig von der verabreichten Dosis und vom Alter des Patienten sowie wahrscheinlich umgekehrt proportional zum Alter des Patienten bei Einsetzen des Wachstumshormonmangels.
  • +Nachstehend sind die unerwünschten Wirkungen, welche in den klinischen Studien oder nach der Markteinführung beobachtet wurden, geordnet nach Systemorganklassen und gemäss den folgenden Häufigkeitsangaben dargestellt:
  • +Sehr häufig (1/10), häufig (1/100, <1/10), gelegentlich (1/1000, <1/100), selten (1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
  • -Häufig: Antikörperbildung gegen Somatropin. Die Bindungskapazität dieser Antikörper war gering, und ihre Bildung wurde nicht mit klinischen Veränderungen in Zusammenhang gebracht. Falls der Patient nicht auf die Behandlung anspricht, sollen jedoch die Antikörper gegen Wachstumshormon gemessen werden.
  • +Häufig: Antikörperbildung gegen Somatropin (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen auf den Hilfsstoff Metacresol (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • -Selten: Typ II Diabetes mellitus.
  • -Hyperthyreose.
  • -Erhöhung der Blutglucosespiegel (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Gynäkomastie und frühzeitige Thelarche.
  • -In einigen Fällen erfolgte eine spontane Resolution obwohl die Behandlung weitergeführt wurde.
  • -Reduzierte Cortisol-Serumspiegel wahrscheinlich durch Beeinflussung der Plasmaproteine.
  • -Verlagerungen zu freiem Cortisol im Serum wurden jedoch nicht beobachtet. Die klinische Relevanz dieses Befundes scheint jedoch unbedeutend zu sein.
  • +Selten: reduzierte Cortisol-Serumspiegel (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Erhöhung des Blutglucosespiegels (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Diabetes mellitus, Hypothyreose.
  • -Häufig: Bei Erwachsenen: Parästhesie.
  • -Gelegentlich: Bei Erwachsenen: Karpaltunnelsyndrom; bei Kindern: Parästhesie.
  • -Selten: Benigne intrakranielle Hypertonie (Pseudotumor cerebri).
  • -Bei niereninsuffizienten Kindern unter Somatropin tritt eine benigne intrakranielle Hypertonie mit einer Inzidenz von 0,9% etwa 10-mal häufiger auf als bei Anwendung von Somatropin in anderen Indikationen.
  • +Häufig: Parästhesien.
  • +Gelegentlich: Karpaltunnelsyndrom.
  • +Selten: Benigne intrakranielle Hypertension (Pseudotumor cerebri).
  • +Respirationstrakt
  • +Nicht bekannt: Schlafapnoe bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom.
  • -Selbstlimitierte Progression von pigmentierten Naevi wurde beobachtet.
  • +Nicht bekannt: selbstlimitierte Progression pigmentierter Naevi.
  • +Muskelskelettsystem
  • +Häufig: Steifheit der Extremitäten, Arthralgien, Myalgien.
  • +Reproduktionssystem und Brust
  • +Selten: Gynäkomastie.
  • +In einigen Fällen erfolgte eine spontane Resolution, obwohl die Behandlung weitergeführt wurde.
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
  • +Häufig: periphere Ödeme.
  • +Pädiatrische Patienten
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen bei Kindern sind vorübergehende lokale Hautreaktionen an der Injektionsstelle. Hingegen treten eine Flüssigkeitsretention sowie Symptome wie Parästhesien, Arthralgien, Myalgien und Steifheit der Extremitäten in dieser Altersgruppe seltener auf als bei Erwachsenen. Darüber hinaus ist die Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen bei Kindern abhängig von der Indikation. Insgesamt entspricht das Sicherheitsprofil von Genotropin bei Kindern und Jugendlichen jedoch jenem bei Erwachsenen.
  • +Neoplasmen
  • +Sehr selten: Leukämie bei Kindern mit hypophysärem Kleinwuchs. Die Inzidenz scheint jedoch mit jener bei Kindern ohne Wachstumshormonmangel vergleichbar zu sein.
  • +Nervensystem
  • +Gelegentlich: Parästhesien.
  • +Selten: Benigne intrakranielle Hypertension (Pseudotumor cerebri).
  • +Bei niereninsuffizienten Kindern unter Somatropin tritt eine benigne intrakranielle Hypertension mit einer Inzidenz von 0,9% etwa 10-mal häufiger auf als bei Anwendung von Somatropin in anderen Indikationen.
  • +Gastrointestinaltrakt
  • +Nicht bekannt: akute Pankreatitis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Häufig: Bei Erwachsenen: Steifheit in den Extremitäten, Arthralgie, Myalgie.
  • -Gelegentlich: Bei Kindern: Steifheit in den Extremitäten, Arthralgie, Myalgie.
  • +Gelegentlich: Steifheit der Extremitäten, Arthralgien, Myalgien.
  • +Nicht bekannt: Epiphyseolysis capitis femoris, Morbus Perthes-Calvé-Legg (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Reproduktionssystem und Brust
  • +Selten: vorzeitige Thelarche.
  • +In einigen Fällen schritt die Brustentwicklung trotz fortgesetzter Behandlung nicht weiter fort.
  • -Häufig: Vorübergehende lokale Hautreaktionen an der Injektionsstelle bei Kindern. Bei Erwachsenen: Periphere Ödeme.
  • -Gelegentlich: Bei Kindern: Periphere Ödeme.
  • -Mögliche Überempfindlichkeitsreaktionen auf Metacresol: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • -Es gab Berichte über Einzelfälle von Schlafapnoe bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom.
  • -Nach Markteinführung wurden seltene Fälle von plötzlichem Tod bei Patienten mit Prader-Willi-Syndrom unter Somatropin-Behandlung beschrieben, es konnte jedoch kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen werden.
  • +Häufig: Vorübergehende lokale Hautreaktionen an der Injektionsstelle.
  • +Gelegentlich: periphere Ödeme.
  • -Eine akute Überdosierung könnte zunächst zu Hypoglykämie führen, der eine Hyperglykämie folgt. Eine Langzeit-Überdosierung könnte eine Akromegalie verursachen.
  • +Eine akute Überdosierung könnte zunächst zu einer Hypoglykämie führen, der eine Hyperglykämie folgt. Eine Langzeit-Überdosierung kann eine Akromegalie verursachen.
  • -ATC-Code:H01AC01
  • -Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
  • -Genotropin enthält Somatropin (rhGH), ein Polypeptid mit 191 Aminosäuren, welches in chemischer Zusammensetzung und Struktur mit dem hypophysären menschlichen Wachstumshormon völlig identisch ist. Es wird gentechnologisch in reinster Form in E. coli Bakterien hergestellt.
  • +ATC-Code: H01AC01
  • +Wirkungsmechanismus
  • +Genotropin enthält Somatropin (r-hGH), ein Polypeptid mit 191 Aminosäuren, welches in chemischer Zusammensetzung und Struktur mit dem humanen hypophysären Wachstumshormon völlig identisch ist. Es wird gentechnologisch in reinster Form in E. coli Bakterien hergestellt.
  • -Neben seiner wachstumsfördernden Wirkung stimuliert Somatropin die Zellteilung, die Aufnahme von Aminosäuren, die Proteinsynthese und die Lipolyse, und es reduziert die Glucoseverwertung (Anti-Insulinwirkung).
  • -Beruht der Minderwuchs auf dem Unvermögen, IGF (Somatomedine) zu bilden oder auf dem Fehlen ihrer Rezeptoren, so ist durch eine exogene Zufuhr von Somatropin keine therapeutische Wirkung zu erwarten. Die Serumkonzentrationen von IGF-I (Insulinlike Growth Factor-I) und IGFBP3 (Insulinlike Growth Factor Binding Protein 3) werden durch Somatropin erhöht.
  • +Neben seiner wachstumsfördernden Wirkung stimuliert Somatropin Zellteilung, Aufnahme von Aminosäuren, Proteinsynthese und Lipolyse und reduziert die Glucoseverwertung (Anti-Insulinwirkung).
  • +Die Serumkonzentrationen von IGF-I (Insulin-like Growth Factor-I) und IGFBP3 (Insulin-like Growth Factor Binding Protein 3) werden durch Somatropin erhöht.
  • +Beruht der Minderwuchs auf dem Unvermögen, IGF (Somatomedine) zu bilden, oder auf dem Fehlen ihrer Rezeptoren, so ist durch eine exogene Zufuhr von Somatropin keine therapeutische Wirkung zu erwarten.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Genotropin bei der Behandlung von Kindern mit intrauterinem Kleinwuchs (SGA) wurde in 4 randomisierten, offenen Studien untersucht. Die Behandlungsregimes variierten zwischen den Studien und schlossen in einigen Gruppen Perioden ohne Behandlung ein (unterbrochene Behandlungen). Während der ersten 24 Monate wurden die Kinder zwischen 2 und 9 Jahren mit Dosen von 0,033 mg/kg/Tag, 0,067 mg/kg/Tag oder 0,1 mg/kg/Tag behandelt. Für die restlichen 48 Monate waren die Dosen 0,033 mg/kg/Tag oder 0,067 mg/kg/Tag.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Genotropin bei der Behandlung von Kindern mit intrauterinem Kleinwuchs (SGA) wurden in 4 randomisierten, offenen Studien untersucht. Die Behandlungsregimes variierten zwischen den Studien und schlossen in einigen Gruppen behandlungsfreie Intervalle ein. Während der ersten 24 Monate wurden die Kinder zwischen 2 und 9 Jahren mit Dosen von 0,033 mg/kg/Tag, 0,067 mg/kg/Tag oder 0,1 mg/kg/Tag behandelt. Für die restlichen 48 Monate waren die Dosen 0,033 mg/kg/Tag oder 0,067 mg/kg/Tag.
  • -Die Abbildung zeigt, dass die kontinuierliche Behandlung über 72 Monate wirksam und dosisabhängig ist. Bei Patienten, die nur während der ersten 24 Monate behandelt wurden, sank der Standard-Deviation-Score (SDS) der Körperlänge zwischen 24 und 72 Monaten wieder ab. Bei Patienten, die nach 24 Monaten nur zeitweise behandelt wurden, blieb der Standard-Deviation-Score (SDS) der Körperlänge mehr oder weniger unverändert. Der Abbruch der Behandlung führte zu einem Verlust des Wachstumsvorteils.
  • -Die Auswirkungen von Wachstumshormonmangel beim Erwachsenen werden durch Genotropin wie folgt beeinflusst:
  • +Die Abbildung zeigt, dass die kontinuierliche Behandlung über 72 Monate wirksam und dosisabhängig ist. Bei Patienten, die nur während der ersten 24 Monate behandelt wurden, sank der Standard-Deviation-Score (SDS) der Körperlänge zwischen 24 und 72 Monaten wieder ab. Bei Patienten, die nach 24 Monaten nur zeitweise behandelt wurden, blieb der Standard-Deviation-Score (SDS) der Körperlänge mehr oder weniger unverändert. Ein Abbruch der Behandlung führte zu einem Verlust des Wachstumsvorteils.
  • +Die Auswirkungen eines Wachstumshormonmangels beim Erwachsenen werden durch Genotropin wie folgt beeinflusst:
  • -Zentrale Obesitas: wird leicht vermindert.
  • +Zentrale Adipositas: wird leicht vermindert.
  • -Knochendichte (BMD): Nach initial leichtem Abbau erfolgt in der Regel nach 12 Jahren eine Zunahme. Frakturdaten liegen nicht vor.
  • +Knochendichte (BMD): Nach initial leichtem Abbau erfolgt in der Regel nach 1-2 Jahren eine Zunahme. Frakturdaten liegen nicht vor.
  • -Subjektive Lebensqualität: variabler insignifikanter Einfluss.
  • -Mortalität (gesamte und kardiovaskuläre): Es liegen keine Daten vor.
  • +Subjektive Lebensqualität: variabler, nicht signifikanter Einfluss.
  • +Zur Mortalität (gesamte und kardiovaskuläre) liegen keine Daten vor.
  • -Etwa 80% des subkutan verabreichten Genotropins werden sowohl von Gesunden wie auch von Patienten mit Wachstumshormonmangel absorbiert. Eine subkutane Dosis von 0,035 mg/kg Genotropin führt zu folgenden Plasmawerten: Cmax = 13–35 ng/ml, tmax = 3–6 Stunden.
  • +Nach subkutaner Applikation von Genotropin werden etwa 80% des Somatropins absorbiert. Nach Gabe einer subkutanen Dosis von 0,035 mg/kg Genotropin werden maximale Plasmakonzentrationen von 13-35 ng/ml nach 3-6 Stunden erreicht.
  • +Distribution
  • +Das mittlere Verteilungsvolumen von Somatropin nach Verabreichung an erwachsene Patienten mit GH-Mangel beträgt ca. 1.3 (± 0.8) L/kg.
  • +Metabolismus
  • +Die Metabolisierung von Somatropin erfolgt entsprechend dem allgemeinen Proteinstoffwechsel.
  • -Die mittlere Halbwertszeit von Genotropin nach intravenöser Verabreichung bei Erwachsenen mit Wachstumshormonmangel beträgt etwa 0,4 Stunden. Nach subkutaner Verabreichung beträgt die Halbwertszeit etwa 23 Stunden. Dieser Unterschied ist durch die langsame Absorption von der Injektionsstelle bei subkutaner Verabreichung zu erklären.
  • +Die mittlere Halbwertszeit von Genotropin nach intravenöser Verabreichung bei Erwachsenen mit Wachstumshormonmangel beträgt etwa 0,4 Stunden. Nach subkutaner Verabreichung beträgt die Halbwertszeit etwa 2-3 Stunden. Dieser Unterschied ist durch die langsame Absorption von der Injektionsstelle bei subkutaner Verabreichung zu erklären.
  • -Pharmakokinetische Daten über Genotropin bei geriatrischen und pädiatrischen Patientenpopulationen verschiedener Ethnien oder solchen mit Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz sind bisher nicht verfügbar.
  • +Pharmakokinetische Daten über Genotropin bei geriatrischen und pädiatrischen Patientenpopulationen verschiedener Ethnien oder solchen mit Nieren-, Leber- oder Herzinsuffizienz sind nicht verfügbar.
  • -In präklinischen In-vitro- und In-vivo-Genotoxizitätsstudien wurden keine Genmutationen und Chromosomenaberration und in einer Humanstudie zur Langzeitbehandlung mit Somatropin wurde kein Anstieg von Chromosomenanomalien in Lymphozyten beobachtet.
  • +Präklinische in-vitro- und in-vivo-Genotoxizitätsstudien lieferten keine Hinweise auf Genmutationen oder Chromosomenaberrationen.
  • -Untersuchungen in vitro und in vivo zu Genmutationen und Induktion von Chromosomenaberrationen verliefen negativ.
  • -Eine weitere Studie mit Lymphozyten von Patienten nach Somatropin-Langzeitbehandlung zeigte keine erhöhte Chromosomenanomalie.
  • +Eine weitere Studie mit Lymphozyten von Patienten nach Somatropin-Langzeitbehandlung zeigte keine vermehrten Chromosomenanomalien.
  • -Gebrauchsfertiges Genotropin 5 mg kann 4 Wochen im Kühlschrank (28 °C) gelagert werden.
  • -Gebrauchsfertiges Genotropin 12 mg kann 4 Wochen im Kühlschrank (28 °C) oder 1 Woche bei Raumtemperatur (1525 °C) gelagert werden.
  • +Gebrauchsfertiges Genotropin 5 mg kann 4 Wochen im Kühlschrank (2-8 °C) gelagert werden.
  • +Gebrauchsfertiges Genotropin 12 mg kann 4 Wochen im Kühlschrank (2-8 °C) oder 1 Woche bei Raumtemperatur (15-25 °C) gelagert werden.
  • -Im Kühlschrank (28 °C) und vor Licht geschützt aufbewahren. Nicht einfrieren. Innerhalb des aufgedruckten Verfalldatums darf das Präparat für den ambulanten Einsatz einmalig aus dem Kühlschrank entnommen werden und dann maximal einen Monat bei Raumtemperatur (1525 °C) gelagert werden.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -
  • +Im Kühlschrank (2-8 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • +Innerhalb des aufgedruckten Verfalldatums darf das Präparat für den ambulanten Einsatz einmalig aus dem Kühlschrank entnommen werden und dann maximal einen Monat bei Raumtemperatur (15-25 °C) gelagert werden.
  • -Genotropin Pen 5 bzw. Genotropin Pen 12
  • +Genotropin Pen 5 bzw. Genotropin Pen 12:
  • -Vorgefüllter Pen GoQuick 5 bzw. GoQuick 12
  • -Die vorgefüllten Pens GoQuick 5 und GoQuick 12 sind Multidosisinjektionsgeräte zum Einmalgebrauch. Die enthaltenen Zweikammerampullen sind identisch mit denen für den Genotropin Pen 5 bzw. 12, und sind bereits in den Pen eingebaut. Sie können nicht ausgetauscht oder wieder aufgefüllt werden.
  • +Vorgefüllter Pen GoQuick 5 bzw. GoQuick 12:
  • +Die vorgefüllten Pens GoQuick 5 und GoQuick 12 sind Multidosisinjektionsgeräte zum Einmalgebrauch. Die enthaltenen Zweikammerampullen sind identisch mit jenen für den Genotropin Pen 5 bzw. 12 und sind bereits in den Pen eingebaut. Sie können nicht ausgetauscht oder wieder aufgefüllt werden.
  • -GENOTROPIN GoQuick Trockensub 12 mg c Solv.
  • -GENOTROPIN GoQuick Trockensub 12 mg c Solv 5 Stk.
  • -GENOTROPIN GoQuick Trockensub 5 mg c Solv.
  • -GENOTROPIN GoQuick Trockensub 5 mg c Solv 5 Stk.
  • -GENOTROPIN Trockensub 12 mg c Solv Amp.
  • -GENOTROPIN Trockensub 5 mg c Solv Amp.
  • -GENOTROPIN Trockensub 5 mg c Solv Amp 5 Stk. (A)
  • +Genotropin Zweik Amp Lyophilisat 5 mg c solv (1 ml) 1 [A]
  • +Genotropin Zweik Amp Lyophilisat 5 mg c solv (1 ml) 5 [A]
  • +Genotropin Zweik Amp Lyophilisat 12 mg c solv (1 ml) 1 [A]
  • +für Genotropin Pen 5 resp. 12.
  • +Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick mit Zweik Amp Lyophilisat 5 mg c solv (1 ml) 1 [A]
  • +Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick mit Zweik Amp Lyophilisat 5 mg c solv (1 ml) 5 [A]
  • +Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick mit Zweik Amp Lyophilisat 12 mg c solv (1 ml) 1 [A]
  • +Genotropin im vorgefüllten Pen GoQuick mit Zweik Amp Lyophilisat 12 mg c solv (1 ml) 5 [A]
  • -August 2012.
  • -LLD V007
  • +Juni 2015.
  • +LLD V011
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